Kraftfahrzeugmechatronik Pkw

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kraftfahrzeugmechatronik Pkw"

Transkript

1 Wilfried Staudt Kraftfahrzeugmechatronik Pkw Grund- und Fachwissen für Ausbildung und Beruf 2. Auflage Bestellnummer 04850

2 Haben Sie Anregungen oder Kritikpunkte zu diesem Produkt? Dann senden Sie eine an Autoren und Verlag freuen sich auf Ihre Rückmeldung. Bildungsverlag EINS GmbH Sieglarer Straße 2, Troisdorf ISBN Copyright 2011: Bildungsverlag EINS GmbH, Troisdorf Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.

3 Inhaltsverzeichnis Quellenverzeichnis Das Autohaus und seine Organisation Aufbauorganisation des Autohauses Geschäftsprozesse im Autohaus Geschäftsprozess Wartung und Instandsetzung Ersatzteile Kundenorientierung Kundenwünsche Kundenbindung Die Verantwortung des Kfz-Mechatronikers im Geschäftsprozess Einstellung und Verhalten Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern Kundenberatung Kontaktaufnahme Beratung Abschlussgespräch Kundenreklamation Arbeitsqualität Arbeitstechniken Teamarbeit Teamarbeit im Kfz-Betrieb und in der Berufsschule Teambildung Teamkonflikte Problemlösungsmethoden Präsentation der Ergebnisse Informationsbeschaffung Betrieblicher Umweltschutz, Arbeitsschutz Gesetzliche Vorgaben für den Kfz-Betrieb Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz Gefahrstoffverordnung Verordnung über brennbare Flüssigkeiten Gesetz und Verordnung zum Schutz des Wassers Arbeitssicherheit Unfallverhütungsvorschriften (UVV) Arbeitssicherheit Gesundheitsschutz Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) Systemtechnik Das Kraftfahrzeug als technisches System Systemtechnische Grundlagen Systeme zur Energieumsetzung Systeme zur Stoffumsetzung Systeme zum Informationsumsatz Werkstofftechnik Beanspruchung von Funktionselementen im Kraftfahrzeug Mechanische Beanspruchung Chemische Beanspruchung Thermische Beanspruchung Wiederverwendbarkeit von Funktionselementen Werkstoffe im Kraftfahrzeug Verfügbarkeit von Rohstoffen Korrosionsschutz Korrosionsschutz der Karosserie Unterbodenschutz Hohlraumversiegelung Korrosionsschutz an Funktionselementen 68 7 Fertigungstechnik Verbindungstechniken im Kraftfahrzeug Kraftschlüssige Verbindungen Formschlüssige Verbindungen Werkstoffbearbeitung von Hand Spanende Werkstoffbearbeitung Zerteilende Werkstoffbearbeitung Bohren, Senken, Gewindeschneiden Bohrvorgang Bohrer Senken Säulenbohrmaschine Handbohrmaschine Umfangsgeschwindigkeit, Drehzahl, Schnittgeschwindigkeit Bohrarbeiten Gewindeherstellung Biegeumformen Biegevorgang Biegen von Profilen, Blechen und Rohren Teilereinigung Unfallverhütung beim Umgang mit Werkzeugen Prüf- und Messtechnik Maßsysteme Maßabweichungen, Maßtoleranz Prüfen, Messen, Lehren Verfahren der Längenprüftechnik Maßverkörperungen

4 Inhaltsverzeichnis 8.6 Anzeigende Messgeräte Messschieber und Bügelmessschraube Winkelmesser Messuhren Elektrotechnik Zusammenhänge im elektrischen Stromkreis Einfacher Stromkreis Elektrische Grundgrößen Ohmsches Gesetz Elektrische Leistung, elektrische Arbeit Elektrische Bauelemente, Grundschaltungen Sicherungen, Leitungen Widerstände Schalter Relais Elektronische Bauelemente, Grundschaltungen Halbleiterbauelemente Diode Optoelektronische Bauelemente Transistor, Grundschaltungen Halbleiterwiderstände Kondensator Schaltpläne Schaltzeichen Gerätekennzeichnungen Klemmenbezeichnungen Gleichstromkreislauf im Kfz Schaltplanarten Lesen von Schaltplänen Messen von Spannung, Strom, Widerstand und Signalen Prüfen und Messen mit dem Vielfachmessgerät (Multimeter) Messen mit dem Oszilloskop Prüflampe, LED-Prüflampe Fahrzeugdiagnose-, Mess- und Informationssystem Prüf- und Messgeräte Prüfbox Prüfung am Steuergeräte-Mehrfachstecker Gefahren des elektrischen Stroms Maßnahmen der Unfallverhütung Elektrische Geräte und Anlagen in der Kfz-Werkstatt Vorschriften zur Prüfung elektrischer/ elektronischer Systeme im Kfz Steuerungs- und Regelungstechnik Steuern und Regeln Steuerkette, Regelkreis Steuerungsarten, Signalformen Signalfluss Eingabeglied Signalverarbeitungsglieder Zähler Signalausgabe EVA-Prinzip Motormanagementsystem Systemübersicht Funktionsgruppen der elektronischen Steuerung Regelungssysteme Hydraulische und pneumatische Steuerungen Grundaufbau der Steuerungen Energieträger Druck Grundaufbau hydraulischer und pneumatischer Steuerungen Geräte zur Energieumformung Wartung und Druckmessung Schaltpläne Hydraulische und pneumatische Systeme im Kfz Verknüpfungssteuerungen Motormechanik Funktionsgruppen und Funktionselemente des Motors Aufbau und Kenndaten eines Motors Zylindernummerierung, Zünd- und Arbeitstaktfolgen Verdichtungsverhältnis Hubverhältnis Kolbengeschwindigkeit Druck Drehmoment Motorleistung, Wirkungsgrad Hubraumleistung Kennlinien und Diagramme des Motors Motorgehäuse und Zubehör Zylinderkopf Zylinderkopfdichtung Zylinderkurbelgehäuse Kolben und Zubehör Pleuelstange Kurbelwelle und Zubehör Motorlagerung Prüfen, Messen und Fehlerdiagnose Ventilsteuerung Zahnriementrieb Kettenantrieb Nockenwelle System Ventil Steuerdiagramm Ventilsteuerzeiten Variable Ventilsteuerung Prüfen, Messen und Fehlerdiagnose

5 Inhaltsverzeichnis 12 Motorkühlung Pumpenumlaufkühlung Aufgabe der Kühlung Prinzip der Pumpenumlaufkühlung Funktionsgruppen Zweikreis-Kühlsystem Elektronisch geregeltes Kühlsystem Systemübersicht Kennfeldgesteuerter Thermostat Funktionsplan Kühlmittel Prüfen und Messen Bestimmen der Anteile Kühlerschutzmittel/Wasser Motorschmierung Druckumlaufschmierung Funktionsgruppen und Funktionselemente Ölpumpen Ölfilter Ölfilterschaltung Öldruckanzeige Wartungsintervall-Verlängerung Motoröl Einteilung der Motorenöle Ölverschlechterung Prüfen, Messen und Fehlerdiagnose Energieversorgungs- und Startsysteme Das 14-Volt-Bordnetz Leistungsbedarf der Stromverbraucher im Kraftfahrzeug Starterbatterie Elektrochemische Grundlagen Aufbau der Starterbatterie Funktion der Starterbatterie Kenngrößen Kennzeichnung Batteriearten Sicherheitsklemme Schaltungen Antriebsbatterien Laden der Batterie Störungen der Batterie Prüfen der Batterie Arbeitssicherheit beim Umgang mit Starterbatterien Drehstromgenerator Generatorprinzip Aufbau des Drehstromgenerators Erzeugen des Ladestromes Schaltungen und Stromkreise Reglerausführungen Überspannungsschutz/Entstörmaßnahmen Generatorbauarten Antrieb des Generators Generatorkennzeichnung Prüfen und Messen Starter Motorprinzip, Gleichstrommotor Schub-Schraubtrieb-Starter mit permanenterregtem Motor Schub-Schraubtrieb-Starter mit Gleichstrom-Reihenschlussmotor Prüfen und Messen Neue Bordnetze Alternative Energiespeicher Alternative Antriebe Zwei-Batterien-Bordnetz Zwei-Spannungs-Bordnetz Alternative Antriebe Hybrid-Antriebe Brennstoffzelle Motormanagementsysteme Ottomotor-Management Grundlagen Ottomotor Einspritzsysteme Gemischbildung Ottokraftstoffe Entwicklung der Einspritzsysteme Drehmomentorientiertes Motormanagementsystem für Saugrohreinspritzung (ME-Motronic) Aufbau und Funktion Luftmanagement Einspritzmanagement Zündsysteme/Zündmanagement Abgasmanagement Geschwindigkeits-Regelanlage (GRA) Elektronische Steuerung und Regelung Drehmomentorientiertes Motormanagementsystem für Benzindirekteinspritzung (MED-Motronic) Systemübersicht Luftmanagement Einspritzmanagement Abgasmanagement Elektronische Steuerung und Regelung Dieselmotor-Management Grundlagen Dieselmotor Einspritzsysteme Gemischbildung Dieselkraftstoff Betriebsbedingungen Motormanagement eines Dieselmotors mit Common-Rail Aufbau und Systemübersicht Luftmanagement Einspritzmanagement Startmanagement Abgasmanagement für Dieselmotoren Elektronische Steuerung und Regelung

