Bild in der Größe 215x148 mm einfügen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bild in der Größe 215x148 mm einfügen"

Transkript

1 Mercedes-Benz Service Bild in der Größe 215x148 mm einfügen Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

2 e r l ry h s AG Mercedes-Benz Service Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) Technische Informationsschrift für den Service Daimler C Technische Information und Werkstatteinrichtung (GSP/TI) D Stuttgart

3 sle ry sle ry h sle ry h Impressum Bestellung von Werkstatt-Information: Sämtliche gedruckte Werkstatt-Information von GSP/TI, wie zum Beispiel Einführungsschriften, Systembeschreibungen, Funktionsbeschreibungen, Ratgeber Technik, Tabellenbücher und Aufkleber, können Sie wie folgt bestellen: Innerhalb Deutschlands Über unseren GSP/TI-Shop im Internet oder alternativ r.com c Telefon: +49-(0)18 05/ Telefax: +49-(0)18 05/ Außerhalb Deutschlands Bitte wenden Sie sich an den für Ihren Markt zuständigen Ansprechpartner. Produkt-Portfolio Über unser vollständiges Produkt-Portfolio können Sie sich auch in unserem Internet-Portal umfassend informieren. r.com c Fragen und Anregungen Haben Sie zum vorliegenden Produkt Fragen, Anregungen oder Vorschläge, schreiben Sie uns bitte. r.com c Telefax: +49-(0)18 05/ oder alternativ Adresse: Daimlerr Ch AG GSP/TIS HPC R822, W002 D Stuttgart 2007 by DaimlerC hrysle r AG Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Daimlerhrysle r C AG, Abteilung GSP/TIS, HPC R822, W002, D Stuttgart. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und/oder Verarbeitung in elektronischen Systemen, einschließlich Datenbanken und Online-Diensten. Titelbild-Nr. Umschlag: P Bestell-Nr. Broschüre:

4 Inhalt Vorwort 5 Allgemeine Informationen On-Board-Diagnose 6 Historie 7 Gesetzliche Grundlagen 8 Gesetzliche Grundlagen / Diagnose-Assistenz-System 11 Grundlagen Datenzugriff 12 OBD-Daten 14 Fehlercode 15 Fehlerspeicher 16 Überwachung / Identifizierungsmerkmale 17 Prüfverfahren 18 Readiness-Code 19 On-Board-Diagnose Otto-Motoren Überwachte Systeme und Komponenten 20 On-Board-Diagnose Diesel-Motoren Überwachte Systeme und Komponenten 22 Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 3

5 Inhalt Abgasuntersuchung Abgasuntersuchung nach NEFZ 24 Abgasuntersuchung mit OBD 24 Systemkomponenten Prüfkupplung Diagnose 26 Kontrollleuchte Motordiagnose/CHECK ENGINE 27 Anhang Abkürzungen 28 Richtlinien und Normen 30 Stichwörter 31 Notizen 32 4 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

6 s r le h y Vorwort Sehr geehrte Leserinnen und Leser, mit der vorliegenden Broschüre stellen wir Ihnen die Systeme On-Board-Diagnose II (OBD II) und Europäische On-Board-Diagnose (EOBD) vor. Diese Systembeschreibung besitzt keine fahrzeugspezifische Gültigkeit. Sie beschreibt die OBD II/EOBD-Anforderungen und deren Erfüllung bei den Mercedes-Benz-PKW- Modellen. Mit dieser Systembeschreibung wollen wir Ihnen einen Überblick über diese Systeme anbieten. Die Schrift soll vor allem Technikern und Monteuren in den Servicebetrieben als Brücke dienen, zwischen den Einführungsschriften und den detaillierten Informationen im Werkstatt-Informations-System (WIS) und im Diagnose-Assistenz-System (DAS). Der inhaltliche Schwerpunkt der Systembeschreibung liegt auf den Grundlagen der Systeme, den prinzipiellen Funktionsweisen sowie den funktionellen Zusammenhängen: Die Systembeschreibung ist nicht als Grundlage für Reparaturen oder zur Diagnose von technischen Problemen gedacht. Hierfür stehen Ihnen wie gewohnt das WIS und das DAS zur Verfügung. Änderungen und Neuerungen werden ausschließlich in den entsprechenden Literaturarten im WIS veröffentlicht. Angaben in der Systembeschreibung können daher von den Veröffentlichungen im WIS abweichen. Alle in dieser Broschüre aufgeführten technischen Daten haben den Stand des Redaktionsschlusses Februar 2007 und können daher vom Serienstand abweichen. Allgemeine und gesetzliche Grundlagen Aufbau und Funktion Zusammenhänge der Elemente in den Systemen Zusammenspiel zwischen den Systemen und ihren Komponenten DaimlerC r AG Technische Information und Werkstatteinrichtung (GSP/TI) Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 5

7 Allgemeine Informationen On-Board-Diagnose Die On-Board-Diagnose II (OBDII) ist ein Diagnosesystem, das im Fahrzeug eingebaut (on board) ist. Das OBD-Diagnosesystem ist im Motorsteuergerät (PCM = Powertrain Control Module) integriert und überwacht ständig alle abgasrelevanten Komponenten und Systeme des Fahrzeugs. Tritt eine Störung auf, wird diese über eine Fehlerwarnlampe MIL (Malfunction Indicator Lamp) dem Fahrer angezeigt. Gleichzeitig wird die Störung im Fehlerspeicher des Motorsteuergeräts abgespeichert und kann mit jedem handelsüblichen Diagnosegerät (Generic Scan Tool) ausgelesen und gelöscht werden. Aufgaben: Ständige Überwachung von allen abgasrelevanten Komponenten und Systemen Sofortige Erkennung und Anzeige von wesentlichen Emissionserhöhungen über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs Ziele: Dauerhaft niedrige Abgasemissionen gewährleisten Schutz der abgasrelevanten Komponenten, wie z.b. den Katalysator vor Fehlzündungen Die Richtlinien für die OBDII beinhalten u.a. folgende Forderungen/Voraussetzungen: Genormte Diagnose-Steckdose nach SAE J1962 bzw. ISO im Bereich des Fahrerfußraums Standardisierte Fehlercodes DTCs (Diagnostic Trouble Codes) für alle Hersteller nach SAE J2012 bzw. ISO Auslesen der OBD-Daten (DTCs, PIDs (Parameter Identifier) und InfoTypes (Fahrzeugidentifikationsdaten)) mit dem Diagnosekommunikationsprotokoll gemäß SAE J1979 bzw. ISO Anzeige der OBD-Daten (DTCs, PIDs und InfoTypes) mit einem handelsüblichen Diagnosegerät nach SAE J1978 bzw. ISO Anzeige der Betriebsbedingungen (Fehlerumgebungsdaten), bei denen eine Störung auftritt Festlegung, wann und wie (MIL) eine abgasrelevante Störung angezeigt werden muss Standardisierte Benennungen und Abkürzungen von Komponenten und Systemen nach SAE J1930 bzw. ISO Vorschläge zur Umsetzung dieser Forderungen werden durch die amerikanische SAE (Society of Automotive Engineers) erstellt. Diese Vorschläge der SAE sind meistens die Grundlage für die ISO-Richtlinien (International Organization for Standardization) der OBDII. On-Board-Diagnose I (OBD I) OBD I-Fahrzeuge haben nicht die genormte Diagnose-Steckdose im Fahrzeug-Innenraum, sondern eine Diagnose-Steckdose im Motorraum. Außerdem ist die OBD I nicht genormt, das heißt, die Funktionalitäten und Ausführungen sind bei jedem Hersteller anders. 6 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

8 Gesetzliche Vorschriften zur Minderung der Abgasemissionen wurden zwingend notwendig, als sich 1943 über Los Angeles (Kalifornien, USA) häufig eine riesige Dunstglocke (Smog) mit fast 100 km Durchmesser bildete. Damit begann die Entwicklungsgeschichte zur Minderung und Überwachung der Abgasemissionen von Kraftfahrzeugen: 1960 Erstes kalifornisches Gesetz zum Schutz der Luftreinheit durch die CARB (California Air Resources Board) 1966 Erste kalifornische Abgasnorm für HC+CO 1975 Erster 2-Wege-Katalysator 1976 Erster 3-Wege-Katalysator und damit Einführung von bleifreiem Benzin 1979 Einführung OBDI in Kalifornien 1988 Festlegung von Normen für OBDI durch SAE 1990 Festlegung der ersten Abgas-Normen LEV für die USA durch die CARB Historie 1992 Einführung Abgasnorm EURO 1 in der EU 1996 Einführung OBD II in den USA Einführung Abgasnorm EURO 2 in der EU 2000 Einführung Abgasnorm EURO 3 in der EU Einführung EOBD (OBDII) bei Benzin-Motoren in der EU 2003 Einführung EOBD (OBDII) bei Diesel-Motoren in der EU 2005 Einführung Abgasnorm EURO 4 in der EU Smog ist die Anwesenheit von Luftschadstoffen in gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden Konzentrationen. Allgemeine Informationen Smog über Los Angeles CO Kohlenmonoxid HC Kohlenwasserstoffe H 2 O 2 Wasserstoffperoxid NMVOC Non Methane Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) NO X Stickoxide UV Ultraviolette Strahlung Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 7

