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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 3/2014 Schwerpunkt: Rechenzentren für die öffentliche Verwaltung 3/14 1

2 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Rechenzentren sind seit jeher das Herzstück öffentlicher IT-Dienstleister. Hier werden Informationen der öffentlichen Hand zentral gespeichert, verarbeitet und sind rund um die Uhr abrufbar. Heute müssen Rechenzentren höchsten Ansprüchen an die Sicherheit genügen. Die Sicherheit baulicher Art, also die Begrenzung des physischen Zugangs, ist eine wesentliche Grundlage (Seite 4). Auch der Informationssicherheit kommt eine hohe Bedeutung zu: Die eingesetzte Hard- und Software muss hundertprozentig funktionieren, die Prozesse im Rechenzentrum müssen sicher sein. Gespeicherte Daten müssen vor unbefugten Zugriffen geschützt sein. Die Zertifizierung nach BSI-Grundschutz spielt hier eine wichtige Rolle (Seiten 4, 11, 13). Energieeffizienz ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der von Rechenzentren der öffentlichen Verwaltung heute erwartet wird. Die enorme Wärmeerzeugung der Server und die notwendige Kühlleistung in Einklang zu bringen, bei möglichst geringem Stromverbrauch, ist eine Herausforderung. Im ITDZ Berlin funktioniert das so gut, dass das Secure Data-Center letztes Jahr mit dem Blauen Engel für energieeffizienten Rechenzentrumsbetrieb ausgezeichnet wurde (Seite 5). Wenn die Aspekte Sicherheit und Klimatisierung gemeistert sind, müssen sich moderne Rechenzentren heute auch dem wachsenden Bedarf an Cloud-Lösungen widmen. Kunden möchten eigenständig Serverleistungen zu- und abbestellen. Von der Bezeichnung IT-Fabrik, im Sinne einer automatisierten und standardisierten Dienstebereitstellung im Rechenzentrum, wird hierbei verstärkt Gebrauch gemacht (Seiten 7, 9 und 15). Wenn all diese Dinge bei einem Rechenzentrum berücksichtigt werden, ist spätestens klar, dass damit eine Konsolidierung vormals dezentraler Rechenzentrumsressourcen einhergehen muss. Das notwendige Know-how und die Wirtschaftlichkeit, sprechen für die zentrale Bereitstellung moderner, sicherer und energieeffizienter Rechenzentren durch öffentliche IT-Dienstleister. Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen Konrad Kandziora Vorstand 3/14 2

3 Editorial 2 Impressum 28 Schwerpunktthema Sensible Daten sicher untergebracht. Ausstattung eines Rechenzentrums wesentlicher Aspekt der Informationssicherheit 4 Rechenzentrum des ITDZ Berlin mit dem Blauen Engel für Energieeffizienz ausgezeichnet 5 Moderne Rechenzentren im ITDZ Berlin. Hochautomatisierte und effiziente Bereitstellungsprozesse unterstützen die Landesstrategie 7 Data-Center-Automation. Die automatisierte IT-Fabrik 9 Energieeffizientes, zertifiziertes Rechenzentrum für die Kommunen in der Region Stuttgart 11 Rechenzentrum der ekom21 in Hessen 13 ekom 21 Sicherheit geht vor 13 BIT-LB Bündelung der IT-Ressourcen auf dem Hochschulcampus Ludwigsburg 14 HZD - Von der DV-Manufaktur zur IT-Fabrik 15 regio IT Aachen Mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit im Rechenzentrum 18 E-Government und Verwaltung E-Government nutzt der Verwaltung, nicht der Wirtschaft 19 Berichte und Infos Infrastrukturmanagement für die Service-Erbringung 2O 84 Prozent der IT-Servicefälle fallen nicht unter Supportverträge 21 Startschuss für Berliner Start-Up-Zentrum Factory 22 Erstmals seit fünf Jahren mehr als 4O.OOO IT-Azubis 23 Azubi-Bewerber als selbstbewusste Sinnsucher 24 Jeder Dritte liest keine Datenschutzerklärungen 25 GeoServiceCenter präsentiert neue Version des Geoportal Brandenburg 25 Online Berliner Familienportal ist online 26 Beste egovernment-, ehealth- und eeducation-projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gekürt 26 Dies und Das 18 berufliche s im Durchschnitt pro Tag 27 Vier von zehn Beschäftigten arbeiten zeitweise von zu Hause aus 27 Vor 2O Jahren im HotCon: Ein multimediales User Help Desk für das Service- und Administrationszentrum im LIT 28 3/14 3

4 Ausstattung eines Rechenzentrums wesentlicher Aspekt der Informationssicherheit Sensible Daten sicher untergebracht Bei Informationssicherheit denken viele zunächst an Abwehr von Viren, Hackern und Datenklau. Doch wie steht es um die physische Firewall? Sind die Daten auch ausreichend gegen Brandfälle oder Stromausfall geschützt? Das ITDZ Berlin hat seine Rechenzentren nicht nur technisch, sondern auch baulich in Sachen Sicherheit hochgerüstet. Denn wo täglich die vertraulichen und sensiblen Daten von Bürgerinnen und Bürgern verarbeitet werden, steht viel auf dem Spiel. Um auf künftige landesstrategische Vorhaben, wie beispielsweise eine landesweite Serverkonsolidierung bestens vorbereitet zu sein, hat das ITDZ Berlin seine beiden Rechenzentren aus- und aufgebaut und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Dabei wurde das Augenmerk insbesondere auf die Gewährleistung der Informationssicherheit gelegt nicht nur bei der Technik, sondern auch bei der Gebäudeausstattung. Die Erfüllung hoher Standards zur Informationssicherheit ist für den Landesdienstleister von existenzieller Bedeutung. Eine Leitlinie zur Informationssicherheit ist daher unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensstrategie des ITDZ Berlin. Dazu gehört unter anderem die Ausrichtung an den Standards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Diese sind auch bindend für Anwendungen, Infrastruktur und räumliche Ausstattung der Data-Center des ITDZ Berlin. IT-Grundschutz ist die Basis Das BSI hat eine Vorgehensweise entwickelt, um Sicherheitsmaßnahmen für die Informationstechnik eines Unternehmens zu identifizieren und umzusetzen. Im Rahmen des IT-Grundschutzes empfiehlt das BSI Vorgehensweisen, d. h. technische, organisatorische, personelle und infrastrukturelle Standard-Sicherheitsmaßnahmen um alle Informationen einer Institution angemessen zu schützen. Unterschiedliche Schutzbedarfe Das ITDZ Berlin betreibt zwei Rechenzentren, das Secure Data-Center (SDC) und das High Secure Data-Center (HSDC). Entsprechend der Vorgabe des Landes Berlin ist bei der Errichtung und dem Betrieb von Rechenzentren der BSI- Grundschutz umzusetzen. Im HSDC des ITDZ Berlin ist dies bereits zu hundert Prozent erfolgt. Die Sicherheit von Daten und Anwendungen der Landesverwaltung, deren Schutzbedarf über den IT-Grundschutz hinausgeht, kann im High Secure Data-Center des ITDZ Berlin ebenfalls gewährleistet werden. Die Vielzahl an Maßnahmen, die nach IT- Grundschutz gefordert werden, ist detailliert auf der Website des BSI aufgeführt. Einige besonders anschauliche Vorkehrungen zum Schutz des Hochsicherheits-Rechenzentrums des ITDZ Berlin werden im Folgenden beispielhaft dargestellt. Gebäudeinfrastruktur und Brandschutz Die Rechenzentren befinden sich an zwei getrennten und voneinander entfernten Standorten, die von außen nicht erkennbar sind. Das High Secure Data-Center befindet sich an einem geheimen Ort in einer unterirdischen Bunkeranlage. Alle Um- und Ausbauten wurden auf Basis aktueller Industriestandards ausgeführt. Die massive Bauweise minimiert das Risiko einer Gefährdung durch Überflutung, Feuer, Blitzeinschlag oder terroristische Angriffe. Äußerer und innerer Blitzschutz sind selbstverständlich vorhanden. Das HSDC ist fensterlos, die tonnenschweren Stahltüren halten sowohl Explosionen als auch Versuchen des Aufschweißens stand. Außerdem liegen die Rechenzentren in einer sicherheitstechnisch risikoarmen Umgebung. Die nächsten Wasserläufe liegen kilometerweit entfernt. Gegen eindringendes und auslaufendes Wasser sind Wasserstandsmelder installiert, die eine Alarmierung auslösen. Der Brandschutz im HSDC wird durch eine Reihe baulicher Maßnahmen wie massive Brandschutzwände zwischen den einzelnen Sicherheitszellen, zertifi- 3/14 4

