Fragen zum Versuch Kinetik:

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1 Fragen zum Versuch Kinetik: 1. Die Inversion von Rohrzucker ist: a. Die Umwandlung von Rohrzucker in Saccharose b. Die katalytische Spaltung in Glucose und Fructose c. Das Auflösen von Rohrzucker im Wasser d. Die Spaltung in Glucose und Fructose 2. Die Salzsä ur e: a. Reagiert mit dem Rohrzucker b. Reagiert mit dem Wasser c. Wird während der Reaktion verbraucht d. Dient als Katalysator 3. Das Wasser: a. Liegt im großen Überschuss vor b. Wird wieder freigesetzt c. Hat eine Konzentration, die als Variable angesehen werden kann d. Hat eine Konzentration, die nicht in die Geschwindigkeitskonstante einbezogen wird 4. Die Halbwertszeit ist die Zeit: a. Die bis zum Ende der Reaktion bleibt b. Nach der sich die vorliegende Ausgangskonzentration zur Hälfte umgesetzt hat c. Die für den Ablauf der Reaktion benötigt wird d. Nach der sich die vorliegende Ausgangsmenge zum 1/3 umgesetzt hat 5. Die Halbwertszeit einer Reaktion nullter Ordnung ist: b. Immer gleich ½ d. Umgekehrt proportional der Ausgangskonzentration zum Quadrat 6. Die Halbwertszeit einer Reaktion erster Ordnung ist: b. Umgekehrt proportional der Ausgangskonzentration d. Immer gleich 2/3

2 7. Die Halbwertszeit einer Reaktion zweiter Ordnung ist: b. Umgekehrt proportional der Ausgangskonzentration d. Umgekehrt proportional der Ausgangskonzentration zum Quadrat 8. Die Geschwindigkeit einer Reaktion hängt von: a. Der Konzentration, der Temperatur und dem Druck ab b. Der Konzentration, der Masse und der Temperatur ab c. Der Temperatur, dem Druck und dem Volumen ab d. Der Temperatur, dem Volumen und der Masse ab 9. Die Temperaturabhängigkeit der Rea ktionsgeschwindigkeit erfolgt ü ber: a. Die Anfangskonzentration b. Die Konzentration zum Zeitpunkt t c. Die Geschwindigkeitskonstante k d. Die Anfangsbedingungen 1 0. Von einer Reaktion pseudo -1.Ordnung spricht man wenn: a. Die Reaktion monomolekular ist b. Die Reaktion im Gleichgewicht liegt c. Die Reaktion säurekatalysiert wird d. Die Reaktion bimolekular ist und nach 1. Ordnung verläuft 1 1. Mit einem Polarie meter kann man: a. Die optische Aktivität einer chemischen Substanz messen b. Das Absorptionspektrum einer Substanz aufnehmen c. Den Ablauf einer Reaktion vorhersagen d. Die Halbwertszeit einer Reaktion bestimmen 1 2. Optisch aktive Substanzen sind: a. Alle rechtsdrehende Stoffe b. Alle linksdrehende Stoffe c. Chirale Moleküle, die die Polarizationsebene des Lichtes drehen d. Diese, die kein Chiralitätszentrum haben 1 3. Ein Molekü l ist chiral wenn: a. Sein Bild und Spiegelbild sich nicht zur Deckung bringen lassen b. Sein Bild und Spiegelbild sich zur Deckung bringen lassen

3 c. Es mehrere Chiralitätszentren hat d. Es mehrere Strukturisomere hat 1 4. Invertzucker ist ein Gemisch aus: a. Stoffmengengleichen Teilen Traubenzucker und Fruchtzucker, das optisch aktiv ist b. Stoffmengengleichen Teilen Traubenzucker und Fruchtzucker, das nicht optisch aktiv ist c. 1/3 Glucose und 2/3 Fructose d. Stoffmengengleichen Teilen Traubenzucker und Fruchtzucker, das das polarisierte Licht in gleicher Richtung dreht, wie der Rohrzucker 1 5. Wie ä ndert sich di e Geschwindigkeitskonstante mit steigender Temperatur? a. Je höher die Temperatur, desto kleiner die Konstante und desto schneller die Reaktion b. Je höher die Temperatur, desto größer die Konstante und desto schneller die Reaktion c. Je höher die Temperatur, desto kleiner die Konstante und desto langsamer die Reaktion d. Ist von der Temperatur unabhängig 1 6. a 0 - a 8 i s t: a. Proportional der Ausgangskonzentration c 0 an Saccharose b. Die Differenz zwischen dem Drehwinkel nach vollständiger Umsetzung und dem Drehwinkel beim Reaktionsbeginn c. Proportional der zur Zeit t Konzentration c an Glucose d. Proportional der zur Zeit t noch vorhandenen Konzentration c an Saccharose 1 7. a t - a 8 i s t: a. Proportional der Ausgangskonzentration c 0 an Saccharose b. Die Differenz zwischen dem Drehwinkel nach vollständiger Umsetzung und dem Drehwinkel beim Reaktionsbeginn c. Proportional der zur Zeit t Konzentration c an Fructose d. Proportional der zur Zeit t noch vorhandenen Konzentration c an Saccharose 1 8. Als alle erstes: a. Wird das Polariemeter kalibriert b. a t wird gemessen c. a 0 wird gemessen d. a 8 wird gemessen 1 9. D e r D r e h w inkel des Reaktionsgemisches: a. Wird in Abstände von 5 min halbe Stunde bei 3 verschiedenen Temperaturen gemessen b. Wird jede 10 min innerhalb einer Stunde abgelesen

