Fresenius Investor News

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1 Der Gesundheitskonzern 3. Mai 2001 Kontakt: Birgit Grund Fresenius AG Investor Relations Tel Fax Internet: Fresenius Investor News 1. Quartal 2001: Im Rahmen der Erwartungen Umsatz: EBIT: Ergebnis nach Steuern: + 21 % auf 1,66 Mrd. Euro + 7 % auf % auf 62 Die Geschäftsentwicklung des Fresenius-Konzerns verlief im 1. Quartal 2001 gemäß den eigenen Erwartungen: Der Konzern-Umsatz stieg um 21 % auf (1. Quartal 2000: ), das Ergebnis nach Steuern um 11 % auf 62 Mio Euro (1. Quartal 2000: 56 ). Einfluss auf das Ergebnis hatten die Aufwendungen für die Restrukturierungsmaßnahmen sowie im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte für parenterale Ernährungslösungen in Uppsala, Schweden, im Unternehmensbereich Fresenius Kabi sowie die Integration von Everest, der jüngsten Akquisition von Fresenius Medical Care. Umsatz-Plus: 285 Millionen Euro Der Umsatzanstieg von 21 % oder 285 Millionen Euro war vor allem durch Akquisitionen bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi begünstigt. Die Zukäufe trugen mit 11 %-Punkten zum Umsatzwachstum bei. Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Zu konstanten Wechselkursen hätte der Umsatzanstieg 17 % betragen. Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 1 von 8

2 Die Umsatzverteilung nach Unternehmensbereichen gliederte sich wie folgt: Q1/2000 Q1/2001 Fresenius Medical Care 74% 75% Fresenius Kabi 18% 18% Fresenius ProServe 5% 4% Fresenius HemoCare 3% 3% Fresenius Medical Care hält mit 75 % den größten Anteil am Konzern-Umsatz. Der Anstieg von 1 %-Punkt gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf positive Währungsumrechnungseffekte zurückzuführen. Deutliches Wachstum in Asien und in Südamerika Mit einem Umsatzwachstum von 10 % in Europa und 24 % (zu konstanten Wechselkursen 17 %) in Nordamerika festigte Fresenius seine Führungsposition in den Stamm-Märkten. Prozentual deutlich stärker entwickelten sich die Umsätze in den Wachstumsmärkten Asien-Pazifik und Südamerika, wo die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen auch in Zukunft stark steigen wird. Q1/2000 Q1/2001 Wachstum Anteil am Gesamtumsatz Europa % 30% Nordamerika % 58% Asien-Pazifik % 6% Südamerika % 5% Afrika % 1% Gesamt % 100% Ergebnis nach Steuern wächst um 11 % Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigerte Fresenius im 1. Quartal 2001 um 14 % auf 291 (1. Quartal 2000: 255 Mio Euro). Den Konzern-EBIT konnte Fresenius um 7 % auf 179 (1. Quartal 2000: 167 ) erhöhen. Die EBIT-Marge verringerte sich von 12,2 % auf 10,8 %. Fresenius erreichte ein Ergebnis nach Steuern von 62 nach 56 im Vorjahresquartal (+ 11 %). Das Ergebnis je Aktie nach Gewinnanteilen Dritter in Höhe von 1,10 Euro lag um 21 % unter dem des 1. Quartals 2000 mit 1,40 Euro. Der Rückgang des Ergebnisses nach Gewinnanteilen Dritter beruht darauf, dass sich aufgrund der bei der Fresenius Medical Care erfolgten Kapitalerhöhungen der Anteil der Fresenius AG am Gesamtkapital der Fresenius Medical Care von 43 % im 1. Quartal 2000 auf 37 % im 1. Quartal 2001 verringert hat. Die Änderungen der Wechselkursrelationen, vor allem die Stärke des US-Dollars zum Euro, schlugen in der Währungsumrechnung positiv zu Buche: Zu konstanten Wechselkursen betrug die EBIT-Steigerung 2 % und die Steigerung des Ergebnisses nach Steuern 4 %. Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 2 von 8