5 zierte Brandschottungen und hochwertige, feuerfeste Keramikfußböden gewährleistet. Die Brandvermeidung im HSDC erfolgt durch eine präventive Sauerstoffreduzierung und eine Brandbekämpfung durch Steuerung der Luftzufuhr. Die Räumlichkeiten werden flächendeckend durch automatischen Mehrkriterienmelder (optisch/thermisch) durchgeführt. Eine sensible Rauchgas-Ansauganlage sorgt für eine Brandfrüherkennung. Die Brandmelder sind an die vorhandene zentrale Meldeanlage angeschlossen. Die Überwachung der Brandmeldeanlage erfolgt durch eine ständig besetzte Leitwarte. Brandschutzbegehungen werden regelmäßig durchgeführt. Sollte allen Maßnahmen zum Trotz ein Brand ausbrechen, kann jede Zelle im Hochsicherheitsrechenzentrum einzeln luftdicht verschlossen werden, um den Brandherd kurzfristig zu ersticken. Serversysteme werden in einem solchen Fall nicht durch den Einsatz von Löschmitteln beschädigt. Um eine Ausbreitung von Bränden zu verhindern, werden nur brandschutzgerechte Kabel verlegt, die die einzelnen Zellen durch ausgewiesene Brandabschottungen verlassen. Zugangsschutz Die Leitwarte zur Überwachung beider Rechenzentren ist örtlich entfernt untergebracht und rund um die Uhr besetzt. Es erfolgt eine flächendeckende Videoüberwachung mit automatischer Alarmierung. Der Zugang zur Bunkeranlage und zu den einzelnen Bereichen und Sicherheitszellen ist ausschließlich zutrittsbefugten Personen möglich. Dies wird moodboard/moodboard/thinkstock.de durch ein mehrstufiges Zugangskontrollsystem und anspruchsvolle Überprüfungstechniken sicherstellt. Die Zugangstüren zu den Räumen werden mittels Magnetkontakten und die Räume selbst mit Bewegungsmeldern überwacht. Stromversorgung Die Stromversorgung im HSDC ist mit einer zentralen Strom- und Notstromversorgung ausgestattet, die auch für längere Stromunterbrechungen ausreichend bemessen ist. Alle IT-Systeme in den Rechenzentren werden mit unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlagen (USV) abgesichert. In jeder Sicherheitszelle werden eigene Unterverteilungen für die Stromversorgung bereitgestellt. Darüber hinaus gelten allgemeine und kontrollierte Vorschriften für die strukturierte Netzverteilung und Elektroinstallation. Klimatisierung Für die Kälteerzeugung in den Rechenzentren wird ein Trockenkühlsystem in Verbindung mit Kältemaschinen und der Möglichkeit der freien Kühlung eingesetzt. Alle aktiven Komponenten der Kälteerzeugung (Kältemaschinen, Pumpen, Rückkühler, Klimaschränke) sind nach dem N+1-Prinzip redundant ausgeführt, d. h. es gibt eine passive Standby-Komponente, die beim Ausfall einer aktiven Komponente deren Funktion erfüllt. Die Klimatisierung der Sicherheitszellen im HSDC erfolgt über getrennte Klimastränge mit separaten Pumpensystemen und Klimaschränken. Die Dimensionierung der Klimaschränke ist der jeweiligen Funktion der Sicherheitszelle angepasst und stellt in jedem Fall eine ausreichende Kühlleistung zur Verfügung. Die Notkühlung im HSDC erfolgt durch Frischwassereinspeisung. Die Klimaanlagen werden laufend überwacht. Bei Störungen wird über die Leitwarte unverzüglich die Wartungsfirma eingesetzt. SABINE SCHMUCK ITDZ Berlin, Marketing und Produktportfolio Rechenzentrum des ITDZ Berlin mit dem Blauen Engel für Energieeffizienz ausgezeichnet Das ITDZ Berlin betreibt für die Berliner Verwaltung zwei hochmoderne, klimaeffiziente und sichere Rechenzentren: Neben dem bestehenden High Secure Data-Center seit 2012 auch ein Secure Data-Center, das im letzten Jahr vom Umweltbundesamt mit dem Blauen Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb ausgezeichnet wurde. Energieeffizienz ist bereits seit Jahren eine der obersten Prämissen, nach denen das ITDZ Berlin seine Data-Center betreibt. Denn Rechenzentren mit ihrem hohen Klimatisierungsaufwand bieten innerhalb der IT-Infrastruktur die größten Energiesparpotenziale. Die wichtigsten Maßnahmen hat das ITDZ Berlin bereits umgesetzt. Die meisten Zertifizierungen für Rechenzentren beziehen sich auf die Ausfallsicherheit. Nur wenige betreffen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Zudem basieren diese meistens auf Selbstverpflichtungen und Zielsetzungen. Der Blaue Engel ist das wohl bekannteste Zertifikat für Energieeffizienz und Umweltschutz in Deutschland. Hierfür müssen klar definierte Mindestanforderungen nachweislich erfüllt werden, die jähr- Das ITDZ Berlin kann als erstes öffentliches Rechenzentrum den Blauen Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb führen. Wir freuen uns sehr über das Engagement des ITDZ Berlin und wünschen uns, dass dieses Beispiel zahlreiche Nachahmer findet. Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes 3/14 5

6 lich von einem unabhängigen Prüfinstitut geprüft werden. Das Secure Data-Center des ITDZ Berlin ist in Deutschland das einzige mit dem Blauen Engel für energiebewusstem Rechenzentrumsbetrieb ausgezeichnete Rechenzentrum in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Die Zertifizierung steht für sparsame und umweltfreundliche Arbeitsweise. Unternehmen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden, betreiben ihre Rechenzentren besonders energiesparend und ressourcenschonend. Energiemonitoring und Energiemanagementsystem Mit dem Umweltzeichen Blauer Engel für den energie- und ressourcenbewussten Rechenzentrumsbetrieb (RAL-UZ-161) wird nicht nur der energieschonende Betrieb des Rechenzentrums bewertet, sondern auch der effiziente Umgang mit den bestehenden Hardware- Ressourcen: Das Secure Data-Center des ITDZ Berlin zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Betrieb mit einem geringstmöglichen Hardwareeinsatz gewährleistet ist. So werden Energieeinsparungen bei Produktion und Transport sowie im Betrieb möglich. Durch die Einbeziehung von Ressourcen- und Energieeffizienzkriterien wird gewährleistet, dass das Rechenzentrum des ITDZ Berlin tatsächlich einen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leistet. Genauso wurde auch ein Energiemonitoring und Energiemanagementsystem eingerichtet, die ebenfalls Voraussetzung für den Erhalt des Umweltsiegels sind. Am meisten Energie lässt sich generell durch die Minimierung des Klimatisierungsaufwands einsparen. Das ITDZ Berlin hat den Einsatz von Blade-Servern, Server-Virtualisierung und Cloud- Computing vorangetrieben, wodurch die Systemauslastung optimiert wurde. Bei gleichbleibender Anzahl von Anwendungen reduzieren sich so der Raumbedarf sowie Abwärmeentwicklung und Kühlaufwand. Bei der Klimatisierung kann durch hocheffiziente Technik mit zielgerichteter und bedarfsgerechter Kälteverteilung zusätzlich viel Energie gespart werden. Eine optimierte Aufstellung der Server- Racks im Secure Data-Center des ITDZ Berlin vermeidet die Durchmischung von Warm- und Kaltluft, was den Kühlungsaufwand erheblich reduziert. Außerdem wird auf das Prinzip der eingehausten Warmgänge gesetzt. Dabei wird die warme Abluft in einen geschlossenen Kubus geleitet und dort zentral gekühlt. Das bedeutet eine minimale Wärmeabgabe an den Aufstellungsraum und somit eine deutliche Entlastung der Klimatisierungsinfrastruktur im Data-Center. Senkung des Stromverbrauchs um 5,9 Prozent Im High Secure Data-Center hat das ITDZ Berlin in den letzten beiden Jahren eine Senkung des Stromverbrauchs von 5,9 Prozent realisiert bei einer Steigerung der Serverzahl um ca. 30 Prozent. Für das neue Secure Data-Center liegen für diesen Zeitraum noch keine Werte vor. Auch außerhalb der Rechenzentren sind Klima- und Umweltschutz wichtige Themen für das ITDZ Berlin, das bereits 2009 eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Berliner Senat unterzeichnete und seit 2010 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nutzt. Die Berliner Verwaltung kann unter anderem klimaschonende Rechner über das ITDZ Berlin beziehen. Und auch der Neubau eines zusätzlichen Gebäudes des ITDZ Berlin im Jahr 2012 erfolgte nach energetischen Richtlinien. Das ITDZ Berlin zeigt Verantwortungsbewusstsein und leistet einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir freuen uns darum sehr über die Anerkennung, die uns als öffentlich-rechtlichem Dienstleister mit dem Blauen Engel ganz offiziell zu Teil wird und unsere Anstrengungen honoriert. Wir arbeiten außerdem daran, die Richtwerte noch zu unterschreiten, kommentiert Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin. Unsere Kunden haben den Vorteil, dass ihre IT-Leistungen nachweislich energieeffizient und umweltschonend erbracht werden. Zudem verpflichten wir uns, die Lebenszykluskosten bei der Beschaffung von IT-Anlagen und -Geräten zu berücksichtigen und lassen das extern kontrollieren. (EB) 3/14 6

