Leistungen bei Krankheit und Unfall

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1 Anhang 4 Leistungen bei Krankheit und Unfall Inhaltsverzeichnis 1. Krankentaggeldversicherung Obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG Zusätzliche Kranken- und Unfall-Taggeldversicherungen Informationen für pensionierte Mitarbeitende Kontaktdaten Versicherer... 7 Dieser Anhang gibt Ihnen einen Überblick über die Versicherungsleistungen entsprechend der Kollektiv-Versicherungen für die Spitex Zürich Limmat AG (Arbeitgeberin der Mitarbeitenden mit einem Vertrag mit der Spitex Zürich Limmat AG) und Spitex Zürich Sihl (Arbeitgeberin der Mitarbeitenden mit einem Vertrag mit Spitex Zürich Sihl) - nachfolgend der Einfachheit halber Arbeitgeberin genannt. Stand Januar 2015 Spitex Zürich Limmat AG / Spitex Zürich Sihl Spitex Zürich

2 1. Krankentaggeldversicherung Umfang der Versicherungen Krankentaggeldversicherung für das gesamte Personal Die Arbeitgeberin hat für die Mitarbeitenden eine kollektive Krankentaggeldversicherung abgeschlossen, welche Lohnausfall bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gemäss den einschlägigen Versicherungsbedingungen abdeckt. Die Prämien gehen zu Lasten der Arbeitgeberin und der Mitarbeitenden. Die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung deckt bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit 80 % des AHV-Lohnes während den ersten 730 Tagen der Erkrankung. Die Leistung der Versicherung beginnt nach der vertraglich vereinbarten Wartefrist* 1. Der Versicherer vergütet das Taggeld in der Regel der Arbeitgeberin. Der Versicherungsschutz ist koordiniert mit den Leistungen der Pensionskasse der Stadt Zürich. Versicherte Krankheiten Als Krankheit im Sinne der Versicherung gilt jede vom Willen des Versicherten unabhängige, medizinisch wahrnehmbare Störung der Gesundheit, welche eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % zur Folge hat und nicht auf einen Unfall zurückzuführen ist. Schwangerschaft Gesundheitsstörungen, die durch eine Schwangerschaft oder eine Geburt verursacht werden, sind versichert, sofern die Versicherte seit Schwangerschaftsbeginn durch diesen Kollektiv-Vertrag versichert war. Taggeldleistungen a. Anspruch bei Arbeitsunfähigkeit Für die Dauer der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit bezahlt der Versicherer nach Ablauf der Wartefrist* das vereinbarte Taggeld. Erhält die/der Mitarbeiter/in von einer Versicherung, an welche das Unternehmen einen Beitrag geleistet hat, ein Taggeld, eine Rente oder eine Abfindung für eine Zeitperiode ausgesprochen, während der sie/er Lohn bezogen hat, besteht für das Unternehmen ein Rückforderungs- bzw. Verrechnungsrecht. Die/der Mitarbeiter/in ist verpflichtet, das Unternehmen von solchen Versicherungsleistungen in Kenntnis zu setzen. Diese Verpflichtung besteht auch nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses. b. Teilweise Arbeitsunfähigkeit Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit bezahlt der Versicherer das Taggeld entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit. Für die Bemessung der Leistungsdauer und Wartefrist* zählen die Tage teilweiser Arbeitsunfähigkeit voll. Eine Arbeitsunfähigkeit von weniger als 25% gibt keinen Anspruch auf Leistungen. * Mitarbeitende erhalten ihren Lohn während und nach der Wartefrist (zurzeit 90 Tage), unabhängig von der Erstattung durch die Versicherung. Seite 2 von 8

