Grundzüge der Internationalen Beziehungen

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1 Grundzüge der Internationalen Beziehungen Einführung in die Analyse Internationaler Politik

2 Intelligence-Kooperation

3 Gliederung der Vorlesung Datum Nr. Thema Leitung Literatur Lehreinheit Einführung Thomas Jäger Grundbegriffe I Thomas Jäger Czempiel 2 (1996), Frei (1973) Grundbegriffe II Thomas Jäger Waltz (2003) Realismus/ Neorealismus Interdependenz und Institutionalismus Thomas Jäger Lynn-Jones (1999), Bull (1977) Simon Ruhnke Keohane (1989) Intelligence-Kooperation 3/32

4 Gliederung der Vorlesung Datum Nr. Thema Leitung Literatur Lehreinheit Liberalismus Rasmus Beckmann Moravcsik (1997) Weltöffentlichkeit Henrike Viehrig Manheim (1994) Weltpolitik der USA Alexander Höse 6 7 Lake (2003) Intelligence- Kooperation Anna Daun Westerfield (1996) Rüstungsdynamik und Rüstungskontrolle Mischa Hansel Buzan/Herring (1998) Intelligence-Kooperation 4/32

5 Gliederung der Vorlesung Datum Nr. Thema Leitung Literatur Lehreinheit Konflikttheorie Thomas Jäger Globalisierung, Transnationalisierung Internationalisierung - Analysen internationaler Politik Thomas Jäger Czempiel (1975), Link (1979) Jäger/ Beckmann (2007) Intelligence-Kooperation 5/32

6 Gliederung der Sitzung (1) 1. Literatur der Sitzung 2. Definition von Intelligence 3. Definition von Intelligence-Kooperation 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen Intelligence-Kooperation 6/32

7 Literatur der Sitzung Westerfield, H. B. (1996): America and the World of Intelligence Liaison, in: Intelligence and National Security, 11(3), Intelligence-Kooperation 7/32 1. Literatur der Sitzung

8 Drei Bestandteile von Intelligence 1. die Nachrichten Zweck ist die Herstellung von Wissen 2. die Dienste Intelligence ist ein Instrument der Außenpolitik 3. das Geheime die Produktion und Verwertung des nachrichtendienstlichen Wissens ist geheim Intelligence-Kooperation 8/32 2. Definition von Intelligence

9 Der Intelligence-Zyklus in der Darstellung des BND Bundesregierung Unterrichtung Auftrag Analyse Steuerung Beschaffung Intelligence-Kooperation 9/32 2. Definition von Intelligence

10 Kategorisierung nach Beschaffungsmethode Humint (human intelligence): Von Menschen beschaffte Intelligence. Techint (technical intelligence): Datenbeschaffung mit technischen Mitteln. Imint (imagery intelligence): Bildmaterial aus Aufklärungsflügen und Satelliten. Sigint (signals intelligence): Abfangen von Signalen (Radar, Radio, Funk, Morse u.a.). Comint (communications intelligence): Unterart von Sigint (Telefon, , Fax) Intelligence-Kooperation 10/32 2. Definition von Intelligence

11 Counterintelligence umfasst: Defensive Counterintelligence (Spionageabwehr) Offensive Counterintelligence (Gegenspionage) Intelligence-Kooperation 11/32 2. Definition von Intelligence

12 Covert Action Verdeckte Handlungen sind Aktivitäten von Regierungen, die darauf abzielen, die politischen, ökonomischen und militärischen Bedingungen in anderen Staaten zu beeinflussen und die dann angewandt werden, wenn die Regierung nicht in Erscheinung treten oder dies öffentlich nicht eingestanden werden soll. Verdecktes Handeln lässt sich kategorisieren in Propaganda, politische und ökonomische Aktionen und paramilitärische Aktionen Intelligence-Kooperation 12/32 2. Definition von Intelligence

13 Definition von Intelligence (nach Jäger) Intelligence ist der Prozess und das Ergebnis einer bürokratischen Koordination, um der politischen Führung (oder den von ihr beauftragten Adressaten) auf der Basis öffentlich zugänglicher und erst erschlossener Informationen Kenntnis von Vorgängen und den möglichen Folgen eigenen und fremden Verhaltens zu vermitteln, die von Bedeutung für die Realisierung der vorherrschenden gesellschaftlichen Werte und die Erreichung der entsprechend definierten Ziele sind, sowie andere Akteure davon abzuhalten, Kenntnis über die eigene Informationsgewinnung und Interessenumsetzung zu erlangen, wo dies nach Willen der politischen Führung verweigert werden soll Intelligence-Kooperation 13/32 2. Definition von Intelligence

14 Intelligence im internationalen System Aufrüstung Militärische Fähigkeiten Allianzen Internationales anarchisches System Sicherheits dilemma Fähigkeiten erhöhen Eigene Intelligence- Fähigkeiten Strategisches Wissen Intelligence Kooperation Intelligence-Kooperation 14/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

15 Militärische Allianzen und Intelligence-Kooperation: Unterschiede Militärische Allianzen Effektiv durch Sichtbarkeit Intelligence-Kooperation Effektiv durch Geheimhaltung Notwendigkeit der Legitimation Ausschluss konkurrierender Allianzen je geheimer desto weniger Notwendigkeit der Legitimation Beliebig viele Kooperationen möglich Intelligence-Kooperation 15/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

