Irrwege des betrieblichen Lernens:

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1 Irrwege des betrieblichen Lernens: Transfersicherung und (zukünftige) Rollenanforderungen an PE und Mitarbeiter Quelle:

2 Vorstellung CompetenceCentre for Innovations & Quality in Leadership & Learning Quelle:

3 Lernen im Unternehmen eine Herausforderung Individuell Spezifisch Arbeitsplatznah Zeitnah Gestern: Learning for Supply Heute: Learning on demand* *Schermuly et al (2010) ExpertenDelphi PE 2020

4 PE der Zukunft Learning for Supply Learning on demand* Quelle: Angebotsorientierung Quelle: Nachfrageorientierung

5 Irrweg 1: Die Komplexität der Lernbedarfe ist für PE beherrschbar

6 Neue Rollen für PE Übersetzung der Unternehmensstrategie in Entwicklungskonzepte Förderung der Lernunterstützung durch Führungskräfte z.b. in Jahresgesprächen Funktion als Lerncoach und Dienstleister Vermittler von Lernpartnern und Lerninstrumenten/ Methoden Quelle:

7 Neue Verantwortung für Mitarbeiter Der Mitarbeiter muss Verantwortung für seinen Lernprozess übernehmen: Bedarfsanalyse Zielvereinbarung (mit Manager) Lerndesign (Wahl der Instrumente) Umsetzung Transfer Evaluation Quelle: Haben wir gelernt zu lernen? Können Ma die neue Rolle meistern?

8 Irrweg 2: Lernen ist einfach

9 Lernen als Prozess ist anfällig SCIL 2012: Förderung der Entwicklung von Selbstlernkompetenzen Ø=3.33 (1=unwichtig, 4= wichtig)

10 Irrweg 3: Transfersicherung ist der Schlüssel zu Lernerfolg

11 Unsere 4 Faktoren zur Lernkompetenz kaum beeinflussbar A Lernpräferenzen beeinflussbar B Lernprozess Individuelle Ebene D Rahmenbedingungen C Kooperation & Unterstützung Systemebene

12 Organisation des Lernprozesses Ich organisiere meinen Lernprozess durch z.b.: 1 applies entirely 2. Beschreiben meiner Lernziele Entwicklung eines Lernplans Planung der Umsetzung im Arbeitsalltag Bewertung meines Lernerfolgs 2 applies mainly 20 3 applies partially 36 4 applies less 30 X=3,34 5 applies rarely 9 6 does not apply Lernen ist teilweise ein organisierter Prozess selten jedoch professionell geplant %

13 Lernziele Die Lernziele sind spezifiziert: 1 applies entirely 1 Konkret Messbar Terminiert Aktualisiert und ggf. angepaßt wenn notwendig 2 applies mainly 6 3 applies partially 22 4 applies less 28 5 applies rarely 21 X=4,25 6 does not apply % Wie können wir effektiv lernen wenn wir nicht wissen was das Ziel ist?

14 Ableitungen für PE 1. Lerncoaching und Weiterbildung How to learn a. Methoden und Instrumente (SMARTE Ziele, Projektplan) b. Coaching & Lernpartnermodelle (kollegiale Beratung, Mentoring) 2. Leadership development a. Redefinition der Führungsrolle b. Ergänzung und Verbesserung der MAGs 3. Verbesserung der Lernkultur a. Kollegiales Miteinander (Mein Arbeitsumfeld (Kollegen) unterstützen meinen Lernprozess) b. Lernräume schaffen (Die Atmosphäre meines Arbeitsplatzes motiviert mich zu lernen)

15 Fazit Selbstanalyse = der erste Schritt zum erfolgreichen Lernen: o o Jeder lernt anders Wie lerne ich? Habe ich Strategien um mich vor Störungen, Frust und Unlust zu schützen? Lernkompetenz ist Basis für jede erfolgreiche PE- Maßnahme Lernen zu Lernen fördern Vielfältige Gelegenheiten zum Lernen /Austausch schaffen (auch zur Reflexion des Lernprozesses) Problemorientierte und motivierende Lernumgebungen gestalten

16 Die nächsten Schritte Mai Juni Juli August September Oktober Weitere empirische Studien Veröffentlichung der Ergebnisse Online-Tool zur individuellen und unternehmensweiten Analyse der Lernkompetenz Offene Trainings 2014: DGfP e.v. : Weitere Studien sind für Wirtschaft und Wissenschaft notwendig.

17 Danke! Mail: Mail:. Fon: / Ich freue mich auf einen weiteren Austausch!

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