SaarlandTREND November 2010

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1 SaarlandTREND November 2010 Eine Erhebung von Infratest dimap im Auftrag des Saarländischen Rundfunks Ihre Ansprechpartner: Richard Hilmer 030 / Reinhard Schlinkert 0228 / Jürgen Hofrichter 030 / Berlin, November

2 Der Inhalt dieses Berichtes darf ganz oder teilweise nur mit unserer schriftlichen Genehmigung veröffentlicht, vervielfältigt, gedruckt oder in Informations- und Dokumentationssystemen (information storage and retrieval systems) gespeichert, verarbeitet oder ausgegeben werden. Infratest dimap, Moosdorfstraße 7-9, Berlin

3 Inhaltsverzeichnis Negative Jahresbilanz der neuen Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP 1 Oppositionsparteien: SPD deutlich besser bewertet als die Linke 3 Ministerpräsident Peter Müller im Ansehenstief 4 Politikerzufriedenheit: Sozialministerin Kramp-Karrenbauer auf Platz eins der Rangliste, deutliche Ansehensverluste für Chefs der Regierungsparteien 5 Grüne durchsetzungsstärkste Regierungspartei 7 Sonntagsfrage: SPD überholt CDU 8

4 Untersuchungsanlage

5 SaarlandTREND November 2010 Umfrage zur politischen Stimmung im Auftrag des Saarländischen Rundfunks Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18 Jahren Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Randomstichprobe Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) Fallzahl: Befragte Erhebungszeitraum: 01. bis 03. November 2010 Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent Durchführendes Institut: Infratest dimap Ihre Ansprechpartner: Richard Hilmer 030/ Reinhard Schlinkert 0228/ Jürgen Hofrichter 030/ Berlin, November

6 Negative Jahresbilanz der neuen Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP Die Bilanz der neuen Landesregierung fällt nach einem Jahr im Amt deutlich negativ aus. Nur jeder Vierte (25 Prozent) zeigt sich sehr zufrieden (1 Prozent) oder zufrieden (24 Prozent) mit der Arbeit des Drei-Parteien- Kabinetts. Drei von vier Saarländern (74 Prozent) stellen der Landsregierung jedoch ein schlechtes Zeugnis aus, wobei 45 Prozent weniger und 29 Prozent überhaupt nicht zufrieden sind. Zwar waren die Saarländer auch während der letzten Legislaturperiode mehrheitlich unzufrieden mit dem Kabinett Müller, allerdings herrscht aktuell die größte Unzufriedenheit mit der Landesregierung, die seit 1999 im SaarlandTREND ermittelt wurde. SaarlandTREND November 2010 Zufriedenheit Landesregierung: Parteianhänger sehr zufrieden/ zufrieden weniger zufrieden/ gar nicht zufrieden (-1) (+5) Gesamt CDU-Anhänger FDP-Anhänger Grünen-Anhänger SPD-Anhänger Linke-Anhänger 8 91 Frage: Seit einem Jahr wird das Saarland von einer Koalition aus CDU, FDP und Grünen regiert. Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Landesregierung. Sind Sie damit Fehlende Werte zu 100%: Weiß nicht Bei den CDU-Anhängern halten sich Lob und Kritik die Waage (48:51 Prozent). In Reihen der FDP stärken vier von zehn (38 Prozent) und bei den Grünen-Anhängern ein Drittel (35 Prozent) der eigenen Regierung den Rücken. In den Anhängerschaften der beiden kleineren Koalitionspartner überwiegt jedoch die Kritik deutlich. 1

7 SaarlandTREND November 2010 Zufriedenheit Landesregierung: Zeitverlauf SPD allein CDU allein CDU, FDP und Grüne 80 LTW 99 LTW 04 LTW Weniger / gar nicht zufrieden 40 Sehr zufrieden / zufrieden Feb. 99 Jun. 99 Okt. 99 Feb. 00 Jun. 00 Okt. 00 Feb. 01 Jun. 01 Okt. 01 Feb. 02 Jun. 02 Okt. 02 Feb. 03 Jun. 03 Okt. 03 Feb. 04 Jun. 04 Okt. 04 Feb. 05 Jun. 05 Okt. 05 Feb. 06 Jun. 06 Okt. 06 Feb. 07 Jun. 07 Okt. 07 Feb. 08 Jun. 08 Okt. 08 Feb. 09 Jun. 09 Okt. 09 Feb. 10 Jun. 10 Okt. 10 Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Landesregierung? Fehlende Werte zu 100%: Weiß nicht / keine Angabe 2