9 Allgemeine Informationen Gesetzliche Grundlagen Die wichtigsten gesetzlichen OBD-Grundlagen sind in der EU, den USA und in Japan definiert und im Folgenden beschrieben. Die übrigen Länder, sofern dort OBD überhaupt gefordert wird, schließen sich derzeit in der Regel einem dieser drei Standards an. Aufgrund stetiger Änderungen sollten im Bedarfsfall die OBD-Anforderungen der einzelnen Länder geprüft werden. EU In der EU wird die On-Board-Diagnose II (OBD II) Europäische On-Board-Diagnose (EOBD) genannt. Europa ist mindestens so dicht besiedelt wie Kalifornien. Deshalb wurden die Vorschriften fast immer übernommen. Die gesetzliche Grundlage in der EU ist die Richtlinie 70/220/EWG, im Besonderen der Anhang XI. Vorgeschrieben ist die EOBD bei: PKW-Ottomotoren ab 2000 in neuen PKW-Typen und ab 2001 bei allen PKW-Typen PKW-Dieselmotoren ab 2003 in neuen PKW-Typen und ab 2004 bei allen PKW-Typen Die EOBD gilt für alle PKW und leichte Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis kg und maximal 9 Sitzplätzen. Die zu überwachenden Komponenten und Systeme bei Otto-Motoren sind: Wirkungsgrad des Katalysators (hinsichtlich HC) Verbrennungsaussetzer Sauerstoffsonden Elektronik des Verdunstungsemissionssystems Sonstige Komponenten und Systeme, die bei Ausfall/Störung zu einer Überschreitung der OBD- Schwellengrenzwerte führen Am Steuergerät angeschlossene emissionsrelevante Komponenten des Antriebstrangs auf Schaltkreisstörungen Die zu überwachenden Komponenten und Systeme bei Diesel-Motoren sind: Partikelfilter Kraftstoff-Einspritzsystem Sonstige Komponenten oder Systeme, die bei Ausfall/Störung zu einer Überschreitung der OBD- Schwellengrenzwerte führen Am Steuergerät angeschlossene emissionsrelevante Komponenten des Antriebstrangs auf Schaltkreisstörungen Für die OBD-Schwellengrenzwerte (der Abgasemissionen), ab denen Störungen anzuzeigen sind, werden, unabhängig von den Typprüfgrenzwerten, für die Abgasemissionen CO, HC, NO X und PM absolute (feste) Grenzwerte definiert. Abgaskategorien EURO 1 (ab 1992) EURO 2 (ab 1996) EURO 3 (ab 2000) EURO 4 (ab 2005) EURO 5 (ab 2009) Zertifizierung neuer Typen Die Überprüfung des EOBD-Systems erfolgt gemäß 70/220/EWG, Anhang XI, Anlage 1, wobei generell verschiedene Motoren (mit vergleichbarer Motorsteuerung) gemäß Anlage 2 in so genannten OBD-Familien zusammengefasst werden können. 8 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

10 USA Gesetzliche Grundlage für die OBDII ab Modelljahr 2004 ist das CCR (California Code of Regulations), title 13, section Die Anforderungen der Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) sind meist durch die der CARB (California Air Resources Board) abgedeckt. Sie gelten für alle PKW bis 12 Sitzplätze sowie kleine LKW bis kg. Die OBD-Schwellengrenzwerte (der Abgasemissionen), ab denen Störungen anzuzeigen sind, werden multiplikativ definiert. Das heißt, die Grenzwerte sind relativ (1,5-facher Grenzwert der jeweiligen Abgaskategorie). Damit ergeben sich für die verschiedenen Abgaskategorien, nach denen die Fahrzeuge zertifiziert sind, unterschiedlich zulässige Abgasemissionen. Abgaskategorien LEV I ( ) und LEV II ( ) auf Grundlage der CARB-Norm von 1990: TLEV = Transitional Low Emission Vehicle (ab 1994) LEV = Low Emission Vehicle (ab 1997) ULEV = Ultra Low Emission Vehicle (ab 1997) ILEV = Inherently Low Emission Vehicle (ab 2000) SULEV = Super Ultra Low Emission Vehicle (ab 2000 PZEV = Partial Zero Emission Vehicles (ab 2002) AT PZEV = Advanced Technology Partial Zero Emission Vehicles (ab 2002) ZEV = Zero Emission Vehicles (ab 2002) Abgaskategorien Tier 1 ( ) und Tier 2 (ab 2004) auf Grundlage der EPA-Norm LDV = Light Duty Vehicle ( ) LDV Diesel= Light Duty Vehicle Diesel ( ) Bin 1 bis Bin 10 (ab 2004), dabei entspricht in etwa: Bin 9 = LEV I-Cars Bin 5 = LEV II-Cars Bin 1 = ZEV-Cars Gesetzliche Grundlagen Die zu überwachenden Komponenten und Systeme sind: Wirkungsgrad des Katalysators Katalysatoraufheizung Verbrennungsaussetzer (auch bei Diesel-Motoren) Verdunstungssystem Sekundärluftsystem Kraftstoffsystem Sauerstoffsonden AGR-System (Abgasrückführung) PCV-System (Kurbelgehäuseentlüftung) Kühlsystem A/C-System (Klimaanlage) VVT-System (Nockenwellenverstellung) System zur Ozonreduzierung Partikelfilter Sonstige emissionsrelevante Komponenten, Systeme oder solche Komponenten, deren Störung die Diagnose einer anderen Komponente verhindert (comprehensive components) Zertifizierung neuer Typen Der Fahrzeughersteller muss Testdaten des OBD- Systems von einem bis zwei Dauerlauf-Fahrzeugen liefern. Die Dauerlauf-Fahrzeuge gleichen Baumusters werden (je nach Verkaufs-Stückzahlen) in verschiedene Testgruppen aufgeteilt. Die zuständige Behörde wählt anhand der Anzahl der vom Hersteller geplanten Testgruppen ein bis zwei Fahrzeuge zur Überprüfung aus. Bei 1-5 Testgruppen wird ein und bei 6-10 Testgruppen werden zwei Fahrzeuge ausgesucht. Allgemeine Informationen Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 9

11 Allgemeine Informationen Gesetzliche Grundlagen Besonderheiten der kalifornischen Richtlinie der CARB Rate Based Monitoring (RBM) oder auch In-Use Monitoring Performance Ratio genannt, wurde in Kalifornien ab Modelljahr 2005 schrittweise eingeführt und fordert für eine Vielzahl von Diagnosen eine Mindestablaufhäufigkeit. Hierzu werden Verhältnisse (Ratios) gebildet. Der Zähler eines Ratio wird erhöht, wenn eine Diagnose so abgelaufen ist, dass eine Störung erkannt worden wäre. Der Nenner erhöht sich nach jeder Fahrt, die folgende Bedingungen erfüllt: Fahrdauer mindestens 10 min (davon 5 min bei einer Geschwindigkeit über 25 mph) Kontinuierliche Leerlaufphase von > 30 s Außentemperatur > -7 C (20 F) Höhenlage < m (8.000 ft) Für folgende Bauteile und Systeme sind Zähler/Nenner im OBD-Steuergerät zu führen und müssen durch ein Diagnosetool auslesbar sein: Katalysator Sauerstoffsonde Tankleck (Leck ø > 0.5 mm) AGR-System (Abgasrückführung) VVT-System (Nockenwellenverstellung) Sekundärluftsystem Zertifizierung neuer Typen Die Prüfungen der PVE (Production Vehicle Evaluation) zur Zertifizierung unterteilen sich in drei Unterpunkte und müssen jeweils an Serienfahrzeugen erfolgen: PVE Kommunikation PVE Überwachung PVE RBM PVE Kommunikation (ab Modelljahr 2005) Automatisierte Überprüfung der OBD-Kommunikation und der korrekten Fehlercodeabspeicherung (DTCs) sowie weitere inhaltliche Überprüfungen in Bezug auf unterstützte Daten (PIDs), gemäß der Testspezifikation nach SAE J Je Modelljahr 1 Fahrzeug je genehmigter Motorsteuerungsgruppierung (inkl. Kombination aus Fahrzeugarchitektur, Getriebesteuerung und Tanksteuergerät) Verwendung eines Kommunikationsadapters für den Test nach SAE J Tests innerhalb eines Monats nach SONP (Start of Normal Production) PVE Überwachung Überprüfung jeder einzelnen OBD-Diagnose hinsichtlich Fehlereintrag und MIL-Aktivierung Behörde wählt 1 Fahrzeug je Testgruppe zur PVE Demonstration aus In Summe 6 Fahrzeuge, wenn mehr als 10 Testgruppen zertifiziert werden Tests innerhalb von 6 Monaten nach SONP PVE RBM (für RBM-Modelle) 15 Fahrzeuge von jedem zuvor genehmigten Testgruppen-Verbund (gleiche OBD-Strategien, ähnliche Kalibrierungen und ähnliche Ratios) Verringerung der Fahrzeuganzahl für Testgruppen mit niedrigen Verkaufs-Stückzahlen mit Genehmigung möglich Tests innerhalb von 6 Monaten nach SONP Kriterien Motorsteuerungsgruppierung Software für Realisierung Mode identisch Diagnoseprotokoll identisch Message Timing (Zeitverhalten der Signalübertragung) identisch Anzahl der unterstützten Data Stream Parameter Mode 01 identisch 10 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

12 Japan Gesetzliche Grundlagen / Diagnose-Assistenz-System Japan bezeichnet OBDII (USA) und EOBD (EU) als äquivalente Standards. Stellenweise hat Japan dennoch eigene Anforderungen, jedoch noch keine gesetzlichen Regelungen. Folgende Werte, Komponenten und Systeme müssen überwacht werden: Luftdruck Saugrohrluftdruck Ansaug-/Ladelufttemperatur Kühlmitteltemperatur Drosselklappenwinkel Zylindererkennung Kurbelwellenwinkel/-drehzahl Luftmassenmesser Sauerstoffsonde Sondenheizung Zündsystem Abgassystem Kraftstoffversorgung AGR-System Weitere emissionsrelevante Komponenten ECE Derzeit werden in ECE in der Regel die OBD-Standards aus der EU, den USA oder Japan anerkannt. Aufgrund möglicher Änderungen sollte dies jedoch im Einzelfall geklärt werden. Diagnose-Assistenz-System (DAS) Das DAS ist das herstellerspezifische Diagnosegerät von Mercedes-Benz. Es ermöglicht zusätzlich zu den OBD-Diagnosefunktionalitäten eine umfangreiche Systemdiagnose aller Fahrzeugsysteme (wie z.b. Motorsteuerung, Fahrwerk, Audiosystem, Klimatisierung). Außerdem sind im DAS zu den einzelnen Fehlercodes detaillierte Fehlerbeschreibungen und Hinweise zur Störungssuche hinterlegt. Die herstellerspezifischen OBD-Diagnosefunktionalitäten sind nicht nur umfangreicher, sondern auch anders aufgebaut und gegliedert als bei einem handelsüblichen OBD-/EOBD-Diagnosegerät. Allgemeine Informationen Japan Die japanische Behörde MLIT (Ministry of Land, Infrastructure and Transport of Japan) erarbeitet seit 2003 ein neues OBD-Gesetz, das 2008 oder 2009 für Importeure in Kraft treten soll. Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 11

