Beispielrichtlinie zur Sicherheit mobiler Geräte

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1 Beispielrichtlinie zur Sicherheit mobiler Geräte

2 Anwenden der Richtlinie Eine besondere Herausforderung für IT-Abteilungen ist heute die Sicherung von mobilen Geräten, wie Smartphones oder Tablets. Diese Beispielrichtlinie soll Unternehmen als Leitfaden für die Implementierung oder Aktualisierung ihrer Sicherheitsrichtlinie für mobile Geräte dienen. Sie können die Richtlinie selbstverständlich an die spezifische Risikotoleranz und die Benutzerprofile Ihres Unternehmens anpassen. Informationen lassen sich bei Bedarf einfach verändern, entfernen oder hinzufügen, damit die Richtlinie optimal auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten wird. Es handelt sich bei diesem Beispiel nicht um eine umfassende Richtlinie, sondern vielmehr um eine Basisvorlage, die Sie beliebig erweitern können. Hintergrundinformationen IT-Abteilungen stehen bei der Ausarbeitung einer BYOD-Richtlinie vor zwei Herausforderungen: Zum einen greifen auf das Unternehmensnetzwerk und die dort gespeicherten Daten sowohl unternehmenseigene als auch Privatgeräte zu, und zum anderen werden die Geräte sowohl für berufliche als auch für private Zwecke genutzt. Da die Daten so auch in öffentlich zugänglichen Netzwerken verwendet und auf Geräte überspielt werden, die verloren gehen oder gestohlen werden können, ist der Datenschutz eine der größten Sorgen der IT. Diese Sorge ist auch meist der Hauptgrund zur Implementierung eines Mobile Device Management-Systems und entsprechender Richtlinien. Die Sicherheit muss oberste Priorität haben, wenn es in einem Unternehmen um die Strategie für mobile Geräte geht. Nur so ist es möglich, Daten effektiv zu schützen, die Compliance aufrechtzuerhalten, Risiken zu mindern und Sicherheit für alle mobilen Geräte zu gewährleisten. Diese Beispielrichtlinie bietet Unternehmen eine Hilfestellung für die Sicherung mobiler Geräte. Sie sollte sinnvoll kombiniert werden mit bereits vorhandenen Richtlinien, in denen die Positionierung des Unternehmens zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz geregelt ist. Ein BYOD-Programm lässt sich nur dann erfolgreich implementieren, wenn bestimmte Sicherheitsrichtlinien durchgesetzt werden. Daher betrachten wir eine Mobile Device Management-Lösung als notwendige Voraussetzung für diese Richtlinie. Sophos White Paper Juli

3 Beispielrichtlinie 1. Einführung Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sind für Unternehmen mittlerweile unverzichtbar geworden und <Unternehmen X> unterstützt ihre Verwendung. Allerdings bergen mobile Geräte auch beträchtliche Sicherheitsrisiken. Werden keine hinreichenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, können sich Unbefugte über mobile Geräte unter Umständen Zugriff auf die Unternehmensdaten und die IT-Infrastruktur des Unternehmens verschaffen. Datenverluste und Systeminfektionen sind häufig die Folge. <Unternehmen X> hat die Vorgabe, seine Informationen zu sichern, um die Datenschutzrechte der Kunden zu garantieren und um sein geistiges Eigentum und seinen Ruf zu schützen. Dieses Dokument enthält praktische Tipps und beschreibt die Voraussetzungen für die sichere Nutzung von mobilen Geräten und Anwendungen. 2. Geltungsbereich 1. Alle mobilen Geräte einschließlich Smartphones und Tablet-PCs (im Besitz von <Unternehmen X> oder der Mitarbeiter), die auf Unternehmensnetzwerke, -daten und -systeme zugreifen können, unterliegen dieser Richtlinie zur Sicherheit mobiler Geräte. Diese Richtlinie gilt nicht für unternehmenseigene, von der IT verwaltete Laptops. 2. Ausnahmen: Wenn eine Unternehmensanforderung von dieser Richtlinie ausgenommen werden soll (zu teuer, zu komplex, negative Auswirkung auf andere Unternehmensanforderungen), muss eine durch das Sicherheitsmanagement autorisierte Risikobewertung vorgenommen werden. 3. Anwendungen, die von den Mitarbeitern auf ihren eigenen Geräten verwendet werden und die Unternehmensdaten speichern oder auf diese zugreifen, unterliegen ebenfalls dieser Richtlinie. 3. Richtlinie 3.1 Technische Anforderungen 1. Die Geräte müssen folgende Betriebssysteme im Einsatz haben: Android 2.2 oder höher, IOS 4.x oder höher. <Nach Bedarf hinzufügen oder löschen> 2. Benutzerpasswörter zu den Geräten dürfen nur in verschlüsselten Passwortspeichern aufbewahrt werden. 3. Benutzer müssen ein sicheres Passwort für die Geräte konfigurieren, das den Anforderungen der Passwortrichtlinie von <Unternehmen X> genügt. Das Passwort darf nicht für andere Anwendungen im Unternehmen verwendet werden. 4. Nur Geräte, die von der IT-Abteilung verwaltet werden, erhalten die Berechtigung, sich direkt mit dem internen Unternehmensnetzwerk zu verbinden. 5. Diese Geräte unterliegen geltenden Compliance-Regeln zu Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Passwörter, Tastensperre usw. Diese Regeln werden von der IT-Abteilung über eine Mobile-Device-Management-Software durchgesetzt. Sophos White Paper Juli

