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1 Förderprogramm Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung German Scholars Organization e.v.

2 Inhalt 4 Grußwort Berthold Beitz 5 Grußwort Eicke R. Weber 6 Das Programm 8 Porträt Peter Strasser 2 Porträt Katharina Janus 4 Zurück: Die 52 Forscher 6 Bilanz des Programms 8 Ergebnisse der Umfrage 20 Porträt Michael Köttgen 22 Interview 26 Krupp-Stiftung und GSO stellen sich vor aus Australien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Spanien und den USA. Es ist ein Zurück, von dem ganz Deutschland profitiert. 52 deutsche Wissenschaftler haben im Ausland gelehrt und geforscht, neues Wissen und neue Ideen gesammelt. Und bringen durch ihre Rückkehr nun Forschung und Lehre in Deutschland voran. Ermöglicht hat dies das Förderprogramm»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der German Scholars Organization e.v. (GSO). Nach einer Programmlaufzeit von sechs Jahren soll mit dieser Publikation Bilanz gezogen werden. In drei Porträts werden ausgewählte Krupp- Professoren vorgestellt stellvertretend für alle 52 Rückkehrer. Eine Umfrage unter diesen 52 Forschern zeigt, warum sie weggingen, weshalb sie wieder kehrten und welche Erfahrungen sie dabei machten. In einer Interviewrunde wird erörtert, wie sich deutsche Universitäten im globalen Wettbewerb um international renommierte Akademiker behaupten können damit aus der Rückkehr von einigen Fortschritt für viele entsteht. 2 3

3 Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat das Förderprogramm»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«im Jahr 2006 eingerichtet. Ziel des Programms war es, deutsche Forscher, die ihre wissenschaftliche Laufbahn im Ausland fortgesetzt haben, für eine Lehr- und Forschungstätigkeit in Deutschland zugewinnen. Um Fördermittel bewerben konnten sich nur Universitäten, die bereits in Berufungsverhandlungen mit deutschen Hochschullehrern im Ausland standen. Die Stiftung hat sich dabei von folgender Überlegung leiten lassen: Auch dort, wo sich eine Universität bereits intensiv engagiert, fehlt es oftmals an dem letzten, vermeintlich kleinen Schritt an Mitteln, die frei eingesetzt werden können und die es ermöglichen, Probleme unkonventionell zu lösen. Ob jedoch das Förderprogramm der Stiftung attraktiv genug sein würde, um eine Berufungsverhandlung in eine Rufannahme münden zu lassen, war zu Beginn des Programms noch offen. Die gezielte Nachfrage der Universitäten, die hohe Erfolgsquote der Berufungsverhandlungen und die positiven Rückmeldungen zahlreicher Hochschullehrer haben die Stiftungsinitiative bestätigt. 33 Universitäten zwischen München und Kiel haben mit Hilfe der Stiftung Lehrstühle mit hervorragenden deutschen Wissenschaftlern besetzen können, die aus dem Ausland berufen wurden. Die German Scholars Organization hat das Programm im Auftrag der Stiftung umsichtig und mit Sachverstand durchgeführt. Ich danke der German Scholars Organization für ihr Engagement, das zum Erfolg des Programms maßgeblich beigetragen hat. Den Hochschullehrern, die sich für eine Fortführung ihrer Laufbahn in Deutschland entschieden haben, möchte ich ebenfalls herzlich danken. Mit ihrer internationalen Erfahrung bereichern sie die deutsche Hochschullandschaft. Wir haben 2003 die German Scholars Organization gegründet, weil uns ein Missstand aufgefallen war: Das deutsche Hochschulsystem gab viel Geld aus, um Wissenschaftler ins Ausland zu schicken doch zu wenig, um mit ihnen Kontakt zu halten und sie wieder zuholen. Hervorragend ausgebildete Forscher gingen auf diese Weise dem deutschen Wissenschaftssystem verloren. Unser damals kleiner Verein begann daher damit, ein Netzwerk vom Ausland in die Heimat zu spinnen, über das deutsche Unternehmen und Hochschulen Kontakte zu Forschern in aller Welt knüpfen konnten. Es dauerte drei Jahre bis zum großen Durchbruch. Bei einem Gespräch in der Villa Hügel baten wir Berthold Beitz um finanzielle Unterstützung für den Aufbau einer Geschäftsstelle in Berlin. Er machte den entscheidenden Vorschlag: Die Krupp-Stiftung würde Mittel zur Verfügung stellen, mit denen ein innovatives Förderprogramm für Rückkehrer finanziert werden sollte. Dank dieser großartigen Unterstützung ist es gelungen, 52 hervorragende Wissenschaftler für eine Rückkehr nach Deutschland zu begeistern. Das bedeutet einen unschätzbaren Gewinn für den Standort. Doch Deutschland muss weiter an seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. Die Expertenkommission Forschung und Innovation stellt in ihrer jüngsten Studie fest: Ein Übermaß administrativer Tätigkeiten blockiere die Forschung, die W-Besoldung sei international nicht konkurrenzfähig und akademische Karrieren seien schlechter planbar als in anderen Ländern. Im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe kann Deutschland sich derartige Nachteile nicht leisten. Deshalb bleiben Initiativen wie die der Krupp-Stiftung und der GSO notwendig. Es wäre sehr wünschenswert, wenn nach dem Erfolg des privat finanzierten Rückkehrerprogramms nun öffentliche Mittel bereitgestellt würden, um dieses für den Wissenschaftsstandort Deutschland so wertvolle Programm zu verstetigen. Berthold Beitz Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eicke R. Weber Vorsitzender des Vorstands der German Scholars Organization e.v. 4 5

4 Das Programm»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«Das von der Krupp- Stiftung finanzierte Förderprogramm sollte deutschen Universitäten flexibel und unbürokratisch helfen, international erfahrene Wissenschaftler aus dem Ausland zuholen. Deutsche Nachwuchswissenschaftler sind international besonders mobil. Unter den ausländischen Doktoranden in anderen EU-Staaten wie auch in den USA bilden die Deutschen die größte Gruppe. Rund deutsche Akademiker arbeiten allein an US-amerikanischen Hochschulen. Geschätzte deutsche Wissenschaftler sind in Forschungseinrichtungen in den USA beschäftigt. Dies ist einerseits erfreulich, denn Auslandserfahrung ist mehr denn je eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Forscherlaufbahn. Doch allzu häufig wird aus einem als befristet geplanten Aufenthalt ein dauerhafter. Aus der erhofften»brain Circulation«wird dann ein»braindrain«, der dem Land seine wichtigste Ressource entzieht: kluge und innovative Menschen. Hier setzt das Programm»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«an. Ins Leben gerufen wurde es im Jahr 2006 von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der German Scholars Organization. Ziel des Programms war es, deutsche Hochschulen im internationalen Wettbewerb um Spitzenkräfte zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihre wissenschaftliche Exzellenz gezielt auszubauen. Um das zu erreichen, beschritt das Programm einen ebenso innovativen wie unbürokratischen Weg: Es setzte bei den deutschen Hochschulen selbst an und stellte diesen zusätzliche, flexibel einsetzbare Mittel zur Verfügung, um hochkarätige deutsche Wissenschaftler aus dem Ausland für eine Tätigkeit in Deutschland zugewinnen. Die Krupp-Stiftung investierte hierfür einen Betrag von 5,8 Millionen Euro. Für die Durchführung des Programms zeichnet die GSO verantwortlich. Inzwischen sind die letzten Förderzusagen ausgesprochen worden. Die Auszahlung der zugesagten Mittel an die Universitäten erfolgt in bis zu zehn halbjährlichen Tranchen und wird sich deshalb noch bis ins Jahr 207 erstrecken. Was war der Grundgedanke des Programms? Ergeht der Ruf einer deutschen Universität an einen deutschen Wissenschaftler, der zurzeit im Ausland tätig ist, so ist die jeweilige Hochschule gefordert, dem Kandidaten ein attraktives und konkurrenzfähiges Angebot vorzulegen. Häufig aber kann die Universität im Rahmen ihres regulären Haushalts Wünsche nach zusätzlichen Mitarbeiterstellen oder bestimmten technischen Geräten nicht erfüllen. Zudem fehlen manchmal auch die notwendigen finanziellen Mittel, um die teilweise erheblichen Gehaltsunterschiede zu ausländischen Spitzenuniversitäten auszugleichen. An dieser Stelle des Prozesses konnte die Hochschulleitung eine Förderung im Rahmen des Programms»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«beantragen. In welchem Fach der Wunschkandidat forscht und aus welchem Land er geworben werden sollte, spielte dabei keine Rolle. Entscheidend für die Antragsprüfung waren vielmehr die strategische Bedeutung der Professur im Gesamtgefüge der Universität, der finanzielle Eigenbeitrag der Hochschule sowie die Einschätzung der Gutachter, inwieweit der zusätzliche Finanzbedarf nicht nur plausibel begründet war, sondern auch notwendig dafür sein würde, den gewünschten Kandidaten zu gewinnen. War der Antrag erfolgreich, konnte die Universität ihr Angebot an den Kandidaten um bis zu Euro aufstocken und damit die Chancen für eine Rufannahme deutlich verbessern. Peter Langer, Gründungsmitglied und Vorstand der GSO, fasst zusammen:»der Förderbeitrag ist so hilfreich, eben weil er extrem flexibel eingesetzt werden kann, egal ob für Forschungsmittel, zur Finanzierung des Umzugs oder einfach, um dem Wunschkandidaten einen finanziellen Anreiz zur Rückkehr nach Deutschland zu geben.«so konnte mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln viel erreicht und nicht zuletzt ein Zeichen gesetzt werden: Der Wissenschaftsstandort Deutschland lässt erfolgreiche Forscher nicht dauerhaft ziehen. Eine Förderung, die den Bedürfnissen der Forscher entgegenkommt Das Programm verfügte zudem über ein ergänzendes Element: Erstattet wurden dabei Reisekosten von im Ausland tätigen deutschen Wissenschaftlern, die zu einem Vorstellungsgespräch nach Deutschland eingeladen worden waren. Auf diese Weise konnte eine Schwachstelle im Reisekostenrecht vieler deutscher Universitäten beseitigt werden, das solche Kosten nur für Reisen innerhalb Deutschlands übernimmt. Eine so passgenaue Förderung wissen deutsche Wissenschaftler im Ausland zu schätzen. Denn viele von ihnen wünschen sich trotz der Vorzüge mancher ausländischer Forschungseinrichtungen eine Rückkehr nach Deutschland und warten nur darauf, dass man ihnen ein Stück des Weges entgegenkommt. 6 7

5 »Ich möchte mit meiner Grundlagenforschung einen Beitrag dazu leisten, das Energie- und Klimaproblem unserer Welt anzugehen.«katalysatoren untersucht und für seine Arbeit elementar ist. Doch Strasser betont auch:»die Fördermittel dienten nicht nur der Forschung, sondern unterstrichen noch einmal das Interesse der Universität an meiner Person. Diese Wertschätzung war wirklich einmalig und zeigte mir, dass der Wechsel nach Deutschland richtig war.«seit 2007 ist Strasser nun an der TU Berlin als Professor für Technische Chemie und als Kopf des»electrochemical Catalysis, Energy, and Materials Science Laboratory«, das Teil eines Exzellenzclusters ist. An Kleinigkeiten spüre er jeden Tag die Vorteile des deutschen Universitätsbetriebes. Während er in den USA all seine Reisen selbst buchen musste, kümmert sich an der TU Berlin ein eigenes Reisebüro darum. Hier in Berlin gibt es eine eigene Abteilung für die Laborsicherheit, in Houston habe man das unausgebildeten Studenten überlassen. Es sind Kleinigkeiten, die zu einem großen Ganzen werden.»in den Staaten wird mit einem Minimum an Mitarbeitern alles am Laufen gehalten. In Deutschland steckt einfach viel mehr Manpower dahinter, wie zum Beispiel Mitarbeiter, die sich Vollzeit um die Lehre kümmern. So kommen die Professoren zu dem, wofür sie eingestellt wurden: lehren und forschen.«auch wenn er Deutschland als Forschungsstandort bevorzugt in der Lehre versucht Strasser dann doch, ein wenig Amerika in den Hörsaal zu bringen. Er halte viele Vorlesungen auf Englisch und quäle seine Studenten mit dicken amerikanischen Lehrbüchern, anstatt sie komprimierte deutsche Skripte auswendig lernen zu lassen, erzählt Strasser augenzwinkernd. In seiner Forschung treiben ihn Fragen von fast existenzieller Bedeutung an: Wie kann angesichts endlicher fossiler Brennstoffe die Mobilität der Zukunft aussehen? Was kann man einem rasant ansteigenden Ölpreis entgegensetzen? Wie sorgt man für eine bezahlbare und zugleich umweltfreundliche Mobilität? Strasser ist überzeugt: Eine der Lösungen könnte Wasserstoff sein. Die Idee dahinter ist einfach: Kombiniert man in einer Brennstoffzelle Wasserstoff mit Sauerstoff, entsteht daraus zum einen Wasser, aber um einiges interessanter auch Strom, der Elektroautos antreiben kann. Diese sind umweltfreundlich, erzeugen keine Abgase, und ihr Treibstoff wäre deutlich günstiger als der eines Verbrennungsmotors. Wasserstoff punktet auch im Vergleich zu batteriegestützten Elektrofahrzeugen. Der Professor kämpft für ein Umdenken in der Branche, denn lange haben Industrie und Forschung beim Elektroauto nur auf die Lithium-Ionen-Batterie gesetzt. Doch bei einem Auto auf Wasserstoffbasis wäre zum einen die Reichweite erheblich größer, zum anderen würde das Tanken nur etwa sechs Minuten dauern. Auch dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber batteriegestützten Modellen, die über Stunden an die Steckdose müssen, um wieder startklar zu sein. Inzwischen verkündet auch Daimler-Chef Dieter Zetsche optimistisch:»wasserstoff ist heute das bessere Öl.