13 Grundlagen Datenzugriff Diagnosegerät Der Zugang zu den allgemeinen OBD-Daten im Motorsteuergerät kann mit jedem handelsüblichen Diagnosegerät (Generic Scan Tool) nach SAE J1978 bzw. ISO erfolgen. Mit dem DAS (Diagnose- Assistenz-System) können die Mercedes-Benz-spezifischen Diagnosefunktionalitäten genutzt werden. Daten-Schnittstelle Die Schnittstelle zwischen Diagnosegerät und Fahrzeug ist die Diagnose-Steckdose (bei Mercedes-Benz Prüfkupplung Diagnose), die bezüglich dem Einbauort, der Form des Steckers und der Belegung nach SAE J1962 bzw. ISO genormt ist. Die OBD-Daten werden in beide Richtungen (bidirektional) über eine serielle Schnittstelle nach ISO oder eine CAN-Schnittstelle nach ISO übertragen. CAN-Vernetzung Das On-Board-Diagnosesystem nutzt die CAN-Vernetzung des Motorsteuergeräts mit anderen Steuergeräten im Fahrzeug. So können z.b. Störungen am Automatikgetriebe vom entsprechenden Getriebesteuergerät oder Fahrbahnunebenheiten (für die Verbrennungsaussetzer-/ Laufruhe-Erkennung) vom Steuergerät ESP erfasst werden. Dies erfordert, dass sich die miteinander kommunizierenden Steuergeräte gegenseitig überwachen und bei Ausfall eines Steuergeräts entsprechende Fehlercodes abgespeichert werden. Weitergabe von Daten an vertriebsnetzfremde Nutzer Die Fahrzeughersteller müssen Reparatur- und Diagnosedaten für vertriebsnetzfremde Nutzer verfügbar und zugänglich machen. Ausgenommen ist davon das so genannte geistige Eigentum der Hersteller, wie z.b. Patente. 1 Handelsübliches Diagnosegerät (Generic Scan Tool) 2 Diagnose-Steckdose 3 Motorsteuergerät 12 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

14 Übertragungsprotokolle Die auslesbaren Parameter und Werte sind bei allen Fahrzeugen gleich, nicht jedoch die dazu verwendeten Übertragungsprotokolle. Bei Mercedes-Benz-Fahrzeugen wurden bislang die Übertragungsprotokolle KWP und KWP 2000 über die K-Line und seit ca das CAN-Übertragungsprotokoll für die OBD genutzt. Das CAN-Übertragungsprotokoll ist ab 2003 erlaubt und ab 2008 in den USA Pflicht. Ab der Baureihe 204 erfolgt die Diagnosekommunikation ausschließlich mit dem CAN-Übertragungsprotokoll über den Diagnose-CAN. Dieser bietet den Vorteil einer hohen Datenrate von 500 kbit/s im Vergleich zu der bisher verwendeten K-Line von 10,4 kbit/s sowie die Möglichkeit der parallelen Diagnose von mehreren Steuergeräten. Manipulationsschutz Datenzugriff Alle umprogrammierbaren Rechnercodes oder Betriebsparameter (z.b. Motorkennlinien) müssen gegen unbefugte Eingriffe gesichert sein und ein Schutzniveau aufweisen, das mindestens den Bestimmungen nach SAE J2186 bzw. ISO entspricht. Dies gilt aber nur, wenn der Datenaustausch mit den beschriebenen Übertragungsprotokollen über die Diagnose-Steckdose (Prüfkupplung Diagnose) erfolgt. Bei Mercedes-Benz-Fahrzeugen wird als Manipulationsschutz eine SCN-Codierung (SCN = Software Calibration Number) bzw. bei USA-Fahrzeugen eine CVN-Codierung (CVN = Calibration Verification Number oder auch CAL-ID = Calibration Identification genannt) vorgenommen. Die SCN bzw. CVN besteht aus einem 16-stelligen Code, der die individuelle Hard- und Software jedes einzelnen Steuergeräts des Fahrzeugs dokumentiert. Über die Prüfsumme der Steuergerätesoftware und deren Kalibrierung kann in den USA jeder Austausch und jede Manipulation eines Steuergeräts bzw. seiner Software nachgewiesen werden. Grundlagen Übertragungsprotokoll ISO-Norm SAE-Norm Übertragungsgeschwindigkeit KWP (Key Word Protocol) ISO SAE J ,4 kbit/s KWP 2000 (Key Word Protocol) ISO SAE J ,4 kbit/s VPWM (Variable Pulse Width Modulation) SAE J ,4 kbit/s PWM (Pulse Width Modulation) SAE J ,6 kbit/s CAN (Controller Area Network) ISO kbit/s Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 13

15 Grundlagen OBD-Daten Allgemeine OBD-Daten Allgemeine OBD-Daten, die für jeden zugänglich sein müssen, sind alle diejenigen OBD-Daten, die für Inspektion, Diagnose, Wartung oder Reparatur emissionsrelevanter Bauteile und Systeme des Fahrzeugs erforderlich sind. Folgende Daten können nach SAE J1979 bzw. ISO ausgelesen werden: Mode $01: Abgasrelevante Istwerte und Diagnosedaten des OBD-Systems Mode $02: Freeze Frame Data (Fehlerumgebungsdaten) Mode $03: Stored DTCs (Fehlercodes von aktuell auftretenden, gespeicherten, abgasrelevanten Störungen) Mode $04: Löschen von allen abgasrelevanten Fehlercodes Mode $05: Lambda-Regelkreiswerte Mode $06: Test-Resultate zyklisch überwachter Systeme Mode $07: Pending DTCs (Fehlercodes von erkannten, noch nicht gespeicherten, abgasrelevanten Störungen aus dem aktuellen und dem vorangegangenen Fahrzyklus) Mode $08: Fahrzeugspezifische Fehlercodes und Diagnosefunktionalitäten (z.b. Einleiten von zyklischen Prüfungen) Mode $09: Fahrzeug-Identifizierungsmerkmale Fehlerumgebungsdaten (Mode $02) Zusätzlich zur aufgetretenen Störung werden die Betriebsparameter bzw. -bedingungen, die so genannten Fehlerumgebungsdaten (Freeze Frame Data), gespeichert. Tritt dieselbe Störung ein zweites Mal auf, werden auch diese Fehlerumgebungsdaten gespeichert. Tritt die Störung weiterhin auf, werden die zuletzt gespeicherten Fehlerumgebungsdaten aktualisiert. Es können also die Fehlerumgebungsdaten vom ersten und letzten Auftreten einer Störung ausgelesen werden. Fehlerumgebungsdaten sind z.b.: Fahrzeuggeschwindigkeit Motordrehzahl Kühlmitteltemperatur Saugrohrluftdruck Ansauglufttemperatur Versorgungsspannung Motorlastzustand Adaptionswert der Gemischbildung Zustand Lambda-Regelung Abgasrelevante Istwerte und Diagnosedaten des OBD-Systems (Mode $01) Alle abgasrelevanten Istwerte (Echtzeitdaten) der einzelnen Komponenten und Systeme werden angezeigt. Über das On-Board-Diagnosesystem kann zukünftig auch auf andere elektronische Fahrzeugsysteme zugegriffen werden, die die aktive und passive Sicherheit des Fahrzeugs betreffen. 14 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

16 Erkannte Störungen werden in Form von Fehlercodes (DTCs) nach SAE J2012 bzw. ISO gespeichert. Der Fehlercode ist ein 5-stelliger alphanumerischer Wert (1 Buchstabe und 4 Ziffern). Die P0xxx-Codes (Mode $03 und $07) sind genormte abgasrelevante Codes. Aufbau und Gliederung der Fehlercodes Fehlercode Weiterhin kann jeder Fahrzeughersteller zusätzlich P1xxx-Codes (Mode $08) verwenden. Dies ist dann der Fall, wenn der Fahrzeughersteller (über die Anforderungen des Gesetzgebers hinaus) zusätzliche Funktionen im Motorsteuergerät integriert und diese ebenfalls diagnosefähig sein sollen. Die P1xxx-Codes können meistens nur mit einem herstellerspezifischen Diagnosegerät (bei Mercedes- Benz mit dem DAS) entschlüsselt werden. Grundlagen 1. Stelle kennzeichnet das System, das die Störung gemeldet hat: B = Body (Karosserie) C = Chassis (Fahrwerk) P = Powertrain (Antrieb) U = Network (Netzwerk, z.b. CAN-Datenbus) 2. Stelle kennzeichnet, um welche Art von Fehlercode es sich handelt: 0 = Genormter OBD-Code 1 = Hersteller-Code 3. Stelle kennzeichnet, in welcher Baugruppe die Störung auftrat: 1 = Dosierung Kraftstoff- und Luftmenge 2 = Einspritzdüsen 3 = Zündsystem und Verbrennungsaussetzer 4 = Zusätzliche Systeme zur Emissionsminderung 5 = Leerlauf und Fahrzeuggeschwindigkeit 6 = Bordcomputer und sonstige Outputs 7 = Getriebe 8 = Getriebe 4. Stelle kennzeichnet fehlerhaftes Bauteil und Art der Störung, wie z.b. (420): Katalysator Umwandlungsrate (Bank 1) zu niedrig Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 15