7 Moderne Rechenzentren im ITDZ Berlin Hochautomatisierte und effiziente Bereitstellungsprozesse unterstützen die Landesstrategie Ob Infrastruktur, Plattform oder Software Cloud-Computing hat die Berliner Verwaltung erfasst und bestehende Prozesse bereits verändert. Mit der Private Cloud für das Land Berlin verfügt das ITDZ Berlin über eine der modernsten IT-Infrastrukturen der IT-Landesdienstleister in Deutschland. Aus dieser Infrastruktur werden mit hoch automatisierten Prozessen weitere bedarfsgerechte und wirtschaftliche Angebote für die öffentliche Hand erfolgen. Die Berliner Verwaltung setzt sich aus einer Vielzahl von Dienststellen wie Senatsverwaltungen, Bezirksämtern und Landesbetrieben zusammen. Jede Dienststelle betreibt eigene Serverräume oder gar eigene Rechenzentren. Eine Studie des Berliner Rechnungshofes aus dem Jahr 2010 hat dementsprechend mögliche Kosteneinsparungen herausgearbeitet, die durch Konsolidierung bislang dezentral betriebener landesweiter Server realisiert werden könnten. Die angespannte Haushaltslage im Land erfordert ein Umdenken in der Nutzung von IT-Infrastrukturen. Standardisierung und Konsolidierung sind deshalb wichtige strategische Ziele der IT-Steuerung des Bundeslandes. Aufgabe des ITDZ Berlin, des zentralen IT-Dienstleisters der Berliner Verwaltung, ist es daher, die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für Konsolidierungsprojekte zu schaffen. Zusammen mit den Dienststellen des Landes Berlins wird derzeit nach Möglichkeiten gesucht, um die Kosten zu senken. Blick in das Secure Data-Center des ITDZ Berlin Mit der Modernisierung seiner Rechenzentren leistete das ITDZ Berlin hierzu proaktiv einen wichtigen Beitrag. Ziel ist es, durch den Einsatz neuer Technologien eine automatisierte IT-Fabrik aufzubauen. Die Rechenzentren des ITDZ Berlin Das ITDZ Berlin betreibt für die Berliner Verwaltung zwei hochmoderne, klimaeffiziente und sichere Data-Center, das Secure Data-Center und das High Secure Data-Center. Die Data-Center sind für unterschiedliche Schutzbedarfe ausgelegt. Das HSDC ist ein hochsicheres und hochverfügbares Data-Center mit ca Quadratmeter Nutzfläche und insgesamt neun nutzbaren Brandabschnitten mit separaten Strom- und Klimazuführungen für Server, Storage, Netze und Telefonie. Eine höchstmögliche Sicherheit ist durch getrennte Aufstellung von Servern, Storagesystemen und Datensicherungssystemen gegeben. Im vergangenen Jahr hat das ITDZ Berlin mit dem Aufbau einer komplett neuen Cloud-Infrastruktur in beiden Rechenzentren begonnen. Der Aufbau im Secure Data-Center ist abgeschlossen. Der Ausbau der Cloud-Infrastruktur im High Secure Data-Center erfolgt gerade. Interne Abläufe optimieren Die Cloud-Infrastruktur wird die internen Abläufe revolutionieren, optimieren und damit einen wesentlichen Beitrag für eine bedarfsgerechte Bereitstellung der Entwicklung des Jahresstromverbrauchs und der Serveranzahl für das Data-Center des ITDZ Berlin im Zeitraum 2008 bis /14 7

8 Screenshot des Cloud-Service-Portals des ITDZ Berlin Services ermöglichen: Durch eine durchgängige Automatisierung und Standardisierung werden vorhandene Prozesse verschlankt, vorhandene Ressourcen besser genutzt und damit Kosten gesenkt. Die Einsparung wird an unsere Kunden weitergegeben. Des Weiteren bietet die Cloud-Infrastruktur eine ideale Basis, um umfangreiche Konsolidierungsprojekte noch kosteneffizienter zu realisieren. Konkret werden Einsparungen durch Cloud- und Automatisierungstechnik im ITDZ Berlin von schätzungsweise 20 Prozent bis 25 Prozent gegenüber aktueller Technik erwartet. Auch für unsere Kunden bietet eine Cloud- Infrastruktur deutliche Mehrwerte, weil sowohl bestehende als auch neue Services flexibler gestaltet und damit kostengünstiger angeboten werden können. Datenschutz hat Priorität Der Datenschutz ist eine der wichtigsten Anforderungen an eine Cloud-Infrastruktur, die in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt wird. Bei der Private Cloud für das Land Berlin erfolgt der Zugriff über das Berliner Landesnetz, eine gesicherte Kommunikationsverbindung, die ausschließlich den Behörden der Berliner Verwaltung zur Verfügung steht. Die Verarbeitung und Speicherung der Daten in der Cloud findet ausschließlich in den beiden sicheren Data-Centern des ITDZ Berlin statt. Die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt den Standort Berlin. Wie realisiert das ITDZ Berlin das komplexe Projekt Private Cloud? Nach sorgfältiger Planung, verschiedenen Teststellungen und Kundenbefragungen zur Bereitstellung von künftigen Services wird seit Mai 2013 eine Cloud- Infrastruktur aufgebaut. Seit September 2013 wird diese im Eigenbetrieb genutzt und getestet wird. Bereits Ende des Jahres 2013 konnten erste Services genutzt werden. Schon in der Planungsphase zeigte sich, dass ein abgestuftes Vorgehen die besten Resultate verspricht. Deshalb konzentriert sich das ITDZ Berlin im ersten Schritt darauf, Infrastrukturservices, kurz IaaS (Infrastructure as a Service), anzubieten. Tagesgenaue Abrechnung Um den Abruf besonders einfach und komfortabel zu gestalten, ist ein anwenderfreundliches Service-Portal aufgebaut worden, welches im ITDZ Berlin bereits im Einsatz ist. Die Nutzer des Online-Bestellportals erhalten dort einen kompletten Überblick über die aktuell bereitgestellten Services. 3/14 8

9 Mit der Bereitstellung von Infrastrukturen über das Service-Portal erfolgt gleichzeitig der Aufbau eines Servicekataloges. Je genauer die Services spezifiziert werden, desto höher ist deren Attraktivität, um durch die Kunden im Land Berlin abgerufen zu werden. Voraussetzung für die Nutzung des Service-Portals ist ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem ITDZ Berlin, bei dem auch die Zugriffsberechtigungen zum Service- Portal geregelt werden. Das ITDZ Berlin nennt diesen Prozess Cloud Onboarding. Er beinhaltet alle erforderlichen Schritte nach Vertragsabschluss bzw. Abschluss einer internen Leistungsvereinbarung bis zur Herstellung der Bestellbarkeit und Nutzbarkeit der im Vertrag definierten Services (im Service- Portal). Der Standardvertrag bzw. die interne Leistungsvereinbarung beschreibt den Rahmen der nutzbaren Services, nicht einzelne Service-Ausprägungen (z. B. welche Server-Services in welcher Form genutzt werden). Serverkapazitäten per Mausklick abrufen Die Services können erst nach Abschluss des Cloud Onboarding (im Service-Portal) bestellt, genutzt und abgerechnet werden. Nach Einrichtung können die Kunden ihre Serverkapazitäten online auswählen und per Mausklick abrufen. Diese stehen innerhalb von Stunden zur Verfügung ohne Vergabeverfahren, ohne Vor-Ort-Installation und ohne Wartung von Hardware. Nicht mehr benötigte Kapazitäten können ebenso kurzfristig abbestellt werden. Abgerechnet wird nutzungsabhängig und tagesgenau. Über das Service-Portal haben die Anwender jederzeit Überblick über alle ihre genutzten Services. Ziel ist es, den Dienststellen die Arbeit zu erleichtern. Konkret bedeutet das: Schnelligkeit: Es gibt keine Vorlaufzeiten, die Services werden innerhalb von Stunden bereitgestellt Effizienz: Der einfache Beschaffungsweg spart Zeit und Aufwand Erhöhung der Mitarbeitermotivation: Routinetätigkeiten werden automatisiert und vereinfacht Kosteneinsparung: Services aus der Cloud können aufgrund von Standardisierung und Automatisierung preisgünstiger bereitgestellt werden als vergleichbare konventionelle Angebote Kostentransparenz: Dienstleistungskosten sind besser planbar Wirtschaftlichkeit: Das Abrufen erfolgt nach Bedarf, es müssen keine Leerkapazitäten vorgehalten werden Flexible Abrufmengen: Skalierbarkeit von Rechenleistung und Speicherkapazität sowie individuell wählbare Optionen für den Serverbetrieb ermöglichen die Anpassung an spezifische Bedarfssituationen Nutzen und Erfolg Die Einführungsphase hatte das Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, um weitere Services im Bereich Infrastruktur (IaaS) zu definieren. In den nächsten Phasen werden die Angebote um Plattform- und Anwendungsservices erweitert. Bereits jetzt zeigt sich aber: Beim Aufbau der Private Cloud für das Land Berlin ist der IT-Dienstleister gefordert, stärker als Service-Provider aufzutreten und Service- Qualität neu zu denken. Denn entscheidend für den Erfolg ist, dass die Kunden einen konkreten Mehrwert durch die Maßnahmen wahrnehmen. Durch die Automatisierung der Rechenzentren wird das ITDZ Berlin bestehende Leistungsangebote für die Berliner Verwaltung erweitern und sich künftig als Service Provider ausrichten. Neue Leistungsangebote werden dynamisch und flexibel zur Unterstützung landesweiter Vorhaben bereitgestellt, die eine Konsolidierung und Homogenisierung der IT- Infrastrukturen im Land Berlin unterstützen. Gleichzeitig nutzt das ITDZ Berlin diese, um personalintensive Prozesse bei der Bereitstellung und dem Betrieb durch hoch automatisierte, neue und viel wirtschaftlichere Prozesse zu ersetzten. THOMAS FEIKE ITDZ Berlin, Produktmanager Data-Center-Automation Die automatisierte IT-Fabrik Die IT der Bundesagentur für Arbeit (BA) verfolgt intensiv das Ziel, die eigene Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern. Zentrale Vision dabei ist die Realisierung einer automatisierten, auftragsgesteuerten und dynamischen IT-Fabrik. Damit soll die IT-Organisation insgesamt effizienter arbeiten, schnellere Bereitstellungszeiten anbieten können und die Produktionsqualität steigern. Um dies zu verwirklichen, sollen einerseits Automatisierungslösungen manuelle Tätigkeiten im Rechenzentrum ersetzen sowie Prozesse in ihrem Gesamtablauf automatisieren. Andererseits sollen die Anwender standardisierte, häufig in gleicher Weise benötigte Dienste über ein Self-Service-Portal abrufen können. Hierzu hat die BA verschiedene Projekte gestartet, die sie auch mithilfe externer Dienstleister wie Materna umsetzt. Weitere Projektpartner sind die Unternehmen Automic, Fujitsu, Microsoft und VMware. Wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist, zeigt schon die Tatsache, dass die BA eine der größten IT-Landschaften in Deutschland betreibt. Das IT-Systemhaus der BA betreut vernetzte PC-Arbeitsplätze, Server und Netzwerkkomponenten. Das Management dieser riesigen Infrastruktur bewältigen rund IT-Mitarbeiter. Darüber hinaus ist die BA einer der größten Software-Entwickler in Deutschland und programmiert ihre Fachverfahren im eigenen Haus. Mit vorhandenen Lösungen arbeiten Auf ihrem Weg zur IT-Fabrik hat das IT- Systemhaus der BA die Initiative Data Center Automation (DCA) gestartet. Hiermit will die BA primär techni- 3/14 9