6 Inhaltsverzeichnis Motormanagement eines Dieselmotors mit Pumpe-Düse-Einheit Aufbau Einspritzmanagement Elektronische Steuerung und Regelung Motormanagement eines Dieselmotors mit Radialkolben-Verteilereinspritzpumpe Aufbau Einspritzmanagement Elektronische Steuerung und Regelung Prüfen und Messen Systematische Fehlerdiagnose Eigendiagnose Möglichkeiten der Eigendiagnose Grenzen der Eigendiagnose Fahrzeugdiagnose-, Mess- und Informationssystem Abgassysteme Ein- und Ausgangskomponenten bei der Verbrennung Einfluss der Schadstoffe Maßnahmen zur Abgasminderung Überprüfung der Abgasemissionen (Typprüfung) Normen und Verordnungen zu den Abgasemissionen Europäische Normen On-Board-Diagnose in Europa (EOBD) Euro-On-Board-Diagnose für Ottomotoren Prüfungsumfang Abgasrelevante Systeme und ihre Diagnoseverfahren Euro-On-Board-Diagnose für Dieselmotoren Einspritzbeginnregelung Abgasrückführung Ladedruckregelung Glühsystem Abgasnachbehandlung Diagnose-Rechner Fehlerspeicher Aufbau und Funktion Readiness-Code Fehlercodes Umgebungsdaten (Freeze-Frame-Daten) OBD-Datensichtgeräte (Generic-Scan-Tool) Abgasanlage Aufbau Schalldämpfung Kraftübertragungssysteme Antriebsarten Kraftübertragung durch Kupplungen Einscheiben-Trockenkupplung Kupplungsscheiben Kupplungsbetätigungen Übersetzung der Fußkraft Lamellenkupplung Magnetpulverkupplung Zweimassenschwungrad Kraftübertragung durch Getriebe Anpassung Motorfahrbetrieb durch Getriebe Systeme zur Drehmomentwandlung Ausgeführte Getriebe Handschaltgetriebe Analyse eines Sechs-Gang-Schaltgetriebes Automatisierte Schaltgetriebe Direkt-Schaltgetriebe Automatikgetriebe mit hydraulischer... Steuerung Fünf-Gang-Automatikgetriebe mit elektrohydraulischer Steuerung Stufenloses Getriebe (CVT) Achsgetriebe mit Ausgleichgetriebe Kraftübertragung durch Gelenkwellen und Achswellen Systemübersicht Gelenkwellen Angetriebene Achswellen Funktionselemente von Gleichlaufgelenkwellen Einsatz der Gleichlaufgelenke Doppelgelenkwelle Allradantriebe Zuschaltbare und permanente Allradantriebe Torsen-Differenzial Automatisch schaltender Vierradantrieb (4MATIC) Allradantrieb mit Haldex-Kupplung Fahrwerkssysteme Grundlagen Fahrwerk Kräfte am Fahrzeug Aufhängen der Räder Stellung der Räder Grundlagen Federung Schwingungsdämpfung Ausgeführte Fahrzeugachsen McPherson-Federbein-Vorderachse Vierlenker-Hinterachse Vierlenker-Vorderachse Trapezlenker-Hinterachse Lenkung Achsschenkellenkung Hilfskraftlenkungen (Servolenkungen) Elektromechanische Lenkung (Servoelectric)

7 Inhaltsverzeichnis Elektronische Hilfskraftlenkung (Servotronic) Reifen und Räder Kräfte am Reifen Schräglaufwinkel Aquaplaning Aufbau und Abmessungen der Reifen und Räder Notlaufsysteme Lagerung der Vorder- und Hinterräder Berechnungen zur Bereifung Reifenkontrollsystem Reifenkontrolle Luftfederung/Niveauregelung Ausgeführte Luftfederung mit elektronisch gesteuerten Dämpfern Systemkomponenten Systemübersicht der nicht vernetzten Bauteile Sensoren Aktoren Regelkonzept Entkoppelbare Stabilisatoren Systemkomponenten Steuerung Fahrwerksänderungen Maßnahmen Einzelmaßnahmen Änderungen am Fahrwerk und der Betriebserlaubnis Bremssysteme Grundlagen Bremsen Gesetzliche Bestimmungen Bremsvorgang Kräfte beim Bremsen Aufbau der ungeregelten hydraulischen Bremsanlage Tandem-Hauptzylinder Unterdruck-Bremskraftverstärker Bremskraftverteilung/Bremskraftregelung Radbremsen Bremskreisaufteilung Geregelte hydraulsiche Bremsanlage Anti-Blockier-System ABS Bremsflüssigkeit Anti-Blockier-System ABS und Antriebsschlupfregelung ASR/Elektronische Differenzialsperre EDS Systemkomponenten ASR-Konzepte ASR mit Motoreingriff ASR mit Bremseneingriff/Elektronische Differenzialsperre EDS Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP/Fahrdynamikregelung FDR Fahrverhalten Systemkomponenten ESP-Regelkreis Hydraulische Systemkomponenten Funktion Elektronik Warnleuchten Vergleich der ESP-Systeme Bosch ITT Automotive Betriebsassistent BA Hydraulischer Bremsassistent Mechanischer Bremsassistent Elektrohydraulische Bremse EHB/SBC Systemkomponenten Funktion Elektromechanische Parkbremse Systemkomponenten Funktion Prüfen und Messen Störungsdiagnose Diagnose und Wartung der hydraulischen Bremsanlage Bremsenprüfung Schwingungsdämpferprüfung Achsvermessung Auswuchten Vernetzte Systeme Grundinformationen Vernetzung von Steuergeräten Datenbussysteme/Funksystem CAN-Datenbus Grundsystem Funktionseinheiten Datenverarbeitung Ablauf der Datenübertragung Signalverlauf auf den CAN-Bus- Leitungen Vernetzung der Systeme über das Gateway Sleep- und Wake-up-Modus LIN-Datenbus (Local Interconnect Network) Grundsystem Funktionseinheiten Datenübertragung Diagnose Fehlertabelle nach ISO Überprüfen mit dem Diagnosetester Überprüfen mit dem Multimeter Signalüberprüfung mit dem Oszilloskop Reparatur der Datenleitungen MOST-Datenbussystem (Media Oriented Systems Transportation)

8 Inhaltsverzeichnis Grundsystem Funktionseinheiten Datenübertragung von Ton und Video Ringbruchdiagnose Reparatur und Verlegung von Lichtwellenleitern Vernetzung im Golf V Ausgeführte vernetzte Systeme Komfortsysteme Heizungs- und Klimaanlage Sitzverstellung (Memoryfunktion) Komfortsystem einschließlich Fahrzeugsicherheitssystem Fahrerassistenzsysteme Einparkhilfe Automatische Distanzregelung (ADR) Insassensicherheitssysteme Sicherheit im Fahrzeug Airbag Sensoren Gasgeneratoren Gurtstraffer Gurtkraftbegrenzer Auslösevorgänge Systemübersicht Insassenschutz Sonderfunktionen im Crashfall Arbeits- und Gesundheitsschutz Entsorgung Fahrzeug-Sicherheitssysteme Zentralverriegelung Diebstahlwarnanlage (DWA) Wegfahrsperre Infotainmentsysteme Systemübersicht Navigationssystem im Fahrzeug Mobiltelefon im Fahrzeug Beleuchtungssysteme Konventionelle Fahrzeugbeleuchtung Scheinwerfer Lampen Außenlichtsteuerung Glühlampenüberwachung Rückleuchten mit Leuchtdioden (LED) Leuchtweitenregelung Scheinwerfersysteme mit Gasentladungslampe Lichtfunktionen und Scheinwerfersysteme Scheinwerferreinigungsanlage Scheinwerfereinstellung Signalsysteme Warnblinken, Richtungsblinken Bremslichtsteuerung Wischersteuerung Gesetzliche Untersuchungen Hauptuntersuchung Fristen Untersuchungskriterien Fahrzeugteile in einer amtlich genehmigten Bauart Prüfung gemäß 29 StVZO Abgasuntersuchung AU Durchführung der AU Arbeits- und Gesundheitsschutz Betriebwirtschaftliche Kalkulation Sachwortverzeichnis

9 7 Fertigungstechnik Verhalten der Schraubverbindung beim Anziehen Die Widerstandskraft der Werkstoffe gegen die Beanspruchung durch äußere Kräfte bildet ihre mechanischen Eigenschaften: die Festigkeit, Elastizität, Plastizität, Zähigkeit, Sprödigkeit. Beim Anziehen der Zylinderkopfschrauben ist das Verhalten der Werkstoffe zu berücksichtigen, um Schaden zu vermeiden. Festigkeit Der Zylinderkopf wird durch Zylinderkopfschrauben am Zylinderkurbelgehäuse befestigt. Beim Anziehen der Zylinderkopfschraube entsteht eine in Achsrichtung wirkende äußere Kraft, die den Schraubenschaft auf Zug beansprucht. Der Zusammenhalt der kleinsten Werkstoffteilchen der Atome und Moleküle erfolgt durch innere Kräfte, den Zusammenhangskräften, auch Kohäsionskräfte genannt. Sie verhindern die Trennung der Werkstoffteilchen. Damit die Zylinderkopfschraube nicht abreißt, müssen die äußeren Kräfte und die Kohäsionskräfte im Gleichgewicht sein. Steigen die äußeren Kräfte über die Kohäsionskräfte, werden die Werkstoffteilchen getrennt, die Schraube reißt ab. Den inneren Widerstand des Werkstoffs gegen Verformungen oder Zerstörungen durch äußere Kräfte bezeichnet man als Festigkeit. Die äußeren Kräfte rufen im Schraubenwerkstoff gleich große, entgegengesetzt wirkende innere Kräfte hervor, die sich als Widerstand gegen die Verformung bemerkbar machen. Die inneren Kräfte im Werkstoff bezeichnet man als Spannung. Die Spannung wird mit dem Formelzeichen σ (sprich Sigma) gekennzeichnet. Ein Maß für die im Schraubenwerkstoff herrschende Spannung ist der Kraftanteil, der auf die Flächeneinheit des Querschnitts (1 mm 2, 1 cm 2 ) wirkt. Es gilt: Kraft F Spannung = = Querschnitt S Elastizität, Plastizität, Zähigkeit Beim Anziehen der Mutter ruft die in Achsrichtung wirkende Kraft eine Verlängerung des Schraubenschaftes hervor. Nach dem Lösen der Schraube nimmt sie ihre ursprüngliche Länge wieder an. Diese Eigenschaft nennt man Elastizität. Die Elastizität ist bei den Zylinderkopfschrauben von besonderer Bedeutung. Eine elastisch gedehnte Schraube hat das Bestreben, auf ihre Ursprungslänge zurückzugehen. Da die Schraube durch den Zylinderkopf daran gehindert wird, übt sie eine Spannkraft auf die zu verbindenden Teile Zylinder/Zylinderkopf aus. Die Verbindung ist dann gasdicht, wenn die Vorspannkraft größer ist als die ihr entgegenwirkenden Betriebskräfte (Verbrennungsdruck). Ist die Spannkraft geringer, hebt die Verbindung ab und ist undicht. Wird das Anziehen der Schraube über eine bestimmte Grenze fortgesetzt man nennt sie Dehngrenze beginnt sich die Schraube bleibend zu dehnen. Beim Lösen der Schraubverbindung nimmt die Schraube nicht mehr ihre Ursprungslänge an. Sie hat sich plastisch verformt. Das Vermögen des Werkstoffs, sich zu verformen, ohne sofort zu Bruch zu gehen, bezeichnet man als Zähigkeit. 76