8 Oppositionsparteien: SPD deutlich besser bewertet als die Linke Auch die Arbeit der Oppositionsparteien im saarländischen Landtag stößt mehrheitlich auf Kritik, wobei die SPD jedoch deutlich besser bewertet wird als die Linke. Etwa ein Drittel (36 Prozent) äußert sich lobend über die Sozialdemokraten, wobei 2 Prozent sehr zufrieden und 34 Prozent zufrieden sind. Sechs von zehn (60 Prozent) kommen zu einem negativen Urteil, wobei sich 43 Prozent skeptisch und 17 Prozent sehr skeptisch zeigen. In den eigenen Reihen findet die aktuelle Ausgestaltung der politischen Rolle der SPD bei sieben von zehn (68 Prozent) Anklang. SaarlandTREND November 2010 Zufriedenheit Oppositionsparteien Sehr zufrieden Zufrieden Weniger zufrieden Gar nicht zufrieden SPD Linke Frage: Und wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Oppositionsparteien SPD und Linke? Fehlende Werte zu 100%: Weiß nicht/ keine Angabe Die Oppositionsarbeit der Linken im Saarländischen Landtag wird von 21 Prozent wohlwollend beurteilt (1 Prozent sehr zufrieden und 20 Prozent zufrieden). Drei Viertel (72 Prozent) bewerten die Linke dagegen kritisch (36 Prozent) bzw. sehr kritisch (36 Prozent). Zwei Drittel der eigenen Anhänger (67 Prozent) äußern sich positiv zur Rolle, die die Linke im Saarland derzeit spielt. 3

9 Ministerpräsident Peter Müller im Ansehenstief Die hohe Unzufriedenheit mit der Landesregierung spiegelt sich auch im gesunkenen Ansehen von Ministerpräsident Peter Müller wider. Während er innerhalb der letzten Legislaturperiode mehrheitlich positiv bewertet wurde, überwiegen aktuell erstmals die kritischen Urteile: Nur noch eine Minderheit von 40 Prozent ist von seiner politischen Arbeit überzeugt, ein Minus von 13 Punkten im Vergleich zur Umfrage im August letzten Jahres unmittelbar vor der Landtagswahl. Knapp sechs von zehn Saarländern (57 Prozent) kommen zu einem kritischen (33 Prozent) oder sehr kritischen (24 Prozent) Urteil, so dass der CDU-Politiker die bei weitem schlechteste Beurteilung seiner Amtszeit zu verzeichnen hat. SaarlandTREND November 2010 Zufriedenheit Ministerpräsident Müller: Parteianhänger sehr zufrieden/ zufrieden weniger zufrieden/ gar nicht zufrieden spontan: kenne ich nicht / kann ich nicht beurteilen (-1) (+5) Gesamt (-13) (+12) 2 (±0) CDU-Anhänger FDP-Anhänger Grünen-Anhänger SPD-Anhänger Linke-Anhänger Frage: Und nun zu Ministerpräsident Peter Müller. Wie zufrieden sind Sie mit seiner politischen Arbeit? Würden Sie sagen Angaben in Klammern: Vgl. zum August 2009 Fehlende Werte zu 100%: Weiß nicht/ keine Angabe Der Rückhalt für Peter Müller ist in den eigenen Reihen mit 81 Prozent weiterhin groß, allerdings steht die saarländische CDU nicht mehr so geschlossen hinter ihm wie noch vor der Landtagswahl (97 Prozent). Bei den Anhängern der beiden Koalitionspartner FDP und Grüne überwiegt die Kritik am Ministerpräsidenten: vier von zehn äußern sich zufrieden, sechs von zehn sind skeptisch. 4