10 sche Rahmenbedingungen schaffen und effiziente Automatisierungslösungen erproben. Nach erfolgreichen Proof of Concepts oder Prototypen begleitet die BA die Umsetzung der Automatisierungslösungen und unterstützt bei Design und Aufbau geeigneter Basisprozesse. Die geplanten Veränderungen werden großen Einfluss auf die Art der Leistungserbringung innerhalb der IT-Organisation haben, erläutert Dr. Martin Deeg, Geschäftsführer IT-Produktion des IT-Systemhauses der BA. Im Rahmen der DCA-Initiative ist es uns wichtig, keine neue Tool-Landschaft und keine Komplett-Suiten für die Automatisierung zu implementieren, sondern bereits eingeführte, systemnahe Werkzeuge weiterhin nutzen zu können, konkretisiert Dr. Martin Deeg. Die in diesem Umfeld bereits tätigen IT-Lieferanten und -Dienstleister wurden in die Konzeption des Architekturvorschlags für eine durchgängige Automatisierungslösung intensiv eingebunden. Dieser sollte aufzeigen, wie die vorhandenen Werkzeuge und Prozesse integriert zusammenarbeiten können. Zudem sollten Verantwortlichkeiten klar abgegrenzt sein und Funktionen nicht durch ungeschickten Tool-Einsatz doppelt belegt werden. Die BA definierte verschiedene Teilprojekte nach so genannten Use Cases für die Automatisierung. Ein Teilprojekt, das im Folgenden näher vorgestellt wird, befasst sich mit dem Automatisierungs-Use-Case für die Bereitstellung standardisierter Services. Durchgängige Automatisierung führt zum Erfolg In großen Rechenzentren wie beim IT- Systemhaus der BA sind die einzelnen Servicebereiche für verschiedene Technologien zuständig, beispielsweise für Datenbanken, Linux- und Windows-Server oder Middleware. Damit jedoch ein funktionsfähiger Service entsteht, müssen diese Bereiche eng zusammenarbeiten. Um diese Zusammenarbeit zu verbessern, Abstimmungsprozesse zu beschleunigen, Bereitstellungszeiten zu verkürzen und die Qualität zu erhöhen, werden die manuellen Tätigkeiten durch automatisierte Schnittstellen und Abläufe ersetzt. Somit lassen sich auch die Bereitstellungskosten für standardisierte Services deutlich senken. Projektpartner Die Bundesagentur für Arbeit verbessert die Effizienz im Rechenzentrum in weiteren Projekten und mit weiteren Projektpartnern: Use Case-Steuerung: Materna und Fujitsu Orchestrierung: Automic Virtualisierung: VMware Monitoring: Microsoft Weitere Projektpartner sind die Unternehmen EMC, FNT, Suse und T- Systems. Eine wesentliche Aufgabe besteht darin, den Bereitstellungsprozess eines Services von der Bestellung bis zur Lieferung zu automatisieren. Insbesondere die Schnittstellen zwischen den Servicebereichen gilt es zu berücksichtigen. Natürlich existieren bereits automatisierte Abläufe innerhalb der Bereiche, jedoch wurden die Übergaben zwischen den Servicebereichen bislang meist manuell angestoßen. Die Realisierung durchgängig automatisierter Schnittstellen sowie einer geeigneten Orchestrierungsschicht ist die Voraussetzung für eine automatisierte IT-Fabrik, wie sie die BA anstrebt. Innerhalb des Projekts konnte erfolgreich aufgezeigt werden, dass die Leistungskette mit der vorhandenen BA- Architektur und -Produktionslogik automatisiert erfolgen kann von der Bestellung über ein Self-Service-Portal bis zur Bereitstellung der Systeme und des Services. Technologisch basiert dieser Ansatz auf dem IT-Service-Management- Framework der BA und der Orchestrierungslösung von Automic (ehemals UC4), einer Lösung für Enterprise Job Scheduling und Workload Automation. So ist es möglich, dass die verschiedenen Werkzeuge und Applikationen der unterschiedlichen Hersteller über automatisierte Schnittstellen mit einer zentralen Orchestrierungsschicht kommunizieren. Dort wird der Workflow zur Bereitstellung eines Services hinterlegt und abgearbeitet. Technologisch nimmt das ITSM-Framework die Aufträge aus dem Service-Portal entgegen und verteilt diese an das 3/14 10

11 Orchestrierungssystem von Automic. Im ITSM-Framework der BA werden die fachlichen Arbeitsschritte zu den Serviceaufträgen (so genannte Tasks) im Change Management modelliert. Automic steuert die technischen Einzelschritte in der jeweils benötigten Reihenfolge. Die Lösung übernimmt die Funktion einer technischen Dirigentin, die weiß, welche Komponenten spielen müssen: Sie ruft diese in Einzelschritten auf und sorgt dafür, dass alle Schritte geordnet ablaufen. Ein Anwendungsfall: Testumgebungen im Self-Service-Portal bestellen Die Inhalte des Self-Service-Portals umfassen Standardleistungen, die in großer Stückzahl bereitgestellt bzw. nachgefragt werden. In einem ersten Schritt werden Services für die Test-Factory der internen Software-Entwicklung automatisiert. Individuelle Services können ebenfalls weiterhin beauftragt werden, allerdings außerhalb dieser Automatisierungslösung und mit höheren Kosten. Ziel der BA ist es, den Anteil der Standarddienste möglichst umfassend auszubauen. Zu diesen Leistungen zählen beispielsweise Testumgebungen inklusive Middleware-Stack und Datenbankhülle, Windows- oder Linux-basierte Einzel- Server sowie unterschiedliche Datenbanken wie Oracle und Microsoft SQL. Eine Anforderung des Automatisierungsprojektes ist es, die für die Software-Entwickler benötigten Testumgebungen auf Knopfdruck bereitzustellen. Bis zu Mal im Jahr werden beispielsweise Testumgebungen für Fachanwendungen angefordert. Diese lassen sich durch Bestellung über das Self-Service-Portal und mithilfe der Orchestrierungslogik automatisiert auf- und abbauen, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich wird. Das Self-Service-Portal ist seit Ende 2013 im Einsatz. Auch die darunter liegende Automatisierungslogik wird seit Ende 2013 intern produktiv genutzt, zunächst mit dem Fokus Services für die Test- Factory. Online-Shopping für die Entwicklungsabteilung Der Aufbau von Service-Katalogen ist für jedes Rechenzentrum eine Herausforderung. Denn hierfür müssen zunächst alle Dienste sehr präzise analysiert und erfasst werden. Ohne exakt dokumentierte Services ist jedoch keine Automatisierung möglich. Hierzu gehört beispielsweise die Definition von Prozessen und Rollen. Beispielsweise müssen Personen identifiziert werden, die sich um die geordnete Überführung der Services in den Katalog kümmern. Je eindeutiger der Service-Katalog ausgearbeitet ist, desto attraktiver und besser akzeptiert wird das Service-Portal. Daher ist der Aufbau eines Service-Katalogs eine kontinuierliche Aufgabe, die die BA schrittweise fortführen wird. Zusätzlich zu den technologischen Herausforderungen muss die BA aber auch den Paradigmenwechsel meistern. Bislang wurden Bestellungen über Formblätter abgewickelt und die Mitarbeiter konnten ihre Anforderungen individuell ergänzen. Das führte beispielsweise zu einer hohen Zahl unterschiedlicher Service- Konfigurationen für sehr ähnlich gelagerte Fälle, in denen ein oder zwei standardisierte Konfigurationen die Anforderungen abgedeckt hätten. Mit dem Self-Service-Portal führt die BA daher gleichzeitig auch eine Standardisierung der Services herbei, da es nicht wirtschaftlich ist, so viele verschiedene Varianten für ähnliche Fälle vorzuhalten. Die Besteller müssen daher lernen, die standardisierten Dienste entsprechend ihren Anforderungen einzusetzen. Die automatisierte Bereitstellung der Testumgebungen ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Private-Cloud-Produktion. CHRISTINE SIEPE Materna GmbH, Unternehmenskommunikation Energieeffizientes, zertifiziertes Rechenzentrum für die Kommunen in der Region Stuttgart Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung der Region Stuttgart (KDRS) und das angeschlossene Rechenzentrum der Region Stuttgart GmbH (RZRS) stellen Rechenzentrumsdienstleistungen für Kommunen in Baden-Württemberg mit rund 6 Millionen Einwohnern bereit. KDRS/ RZRS hat in der Region Stuttgart, das sind die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen sowie Ludwigsburg und der Rems-Murr-Kreis und die Landeshauptstadt Stuttgart, einen Marktanteil von fast 100 Prozent. Damit dies so bleibt, arbeiten wir ständig unsere Angebote und unsere Technik auf dem neuesten Stand zu halten. Bereits seit 1971 stellt KDRS/RZRS den Mitgliedern des Zweckverbands nicht nur Rechnerleistung zur Verfügung, sondern bietet auch immer aktuelle Softwarelösungen für die kommunale Verwaltung an. Heute werden damit alle Bereiche vom Einwohnerwesen über Ordnungswidrigkeiten bis zu Personal- und Finanzverfahren abgedeckt. Internet und Mobility werden auch für Kommunen immer wichtiger, so dass immer mehr Angebote wie die Gestaltung von Internetseiten, die Entwicklung von Apps oder das Mobile Device Management das Portfolio ergänzen. Zusätzlich fließt die Erfahrung aus über 40 Jahren enger Zusammenarbeit mit den Kommunen seit einiger Zeit auch in eine maßgeschneiderte Kommunalberatung ein. Die Sicherheit der gespeicherten Daten von rund sechs Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist ein sehr sensibles Thema. Um die Sicherheitsvorkehrungen von einer neutralen Stelle bewerten zu lassen und dies auch gegenüber den Kunden dokumentieren zu können, hat 3/14 11