10 Elektrische Bauelemente, Grundschaltungen 9.2 Leitungen Kennfarben Beleuchtung Leitung Masseleitung Kabel Kl. 15 Kabel Kl. 30 Batterie Plus Lichthauptschalter Lichthauptschalter Abblendschalter Abblendschalter Fernlicht Lichthauptschalter Abblendlicht Stand-, Schlusslicht li Stand-, Schlusslicht re Grund-/Kennfarbe br sw oder sw/streifen rot oder rot/streifen rt ws/sw ws ge gr/sw gr/rt Prüfen und Messen Leitungen können beschädigt bzw. unterbrochen werden durch scharfkantige Karosserieteile, Korrosion, lockere oder korrodierte Steckverbindungen. Bei Störungen von Bauelementen ist daher zu überprüfen, ob die Stromzufuhr durch die Leitungen ge- Fortsetzung währleistet ist. Dies erfolgt durch eine Durchgangsprüfung mit der Prüflampe oder eine Messung des Leitungswiderstandes mit einem Multimeter. Bei zu hohem Leitungswiderstand steht dem Verbraucher nicht genügend Spannung zur Verfügung und es kommt zu Fehlfunktionen. Der Spannungsfall einer Leitung darf daher nicht zu groß sein. Reparatur von Leitungen Abgeschirmte Leitungen zu Sensoren (z. B. Drehzahlgeber) dürfen nicht repariert werden. Dies gilt auch für Leitungen zum Airbagsystem. Reparaturleitungen werden durch gelbes Isolierband gekennzeichnet. Abisolieren Quetschverbinder mit Zange Isolierung mit Heißluftgebläse zusammendrücken Spannungsverlust/Spannungsfall Die elektrische Energie der Spannungsquelle, der Batterie, wird den Verbrauchern wie Lampen, Starter usw. durch elektrische Leitungen zugeführt. Durch den Leitungswiderstand R L, dem Übergangswiderstand R Ü an Sicherungen, Schaltern und Steckkontakten geht ein Teil der elektrischen Energie verloren. Der Übergangswiderstand an Schaltern und Steckkontakten wird z. B. durch Oxidation der Kontakte hervorgerufen. Die dem Verbraucher zur Verfügung stehende Spannung U V ist daher um eine Teilspannung geringer als die Batteriespannung U B. Den Unterschied zwischen der Spannung der Spannungsquelle und der Verbraucherspannung bezeichnet man als Spannungsfall. Der Spannungsfall darf einen bestimmten Wert nicht übersteigen, damit dem Verbraucher genügend Spannung zur Verfügung steht und seine Funktionsfähigkeit gewährleistet ist. Der zulässige Spannungsfall ist daher für Kraftfahrzeuge in der Norm DIN festgelegt. 105

11 Elektrische Bauelemente, Grundschaltungen Reihen-, Parallel- und gemischte Schaltung von elektrischen Bauelementen Reihenschaltung Die Gesamtspannung ist gleich der Summe der Teilspannungen. U = U 1 + U 2 + U Der Gesamtwiderstand ist gleich der Summe der Teilwiderstände. R ges = R 1 + R 2 + R In einer Reihenschaltung gelten folgende Gesetzmäßigkeiten: Durch alle Widerstände fließt der gleiche Strom. I = I 1 = I 2 = I 3 =... Bei einer Reihenschaltung wird bei Ausfall eines Verbrauchers der gesamte Stromfluss unterbrochen. Anwendungen im Kfz: mehrstufiges Kühl- und Heizungsgebläse, Vorwiderstände zur Strombegrenzung, Spannungsaufteilung. Beispiel: Gegeben: Gesucht: a) Gesamtwiderstand b) Stromstärke c) Teilspannungen a) Gesamtwiderstand: R ges = R 1 + R 2 + R 3 = 5 Ω + 10 Ω + 20 Ω R ges = 35 Ω b) Stromstärke: U 12 V I = = R ges 35 Ω I = 0,343 A = I 1 = I 2 = I 3 c) Teilspannung: U 1 = R 1 I = 5 Ω 0,343 A U 1 = 1,715 V U 2 = R 2 I = 10 Ω 0,343 A U 2 = 3,43 V U 3 = R 3 I = 20 Ω 0,343 A U 3 = 6,86 V Parallelschaltung Der Gesamtwiderstand ist gleich der Summe der Kehrwerte der Teilwiderstände = R ges R 1 R 2 R 3 Der Gesamtwiderstand (Ersatzwiderstand) ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. In einer Parallelschaltung gelten folgende Gesetzmäßigkeiten: Der Gesamtstrom ist gleich der Summe der Teilströme. I = I 1 + I 2 + I An allen Widerständen liegt die gleiche Spannung. U = U 1 = U 2 = U 3 =... Bei einer Parallelschaltung hat der Ausfall eines Verbrauchers keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der anderen Verbraucher. Anwendung im Kfz: Glühlampen der Beleuchtung, Drähte der heizbaren Heckscheibe, Glühstiftkerzen in Dieselmotoren. 109

12 Pumpenumlaufkühlung Thermostat als Kurzschlussregler Der Kühlwasserthermostat besteht aus dem Dehnstoffelement und einem Doppelventil. Das Dehnstoffelement setzt sich aus einer mit Wachs gefüllten Metalldose und einem Doppelventil zusammen. In die Wachsfüllung ist eine Gummimembran mit einem Arbeitskolben eingebettet. t 80 C t 80 C Bei der Erwärmung über 80 C schmilzt die Wachsfüllung. Durch die Volumenzunahme des Wachses verschiebt sich die Metalldose auf dem Arbeitskolben. Der Thermostat öffnet den Kühlerkreislauf und schließt gleichzeitig den Kurzschlusskreislauf. Bei Temperaturabnahme unter 80 C erstarrt die Wachsfüllung. Eine Rückstellfeder drückt die Metalldose in die Ausgangsstellung zurück. Der Thermostat schließt den Zufluss zum Kühler. Das Kühlwasser fließt über die Kurzschlussleitung direkt zum Motor zurück. Ausgleichsbehälter Hohe Kühlmitteltemperatur Hohe Kühlmitteltemperatur führt zu einem Druckanstieg im Kühlsystem, da sich die Kühlmittelflüssigkeit ausdehnt. Kühlmittel wird in den Behälter gepresst. Der Druck im Behälter steigt an. Das Überdruckventil im Verschlussdeckel öffnet und lässt Luft entweichen. Normalisierung der Kühlmitteltemperatur Bei Normalisierung der Kühlmitteltemperatur entsteht ein Unterdruck im Kühlsystem. Kühlmittel wird aus dem Behälter abgesaugt. Hierdurch entsteht im Behälter ebenfalls ein Unterdruck. Als Folge öffnet das Unterdruckausgleichs-Ventil im Verschlussdeckel des Behälters. Luft strömt in den Behälter, bis Druckausgleich erreicht ist Temperaturanzeige, Warnleuchte, Kühlmittelstand Die Kühlmitteltemperatur wird durch Temperaturanzeigegeräte überwacht. Die Temperatur des Kühlmittels wird mit einem NTC-Widerstand gemessen und an ein Temperaturanzeigegerät weitergegeben. Der Kühlmittelstand wird von einem Widerstandsgeber ermittelt. Hier wird der Widerstand zwischen zwei Metallstiften gemessen. Bei normalem Kühlmittelstand liegen die Metallstifte voll im Kühlmittel. Der elektrische Widerstand zwischen den Spitzen ist gering. Wenn der Kühlmittelstand sinkt, steigt der Widerstand zwischen den Stiften. Die Elektronik des Schalttafeleinsatzes schaltet die Warnlampe an. Stifte 227

13 Starter Starter Motorprinzip, Gleichstrommotor Um einen stromdurchflossenen Leiter bildet sich ein Magnetfeld. Befindet sich der stromdurchflossene Leiter im Magnetfeld eines Hufeisenmagneten, so bilden beide Magnetfelder ein Gesamtfeld (siehe Abb.): Links vom Leiter verlaufen die Feldlinien beider Magnetfelder in entgegengesetzter Richtung. Sie heben sich teilweise auf. Es entsteht eine Feldschwächung. Rechts vom Leiter verlaufen die Feldlinien beider Magnetfelder in gleicher Richtung. Es entsteht eine Feldverstärkung. Ist der Leiter als drehbare Schleife gestaltet, so verursachen die auf die stromdurchflossene Leiterschleife wirkenden magnetischen Kräfte eine Drehbewegung, die die Leiterschleife in eine waagrechte Lage dreht. Durch den Schwung dreht sich die Leiterschleife über die waagerechte Stellung hinaus. Der Stromwender (Kommutator) sorgt dafür, dass die Stromrichtung nach 180 Drehung umgekehrt wird. Auf diese Weise wirkt die Kraft auf beide Schenkel immer in der gleichen Umfangsrichtung, sodass sich eine fortlaufende Drehung einstellt. Um ein gleichmäßiges Drehmoment zu erzielen, werden beim Gleichstrommotor viele Drahtschleifen angeordnet, die mit den Lamellen des Stromwenders verbunden sind. Die Leiterschleifen werden auf einen Anker gewickelt (Ankerwicklung). Neben dem Dauermagneten (Permanentmagnet) besitzen Gleichstrommotoren häufig eine Erregerwicklung zum Erzeugen des Magnetfeldes. Gleichstrommotoren unterscheiden sich durch unterschiedliche Schaltung von Anker- und Erregerwicklung. Reihenschlussmotor Nebenschlussmotor Doppelschlussmotor Permanentfeldmotor Erreger- und Ankerwicklung sind in Reihe geschaltet großes Anzugsmoment Drehzahl stark belastungsabhängig Starter Erregerund Ankerwicklung sind parallel geschaltet. Drehzahl nicht belastungsabhängig geringes Anzugsmoment Lüfter, Pumpenmotor Das Erregerfeld wird von einer Reihenschluss- und einer Nebelschlusswicklung geliefert. großes Anzugsmoment Drehzahl fällt unter Belastung nur wenig ab Starter, zweistufige Scheibenwischer Das Erregerfeld wird von einem Dauermagneten geliefert. gutes Anzugsmoment geringe Drehzahlschwankungen bei Belastung Lüfter, Scheibenwischer, Fensterhebe-, Gebläsemotoren 279