10 Politikerzufriedenheit: Sozialministerin Kramp-Karrenbauer auf Platz eins der Rangliste, deutliche Ansehensverluste für Chefs der Regierungsparteien An der Spitze der Politikerrangliste im Saarland liegt Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer: 57 Prozent der Saarländer sind mit ihrer politischen Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden. Auf dem zweiten Platz folgt SPD-Parteiund Fraktionschef Heiko Maas mit 51 Prozent. Maas kann damit sein hohes Ansehensniveau, das er kurz vor der Landtagswahl erreicht hatte, halten, während Ministerpräsident Peter Müller aufgrund des deutlichen Ansehensverlustes mit 40 Prozent hinter Heiko Maas auf Platz drei zurückfällt. Auf Rang vier folgt Oskar Lafontaine mit 35 Prozent, der nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik ein Plus von 4 Punkten verzeichnet. Im Mittelfeld rangieren Umweltministerin Simone Peter von den Grünen (31 Prozent), der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Meiser (30 Prozent) und Innenminister Stefan Toscani von der CDU (28 Prozent). Bei ihnen überwiegen die positiven Stimmen. SaarlandTREND November 2010 Politikerzufriedenheit Annegret Kramp-Karrenbauer 57 sehr zufrieden / zufrieden weniger zufrieden / gar nicht zufrieden 27 spontan: kenne ich nicht / kann ich nicht beurteilen 16 Heiko Maas Peter Müller Oskar Lafontaine Simone Peter Klaus Meiser Stephan Toscani (±0) (-3) (-13) (+4) (+12) (-7) Christoph Hartmann (-7) (+10) 28 Reinhold Jost Hubert Ulrich (-7) (+12) 30 Horst Hinschberger Frage: Sind Sie mit der politischen Arbeit von? Angaben in Klammern: Vgl. zum August 2009 Fehlende Werte zu 100%: Weiß nicht / keine Angabe 5

11 FDP-Chef Christoph Hartmann wird von etwa jedem Vierten (27 Prozent) wohlwollend beurteilt. Er hat ein Minus von sieben Punkten zu verzeichnen. Grünen-Chef Hubert Ulrich (21 Prozent) muss ähnliche Sympathieeinbußen (- 7) hinnehmen. Bei beiden Politikern überwiegen nun die kritischen Stimmen bei weitem. Damit haben die Vorsitzenden aller drei Regierungsparteien einen deutlichen Ansehensverlust zu verzeichnen. Der Generalsekretär der SPD Reinhold Jost ist etwa vier von zehn Saarländern ein Begriff, wobei sich positive und negative Urteile die Waage halten (22:23 Prozent). Am Ende der Rangliste liegt der FDP- Fraktionsvorsitzende Horst Hinschberger (9:41 Prozent). Das dürfte in erster Linie auf seine Auseinandersetzung mit der 'Villa Lessing - Liberale Stiftung Saar e.v.' über angebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten sowie die anschießende Diskussion um seinen möglichen Parteiausschluss zurückzuführen sein. SaarlandTREND November 2010 Politikerzufriedenheit Heiko Maas 51 Peter Müller 40 Oskar Lafontaine35 Christoph Hartmann 27 Hubert Ulrich Nov 06 Dez 06 Jan 07 Feb 07 Mrz 07 Apr 07 Mai 07 Jun 07 Jul 07 Aug 07 Sep 07 Okt 07 Nov 07 Dez 07 Jan 08 Feb 08 Mrz 08 Apr 08 Mai 08 Jun 08 Jul 08 Aug 08 Sep 08 Okt 08 Nov 08 Dez 08 Jan 09 Feb 09 Mrz 09 Apr 09 Mai 09 Jun 09 Jul 09 Aug 09 Sep 09 Okt 09 Nov 09 Dez 09 Jan 10 Feb 10 Mrz 10 Apr 10 Mai 10 Jun 10 Jul 10 Aug 10 Sep 10 Okt 10 Nov

12 Grüne durchsetzungsstärkste Regierungspartei Ein Jahr nach dem Amtsantritt der ersten Koalition aus CDU, FDP und Grünen in einem Bundesland sind 34 Prozent der Saarländer der Meinung, dass die Grünen in der neuen Regierung bisher ihre politischen Ziele am stärksten durchsetzen konnten. 29 Prozent gehen davon aus, dass dies der CDU gelungen sei und 11 Prozent halten die FDP für die durchsetzungsstärkste Partei. Bei den Anhängern der CDU geht nur eine Minderheit (39 Prozent) davon aus, dass sich ihre Partei als die größte in der Koalition auch am stärksten durchgesetzt hat, 31 Prozent sehen hier die Grünen und 13 Prozent die FDP als erfolgreich an. Ein Drittel der FDP-Anhänger attestiert den Grünen die größte Durchsetzungsfähigkeit, jeweils gut ein Viertel setzt hier auf die CDU und die eigene Partei. Bei den Anhängern der Grünen ist das Meinungsbild am eindeutigsten: Sechs von zehn sehen ihre Partei als die durchsetzungsstärkste an. SaarlandTREND November 2010 Durchsetzungsstärke Regierungsparteien Grüne 34 Nach einem Jahr Regierungsarbeit CDU 29 FDP 11 Frage: Was meinen Sie: Welche Partei hat nach einem Jahr in der neuen Regierung Ihre Ziele am stärksten durchgesetzt: Die CDU, die FDP oder die Grünen? Spontan: alle drei gleichermaßen: 5 Weiß nicht / keine Angabe: 21 Die Saarländer waren bereits im Dezember letzten Jahres kurz nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen der Meinung, dass die Grünen (39 Prozent) ihre Vorstellungen am ehesten durchgesetzt hätten vor CDU (26 Prozent) und FDP (18 Prozent). An diesem Meinungsbild hat sich wenig geändert mit Ausnahme der FDP. Deren Durchsetzungsfähigkeit wird nun deutlich geringer eingeschätzt als noch im Dezember. 7