3 Ausblick auf das Gesamtjahr 2001 Trotz der temporären Ergebniseinflüsse bei Fresenius Kabi und der Integrationsphase von Everest bei Fresenius Medical Care verfügt der Fresenius- Konzern mit seiner langfristig angelegten Strategie über ein hohes Wachstumspotenzial. Für das Gesamtjahr 2001 erwartet der Konzern weiterhin sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresüberschuss zweistellige Wachstumsraten zu erreichen. Zu weiteren Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung: Die Abschreibungen stiegen um 27 % auf 112 (1. Quartal 2000: 88 Mio Euro). Das Zinsergebnis betrug -66 (1. Quartal 2000: -62 ). Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie die Finanzierung der im Geschäftsjahr 2000 getätigten Akquisitionen zurückzuführen. Die Steuerquote des Konzerns hat sich mit 45,1 % gegenüber dem Jahresende 2000 (46,2 %) verringert. Cashflow Der Cashflow des Konzerns stieg im 1. Quartal 2001 um 23 % auf 182 (1. Quartal 2000: 148 ). Für die Zunahme des Working Capital wurden aufgrund des expandierenden Geschäfts 130 aufgewendet (1. Quartal 2000: 46 Mio Euro). Hierbei wirkte sich vor allem die Veränderung der Forderungen erhöhend aus. Dementsprechend ergibt sich ein operativer Cashflow von 52 (1. Quartal 2000: 102 ). Aufgrund der im 1. Quartal 2001 getätigten Netto-Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 83 (1. Quartal 2000: 58 ) belief sich der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf -31 (1. Quartal 2000: 44 ). Hohes Investitionsvolumen durch Everest-Akquisition Im 1. Quartal 2001 wurden 488 investiert (Vorjahr: 114 ). Rund drei Viertel dieser Investitionssumme entfielen auf die Akquisition von Everest, eines amerikanischen Anbieters von Dialyse-Dienstleistungen. Bei den Sachanlagen (18 % des Investitionsvolumens) sind vorwiegend die Gründung und Einrichtung von Dialysekliniken sowie die Optimierung und die Kapazitätserweiterung von Produktionsanlagen zu nennen. Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 3 von 8

4 Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 10 % auf ( : ). Mehr als die Hälfte dieser Steigerung ist auf den Erwerb von Everest zurückzuführen. 2 %-Punkte des Zuwachses resultierten aus Währungseffekten und 2 %-Punkte aus der laufenden Geschäftsexpansion. Die Eigenkapitalquote betrug 42 % zum 31. März 2001 ( : 43 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Anleihen des Fresenius- Konzerns betrugen zum 31. März Gegenüber dem Geschäftsjahresende 2000 nahmen diese um 419 zu ( : ). Dies ist im Wesentlichen auf die Finanzierung von Akquisitionen sowie auf Währungsumrechnungseffekte zurückzuführen. Die Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care Fresenius Medical Care erreichte auf US$-Basis und nach US-GAAP im 1. Quartal 2001 einen Umsatzanstieg von 16 % auf Mio US$ (Vorjahr: Mio US$). 73 % des Umsatzes von Fresenius Medical Care entfielen auf den Bereich Dialysedienstleistungen, der um 22 % auf 850 Mio US$ wuchs (1. Quartal 2000: 695 Mio US$). Dieser Anstieg wurde neben dem erstmaligen Einbezug der Everest- Akquisition im Wesentlichen durch die Zahl der Dialysebehandlungen bestimmt: Insgesamt führte Fresenius Medical Care im Berichtszeitraum 3,6 Millionen Dialysebehandlungen durch, 21 % mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz mit Dialyseprodukten konnte unter Einbezug der Produktverkäufe an eigene Dialysekliniken um 4 % (währungsbereinigt: + 9 %) auf 393 Mio US$ erhöht werden (1. Quartal 2000: 378 Mio US$). In Nordamerika stieg der Umsatz um 17 % auf 867 Mio US$ (1. Quartal 2000: 742 Mio US$). Den Umsatz im internationalen Geschäft außerhalb der USA konnte Fresenius Medical Care um 13 % (währungsbereinigt: + 21 %) auf 293 Mio US$ steigern (1. Quartal 2000: 259 Mio US$). Der EBIT von Fresenius Medical Care wuchs um 8 % auf 157 Mio US$ (1. Quartal 2000: 145 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 13,6 % im Vergleich zu 14,5 % im 1. Quartal 2000, hauptsächlich bedingt durch die Integration von Everest sowie durch die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Bereinigt um diese Effekte betrug die EBIT-Marge 14,4 %. Die Integration von Everest wird voraussichtlich Ende des 2. Quartals 2001 abgeschlossen sein. Fresenius Medical Care betrieb zum weltweit Dialysekliniken, davon befinden sich Kliniken in den USA. Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 4 von 8

