REKOLE 4. Ausgabe 2013

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1 REKOLE 4. Ausgabe 2013 Pascal Besson Mitglied der Geschäftsleitung Konferenz Rechnungswesen und Controlling, 13. Mai 2014

2 Die 4. Ausgabe ist ab sofort erhältlich! REKOLE 4. Ausgabe 2013 Alle Werke der Branchenlösungen wurden mit der 4. Ausgabe abgestimmt. Bestellung direkt bei H+ publikationen/ 2

3 Es gibt verschiedene Arten von Änderungen Änderungen konzeptioneller Art Änderungen von Prinzipien Änderungen materieller Art 3

4 Es gibt verschiedene Arten von Änderungen Änderungen konzeptioneller Art Informationen zur Kontierung, Rechnungslegung und generell zum finanziellen Rechnungswesen sind nicht mehr Bestandteil von REKOLE. REKOLE konzentriert sich neu einzig auf die Kostenund Erlösrechnung, inkl. Leistungserfassung und Auswertungen. 4

5 Es gibt verschiedene Arten von Änderungen Änderung von Prinzipien Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen Ermittlung der Kosten der Forschung und universitären Lehre 5

6 Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen Neu (4. Ausgabe) Kalkulationsbasis = Regulatory asset base (RAB) Alt (3. Ausgabe) Kalkulationsbasis = Betriebsnotwendiges Vermögen (BV) Bewertung der Zinsen aus Sicht der Leistung Bewertung der Zinsen aus Sicht des Unternehmens 6

7 Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen Unverändert WACC-Zinssatz = 3.7% (VKL-Wert) Abweichung (REKOLE / VKL) in der Anwendung des Zinssatzes: REKOLE = RAB VKL = nur Anlagevermögen Abweichung (REKOLE / VKL) in der Bewertung des Anlagevermögen: REKOLE = halben Anschaffungswert VKL = halben Restwert Abweichung (REKOLE / Pue) in der Ermittlung der kalk. Zinsen auf dem Umlaufvermögen! 7

8 Es gibt verschiedene Arten von Änderungen Änderung von Prinzipien Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen Ermittlung der Kosten der Forschung und universitären Lehre 8

9 Anwendungsrahmen REKOLE 4. Ausgabe 2013 Ermittlung der Kosten der Forschung und universitären Lehre Alle Universitätsspitäler und Spitäler mit universitären Aufträgen. Implementierung der Methode ist mit einem hohen und wiederkehrenden Aufwand verbunden. Die Tätigkeitserhebung ist mindestens alle 4 Jahre durchzuführen oder früher, falls sich wesentliche Änderungen im Universitätsspital ergeben. Für Nicht-Universitätsspitäler mit universitärem Auftrag (oder Auftrag durch Dritte) in der Forschung oder in der universitären Lehre gilt die Methode ebenfalls. Sowie für Nicht-Universitätsspitäler nur mit Auftrag durch Dritte. Für die übrigen Spitäler hat diese Methode fakultativen Charakter. 9

10 Ermittlung der Kosten der Forschung und universitären Lehre Die Kostenermittlung baut auf einer Aktivitätsanalyse auf. Neu definiert wurde: - Definition der Kostenträger - Leistungserfassung (Aktivitäten, Kuppelproduktion) - Neue MUSS-Kostenstellen 47 «Forschung und universitäre Lehre» - Präzisierung des Kalkulationsverfahrens (Bezugsgrösse, Verrechnung von spezifischen KOA) 10

11 Änderung materieller Art: Einzelkosten Präzisierung zu den Einzelkosten (Akutsomatik) - Einsatzgüter deren Gesamtkosten pro Fall > CHF sind als Einzelkosten zu führen. - Als Einzelkosten gelten s. g. teure Medikamente und Implantate der SwissDRG Liste (Detailerhebung / Zusatzentgelte) Regionale Meetings H

12 Änderung materieller Art: Bewertung von Immobilien Der Brandversicherungswert als Bewertungsbasis geniesst neu subsidiären Charakter (REK-Entscheid 13_002) Neu gilt der Anschaffungs- bzw. Herstellungswert für alle Anlagenkategorien (+ 15%, Für ANK-Kat. A1-An, C1, wenn die Baukosten nicht inbegriffen sind.) Bei langfristigen (20 Jahre und mehr) Anlagegütern (A1- An, C1 und C2) ist die Inflation als Kostenfaktor zu berücksichtigen. Die kalkulatorischen Abschreibungen werden mittels des Wohnbaupreis-Indexes indexiert. 12

13 Änderung materieller Art: Bewertung von Immobilien Investitionen in bestehende Sachanlagen die den Marktoder den Nutzwert nachhaltig erhöhen (wertvermehrenden Charakter) oder die die Lebensdauer wesentlich verlängern, werden als eigenständige Anlagen geführt und führen zu separaten indexierten Abschreibungen. 13

14 Änderung materieller Art: REK-Entscheide Änderung materieller Art Alle REK-Entscheide vom bis sind im REKOLE Handbuch integriert. REK-Entscheide ab sind auf aufgeschaltet. 14

15 Zertifizierung REKOLE Reges Interesse an der Zertifizierung REKOLE 45 Spitäler und Kliniken aus allen Landesteilen und Fachrichtungen sind 2013 zertifiziert. Davon gut die Hälfte 2013 Diese repräsentieren über 30% des Betriebsaufwands Zertifizierungen sind angemeldet im 1. Semester akkreditierte Prüfstellen mit insgesamt 67 Prüfer/innen. 16 Begleitaudits wurden durchgeführt. Zahlreiche Kantone sowie die MTK haben den Mehrwert der Zertifizierung erkannt und verlangen diese bereits. 15

16 Nutzen der Zertifizierung REKOLE Transparenz des betrieblichen Rechnungswesens Extern Ein Gütesiegel für die Transparenz des betrieblichen Rechnungswesens Substanziell gestärkte Verhandlungsposition Professionelle Validierung durch eine unabhängige Prüfinstanz Verlässlichkeit der Falldaten auf nationaler Ebene Intern Verlässliches Steuerungsinstrument Kostenstellenleiter können sich auf validierte Kostendaten abstützen 16

17 Fazit Zertifizierung REKOLE Mit der Zertifizierung REKOLE erfüllen die Spitäler die gesetzlichen Bestimmungen Mit der Zertifizierung hat H+ ein System geschaffen, das die Übereinstimmung des betrieblichen Rechnungswesens mit den REKOLE -Vorgaben feststellt und als Gütesiegel für die korrekte Umsetzung von REKOLE und der VKL dient. 17

18 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Pascal Besson Mitglied der Geschäftsleitung H+ Die Spitäler der Schweiz Geschäftsstelle Lorrainestrasse 4A 3013 Bern Telefon: Fax:

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