14 Ottomotor-Management 15.1 Lambda-Sonde Prinzipbild Schaltbild Planar Lambda-Sonde G130 Lambda-Sonde Ausfall der Lambda-Sonde Bei Ausfall der Lambda-Sonde (Vor-Kat-Sonde) erfolgt keine Lambda-Regelung. Es wird ein Notlauf über eine Kennfeldsteuerung benutzt. Bei Ausfall der Nach-Kat-Sonde erfolgt weiterhin die Lambda-Regelung durch die Breitband-Lambda-Sonde. Die Funktion des Katalysators kann nicht überprüft werden. 4. Arbeitsweise der Lambda-Regelungen Zwei-Punkt-Lambda-Regelung Das Motorsteuergerät bestimmt aus den Eingangssignalen Motorlast, Signal des Motordrehzahlgebers, Kühlmitteltemperatur die Einspritzzeit. Aus dem Signal der Lambda- Sonde errechnet das Steuergerät für die Lambda-Regelung den zusätzlichen Korrekturfaktor zur Einspritzzeit (vergrößern/verkleinern). Im Steuergerät ist weiterhin das Lambda-Kennfeld gespeichert, in dem die verschiedenen Betriebszustände des Motors festgeschrieben sind. Bei der Zwei-Punkt-Regelung wird das Lambda- Sonden-Signal in ein Zweipunktsignal umgewandelt: Die Sonde stellt ein fettes Gemisch fest (Sondensignal ca. 0,8 V): Das Gemisch wird abgemagert. Die Sonde stellt ein mageres Gemisch fest (Sondensignal 0,1 V): Das Gemisch wird angereichert. Die Regelung wird durch ständiges Pendeln um den Bereich λ = 1 erreicht, was einer Sondenspannung von 0,45 V entspricht. Voraussetzung für eine Lambdaregelung ist: Sondentemperatur größer als 300 C, Motortemperatur größer als 50 C, Motor im Leerlauf- und Teillastbereich. 325

15 Dieselmotor-Management Vor- und Haupteinspritzung Wesentlich für den Verbrennungsablauf eines Dieselmotors ist ein geringer Zündverzug. Wird während dieser Zeit eine große Kraftstoffmenge eingespritzt, führt dies zu einem schlagartigen Druckanstieg mit lauten Verbrennungsgeräuschen, ansteigenden Schadstoffemissionen und hohem Kraftstoffverbrauch. Um dies zu vermeiden, spritzt man den Kraftstoff mit unterschiedlichem Druck ein. Nadelhub Voreinspritzung Vor Beginn der Haupteinspritzung wird eine kleine Kraftstoffmenge mit geringem Druck eingespritzt. Durch die Verbrennung der kleinen Kraftstoffmenge steigen Druck und Temperatur im Brennraum an und bereiten damit die Einspritzung und schnelle Zündung der Haupteinspritzmenge vor. Der Zündverzug wird verringert. Zwischen Vor- und Haupteinspritzung ist eine kurze Pause, die bewirkt, dass die Drücke im Brennraum nicht schlagartig sondern flach ansteigen. Haupteinspritzung Die Haupteinspritzung muss für eine gute Gemischbildung sorgen, damit der Kraftstoff möglichst vollständig verbrennt. Eine vollständige Verbrennung führt zu geringen Schadstoffemissionen und einer guten Leistungsausbeute. Dies wird durch den hohen Druck erreicht. Der Kraftstoff wird sehr fein zerstäubt, sodass er sich gut mit der Luft vermischt. Zum Ende der Einspritzung muss der Einspritzdruck schnell abfallen und die Einspritznadel schließen, damit kein Kraftstoff bei geringem Druck und geringer Zerstäubung in den Brennraum gelangt. Er würde nur noch unvollständig verbrennen und zu höheren Schadstoffemissionen führen. Um kleine Kraftstoffmengen einzuspritzen, wird das Magnetventil nur kurz bestromt, d. h. getaktet. Die Düsennadel wird nicht vollständig geöffnet, die Voreinspritzung erfolgt. Bei einer längeren Bestromung des Magnetventils heben sich der Ventilsteuerkolben und die Düsennadel bis zum Anschlag des Steuerkolbens. Durch die vollgeöffnete Düse wird Haupteinspritzmenge eingespritzt. Mit der Voreinspritzung werden eine Verringerung des Verbrennungsgeräusches, der Abgasemissionen und des Verbrauches erreicht. Durch die Vorverbrennung besteht im Brennraum ein bestimmter Druck und eine bestimmte Temperatur. Nach der Voreinspritzung wird die Haupteinspritzmenge eingespritzt. Hierdurch werden der Zündverzug für die Haupteinspritzung verkürzt, die Verbrennungsgeräusche reduziert. eine optimale Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs eingeleitet. Der Druckverlauf mit Voreinspritzung ist flacher. 357

16 Dieselmotor-Management 15.2 Sensorsignale für Kraftstofftemperatur und Drehwinkel und verwertet sie für die Anpassung des Einspritzzeitpunktes. Der Datenaustausch zwischen Motor- und Pumpensteuergerät erfolgt über das Bussystem CAN. Bei der neuen Generation von Radialkolben-Verteilereinspritzpumpen sind Motor- und Pumpensteuergerät integriert. Systemübersicht G70 G28 G80 Motorsteuergerät J248 Relais für Glühkerzen J52 Q6 K29 N18 G79 F8 F60 G62 N75 N144, N145 G71 F36 F und F47 G8 Leitung für Diagnose und Wegfahrsperre J317 J17 G210 Einspritzpumpensteuergerät J399 Mengensteller N146 Ventil für Einspritzbeginn N108 Zusatzsignale Zusatzsignale Sensoren Aktoren Luftmassenmesser G70 Geber für Motordrehzahl G28 Geber für Nadelhub G80 Geber für Gaspedalstellung G79 Kick-Down-Schalter F8 Leerlaufschalter F60 Geber für Kühlmitteltemperatur G62 Geber für Saugrohrdruck G71 Kupplungspedalschalter F36 Bremslichtschalter F und Bremspedalschalter F47 Geber für Öltemperatur G8 Geber für Kraftstoff G210 Zusatzsignale: Kraftstoffmangelwarnung Fahrgeschwindigkeitssignal Klimakompressor-Bereitschaft Außentemperatur Schalter der Geschwindigkeitsregelanlage Zusatzheizung Generator CAN-Bus Glühkerzen Q6 Kontrolllampe für Vorglühzeit K29 Ventil für Abgasrückführung N18 Magnetventil für Ladedruckbegrenzung N75 Magnetventile für elektrohydraulische Motorlagerung N144, N145 Relais für Spannungsversorgung J317 Kraftstoffpumpenrelais J17 Zusatzsignale: Motordrehzahlsignal Kühlerlüfternachlauf Klimakompressor-Abschaltung Kraftstoffverbrauchssignal Zusatzheizung CAN-Bus 377

17 16 Abgassysteme Ruhende Hochspannungserzeugung Zündzeitpunktermittlung Um den richtigen Zündzeitpunkt zu ermitteln, werden die Signale der Klopfsensoren, das Lastsignal, die Kühlmitteltemperatur und das Drehzahlsignal vom Steuergerät verarbeitet. Aus diesen Daten passt das Motorsteuergerät den Zündzeitpunkt an den Betriebszustand des Motors an. Im Zündtrafo sind Leistungsendstufen und die Zündspulen zusammengefasst. Bei jeder Zündung werden Zündkerzen über zwei unabhängige Zündspulen angesteuert und bilden einen Zündfunken. Einer erfolgt im Arbeitstakt und einer im Ausstoßtakt. Über die Klopfsensoren lässt sich die klopfende Verbrennung zylinderselektiv feststellen und korrigieren. Kurbelmarkenscheibe Zylinderselekive Verbrennungsaussetzer-Erkennung (Laufunruheverfahren) Bei einem Verbrennungsaussetzer gelangt unverbranntes Kraftstoff-Luft-Gemisch in das Abgassystem. Hierdurch kann der Katalysator durch erhöhte katalytische Verbrennung überhitzt oder beschädigt werden. Weiterhin kommt es zu einem Leistungsabfall des Motors und einer Verschlechterung der Abgasqualität. Die Aussetzererkennung beruht auf der zylinderselektiven Ermittlung der Laufunruhe des Motors. Die Schwankungen im Laufverhalten der Kurbelwelle werden über den Geber für Motordrehzahl und die Kurbelmarkenscheibe festgestellt. Durch die Einbeziehung des Hallgebers können die Zündaussetzer zylinderselektiv erkannt und angezeigt werden. Die Umlaufgeschwindigkeit der Kurbelmarkenscheibe ist konstant. Treten Aussetzer auf, so kommt es zu Änderungen der Umlaufgeschwindigkeit der Kurbelmarkenscheibe. Die OBD II überprüft die Aussetzerrate in Messintervallen von Kurbelwellen-Umdrehungen (eine Aussetzerrate größer 2 % entspricht einer Überschreitung des HC-Gehaltes im Abgas um das 1,5-fache). in Messintervallen von 200 Umdrehungen der Kurbelwelle unter Berücksichtung der Motorlast und -drehzahl. 1 n n t t 2 1 Motorsteuergerät 2 Geber für Motordrehzahl n t Motordrehzahl Zeit 402

18 Ausgeführte Getriebe Hydraulische Steuerung Anpressung und Verstellung der Kegelscheiben Der Variator arbeitet mit einem Doppelkolbenprinzip. Die Scheibensätze verfügen jeweils über zwei separate Zylinder: Anpresszylinder zur Anpressung der Kegelscheiben Der Anpresszylinder hat eine größere Fläche und benötigt damit einen geringeren Öldruck zur Anpressung. Verstellzylinder für die Verstellung der Übersetzung Der Verstellzylinder hat eine kleinere Fläche und benötigt zur Verstellung eine relativ geringe Ölmenge. Durch die Federkraft der Schraubenfeder im Scheibensatz 2 wird im drucklosen Zustand der Variator in die Anfahrübersetzung (Underdrive) verstellt Getriebeelektronik In das Getriebesteuergerät sind die Sensoren integriert: Multifunktionsschalter, Geber für Getriebeeingangsdrehzahl, Geber 1 für Getriebeausgangsdrehzahl (Drehzahl), Geber 2 für Getriebeausgangsdrehzahl (Drehrichtung), Geber für Getriebeöltemperatur, Geber 1 für Hydraulikdruck (Kupplungsdruck), Geber 2 für Hydraulikdruck (Anpressdruck). Die Signale der Sensoren können durch die Integration des Steuergeräts in das Getriebe mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr gemessen werden. Eine Überprüfung kann nur mit Diagnosetestern mittels Fehler auslesen oder Auslesen der Messwertblöcke erfolgen. Bei Ausfall eines Sensors muss das Getriebesteuergerät ersetzt werden. Steuergerät für Multitronic J217 Geber 1 für Hydraulikdruck, autom. Getriebe G193 (Kupplungsdruck) Geber 2 für Hydraulikdruck, autom. Getriebe G194 Anpressdruck Steckkontakt für N88 Geber für Getriebeausgangsdrehzahl G195 und Geber 2 für Getriebeausgangsdrehzahl G196 Steckkontakt für N215 Multifunktionsschalter F125 Steckkontakt für N216 (verdeckt durch G182) Geber für Getriebeeingangsdrehzahl G