12 KDRS/RZRS die Betriebseinheit KomIT URS im Jahr 2013 nach ISO auf Basis von IT-Grundschutz zertifizieren lassen. Das Zertifikat belegt, welchen Stellenwert die systematische Identifizierung und Analyse von Risiken, das sicherheitsbewusste Verhalten der Mitarbeiter sowie die Einführung und Aufrechterhaltung von Steuerungs- und Kontrollmechanismen im Unternehmen einnehmen. Zuständig für die Zertifizierung nach ISO ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Neben der Datensicherheit muss auch der Energieverbrauch im Auge behalten und ständig optimiert werden. Großrechner, Server, Switches oder Router, aber auch der Betrieb der Infrastrukturkomponenten wie Stromversorgung und -verteilung, Klimageräte und unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) benötigen viel Energie. RZRS nutzt verschiedenste Möglichkeiten um möglichst umweltfreundlich und energieeffizient und dadurch auch kostengünstiger zu arbeiten. So führt die gezielte Auswahl der Komponenten und der Einsatz neuester USV-Technologie zu einem Wirkungsgrad von über 93 Prozent. Gebäude des Unternehmensverbundes KDRS/RZRS Durch die nahezu vollständige Virtualisierung von Servern, Speichern und Netzen erzielt das Rechenzentrum eine bessere Kapazitätsauslastung der Rechnerkomponenten, da Anwendungen, die bisher auf verschiedenen Rechnern verteilt liefen, jetzt als virtuelle Systeme auf leistungsfähigen Servern (ESX Hosts) gebündelt werden. Dadurch können die Server sehr viel höher ausgelastet werden. So sind am Standort Stuttgart zurzeit rund 300 physikalische Speicher und ca virtuelle Systeme im Einsatz. Viel Energie muss auch für die Kühlung des Rechenzentrums aufgewendet werden. Die optimale Anordnung der Serverschränke in Warm- und Kaltgänge reduziert den Aufwand spürbar, indem beispielsweise die warme Abluft nicht direkt neben dem Kaltluftzustrom abgesaugt wird. Durch die Einhausung der Unternehmensverbund und Rechenzentrum Region Stuttgart Der Unternehmensverbund und Rechenzentrum Region Stuttgart (KDRS/RZRS) ist ein auf den öffentlichen Sektor fokussierter moderner IT-Dienstleister mit einem Marktanteil von fast 1OO Prozent in der Region Stuttgart. 2O13 erwirtschaftete KDRS/RZRS einen Gesamtumsatz von rund 6O Millionen Euro. Der IT-Dienstleister versteht sich als Spezialist für Software-as -a-service- Lösungen und Dienstleistungen rund um hochsicheres Cloud Computing. Serverschränke bleibt die IT-Umgebung konstant gekühlt. Zusätzlich verhindern Blenden vor nicht belegten Höheneinheiten innerhalb eines Serverracks und die Abdichtung von Kabelauslässen den Wärmeaustausch und verringern damit die notwendige Kühlung. Zukünftig wird zur Energieversorgung des Rechenzentrums ein Blockheizkraftwerk entstehen, das umweltfreundlichen Strom erzeugt und zur Kühlung genutzt wird. Auch die Cloud- Dienste werden immer weiter ausgebaut und tragen damit einen entscheidenden Anteil zur Effizienz der Kunden/Kommunen in Punkto Energie und IT bei. MARIA BIEBER Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Geschäftsbereichsleiterin Unternehmenskommunikation 3/14 12

13 Rechenzentrum der ekom21 in Hessen Sicherheit geht vor 2011 hat die ekom21, das größte kommunale IT-Dienstleistungsunternehmen in Hessen, ein neues Rechenzentrum in Betrieb genommen. Man kam mit dem Bau den Anforderungen an einen modernen IT- und Rechenzentrumsbetrieb nach und verwirklichte dabei hohe Anforderungen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit sowie im Umweltschutz. Dadurch wurde auch den gesteigerten Ansprüchen der Kunden hinsichtlich Ausfallsicherheit Rechnung getragen. Sicherheit im Rechenzentrum geht vor (Symbolbild) ekom 21 Die ekom21 ist das größte kommunale IT- Dienstleistungsunternehmen in Hessen und das drittgrößte in Deutschland. Rund 43O Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den Geschäftsstellen Darmstadt, Gießen und Kassel beschäftigt. Die ekom21 betreut über 7OO Kunden mit über 3O.OOO Anwendern. Sie bietet ein umfangreiches Produktund Dienstleistungsportfolio an und hat sich auf Komplettlösungen für kommunale Kunden spezialisiert. Dazu gehören Landkreise, Städte, Gemeinden, kommunale Eigenbetriebe, Zweckverbände, Anstalten, Krankenhäuser, Heime und andere öffentliche Einrichtungen. Datenschutz und Datensicherheit zählt die Körperschaft des öffentlichen Rechts zu ihren Kernkompetenzen. Bei dieser Investition in die Sicherheit wurde neben der reinen Rechnertechnik auch die komplette Infrastruktur von Stromversorgung über Klimatechnik, Zugangsschutz und Gebäudeüberwachung bis hin zur Brandschutz- und Löschtechnik auf den modernsten Stand gebracht. So wurde nicht nur der Stromverbrauch von 220 Kilowatt auf 45 kw reduziert, sondern auch der CO 2 -Ausstoß in fünf Jahren um rund Tonnen vermindert. Im Vergleich erzeugt ein Privathaushalt von zwei Personen im Jahr ca. acht Tonnen. Im Übrigen konnte die Anzahl der Server durch die Virtualisierungstechnik von 450 auf 100 reduziert werden. Faktor Sicherheit Ein besonderes Augenmerkt legt die ekom21 schon immer auf die Bereiche Datenschutz und Datensicherheit. Schließlich sind Hackerangriffen und ausgefeilten Trickbetrügereien im Digitalen Zeitalter an der Tagesordnung. Auch die Kommunalverwaltungen werden hiervon nicht verschont. Die ekom21 geht davon aus, dass sich die Intensität und die Qualität von Hackerangriffen in den nächsten Jahren drastisch erhöhen. Die Kommunen brauchen dabei mehr Unterstützung denn je. Die Technologisierung hat vor den Amtsstuben nicht halt gemacht und immer mehr Prozesse werden auch in den Verwaltungen automatisiert abgewickelt. Dabei kommt der elektronischen Datenübermittlung verstärkt über das Internet eine immer größer werdende Bedeutung zu. Mehr als 100 Millionen Transaktionen werden monatlich im Rechenzentrum der ekom21 ausgeführt hauptsächlich Einwohner-, Kfz-, Ordnungswidrigkeiten- oder Steuerdaten. Personenbezogene Informationen, wie beispielsweise beim Personalausweis oder Reisepass, werden im Zuge der Modernisierung online übertragen. Gefährdungspotential Die Zahlen, die das Gefährdungspotential verdeutlichen, sprechen für sich: Die Sicherheitsvorkehrungen der ekom21 wehren monatlich an die unberechtigte Zugriffsversuche und Attacken ab. Rund drei Millionen Spam-, Viren- und trickbetrügerische Phishing- Mails werden pro Monat aus den Postfächern der ekom21-kunden herausgefiltert. Tendenz steigend. Besonders kritisch sind die so genannten Trojaner, also s, die einen Anhang beinhalten, der dann Viren auf den Computer überträgt und somit ein Sicherheitsrisiko für alle anderen angeschlossenen PC bedeutet. 3/14 13