17 Grundlagen Fehlerspeicher Fehlererkennung Das Motorsteuergerät überprüft ständig seine Einund Ausgangssignale auf Plausibilität und erkennt mögliche Störungen. Die Erkennung der Störung und deren Speicherung wird wie folgt unterschieden: Störung ständig vorhanden Wackelkontakt, der während einer Fahrt aufgetreten ist Folgende Störungen werden in Häufigkeit und Dauer erkannt: Signale über oder unter Grenzwert (z.b. Leitungsunterbrechung, Kurzschluss, defekter Sensor) Unlogische Kombination verschiedener Signale Regelkreis (z.b. Lambda-Regelung) an der unteren oder oberen Grenze des Regelungsintervalls Störungen in Wirkungsketten (fehlerhafte Prüfungsabläufe, z.b. bei der Sekundärlufteinblasung oder Regenerierung) Störungsmeldungen über den CAN-Datenbus (z. B. vom Steuergerät VGS, ESP oder KLA) Folgefehler Ist ein fehlerhaftes Signal erkannt und gespeichert, werden sämtliche Prüfungen abgebrochen, bei denen dieses Signal als Vergleichsgröße benötigt wird (so genannte Querverriegelung). Dadurch wird das Speichern von Folgefehlern verhindert. Fehleranzeige Tritt eine Störung in zwei Fahrzyklen hintereinander auf, leuchtet die Fehlerwarnlampe MIL (bei Mercedes- Benz die Kontrollleuchte Motordiagnose/CHECK ENGINE) auf. Bei katalysatorschädigenden Zündaussetzern blinkt die MIL so lange, wie die Zündaussetzer auftreten und leuchtet danach permanent im gesamten (restlichen) Fahrzyklus. Die Fehleranzeige über die MIL erlischt selbstständig nach 3 aufeinander folgenden störungsfreien Fahrzyklen. Fehlerlöschung (Mode $04) Fehlerspeicherung Pending DTC (Mode $07) Abgasrelevante Störungen aus dem aktuellen und dem vorangegangenen Fahrzyklus, die gerade ermittelt werden, sind Pending DTCs. Sie werden bis zu ihrer Bestätigung (Auftreten in zwei Fahrzyklen hintereinander) in Form eines Fehlercodes im Mode $07 gespeichert. Gespeicherte Störungen werden erst nach 40 aufeinander folgenden störungsfreien Fahrzyklen selbstständig aus dem Fehlerspeicher gelöscht. Sie können aber auch (nach einer erfolgreichen Reparatur) mit jedem handelsüblichen Diagnosegerät oder dem DAS gelöscht werden. Fehlerspeicherung Stored DTC (Mode $03) Tritt eine festgestellte Störung in zwei Fahrzyklen hintereinander auf, wird aus dem Pending DTC ein Stored DTC, der im Fehlerspeicher des Motorsteuergeräts gespeichert wird. Fahrzyklus (driving cycle) Ein Fahrzyklus besteht aus Motorstart, Fahrzeugfahrt und Motorabstellen, wobei ein Anstieg der Kühlmitteltemperatur um mindestens 22 C auf mindestens 70 C erfolgen muss. 16 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

18 Lambda-Regelkreiswerte (Mode $05) Die Ausgangssignale und die Prüfungen der Lambdasonden werden in zeitlichem Zusammenhang dargestellt. Damit können die Lambdasonden genau analysiert werden. Zyklische Überwachung (Mode $06) Zyklische Überwachung erfolgt bei Komponenten und Systemen, die nicht ständig aktiv sind. Die Regenerierung erfolgt z.b. nur bei Fahrbetrieb im Teillastbereich des Motors und kann damit auch nur in dieser Betriebsphase des Motors überwacht werden. Folgende Komponenten und Systeme werden zyklisch überwacht: Katalysatorfunktion (bei Otto-Motoren) Katalysatoraufheizung (bei Otto-Motoren) Lambdasonden (Alterung und Regelung bei Otto-Motoren) Lambdasondenheizung Regenerierung (bei Otto-Motoren) Sekundärlufteinblasung (bei Otto-Motoren) Abgasrückführung Laufruhe-Erkennung (bei Diesel-Motoren) Kraftstoffsystem (bei Diesel-Motoren) Tankdichtheitsprüfung (bei Otto-Motoren USA) Kontinuierliche Überwachung Kontinuierliche Überwachung bedeutet eine ständige Überwachung vom Motorstart bis Zündung AUS. Folgende Komponenten und Systeme werden kontinuierlich überwacht: Überwachung / Identifizierungsmerkmale Selbstüberwachung Motorsteuergerät Das Motorsteuergerät überprüft regelmäßig seine Soft- und Hardware auf: Programmfehler der Software Störungen der Speicherbausteine Defekte des Mikroprozessors Funktionsstörungen der Datenschnittstellen Werden dabei emissionsrelevante Störungen festgestellt, werden diese über die Kontrollleuchte Motordiagnose/CHECK ENGINE angezeigt. Herstellerspezifische OBD-Daten (Mode $08) Diese auslesbaren OBD-Diagnosedaten sind fahrzeugspezifisch und je nach Hersteller nur bedingt auswertbar (siehe auch: P1xxx-Code, Seite 15). Außerdem können fahrzeugspezifische Diagnosefunktionalitäten (z.b. Einleiten von zyklischen Prüfungen) durchgeführt werden. Identifizierungsmerkmale (Mode $09) Die früher übliche Fahrgestellnummer wurde durch eine weltweit genormte VIN (Vehicle Identifikation Number) ersetzt. Die VIN besteht aus 17 Stellen (Kombination aus Zahlen und Buchstaben). Der ersten bis elften Stelle ist eine spezielle Bedeutung (Hersteller, Baujahr,...) zugewiesen und die zwölfte bis siebzehnte Stelle stellt die fortlaufende Seriennummer des Fahrzeugs dar. Grundlagen Verbrennungsaussetzer-Erkennung (bei Otto-Motoren) Selbstanpassung der Gemischbildung (bei Otto-Motoren) Ansaugluftpfad (bei Diesel-Motoren) Glühanlage (bei Diesel-Motoren) Automatikgetriebe Alle übrigen emissionsrelevanten Komponenten Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 17

19 Grundlagen Prüfverfahren Beim Prüfverfahren wird unterschieden in Komponentenprüfung und Wirkungskettenprüfung. Komponentenprüfung Die Komponentenprüfung ist die direkte Prüfung eines Bauteils. Diese umfasst: Überwachung der Spannungsversorgung und Stromkreise Abgleich der Sensorsignale mit anderen Sensorsignalen und gespeicherten Vergleichswerten Dabei kann es folgende drei Testergebnisse geben: Signal vorhanden (Prüfung bestanden) Signal nicht vorhanden (Störung) Signal vorhanden, aber unplausibel (Störung) Beispiel: Wirkungskette Regenerierung Durch das Takten des Umschaltventils Regenerierung im Teillastbereich des Motors wird dieses zeitweise geöffnet und Kraftstoffgase, die im Aktivkohlebehälter gespeichert sind, werden vom Motor abgesaugt. Dabei wird das Verbrennungsgemisch angefettet. Durch die Auswertung des Lambdasondensignals (vor Katalysator) stellt das Motorsteuergerät einen geringeren Sauerstoffgehalt im Abgas und damit ein angefettetes Verbrennungsgemisch fest. Verändert sich das Lambdasondensignal bei Regenerierungsbeginn nicht, liegt eine Störung der Regenerierung vor. Wirkungskettenprüfung Die Wirkungskettenprüfung ist die indirekte Prüfung der Auswirkung einer gesteuerten Veränderung. Damit werden einzelne Bauteile und Systeme überprüft, die nicht über eine Komponentenprüfung geprüft werden können. Die Wirkungskette ist ein gesteuerter Ablauf von Ursache und Wirkung. Das Motorsteuergerät steuert ein oder mehrere Bauteile an (Ursache) und wertet die daraus resultierenden Sensorsignale aus (Wirkung). Dabei vergleicht das Motorsteuergerät die Sensorsignale mit gespeicherten Vergleichswerten und erkennt so die störungsfreie oder nicht störungsfreie Funktion von Bauteilen und Systemen. Über Wirkungskettenprüfungen werden überwacht: Verbrennungsaussetzer-/Laufruhe-Erkennung Selbstanpassung der Gemischbildung Sekundärlufteinblasung Regenerierung Tankdichtheitsprüfung Katalysatorfunktion Lambdasonden (Alterung und Regelung) Lambdasondenheizung Abgasrückführung 1 Lambdasondensignal vor Regenerierung 2 Ansteuerung Umschaltventil Regenerierung 3 Lambdasondensignal bei Regenerierungsbeginn G3/2 Lambdasonde vor Katalysator N3/10 Steuergerät ME (Motorsteuergerät) Y58/1 Umschaltventil Regenerierung 18 b Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD)

20 Um beim Auslesen des Fehlerspeichers eine Aussage über die Störungsfreiheit zyklisch überwachter Komponenten und Systeme treffen zu können, muss für diese eine Prüfbereitschaft bestehen. Die Prüfbereitschaft einer Komponente bzw. eines Systems wird durch den Readiness-Code dargestellt. Durch den Readiness-Code wird erkannt, ob Prüfungen zur Störungserkennung mindestens einmal abgelaufen sind und somit die Komponente bzw. das System aktiv ist. Die Prüfbereitschaft wird mindestens einmal pro Fahrzyklus ermittelt und bei gegebener Prüfbereitschaft der Readiness-Code gesetzt. Das heißt, dass es reicht, wenn das Fahrzeug mindestens einmal alle zu einem bestimmten System gehörenden Komponenten überprüft hat, um den Readiness-Code zu setzen. Das Prüfungsergebnis zum Setzen des Readiness- Codes ist unbedeutend. Das heißt, er wird auch gesetzt, wenn eine Störung des Systems oder der Komponente festgestellt wird. Beim Löschen der Fehlercodes (Mode $04) werden alle Readiness-Codes automatisch zurückgesetzt. Der Readiness-Code wird für folgende Komponenten und Systeme gesetzt, wenn deren Prüfung erfolgt ist: Katalysatorfunktion (bei Otto-Motoren) Lambdasonden (Alterung und Regelung) (bei Otto-Motoren) Lambdasondenheizung Regenerierung (bei Otto-Motoren) Sekundärlufteinblasung (bei Otto-Motoren) Abgasrückführung Laufruhe-Erkennung (bei Diesel-Motoren) Kraftstoffsystem (bei Diesel-Motoren) Tankdichtheitsprüfung (bei Otto-Motoren USA) Prüfbereitschaft herstellen Readiness-Code Ist die Prüfbereitschaft einzelner Systeme (außer bei Abgasrückführung) oder Komponenten nicht gegeben, kann diese mit dem Diagnosegerät hergestellt werden. Dazu wird der Wirkungskettenablauf über einen Menüpunkt der Diagnosesoftware manuell gestartet. Die Gestaltung und Anzeigeform des Readiness-Codes ist abhängig vom: Fahrzeughersteller Fahrzeugtyp Motor Auslesegerät Beispiel: Anzeige des Readiness-Codes Prüfbereitschaft Prüfung abgeschlossen Katalysator Lambdasonden (Alterung und Funktion) Grundlagen Lambdasondenheizung X Regenerierung X Sekundärlufteinblasung X Abgasrückführung Systembeschreibung On-Board-Diagnose II (OBD II / EOBD) b 19

Automotive Diagnostic Software ScanMaster PPC. Benutzerhandbuch. Version 1.0. Copyright 2008 WGSoft.de. All rights reserved

Automotive Diagnostic Software ScanMaster PPC. Benutzerhandbuch. Version 1.0. Copyright 2008 WGSoft.de. All rights reserved Automotive Diagnostic Software ScanMaster PPC Benutzerhandbuch Version 1.0 2008 Copyright 2008 WGSoft.de. All rights reserved Inhalt 1. Grundmerkmale... 3 2. Minimale Hard- und Software Voraussetzungen...