3 c. Wartefrist* Die Wartefrist* beginnt mit dem ersten Tag der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit, frühestens jedoch 3 Tage vor der erstmaligen ärztlichen Behandlung. Die Wartefrist* wird pro Krankheitsfall berechnet. d. Rückfall Das erneute Auftreten derselben Krankheit (Rückfall) gilt hinsichtlich Leistungsdauer- und Wartefrist* als neuer Krankheitsfall, wenn der/die Versicherte ihretwegen während 12 Monaten ununterbrochen nicht arbeitsunfähig war. Beginn der Versicherung Der Versicherungsschutz für die einzelnen Versicherten beginnt am Tag, an dem sie die Arbeit in der Spitex Zürich antreten. Für nicht voll arbeitsfähige Personen tritt die Versicherung jedoch erst mit der vollen Arbeitsaufnahme im Rahmen des jeweiligen Arbeitsvertrages in Kraft. Übertrittsrecht Bei Austritt aus dem Kreis der Versicherten oder bei Auflösung des Vertrags einer versicherten Person aus der Spitex Zürich hat diese das Recht, im Rahmen der bisherigen Leistungen bei der "ZÜRICH" in die Einzel-Krankenversicherung überzutreten. Das Übertrittsrecht ist innert 90 Tagen entweder nach dem Austritt, der Auflösung des Vertrages oder dem Ende des Leistungsbezuges geltend zu machen. Kein Übertritt in die Einzelversicherung ist möglich bei: Stellenwechsel und Übertritt zur Versicherung des neuen Arbeitgebers oder für Personen ab dem Bezug der AHV-Rente oder dem früheren Erreichen des ordentlichen AHV- Rentenalters Für den Übertritt gelten die zum Zeitpunkt des Eintrittes in die Kollektiv-Kranken- Taggeldversicherung gültigen Bestimmungen in Bezug auf Gesundheit und Eintrittsalter. Dabei kommen die zum Zeitpunkt des Übertrittes gültigen Tarife und Versicherungsbedingungen für die Einzel-Krankenversicherung zur Anwendung. 2. Obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG Gegenstand Obligatorisch versichert sind nach diesem Gesetz die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden, einschliesslich der Heimarbeiter, Lehrlinge, Praktikanten, Volontäre sowie der in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätigen Personen. Alle Mitarbeitenden mit AHV-pflichtigen Bezügen sind zu den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen des UVG (Bundesgesetz über die Unfallversicherung) gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Mitarbeitende mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 8 Stunden sind auch gegen Nichtberufsunfälle versichert. Seite 3 von 8

4 Gesetzliche Leistungen Heilbehandlung Zeitlich und betraglich unbegrenzte Deckung für - ambulante Behandlung - Medikamente - allgemeine Spitalabteilung Die Leistungen für Heilbehandlungen im Ausland sind begrenzt. Taggeld 80 % des versicherten Verdienstes, d. h. von max. CHF 126'000 (Stand ) pro Jahr, zahlbar vom 3. Tag nach dem Unfalltag an, wird durch die Arbeitgeberin während der Dauer der Lohnfortzahlung verrechnet. Bei Spitalaufenthalten wird am Taggeld ein Unterhaltskostenabzug vorgenommen. Invalidität Für Versicherte, die infolge eines Unfalles invalid werden, sind Rentenleistungen bis zu 80 %, zusammen mit der Invaliditätsrente max. 90 %, des versicherten Verdienstes, d.h. von max. CHF 126'000 (Stand ) pro Jahr, vorgesehen. Ferner werden Integritäts- und Hilflosenentschädigungen ausgerichtet, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Todesfall Stirbt eine versicherte Person, so haben Ehegattin bzw. Ehegatte und Kinder Anspruch auf Hinterlassenenrenten auf der Basis des versicherten Verdienstes (max. CHF 126'000, Stand ) pro Jahr. Die Renten betragen: - 40 % für Witwe oder Witwer - 15 % für Halbwaisen - 25 % für Vollwaisen höchstens 70 % für mehrere Hinterlassene zusammen. Allfällige Rentenzahlungen aus der Unfallversicherung werden an die Leistungen der Pensionskasse der Stadt Zürich angerechnet. Beginn und Ende der Versicherung Die Versicherung beginnt am Tag, an dem die versicherte Person die Arbeit antritt oder nach Abmachung hätte antreten sollen. War kein bestimmter Tag der Arbeitsaufnahme vereinbart, besteht Versicherungsdeckung vom Zeitpunkt an, an dem sich die Person erstmals auf den Weg zur Arbeit begibt. Für Teilzeitbeschäftigte, die nur für Berufsunfälle versichert sind, beginnt die Versicherungsdeckung jeweils mit dem Antritt des Arbeitsweges. Die Versicherung endet grundsätzlich mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Für Teilzeitbeschäftigte, die nur für Berufsunfälle versichert sind, endet die Versicherungsdeckung jeweils mit der Rückkehr von der Arbeit an ihr Wohndomizil. Für Versicherte, die auch für Nichtberufsunfälle versichert sind, endet die Versicherungsdeckung 30 Tage nach Aufhören des Anspruches auf mindestens den halben Lohn. Tritt die versicherte Person vor Ablauf Seite 4 von 8