«Doch so verlockend die Brennstoffzelle als Technik auch klingen mag, marktfähig ist sie noch nicht. Denn damit man Wasserstoff und Sauerstoff miteinander verbinden kann, benötigt man das Edelmetall Platin als Katalysator. Die Forschung steht vor einem Dilemma: Platin ist zwar bestens geeignet, doch ist es für den breiten Einsatz in der Autoproduktion viel zu teuer. Wäre der mit einer Brennstoffzelle ausgerüstete Honda Clarity frei verkäuflich gewesen, hätte er Schätzungen zufolge rund eine Million Dollar gekostet. Zusammen mit seinem Team versucht Strasser, das Preisproblem zu lösen. Er sucht nach einem Material, das die katalytische Wirkung von Platin erzielt und zugleich günstig ist. Schafft er es, wäre das ein Durchbruch für die Elektromobilität. Bei einem Wasserstofffahrzeug wäre die Reichweite größer als bei einem batteriebetriebenen Elektromobil. Doch ein Auto mit Brennstoffzelle wäre wegen seiner derzeit noch sehr hohen Herstellungskosten auf dem freien Markt nicht konkurrenzfähig. Strassers Arbeitsgruppe ist Teil eines Exzellenzprojektes des amerikanischen Energieministeriums, das genau diese neuen Materialien erforscht. 20 bewilligte das US- Ministerium für dieses Vorhaben insgesamt 5,3 Millionen Dollar. Davon fließen allein,5 Millionen an die TU Berlin, für die sich die Berufung Strassers damit ein weiteres Mal ausgezahlt hat. Auf dem Weg zu einer tragfähigen Lösung hat der Chemie-Professor eine wichtige Hürde bereits genommen. Er entwickelte ein Material, das einen platinarmen Kern besitzt und nur in der Hülle aus dem edlen Metall besteht. Das senkte die Platinkosten von dreißig Euro auf sieben Euro pro Kilowatt. Zwar ist das Ziel die Platinkosten sollen unter drei Euro pro Kilowatt fallen damit noch nicht erreicht, doch die Marschrichtung stimmt.»ich möchte mit meiner Grundlagenforschung einen Beitrag dazu leisten, das Energie- und Klimaproblem unserer Welt anzugehen«, sagt der Chemiker.»Und da es viele Forscher wie mich gibt, können wir es vielleicht gemeinsam schaffen.«0

6 Mit Verhaltenspsychologie das Gesundheitssystem verändern Katharina Janus Krupp-Professorin Katharina Janus geht in ihrem Fach, dem Gesundheitsmanagement und Controlling, neue Wege. Janus erforscht, wie sich medizinisches Personal besser motivieren lässt. Vielleicht liegt es ja in der Familie. Nicht nur das Kaufmännische, der Umgang mit Zahlen, Renditen, Profiten. Katharina Janus, Professorin für Gesundheitsmanagement und Controlling an der Universität Ulm, entstammt einer alten Eutiner Kaufmannsfamilie und hat eine ganz besondere Vorfahrin: Juliane Janus. Die hatte Mitte des 9. Jahrhunderts ein Krankenhaus gegründet und betriebswirtschaftlich betreut.»die war schon eine Pionierin damals«, sagt Janus lächelnd. Auch sie, die Ur-Ur-Urgroßnichte, möchte neue Wege gehen. Die 37-Jährige steht für einen innovativen, in Deutschland noch wenig bekannten Ansatz. Anders als im klassischen Controlling basiert dieser weniger auf komplexen Zahlenwerken, sondern stellt den Menschen in den Mittelpunkt, genauer: den»faktor Arzt«.»Der Arzt nimmt die Schlüsselposition im Gesundheitswesen ein. Eigentlich werden alle Abläufe durch ihn bestimmt. Seine Entscheidungen beeinflussen 70 % der Gesundheitsausgaben.«Ihn zu verstehen, seine Bedürfnisse und seine Arbeitszufriedenheit, sei deshalb das A und O. Folglich sind Janus Forschungsinstrumente ganz andere als die der klassischen BWL. Sie schöpft aus den Erkenntnissen der Organisations- und Verhaltenspsychologie und formt daraus einen Ansatz, den sie»behavorial Controlling«nennt. Dieser bestehe erst einmal aus»zuhören, Zuhören, Zuhören«, sagt Janus. Wo hakt es? Was fehlt? Was stört?»es geht ja nicht darum, den Ärzten und Krankenschwestern Neuerungen einfach vorzusetzen. Sondern darum, durch gezielte Fragen die Bedürfnisse zu analysieren und in den veränderten Abläufen auf diese einzugehen«, erklärt Janus und betont:»zuhören mag selbstverständlich klingen, ist es aber nicht. Denn noch nie hat das jemand konsequent interdisziplinär angewendet.«das heißt: nicht nur Fragebögen austeilen und Statistiken erstellen, sondern auch Termine vor Ort vereinbaren und mehrstündige Gespräche führen. Durch diese Mischung aus quantitativer und qualitativer Forschung gewinne man die wichtigsten Erkenntnisse, so Janus. Durch ihre Feldforschung kann die Wissenschaftlerin mit ihrem Team auch die Bedeutung von Anreizen nachweisen, die abseits vom Monetären liegen.»es ist viel weniger das Gehalt, das über die Arbeitszufriedenheit entscheidet«, sagt Janus. Die entscheidenden Faktoren müssen stattdessen individuell ermittelt werden: Der eine ist glücklich, wenn er seine Arbeitszeiten freier gestalten kann, der andere braucht die persönliche Wertschätzung. Grundsätzlich ist es das Gefühl, Einfluss auf den Klinikalltag zu haben, das die Zufriedenheitswerte steigen lässt.»empowerment«nennt Janus diese Methode, auf deren Basis sich neue, besser funktionierende Anreizsysteme entwickeln lassen. Gesundheitsmanagement in dieser Form ist in Deutschland eine noch junge Disziplin, in den USA hingegen gängige Praxis. Die hat Janus, nachdem sie in Hamburg und Paris Betriebswirtschaftslehre studiert hatte, in San Francisco intensiv kennengelernt. Sie hat dort in Krankenhäusern Forschungsprojekte entwickelt und betreut. Dann in»managing Healthcare«in Hamburg promoviert, sich später habilitiert. Sie war Assistant Professor an der Columbia University in New York und hat auch jetzt noch eine Professur in Berkeley inne. An beiden Einrichtungen führt Janus weiterhin Projekte durch. Als der Ruf für die Professur in Ulm kam, hat Janus dennoch nicht lange gezögert kam mit ihm ja die Gelegenheit, in Europa die neuen Ideen zu verbreiten. Und auch in Ulm war die Freude groß:»wir sind stolz darauf, dass wir im harten Wettbewerb um die besten Talente wieder erfolgreich waren«, sagte der damalige Ulmer Prodekan Professor Frank Richter bei Janus Berufung. Eine wichtige Hilfe sei dabei die großzügige Förderung durch die Krupp- Stiftung gewesen, berichtet die Wirtschaftswissenschaftlerin:»Mit diesen Mitteln unterstützte ich meine Forschung zum Thema Managing Professionals in Healthcare Organizations durch Hilfskräfte und Mitarbeiter, die Daten gesammelt, ausgewertet und recherchiert haben.«diese Daten sind Janus wichtigstes Instrument dabei, die Akteure des Gesundheitswesens für ihre Neuerungen zu begeistern.»in Deutschland ist man für Innovationen schwieriger zu haben«, sagt Janus,»denn hier sind die Lobbygruppen stark.«doch das schreckt Katharina Janus nicht. Schließlich hat auch ihre Vorfahrin die Herausforderung gesucht.»es geht ja nicht darum, den Ärzten und Krankenschwestern Neuerungen einfach vorzusetzen. Sondern darum, durch gezielte Fragen die Bedürfnisse zu analysieren und in den veränderten Abläufen auf diese einzugehen.«2 3