13 Sonntagsfrage: SPD überholt CDU Die schlechte Bilanz der Landesregierung schlägt sich auch in der politischen Stimmung nieder. Wenn am kommenden Sonntag der saarländische Landtag neu gewählt würde, käme die CDU auf 32 Prozent. Sie läge etwa 2 Punkte unter ihrem Wahlergebnis vom August Die FDP käme auf 4 Prozent und würde nach einem deutlichen Verlust von 5 Punkten den Einzug in den Landtag nicht schaffen. Die Grünen kämen auf 9 Prozent und hätten als einzige Regierungspartei einen Zuwachs von etwa 3 Punkten im Vergleich zu ihrem Wahlergebnis zu verzeichnen. CDU und FDP sind neben dem landespolitischen auch mit bundespolitischem Gegenwind konfrontiert. Die Grünen profitieren trotz der negativen Regierungsbilanz und dem Ansehensverlust ihres Vorsitzenden vom bundespolitischen Hoch ihrer Partei allerdings in deutlich geringerem Umfang als in anderen Bundesländern, wo sie keine Regierungsverantwortung tragen. SaarlandTREND November 2010 Sonntagsfrage Landtagswahl (24,5) SPD 34 (34,5) CDU 32 Grüne 9 (5,9) Linke 17 (21,3) FDP 4 Sonstige 4 (4,5) (9,2) Frage: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag im Saarland Landtagswahl wäre? Angaben in Klammern: Wahlergebnis LTW 30. August 2009 Die SPD wäre mit 34 Prozent wieder stärkste Partei und läge etwa 9 Punkte über ihrem Wahlergebnis vom August Die saarländischen Sozialdemokraten liegen damit erstmals seit den 90er Jahren wieder vor der CDU. Die Linke könnte mit 17 Prozent der Stimmen rechnen, sie läge damit etwa 4 Punkte unter ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl. Auf alle sonstigen Parteien entfielen 4 Prozent. Wäre dies das Ergebnis eines Urnengangs, hätte die amtierende Koalition aus CDU, FDP und Grünen keine Mehrheit mehr. Sowohl eine Koalition aus SPD und CDU als auch eine Koalition aus SPD und Linken würde über eine Mehrheit im Saarbrücker Landtag verfügen. 8

14 SaarlandTREND November 2010 Wahl- und Umfrageergebnisse seit der Landtagswahl 1999 LTW 99 LTW 04 LTW 09 45,5 47,5 44,4 34,5 30, SPD CDU 24,5 21,3 17 Linke 3,2 2,6 2,3 5,6 5,2 9,2 5,9 9 Grüne 4 FDP Sep 99 Jan 00 Mai 00 Sep 00 Jan 01 Mai 01 Sep 01 Jan 02 Mai 02 Sep 02 Jan 03 Mai 03 Sep 03 Jan 04 Mai 04 Sep 04 Jan 05 Mai 05 Sep 05 Jan 06 Mai 06 Sep 06 Jan 07 Mai 07 Sep 07 Jan 08 Mai 08 Sep 08 Jan 09 Mai 09 Sep 09 Jan 10 Mai 10 Sep 10 Frage: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag im Saarland Landtagswahl wäre? Fehlende Werte zu 100%: Sonstige Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Zum einen legen sich immer mehr Wähler kurzfristiger vor einer Wahl fest, zum anderen hat die Bedeutung der letzten Wahlkampfphase mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern durch die Parteien zugenommen. 9

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