14 BSI-Zertifizierung Die ekom21 betreibt zum Schutz ihrer Daten ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, das nicht nur für das Rechenzentrum, sondern vielmehr für sämtliche Bereiche des Unternehmens gilt. Der Aufwand hierfür ist enorm aber am Ende steht die beruhigende Gewissheit, dass diese Maßnahmen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet sind. Die Rede ist von der so genannten BSI- Zertifizierung. Die ekom21 erhielt 2009 das Zertifikat nach ISO vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Auch die so genannten Re- Zertifizierungen (wiederholte Prüfungen) hat die ekom21 im Laufe der Jahre erfolgreich absolviert und darf sich mit dem Zertifikat bis 2015 schmücken. Erwähnenswert ist, dass der hessische IT- Dienstleister nicht nur seinen Rechenzentrumsbetrieb, sondern sämtliche Aktivitäten des Hauses zertifiziert hat also von der Pförtnerloge bis zum Hochsicherheitstrakt des Rechenzentrums. Die ekom21 war damit der erste kommunale IT-Dienstleister bundesweit mit solch einer allumfassenden BSI- Zertifizierung. Die ekom21 wird auch künftig einen hohen Sicherheitsstandard im Interesse ihrer Kunden und der Bürgerinnen und Bürger ihrer Kunden aufrechterhalten. IT-Sicherheit ist aber keine statische Größe sie muss sich den Herausforderungen stellen, die sich aus der technologischen Entwicklung ergeben also leider auch den rechtswidrigen Bemühungen dunkler Elemente. STEFAN THOMAS ekom21, Pressesprecher Gießen: Sitz von ekom21 BIT-LB Bündelung der IT-Ressourcen auf dem Hochschulcampus Ludwigsburg Die Entwicklung von einem klassischen Rechenzentrum (RZ) hin zum modernen IT-Servicecenter stellte die IT-Organisationsstrukturen der Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg (HVF) und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (PHL) vor immer neue Herausforderungen. Die Einführung bzw. die Umstellung auf neue IT-gestützte Workflows steigern die Anzahl der durch die Rechenzentren zu bewältigenden Prozesse sowie ihre Anforderungen in vielen Bereichen, wie beispielsweise der Governance, Compliance, Verfügbarkeit und Sicherheit. Die HVF und die PHL teilen sich einen gemeinsamen Hochschulcampus in Ludwigsburg und betrieben unabhängig voneinander Rechenzentren in benachbarten Gebäuden. Beide Rechenzentren sahen sich zu unterschiedlichen Graden nicht mehr in der Lage, mit ihren jeweiligen Ressourcen einen Service-Reifegrad zu erreichen, der langfristig die zukünftigen Anforderungen an die IT-Dienste einer Hochschule zufriedenstellend erfüllen würde. Die Bündelung der IT-Ressourcen auf dem Campus Ludwigsburg eröffnete die Chance, IT-Service für beide Hochschulen zukunftssicher mit Fokus auf die Steigerung der Qualität zu erbringen, wodurch die Leistungsfähigkeit beider Hochschulen gestärkt und die IT-Versorgung auf ein neues und für beide gemeinsames, höheres Niveau gebracht werden kann. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau einer zeitgemäßen skalierbaren, sicheren Infrastruktur, wie sie auf einem Campus mit über Nutzern benötigt wird. Der Betrieb eines gemeinsamen Netzwerks ermöglicht Lehrenden und Studierenden beider Hochschulen, zukünftig die vorhandenen PC-Pools und das WLAN unabhängig von ihrer Hochschulzugehörigkeit zu nutzen. Um den erhöhten Aufwand bei der Integration der Rechenzentren bei gleichzeitigem Vollbetrieb beider Hochschulen zu bewältigen, unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg das Vorhaben durch die Förderung des Projektes BIT-LB. Darin sollen die Grundlagen zur Umsetzung der notwendigen technischen wie auch organisatorischen Maßnahmen erarbeitet werden. ultramcu/istock/thinkstock.de 3/14 14

15 Neuer campusweiter Standard notwendig Vor dem eigentlichen Umsetzungsprojekt müssen vorhandene Strukturen auf einen Standard gebracht werden, welcher für eine RZ-Integration notwendig ist. Die vorhandene Hard- und Software wird sukzessive im Rahmen von Ersatzbeschaffungen vereinheitlicht. Im Bereich Netzwerk wird nach vorangehender Planung die Infrastruktur der aktiven und passiven Netzwerkkomponenten inklusive eines erweiterten WLAN-Netzes angeglichen. Hierbei wird ein neuer campusweiter-standard eingeführt. Die vorhandenen Systemlandschaften der HVF und der PHL werden ebenso homogenisiert. Zudem werden vorhandene Serverdienste vereinigt, um eine Konsolidierung zu erreichen. Die Zentralisierung der Systeme bietet die Gelegenheit zum Ausbau von Blade- Technologien und Virtualisierung sowie den Einsatz von Green-IT-Komponenten, die erst ab einer Mindestgröße wirtschaftlich sind, z. B. Einsatz von Freecooling für die Klimatisierung von Serverräumen. Beim Einspielen von Systemupdates oder der Installation von Systemkomponenten, dem Virenschutzmanagement sowie dem Einspielen von Sicherheits-Patches und Service-Packs konnten bereits erste positive Skalierungseffekte realisiert werden. Die konsolidierte Systemlandschaft ermöglicht den Einsatz von Campusweiten IT- Policies. Insgesamt kann der Wartungsaufwand und die Wahrscheinlichkeit für Bedienungsfehler im Betrieb reduziert werden. Ziel: Besserer Support Zielsetzung ist ein zeitlich besser verfügbarer Enduser-Support, sowie ein Servicegrad mit qualifiziertem IT-Personal, der einem Hochschulbetrieb angemessen ist. Durch die Zusammenlegung der Personalpools in einer größeren Organisation, die die Bandbreite des erforderlichen Wissens und der notwendigen Fachexpertise abdeckt, werden diese Ziele erreicht. Ebenso ist die gegenseitige Vertretungsfähigkeit sowie Bereitstellung von ausreichender Managementkapazität für das nun gemeinsame Rechenzentrum gewährleistet. Hierzu gehören unter anderem ein Campus-Helpdesk und ein gemeinsames Ticketsystem, transparente Bedienung der Nutzer und Kapazitäten für die Lösung unvorhergesehen auftretender Probleme und entsprechende Weiterentwicklungen. Die Bereitstellung definierter Prozesse und der dahinter stehenden IT-Unterstützung stellt sicher, dass der Life-Cycle von Studierenden bzw. Mitarbeitern geregelt und geordnet, innerhalb klar definierter Zeiträume, stattfinden kann. Maßnahmen über Förderzeitraum hinaus Nach dem Förderzeitraum werden weitere Strukturierungsmaßnahmen fortgeführt. Begleitende interne Marketingaktivitäten informieren die Nutzer regelmäßig über den Stand der Integration und die nächsten fühlbaren Verbesserungen. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit von unsichtbaren Infrastruktur-Arbeiten kommuniziert. Das Projekt BIT-LB ist im November 2013 gestartet und unterstützt den Zusammengang in den ersten 26 Monaten. Insbesondere die organisatorischen Aufgabenstellungen, die die Grundlage der technischen Maßnahmen bilden, konnten nur durch die bereitgestellten Projektmittel rechtzeitig bewältigt werden. CHRISTOPH DEMONT PH Ludwigsburg, Stellvertretender Leiter des Zentrums für Medien und Informationstechnologie (MIT) KIRSTEN MEERWARTH PH Ludwigsburg, Projektkoordinatorin BIT-LB DR. TEK-SENG THE PH Ludwigsburg, Leiter des Zentrums für Medien und Informationstechnologie (MIT) Hessische Zentrale für Datenverarbeitung Von der DV-Manufaktur zur IT-Fabrik Die HZD betreibt in Wiesbaden, Hünfeld und Mainz Rechenzentren für die Hessische Landesverwaltung. Seit vergangenem Jahr arbeitet sie an der konkreten Umsetzung der IT-Fabrik. Im Rahmen dieses ambitionierten Modernisierungsprogramms steht auch die Sanierung des in die Jahre gekommenen Wiesbadener Rechenzentrums. Der Quantensprung zum wettbewerbsfähigen Cloud-Service- Provider wird dreieinhalb Jahre dauern. Die HZD als zentraler IT-Dienstleister der Hessischen Landesverwaltung hat sich das Ziel gesetzt, bundesweit führend bei der Lieferung von erstklassigen IT-Services zu sein. Diese anspruchsvolle Aufgabe ist nur unter Nutzung moderner Technologien zu erreichen. Daher beschäftigt sich die HZD seit gut zwei Jahren intensiv mit dem Thema Cloud Computing und arbeitet an der Umsetzung einer HZD-Cloud. Als infrastrukturelle Basis dient die IT-Fabrik, ein Programm, das die HZD im vergangenen Jahr gestartet hat. Konkret bedeutet dies, dass die HZD in ihren Rechenzentren (RZ) mittelfristig einen effizienten, elastischen, standardisierten, skalierbaren und automatisierten Plattformbetrieb realisiert, der die Cloud- Services Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS) etabliert. Die Umstrukturierung der HZD von der Datenverarbeitungs-Manufaktur zur IT- Fabrik ist in vollem Gang, entscheidende Projekte sind auf den Weg gebracht: Das Leitprojekt Konzeption IT-Fabrik dient vor allem dazu, die zukünftige System- und Netzarchitektur sowie Betriebsorganisation zu markieren. Dieser Prozess erfolgt in enger Abstimmung mit den zukünftigen 3/14 15