5 dieser Frist eine neue Stelle an, wo sie wieder für Nichtberufsunfälle versichert ist, endet die bisherige Versicherung. Die Versicherung für Nichtberufsunfälle kann um höchstens 180 Tage verlängert werden, indem die versicherte Person die dafür erforderliche Prämie vor Ablauf der Nachdeckung von 30 Tagen einbezahlt. Das Merkblatt "Abredeversicherung" mit den näheren Bestimmungen können Sie in der Personalabteilung Ihrer Arbeitgeberin beziehen. Prämien Die Prämie der Berufsunfallversicherung der prämienpflichtigen Lohnsumme und geht zu Lasten der Arbeitgeberin. Die Prämie der Nichtberufsunfallversicherung der prämienpflichtigen Lohnsumme und ist in der Regel durch die versicherten Personen zu entrichten. Über Prämienänderungen informiert die jeweilige Arbeitgeberin ihre Mitarbeitenden. 3. Zusätzliche Kranken- und Unfall-Taggeldversicherungen Umfang der Versicherungen Versichert ist der Lohn, der durch die Kollektive Krankentaggeldversicherung und gesetzliche Unfallversicherung nach UVG nicht gedeckt ist. Die Versicherungsleistungen setzen jeweils nach der vereinbarten Wartefrist* ein. Krankentaggeldversicherung Die Versicherung deckt bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit 20 % des AHV-Lohnes während den ersten 730 Tagen der Erkrankung. Die Leistung der Versicherung beginnt nach der vertraglich vereinbarten Wartefrist*. Unfalltaggeldversicherung Die Versicherung deckt bei Arbeitsunfähigkeit infolge Unfall 20 % des UVG-Lohnes (bis zu einem Maximalbetrag von CHF 126'000, Stand ), sowie Überschusslohn unter Einhaltung der Wartefrist*. Die Leistungsdauer gilt analog derjenigen der UVG-Versicherung. Taggeld-Leistungen a. Anspruch bei Arbeitsunfähigkeit Für die Dauer der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit bezahlt der Versicherer nach Ablauf der Wartefrist* das vereinbarte Taggeld. Der Versicherer vergütet das Taggeld in der Regel der Arbeitgeberin. b. Teilweise Arbeitsunfähigkeit Der Versicherer vergütet das Taggeld entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit; bei Krankheit ab einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 %. c. Wartefrist Die Wartefrist* beginnt mit dem ersten Tag der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit, frühestens jedoch 3 Tage vor der erstmaligen ärztlichen Behandlung. Die Wartefrist* wird pro Krankheit und pro Unfall je und nur einmal angerechnet. Seite 5 von 8

6 Prämien Die Prämien werden den versicherten Mitarbeitenden monatlich vom Lohn abgezogen. Über Prämienänderungen informiert die jeweilige Arbeitgeberin ihre Mitarbeitenden. Beginn der Versicherungen Der Versicherungsschutz für die einzelnen Versicherten beginnt in der Regel am Tag, an dem sie die Arbeit in der Spitex Zürich antreten. Übertrittsrecht Bei Austritt einer versicherten Person aus der Spitex Zürich hat diese das Recht, im Rahmen der bisherigen Leistungen bei der "ZÜRICH" eine Einzelversicherung abzuschliessen. Für den Übertritt gelten die zum Zeitpunkt des Eintrittes in die Kollektivversicherung gültigen Bestimmungen in Bezug auf Gesundheit und Eintrittsalter. Dabei kommen die zum Zeitpunkt des Übertrittes gültigen Tarife und Versicherungs-Bedingungen für die Einzelversicherung zur Anwendung. 4. Informationen für pensionierte Mitarbeitende Krankheit Ab Bezug der AHV-Rente, spätestens ab Erreichung des ordentlichen AHV-Rentenalters erbringt die Versicherung das Taggeld noch während höchstens 180 Tagen pro Krankheitsfall nach Ablauf der Wartefrist* von zurzeit 90 Tagen, in der die Arbeitgeberin den Lohn ohne Erstattung durch die Versicherung zahlt. Mit vollendetem 70. Lebensjahr erlischt der Anspruch auf Krankentaggeld aufgrund von Krankheit vollständig und die Lohnfortzahlungspflicht bestimmt sich nach der Züricher Skala Unfall Im Rahmen ihrer Anstellung sind die Mitarbeitenden, welche nach der Pensionierung noch angestellt sind unabhängig vom Alter nach Unfallversicherungsgesetz UVG versichert bzw. werden die entsprechenden Taggeldleistungen entrichtet. Seite 6 von 8

7 5. Kontaktdaten Versicherer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach 8085 Zürich T Unfallversicherung Unfallversicherung Stadt Zürich Postfach 8022 Zürich T Seite 7 von 8

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