Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen"

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1 Bausparen - mit Sicherheit zum Wohneigentum XV. Europakongress der Europäischen Bausparkassenvereinigung Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen" Detlef Gerhardt, GD Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, Europäische Kommission, Brüssel Europäische Kommission

2 Demografische Veränderungen 1. Schlüsselfakten und gesellschaftliche Veränderungen 2. Herausforderungen 3. Politische Grundausrichtungen

3 Schlüsselfakten und gesellschaftliche Veränderungen: Entwicklung der Geburtenraten Geburtenrate 2003 und Veränderungen zw ischen 1960* und ,0 3,5 3,0 2,5 Change ,0 1,5 1,0 0, ,0 EU25 EU15 BE DK DE GR ES FR IE IT LU NL AT PT FI SE UK CY CZ Source: Eurostat; * Except Estonia and Latvia 1970 EE HU LT LV MT PL SI SK Reproduktionsniveau

4 Bedeutung der Alterung Gesamtzahl der älteren und alten Menschen (65+) steigt europaweit bis 2050 an: insgesamt um 60 Millionen Menschen oder 77 %. Altersgruppe Jahre: um 26 Millionen oder 44% Altersgruppe über 80: um 34 Millionen oder 181 %.

5 Das Altern der europäischen Bevölkerung Bevölkerungsverteilung(EU25) pro1 Altersklasse ( ) 100% 80% 1,2 2,0 3,4 7,9 10,7 12,3 15,2 15,4 17,2 6,5 16,2 11,8 18, , % 35,0 32,7 18, % 36,9 31,1 28, ,8 15,5 15_24 20% 13,0 10,5 9,7 0_14 24,9 23,7 17,1 14,4 13,3 0% Source: UN World Population Prospects (2002 Revision) and Eurostat 2004 Demographic Projections (Baseline scenario)

6 Gesellschaftliche Veränderungen Später und weniger Eheschließungen: Kinder: Wunsch und Wirklichkeit Zunehmend allein erziehende Haushalte Zunehmend kleinere Haushalte mit mehr allein lebenden Menschen

7 Herausforderungen Änderung der Rolle der Frau Familiengründungen: Unsicherheitsfaktoren Probleme, um Kinder aufzuziehen Neue Rolle der Senioren und Solidarität mit sehr alten Menschen

8 Anteil der Altersgruppe 60- bis 79-Jähriger in % 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% EU-25 DE IT BG EL SI ES AT PT BE NL FI CZ DK FR PL RO UK EE LV LT HU SK SE CY LU MT IE 2004/5 2030

9 Lebenserwartung bei der Geburt, nach Geschlecht (2004) EU25 SE MT ES NL CY UK FR EL IT DE IE AT BE LU DK FI PT SI CZ PL SK HU EE LT LV M F

10 Herausforderungen Neue Rolle der Senioren Arbeitsbereich: länger im Arbeitsleben flexiblere Arbeitsregelungen, lebenslanges Lernen, Verbesserung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Gesellschaftlicher Bereich: soziales Engagement bezahlte oder ehrenamtliche Arbeit neues Konsumverhalten

11 Herausforderungen Solidarität mit den sehr alten Menschen Längere Unabhängigkeit Unterstützen von Uneigenständigen durch Familie, Sozialdienste und Solidaritätsnetze

12 Auswirkungen der alternden Gesellschaft Verringerung des Angebots an Arbeitskräften Erhöhte Ausgaben für Sozialschutz Reformen um die Lasten zwischen Generationen zu verteilen

13 Politische Grundausrichtungen: Prioritäten auf Europäischer Ebene Mitteilung über Die demografische Zukunft Europas von der Herausforderung zur Chance (angenommen am 12. Oktober 2006, COM(2006)571) Von Panikmache zur Vertrauensbildung: Altern ist eine positive Entwicklung Europa kann diese Herausforderungen bewältigen 10-Jahres-Fenster, um die Chance zu ergreifen: Beschäftigungswachstum bis 2017

14 Ein vollständiger Ansatz mit fünf Schwerpunkten 1 Die demografische Erneuerung begünstigen 2 Arbeit aufwerten mit mehr und besserer Beschäftigung 3 Ein produktiveres und leistungsfähigeres Europa schaffen 4 Auf Aufnahme und Integration von Immigranten vorbereitet sein 5 Zukunftsfähige öffentliche Finanzen schaffen

15 Arbeit aufwerten mit mehr und besserer Beschäftigung Wirksamkeit der Bildungssysteme verbessern Erwerbstätigkeit von Frauen erhöhen Flexicurity: Gleichgewicht zwischen Rechten und Verantwortung Beschäftigungsrate von Älteren (über 55) steigern Anreize für vorzeitiges Verlassen des Arbeitsmarktes beseitigen

16 Arbeit aufwerten mit mehr und besserer Beschäftigung Wie? MS: Verpflichtung zu Lissabon Zielen Europäischer Sozialfond und Programm für lebenslanges Lernen Beratung mit betroffenen Akteuren MS: Richtlinie über Gleichbehandlung bei der Beschäftigung anwenden

17 Ein produktiveres und leistungsfähigeres Europa schaffen Arbeitsproduktivität verbessern Kompetenz, Qualität und Arbeitsproduktivität für alle Altersklassen optimieren Ältere Bevölkerung als Kunden: Wichtige Möglichkeiten für die europäische Wirtschaft Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in Innovationsstrategien der Unternehmen mit einbeziehen

18 Ein produktiveres und leistungsfähigeres Europa schaffen Kommission wird Mitteilung vorbereiten über die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in Bereichen wie o Raumordnung o Verkehr o Zugang zu neuen Technologien Beispiele guter Praxis

19 Schlussfolgerungen: Bewusstseinswandel auf breiter Ebene Altern: Ergebnis positiver Entwicklungen Anpassen von laufenden Politiken in den nächsten 10 Jahren Integrierte Demografie-Perspektive

20 Vielen Dank!! Zu erwartende demografische Veränderungen in den Ländern der EU und politische Grundausrichtungen" Europäische Kommission

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