7 52 Forscher, die kehrten Andrea Allerkamp Westeuropäische Literaturen Université de Provence Aix-Marseille Europa-Universität Viadrina Hartmut Geiger Molekulare Grundlagen des Alterns Cincinnati Children s Hospital Medical Center Universität Ulm Annette Kluge Wirtschafts- und Organisationspsychologie Universität St. Gallen Universität Duisburg-Essen Karin Michels Tumorepidemiologie Harvard Medical School, Boston Universität Freiburg Matthias Schmidt Theoretische Physik University of Bristol Universität Bayreuth Dietrich A. Volmer Analytische Chemie University of Cambridge Universität des Saarlandes Rüdiger Bachmann Wirtschaftswissenschaften University of Michigan RWTH Aachen Tilmann Gneiting Mathematische Statistik University of Washington Universität Heidelberg Markus Klute Experimentalphysik Massachusetts Institute of Technology Universität Göttingen Martin Mulsow Wissenskulturen der Europäischen Neuzeit Rutgers University, New Jersey Universität Erfurt Peter J. Schreier Signal- und Systemtheorie University of Newcastle, Australien Universität Paderborn Sven de Vries Operations Research Rijksuniversiteit Groningen Universität Trier Florian Becker Öffentliches Recht University of Aberdeen Universität Kiel Sven Hartmann Datenbanken und Informationssysteme Massey University, Neuseeland Technische Universität Clausthal Friedrich Knop Mathematik Rutgers University, New Jersey Universität Erlangen-Nürnberg Uwe Oberlack Experimentelle Teilchen- und Astroteilchenphysik Rice University, Houston Universität Mainz Peter Schupp Umweltbiochemie University of Guam Marine Laboratory, USA Universität Oldenburg Markus Weiler Hydrologie University of British Columbia Universität Freiburg Ralph Beneke Sportwissenschaft University of Essex Universität Marburg Hermann Herlinghaus Lateinamerikanische Literatur University of Pittsburgh Universität Freiburg Michael Köttgen Nephrologie Johns Hopkins University, Baltimore Universität Freiburg Kerstin Odendahl Öffentliches Recht Universität St. Gallen Universität Kiel Daniel Schwemer Altorientalistik University of London Universität Würzburg Armin Weinberger Bildungstechnologie und Wissensmanagement Universiteit Twente Universität des Saarlandes Juliane Besters-Dilger Slavische Philologie Universität Wien Universität Freiburg Stefan Herlitze Allgemeine Zoologie und Neurobiologie Case Western Reserve University, Cleveland Ruhr-Universität Bochum Marcus Kracht Computerlinguistik und Mathem. Linguistik University of California, Los Angeles Universität Bielefeld Thomas Pichler Geochemie und Hydrogeologie University of South Florida Universität Bremen Stefan Seelecke Unkonventionelle Aktorik North Carolina State University Universität des Saarlandes Bettina S. Wiese Personal- und Organisationspsychologie Universität Basel RWTH Aachen Irene Burghardt Theoretische Chemie École normale supérieure, Paris Goethe-Universität Frankfurt Jens Herrle Paläontologie und Biogeochemie University of Alberta Goethe-Universität Frankfurt Ralf Lämmel Softwaresprachen Microsoft Corporation, Redmond Universität Koblenz-Landau Werner Reinartz Marketing INSEAD, Fontainebleau Universität zu Köln Roland Speicher Mathematik Queen s University, Kingston Universität des Saarlandes Christian Wiese Jüdische Religionsphilosophie University of Sussex Goethe-Universität Frankfurt Sebastian Conrad Neuere Geschichte European University Institute, Florenz Freie Universität Berlin Dirk Hundertmark Mathematik University of Illinois Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Stephan Lehnart Translationale Kardiologie Columbia University, New York Universität Göttingen Sandra Richter Neuere Deutsche Literatur King s College London Universität Stuttgart Andreas Stracke Mineralogie Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Universität Münster Michael M. Wolf Mathematische Physik Københavns Universitet Technische Universität München Jürgen Eschner Experimentalphysik Institut de Ciències Fotòniques, Barcelona Universität des Saarlandes Katharina Janus Gesundheitsmanagement und Controlling Columbia University, New York Universität Ulm Hartmut Leuthold Biologische Psychologie University of Glasgow Universität Tübingen David Scheschkewitz Allgemeine und Anorganische Chemie Imperial College London Universität des Saarlandes Peter Strasser Technische Chemie University of Houston Technische Universität Berlin Frank Fiedrich Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe The George Washington University Bergische Universität Wuppertal Jochen Klein Pharmakologie und Klinische Pharmazie Texas Tech School of Pharmacy Goethe-Universität Frankfurt Walt Detmar Meurers Theoretische Computerlinguistik The Ohio State University Universität Tübingen Stefan Schlatt Reproduktionsmedizin und Andrologie University of Pittsburgh Universität Münster Cosima Stubenrauch Physikalische Chemie University College Dublin Universität Stuttgart 4 5

8 Bilanz Wie erfolgreich war das Programm»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«? Anzahl der Berufungen nach Gastländern Frankreich Schweiz Kanada Niederlande Großbritannien Australien Dänemark Irland Italien Neuseeland Österreich Spanien USA 24 Nach einer Laufzeit von sechs Jahren ziehen die Krupp- Stiftung und die GSO eine positive Bilanz des Förderprogramms. Die Nachfrage war groß: Fast jede zweite deutsche Universität hat sich mit Förderanträgen beteiligt. Das Niveau war hoch: Die Rückkehrer konnten häufig von international renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen berufen werden. Die Finanzausstattung war richtig bemessen: Eine Umfrage hat gezeigt, dass die bewilligten Mittel den Hochschulen wesentlich dabei geholfen haben, den jeweiligen Wunschkandidaten zu gewinnen. 09 Anträge auf Förderung gingen in der Geschäftsstelle der GSO ein ohne dass Anzeigen für das Programm geschaltet worden wären. 54 verschiedene Universitäten aus dem ganzen Bundesgebiet haben Anträge auf Förderung gestellt. Das entspricht knapp der Hälfte aller deutschen Universitäten. 6 Bewilligungen wurden ausgesprochen, insgesamt 52 Hochschullehrer haben das Berufungsangebot der Hochschule angenommen. Dies bedeutet eine Rufannahmequote von 85 %. Sie liegt damit über dem Bundesdurchschnitt, der vom Deutschen Hochschulverband mit 75 % angegeben wird. 24 Professoren kehrten aus den USA, 23 aus europäischen Ländern (mit Großbritannien an der Spitze). Fünf Professoren kamen von Hochschulen in Kanada, Australien und Neuseeland. Damit ist es gelungen, deutsche Wissenschaftler aus insgesamt 3 Ländern nach Deutschland zuberufen. 