4 c. In Abstände von 5 min nur bei einer Temperatur gemessen d. Bleibt konstant während der Messung 2 0. Die Reaktion zwischen Peroxodisulfat- und Iodid-Ionen: a. Wird bei 35 C durchgeführt b. Ist eine Redoxreaktion c. Wird im Überschuss an Peroxodisulfat-Ionen durchgeführt d. Verläuft in 4 Folgeschritte 2 1. Der Verlauf der Reaktion zwischen Peroxodisulfat- u n d I o d i d-ionen : a. Wird in einem Polariemeter verfolgt b. Wird durch Messung der Bildungsraten von Jod beobachtet c. Ist sehr langsam d. Erfolgt in 2 Schritte 2 2. Die Stärkelösung: a. Wird durch Auflösen von Stärke in Kaliumiodidlösung hergestellt b. Dient als Indikator c. Bildet einen rotfarbigen Komplex mit dem Jod d. Katalysiert die Redoxreaktion 2 3. Bei Messreihe 1: a. Ist die Temperatur höher als bei Messreihe 2 b. Sind die Edukte im stöchiometrischen Verhältnis c. Ist die Kaliumiodidlösung im Überschuss d. Dauert die Messung 40 min 2 4. Bei Messreihe 2: a. Dauert die Messung 30 min b. Ist die Peroxodisulfatlösung im Überschuss c. Wird mit 1M Thiosulfatlösung titriert d. Sind die Edukte im stöchiometrischen Verhältnis 2 5. Die Reaktionsgeschwindigkeit: a. Ist unabhängig von der Konzentration b. Gibt an, wie viele Teilchen pro Zeit in einer chemischen Reaktion umgesetzt werden c. Ändert sich nicht bei Änderung der Temperatur d. Erhöht sich um das 6-fache wenn die Temperatur um 10 C erhöht wird

5 2 6. Die Arrhenius Gleichung: a. Beschreibt die Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit von der Konzentration b. Zeigt, dass die Geschwindigkeitskonstante einer Gauß-Funktion proportional ist c. Enthält nur konstante Größen d. Beschreibt die Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeitskonstante von der Temperatur 2 7. Um die Aktivierungsenergie zu ermitteln trägt man: a. lnk gegen 1/T auf b. lnk gegen 1/R auf c. lna gegen 1/T d. k gegen T 2 8. Bei der Auftragung lnk gegen 1/T erhält man: a. Eine Gauß-Funktion b. Eine Gerade, deren Steigung die universelle Gaskonstante R ergibt c. Eine Gerade, deren Ordinatenabschnitt die Aktivierungsenergie ergibt d. Eine Gerade, deren Steigung die Aktivierungsenergie der Reaktion ergibt 2 9. Um zu überprüfen ob die Reaktionen 0.Ordnung sind trägt man: a. ln(a t - a 8 ) und c F gegen die Zeit t auf b. (a 0 - a 8 ) und c F gegen die Zeit t auf c. (a t - a 8 ) und c R gegen die Zeit auf d. (a t - a 8 ) und c F gegen die Zeit auf 3 0. Um zu überprüfen ob die Reaktionen 1.Ordnung sind trägt man: a. ln(a t - a 8 ) und c F gegen die Zeit t auf b. (a 0 - a 8 ) und lnc F gegen die Zeit t auf c. ln(a t - a 8 ) und c R gegen die Zeit auf d. ln(a t - a 8 ) und lnc F gegen die Zeit auf 3 1. U m zu überprüfen ob die Reaktionen 2.Ordnung sind trägt man: e. ln(a t - a 8 ) und c F gegen die Zeit t auf f. 1/(a 0 - a 8 ) und lnc F gegen die Zeit t auf g. l/(a t - a 8 ) und 1/c F gegen die Zeit auf h. ln(a t - a 8 ) und lnc F gegen die Zeit auf

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