Soziale Netzwerke Chancen und Risiken Data Leakage Prevention Mobile Security

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1 Soziale Netzwerke Chancen und Risiken Data Leakage Prevention Mobile Security V by keyon (www.keyon.ch)

2 Über Keyon Experten im Bereich IT-Sicherheit und Software Engineering

3 Über Keyon Erstklassige Referenzen im Bereich PKI und IAM

4 Über Keyon Erstklassige Referenzen im Bereich Elektronische Signaturen

5 Übersicht der Themen

6 Übersicht der Themen Vortrag Soziale Netzwerke Chancen und Risiken Einführung Data Leakage Prevention mit Ausblick Cloud Security Einführung mobile Security Workshop (Auswahl) Mobile Security Lösung von Good Technology Cloud Security und Identity & Access Management Sicherheitsäquivalenz: Vorgehen zur Beurteilung von organisatorischen, technischen und rechtlichen Sicherheitsparametern.

7 Soziale Netzwerke Chancen und Risiken

8 Soziale Netzwerke Websites Anzahl Besucher aus der Schweiz Stand May 2012 Quelle:

9 Soziale Netzwerke Nutzerzahlen Facebook in der Schweiz Stand May 2012 Quelle:

10 Soziale Netzwerke Geschäftsmodelle der sozialen Netzwerke Werbung auf der Basis spezifischer Profile Anwendungen und Spiele (im speziellen Facebook) Mitgliederbeiträge (im speziellen Xing oder LinkedIn) Was Freunden gefällt kann nicht schlecht sein Die bisherigen Kapitalwerte von Facebook beruhen auf einem datenschutzwidrigen Vorgehen, das gegen deutsches und europäisches Recht verstösst. Interview FAZ, Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein,

11 Soziale Netzwerke Nutzen sozialer Netzwerke Umfrage Mai 2012 Quelle:

12 Soziale Netzwerke Gefahren sozialer Netzwerke Verwundbarkeit über Phishing und Malware Fake-Gutscheinaktionen als Basis für Spam und Virenangriffe (Freigabe von Profil-Informationen) Das Like Problem Facebook kann, während Sie dort angemeldet sind, beobachten, welche Web-Seiten Sie aufrufen, sofern diese einen solchen Like-Button oder andere Facebook-Elemente enthalten. Angesichts des Erfolgs des sozialen Netzwerks nimmt deren Zahl ständig zu. Die Nutzer sozialer Medien müssen geschult und sensibilisiert werden.

13 Soziale Netzwerke Gefahren sozialer Netzwerke Social Engineering gegen Unternehmen und Kunden IBM X-Force 2011, Trend and Risk Report, March 2012, Page 89

14 Einführung Data Leakage Prevention mit Ausblick Cloud Security

15 Data Leakage Prevention DLP - Schutz gegen den unerwünschten Abfluss von Daten Zu beurteilende Datenzustände DAR: Data at Rest DIM: Data in Motion (in Transfer) DIU: Data in Use DD: Data Disposed Grunsätzliche Verfahren und Voraussetzungen Filtern nach Pattern und Inhalt Kennen seiner Daten inkl. der Klassierung Einschränken der Nutzung Beispielsweise Schliessen der USB Ports oder ausschliesslicher Zugriff über Remote Desktop ohne lokalen Speicher

16 Data Leakage Prevention Klassische Sicht Systemgrenze Alle zu betrachtenden organisatorischen, technischen und rechtlichen Komponenten befinden sich innerhalb der Organisation unter ausschliesslicher Kontrolle der Organisation. Organisation Server Agent Filter PC / Laptop Filter Server Agent Agent

17 Data Leakage Prevention BYOD und Cloud Systemgrenze Einige der zu betrachtenden organisatorischen, technischen und rechtlichen Komponenten befinden sich ausserhalb der Organisation unter Kontrolle von Drittparteien. BYOD Mobile Device / Laptop Cloud Provider Server Filter PC / Laptop Filter Server Agent Agent Organisation

18 Definition und Grundsätze Cloud

19 Einleitung Cloud Security Definition Cloud Computing Cloud Computing bezeichnet das dynamisch, an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netz. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschliesslich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die Spannbreite der im Rahmen von Cloud Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das komplette Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur, Plattformen und Software. Quelle: BSI - Eckpunktepapier Sicherheitsempfehlungen für Cloud Computing Anbieter Mindestanforderungen in der Informationssicherheit