19 Ausgeführte Fahrzeugachsen Vierlenker-Vorderachse Die Darstellung zeigt eine Vierlenker-Vorderachse. Als Federung dient eine volltragende Luftfederung, d. h. als tragende Federelemente an allen Rädern sind ausschließlich Luftfedern verbaut. Verbunden ist die Luftfederung mit elektronisch gesteuerten Dämpfern. Koppelstange Stabilisator Systemkomponenten der Vierlenker-Vorderachse Achsträger/Hilfsrahmen Der Achsträger/Hilfsrahmen ist ein Schweißteil in Schalenbauweise aus Edelstahl. Der Hilfsrahmen ist über vier großvolumige Gummilager an die Karosserie und den Motorträger angebunden. Die Gummilager reduzieren die Übertragung von Motor- und Achsschwingungen. Lenker Die beiden oberen Lenker sind einmal mit dem Schwenklager, zum anderen mit dem Lagerbock verbunden. Die beiden unteren Lenker Trag- und Führungslenker sind im Achskörper (Hilfsrahmen) und im Schwenklager gelagert. Der Führungslenker wird in einem Hydrolager geführt, das Schwingungen dämpft und damit den Akustik- und Abrollkomfort verbessert. Lagerbock, Feder-/Dämpfungsbein Der Lagerbock ist mit der Karosserie verschraubt und dient der Aufnahme des oberen Querlenkers und des Feder-/Dämpfereinbeins. Das Feder-/Dämpferbein ist eine Kombination von Luftfeder und elektronischer Dämpfungsregelung. 515

20 19 Bremssysteme Mechanischer Bremsassistent Der mechanische Bremskraftverstärker EVA (Emergency Valve Assist) eignet sich ebenfalls für Fahrzeuge mit ABS. Für die Integration in die Bremsanlage sind keine zusätzlichen Sensoren und keine zusätzliche Elektronik erforderlich. Der Unterdruck-Bremskraftverstärker erhält zusätzlich eine mechanische Schaltgruppe, die bei einem schnellen Betätigen des Bremspedals die Bremsassistentenfunktion auslöst. Die mechanische Schaltgruppe besteht aus drei Baugruppen: Druckstange, Ventilkolben, Kugelhülse, Übersetzungsscheibe Sperrhülse, mechanischer Anschlag Kugelkäfig, Kugeln, Steuergehäuse Bremskraftverstärker-Gehäuse Sperrhülse mit Feder mechan. Anschlag Außenluftventil Kolbenstange zum Tandemhauptbremszylinder Kugelhülse Übersetzerscheibe Kugelkäfig mit Kugeln Reaktionsscheibe Steuergehäuse Druckstange mit Ventilkolben Bremspedal langsam betätigt Die Bremsassistentenfunktion wird nicht ausgelöst. Der Fahrer spürt beim Bremsen den vollen Gegendruck aus dem Bremssystem. Um stärker zu bremsen, muss der Fahrer die Gegenkraft überwinden. Bremspedal sehr schnell betätigt Die Bremsassistentenfunktion wird ausgelöst. Die Baugruppen werden verriegelt. Hierdurch wird ein Teil der Gegenkraft auf das Gehäuse abgeleitet. Um stärker zu bremsen, muss der Fahrer nur eine geringe Kraft aufbringen. 598

Inhaltsverzeichnis. Quellenverzeichnis... 9. 5 Systemtechnik... 48. 1 Das Autohaus und seine Organisation 11. 6 Werkstofftechnik...

Inhaltsverzeichnis. Quellenverzeichnis... 9. 5 Systemtechnik... 48. 1 Das Autohaus und seine Organisation 11. 6 Werkstofftechnik... Quellenverzeichnis......................... 9 1 Das Autohaus und seine Organisation 11 1.1 Aufbauorganisation des Autohauses.... 11 1.2 Geschäftsprozesse im Autohaus........ 12 1.2.1 Geschäftsprozess Wartung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 4.1.2 Systeme zur Energieumsetzung... 34 4.1.3 Systeme zur Stoffumsetzung... 41 4.1.4 Systeme zum Informationsumsatz...

Inhaltsverzeichnis. 4.1.2 Systeme zur Energieumsetzung... 34 4.1.3 Systeme zur Stoffumsetzung... 41 4.1.4 Systeme zum Informationsumsatz... 1 Geschäftsprozesse im Autohaus..... 11 1.1 Geschäftsprozess Wartung und Instandsetzung.................... 11 4.1.2 Systeme zur Energieumsetzung...... 34 4.1.3 Systeme zur Stoffumsetzung........ 41 4.1.4

Mehr

Sensoren und Aktoren Digitaltechnik

Sensoren und Aktoren Digitaltechnik BSZ für Elektrotechnik Dresden Sensoren und Aktoren Digitaltechnik Dr.-Ing. Uwe Heiner Leichsenring www.leichsenring-homepage.de Gliederung 1 Sensoren 1.1 Aktive und passive Sensoren 1.2 Analoge Sensoren

Mehr

Technische Daten und Austattungen

Technische Daten und Austattungen Technische Daten und Austattungen Beschreibung Serie: Optional: SPORTEC SPR1 Ausstattungsvarianten: Motor T70: Motortyp: 3.6l 6 Zylinder Boer 515 kw ( 700 PS) EWG Motorkennbuchstabe: T 70.1 Geschmiedeter

Mehr

Automatikgetriebe Themenübersicht

Automatikgetriebe Themenübersicht Allgemeines Automatikgetriebe Aufbau und Funktion der einzelnen Baugruppen Getriebesteuerung Service Informationen Themenübersicht Allgemeines Besonderheiten des Automatikgetriebes Kein Kuppeln und Schalten

Mehr

NEU! Der JS50 Lang. jetzt mit als Option. ...eine Länge voraus. www.16mobil.de

NEU! Der JS50 Lang. jetzt mit als Option. ...eine Länge voraus. www.16mobil.de Der JS50 Lang...eine Länge voraus NEU! jetzt mit als Option www.16mobil.de Der JS50 Lang lässt keine Zweifel offen... Sensationelles Design Sinnliche Formgebung und temperamentvolle Linien Leicht zu Fahren

Mehr

Sensoren. Diagnose. Sensoren Diagnose. Elektrik / Elektronik Komfort- und Sicherheitselektronik. AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25

Sensoren. Diagnose. Sensoren Diagnose. Elektrik / Elektronik Komfort- und Sicherheitselektronik. AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25 Bildquelle: AGVS Ausbildungszentrum Berner Oberland 1/25 L:\Kurse\ab 2012\AM 4.1\1 Theorien\2013.09_AM_EL.doc 27.10.2014 INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG... 3 SENSOREN... 4 Passive Drehzahlsensoren / Bezugsmarkensensoren...

Mehr

U N T E R W E I S U N G S P L A N. für einen Lehrgang der überbetrieblichen beruflichen Grundbildung im

U N T E R W E I S U N G S P L A N. für einen Lehrgang der überbetrieblichen beruflichen Grundbildung im U N T E R W E I S U N G S P L A N für einen Lehrgang der überbetrieblichen beruflichen Grundbildung im LANDMASCHINENMECHANIKER-HANDWERK Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik (12211-00) 1 Thema

Mehr

SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe. 13,2-k. A. k. A./k. A.

SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe. 13,2-k. A. k. A./k. A. Page 1 of 5 Technische Daten SLS C197 Coupé SLS AMG AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe Modell wählen Zusammenfassung Zylinderanordnung/-anzahl Getriebe - Schaltungsart V8 Hubraum (cmł) 6.208 automatisiertes

Mehr

Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker (m/w)

Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker (m/w) Entwicklung Der enorme technische Fortschritt in der Kraftfahrzeugtechnik, weg von der Mechanik und hin zu mehr Elektronik, forderte eine Umstrukturierung in der Ausbildung von Fachkräften. Heutzutage

Mehr

Fiat Ducato Motorisierungen

Fiat Ducato Motorisierungen Fiat Ducato Motorisierungen Motorisierung Motor Typennummer Zylinderzahl; Anordnung Ventilsteuerung Ventilanzahl und -anordnung Nockenwellenantrieb Hubraum (cm³) Bohrung x Hub (mm) Drehmoment in Nm bei

Mehr

Gleichstrom-Lichtmaschine

Gleichstrom-Lichtmaschine Seite 1 von 12 Schaltpläne, Tip s und Information zur KFZ - Elektrik Willkommen, du bist Besucher seit dem 10.Mai 2002 Lichtmaschinen - Anlasser - Klimakompressoren www.alanko.de SeitJahren Ihr Lichtmaschinen,Anlasser

Mehr

KLASSE: 8TE NAME: Vorname: Datum:

KLASSE: 8TE NAME: Vorname: Datum: Kapitel II : Die Geräte im Alltag (S. 306-327) Achtung : Arbeite bei den Versuchen auf den folgenden Seiten nie mit dem Strom aus der Steckdose. Das kann lebensgefährlich sein! II.1) Ein einfacher Stromkreis

Mehr

TECHNISCHE DATEN FORD FIESTA. Lieferprogramm. Motoren. Kraftübertragung. Karosserie. Fahrwerk. Abmessungen. Gewichte. Fahrleistungen.

TECHNISCHE DATEN FORD FIESTA. Lieferprogramm. Motoren. Kraftübertragung. Karosserie. Fahrwerk. Abmessungen. Gewichte. Fahrleistungen. TECHNISCHE DATEN FORD FIESTA Lieferprogramm Motoren Kraftübertragung Karosserie Fahrwerk Abmessungen Gewichte Fahrleistungen Diebstahlschutz Sicherheit Wartung Garantie Stand: Mai 2006 Ford-Werke GmbH,

Mehr

Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride Fahrzeugantriebe

Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride Fahrzeugantriebe Gegenwärtige und zukünftige Problematik der Verbrennungsmotoren für reine und hybride e Woche der Energie 2006 Prof. Dr.-Ing. Victor Gheorghiu HAW-Hamburg, Fakultät TI, Dept. M+P Problematik des Ottomotors

Mehr

Wissenswertes zu LEuchtdioden

Wissenswertes zu LEuchtdioden Wissenswertes zu LEuchtdioden LEDs (Lichtemmittierende Dioden) nehmen ständig an Bedeutung zu. Auf Grund ihrer einfachen Handhaben und der extrem langen Lebensdauer von ca. 100 000 Betriebs-stunden lösen

Mehr

GRE +5 C 38 C. -10 C. 220-240V. 1. (R600a: 10. 11., 12.. 10. 11. 12., 13. 15. 16. SHARP SHARP,. SHARP. . (.