Mehr

Kompakter OBD- 2-Analyser

Kompakter OBD- 2-Analyser Kompakter OBD- 2-Analyser Bedienungsanleitung Als erstes das mitgelieferte OBD2-Interfacekabel in die OBD2-Buchse des Fahrzeuges einstecken. Diese sollte sich im Umkreis von einem Meter des Fahrersitzes

Mehr

2.7! Überwachung und Diagnose

2.7! Überwachung und Diagnose Überwachung! Systemzustand überwachen! unerwünschte oder unerlaubte Systemzustände erkennen! Gegenmaßnahmen einleiten! Fehlererkennung möglich vor einer Störung oder einem Ausfall 1 Aufbau von Fahrer mwelt

Mehr

Schadstoffreduzierung und OBD

Schadstoffreduzierung und OBD Schadstoffreduzierung und OBD SERVICE TIPS & INFOS Motorservice Gruppe. Qualität und Service aus einer Hand. Die Motorservice Gruppe ist die Vertriebsorganisation für die weltweiten Aftermarket- Aktivitäten

Mehr

Verzeichnis. 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 2

Verzeichnis. 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 2 Verzeichnis 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 2 2. Allgemeine InformationenFehler! Textmarke nicht definiert. 2.1 On-Board Diagnose (OBD) II... 3 2.2 Diagnose Fehlercode (DTCs)... 3 2.3 Lage des Datenübertragungssteckers

Mehr

modiag Fahrzeugdiagnose

modiag Fahrzeugdiagnose Allgemein modiag professional richtet sich insbesondere an den Umrüster für Fahrzeuge mit LPG- oder CNG-Anlagen. Seine besonderen Features machen das Abstimmen der Gasanlage mit dem Benzinsteuergerät zu

Mehr

ECU Measurement, Calibration und Diagnostics

ECU Measurement, Calibration und Diagnostics ECU Measurement, Calibration und Diagnostics Dipl.-Phys. Christian Schleiermacher National Instruments Dipl.-Ing. Joachim Tauscher SMART Electronic Development GmbH Agenda ECU Measurement and Calibration

Mehr

Verzeichnis. 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 3. 4 2.1 On-Board. 2. Allgemeine Informationen...

Verzeichnis. 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 3. 4 2.1 On-Board. 2. Allgemeine Informationen... Verzeichnis 1.Sicherheitshinweise und Warnungen... 3 2. Allgemeine Informationen... 4 2.1 On-Board Diagnose (OBD) II... 5 2.2 Diagnose Fehlercode (DTCs)... 6 2.3 Lage des Datenübertragungssteckers (DLC)...

Mehr

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung Einführung CAN-Schnittstelle für FMS Dieses Dokument enthält Informationen zum FMS-Standard. Der FMS-Standard ist eine von mehreren Lkw-Herstellern entwickelte, offene Schnittstelle. FMS-Standard description

Mehr

Bedienungsanleitung für DS350E mit Motion LE1700 Tablet. Dangerfield February 2009 V1.0 Delphi PSS

Bedienungsanleitung für DS350E mit Motion LE1700 Tablet. Dangerfield February 2009 V1.0 Delphi PSS Bedienungsanleitung für DS350E mit Motion LE1700 Tablet 1 INHALT Hauptkomponenten...3 Bluetooth Konfiguration... 8 Hauptmenü... 20 Diagnoseprogramm...41 EOBD-Funktionen...77 Fehlercodes löschen (EOBD)...83

Mehr

Automotive Diagnostic Software. Benutzerhandbuch. Version 2.0. Copyright 2009 WGSoft.de. All rights reserved

Automotive Diagnostic Software. Benutzerhandbuch. Version 2.0. Copyright 2009 WGSoft.de. All rights reserved Automotive Diagnostic Software ScanMaster ELM Benutzerhandbuch Version 2.0 2009 Copyright 2009 WGSoft.de. All rights reserved Inhalt 1. Grundmerkmale... 3 2. Minimale Hard- und Software Voraussetzungen...

Mehr

BT OBD 327. Bluetooth OBD Interface. Technische Dokumentation

BT OBD 327. Bluetooth OBD Interface. Technische Dokumentation Bluetooth OBD Interface by Technische Dokumentation Dieses Dokument wurde sorgfältig überprüft. Die APOS GmbH Embedded Systems behält sich das Recht vor, Änderungen an allen hier beschriebenen Produkten

Mehr

Anleitung zum Verbinden des ecoroute HD 1xxx/2xxx/3xxx

Anleitung zum Verbinden des ecoroute HD 1xxx/2xxx/3xxx Anleitung zum Verbinden des ecoroute HD 1xxx/2xxx/3xxx ecoroute HD ist die intelligente Weiterentwicklung der erfolgreichen Garmin ecoroute Technologie. Es macht aus einem Garmin nüvi ein Fahrzeug-Diagnose

Mehr

OBD2 Bluetooth Kurzanleitung

OBD2 Bluetooth Kurzanleitung OBD2 Bluetooth Kurzanleitung Eine ausführliche Anleitung erhalten Sie auf www.dnt.de Bereich Service/downloads. Inbetriebnahme: Installieren Sie die App OBD2 Bluetooth aus dem Apple Store oder Play Store.

Mehr

Gesetzliche On-Board-Diagnose und ODX

Gesetzliche On-Board-Diagnose und ODX Gesetzliche On-Board-Diagnose und ODX Klaus Beiter, Christoph Rätz, Oliver Garnatz Abstract Legislated On-Board-Diagnostics is based on the requirement to monitor emission related systems during the complete

Mehr

Information für Lehrkräfte der Berufsschulen

Information für Lehrkräfte der Berufsschulen Bosch-Emissions-Analyse (BEA) mit OBD-Anwendung. Allgemeine Beschreibung Die BEA ist ein modular aufgebautes System, je nach Gerätevariante geeignet zum Messen von Diesel- und/oder Ottoabgasen. Über eine

Mehr

Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch

Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch Prüftechnik Effektive Emissions-Analyse an modernen Fahrzeugen BEA 850 Emissions-Analyse (PC-gestützt) BEA 150 / 250 / 350 Edition Emissions-Analyse (geschlossene

Mehr

Diagnosesysteme im Automobilsektor

Diagnosesysteme im Automobilsektor Diagnosesysteme im Automobilsektor Idee Autodiagnosesystem für pers. Gebrauch Diagnose aller Komponenten Erfasst alle verbreiteten Automarken Reparatur kleinerer Elektronikprobleme Eigenschaften der Software

Mehr

Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride Fahrzeugantriebe

Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride Fahrzeugantriebe Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride e Woche der Energie 2006 Prof. Dr.-Ing. Victor Gheorghiu HAW-Hamburg, Fakultät TI, Dept. M+P Problematik des Ottomotors

Mehr

Bedienungsanleitung für DS150E mit Win7. Dangerfield February. 2010 V1.0 Delphi PSS

Bedienungsanleitung für DS150E mit Win7. Dangerfield February. 2010 V1.0 Delphi PSS Bedienungsanleitung für DS150E mit Win7 1 INHALT Hauptkomponente...3 Installationsanleitung....5 Bluetooth Installation...17 Bluetooth Konfiguration..29 Diagnoseprogramm..42 Datei...44 Einstellungen..46

Mehr

Test- und Bewertungskriterien

Test- und Bewertungskriterien ADAC Fahrzeugtechnik 19.06.1100 - IN 25759 STAND 12-2011 Test- und Bewertungskriterien Umweltfreundliche Autos muss man nicht nur fordern, sondern auch kaufen das motiviert die Industrie zur Entwicklung

Mehr

Sensoren. Diagnose. Sensoren Diagnose. Elektrik / Elektronik Komfort- und Sicherheitselektronik. AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25

Sensoren. Diagnose. Sensoren Diagnose. Elektrik / Elektronik Komfort- und Sicherheitselektronik. AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25 Bildquelle: AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25 L:\Kurse\ab 2012\AM 4.1\1 Theorien\2013.09_AM_EL.doc 27.10.2014 INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG... 3 SENSOREN... 4 Passive Drehzahlsensoren / Bezugsmarkensensoren...

Mehr

Neuheit 2012: LAUNCH X-431 GDS KFZ Diagnosegerät für europäische und asiatische und US-Fahrzeughersteller

Neuheit 2012: LAUNCH X-431 GDS KFZ Diagnosegerät für europäische und asiatische und US-Fahrzeughersteller Neuheit 2012: LAUNCH X-431 GDS KFZ Diagnosegerät für europäische und asiatische und US-Fahrzeughersteller Mit dem LAUNCH X-431 GDS werden speziell Kunden angesprochen, die einen sehr hohe Markenabdeckung

Mehr

Test & Diagnose. Thomas Romanek. thomas.romanek@udo.edu. PG AutoLab Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007. AutoLab

Test & Diagnose. Thomas Romanek. thomas.romanek@udo.edu. PG AutoLab Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007. AutoLab Test & Diagnose Thomas Romanek thomas.romanek@udo.edu PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Einführung Tests zur Qualitätssicherung V-Modell Spezielle Verfahren in Automotive Das Diagnosesystem

Mehr

Bedienungsanleitung. AutoCom CDP+ Übersetzung von autocom@gmx.at. Wenn ihr Fehler findet könnt ihr sie gerne behalten ;-)

Bedienungsanleitung. AutoCom CDP+ Übersetzung von autocom@gmx.at. Wenn ihr Fehler findet könnt ihr sie gerne behalten ;-) Bedienungsanleitung AutoCom CDP+ Übersetzung von autocom@gmx.at Wenn ihr Fehler findet könnt ihr sie gerne behalten ;-) 1 Wichtige Information Lesen Sie immer die Bedienungsanleitung bevor sie mit dem

Mehr

Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO Lkw

Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO Lkw Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO LKW 3 3 T0433F FUSO Komfortsysteme und Elektrik im neuen Run 3 T0432F FUSO Antriebsstrang neuer Run 4 T0031E FUSO

Mehr

SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe. 13,2-k. A. k. A./k. A.

SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe. 13,2-k. A. k. A./k. A. Page 1 of 5 Technische Daten SLS C197 Coupé SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe Modell wählen Zusammenfassung Zylinderanordnung/-anzahl Getriebe - Schaltungsart V8 Hubraum (cmł) 6.208 automatisiertes

Mehr

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network 1 Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt 12. Dezember 2003 1-9 Der CAN-Datenbus Geschichte des CAN-Datenbusses 1983 Beginn der CAN Entwicklung. 1985 Beginn der Kooperation mit Intel zur Chipentwicklung. 1988

Mehr

KFZ-Experten Unfallgutachten Wertgutachten Technische Gutachten UVV-Prüfung Oldtimerbewertung Gerichtsgutachten

KFZ-Experten Unfallgutachten Wertgutachten Technische Gutachten UVV-Prüfung Oldtimerbewertung Gerichtsgutachten 16 Fragen und Antworten zu Oldtimern und der neuen Oldtimer-Richtlinie Mit der neuen Oldtimer-Richtlinie kommen ab November 2011 auf die Oldtimerfahrer verschiedene Änderungen zu. Diese Änderungen wurden

Mehr

PC/Laptop Diagnose für über 35 Marken ACTIA MULTIDIAG ACCESS PRO+ BASIC

PC/Laptop Diagnose für über 35 Marken ACTIA MULTIDIAG ACCESS PRO+ BASIC PC/Laptop Diagnose für über 35 Marken ACTIA MULTIDIAG ACCESS PRO+ BASIC Artikelnummer: MULTI-DIAG ACCESS PRO (mit Europa Adaptern) MULTIDIAG-ACCESS BASIC (nur OBD-2 Adapter) Die ACTIA MULTI-DIAG Diagnosesoftware

Mehr

OBD Log und OBD MATRIX DIE ON-BOARD DIAGNOSE IM DIENSTE DER MULTIMARKENWERKSTATT

OBD Log und OBD MATRIX DIE ON-BOARD DIAGNOSE IM DIENSTE DER MULTIMARKENWERKSTATT OBD Log und OBD MATRIX DIE ON-BOARD DIAGNOSE IM DIENSTE DER MULTIMARKENWERKSTATT OBD LOG UND OBD MATRIX: DAS FAHRZEUG IST IMMER UNTER KONTROLLE, DER KUNDE IST IMMER ZUFRIEDEN Die Ansprüche des autofahrenden

Mehr

Umwelterklärung BMW i3

Umwelterklärung BMW i3 Umwelterklärung BMW i3 Randbedingungen und Annahmen: Der Untersuchungsrahmen wurde so definiert, dass die betrachteten Prozesse und Stoffe vollständig rückverknüpft, d. h. im Sinne der ISO 14040 auf der

Mehr

Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun?

Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun? Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun? Inhalt: 1. Die richtige Grafikgröße 2. Wie halte ich den TAN-Generator an den Bildschirm? 3. Geschwindigkeit der Flickering- Grafik reduzieren 4.

Mehr

für POSIDRIVE FDS 4000

für POSIDRIVE FDS 4000 AS-Interface Ankopplung für Frequenzumrichter POSIDRIVE FDS 4000 Dokumentation Vor der Inbetriebnahme unbedingt diese Dokumentation, sowie die Montage- und Inbetriebnahmeanleitung für POSIDRIVE FDS 4000

Mehr

asanetwork Änderungen für Leitfaden 5

asanetwork Änderungen für Leitfaden 5 Inhaltsverzeichnis Überblick... 3 asanetwork Auftrag... 4 Auftragsdatensatz der Protokollversion 02.00... 4 Fahrzeugdatensatz der Protokollversion 02.00... 4 Konsequenzen für DMS... 4 Konsequenzen für

Mehr

Aufbau und Bedienungsanleitung. Opticon OPL-9723

Aufbau und Bedienungsanleitung. Opticon OPL-9723 Aufbau und Bedienungsanleitung Opticon OPL-9723 Stand Dezember 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Vorstellung des Opticon OPL-9723 2. Der Aufbau 2.1 Inhalt Seite 3 2.2 Aufbau Schritt für Schritt Seite 3 3. Installation

Mehr

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine.

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine. Motor und Fahrleistung A 160 CDI A 160 CDI BlueEFFICIENCY¹ A 180 CDI¹ Hubraum (cm³) 1.991 1.991 1.991 Nennleistung (kw bei 1/min)² (60/4.200) 60/4.200 ( ) 80/4.200 (80/4.200) Nenndrehmoment (Nm bei 1/min)²

Mehr

für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996

für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996 Bedienungsanleitung für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996 WABCO Westinghouse Fahrzeugbremsen Ein Unternehmensbereich

Mehr

S Sparkasse Aichach-Schrobenhausen. SEPA: Account Converter

S Sparkasse Aichach-Schrobenhausen. SEPA: Account Converter S Sparkasse Aichach-Schrobenhausen SEPA: Account Converter Automatische Umrechnung von vorhandenen Kontonummern und Bankleitzahlen in IBAN und BIC Abschaltung der bisherigen, nationalen Überweisungen und

Mehr

Kraftstoffverbrauch und CO 2-Emissionen.

Kraftstoffverbrauch und CO 2-Emissionen. 1.993 2.2 Zugelassenes Gesamtgewicht [t] 1.90 1.80 2.051 1.520 1.50 1.50 1.00 Legende zu den Abmessungen: Alle Angaben in mm. Alle Maßangaben bei serienmäßiger Ausstattung. 1 Unbelastet. 2 Unbelastet.

Mehr

Zuverlässigkeit elektrischer und elektronischer Systeme

Zuverlässigkeit elektrischer und elektronischer Systeme Zuverlässigkeit elektrischer und elektronischer Systeme Eine Betrachtung des Themas über Analyse von Elektronikproblemen in modernen Kraftfahrzeugen Vortrag von Dipl. Ing. Josef Joachimsthaler Teamleiter

Mehr

Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch

Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch Diagnose-Komplettsystem Bosch FSA 740 In modernen Kraftfahrzeugen wächst der Anteil elektrischer und elektronischer Fahrzeugkomponenten

Mehr

Modul Applikationsentwicklung Kapitel 9: Abgas und Kraftstoffverbrauch. Dipl.-Ing. M.Graf

Modul Applikationsentwicklung Kapitel 9: Abgas und Kraftstoffverbrauch. Dipl.-Ing. M.Graf Modul Applikationsentwicklung Kapitel 9: Abgas und Kraftstoffverbrauch Dipl.-Ing. M.Graf Kapitel 9: Abgas und Kraftstoffverbrauch Gliederung 1. Einleitung 2. Abgas und Kraftstoffverbrauch 1. Die Abgasgesetzgebung

Mehr

Beitrag zur Versachlichung der Diskussion:

Beitrag zur Versachlichung der Diskussion: Beitrag zur Versachlichung der Diskussion: Verbrennungsmotor gegen Elektromotor Dr. Amin Velji, Dr. Heiko Kubach, Prof. Dr. Ulrich Spicher Karlsruher Institut für Technology Karlsruher Innovationsabend

Mehr

AfterSales - Technisches Training - smart

AfterSales - Technisches Training - smart AfterSales - Technisches Training - smart Kapitel Bereich Seite Technisches Training 4-13 Seite 2 Kapitel Register Bereich Technisches Training Seite 4-13 Code Titel PSFN-FP304 smart TFN1 Technik fortwo

Mehr

Inhalt. Einleitung Transportprotokolle CAN ISOTP FlexRay AUTOSAR 3.0l Diagnoseprotokolle OBD on CAN UDS KWP 2000 on CAN. Diagnosesysteme im Automobil

Inhalt. Einleitung Transportprotokolle CAN ISOTP FlexRay AUTOSAR 3.0l Diagnoseprotokolle OBD on CAN UDS KWP 2000 on CAN. Diagnosesysteme im Automobil Inhalt 2 Kommunikation im Fahrzeug * 3 Motor Steuergerät Getriebe Steuergerät ABS Steuergerät Kombiinstrument Navigation MMI High-Speed-Bus (Antriebs-CAN) Low-Speed-Bus (Komfort-CAN) Gateway Infotainment-Bus

Mehr

Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun?

Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun? Mein TAN-Generator funktioniert nicht was kann ich tun? Inhalt: Seite 1. Die richtige Grafikgröße 1 2. Wie halte ich den TAN-Generator an den Bildschirm? 2 3. Geschwindigkeit der Flickering-Grafik reduzieren

Mehr

www.warensortiment.de

www.warensortiment.de PCE Deutschland GmbH Im Langel 4 D-59872 Meschede Deutschland Tel: 01805 976 990* Fax: 029 03 976 99-29 info@warensortiment.de *14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus dem

Mehr

Nachtrag. Bedienungsanleitung Bluetooth Adapter für Audi music interface. Zubehör

Nachtrag. Bedienungsanleitung Bluetooth Adapter für Audi music interface. Zubehör Nachtrag Bedienungsanleitung Bluetooth Adapter für Audi music interface Zubehör Dieser Nachtrag enthält Informationen zur Bedienung des Bluetooth Adapters. 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einführung..................

Mehr

Duonix Service Software Bedienungsanleitung. Bitte beachten Sie folgende Hinweise vor der Inbetriebnahmen der Service Software.