20 Einleitung Cloud Security Vorgehen der Unternehmen (Auszüge aus aktuellen Studien) Wie intensiv befassen sich Unternehmen mit Cloud Strategien? Quelle: IDC Executive Brief, Transformation der Unternehmens-IT auf dem Weg in die Cloud, 2011

21 Einleitung Cloud Security Cloud relevante Herausforderungen? Welches sind die wichtigsten Herausforderungen für die IT in den kommenden 12 bis 24 Monaten? Quelle: IDC Executive Brief, Transformation der Unternehmens- IT auf dem Weg in die Cloud, 2011

22 Einleitung Cloud Security Definition Public Cloud Quelle:

23 Einleitung Cloud Security Definition *aas in der Public Cloud Software as a Service Nutzungszugang von Anwendungsprogrammen. Der Kunde ist verantwortlich für die Vergabe der Zugriffsrechte. Beispiel: servicenow, salesforce Plattform as a Service Nutzungszugang von Programmierungs- oder Laufzeitumgebungen mit flexiblen und dynamischen Rechen- und Datenkapazitäten. Der Kunde ist verantwortlich für die Applikation und stellt diese beispielsweise als.war File bereit. Zudem ist er verantwortlich für die diesbezüglichen Sicherheits- und Managementfunktionen. Beispiel: Google App Engine

24 Einleitung Cloud Security Definition Public Cloud Infrastructure as a Service Nutzungszugang von virtualisierten Ressourcen (Server, Netzwerk Speicher und Storage). Der Kunde ist verantwortlich für das Betriebssystem inkl. allen Applikationen, Sicherheits- und Managementfunktionen. Beispiel: Amazon EC2 Alle zuvor genannten Services können innerhalb eines Unternehmens analog bereitgestellt werden (Private Cloud). Als «Hybrid Cloud» werden Dienste bezeichnet, die sowohl aus der Private- als auch der Public Cloud bezogen werden.

25 Einleitung Cloud Security Verantwortlichkeiten in der Public Cloud Public Cloud Managed by Customer SaaS Access control (partial) Monitoring system use and access (partial) Incident response PaaS Availability management (external resources) Access control Vulnerability management (applications) Patch management (applications) Configuration management (applications) Incident response Monitoring system use and access (applications) IaaS Availability management (external services) Access control (user and limited network) Vulnerability management (operating system and applications) Patch management (operating system and applications) Configuration management (operating system and applications) Incident response Monitoring system use and access (operating system and applications) Quelle: Cloud Security and Privacy, ISBN:

26 IaaS PaaS SaaS Regulatorien, Compliance PaaS Einleitung Cloud Security Verantwortlichkeiten in der Public Cloud Der Cloud Kunde ist alleinig verantwortlich für die Authentisierung / Autorisierung bei *aas. Cloud Customer App Authentication / Autorization App / Prozesse IaaS SaaS Plattform / Mgmt. Prozesse Virtualisierung / Mgmt. Prozesse Hardware Gebäude / Lokation Cloud Provider Basis ohne Regulatorien und Compliance: NIST Special Publication

27 Einleitung Cloud Security Sicherheit in der Public Cloud Abhängig vom *aas hat das Unternehmen mehr oder weniger Kontrolle über die ausgelagerte Komponenten oder Daten. Dem Cloud Anbieter muss entsprechend vertraut werden. Dies bezieht sich auf die Infrastrukturkomponenten sowie auf die Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der Daten. Zudem muss auf die korrekte Funktionsweise der für die Authentifizierung und Autorisierung verwendeten Komponenten (im Falle von PaaS und SaaS sowie Administration von PaaS und IaaS) sowie den entsprechenden Managementprozessen vertraut werden. Es gibt viele Sicherheitsaspekte, die im Zusammenhang mit dem Auslagern von Komponenten oder Applikationen von Seiten des Kunden und des Cloud Anbieters betrachtet werden müssen. Die Sicherheitsempfehlungen des BSI für Cloud Computing Anbieter sind eine gute Orientierungshilfe. https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/mindestanforderungen/eckpunktepapier-sicherheitsempfehlungen-cloudcomputing-anbieter.pdf? blob=publicationfile

28 Einführung mobile Security

29 Warum mobile Geräte?

30 Warum mobile Geräte Welche Anwendungen sollen mobile Nutzbar sein? Tablet PCs: Office Anwendungen Corporate Application (ERP, etc.)