16 Drei Gründe für Intelligence-Kooperation 1. Kooperation schafft hohe absolute Gewinne 2. Kooperation schafft relative Gewinne gegenüber Dritten 3. Aufklärung der Kooperationspartner Intelligence-Kooperation 16/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

17 Drei Risiken von Intelligence-Kooperation 1. Penetration (Spionage durch den Kooperationspartner) 2. Undichte Stellen ( Löcher ) 3. Gefährdung von Quellen und Methoden Intelligence-Kooperation 17/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

18 Zwei Arten von Intelligence-Kooperation 1. Austausch von Intelligence 2. Operative Kooperation (in Anlehnung an Westerfield) Intelligence-Kooperation 18/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

19 Zwei Unterarten des Intelligence-Tauschs 1. Austausch von Informationen und Erkenntnissen 2. Austausch von Rohdaten Intelligence-Kooperation 19/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

20 Drei Unterarten der operativen Intelligence-Kooperation 1. Parallele Operationen 2. Zugeteilte Operationen (nach Westerfield) 3. Gemeinsame Operationen Intelligence-Kooperation 20/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

21 Rangfolge der Arten von Intelligence-Kooperation Austausch von Informationen flach Austausch von Rohdaten Parallele Operationen Zugeteilte Operationen Gemeinsame Operationen tief Intelligence-Kooperation 21/32 3. Definition von Intelligence-Kooperation

22 Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen Interessen Intelligence-Macht Situative Ebene (Interaktion) Institutionen Institutionelle Ebene (Regeln) Machtverteilung Anzahl der Kooperationspartner Strukturelle Ebene (Beziehung) Intelligence-Kooperation 22/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

23 Strukturelle Bedingungen Bilateral ist optimal Ungezähmte Machteffekte innerhalb von Intelligence- Beziehungen Intelligence-Kooperation 23/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

24 Institutionelle Bedingungen Reziprozität (tit-for-tat) in bilateralen Beziehungen Institutionen sind Instrumente des Mächtigeren Intelligence-Kooperation 24/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

25 Situative Bedingungen Kompatible Interessen (gemeinsam oder unabhängig) Komplementäre Fähigkeiten Intelligence-Kooperation 25/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

26 Der Intelligence-Kooperations-Möglichkeitsraum Nicht komplementär F ä h i g k e i t e n Kooperation Keine Kooperation Komplementär gemeinsam unabhängig inkompatibel I n t e r e s s e n Intelligence-Kooperation 26/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

27 Nicht komplementär Deutsch-amerikanische Intelligence-Kooperation I Die gemeinsame Operation gegen die Sauerland-Gruppe F ä h i g k e i t e n Komplementär Operation gegen die Sauerlandgruppe gemeinsam unabhängig inkompatibel I n t e r e s s e n Intelligence-Kooperation 27/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

28 Deutsch-amerikanische Intelligence-Kooperation II Nicht komplementär F ä h i g k e i t e n Intelligence-Tausch über Terrorismusverdächtige Intelligence-Tausch über Terrorismusverdächtige Komplementär gemeinsam unabhängig inkompatibel I n t e r e s s e n Intelligence-Kooperation 28/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

29 Deutsch-amerikanische Intelligence-Kooperation III Nicht komplementär F ä h i g k e i t e n Intelligence-Tausch der Quelle Curveball Curveball Komplementär gemeinsam unabhängig inkompatibel I n t e r e s s e n Intelligence-Kooperation 29/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

30 Deutsch-amerikanische Intelligence-Kooperation IV Nicht komplementär F ä h i g k e i t e n BND-Agenten im Irakkrieg BND-Agenten in Bagdad Komplementär gemeinsam unabhängig inkompatibel I n t e r e s s e n Intelligence-Kooperation 30/32 4. Analyse von Intelligence-Kooperation auf drei Ebenen

31 Weiterführende Literatur Lowenthal, Mark (2003): Intelligence. From Secrets to Policy, Washington: CQ Press. Richelson, Jeffrey T. (1990): The Calculus of Intelligence Cooperation, in: International Journal of Intelligence and Counterintelligence 4, no. 3 (Fall 1990): Richelson, Jeffrey T./Ball, Desmond (1985): The Ties that Bind. Intelligence Cooperation between the UKUSA Countries The United Kingdom, the United States of America, Canada, Australia and New Zealand. Boston & London: Allen & Unwin. Shulsky, Abram/Gary Schmitt (2002): Silent Warfare. Understanding the World of Intelligence, Dulles: Brassey s Intelligence-Kooperation 31/32

32 Literatur für die nächste Woche Czempiel, Ernst-Otto (1975): Friede und Konflikt in den Internationalen Beziehungen, in: Helga Haftendorn (Hg.): Theorie der Internationalen Politik. Gegenstand und Methode der Internationalen Beziehungen, Hamburg, und Link, Werner (1979): Überlegungen zum Begriff 'Konflikt' in den internationalen Beziehungen - Versuch einer Begriffsklärung, in: Politische Vierteljahresschrift (PVS), 20(1), Intelligence-Kooperation 32/32

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