Duonix Service Software Bedienungsanleitung. Bitte beachten Sie folgende Hinweise vor der Inbetriebnahmen der Service Software. Duonix Service Software Bedienungsanleitung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Bitte beachten Sie folgende Hinweise vor der Inbetriebnahmen der Service Software. Prüfen Sie ob Sie die Aktuellste

Mehr

Frequently Asked Questions (FAQ) - FleetBoard Cockpit

Frequently Asked Questions (FAQ) - FleetBoard Cockpit Frequently Asked Questions (FAQ) - FleetBoard Cockpit FleetBoard Cockpit - Allgemein... 2 Was ist das neue FleetBoard Cockpit?... 2 Wo kann man das FleetBoard Cockpit herunterladen?... 2 Wo finde ich die

Mehr

SICHERHEITSVORKEHRUNGEN UND WARNUNGEN...1

SICHERHEITSVORKEHRUNGEN UND WARNUNGEN...1 Inhaltsangabe 1. 2. 3. 4. 5. 6. SICHERHEITSVORKEHRUNGEN UND WARNUNGEN...1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN...2 2.1 BORDDIAGNOSE (OBD) II...2 2.2 DIAGNOSE FEHLERCODES (DTCS)...2 2.3 STANDORT DES DATENLINKKONNEKTORS

Mehr

1 Elektronik im Fahrzeug

1 Elektronik im Fahrzeug 1 Elektronik im Fahrzeug 1.1 Historische Entwicklung der Elektronik im Fahrzeug In den sechziger Jahren bestand die elektrische Ausrüstung von Kraftfahrzeugen aus elektrischen Komponenten wie Kabeln, Steckverbindern,

Mehr

Beschreibung für das Solardatenerfassungs- und Überwachungssystem SolarCount Net Lan

Beschreibung für das Solardatenerfassungs- und Überwachungssystem SolarCount Net Lan Beschreibung für das Solardatenerfassungs- und Überwachungssystem SolarCount Net Lan Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 Komponenten des Net Lan Systems... 2 Anschlüsse und Verkabelung... 2 Konfiguration

Mehr

Erdgas: Kraftstoff mit vielen Vorteilen

Erdgas: Kraftstoff mit vielen Vorteilen Erdgas: Kraftstoff mit vielen Vorteilen Energie Südbayern GmbH Wer Erdgas tankt, fährt natürlich günstig Garantiert kostengünstig tanken? Mit Erdgas (Compressed Natural Gas, kurz CNG) funktioniert das

Mehr

Die VP44-Einspritzpumpe in der Werkstatt (1) M

Die VP44-Einspritzpumpe in der Werkstatt (1) M Prüforganisationen müssen zunächst einmal in neue Auslesegeräte investieren. Die Einführung der Eigendiagnose für Autos mit Ottomotor ist für die Experten nur der erste Schritt. Zurzeit bereiten sie sich

Mehr

Smartcard Management System

Smartcard Management System Smartcard Management System Benutzerhandbuch Zertifiziert vom Nationalinstitut für Standardisierung und Technologie der Vereinigten Staaten von Amerika. Certified by the National Institute of Standards

Mehr

SEPA: Account Converter

SEPA: Account Converter Kreissparkasse Reutlingen SEPA: Account Converter Automatische Umrechnung von vorhanden Kontonummern und Bankleitzahlen in IBAN und BIC SEPA-Teilnehmerländer Inhalt 1. Funktionsweise 2. Erstellung der

Mehr

DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig)

DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig) DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig) Die nachstehenden Informationen basieren auf Daten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (August 2007) vorlagen und können jederzeit ohne Ankündigung geändert

Mehr

Carrier Line Service

Carrier Line Service Ausgabedatum 006.2012 Ersetzt Version 1-1 Gültig ab 006.2012 Vertrag Vertrag betreffend Data Services Vertrag betreffend Mietleitungen FMG Gültig ab 006.2012 1/7 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...3 2 Service

Mehr

Technische Daten Gültig für das Modelljahr 2015. Der Crafter

Technische Daten Gültig für das Modelljahr 2015. Der Crafter Technische Daten Gültig für das Modelljahr 2015 Der Crafter Kraftstoffverbrauch und CO 2 -Emissionen. Modelle mit der Abgasnorm EURO VI. Motor Leistung (kw/ps) Hinterachsübersetzung Kraftstoffverbrauch

Mehr

Zusatzbetriebsanleitung. Freude am Fahren MY BMW REMOTE ANDROID. ZUSATZBETRIEBSANLEITUNG.

Zusatzbetriebsanleitung. Freude am Fahren MY BMW REMOTE ANDROID. ZUSATZBETRIEBSANLEITUNG. Zusatzbetriebsanleitung Freude am Fahren MY BMW REMOTE ANDROID. ZUSATZBETRIEBSANLEITUNG. My BMW Remote Android Zu dieser Betriebsanleitung In dieser Betriebsanleitung sind alle My BMW Remote App Funktionen

Mehr

Referenten. Vorstellung Agenda Literaturverzeichnis Normen & Standards Symbole & Abkürzungen. Diagnosesysteme im Automobil

Referenten. Vorstellung Agenda Literaturverzeichnis Normen & Standards Symbole & Abkürzungen. Diagnosesysteme im Automobil Referenten 2 Dr.-Ing. Jörg Supke Nach Studium der Mechatronik, Promotion im Bereich Fahrzeugtechnik an der TH Darmstadt Produktmanager bei Tool-Hersteller im Bereich Fahrzeugdiagnose Seit Juli 2008 Gründer

Mehr

Leckage-Überwachung LECKAGE - NACHTVERBRAUCH LECKAGE - VORLAGE

Leckage-Überwachung LECKAGE - NACHTVERBRAUCH LECKAGE - VORLAGE Mai, 2010 Leckage-Überwachung LECKAGE - NACHTVERBRAUCH Alle Messwerte werden in kurzen Intervallen (15 Minuten Werte), ausgelesen. Deshalb lässt sich eine präzise Verbrauchskurve für den jeweiligen Leitungsabschnitt

Mehr

Anwendungshinweis. CAN Gateway-Modul 750-658. Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib. A500680 Deutsch Version 1.1.0

Anwendungshinweis. CAN Gateway-Modul 750-658. Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib. A500680 Deutsch Version 1.1.0 CAN Gateway-Modul 750-658 Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib Deutsch Version 1.1.0 Impressum Copyright 2013 by WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik

Mehr

Predictive Maintenance und moderne IT Die Zukunft für den Service im Schienenverkehr

Predictive Maintenance und moderne IT Die Zukunft für den Service im Schienenverkehr Predictive Maintenance und moderne IT Die Zukunft für den Service im Schienenverkehr Industry Siemens Sector, Mobility Rail Division Services We keep the rail world running Schutzvermerk / Copyright-Vermerk

Mehr

RDKS in der Zunkunft. Poing, März 2013. Johannes Kraus (Body& Security)/ Stefan Dötsch (Independent Aftermarket)

RDKS in der Zunkunft. Poing, März 2013. Johannes Kraus (Body& Security)/ Stefan Dötsch (Independent Aftermarket) RDKS in der Zunkunft Poing, März 2013 Johannes Kraus (Body& Security)/ Stefan Dötsch (Independent Aftermarket) Continental Corporation 5 starke Divisionen Chassis & Safety Powertrain Reifen ContiTech Electronic

Mehr

PROCONTROL P. Geräte- und Anwendungsbeschreibung. Universelles Eingabegerät für Binär- und Analoggeber 81EU01-- E/R1210

PROCONTROL P. Geräte- und Anwendungsbeschreibung. Universelles Eingabegerät für Binär- und Analoggeber 81EU01-- E/R1210 Geräte- und Anwendungsbeschreibung Ergänzung für den redundanten Einsatz Druckschrift---Nr. D KWL 8 94 D, Ausgabe 1/94 PROCONTROL P Ein-/Ausgabe, Meßwertaufbereitung Universelles Eingabegerät für Binär-

Mehr

BAUGRUPPENTEST. Jörg Giebel Prüfplanung, EPSa GmbH

BAUGRUPPENTEST. Jörg Giebel Prüfplanung, EPSa GmbH BAUGRUPPENTEST Jörg Giebel Prüfplanung, EPSa GmbH Welche Prüfverfahren gibt es? Zerstörungsfreie Prüfverfahren Nichtzerstörungsfreie Prüfverfahren Elektrische Prüfverfahren Optoelektronische Inspektionverfahren

Mehr

gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind

gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind Die arabische Welt versinkt derzeit politisch im Chaos. Der Ölpreis steigt täglich. Die E10-Debatte schafft eine wachsende Verunsicherung der

Mehr

1 Einleitung. 1 eingetragene Marke der Robert Bosch GmbH zur Steuerung und Regelung von Ottomotoren

1 Einleitung. 1 eingetragene Marke der Robert Bosch GmbH zur Steuerung und Regelung von Ottomotoren 1 Einleitung Unter einer Motorsteuerung oder auch Motronic 1 für Ottomotoren versteht man die elektrische Steuerung und Regelung des Motors um verschiedene Vorgaben und Ziele zu erreichen. Ursprünglich

Mehr

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 Inhaltsverzeichnis Software ekey TOCAhome pc 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 3. MONTAGE, INSTALLATION UND ERSTINBETRIEBNAHME... 3 4. VERSION... 3 Version 1.5 5. BENUTZEROBERFLÄCHE...