GRE +5 C 38 C. -10 C. 220-240V. 1. (R600a: 10. 11., 12.. 10. 11. 12., 13. 15. 16. SHARP SHARP,. SHARP. . (. SHARP. SHARP,..,.. (R600a: ) ( )..... (.)...,.., SHARP... 2..,. 3.,,,...., 5,. 2... 3.,.,. 4.. 5..,,. 6..,. 7... 8.,,. :, +5 C 38 C. To -0 C. 220-240V. 4.,. 5.,.. 6.,. 7.,, SHARP. 8.,.. 9... 0...... 2..,,.

Mehr

gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind

gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind gasumrüstung professionell wie Sie es von uns gewohnt sind Die arabische Welt versinkt derzeit politisch im Chaos. Der Ölpreis steigt täglich. Die E10-Debatte schafft eine wachsende Verunsicherung der

Mehr

Service. Stufenloses Automatikgetriebe. multitronic 01J Konstruktion und Funktion. Selbststudienprogramm 228. nur zum internen Gebrauch

Service. Stufenloses Automatikgetriebe. multitronic 01J Konstruktion und Funktion. Selbststudienprogramm 228. nur zum internen Gebrauch 228 Service. Stufenloses Automatikgetriebe multitronic 01J Konstruktion und Funktion Selbststudienprogramm 228 nur zum internen Gebrauch multitronic Der Name multitronic steht für das von Audi neu entwickelte

Mehr

FAQs Heizungen. im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen zu unseren Produkten aus der DW / Thermo-Reihe.

FAQs Heizungen. im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen zu unseren Produkten aus der DW / Thermo-Reihe. FAQs Heizungen im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen zu unseren Produkten aus der DW / Thermo-Reihe. Keine Brennstoffförderung des Heizgerätes trotz laufendem Brennluftgebläse Evtl. vorhandener

Mehr

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Wenn in einem Draht ein elektrischer Strom fließt, so erwärmt er sich. Diese Wärme kann so groß sein, dass der Draht sogar schmilzt. Aus der Thermodynamik wissen

Mehr

Kursprogramm Weiterbildung

Kursprogramm Weiterbildung Kursprogramm Weiterbildung Werte Kunden Wer sich schult, der bewältigt die Zukunft besser. Wer sich schult, der kann kompetenter Auskunft geben. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, und der Erfolg ist Ihnen garantiert!

Mehr

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells.

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells. Motor und Fahrleistung E 200 CDI BlueEFFICIENCY E 220 CDI BlueEFFICIENCY Zylinderanordnung/-anzahl R4 R4 Hubraum (cm³) 2.143 2.143 Nennleistung (kw bei 1/min)¹ 100/2.800 4.600 (100/2.800 4.600) 125/3.000

Mehr

Energie, mechanische Arbeit und Leistung

Energie, mechanische Arbeit und Leistung Grundwissen Physik Klasse 8 erstellt am Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim auf Basis eines Grundwissenskatalogs des Klenze-Gymnasiums München Energie, mechanische Arbeit und Leistung Mit Energie können

Mehr

Enseignement secondaire technique

Enseignement secondaire technique Enseignement secondaire technique Régime de la formation de technicien Division mécanique Section mécanique générale Asservissements Classe de T2MG Nombre de leçons: 3.0 Nombre minimal de devoirs: 2 par

Mehr

6 Energiebilanz am 4-Takt-Dieselmotor

6 Energiebilanz am 4-Takt-Dieselmotor 33 6 Energiebilanz am 4-Takt-Dieselmotor Einem Motor wird Energie in Form von Brennstoff zugeführt. Indem man die Brennstoffmenge misst und den Energiegehalt des Brennstoffs (Heizwert) bestimmt, kann man

Mehr

Abteilung Elektrotechnik Montage-Elektrikerin/ Montage-Elektriker

Abteilung Elektrotechnik Montage-Elektrikerin/ Montage-Elektriker 1. BEARBEITUNGSTECHNIK 20 20 1.1 Werkstoffe (WS) Einteilung der Stoffe Elektrische Eigenschaften Thermisches Verhalten Chemische und ökologische Eigenschaften Chemische Grundbegriffe Chemische Prozesse

Mehr

Forum 19 Elektromobilität in der Vorbereitung zum Kfz- Service Techniker und Kfz- Meister

Forum 19 Elektromobilität in der Vorbereitung zum Kfz- Service Techniker und Kfz- Meister Forum 19 Elektromobilität in der Vorbereitung zum Kfz- Service Techniker und Kfz- Meister Prozess Umsetzung in der Praxis Material Vorschriften BGV A3 Dozenten Motivation Teilnehmer Meister Berufsgruppenorientiert?

Mehr

Unterrichtsplanung mit den niedersächsischen Curricularen Vorgaben für das Profil Technik an Realschulen

Unterrichtsplanung mit den niedersächsischen Curricularen Vorgaben für das Profil Technik an Realschulen Stoffverteiler für Praxis Technik Niedersachsen (978-3-14-116123-6) Unterrichtsplanung mit den niedersächsischen Curricularen Vorgaben für das Profil Technik an Realschulen Beispielplanungen für das zweistündige

Mehr

10. Technische Daten. Die neue BMW 3er Limousine. BMW 320d EfficientDynamics Edition, BMW 320d.

10. Technische Daten. Die neue BMW 3er Limousine. BMW 320d EfficientDynamics Edition, BMW 320d. Seite 63 10. Technische Daten. Die neue BMW 3er. BMW 320d EfficientDynamics Edition, BMW 320d. BMW 320d EfficientDynamics Edition BMW 320d Karosserie Anzahl Türen/Sitzplätze 4 / 5 4 / 5 Länge/Breite/Höhe

Mehr

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells.

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells. Motor und Fahrleistung E 200 CDI E 220 CDI Zylinderanordnung/-anzahl R4 R4 Hubraum (cm³) 2.143 2.143 Nennleistung (kw bei 1/min)¹ 100/2.800 4.600 (100/2.800 4.600) 125/3.000 4.200 (125/3.000 4.200) Nenndrehmoment

Mehr

Zusatzinfo LS11. Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015

Zusatzinfo LS11. Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015 Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015 1.1 analoge Messgeräte Fließt durch einen Leiter, welcher sich in einem Magnetfeld B befindet ein Strom I, so wirkt auf diesen eine

Mehr

:HUNVWDWWLQIR 1U24.OLPD&KHFNPLW6\VWHP

:HUNVWDWWLQIR 1U24.OLPD&KHFNPLW6\VWHP :HUNVWDWWLQIR 1U24.OLPD&KHFNPLW6\VWHP 1 Inhaltsverzeichnis Seite Klima-Check Funktionskontrolle 3 Funktionsprüfung einer Kfz.-Klimaanlage 4 1. Korrekte Bedienung und Luftklappenfunktion prüfen 5 2. Pollenfilter

Mehr

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network 1 Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt 12. Dezember 2003 1-9 Der CAN-Datenbus Geschichte des CAN-Datenbusses 1983 Beginn der CAN Entwicklung. 1985 Beginn der Kooperation mit Intel zur Chipentwicklung. 1988

Mehr

Daniell-Element. Eine graphische Darstellung des Daniell-Elementes finden Sie in der Abbildung 1.

Daniell-Element. Eine graphische Darstellung des Daniell-Elementes finden Sie in der Abbildung 1. Dr. Roman Flesch Physikalisch-Chemische Praktika Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie Takustr. 3, 14195 Berlin rflesch@zedat.fu-berlin.de Physikalisch-Chemische Praktika Daniell-Element 1 Grundlagen

Mehr

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Häufig gestellte Fragen (FAQ) Häufig gestellte Fragen (FAQ) Ich finde mein Motorradmodell in keiner Liste auf Ihrer Webseite. Können Sie trotzdem eine Zündung für mein Modell liefern? Meistens ja. Senden Sie uns bitte ein Email mit

Mehr

Die technischen Daten des C-Klasse T-Modells.

Die technischen Daten des C-Klasse T-Modells. Motor und Fahrleistung C 180 CDI BlueEFFICIENCY C 200 CDI BlueEFFICIENCY C 220 CDI BlueEFFICIENCY Zylinderanordnung/-anzahl R4 R4 R4 Hubraum (cm³) 2.143 2.143 2.143 Nennleistung (kw bei 1/min)¹ 88/2.800

Mehr

Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO Lkw

Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO Lkw Global Training The finest automotive learning. Trainingsprogramm Deutscher Markt FUSO LKW 3 3 T0433F FUSO Komfortsysteme und Elektrik im neuen Run 3 T0432F FUSO Antriebsstrang neuer Run 4 T0031E FUSO

Mehr

Die technischen Daten der E-Klasse Limousine.

Die technischen Daten der E-Klasse Limousine. Motor und Fahrleistung E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Zylinderanordnung/-anzahl R4 R4 V6 Hubraum (cm³) 2.148 2.148 2.987 Nennleistung (kw [PS] bei 1/min)¹ 100 [136]/3.800 125 [170]/3.800 140 [190]/4.000

Mehr

Die technischen Daten der S-Klasse Limousine.

Die technischen Daten der S-Klasse Limousine. Motor und Fahrleistung S 350 CDI BlueEFFICIENCY S 350 CDI BlueEFFICIENCY lang S 350 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY Zylinderanordnung/-anzahl V6 V6 V6 Hubraum (cm³) 2.987 2.987 2.987 Nennleistung (kw bei 1/min)¹

Mehr

Technische Daten. BMW C 600 Sport. BMW C 650 GT.

