ZEITMANAGEMENT UND BETREUUNG DER ARBEIT

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1 ZEITMANAGEMENT UND BETREUUNG DER ARBEIT 1

2 Betreuer als Ansprechpartner KONTAKT BETREUER / STUDENT Besprechung und Einweisung in die Aufgabenstellung Student arbeitet sich ein (Literatur, Kontaktstellen, Vorarbeiten, Konzept,..) Besprechungen und Abstimmung / Korrekturen (1-2 mal pro Woche) Student arbeitet am Projekt und schreibt Bericht / Projektarbeit Abschlussbesprechung der Ergebnisse Student legt Bericht / Projektarbeit vor Durchsicht des Berichts, Rücksprache mit Student 2

3 Betreuung heißt: Einweisung in die Aufgabe (1. Gespräch): Zielvorstellung, Randbedingungen Zwischentermine (z.b. alle 3 Wochen): Arbeitsfortschritt, "Meilensteine" Kurze Rücksprachen, um Stud. auf Kurs zu halten (z.b. alle 3 Tage 15 min) Bei Krankheit oder Dienstreise: Vertreter! Zeitplan des Studenten einfordern ( ist anschl. wichtig / wird vorausgesetzt bei Abschlussarbeit ) Vorübung für Abschluss-Arbeit (hier wird selbst. Arbeiten erwartet) Zusatzinformationen geben über Kenntnisse in der Praxis Praxisprüfung 3

4 Grenzen der Betreuung (Beispiele) Aufgabenstellung: Student selbst das Ziel formulieren lassen Hat er es richtig verstanden? Fragen nach Literatur, Ansprechpartnern usw.: Nicht alles vorgeben Gegenfragen nach eigenen Lösungen Entscheidungen: Varianten erfragen Entscheidungen vorbereiten lassen (mit Randbedingungen / Konsequenzen) Selbständigkeit einfordern! 4

5 Besprechung des Praxisberichts lesen, korrigieren! Ausführung von Einleitung und Zusammenfassung Ausreichende Beschreibung des Umfelds Verständlichkeit der Erklärungen und Gedankengänge Systematischer Aufbau Erkennbarkeit der Eigenarbeit Einbindung der Bilder im Text Lesbarkeit der Bilder, Achsbezeichnungen, Erklärung der Größen Zitierungen Stil Rechtschreibung (???) 5

6 Besprechung des Praxisberichts Erstellung des Berichts in Rohform schon während der Projektbearbeitung Erste Kapitel vorab abgeben lassen Besprechung der Ergebnisse nicht erst am Schluss (Änderungen, Ergänzungen) Bilder und Inhalte auf kritische Inhalte prüfen! 6

7 Typischer Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit (Technik) Sperrvermerk Vorwort Abstract/ Zusammenfassung Verzeichnisse (Abkürzungen, Formeln, Abbildungen etc.) (römische Seitenzahlen) Zusätzliche Dokumente: Tabellen, Protokolle, Pläne etc. Ehrenwörtliche Erklärung (römische Seitenzahlen) Titel/Deckblatt Formalia Inhalt Anhang Schriftliche Ausarbeitung Einleitung Hauptteil Ausblick/Fazit Literaturverzeichnis (arabische Seitenzahlen) 7

8 Schriftteil (Technik) Thema und Problemstellung Motivation/Absicht (Forschungslage) Zielsetzung Methode/Vorgehen Überblick über Aufbau Zusammenfassung Ergebnisinterpretation Fazit Ausblick & weiteres Vorgehen Einleitung ca. 20% Hauptteil 60% Schluss ca. 20% Forschungsstand /aktueller Stand im Unternehmen Untersuchungsgegenstand: Material, untersuchte Unternehmenseinheit etc. Methodisches Vorgehen beschreiben und begründen Ergebnisse umfassend darstellen 8

9 Typischer Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit (Wirtschaft) Titelblatt (evtl.) Sperrvermerk Abstract (maximal einseitig, es handelt sich dabei um eine gekürzte Darstellung des Inhalts) Inhaltsverzeichnis (Gliederung mit Angabe der Seitenzahlen) Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Text der Arbeit Anhang (nach Bedarf, auch elektronisch möglich) Literaturverzeichnis Ehrenwörtliche Erklärung 9

10 Inhaltsverzeichnis Wirtschaft Ein Inhaltsverzeichnis soll dem Leser einen guten Überblick über den Aufbau der Arbeit geben. Oberstes Gebot: Übersichtlichkeit! kurze, prägnante und informative Überschriften nicht zu viele Unterpunkte Unterebenen nur bei mehreren Gliederungspunkten 10

11 Inhaltsverzeichnis - Technik 111

12 Bachelorarbeit: Kick-off mit dem Betreuer für die Klärung von Zielsetzung und Vorgehen erforderlich Start Vorgehen/ Meilensteine festlegen Eigenständiges vorantreiben durch den Studierenden Abgabe Kick-off mit Betreuer Betreuer wird über den Status informiert, überwacht den Fortschritt und steht für konkrete Rückfragen bereit. Themenstellung Abschlussgespräch mit Betreuer Ziel definieren Methodische Vorgehensweise festlegen 12 Prof. Dr. Thomas Seemann

13 Mängel im studentischen Verhalten Standardproblem Student erfragt alle Einzelheiten Student entscheidet nicht selbst Arbeiten nicht vollständig ausgeführt Student zieht sich zurück (kein Feedback) Unterstützungspersonal für Studenten Wieviel Unterstützung ist sinnvoll? Selbständigkeit sicherstellen! Reaktion Selbständigkeit einfordern Entscheidungsfindung unterstützen Arbeiten nicht selbst übernehmen Rücksprachen einfordern Zuarbeit nur, wenn sachlich notwendig Schlechte Ausführung der schriftlichen Arbeit Text nicht selbst optimieren 14

14 Fragen und Diskussion 15

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