16 Das im März in Betrieb genommene Service Operation Center (SOC) bietet modernste Monitoring-Technik für die IT-Infrastruktur und Kundenservices der HZD Nutzern der zu schaffenden Plattformen, d. h. den Anwendungsbereichen in der HZD Mit dem Konzeptionsprojekt Rechenzentrums-Automatisierung wurden Einstiegspunkte und Vorgehensweisen zur Betriebsteam-übergreifenden Automation gefunden, dessen Ergebnisse im Umsetzungsprojekt Auswahl eines Automationstools mündeten Das Projekt Test- und Entwicklungsplattform stellt den Anwendungsentwicklern der HZD einen ersten Prototypen für einen Cloud-Service zur Verfügung, in dem sie über ein Cloud- Portal virtuelle Server buchen können. Die erste Cloud-Lösung der HZD ging 2013 in Betrieb Das Projekt Service Operation Center (SOC) konzentriert Betriebssteuerungs- und Betriebsüberwachungs- mit IT-Service-Desk-Aufgaben, die bislang verteilt in unterschiedlichen Organisationseinheiten der HZD verstreut waren. Damit sollen vor allem die Betriebsteams entlastet und weitere Voraussetzungen zur Automation geschaffen werden. Das SOC nahm seinen Betrieb im März 2014 auf Der Umbau zur IT-Fabrik erfolgt sukzessive und im Wesentlichen immer dann, wenn sowieso größere Änderungen anstehen. Damit stellt die HZD sicher, dass der Betrieb auch während der Umbauphase in gewohnter Qualität weiterlaufen kann. Für die Umsetzung wird derzeit von drei bis fünf Jahren ausgegangen. Im engen Kontext zu einer effektiven Betriebsautomation stehen die Betriebsprozesse, insbesondere das Incident-, Problem- und Change-Management. Die HZD hat seit über einem Jahrzehnt intensive Erfahrungen mit den an ITIL orientierten Prozessen sammeln können, nun steht ein Redesign der Prozessorganisation und die Einführung einer modernen ITSM-Standard-Software an. Kennzahlen der HZD-Rechenzentren Dieses Projekt besitzt im Rahmen des Programms IT-Fabrik strategische Bedeutung und wird nicht nur den HZD- Betrieb optimieren, sondern soll auch die betriebliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Kunden der HZD verbessern helfen. RZ-Sanierung Baujahr Fläche Physische/Virtuelle Server (VMWare) Wiesbaden m 2 Physische Server: Virtuelle Server: 913 Mainz m 2 Physische Server: 164 Virtuelle Server: 319 Hünfeld Rechenzentrum Druckzentrum m m 2 Physische Server: 90 Virtuelle Server: 550 Summe m 2 Physische Server: Virtuelle Server: Eine große organisatorische und infrastrukturelle Aufgabe auf dem Weg zur IT-Fabrik ist die Sanierung des RZ in Wiesbaden. Der letzte große Eingriff liegt über 20 Jahre zurück. Seitdem sind zwar zahlreiche Umbauten, Neu- Kapazität (in Höheneinheiten) /14 16

17 installationen und risikovermindernde Verbesserungen durchgeführt worden, aber diese betrafen immer nur Einzelaspekte oder -räume. Eine systematische Sanierung konnte ohne entsprechendes Konzept und Freigabe von zusätzlichen Mitteln nicht durchgeführt werden. Da es wenig sinnvoll ist in veralteten RZ-Räumen eine neue IT-Fabrik aufzubauen, werden ab 2015 vor allem die Systeme für die Strom- und Klimaversorgung erneuert. Mit dem 2011 in Betrieb genommenen RZ Mainz ist die notwendige Ausweichmöglichkeit für die Zeit der Sanierung vorhanden. Mit der Sanierung wird nicht nur das Ziel verfolgt, die technische Infrastruktur im Rechenzentrum wieder auf den neusten Stand zu bringen und latente Betriebsrisiken zu beseitigen. Es sind auch deutliche Energieeinsparungen von ca Euro p. a. zu erwarten und auch die CO 2 - Emissionen können jährlich um ca Tonnen reduziert werden. RZ-Migration Im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahmen hat die HZD Ende 2013 ein Projekt zur RZ-Migration, d. h. zur Leerung einzelner RZ-Räume, angestoßen. Die betroffenen IT-Verfahren sollen soweit wie möglich in das moderne RZ der HZD nach Mainz umgezogen werden. Um einen maximalen Nutzen zu erreichen, wird die Migrationen gleichzeitig zur Erneuerung der IT-Infrastruktur (Netze, Speicher, Server und Middleware) genutzt, indem z. B. von physikalischen auf virtuelle Server geschwenkt wird oder Automationsoptionen gemäß IT-Fabrik-Programm umgesetzt werden. Noch in diesem Jahr werden die ersten 30 IT-Verfahren und Services migriert, damit nach heutiger Planung 2015/2016 die baulichen Sanierungsarbeiten beginnen können. In den anschließenden Jahren folgen dann etwa weitere 100 IT-Verfahren und Services mit insgesamt 900 physikalischen bzw. 700 virtuellen Servern. Das Projektteam rechnet insgesamt mit einer Laufzeit von dreieinhab Jahren, so dass 2018 alle RZ-Räume in Wiesbaden Der Bedienerlose Maschinenraum im RZ Wiesbaden entspricht heute nicht mehr modernen Standards einen Stand besitzen, der voll und ganz den Anforderungen eines RZ der Kategorie C nach Bitkom entspricht. Das bedeutet zum Beispiel: redundante Notstromversorgung, die Möglichkeit von Wartungsarbeiten ohne Unterbrechung des IT-Betriebs sowie eine maximale Ausfallzeit der technischen Infrastruktur insbesondere für Klimatisierung und Stromversorgung von einer Stunde pro Jahr. Fazit Durch die Bündelung und Synchronisierung der Modernsierungsvorhaben RZ-Sanierung, IT-Fabrik und Flexible Netze im Projekt RZ-Migration beabsichtigt die HZD, einen technischen Quantensprung bezüglich der Ausstattung, Betriebssicherheit, Kosteneffizienz und Leistungsfähigkeit des RZ zu bewerkstelligen. Ziel ist es schlussendlich, das HZD-Rechenzentrum auf das technische Niveau eines Cloud-Service-Providers zu heben, der sich mit am Markt tätigen Anbietern messen kann. DR. PETER TRILLER HZD, Abteilungsleiter Rechenzentrum 2011 nahm die HZD das hochmoderne RZ Mainz in Betrieb. Es wird während der Sanierung des RZ Wiesbaden auch als Ausweichmöglichkeit genutzt 3/14 17

18 regio IT Aachen Mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit im Rechenzentrum Wie das geht? Durch Größen- und Verbundvorteile. Dies zeigt der kommunale IT-Dienstleister regio it mit seinen Rechenzentren. Dabei sind die Synergieeffekte messbar: wirtschaftlicher Nutzen, mehr Green IT und höchstmögliche Sicherheit. Die regio it GmbH mit Sitz in Aachen und Niederlassung in Gütersloh betreibt die komplette IT und Infrastruktur der Städte Aachen, Gütersloh und Düren sowie der StädteRegion Aachen und den Kreisen Gütersloh und Düren. Aber auch Schulen, kommunale Unternehmen wie Ver- und Entsorger und die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien setzen auf den Partner regio it. Die für die IT-Dienstleistungen erforderliche Technik wird im Verbund von drei Rechenzentren (RZ) sowie einem zusätzlichen Standort für Datensicherungssysteme erbracht. Da Kommunen und kommunale Unternehmen zu den kritischen Infrastrukturen in Deutschland gehören, sind die Betriebs- und IT-Strukturen der einzelnen Standorte nach hohen Verfügbarkeitsprinzipien aufgebaut. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Ausfall oder auch die Wartung einzelner Komponenten keine Beeinträchtigung des Betriebs nach sich zieht. Auch die Vernetzung der Standorte folgt den hohen Verfügbarkeitskriterien, die hier sowohl eine Verbindungs- als auch eine Trassenredundanz umfassen. Die hochsichere Infrastruktur ermöglicht eine flexible Umsetzung der Kunden- Anforderungen. In Verbindung mit der Zunahme von Portal- und webbasierten Self-Service-Lösungen ist der Verbund der RZ-Standorte als Private-Cloud-Angebot zu verstehen. Aus Sicht des Nutzers ist die Sicherstellung der Verfügbarkeit Blick über Aachen der Anwendung unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen in einem standortübergreifenden Betrieb möglich. Dies schafft zusätzliche Sicherheit gegenüber einem Betrieb in einem singulären Rechenzentrum. Standortübergreifender Betrieb Aus Sicht des Betreibers eröffnet ein standortübergreifender Betrieb ein zusätzliches Optimierungspotential bezüglich der Notfallfähigkeit. Trotz der beeindruckenden Betriebstechnik und Vernetzung müssen Rechenzentren für die öffentliche Verwaltung den spezifischen Sicherheitsanforderungen genügen. Sowohl die Technik als auch die Betriebs- und Serviceprozesse der regioit-rechenzentren unterliegen daher gesamtheitlich den Zertifizierungsnormen ISO 9001, ISO und ISO Der Betrieb mehrerer Rechenzentren erfordert aber nicht nur die Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit, sondern auch eine Oprimierung der Wirtschaftlichkeit. Die in den letzten Jahren geführten Anstrengungen unter dem Stichwort Green IT sind durch die Erkenntnis getrieben, dass die Betriebskosten der IT-Komponenten deren Investitionskosten schon nach kurzer Zeit übersteigen. Die regio it hat sich diesen Herausforderungen frühzeitig gestellt. Und den Energiebedarf der Server deutlich gesenkt: unter anderem durch den massiven Einsatz von Virtualisierungstechniken sowie die Optimierung der Kühlung und der RZ-Infastruktur. Zur Entwicklung und Optimierung von Green-IT-Maßnahmen braucht es Transparenz, diese schafft ein umfassendes Monitoring. Hierzu wurde eine Software entwickelt, die sowohl Energie-, Umweltund Infrastrukturdaten als auch Daten der Gebäudeleittechnik erfasst und zu Green-Kennzahlen verarbeitet. Als Weiterentwicklung werden Performancedaten der IT-Komponenten ermittelt, was erste Anhaltspunkte zur Produktivität des RZ-Betriebs liefert. Langfristig soll ein RZ-Dashboard aufgebaut werden. Eine weitere Zielsetzung ist die Dynamisierung des Betriebs durch Automatisierung und übergeordneter Steuerung. Ein Kosten-Nutzen-Vergleich zur Nutzung zentraler RZ-Leistungen anstelle eines dezentralen Betriebs weniger IT- Systeme innerhalb einer Verwaltung zeigt auf, dass eine Zentralisierung von IT-Dienstleistungen optimale (Green-) Betriebsbedingungen schafft. Dies kommt auch der demografischen Entwicklung zugute: So hat die Berliner Senatsverwaltung ermittelt, dass bis zum Jahr 2022 mehr als 40 Prozent der IT-Administratoren entfallen werden, eine Kompensation ist nicht gegeben (Vgl. Demografische Entwicklung trifft IT-Kompetenzbereiche in besonderem Maße, 4/2013, Seite 4). Bei Betrieb mehrerer RZ-Standorte im Sinne einer Privat Cloud können einerseits die Verbindungen zu kommunalen Standorten, andererseits auch die Bereitstellung der Bürger-Dienste optimiert werden betriebliche Vorteile für die Kommunen UND ihre Dienstleister. BERNHARD BARZ regio it GmbH, Informationssicherheitsbeauftragter und stellvertretender Datenschutzbeauftragter 3/14 18