Technische Daten. BMW C 600 Sport. BMW C 650 GT. BMW C 600 Sport. BMW C 650 GT. BMW C 600 Sport Hubraum cm 3 647 Bohrung/Hub mm 79/66 Leistung kw/ps 44/60 bei Drehzahl min 1 7 500 Drehmoment Nm 66 bei Drehzahl min 1 6 000 Wassergekühlter Zweizylinder-Reihenmotor

Mehr

Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch

Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch Eine saubere Sache: Emissions-Analyse von Bosch Prüftechnik Effektive Emissions-Analyse an modernen Fahrzeugen BEA 850 Emissions-Analyse (PC-gestützt) BEA 150 / 250 / 350 Edition Emissions-Analyse (geschlossene

Mehr

Drehantrieb für Drosselklappen Drehmoment 150 Nm Nennspannung AC 24 V Ansteuerung: Auf-Zu oder 3-Punkt Hilfsschalter. Technisches Datenblatt

Drehantrieb für Drosselklappen Drehmoment 150 Nm Nennspannung AC 24 V Ansteuerung: Auf-Zu oder 3-Punkt Hilfsschalter. Technisches Datenblatt Technisches Datenblatt Drehantrieb SY-4--T Drehantrieb für Drosselklappen Drehmoment 50 Nm Nennspannung AC 4 V Ansteuerung: Auf-Zu oder -Punkt Hilfsschalter Technische Daten Elektrische Daten Nennspannung

Mehr

Die VP44-Einspritzpumpe in der Werkstatt (1) M

Die VP44-Einspritzpumpe in der Werkstatt (1) M Prüforganisationen müssen zunächst einmal in neue Auslesegeräte investieren. Die Einführung der Eigendiagnose für Autos mit Ottomotor ist für die Experten nur der erste Schritt. Zurzeit bereiten sie sich

Mehr

Ing.-Büro für Kraftfahrzeugtechnik Dipl.-Ing. Manfred Kaiser

Ing.-Büro für Kraftfahrzeugtechnik Dipl.-Ing. Manfred Kaiser Technischer Sachverständiger für das Kraftfahrzeug- wesen AUFTRAGS-NR: 115/B762705 SCHLÜSSEL-NR: 10481135 F A H R Z E U G B E W E R T U N G SCHADENNUMMER: FZ-HALTER / AUFTRAGGEBER: NICHT BEKANNT BESICHTIGUNGSDATUM

Mehr

Effizienter Elektroantrieb mit fremderregter Synchronmaschine ohne seltene Erden. Am Beispiel der Renault Systemlösung

Effizienter Elektroantrieb mit fremderregter Synchronmaschine ohne seltene Erden. Am Beispiel der Renault Systemlösung Effizienter Elektroantrieb mit fremderregter Synchronmaschine ohne seltene Erden Am Beispiel der Renault Systemlösung Inhalt Einführung Marktpotential Renault Kangoo Z.E und Fluence Z.E Komponenten Sicherheitsaspekte

Mehr

Wie funktioniert ein Lautsprecher?

Wie funktioniert ein Lautsprecher? Wie funktioniert ein Lautsprecher? Ein Lautsprecher erzeugt aus elektrischen Signalen hörbare Töne. Wenn ein Radio Musik abspielt, müssen, nachdem die Töne von Radio empfangen wurden, diese in elektrische

Mehr

für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996

für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996 Bedienungsanleitung für den WABCO Diagnostic Controller 446 300 320 0 mit ETS-Programmkarte 446 300 800 0 Ausgabe: März 1996 Copyright WABCO 1996 WABCO Westinghouse Fahrzeugbremsen Ein Unternehmensbereich

Mehr

Technische Daten. BMW 114i BMW 116i

Technische Daten. BMW 114i BMW 116i Seite 25 Technische Daten. BMW 114i. BMW 116i. BMW 114i BMW 116i Karosserie Anzahl Türen / Sitzplätze 3 / 4 (5) 3 / 4 (5) Länge/Breite/Höhe 1) (leer) 4 324 / 1765 / 1421 4324 / 1765 / 1421 Radstand 2 690

Mehr

DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig)

DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig) DODGE JOURNEY TECHNISCHE DATEN (vorläufig) Die nachstehenden Informationen basieren auf Daten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (August 2007) vorlagen und können jederzeit ohne Ankündigung geändert

Mehr

1 Einleitung. 1 eingetragene Marke der Robert Bosch GmbH zur Steuerung und Regelung von Ottomotoren

1 Einleitung. 1 eingetragene Marke der Robert Bosch GmbH zur Steuerung und Regelung von Ottomotoren 1 Einleitung Unter einer Motorsteuerung oder auch Motronic 1 für Ottomotoren versteht man die elektrische Steuerung und Regelung des Motors um verschiedene Vorgaben und Ziele zu erreichen. Ursprünglich

Mehr

3 Elektrische Leitung

3 Elektrische Leitung 3.1 Strom und Ladungserhaltung 3 Elektrische Leitung 3.1 Strom und Ladungserhaltung Elektrischer Strom wird durch die Bewegung von Ladungsträgern hervorgerufen. Er ist definiert über die Änderung der Ladung

Mehr

Elektrischer Antriebsstrang

Elektrischer Antriebsstrang Elektrischer Antriebsstrang Gepulste Spannung statt Benzin! Der Elektromotor muss gewichts- und leistungsorientiert ausgelegt werden, damit das Rennfahrzeug genau den Anforderungen der Strecken bzw. der

Mehr

OBD2 Bluetooth Kurzanleitung

OBD2 Bluetooth Kurzanleitung OBD2 Bluetooth Kurzanleitung Eine ausführliche Anleitung erhalten Sie auf www.dnt.de Bereich Service/downloads. Inbetriebnahme: Installieren Sie die App OBD2 Bluetooth aus dem Apple Store oder Play Store.

Mehr

Prüfungsvorbereitung aktuell Gesellenprüfung Teil 2 Kraftfahrzeugtechnik

Prüfungsvorbereitung aktuell Gesellenprüfung Teil 2 Kraftfahrzeugtechnik EUROPA-LEHRMITTEL für Kraftfahrzeugtechnik Prüfungsvorbereitung aktuell Gesellenprüfung Teil Kraftfahrzeugtechnik mit Wirtschafts- und Sozialkunde zur Gesellenprüfung Teil Notenschlüssel zur Wirtschafts-

Mehr

Getriebe. zur Auswahl der Ausbildungseinheiten. Swissmem, Lizenzerwerb durch Kauf der CD-ROM

Getriebe. zur Auswahl der Ausbildungseinheiten. Swissmem, Lizenzerwerb durch Kauf der CD-ROM Getriebe Lernziele Getriebe im Funktionsstrang Funktion der Getriebe Systematik der Getriebe Getriebedarstellung Zahnradgetriebe Planetengetriebe Differentialgetriebe Stufenlos verstellbare mech. Getriebe

Mehr

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine.

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine. Motor und Fahrleistung A 160 CDI A 180 CDI A 180 CDI BlueEFFICIENCY Edition Hubraum (cm³) 1.461 1.461 1.461 Nennleistung (kw bei 1/min)¹ 66/2.750 4.000 80/4.000 80/4.000 Nenndrehmoment (Nm bei 1/min)¹

Mehr

Grundlagen der Elektronik

Grundlagen der Elektronik Grundlagen der Elektronik Wiederholung: Elektrische Größen Die elektrische Stromstärke I in A gibt an,... wie viele Elektronen sich pro Sekunde durch den Querschnitt eines Leiters bewegen. Die elektrische

Mehr

Energie-Träger-Stromkreis nach Prof. Dieter Plappert, Freiburg i.br.

Energie-Träger-Stromkreis nach Prof. Dieter Plappert, Freiburg i.br. Energie-Träger-Stromkreis nach Prof. Dieter Plappert, Freiburg i.br. 1. Eigenschaften Durch den analogen Aufbau von Wasserstrom- und elektrischem Stromkreis soll deren innerliche physikalische Strukturgleichheit

Mehr

Darauf können Sie zählen: 7 Sterne Gebrauchtwagen SIEBEN STERNE QUALITÄT GEBRAUCHTWAGEN

Darauf können Sie zählen: 7 Sterne Gebrauchtwagen SIEBEN STERNE QUALITÄT GEBRAUCHTWAGEN Darauf können Sie zählen: 7 Sterne Gebrauchtwagen SIEBEN STERNE QUALITÄT GEBRAUCHTWAGEN Die Renault Gebrauchtwagengarantie Die risikolose Alternative Es gibt viele gute Gründe, warum Sie den Kauf eines

Mehr

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells.

Die technischen Daten des E-Klasse T-Modells. Motor und Fahrleistung E 200 BlueTEC E 220 BlueTEC Zylinderanordnung/-anzahl R4 R4 Hubraum (cm³) 2.143 2.143 Nennleistung (kw bei 1/min)¹ 100/2.800 4.600 (100/2.800 4.600) 125/3.000 4.200 (125/3.000 4.200)

Mehr

DLE 30 Benzin Motor. Gebrauchsanweisung DLE 30

DLE 30 Benzin Motor. Gebrauchsanweisung DLE 30 DLE 30 Benzin Motor Gebrauchsanweisung DLE 30 Achtung! Lesen Sie die Anleitung vor dem Gebrauch des Motors. Schwere Verletzungen können Folge von falscher Handhabung sein. Alle Benzin-Motoren der DLE Serie

Mehr

Zulassungsprüfung für den Master-Studiengang in Elektrotechnik und Informationstechnik an der Leibniz Universität Hannover

Zulassungsprüfung für den Master-Studiengang in Elektrotechnik und Informationstechnik an der Leibniz Universität Hannover Zulassungsprüfung für den Master-Studiengang in Elektrotechnik und Informationstechnik an der Leibniz Universität Hannover Zulassungsjahr: 202 (Sommersemester) Allgemeine Informationen: Der deutschsprachige

Mehr

Sicherheit Lehrerinformation

Sicherheit Lehrerinformation Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag srelevante Bestandteile des Autos werden gemeinsam besprochen: Airbag, sgurte und Kindersitze werden angeschaut. Ziel Die SuS kennen die svorschriften in und zu einem

Mehr

schaltet den Vollbildmodus ein und aus (beim Dashboard - Feature seht angenehm).

schaltet den Vollbildmodus ein und aus (beim Dashboard - Feature seht angenehm). INSTALLATION DER SOFTWARE Wichtig: 123\TUNE nicht anschließen, bevor Sie die Software installiert haben! Gehen Sie auf www:123ignition-conversions.de und laden Sie die neueste Version von der 123\TUNE-Software

Mehr

Vervollständigen Sie das Schema mit Stromversorgung und Widerstandsmessgerät!

Vervollständigen Sie das Schema mit Stromversorgung und Widerstandsmessgerät! Übungen Elektronik Versuch 1 Elektronische Bauelemente In diesem Versuch werden die Eigenschaften und das Verhalten nichtlinearer Bauelemente analysiert. Dazu werden die Kennlinien aufgenommen. Für die

Mehr

Grundwissen Physik (8. Klasse)

Grundwissen Physik (8. Klasse) Grundwissen Physik (8. Klasse) 1 Energie 1.1 Energieerhaltungssatz 1.2 Goldene egel der Mechanik Energieerhaltungssatz: n einem abgeschlossenen System ist die Gesamtenergie konstant. Goldene egel der Mechanik:

Mehr

Peltier-Element kurz erklärt

Peltier-Element kurz erklärt Peltier-Element kurz erklärt Inhaltsverzeichnis 1 Peltier-Kühltechnk...3 2 Anwendungen...3 3 Was ist ein Peltier-Element...3 4 Peltier-Effekt...3 5 Prinzipieller Aufbau...4 6 Wärmeflüsse...4 6.1 Wärmebilanz...4

Mehr

Batterie - Tipps 2005/5. 1. Batterie-Ladungszustände. 1.1 Ladungsmangel

Batterie - Tipps 2005/5. 1. Batterie-Ladungszustände. 1.1 Ladungsmangel Batterie - Tipps 1. Batterie-Ladungszustände 1.1 Ladungsmangel Ladungsmangel ist eine Vorstufe der Tiefentladung. Eine wesentliche Schädigung der aktiven Massen in der Batterie hat noch nicht stattgefunden.