5 Fresenius Kabi Fresenius Kabi erzielte im 1. Quartal 2001 einen Umsatzanstieg von 19 % auf 307 (1. Quartal 2000: 257 ). Der Umsatz im Produktbereich wuchs um 14 % auf 262. Der Bereich der ambulanten Dienstleistungen Calea erzielte einen Umsatz von 45 (1. Quartal 2000: 28 ) zu der der erstmalige Einbezug der Akquisition ProReha den wesentlichen Beitrag leistete. Der EBIT von Fresenius Kabi betrug im 1. Quartal und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 22. Das Ergebnis der Fresenius Kabi ist, wie im März angekündigt, durch Anlaufkosten für die Produktionslinie von Einund Dreikammerbeuteln in Uppsala und den damit verbundenen zusätzlichen Aufwendungen in den Werken Stockholm und Limoges, durch Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen sowie ein negatives Ergebnis der Gesellschaft ProReha belastet. Der Produktionsanlauf in Uppsala wurde im Berichtszeitraum planmäßig fortgesetzt. Die Optimierung der internationalen Organisationsstruktur sowie der Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsbereiche durch den Abbau von Arbeitskräften ist angelaufen. Derzeit werden Sozialplanverhandlungen für rund 140 Beschäftigte in Deutschland geführt. Fresenius ProServe Außerordentlich erfreulich entwickelten sich Auftragseingang und Auftragsbestand: Der Auftragseingang belief sich im Berichtszeitraum auf 149 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht (1. Quartal 2000: 51 Mio Euro). Der Auftragsbestand zum stieg um 21 % auf 368 im Vergleich zum (305 ). So erhielt u.a. die VAMED, eine Tochtergesellschaft der Fresenius ProServe, vom philippinischen Gesundheitsministerium einen Auftrag zur Modernisierung von 23 staatlichen Krankenhäusern. Fresenius ProServe konnte im Berichtszeitraum den EBIT auf 3 steigern (1. Quartal 2000: 2 ). Der Umsatz im 1. Quartal 2001 betrug 60 und lag abrechnungsbedingt 10 % unter dem Vorjahreswert von 67. Die Akquisition der Wittgensteiner Kliniken AG, ein großer bundesweit tätiger privater Krankenhausträger, soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden. Im Januar 2001 haben die WKA-Aktionäre mit großer Mehrheit der Übernahme zugestimmt. In der Hauptversammlung am 31. Mai 2001 werden die Aktionäre der Fresenius AG abschließend über den Antrag zur Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage entscheiden. Fresenius HemoCare Fresenius HemoCare hat im 1. Quartal 2001 eine Umsatzsteigerung von 11 % auf 52 (1. Quartal 2000: 47 ). Der EBIT belief sich auf 2 (1. Quartal 2000: 1 ). Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 5 von 8

6 Auch im 1. Quartal 2001 erfolgten wieder hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau der Vertriebsstruktur. Fresenius HemoCare hat die klinische Studie mit dem Adsorber MATISSE für die Sepsistherapie fortgesetzt. Erste Ergebnisse hierzu werden im 2. Halbjahr 2001 erwartet. Auf dem Gebiet der Immuntherapien zur Behandlung von Krebs mit bispezifischen trifunktionalen Antikörpern wurde eine klinische Studie in der Indikation NSCLC, nicht kleinzelliges Lungenkarzinom, begonnen. Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 6 von 8

7 Konzernzahlen auf einen Blick Q1/2000 Q1/2001 Veränderung Fresenius-Konzern Umsatz Fresenius Medical Care % Fresenius Kabi % Fresenius ProServe % Fresenius HemoCare % Innenumsatz Konzern-Umsatz % EBITDA % Abschreibungen % EBIT Fresenius Medical Care % Fresenius Kabi % Fresenius ProServe % Fresenius HemoCare % Konzernkosten / Sonstige -5-6 Konzern-EBIT % Zinsergebnis und Vergütung für genussscheinähnliche Wertpapiere % Ergebnis vor Steuern % Steuern vom Einkommen und vom Ertrag % Ergebnis nach Steuern % Gewinnanteile Dritter % Ergebnis nach Gewinnanteilen Dritter % Ergebnis je Aktie nach Gewinnanteilen Dritter (in Euro) 1,40 1,10-21% Mitarbeiter (Vorjahr ) % Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände % Akquisitionen % Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 7 von 8

8 Veränderung Kennzahlen der Bilanz Aktiva Anlagevermögen % davon Sachanlagen % Umlaufvermögen % davon Vorräte % davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen % Bilanzsumme % Passiva Eigenkapital % Rückstellungen % Verbindlichkeiten % davon Bankverbindlichkeiten / Eurobond / Comm.Paper % davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen % Bilanzsumme % Q1/2000 Q1/2001 Veränderung Cashflow-Rechnung Ergebnis nach Steuern % Abschreibungen / Veränderung Pensionsrückstellung % Cashflow % Veränderung Working Capital % Operativer Cashflow % Investitionen (netto) % Free Cashflow (vor Akquisitionen und Dividenden) % Mittelabfluss für Akquisitionen (netto) % Mittelzufluss / -abnahme aus Finanzierungstätigkeit % Wechselkursbedingte Veränderung der flüssigen Mittel % Veränderung der flüssigen Mittel % Postanschrift: Fresenius AG, Investor Relations, Bad Homburg Seite 8 von 8

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