19 E-Government nutzt der Verwaltung, nicht der Wirtschaft Die Unternehmensberatung Bearing- Point empfiehlt der deutschen Verwaltung, ihr Angebot im Bereich E- Government stärker am Bedarf von Unternehmen auszurichten. Zudem sollten der Bekanntheitsgrad von Leistungen in diesem Bereich erhöht und die Nationale E-Government- Strategie (NEGS) sowie die Digitale Agenda der Bundesregierung stärker publik gemacht werden. Basis für diese Empfehlungen ist eine Umfrage der Management- und Technologieberatung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskam-mertag e.v. (DIHK) unter 370 deutschen Unternehmensvertretern. Alexander Schmid, Partner bei Bearing- Point und verantwortlich für die Studie, sieht demnach vor allem auf Seiten der Regierung Handlungsbedarf: Die Wirtschaft erwartet mehr digitale Angebote und einfachere Zugänge zu E-Government-Dienstleistungen, um ihren Bürokratieaufwand zu senken. Laut unserer Studie würde dies für Unternehmen einen ganz wesentlichen Mehrwert bei Meldepflichten sowie Genehmigungs- und Zulassungsverfahren mit sich bringen. Ansonsten nutzen E-Government-Angebote nur der Verwaltung, nicht aber der Zielgruppe in der Wirtschaft. Weckruf für die Verwaltung Im Rahmen der Umfrage geben rund 85 Prozent der Unternehmen an, dass für sie die fehlende Kenntnis von E-Government-Angeboten eine Hürde darstelle. Die große Mehrheit der Unternehmen (77 Prozent) hat zudem Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit und nutzt daher das digitale Angebot der Verwaltung nicht oder nicht in vollem Umfang. Darüber hinaus kritisieren die Befragten, dass digitale Verwaltungsdienstleistungen technisch zu komplex und die Services für sie nicht immer relevant seien. Für die Verwaltung lassen sich diese Aussagen als Weckruf verstehen. Ihre massiven Investitionen im Bereich E-Government aus den vergangenen Jahren müssen geschützt werden. Die Verwaltung sollte ihre digitalen Angebote dringend besser kommunizieren und konsequent weiter an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichten, rät Schmid. Dabei kommt ihr zugute, dass bereits sechs von zehn Unternehmen die Qualität der vorhandenen digitalen Zugangskanäle zur Verwaltung als mittel bis sehr gut bewerten. Wirtschaft sucht Orientierung für mehr IT-Sicherheit Um das Potenzial von E-Government- Lösungen voll auszuschöpfen, müssen aber auch die Unternehmen aktiv werden und gemeinsam mit der Verwaltung die IT-Sicherheit ausbauen, betont Schmid. Zu dieser Empfehlung passt ein wesentliches Ergebnis der Umfrage: Die Teilnehmer sehen eine hohe Bereitschaft auf Seiten der Wirtschaft, sich an der Diskussion zur IT-Sicherheit zu beteiligen. Sechs von zehn Unternehmen würden sogar eine stärkere Regulierung der IT-Sicherheit grundsätzlich unterstützen. Für Politik und Verwaltung bietet sich hier eine Chance, gemeinsam mit den Unternehmen in IT-Sicherheit und den Schutz des Standorts Deutschland für die Wirtschaft zu investieren. Unternehmen wollen Vorgänge vereinfachen sowie Zeit und Kosten sparen Rund 80 Prozent der befragten Unternehmen sehen in der Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen den Hauptnutzen von E-Government. Für rund 76 Prozent steht die Zeitersparnis und für rund 65 Prozent die Kostenreduzierung im Vordergrund. E-Government kann einen erheblichen volkswirtschaftlichen Nutzen entfalten. Das haben schon frühere Berechnungen von BearingPoint im Rahmen der E-Government-Initiative BundOnline gezeigt, so Schmid. Für Wirtschaft und Bürger wurden damals Einsparpotenziale in Höhe von 400 Millionen Euro durch die E-Government- Angebote des Bundes ermittelt. Eine BearingPoint-Umfrage unter Behörden hat im letzten Jahr zudem gezeigt, dass diese den Ausbau von E-Government- Angeboten mehrheitlich begrüßen und darin einen maßgeblichen Modernisierungsschub sowie einen deutlichen Nutzen sehen. Voraussetzung für einen volkswirtschaftlichen Nutzen ist allerdings, dass die Angebote bedarfsund kundenorientiert beziehungsweise überhaupt bekannt sind, resümiert Schmid. Die vollständigen Umfrageergebnisse können bei Alexander Bock (alexander. angefordert werden. (PR/BearingPoint) Wavebreakmedia Ltd/Wavebreak Media/Thinkstock.de 3/14 19

20 Infrastrukturmanagement für die Service-Erbringung IT-Infrastruktursysteme sind Automaten für die Service-Erbringung, denn bestimmte service-relevante Funktionen von mehreren dieser Systeme müssen in einer bestimmten Kombination ausgeführt werden, um jeweils einen einzelnen IT-systembasierenden Service zu erbringen. Das geschieht, sobald ein Sachbearbeiter einer Berliner Behörde in seiner Rolle als berechtigter Service- Konsument einen solchen Service gezielt abruft, um eine aktuell anstehende dienstliche Aktivität effizient auszuführen. Um den abgerufenen Service ohne Verzug und verlässlich zu erbringen, müssen alle service-relevanten IT-Systeme reibungslos zusammenwirken. Der Verbund von erforderlichen IT-Systemen erstreckt sich jeweils vom Arbeitsplatzsystem des Sachbearbeiters über verschiedene Netzwerksysteme bis hin zu den Anwendungs- und Datenbanksystemen im Rechenzentrum des ITDZ Berlin. Da dieses Zusammenwirken für die Service- Erbringung jeweils in Echtzeit erfolgt, muss die Service-Transaktion für jeden erforderlichen Service-Typ systematisch vorbereitet werden. Fundament IT-System Management Wer hohe Türme bauen will, muss lange bei den Fundamenten verweilen. (Anton Bruckner) Der einleuchtende Leitsatz gilt sowohl für die Bau- als auch für die Systemarchitektur. Bestimmte Bauten wie z.b. ein Fußballstadion, sind Umgebungen, in denen Services erbracht werden, z. B. Veranstaltungs-Services für Fußballspiele oder Rockkonzerte. Ein bestimmter Verbund von leistungsfähigen, meist recht komplexen IT-Systemen ist eine Service-Erbringungsumgebung für verschiedene IT-systembasierende Service- Typen. Damit die Erbringung eines jeden explizit abgerufenen Service jeweils verzugslos und verlässlich sowie sicher und geschützt erfolgt, muss die Umgebung mit den service-relevanten IT-Systemen sorgfältig geplant werden und diese IT-Systeme müssen umsichtig gemanagt werden. Zu diesem Zweck hat das ITDZ Berlin ab dem Jahr 2011 die ITIL-basierenden Prozesse eingeführt, um die IT-Infrastruktursysteme (= Service-Erbringungsautomaten) effizienter zu managen und bei Bedarf anforderungsgerecht zu ändern. Damit hat das ITDZ das Fundament geschaffen für die stufenweise Weiterentwicklung zur verlässlichen und rentablen Erbringung aller behördlich relevanten IT-systembasierenden Service-Typen. In Ergänzung zu den ITIL-basierenden Praktiken führt das ITDZ schrittweise die Methoden ein, die im Leitkonzept der Servicialisierung zusammengefasst sind. Jeder erforderliche Service-Typ wird zunächst präzise identifiziert und dann vollständig spezifiziert gemäß den Erfordernissen und Erwartungen der Mitarbeiter in den Berliner Behörden in ihrer Rolle als berechtigte Service-Konsumenten. Die Erbringung von Services dieser Service-Typen wird dann sorgfältig konzipiert, damit sie in der nächsten Phase rationell orchestriert werden kann. Optimierung durch Service-Konzipierung Die Anforderungen für den rationellen Entwurf und für die optimale Dimensionierung, für die effiziente Überwachung und für das vorausschauende Management der service-relevanten IT- Systeme werden abgeleitet aus dem Service-Konzept für den jeweiligen ITsystembasierenden Service-Typ. Ein solches Service-Konzept wird abgeleitet aus der betreffenden Service-Spezifikation, die berechtigte Service-Konsumenten bestätigt und freigegeben haben. Mit der Service-Spezifikation verfügen alle beteiligten Parteien über ein wechselseitig verbindliches Dokument für alle weiteren Maßnahmen der Service-Erbringung bis zur Abrechnung von konsumierten Service-Mengen. 3/14 20

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