Mehr

Getriebegehäuse/Leitungsund Dichtsysteme

Getriebegehäuse/Leitungsund Dichtsysteme Getriebegehäuse/Leitungsund Dichtsysteme Manteldichtringsystem Die multitronic ist mit einem neuartigen Manteldichtringsystem ausgestattet. Die Manteldichtringe dichten den Anpressund Verstellzylinder

Mehr

Elektrische Arbeit und Leistung

Elektrische Arbeit und Leistung Elektrische Arbeit und Leistung 1. Tom möchte eine Glühbirne mit der Aufschrift 23 V/46 W an das Haushaltsnetz ( = 230 V) anschließen. Er hat dazu zwei Präzisionswiderstände mit dem jeweiligen Wert R =

Mehr

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 9 * Der Transistor Blatt 1

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 9 * Der Transistor Blatt 1 Physik-Übung * Jahrgangsstufe 9 * Der Transistor latt 1 Aufbau eines Transistors Ein npn-transistor entsteht, wenn man zwei n-dotierte Schichten mit einer dünnen dazwischen liegenden p-dotierten Schicht

Mehr

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien Unterrichtsmaterialien Arbeitsblatt Maschinen und Fortbewegung Lösungen 1. Tretkran (Ebene A) 1.1 Wie ermöglicht es der Tretkran, sehr große Lasten zu heben? Mit welchem Übersetzungsverhältnis wird die

Mehr

DYNATECH DYNAMICS AND TECHNOLOGY, S.L.

DYNATECH DYNAMICS AND TECHNOLOGY, S.L. DYNATECH DYNAMICS AND TECHNOLOGY, S.L. GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER LBD-200 INHALT 1.- Einleitung... S. 1 2.- Hauptkomponenten... S. 1 3.- Funktionsprinzipien... S. 2 4.- Befestigung an der Platte... S. 7

Mehr

kypräzise Regelung vom Produktfluss

kypräzise Regelung vom Produktfluss . kypräzise Regelung vom Produktfluss ky SPC-2 Hygienisches, elektro-pneumatisches Stellventil Anwendungsbereich Das Ventil SPC-2 ist ein hygienisches, elektro-pneumatisch betätigtes Regelventil, konstruiert

Mehr

Schalten mittels Transistor

Schalten mittels Transistor Manfred Kämmerer Technische Informatik Seite 1 Schalten mittels Transistor Der Transistor, der in Abbildung 1 gezeigten Schaltung (BC 237), arbeitet als elektronischer Schalter in Emitterschaltung. Die

Mehr

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung Einführung CAN-Schnittstelle für FMS Dieses Dokument enthält Informationen zum FMS-Standard. Der FMS-Standard ist eine von mehreren Lkw-Herstellern entwickelte, offene Schnittstelle. FMS-Standard description

Mehr

Abb. 2: Stiftleiste mit der ept-einpresszone - eine branchenübergreifende Standardanwendung für die Einpresstechnik.

Abb. 2: Stiftleiste mit der ept-einpresszone - eine branchenübergreifende Standardanwendung für die Einpresstechnik. Einpresstechnik 20.04.06 Kompetenz: Einpresstechnologie Mit Hilfe der Einpresstechnik werden elektrische und mechanische Verbindungsprobleme im Bereich der Elektromechanik gelöst. Ein Schwerpunkt in der

Mehr

Lesetext (Lesen, farbig Stichworte markieren, zusammenfassen)

Lesetext (Lesen, farbig Stichworte markieren, zusammenfassen) Lesetext (Lesen, farbig Stichworte markieren, zusammenfassen) Wenn jemand von Autos spricht, dann meint er eigentlich Automobile. Das Wort Auto stammt von dem griechischen Wort autos und bedeutet selbst,

Mehr

Technische Datenblätter

Technische Datenblätter Technische Datenblätter Inhaltsverzeichnis Unimog U 90 turbo... 2 Unimog U 1400 / 1450... 4 Unimog U 1600 / 1650... 6 Unimog U 1600 (21 / 1650 (21... 8 Unimog U 2100 /2150... 10 Unimog U 2400 /2450...

Mehr

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine.

Die technischen Daten der A-Klasse Limousine. Motor und Fahrleistung A 160 CDI A 160 CDI BlueEFFICIENCY¹ A 180 CDI¹ Hubraum (cm³) 1.991 1.991 1.991 Nennleistung (kw bei 1/min)² (60/4.200) 60/4.200 ( ) 80/4.200 (80/4.200) Nenndrehmoment (Nm bei 1/min)²

Mehr

Verdichter für Gleichstrom

Verdichter für Gleichstrom Verdichter für Gleichstrom Komfort wird in der heutigen Zeit immer wichtiger auch in der Kältetechnik. Dies gilt besonders für den Bereich mobiler Kältetechnik von mobilen Kühlboxen mit Verdichtertechnik

Mehr

Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007

Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007 Protokoll zum Versuch Transistorschaltungen Kirstin Hübner Armin Burgmeier Gruppe 15 10. Dezember 2007 1 Transistor-Kennlinien 1.1 Eingangskennlinie Nachdem wir die Schaltung wie in Bild 13 aufgebaut hatten,

Mehr

- Leuchtdiode, GaAs - Rückansicht eines Bausteins. - Thyristor

- Leuchtdiode, GaAs - Rückansicht eines Bausteins. - Thyristor Grundlagen Elektrotechnik / Elektronik Demonstrationsbausteine CL81300 Mit den Demonstrationsbausteinen bietet CONATEX- DIDACTIC ein Demonstrationssystem an, das zur Durchführung der wichtigsten Grundlagenversuche

Mehr

Spannungen und Ströme

Spannungen und Ströme niversität Koblenz Landau Name:..... Institut für Physik orname:..... Hardwarepraktikum für Informatiker Matr. Nr.:..... Spannungen und Ströme ersuch Nr. 1 orkenntnisse: Stromkreis, Knotenregel, Maschenregel,

Mehr

Entwickelt für die Zufriedenheit

Entwickelt für die Zufriedenheit Gabelstapler D15S / D18S-5 & D20SC-5 G15S / G18S-5 & G20SC-5 D20S / D25S / D30S / D33S-5 & D35C-5 G20E / G25E / G30E-5 G20P / G25P / G30P / G33P-5 & G35C-5 Entwickelt für die Zufriedenheit Konstruiert

Mehr

Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch

Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch Universelle Fahrzeugsystem-Analyse FSA mit innovativer Sensorprüfung von Bosch Diagnose-Komplettsystem Bosch FSA 740 In modernen Kraftfahrzeugen wächst der Anteil elektrischer und elektronischer Fahrzeugkomponenten

Mehr

Berufsfeld Fahrzeugtechnik

Berufsfeld Fahrzeugtechnik Wilfried Staudt Berufsfeld Fahrzeugtechnik Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen Prüfen und Instandsetzen

Mehr

BERGMANN DUMPER 2030 Frontflachkipper

BERGMANN DUMPER 2030 Frontflachkipper BERGMANN DUMPER 2030 Frontflachkipper Starke Argumente sorgen für Ihren Vorsprung hohe Standsicherheit durch die Pendelachse Hydraulische Parkbremse geringe Bauhöhe für Durchfahrten ab 1.980 mm Baumustergeprüft

Mehr

Glühlampenwechsel GLÜHLAMPENWECHSEL

Glühlampenwechsel GLÜHLAMPENWECHSEL Glühlampenwechsel GLÜHLAMPENWECHSEL Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der gesamten Außenbeleuchtung, bevor Sie die Fahrt aufnehmen. Vorsicht: Vor dem Wechseln einer Glühlampe immer die Zündung und

Mehr

Selbstinduktion. Versuchsdurchführung : Der Schalter S wird wahlweise geschlossen bzw. geöffnet

Selbstinduktion. Versuchsdurchführung : Der Schalter S wird wahlweise geschlossen bzw. geöffnet Selbstinduktion Das Induktionsgesetz besagt, dass immer dann in einem Leiter eine Spannung induziert wird, wenn eine zeitliche Änderung des magnetischen Flusses auftritt! Versuch: In einer Parallel- und

Mehr

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Praktikum Nr. 3 Manuel Schwarz Matrikelnr.: 207XXX Pascal Hahulla Matrikelnr.: 207XXX Thema: Transistorschaltungen

Mehr

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie 1 Grundwissen Energie Die physikalische Größe Energie E ist so festgelegt, dass Energieerhaltung gilt. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann nur von einer Form in andere Formen umgewandelt

Mehr

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Vorbereitung: Lesen Sie den ersten Teil der Versuchsbeschreibung Oszillograph des Anfängerpraktikums, in dem die Funktionsweise und die wichtigsten Bedienungselemente

Mehr

Einführung in die Physik

Einführung in die Physik Einführung in die Physik für Pharmazeuten und Biologen (PPh) Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik Klausur: Montag, 11.02. 2008 um 13 16 Uhr (90 min) Willstätter-HS Buchner-HS Nachklausur: Freitag, 18.04.

Mehr

für POSIDRIVE FDS 4000

für POSIDRIVE FDS 4000 AS-Interface Ankopplung für Frequenzumrichter POSIDRIVE FDS 4000 Dokumentation Vor der Inbetriebnahme unbedingt diese Dokumentation, sowie die Montage- und Inbetriebnahmeanleitung für POSIDRIVE FDS 4000

Mehr

Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen

Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen RADOLID Thiel GmbH Lösenbacher Landstrasse 166 58509 Lüdenscheid T +49 2351 979494 F +49 2351 979490 Korrosion von Schraubverbindungen an CFK-Bauteilen von Fabian Henkes Korrosion an Schraubenverbindungen

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL Modul: Versuch: Physikalische Eigenschaften I. VERSUCHSZIEL Die

Mehr

III Sensoren und Aktoren

III Sensoren und Aktoren III Sensoren und Aktoren Allen elektronischen Systemen gemeinsam ist, dass sie nach dem EVA-Prinzip der Informationsverarbeitung arbeiten. EINGABE VERARBEITUNG AUSGABE Information Ansteuerung Sensoren

Mehr

Hinweise zu Einsätzen an Gebäuden mit Photovoltaikanlagen

Hinweise zu Einsätzen an Gebäuden mit Photovoltaikanlagen www.lfs-bw.de N:\Web\Photovoltaikanlagen\Photovoltaikanlagen.pdf Hinweise zu Einsätzen an Gebäuden mit Photovoltaikanlagen Thema: Baukunde Photovoltaik - Z Ausgabe: 21.05.2010 Finis, Schmid, Koch Urheberrechte:

Mehr