52 % der Rückkehrer sind den sogenannten MINT- Fächern zuzurechnen, 36,5 % sind Geistes- und Sozialwissenschaftler,,5 % entstammen dem Bereich der Medizin. Damit konnten Professoren aller Fächergruppen gewonnen werden. 9 % aller geförderten Professoren (insgesamt zehn) waren zuvor an einer Hochschule tätig, die dem Times Higher Education Ranking 200 zufolge zur Gruppe der 20 besten Universitäten der Welt zählt. 3 Professoren (25 % der geförderten) haben einen Ruf an eine Exzellenzuniversität angenommen. Von dem Förderprogramm haben jedoch nicht nur die großen und finanzkräftigen deutschen Universitäten profitiert. Insgesamt 39-mal konnten sich Hochschulen, die nicht zu der Gruppe der Exzellenzuniversitäten gehören, im weltweiten Wettbewerb um hervorragende Forscher durchsetzen. So gelangen etwa der Universität des Saarlandes, der Universität Ulm und der Universität Bielefeld Berufungen von Hochschullehrern der University of Cambridge, der Columbia University (New York) beziehungsweise der University of California (Los Angeles). 65 % der geförderten Professoren geben an, dass die Programmmittel ein sehr wichtiger oder sogar entscheidender Faktor für die Rufannahme waren. Universitäten mit geförderten Professuren geförderte Professur geförderte Professuren Universität Kiel 2 Universität Oldenburg 3 Universität Bremen 4 Freie Universität Berlin 5 Technische Universität Berlin 6 Europa-Universität Viadrina 7 Universität Bielefeld 8 Universität Münster 9 Technische Universität Clausthal 0 Universität Paderborn Universität Göttingen 2 Ruhr-Universität Bochum 3 Universität Duisburg-Essen 4 Bergische Universität Wuppertal 5 Universität zu Köln 6 Universität Erfurt 7 RWTH Aachen 8 Universität Marburg 9 Universität Koblenz-Landau 20 Universität Frankfurt 2 Universität Mainz 22 Universität Bayreuth 23 Universität Würzburg 24 Universität Trier 25 Universität Erlangen-Nürnberg 26 Universität des Saarlandes 27 Universität Heidelberg 28 Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 29 Universität Stuttgart 30 Universität Tübingen 3 Universität Ulm 32 Universität Freiburg 33 Technische Universität München Welchen Einfluss hatte die Förderung durch die Krupp-Stiftung auf Ihre Entscheidung, den Ruf an eine deutsche Universität anzunehmen? 0 % 50 % War ein sehr wichtiger Faktor für die Rufannahme Ohne die Fördermittel hätte ich den Ruf nicht angenommen War für mich in erster Linie Symbol der Wertschätzung 6 7

9 Umfrage Warum zieht es Forscher in die Ferne? Und warum wieder? Welche Gründe waren für Ihre damalige Entscheidung, Deutschland zu verlassen, ausschlaggebend? Keine adäquate Position in Deutschland vorhanden Auslandsaufenthalt grundsätzlich notwendig für Wissenschaftskarriere Bessere Forschungsbedingungen im Ausland Konnte mich finanziell verbessern Unzufriedenheit mit Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen Private Gründe Trifft voll und ganz zu Trifft gar nicht zu Was treibt deutsche Forscher an, ins Ausland zu gehen? Wie erging es ihnen an anderen Hochschulen, und welche Erfahrungen haben sie bei ihrer Rückkehr nach Deutschland gemacht? Mit diesen Fragen trat die GSO an die 52 Krupp-Professoren heran. Wie die Umfrageergebnisse zeigen, verließen die Forscher mehrheitlich Deutschland, weil sie es für einen notwendigen Bestandteil einer Wissenschaftskarriere hielten und weil ihnen im Ausland bessere Forschungsbedingungen geboten wurden. Hinzu kam, dass es für viele zum damaligen Zeitpunkt keine adäquate Position in Deutschland gab. Ihren Auslandsaufenthalt bewerten sie im Rückblick für ihre Laufbahn als ausgesprochen förderlich, fast jeder würde diesen Schritt wieder machen. Aufschlussreich waren auch die Angaben, warum es sie wieder in die Heimat zog: Nur die wenigsten kehrten, weil ihre Stelle auslief. Stattdessen hatte man ihnen mehrheitlich in Deutschland eine attraktivere Position angeboten. Tatsächlich hatten die Wissenschaftler echte Wahlfreiheit: In 86 % aller Fälle gab es für sie neben dem Angebot ihrer deutschen Hochschule Bleibeangebote oder andere Optionen eine komfortable Position, zumal der Impuls zur Bewerbung in der Hälfte der Fälle gar nicht von den Kandidaten selbst ausging, sondern sie aktiv angeworben wurden. Umso wichtiger waren die Mittel des Rückkehrerprogramms, die für zwei Drittel der Befragten eine sehr wichtige oder entscheidende Rolle bei der Rufannahme spielten. So betont einer der Rückkehrer:»Ohne die Krupp-Förderung hätte ich nicht mein Lieblingsprojekt in Deutschland beginnen, keine PhD-Studentin einstellen und nicht mit Max-Planck-Kollegen für zwei Jahre eine interdisziplinäre, erfolgreiche Arbeit beginnen können. Im Nachhinein war dies ein entscheidender Impuls.«Hinzu kam die hohe symbolische Bedeutung der Förderung.»Für viele stellte sie in einer schwierigen Phase der Verhandlungen ein entscheidendes Signal des Entgegenkommens durch die Universität dar«, erläutert Peter Langer, Vorstand der GSO.»Die überdurchschnittlich hohe Rufannahmequote von Krupp-Professoren belegt dies.«doch auch mit Kritik am deutschen Hochschulsystem sparen die Zurückgekehrten nicht. Den Berufungsverfahren werden nur durchschnittliche Noten ausgestellt. Besonders negativ wird dabei bewertet, dass funktionierende Unterstützungsangebote für»dual career couples«fehlten. Ebenso schlecht fällt die Bewertung der Eingewöhnungsphase aus. Beim Ankommen innerhalb und außerhalb der Universität fühlte sich die große Mehrheit der Forscher nur»befriedigend«bis»mangelhaft«unterstützt. Die Forschungsbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten am aktuellen Arbeitsplatz werden mehrheitlich mit»sehr gut«oder»gut«bewertet. Unzufriedenheit herrscht dagegen im Hinblick auf die Höhe der Bezüge, die Belastung durch Verwaltungstätigkeiten und das Lehrdeputat. Hinsichtlich dieser drei Punkte sehen die Befragten auch den größten Reformbedarf im deutschen Hochschulsystem. Darüber hinaus finden fast zwei Drittel, dass auch die Wege zur Professur (»tenure track«) stark reformbedürftig seien. Warum haben Sie sich für eine Rückkehr nach Deutschland entschlossen? Mehrfachnennungen möglich Es ging nicht für oder gegen ein Land, sondern um die besten Arbeitsbedingungen Ich wollte mittelfristig und habe mich regelmäßig über neue Ausschreibungen informiert Ausschlaggebend waren vor allem familiäre Gründe Ich habe die Rückkehr nicht aktiv geplant, sondern bin angeworben worden Ich wollte wieder, weil ich mich in Deutschland privat wohler fühle Mein Vertrag im Ausland war befristet und lief aus 0 % 00 % Lagen