31 Warum mobile Geräte Sind Tablet PCs teil der Mobilen Strategie? Smartphones : Beziehen und lesen von Informationen Tablet PC : Beziehen, lesen, schreiben und senden von Informationen

32 Warum mobile Geräte Welche Priorität hat der verbreitete Einsatz mobiler Technologien?

33 Warum mobile Geräte Prognose bez. Plattformen auf dem Markt, Beeinflusst BYOD Strategie Rollout Betrieb Support Sicherheit

34 Warum mobile Geräte Welche Faktoren haben die Einführung mobiler Applikationen verhindert? Womit wir beim Thema wären.

35 Warum Mobile Security?

36 Warum Mobile Security Vergleichbare Pressemeldungen PC - Smartphones

37 Warum Mobile Security Unterschätzte Gefahren für Unternehmen Der Mitarbeiter möchte neben den geschäftlichen Apps auch private Apps nutzen (Spassfaktor) Verschiedene Apps kopieren Kontaktdaten (oder andere Informationen) zu einem Server des Anbieters Die Weitergabe von persönlichen Daten kann gewollt sein, um beispielsweise an einer Community teilnehmen zu können Keine sichere Übermittlung der Daten SSL oder VPN gesicherte Verbindungen können aufgebaut werden. Hierzu ist aber eine zentrale Management Konsole sowie eine PKI notwendig, um die Smartphone zu konfigurieren.

38 Warum Mobile Security Unterschätzte Gefahren für Unternehmen Die Daten auf dem Smartphone sind generell nicht sicher abgespeichert. Ohne zusätzlichen Schutz können die Daten bei Verlust oder Diebstahl rel. einfach ausgelesen werden.

39 Herausforderung Mobile Security Worin unterscheidet sich Mobile Security von der PC Security Grundsätzlich ist das Smartphone, analog dem PC, ein unsicheres Gerät. Durch die bewusste und korrekte Nutzung von sicherheitsspezifischen Eigenschaften oder durch die Installation von spezifischen Sicherheitsapplikationen kann ein bestimmter Sicherheitslevel erreicht werden. Keine Schnittstellen für Viren- oder Content-Scanner. Bestehende Ansätze zur Malware Erkennung funktionieren nicht. Zusätzliche Komponenten wie GPS, Mikrofon, Kamera, zentraler App-Store oder Beschleunigungssensor bieten weitere Angriffsflächen. Das mobile Gerät wird für geschäftliche und private Zwecke genutzt. Das mobile Gerät wird beispielsweise für die Betrachtung von Fotos an Drittpersonen weitergegeben.

40 Motivation der Anbieter für Mobile Security Geschäftsmodell der Anbieter von Mobilgeräten Einnahmen durch Verkauf der Hardware Einnahmen durch Verkauf von Apps und Medieninhalten Einnahmen durch Werbung Einnahmen durch Verkauf von Benutzerdaten und Profilen Der geschäftliche Nutzung der Smartphone ist nur begrenzt interessant für die Anbieter, da in diesem Bereich weniger Apps und Medieninhalte bezogen werden. Zudem ist Werbung und der Verkauf von Benutzerdaten unerwünscht. Eine Optimierung hinsichtlich den Anforderungen der geschäftlichen Nutzung bezüglich Sicherheit und Verwaltung der Geräte hatte bisher immer zweite Priorität. Das könnte sich mit der Einführung von NFC basierten Bezahlsystemen aber ändern.

41 Strategien im Bereich Mobile Security

42 Möglichkeiten und Strategien Strategien im Bereich Mobile Security Strategie Geräte Plattform und Eigenschaften Anforderungen Massnahmen Keine mobilen Geräte Smartphones ios Vx, y z PIM (Mail, Kalender, etc.) Härten und Überwachen Bring your own Device Tablet PCs Android Vx, y, z Browser auf Intranet Trennen privat und geschäftlich Corporate Devices Standard PCs Windows Mobile Vx, y, z Office Dokumente editieren Online / Remote Zugang Black Berry Apps (ERP, etc.) Secure Abhängig von den Anforderungen gib es mehr oder weniger Kombinationsmöglichkeiten

43 Möglichkeiten und Strategien Strategien Keine mobilen Geräte Das Unternehmen setzt keine Smartphones ein. Die Mitarbeiter haben mobilen Zugang zu Informationen über Laptops und VPN. Bring your own Device Der Mitarbeiter stellt sein mobiles Gerät für unternehmerische Zwecke zur Verfügung (beispielsweise PIM Synchronisieren, telefonieren, etc.) Corporate Devices Das Unternehmen stellt dem Mitarbeiter ein mobiles Gerät zur Verfügung