4 3.2 Anforderungen an die Benutzer 1. Benutzer dürfen nur Unternehmensdaten auf ihre mobilen Geräte laden, die für ihre Rolle im Unternehmen relevant sind. 2. Abhanden gekommene oder gestohlene Geräte müssen der IT-Abteilung von <Unternehmen X> umgehend gemeldet werden. 3. Vermutet ein Benutzer, dass über ein mobiles Gerät ein unbefugter Zugriff auf Unternehmensdaten erfolgt ist, muss er dies der IT-Abteilung entsprechend der Melderichtlinien in <Unternehmen X> mitteilen. 4. Der Einsatz von Geräten mit Jailbreak oder gerooteten Geräten bzw. Software/Firmware zum Zugriff auf eigentlich nicht für den Benutzer vorgesehene Funktionen ist nicht gestattet. 5. Benutzer dürfen keine Raubkopien oder illegalen Inhalte auf die Geräte laden. 6. Sämtliche installierte Anwendungen müssen offiziellen, vom Entwickler des jeweiligen Betriebssystems autorisierten Quellen entstammen. Es darf kein Code von fragwürdigen Quellen installiert werden. Die IT-Abteilung von <Unternehmen X> kann Ihnen im Zweifel mitteilen, ob eine Anwendung vertrauenswürdig ist. 7. Die Geräte sind mit den aktuellen Patches des Herstellers oder Netzwerks auszustatten. Sie sollten mindestens einmal pro Woche überprüfen, ob neue Patches vorhanden sind, und mindestens einmal im Monat Patches installieren. 8. Die Geräte dürfen ausschließlich an Computer angeschlossen werden, die über einen aktuellen, aktivierten Malware-Schutz verfügen und alle Unternehmensrichtlinien einhalten. 9. Geräte müssen entsprechend der Compliance-Standards von <Unternehmen X> verschlüsselt werden. 10. Bei der Verknüpfung von privaten und beruflichen -Konten ist stets Vorsicht geboten. Unternehmensdaten dürfen nur über die Unternehmens- -Adresse versendet werden. Hat ein Benutzer den Verdacht, dass Unternehmensdaten über ein privates -Konto (im - Text oder als Anhang) verschickt wurden, so muss er die IT-Abteilung von <Unternehmen X> umgehend davon in Kenntnis setzen. 11. Die oben genannten Anforderungen werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Sollte sich ein Gerät als nicht konform erweisen, kann das zu einem Verlust der Zugangsberechtigung auf s, zu einer Sperre des Geräts oder in besonders schweren Fällen zu einem Zurücksetzen des Geräts führen. 12. Die Benutzer sind für die Sicherung ihrer persönlichen Daten selbst verantwortlich, und das Unternehmen übernimmt im Falle einer aus Sicherheitsgründen erfolgten Rücksetzung keine Haftung für den Verlust von Daten. 13. (Falls auf Ihr Unternehmen zutreffend.) Benutzer dürfen Geräteinhalte (wie etwa Mediendateien) nur dann auf Unternehmenscomputern sichern oder synchronisieren, wenn dies zu Unternehmenszwecken erfolgt. * Bei einem Jailbreak/gerooteten Gerät werden werksseitig installierte Sperren deaktiviert. So ist ein Zugriff auf das Betriebssystem möglich. Alle Funktionen sind zugänglich und nicht zulässige Software kann installiert werden. Sophos White Paper Juli

5 3.3 Gründe für ein partielles oder vollständiges Zurücksetzen eines Geräts oder andere Maßnahmen durch die IT 1. Gerootetes Gerät/Gerät mit Jailbreak 2. Das Gerät enthält eine App, die für Sicherheitslücken bekannt ist (sofern nicht innerhalb einer bestimmten Zeit nach der Benachrichtigung vom Benutzer selbst gelöscht) 3. Verlorenes oder gestohlenes Gerät 4. Überschreitung der maximalen Anzahl an Anmeldeversuchen 3.4 Verwendung bestimmter Anwendungen mit Zugriff auf Unternehmensdaten 1. Cloud Storage-Lösungen: Unternehmen X unterstützt die folgenden Cloud Storage- Lösungen: xxxxxx 2. Die Verwendung anderer Lösungen führt zu einem Compliance-Verstoß und dem Verlust des Zugriffs auf das Unternehmensnetzwerk. Sophos Mobile Control jetzt testen BYOD ist auf dem Vormarsch. Wenn Sie sich dieser neuen Entwicklung öffnen, werden Sie schnell erkennen, dass BYOD Ihrem Unternehmen zahlreiche Vorteile bringt, darunter gesteigerte Produktivität, höhere Effizienz sowie neue Arbeitsmöglichkeiten. Aber dazu brauchen Sie von Anfang an die richtige Lösung. Testen Sie Sophos Mobile Control jetzt kostenlos. Erfahren Sie, wie einfach und kosteneffizient es sein kann, Ihre Endbenutzer und Ihre Unternehmensdaten zu schützen beim mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten und beim Surfen im Internet. Dank unserer benutzerbasierten Lizenzierung können Sie heute Ja zu BYOD sagen, und zwar ohne die Anzahl an Geräten zu beschränken, die jeder Benutzer mitbringen darf. Übernehmen Sie mit Sophos Mobile Control die Kontrolle über die Sicherheit mobiler Geräte. Sophos Mobile Control Kostenlose Testversion auf sophos.de/mobile Sales DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) Tel.: Oxford, GB Boston, USA Copyright Sophos Ltd. Alle Rechte vorbehalten. Eingetragen in England und Wales, Nr , The Pentagon, Abingdon Science Park, Abingdon, OX14 3YP, GB Sophos ist die eingetragene Marke von Sophos Ltd. Alle anderen genannten Produkt- und Unternehmensnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihres jeweiligen Inhabers GH.wpna.simple

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