Mehr

Änderungen für die Zulassung von Fahrzeugen ab dem 1. Juli 2007

Änderungen für die Zulassung von Fahrzeugen ab dem 1. Juli 2007 Änderungen für die Zulassung von Fahrzeugen ab dem 1. Juli 2007 Was ist die Genehmigungsdatenbank (GDB)?... 2 Wie kommen die Daten in die GDB?... 2 Welche Daten sind in der GDB enthalten?... 2 Welche Fahrzeugdokumente

Mehr

Projektplanungstool Rillsoft Project jetzt immer mit on-board

Projektplanungstool Rillsoft Project jetzt immer mit on-board Projektplanungstool Rillsoft Project jetzt immer mit on-board Von Ingo H. Fleckenstein, freier Journalist in Lehrte 9 Dezember 2013 Die Zulassung von OBD-Systemen für die jeweiligen Märkte nahm bei der

Mehr

FLASH USB 2. 0. Einführung DEUTSCH

FLASH USB 2. 0. Einführung DEUTSCH DEUTSCH FLASH ROTE LED (GESPERRT) GRÜNE LED (ENTSPERRT) SCHLÜSSEL-TASTE PIN-TASTEN BLAUE LED (AKTIVITÄT) Einführung Herzlichen Dank für Ihren Kauf des Corsair Flash Padlock 2. Ihr neues Flash Padlock 2

Mehr

OPC OLE for Process Control

OPC OLE for Process Control OPC OLE for Process Control abacon group OPC OLE for Process Control abacon group. Wissen vernetzt Kompetenz in Individuallösungen. OPC Die passgenaue Kommunikation der Zukunft OLE for Process Control

Mehr

Normen und Vorschriften für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Normen und Vorschriften für Hybrid- und Elektrofahrzeuge Normen und Vorschriften für Hybrid- und Elektrofahrzeuge Im Europäischen Genehmigungsverfahren relevante Normen und Vorschriften - Lösungsansätze für offene Fragen der Typprüfung - IFM-Gesamtfahrzeug-PKW

Mehr

Generieren von Nodelock Lizenzen. Hilfe für www.intergraph.com/sgi/license

Generieren von Nodelock Lizenzen. Hilfe für www.intergraph.com/sgi/license Generieren von Nodelock Lizenzen Hilfe für www.intergraph.com/sgi/license SG&I Lizenzen April 2010 2010 Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieses Dokuments ist urheberrechtlich

Mehr

Automatikgetriebe Themenübersicht

Automatikgetriebe Themenübersicht Allgemeines Automatikgetriebe Aufbau und Funktion der einzelnen Baugruppen Getriebesteuerung Service Informationen Themenübersicht Allgemeines Besonderheiten des Automatikgetriebes Kein Kuppeln und Schalten

Mehr

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung 1 - Inbetriebnahme Nachdem Sie die WeatherHub App von TFA Dostmann aus dem Apple App Store oder dem

Mehr

Fiat Ducato Motorisierungen

Fiat Ducato Motorisierungen Fiat Ducato Motorisierungen Motorisierung Motor Typennummer Zylinderzahl; Anordnung Ventilsteuerung Ventilanzahl und -anordnung Nockenwellenantrieb Hubraum (cm³) Bohrung x Hub (mm) Drehmoment in Nm bei

Mehr

Anleitung zur Durchführung von Softwareaktualisierungen THERMOMAX THX - DL

Anleitung zur Durchführung von Softwareaktualisierungen THERMOMAX THX - DL Anleitung zur Durchführung von Softwareaktualisierungen THERMOMAX THX - DL Datenlogger Einleitung Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank das Sie sich für ein Produkt aus unserem Hause entschieden haben.

Mehr

Umrüstung von Dieselmotoren auf Erdgas. LKW - Busse - Generatoren Steigert Nachfrage nach Erdgas

Umrüstung von Dieselmotoren auf Erdgas. LKW - Busse - Generatoren Steigert Nachfrage nach Erdgas Umrüstung von Dieselmotoren auf Erdgas LKW - Busse - Generatoren Steigert Nachfrage nach Erdgas Erdgas Treibstoff der Zukunft! Erdgas ist die einzige sofort verfügbare Alternative zu Benzin Sergio Marchionne,

Mehr

Die EU CO 2 -Regulierung für Pkw Eine Erfolgsgeschichte (mit Verbesserungspotential)

Die EU CO 2 -Regulierung für Pkw Eine Erfolgsgeschichte (mit Verbesserungspotential) Die EU CO 2 -Regulierung für Pkw Eine Erfolgsgeschichte (mit Verbesserungspotential) Dr. Peter Mock Geschäftsführer ICCT Europe Jahrestagung Öko-Institut Berlin, 12. November 2014 Ein 3-Liter Porsche?

Mehr

NEU BAUREIHE NAVIGATOR TX

NEU BAUREIHE NAVIGATOR TX NEU BAUREIHE NAVIGATOR TX BAUREIHE NAVIGATOR TX SCHNITTSTELLEN F Die Schnittstellen zur Diagnose und Eigendiagnose NAVIGATOR TX sind das Ergebnis einer konstanten Suche nach hochwertigen Lösungen, die

Mehr

Gas Anlagen Prüfung. Mercedes 170 VG mit Holzgas-Generator

Gas Anlagen Prüfung. Mercedes 170 VG mit Holzgas-Generator Gas Anlagen Prüfung Mercedes 170 VG mit Holzgas-Generator Anlage XVII StVZO 1. Allgemeines 1.1 Die Anerkennung von Kraftfahrzeugwerkstätten zur Durchführung von Gassystemeinbauprüfungen (GSP) oder wiederkehrenden

Mehr

LD 200N100 LOAD DUMP GENERATOR MIT "CLIP"-FUNKTION UND ELEKTRONISCHEM BATTERIESCHALTER

LD 200N100 LOAD DUMP GENERATOR MIT CLIP-FUNKTION UND ELEKTRONISCHEM BATTERIESCHALTER LD 200N100 MIT "CLIP"-FUNKTION UND ELEKTRONISCHEM BATTERIESCHALTER FÜR PRÜFUNGEN GEMÄSS... > BMW - (Airbag ECU) > BMW 600 13.0 (Part 1) > BMW 600 13.0 (Part 2) > BMW GS 95002 (1999) > BMW GS 95003-2 >

Mehr

1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter

1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter MV006500 / 10-2008 Allgemeines 1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter Der Umschalter 1090/606, ist ein hochwertiger Mikroprozessor gesteuerter Video-Umschalter, der geeignet ist bis zu vier Kameras oder Videosignale

Mehr

Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation

Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation Thermoguard Qualifizierungen gemäss GMP Für den Betrieb von Thermoguard Hard- und Software in einer gesetzlich geregelten

Mehr

Anschluss CET4-AP an Siemens ET 200pro

Anschluss CET4-AP an Siemens ET 200pro Anschluss CET4-AP an Siemens ET 200pro Inhalt Zuhaltung nach EN 1088 durch Energie zugehalten (Arbeitsstromprinzip)... 2 Verwendete Bauteile / Module... 2 EUCHNER... 2 Andere... 2 Funktionsbeschreibung...

Mehr

AMB8460 und AMB2560 Schnell Start

AMB8460 und AMB2560 Schnell Start AMB8460 und AMB2560 Schnell Start Version 1.1 AMBER wireless GmbH Albin-Köbis-Straße 18 51147 Köln Tel. 02203-6991950 Fax 02203-459883 email info@amber-wireless.de Internet http://www.amber-wireless.de

Mehr

Effiziente Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung BGV A3

Effiziente Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung BGV A3 Effiziente Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung BGV A3 Thomas-Mann-Straße 16 20 90471 Nürnberg www.gossenmetrawatt.com Effiziente Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung, BGV A3 Die Begriffe

Mehr

In 9 Schritten zu Ihrem Partnerprogramm bei ADCELL

In 9 Schritten zu Ihrem Partnerprogramm bei ADCELL In 9 Schritten zu Ihrem Partnerprogramm bei ADCELL Bitte führen Sie die Schritte in der vorgeschlagenen Reihenfolge aus: 1. Einloggen Bitte loggen Sie sich in Ihren Programmbetreiber-Account bei ADCELL

Mehr

Messdatenerfassung: Messdaten und CAN-Botschaften synchron erfassen Nur einen USB-Anschluss entfernt!

Messdatenerfassung: Messdaten und CAN-Botschaften synchron erfassen Nur einen USB-Anschluss entfernt! Messdatenerfassung: Messdaten und CAN-Botschaften synchron erfassen Nur einen USB-Anschluss entfernt! Balazs Toth balazs.toth@ni.com Agenda Übersicht NI-XNET Plattform NI-XNET unter CompactDAQ NI-XNET

Mehr

Projektgruppe AutoLab. Test und Diagnose

Projektgruppe AutoLab. Test und Diagnose Projektgruppe AutoLab WS 07 / 08 Test und Diagnose Universität Dortmund Thomas Romanek Eibenweg 11b 59423 Unna Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... III Tabellenverzeichnis... III 1 Einleitung und

Mehr

Application Note AN02. CommU - Anbindung von Erweiterungsmodulen. Communication Center CommU. Artikelnummer: CC_101.

Application Note AN02. CommU - Anbindung von Erweiterungsmodulen. Communication Center CommU. Artikelnummer: CC_101. Application Note AN02 CommU - Anbindung von Erweiterungsmodulen Communication Center CommU Artikelnummer: CC_101 Versionshistorie Version Datum Beschreibung V1.0 2012-02-15 Erstversion V1.1 2013-03-14

Mehr

Technische Daten BMW 1er Cabrio. 118i, 120i, 125i, 135i.

Technische Daten BMW 1er Cabrio. 118i, 120i, 125i, 135i. Technische Daten BMW 1er Cabrio. 118i, 120i, 125i, 135i. Karosserie BMW 118i BMW 120i BMW 125i BMW 135i Anzahl Türen/Sitzplätze 2/4 2/4 2/4 2/4 Länge/Breite/Höhe (leer) mm 4360/1748/1411 4360/1748/1411

Mehr

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände ACS Data Systems AG Jahresabschluss- rechnung und Rückstände (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen ACS Data Systems AG Bozen / Brixen / Trient Tel +39 0472 27 27 27 obu@acs.it 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Weisungen über die Befreiung von der Typengenehmigung

Weisungen über die Befreiung von der Typengenehmigung Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Strassen ASTRA Bern, 27. Februar 2014 Weisungen über die Befreiung von der Typengenehmigung I462-0161 Bundesamt

Mehr

Internet-Kfz-Diagnose: Wie webbasierte Systeme die Diagnose erleichtern &

Internet-Kfz-Diagnose: Wie webbasierte Systeme die Diagnose erleichtern & Internet-Kfz-Diagnose: Wie webbasierte Systeme die Diagnose erleichtern & Cloud basierte, browsergesteurte Kfz-Diagnose zur Integration in Chancen von Remote Diagnose für den freien Reparaturmarkt Moritz

Mehr