Einbauanleitung Primavera Böschungssteine

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1 - Normalstein /30/14 cm Anwendung Handliches, leichtes Böschungsgestaltungs Element für begrünbare Hangsicherungen bis 1.80 m Wandhöhe. Fundament In Abhängigkeit der Bauhöhe, der Belastung und des Baugrundes ist ein Streifenfundament in Beton B 30/20 (PC 250 kg/ m 3 ) auszuführen. Das Fundament ist in einen tragfähigen Boden einzubinden. Unter der Fundamentsohle muss frostsicherer Boden (z.b. Kies, sandiger Kies, Schotter) bis auf Frosttiefe vorhanden sein. lehmigen Material (Winkel der inneren Reibung Φ<30 ) ist die zulässige Bauhöhe zu reduzieren. Entwässerung Auftretendes Regen- oder Hangwasser ist durch eine fachmännisch verlegte Sickerleitung mit entsprechender Sickerpackung abzuleiten. Versetzen der Elemente Mit dem Versetzen wird am tiefsten Punkt begonnen und die Reihen werden horizontal versetzt. Ein genaues Verlegen der ersten Lagen erleichtert den Wandaufbau wesentlich. Die Steine werden mit einem Zwischenraum von 32 cm verlegt Es wird empfohlen, die unterste Lage auf eine Beton Ausgleichsschicht zu verlegen. Diese gewährleistet ein sauberes und einfaches Ansetzen der Steine und verhindert ein Abkippen der ersten Lage. 7 Hinterfüllung Nach dem Versetzen von zwei Reihen ist das Hinterfüllmaterial lagenweise einzubauen und mit leichtem Gerät zu verdichten. Danach können die Steine mit Kulturerde verfüllt werden. Als Hinterfüllmaterial ist sickerfähiges Material (Winkel der inneren Reibung Φ 30 ) zu verwenden. Bei Hinterfüllung mit bindigem, 14 H max. ca TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 1

2 Vorschriften / Normen / Wegleitungen Einschlägige SIA und EN-Normen - Normalstein /30/14 cm ausspringende Ecke Mit dem Versetzen der Steine wird immer bei der rechtwinkligen Ecke begonnen. Die ersten Steine werden aus beiden Richtungen in der hinteren Eckausrundung zusammengestossen und die weiteren Steine mit dem normalen Zwischenabstand von 32 cm verlegt. Bei der zweiten Reihe wird der erste Stein über das Eck versetzt. Das nächste Element wird mit einem Eckabstand von 63 cm und die weiteren mit dem Normalabstand verlegt. In der dritten Lage werden am Anfang, gleich wie in der ersten Lage, die beiden Ecksteine zusammengestossen. Der folgende Stein wird zum Ausgleich mit einem verringerten Abstand von 18 cm und die weiteren Steine mit dem normalen Zwischenraum verlegt. Mit jeder weiteren zweiten Lage braucht es zum Ausgleichen einen weiteren verringerten Abstand von 18 cm, d.h.: 1. Lage: 0 Abständ von 18 cm h = 14 cm 2. Lage: 0 Abständ von 18 cm h = 28 cm 3. Lage: 1 Abständ von 18 cm h = 42 cm 4. Lage: 1 Abstand von 18 cm h = 56 cm 5. Lage: 2 Abstände von 18 cm h = 70 cm 6. Lage: 2 Abstände von 18 cm h = 84 cm 7. Lage: 3 Abstände von 18 cm h = 98 cm 8. Lage: 3 Abstände von 18 cm h =112 cm usw Lage Lage Lage TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 2

3 - Normalstein /30/14 cm einspringende Ecke Für die Ausbildung von einspringenden Ecken sind Steine vom Typ senkrechte Wand erforderlich ( jede zweite Schicht ein Stein). Mit dem Versetzen der Steine wird immer bei der rechtwinkligen Ecke begonnen. Die ersten Steine werden aus beiden Richtungen in der Ecke zusammengestossen. Die weiteren Elemente werden zum Ausgleich mit einem verringerten Zwischenraum von 18 cm versetzt (bei ungeraden Lagenzahlen abgerundet). Anzahl Steine mit 18cm Abstand gleich Anzahl Lagen durch 2 [ n Steine = n Lagen / 2 ] Alle übrigen Steine werden mit dem normalen Zwischenraum von 32 cm verlegt. Bei der zweiten Lage (Steintyp senkrechte Wand ) wird der erste Stein über das Eck verlegt. Das nächste Element (Typ geneigte Wand ) wird mit einem Abstand von 22 cm von der Ecke aus verlegt. Die nächsten Steine werden gemäss der Anzahl wie bei der ersten Lage, minus 1 Stück, mit verringertem Abstand verlegt. Die dritte Lage wird wie die Erste versetzt, aber in jede Richtung mit einem Abstand weniger Lage Lage Lage TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 3

