ELTERNABEND THEMA: PSYCHOMOTORIK

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1 ELTERNABEND THEMA: PSYCHOMOTORIK Sich bewegen und erspüren, staunen und erleben, ausprobieren, sich erproben, Experimentieren und variieren, erfahren mit allen Sinnen, Zeit haben, sich auseinandersetzen zu können, gemeinsam erleben, entdecken und lachen, Lernen durch Bewegung, spielen(d) Leben lernen.

2 PSYCHOMOTORIK: WAS IST DAS? Die Welt des Kindes ist eine Welt des Spiels und der Bewegung. Kinder handeln und denken in Bewegungen, sie drücken ihre Gefühle in Bewegungen aus- sie "spüren ihre Traurigkeit im Bauch " oder "klatschen vor Freude in die Hände". Damit ist Bewegung nicht allein auf den Körper bezogen, sondern Ausdruck der gesamten Persönlichkeit. Der Begriff Psycho (Gefühlsleben) - Motorik (körperlich Grundlagen) beinhaltet den engen Zusammenhang zwischen Wahrnehmung, Erleben, Bewegen und Handeln.

3 ZIELE DER PSYCHOMOTORIK Freude an der Bewegung (wieder) zu gewinnen, eigenaktiv zu werden, mit anderen zu kooperieren, d.h. angemessenes Sozialverhalten zu entwickeln. setzt bei den Stärken der Kinder an - nicht bei ihren Schwächen, fördert die Kinder ohne zu überfordern. Die Kinder bekommen genügend Raum und Zeit, um eigene Erfahrungen zu machen, um Selbstbewusstsein und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und fürs Leben gestärkt zu sein.

4 Aktivität STUNDENENTWICKLUNG PHASEN EINER PSYCHOMOTORISCHEN EINHEIT Zeit

5 EINE PSYCHOMOTORIKSTUNDE IN BILDERN Alle treffen sich zur Begrüßung auf der Matte. Wir besprechen: Wer fehlt? Wie geht es uns?

6 EIN BEWEGUNGSINTENSIVES LAUF- UND FANGSPIEL BEGINNT. GROßRÄUMIG WIRD DER RAUM ERLAUFEN. DIE IDEE DER SPIELE IST ES, DASS DIEJENIGEN KINDER, DIE MIT SEHR VIEL ENERGIE KOMMEN, DIE ENERGIE DURCH LAUF- UND BEWEGUNGSSPIELE ABGEBEN UND DIEJENIGEN DIE MÜDE UND MIT WENIG ENERIGE ANKOMMEN, IN SCHWUNG KOMMEN UND SICH SPÜREN KÖNNEN. DIE KINDER DÜRFEN LAUT UND LEBENDIG SEIN, JUCHZEN, SCHREIEN UND KREISCHEN.

7 DIE INTENSIVE PHASE EINFÜHRUNG INS THEMA: WAS MACHEN WIR HEUTE? ODER Z. B. HEUTE MACHEN WIR EINE ABENTEUERREISE IN DEN DSCHUNGEL DIE KINDER ÜBERLEGEN UND BENENNEN IHR WÜNSCHE. WIR ÜBERLEGEN WAS FÜR MATERIALIEN GEBRAUCHT WERDEN UND DANN GEHT S LOS!

8 BEREICH DES EXPERIMENTS, KREATIVITÄT UND DER FANTASIE Einige Kinder sind schnell aktiv. Eine Bank als Wasserrutsche wird geholt. Schon beim bauen stimmen sich die Kinder ab.

9

10 DIE PSYCHOMOTORIKERIN SITZT AM RAND DES RAUMES UND BEOBACHTEN WAS PASSIERT Weiß das Kind, womit es sich beschäftigen möchte? Wird sofort gearbeitet, experimentiert oder erst überlegt, beraten? Wie kreativ, fantasievoll wird das Thema umgesetzt? Wie ist die Kontaktfähigkeit, Konzentration, Aufmerksamkeit? Welche Strategien verfolgt das Kind? Wie sprechen die Kinder sich untereinander ab? Wer gibt Anweisungen, wer führt, wie ist die Rollenverteilung?. Einige Kinder arbeiten sofort, andere Kinder brauchen manchmal Hilfe oder neue Information.

11 SELBSTTÄTIGKEIT - DAS KIND WIRD SELBSTTÄTIG WIR SCHAFFEN RAUM UND ATMOSPHÄRE. LASSEN DAS KIND AUSPROBIEREN, SELBST TUN UND MACHEN.

12 HANDLUNGSKOMPETENZEN

13 ÜBERGANG ZUR WERTSCHÄTZUNG. DIE PSYCHOMOTORIKERIN GIBT BEKANNT: NOCH 3 MINUTEN, DANN TREFFEN WIR UNS WIEDER AUF DER MATTE! Gemeinsam werden alle Bauten, Ergebnisse oder Objekte betrachtet. Der Erbauer erklärt und weist auf Besonderheiten hin. Rückfragen werden gestellt und beantwortet.

14 ÜBERGANG ZUM (ROLLEN)SPIEL WAS SPIELEN WIR JETZT MIT DEN BAUWERKEN UND DEN VIELEN IDEEN? WAS MACHEN WIR NUN DAMIT? Der Leopard wird ausgeführt.

15 WAS SPIEL IST, BESTIMMT DAS KIND, NICHT DIE ERWACHSENEN. Rollen werden vergeben und Spielhandlungen werden entwickelt. Ideen werden ausprobiert und werden verworfen, werden verändert und geändert.

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18 WAS KANN ICH BEOBACHTEN? Wie ist der Umgang mit Grenzen, Anforderungen, Wertigkeiten, Kooperation, Konflikt-Lösungsverhalten? Wie weit kann das Kind eigene Wünsche und Gefühle zum Ausdruck bringen? Wie gut kann das Kind Regeln, die aufgestellt werden akzeptieren? Wie ist das (Rollen-) Spiel? Wie sozial, aggressiv, dominant ( ) wird gespielt? Wie gestaltet das Kind Rollen, wie werden Inhalte dargestellt, wie emotional besetzt? Beziehen sich die Kinder aufeinander, gehen sie sich aus dem Weg, kooperieren sie? Welche Bewegungsabläufe werden eingesetzt?

19 Video

20 WIR WOLLEN JETZT ALLES SO SCHNELL WIE MÖGLICH AUFRÄUMEN! DIE KINDER ORGANISIEREN SICH UND DAS AUFRÄUMEN.

21 ZUM MENSCHLICHEN LEBEN GEHÖREN NEBEN SPANNUNG UND BEWEGUNG EBENSO RUHE UND ENTSPANNUNG

22 REFLEXION UND ENDE DER STUNDE IM GESPRÄCH LASSEN WIR DIE STUNDE REVUE PASSIEREN. WAS HAST DU HEUTE IN DER STUNDE GETAN, MIT WEM HAST DU GESPIELT, BEI WELCHEN STATIONEN WARST DU AM MEISTEN?

23 HERZLICHEN DANK, FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT. Das Montessori Sonnenhaus Team

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