Ihnen neben dem Angebot von Ihrer jetzigen deutschen Hochschule zum damaligen Zeitpunkt noch andere Stellenangebote vor? 0 % 50 % Bleibeangebot Bleibeangebot plus andere Angebote im In- oder Ausland Kein Bleibeangebot, aber andere Angebote im In- oder Ausland Ausschließlich das Angebot meiner deutschen Hochschule Wie bewerten Sie Ihren deutschen Arbeitgeber im Hinblick auf die verschiedenen Aspekte des Berufungsverfahrens? Sehr gut Mangelhaft Verhandlungsklima Verhandelbarkeit von Bezügen, Ausstattung etc. Transparenz und Professionalität der Prozesse Schnelligkeit des Verfahrens Unterstützungsangebote für»dual career couples«wie zufrieden sind Sie mit Ihrer jetzigen Position in Deutschland im Hinblick auf folgende Aspekte? Forschungsbedingungen Gestaltungsmöglichkeiten Vernetzung und Kooperation mit anderen Fakultäten und Hochschulen Vereinbarkeit von Beruf und Familie Vernetzung und Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen Qualität der Studierenden Internationalität der Hochschule Lehrbelastung Administrative Belastung Höhe der Bezüge Sehr zufrieden Äußerst unzufrieden 8 9

10 Mit Fruchtfliegen Nierenerkrankungen erforschen Michael Köttgen»Professor Walz von der Freiburger Universitätsklinik bot mir an, für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt eine Professur einzurichten, bei der ich meine eigene Drosophila Group in Freiburg ins Leben rufen sollte. Ich war begeistert, denn Freiburg würde ein exzellentes Forschungsumfeld für meine Arbeit bieten.«michael Köttgen arbeitet seit 200 wieder an der Universitätsklinik Freiburg. Der Nephrologe erforscht, wie Zellen bei polyzystischen Nierenerkrankungen miteinander kommunizieren. Zuletzt war er an der Johns Hopkins University in den USA tätig. Es war eine Fliege, die den Freiburger Nephrologen Michael Köttgen über den Atlantik führte. Und die Arbeit mit diesem Insekt, der Drosophila melanogaster, sollte es auch sein, die ihn schließlich wieder in den Breisgau brachte. Seit Ende der neunziger Jahre forschte Michael Köttgen an der Universitätsklinik Freiburg an polyzystischen Nierenerkrankungen. Der Wissenschaftler versuchte zu ergründen, warum sich manche Zellen in der Niere nicht wie vorgesehen zu Röhren, den sogenannten Nierentubuli, ausformen, sondern stattdessen Aussackungen bilden, die sich mit Flüssigkeit füllen und so lange wachsen, bis die Niere schließlich versagt. Mehr als zwölf Millionen Menschen leiden weltweit unter dieser Erbkrankheit. Den Betroffenen bleibt nur die Dialyse oder die Nierentransplantation. Die direkten Auslöser der Krankheit sind inzwischen bekannt, es handelt sich um Mutationen zweier Gene. Diese Mutationen führen zum Funktionsverlust von Proteinen, die in Zellen der Signalübertragung dienen. Doch was sind die fehlgesteuerten Signale, die den Zellen vermitteln, keine Röhren, sondern Zysten zu bilden? Wenn Köttgen und seine Kollegen das Rätsel lösen wollten, mussten sie in Vorgängen denken, die auf molekularer Ebene abliefen.»in Freiburg hatten wir mit klassischen zellbiologischen, biochemischen und physiologischen Methoden gearbeitet«, erinnert sich Köttgen,»in Zellkultursystemen, teilweise auch mit Mäusen. Wir hatten zwar einiges herausgefunden, kamen aber nicht mehr weiter.«der Nierenforscher benötigte einfacher zu manipulierende Organismen, um die Erkrankung zu verstehen. Köttgen wusste von einem Labor der Johns Hopkins University in Baltimore, in dem man die Fruchtfliege als genetischen Modellorganismus benutzte.»fruchtfliegen haben zwar keine Nieren im klassischen Sinn«, erklärt der Mediziner,»aber bei ihnen steht uns ein großes Arsenal an Werkzeugen zur Verfügung, mit dem man komplexe genetische Abläufe schneller manipulieren und untersuchen kann.«köttgen bewarb sich 2003 in Baltimore und erlebte eine zuvorkommende Behandlung. Die beiden Kinder des Ehepaares wurden sofort in die Kindertagesstätte am Campus aufgenommen.»und über das tenure track -System kann man als Assistant Professor früh selbstständig forschen und sich zu einer Professur hocharbeiten«, schwärmt der Wissenschaftler. Aus den geplanten zwei Jahren in der Ferne wurden schließlich fünf Jahre, in denen Köttgen mit seinen Forschungsergebnissen auch international Beachtung fand. Schließlich bekundete Professor Gerd Walz von der Freiburger Universitätsklinik Interesse, gemeinsam mit Köttgen Mittel für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu beantragen. Im Rahmen dieser klinischen Forschergruppe sollte eine Professur eingerichtet werden, mit der Köttgen seine eigene»drosophila Group«gründen könnte. Köttgen war begeistert: Freiburg würde ein exzellentes Forschungsumfeld bieten. Doch nun lernte der Nephrologe das deutsche Berufungsverfahren kennen und wunderte sich über Verfahrensdetails wie die lange Dauer und die geringe Transparenz. Und während er bei Bewerbungen in den Staaten zwei Tage lang von Experten interviewt wurde, hatte das deutsche Gremium eine knappe Stunde Zeit für ihn.»man fühlt sich wie ein Bittsteller«, kritisiert der Forscher. In dieser Situation machte die Universität das Angebot, eine Förderung der Professur durch die Krupp- Stiftung zu beantragen. Es sei ein wichtiges Signal gewesen, dass sich die Universität intensiv engagiere.»und«, ergänzt Köttgen,»der Förderantrag an die GSO war erfreulich unbürokratisch.«die zusätzlichen Mittel ermöglichten es Köttgen, zumindest zeitweise den Gehaltsnachteil auszugleichen, den der Umzug nach Deutschland mit sich bringen würde.»die Förderung schließlich erhalten zu haben, empfinde ich zudem als Ehre«, betont der Mediziner. Dennoch musste die Hochschule noch um Köttgens Rückkehr bangen. Obwohl eine amerikanische Universität den Deutschen und seine Frau umwarb, ließ die Zustimmung des zuständigen Ministeriums auf sich warten.»erst als ich gedroht habe, das andere Angebot anzunehmen, lief plötzlich alles ganz schnell.«anfang 200 kehrte Köttgen nach Freiburg und leitet dort nun seine eigene»drosophila Group«. 20 2