44 Strategien der Unternehmen Plattformen Die aktuellen Plattformen (ios, Android, Windows Mobile) haben grundsätzlich unterschiedliche Eigenschaften und Schnittstellen hinsichtlich Device Management Monitoring Verteilung und Verwaltung von Zertifikaten (für 802.1x, etc.) Sicherheit Verhalten im Zusammenhang mit Applikationen (z.b. Datenaustausch) Programmiersprachen und native Schnittstellen

45 Strategien der Unternehmen Plattformen Fragmentierung Die einzelnen Plattformen weisen z.t. erhebliche Unterschiede bez. der Funktionalität aus. Bei native Applikationen muss der Code für jede Version einzeln kompiliert werden. Fragmentierung am Beispiel von Android Jan Feb

46 Strategien der Unternehmen Plattformen Fragmentierung Fragmentierung am Beispiel von ios Jun Apr

47 Strategien der Unternehmen Plattformen Fragmentierung Hardware Fragmentierung Neben unterschiedlichen OS müssen gegebenenfalls die Eigenschaften der unterschiedlichen Geräte in Betracht gezogen werden (Fragmentierung am Beispiel von Android) Die einzelnen Anbieter liefern teilweise unterschiedliche Built-in Applikationen mit: Office Dateiverwaltung Etc.

48 Strategien der Unternehmen Massnahmen zur Sicherung der Geräte Härten und Überwachen Einschränken der Eigenschaften der Geräte (z.b. verbieten des öffentlichen App Stores). Nutzen der OS spezifischen Eigenschaften zum Härten und Überwachen der Geräte Eignet sich im Zusammenhang mit Corporate devices Wird im Zusammenhang mit BYOD kaum akzeptiert

49 Strategien der Unternehmen Massnahmen zur Sicherung der Geräte Trennen von privatem und geschäftlichem Eignet sich im Zusammenhang mit Corporate devices Eignet sich im Zusammenhang mit BYOD

50 Strategien der Unternehmen Massnahmen zur Sicherung der Geräte Online Remote Zugang Eignet sich nur im Zusammenhang mit Tablet PCs Erfordert zwingend WLAN Verbindung (Bandbreite) Eignet sich um Textbasierte Dokumente zu editieren Wenig geeignet für Tabellenkalkulation oder grafische Dokumente (Powerpoint) zu editieren

51 Strategien der Unternehmen Massnahmen zur Sicherung der Geräte Secure Das Unternehmen verschlüsselt seine s, damit diese sicher auf den Smartphones gespeichert sind. Wenig geeignet für den Schutz der Daten auf den mobilen Geräten Starke Abhängigkeiten hinsichtlich den bestehenden Prozessen (Volltextsuche, Virenscan, Stellvertretungen, Archivierung, Notfallprozessen, etc.) Kein Schutz von Kontakt- oder Kalenderdaten Sicherheitsäquivalenz im Bezug auf den Schutz der privaten Schlüssels auf dem Smartphone.

52 Strategien der Unternehmen Sicherheitsäquivalenz - Vorgehen für den Einsatz von mobilen Geräten Bestimmen der Schutzfähigkeit von Systemkomponenten Ein äquivalenter Schutz der Information über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg soll gewährleistet werden. Dieser wird erreicht, indem die involvierten Systemkomponenten äquivalente Schutzfähigkeiten besitzen resp. die bestehenden Schutzfähigkeiten akzeptiert werden. Corporate Domain Trusted Domain Untrusted Domain Standard-Security Corporate Device Non Corporate Device Non Corporate Device Corporate Device Corporate Device Corporate Application Hi-Security Non Corporate Application Non Corporate Device Non Corporate Device Corporate Device Non Corporate Device Non Corporate Device Corporate Application Corporate Application Corporate Application Non Corporate Application Non Corporate Device Non Corporate Device Non Corporate Application Non Corporate Application

53 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf den Workshop. Workshop (Auswahl) Mobile Security Lösung von Good Technology Cloud Security und Identity & Access Management Sicherheitsäquivalenz: Vorgehen zur Beurteilung von organisatorischen, technischen und rechtlichen Sicherheitsparametern.

Mobile Security Smartphones

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