4 - Normalstein /30/14 cm Vorschriften / Normen / Wegleitungen Einschlägige SIA und EN-Normen Maueranschlüsse Für die Anschlüsse an senkrechte Mauern ist ein entsprechendes Maueranschlusselement lieferbar links rechts Krümmungen Bei Anpassungen an Böschungskurven werden die Steine entsprechend dem Böschungsverlauf vorne oder hinten zusammengedrückt. Bei Kurvenausbildungen ist zu achten, dass jede zweite Versetzreihe genau übereinander zu liegen kommt. konvex 1. Bei konvexen Kurven wird mit dem möglichst grössten Steinabstand in der ersten Lage zu versetzen angefangen, wobei der Abstand mit dem Höherwerden der Wand stetig abnimmt. konkav Bei konkaven Kurven verhält sich der massgebende Steinabstand genau umgekehrt. Die erste Reihe wird mit dem kleinstmöglichen Abstand verlegt und bei dem Höherwerden der Wand nimmt der Abstand stetig zu. TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 4

5 - Normalstein /30/14 cm Vorschriften / Normen / Wegleitungen - SIA 160/ SIA 162/1989 Ausführung senkrechte Wand Anwendung Handliches, leichtes Böschungsgestaltungselement für senkrechte Hangsicherungen bis 0,70 m Wandhöhe. Fundament In Abhängigkeit der Bauhöhe, der Belastung und des Baugrundes ist ein Streifenfundament in Beton B 30/20 (PC 250 kg/m 3 ) auszuführen. Das Fundament ist in einen tragfähigen Boden einzubinden. Unter der Fundamentsohle muss frostsicherer Boden (z. B. Kies, sandiger Kies, Schotter) bis auf Frosttiefe vorhanden sein. Versetzen der Elemente Mit dem Versetzen wird am tiefsten Punkt begonnen und die Reihen werden horizontal versetzt. Ein genaues Verlegen der ersten Lagen erleichtert den Wandaufbau wesentlich. Die Steine werden mit einem Zwischenraum von 29 cm verlegt. Nach dem Verlegen der Steine kann die Humusrückhalteplatte in den Stein eingelegt werden. Entwässerung Auftretendes Regen- oder Hangwasser ist durch eine fachmännisch verlegte Sickerleitung mit entsprechender Sickerpackung abzuleiten. Humus Rückhalteplatte 29 Hinterfüllung Nach dem Versetzen von zwei Elementreihen ist das Hinterfüllmaterial lagenweise einzubauen und mit leichtem Gerät zu verdichten. Danach können die Steine mit Kulturerde verfüllt werden. Als Hinterfüllmaterial ist sickerfähiges Material (Winkel der inneren Reibung Φ 30 ) zu verwenden. Bei Hinterfüllung mit bindigem, lehmigen Material (Winkel der inneren Reibung Φ< 30 ) ist die zulässige Bauhöhe zu reduzieren. H max. ca. 70 Humus- Rückhalteplatte TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 5

6 Ausführung senkrechte Wand Bodenkennwerte für Statikberechnung: - Raumgewicht des Hinterfüllmaterials γ = 20 kn/m3 - innerer Reibungswinkel der Hinterfüllung Φ = 30 - Wandreibungswinkel δ = 2/3 Φ - Kohäsion c = 0 Die Böschungsneigung oberhalb der Stützmauer ist als horizontal ohne Auflast angenommen. Die Bodenkennwerte sind durch die örtliche Bauleitung zu prüfen. Die Dimensionierung der Fundamente ist in jedem Fall durch den örtlichen Ingenieur zu bestimmen und die Gesamtstabilität des Bauwerkes ist nachzuweisen. ausspringende Ecke Mit dem Versetzen der Steine wird immer bei der rechtwinkligen Ecke begonnen. Die ersten Steine werden aus beiden Richtungen in der hinteren Eckausrundung zusammengestossen und die weiteren Steine mit dem normalen Zwischenabstand von 29 cm verlegt. In der dritten Lage wird wieder gleich wie in der ersten Lage verfahren. Entwässerung Auftretendes Regen- oder Hangwasser ist durch eine fachmännisch verlegte Sickerleitung mit entsprechender Sickerpackung abzuleiten. 29 Humus Rückhalteplattte Humus Rückhalteplattte 29 Maueranschlüsse Für die Anschlüsse an senkrechte Mauern ist ein entsprechendes Maueranschlusselement lieferbar. einspringende Ecke Mit dem Versetzen der Steine wird immer bei der rechtwinkligen Ecke begonnen. Die ersten Steine werden aus beiden Richtungen in der Ecke zusammengestossen. Die weiteren Elemente werden mit dem normalen Zwischenabstand von 29 cm verlegt. Bei der zweiten Reihe wird der erste Stein über das Eck versetzt, so dass der Nocken hinter dem Humusrückhaltefuss zuliegen kommt. Die weiteren Elemente werden wieder mit dem normalen Abstand von 29 cm verlegt. links rechts Krümmungen Bei Anpassungen an Böschungskurven werden die Steine entsprechend dem Böschungsverlauf angepasst. Bei Kurvenausbildungen ist zu achten, dass jede zweite Versetzreihe genau übereinander zu liegen kommt. TECHNISCHE DOKUMENTATION Seite 6

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