11 Interview»Man gewinnt nicht die besten Köpfe, wenn man nur in Deutschland sucht«internationale Erfahrungen sind für Wissenschaftler heute unerlässlich, darin sind sich die Krupp-Professorin Sandra Richter, der GSO- Gründer Eicke R. Weber und der Universitätsrektor Hans-Jochen Schiewer einig. Doch was müssen deutsche Hochschulen bieten, um für Rückkehrer attraktiv zu sein? Frau Richter, Sie haben einmal gesagt, dass man für Erfolg in der Wissenschaft Frustrationsresistenz braucht. Sind Sie als Literaturwissenschaftlerin nach Frankreich und Großbritannien gegangen, weil Sie vom deutschen System frustriert waren? Richter: Nein, Frust hat man auch im Ausland, das ist ein globales Phänomen. Bei mir war es eher die Suche nach neuen Erfahrungen aber auch die Suche nach einer festen Stelle. Denn in Deutschland war es nicht so einfach, im eigenen Fach Anerkennung zu finden, wenn man recht früh habilitiert ist. In England, genauer: in London hatte ich plötzlich und sehr schnell eine feste Stelle, zunächst als Reader, dann als Professor. Muss man als aufstrebender Forscher ins Ausland gehen? Richter: Ich meine ja, weniger aus Karrieregründen, sondern um seinen Horizont über den der eigenen deutschen Hochschule hinaus zu erweitern, um herauszukommen aus dem, was man immer schon gewohnt war. Das gehört in gewissem Sinne ja auch zum Forschen. Herr Schiewer, Sie sind Rektor der Universität Freiburg. Was bedeutet es für eine Hochschule, wenn junge Forscher wie Frau Richter das Land verlassen? Schiewer: Erst mal sind ja heute in Deutschland wissenschaftliche Karrieren über alle Fächer hinweg ohne internationale Erfahrungen kaum noch denkbar. Die Frage ist aber, ob Forscher überhaupt eine Chance bekommen, wieder zukehren. Deswegen bemühen wir uns, hervorragende Wissenschaftler aus dem Ausland wieder zu rekrutieren, denn das Wissen, das sie angesammelt haben, ist für uns ein Gewinn. Herr Weber, früher sprach man häufig von der Gefahr des»braindrain«. Ist aus Ihrer Erfahrung als Gründer der German Scholars Organization diese Bedrohung überhaupt noch real? Weber: Davon bin ich überzeugt. Denn es geht hierbei nicht allein um die schiere Anzahl der Rückkehrer, sondern um Qualität. Wissenschaftler suchen sich heute die für sie besten Arbeitsplätze auf einem internationalen Arbeitsmarkt. Es bleibt deshalb eine permanente Aufgabe, den besten Wissenschaftlern die Rückkehr zu erleichtern. Geht es dabei nur darum, den Forschern mehr Geld als andere Arbeitgeber zu bieten? Weber: Nein. Ein Problem ist, dass sich die ausländischen Universitäten sehr viel systematischer um die jungen Leute bemühen, als wir das hier in Deutschland noch gewohnt sind. Hierzulande veröffentlicht man oft nur ein Stellenangebot und hofft, dass sich schon der oder die Richtige melden wird. Aber die Besten bewerben sich nicht auf zehn oder zwanzig Stellen. Wann ist Ihnen bewusst geworden, dass es Handlungsbedarf gibt? Weber: Ich habe in meinen 23 Jahren in Berkeley gemerkt, dass Deutschland viel Geld investiert, um Nachwuchswissenschaftler ins Ausland zu entsenden, aber sehr wenig dafür tut, um den Kontakt zu ihnen aufrechtzuerhalten. Meine Intention bei der Gründung der German Scholars Organization war es, den deutschen Arbeitgebern den Weg zu diesen wunderbaren Kandidaten zu ebnen. Herr Schiewer, die Universität Freiburg engagiert sich stark beim Zurückholen deutscher Forscher. Warum? Schiewer: Man gewinnt nicht die besten Köpfe, wenn man nur in Deutschland sucht. Unser Interesse richtet sich dabei nicht nur auf die professorale, sondern auch auf die 22 23

12 Sandra Richter arbeitete als Professorin für Literaturwissenschaft in London, bevor sie einen Ruf nach Stuttgart annahm. Sie fordert, deutsche Juniorprofessuren durch eine sichere Anstellungsperspektive attraktiver zu machen für junge deutsche Forscher im Ausland. mittlere Ebene, denn Freiburg hat den Anspruch, auf allen Ebenen hervorragend zu sein. Wir erproben intensiv»tenure track«-konzepte, wie sie im Ausland schon länger bekannt sind. Der Mittelbau ist in Deutschland fast verschwunden, und die langwierigen deutschen Berufungsprozesse sind international ein Wettbewerbsnachteil. Wir brauchen ein gestaffeltes und an Leistung gebundenes System verschiedener Professurenstufen, das dem Nachwuchs nachvollziehbare Karriereoptionen eröffnet. Hier können wir durch unsere internationalen Kontakte viel lernen. Welche Erfahrung haben Sie bei Ihrer Berufung gemacht, Frau Richter? Richter: Was die Dauer des Verfahrens angeht, stimme ich Herrn Schiewer zu. Was die Bereitschaft betraf, zu verhandeln und Dinge möglich zu machen: Da war ich sehr erstaunt. Kaum hatte man die Hürde»Wie bekomme ich eine dauerhafte Stelle?«überwunden, war plötzlich sehr viel möglich. Aber die Berufswege, auf denen ein Nachwuchswissenschaftler diese Hürde erreicht, sind kompliziert, langwierig und sehr risikobehaftet. Ich meine, dass man deutschlandweit Juniorprofessuren mit»tenure track«einrichten muss, damit der Nachwuchs aus dem Ausland kommt und auch bleibt. Weber: Wir müssen uns klar machen, dass auf dem Niveau der hochkarätigen Wissenschaftler der Wettbewerb global ist. Ich bin daher davon überzeugt, dass die Universitäten, die diese Herausforderung nicht erkennen und nicht solche Konzepte wie»tenure track«anbieten, verlieren werden. Schiewer: Es klingt vielleicht paradox, aber für eine deutsche Hochschule ist es sehr viel interessanter, für eine Internationalisierung deutsche Forscher aus dem Ausland zuholen statt internationales Personal zu rekrutieren. Denn jede Universität hat auch eine Versorgungsaufgabe, das heißt, im Bachelor-Bereich ist die Unterrichtssprache Deutsch. Viele internationale Kollegen können Deutsch jedoch nicht als Unterrichtssprache verwenden. Frau Richter, Sie sind Mitglied im Wissenschaftsrat. Wie sehr ist man sich schon der Notwendigkeit von Veränderungen im Hochschulwesen bewusst? Richter: Ich glaube, dass das Bewusstsein immer stärker wird, auch oder vielleicht gerade an vermeintlichen Provinz-Universitäten, wo möglicherweise gerade Jüngere Einfluss nehmen können. Ich habe außerdem den Eindruck, dass sich auf der Ebene der Ministerien etwas bewegt. Gerade Länder, die sagen:»wir haben nicht viel Geld, wir sind auf die jungen Leute angewiesen«, sollten sehr viel stärker auf Juniorprofessuren mit»tenure track«setzen und damit attraktive Karriereoptionen für den Nachwuchs schaffen. Welche Rolle spielen angesichts des sich wandelnden Bewusstseins Initiativen wie die der Krupp-Stiftung und der GSO? Richter: Eine sehr große. Viele Forscher im Ausland würden aufgrund der sich verschlechternden monetären Situation an vielen Universitäten sehr gerne gehen. Deutschland ist mittlerweile wieder sehr attraktiv geworden auch aufgrund privater Initiativen wie dem Krupp-Programm. Die Universität Freiburg will ihrem Rektor Hans- Jochen Schiewer zufolge Forscher nicht nur mit einer hervorragenden Forschungsinfrastruktur überzeugen. Auch neue»tenure track«-konzepte und»dual career«-strategien sollen künftig Nachwuchs aus aller Welt anlocken. Schiewer: Die GSO ist eine der zentralen Einrichtungen, weil sie sich für die Rückholung deutscher Wissenschaftler einsetzt und dank der Krupp-Stiftung die entscheidenden finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellt. Viele Berufungen wären uns nicht gelungen ohne diese wohltemperierte und unbürokratische Förderung. Herr Weber, 2003 haben Sie die GSO gegründet. Wo steht die Organisation heute? Weber: Auf der einen Seite bin ich sehr zufrieden mit dem Erreichten. Auf der anderen Seite ist es bislang nicht gelungen, Unterstützung von der öffentlichen Hand zu erhalten. In den Anfangsjahren war für uns die Förderung durch die Robert Bosch Stiftung entscheidend. Dass es aber auch danach weitergehen konnte, ist das Verdienst von Berthold Beitz. Wir sind unglaublich dankbar, dass die Krupp-Stiftung das Programm mit 5,8 Millionen Euro finanziert hat. Jetzt fragen wir uns, wie man diese Finanzierung verstetigen kann. Denn es gibt kaum eine kosteneffizientere Methode, um Berufungen zu erleichtern. Ich glaube, es wäre noch eine ganze Weile ein sinnvolles Programm, um die Exzellenz der deutschen Universitäten zu erhöhen. Frau Richter, kehren viele Forscher letztlich nicht einfach aus privaten Gründen? Bedarf es da wirklich noch einer monetären Unterstützung? Richter: Natürlich wechselt man das Land nicht ausschließlich wegen eines bestimmten Fördergeldes, aber die Aussicht auf eine zusätzliche Förderung, die über das Angebot der Universität hinausgeht, spielt schon eine wichtige Rolle. Die Motivation für meine Rückkehr war einerseits familiärer Art, andererseits wollte ich in Deutschland umsetzen, was ich im Ausland gelernt hatte. Hierfür hat mir die Förderung einen sehr guten Start ermöglicht. Ich konnte in Ruhe darüber nachdenken, in welche Richtung meine Arbeit gehen soll. Herr Schiewer, welche Faktoren sprechen noch für den Standort Deutschland? Schiewer: Es gibt vieles, was eine Rückkehr attraktiv macht. In Freiburg ist das unter anderem die hervorragende Forschungsinfrastruktur. Zudem haben wir zusammen mit unseren Partnern in Frankreich und der Schweiz eine»dual career«-policy, um den Partnern der Berufenen einen Neustart in den Beruf zu ermöglichen. Dieser Aspekt lässt Anstellungen häufiger scheitern als Differenzen über das Einkommen. Auch der Beamtenstatus, den man de facto in Deutschland mit einer Berufung erhält, ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Weber: Für eine Rückkehr-Entscheidung müssen Berufliches und Privates zusammenpassen. In meinem Fall bot die Doppelberufung ans Fraunhofer-Institut und an die Universität Freiburg exzellente wissenschaftliche Perspektiven. Und durch den»dual career«-service der Universität hat auch meine Frau eine Stelle erhalten. Dazu kommt, dass die Lebensqualität in dieser Region sehr hoch ist. Wenn man solche Standortvorteile noch mit einer realistischen Karriereperspektive in Form von»tenure track«verbindet, müssen wir uns international nicht mehr verstecken

13 Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung German Scholars Organization e.v. Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist das Vermächtnis von Dr.-Ing. E.h. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, dem letzten persönlichen Inhaber der Firma Fried. Krupp. In seinem Testament bestimmte er eine»stiftung, die Ausdruck der dem Gemeinwohl verpflichteten Tradition des Hauses Krupp sein soll«als Alleinerbin seines gesamten Privat- und Firmenvermögens. Dies wurde möglich durch den Erbverzicht seines einzigen Sohnes, Arndt von Bohlen und Halbach. Alfried Krupp starb im Jahr 967. Am. Januar 968 nahm die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ihre Tätigkeit auf. Die Stiftung ist heute größte Einzelaktionärin der ThyssenKrupp AG. Die Erträge aus der Unternehmensbeteiligung verwendet sie im Rahmen ihrer Fördertätigkeit ausschließlich für Vorhaben, die dem Gemeinwohl dienen. Vorsitzender des Kuratoriums und des Vorstands der Stiftung ist seit Beginn ihrer Tätigkeit Berthold Beitz. Gemäß ihrer Satzung fördert die Stiftung Projekte im In- und Ausland in fünf Satzungsbereichen: Wissenschaft in Forschung und Lehre, Erziehungs- und Bildungswesen, Gesundheitswesen, Sport sowie Literatur, Musik und bildende Kunst. Das breit gefächerte Förderspektrum wird vor allem in eigeninitiierten Programmen und Schwerpunkten umgesetzt. Beispiele hierfür sind die Förderung junger Hochschullehrer, internationale Stipendienprogramme, Initiativen zur Förderung junger Künstler oder Bildungsprojekte für Schüler und junge Erwachsene. Im Gesundheitswesen bildet das stiftungseigene Alfried Krupp Krankenhaus in Essen den Förderschwerpunkt. Regionale Schwerpunkte, wie Essen und das Ruhrgebiet oder die Universitäts- und Hansestadt Greifswald, geben der Fördertätigkeit der Stiftung ein besonderes Profil. Zentrales Anliegen der GSO ist es, deutsche Akademiker, die derzeit im Ausland leben und arbeiten, für eine Tätigkeit in Deutschland zugewinnen. Die GSO vernetzt deutsche Spitzenkräfte in aller Welt miteinander und unterstützt sie bei der Stellensuche in Deutschland in allen Bereichen und Branchen. Gleichzeitig ermöglicht sie deutschen Arbeitgebern aus Wissenschaft und Wirtschaft den Zugang zu dieser attraktiven Zielgruppe. Damit leistet die GSO einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochschulen und sorgt dafür, dass Deutschland das Land der Ideen bleibt. Die GSO ist ein gemeinnütziger Verein mit Hauptsitz in Berlin und einer Vertretung in San Francisco, der 2003 von deutschen Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern gegründet wurde. Bei ihrer Arbeit kann sie auf starke Partner vertrauen: Neben der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie der Unternehmerin Susanne Klatten als aktuelle Hauptförderer zählten seit der Gründung unter anderem die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die VolkswagenStiftung und der Deutsche Hochschulverband zu den Unterstützern der GSO. Vorsitzender des Vorstands ist Prof. Dr. Eicke R. Weber. Weitere Mitglieder des ehrenamtlich tätigen Vorstands sind: Dr. Wolfgang Benz, Prof. Dr. Eckhard Schröter, Peter Langer und Dr. Harald Dinter. Geschäftsführerin der GSO ist Dr. Sabine Jung. Weitere Informationen finden Sie unter: Weitere Informationen finden Sie unter: Impressum Herausgeber German Scholars Organization e.v. V. i. S. d. P. Dr. Sabine Jung Verlag TEMPUS CORPORATE GmbH - Ein Unternehmen des ZEIT Verlags, Speersort, Hamburg Redaktion Roman Heflik (Ltg.), Anne Hansen (S. 8-), Verena Lugert (S. 2-3) Gestaltung Hans Neudecker, Alex Ketzer Abbildungsnachweis Krupp-Stiftung/Peter Wieler (S. 4), Marvin Zilm (S. 5, 20, 2, 23, 24, 25), Roderick Aichinger (S. 3), Michael Danner (S. 9, 0, ) Druck RENK DRUCK UND MEDIEN GmbH, Boschstr. 2, Kaltenkirchen 26 27

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