Modul: Führungskräfte im Prozess der Mitarbeiter- Kompetenzentwicklung. Leif Klemm

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1 Modul: Führungskräfte im Prozess der Mitarbeiter- Kompetenzentwicklung Leif Klemm

2 Agenda Ziel des Moduls Inhalte Aufbau Beispiel Kapitel 1

3 Ziele des Moduls Das Selbstlernmaterial verfolgt den Zweck Den Fokus auf die Führungskraft im Kompetenzmessungsprozess und als Personalentwickler zu lenken Der Führungskraft zu ermöglichen, ihre Rolle im Kompetenzmessungsprozess besser wahrnehmen zu können Der Führungskraft zu ermöglichen, ihre Rolle als Personalentwickler besser erfüllen zu können

4 Inhalte Inhaltsverzeichnis Seitenzahl 0. Einführung 1 1. Kapitel 1 Rolle der Führungskraft und arbeitsplatznahe Kompetenzförderung 1.1 Drei Instrumente der arbeitsplatznahen Weiterbildung Kapitel 2 Das Menschenbild: Vertrauen in Feedback und Motivation 2.1 Menschenbilder 2.2 Motivation 2.3 Vertrauen aufbauen 2.4 Feedback Kapitel 3 Teamführung 51

5 Inhalte Inhaltsverzeichnis Seitenzahl 4. Kapitel 4 Selbstreflexion und Empathie Kapitel 5 Kommunikation mit der Unternehmensleitung / Evaluation und Bildungscontrolling Schlussbetrachtung Anhang A. Literaturverzeichnis B. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis C. Vorschläge zu den Selbsttestaufgaben

6 Inhalt Kapitel 1: Arbeitsplatznahe Kompetenzförderung Kapitel 2: Mitarbeiter Die Führungskraft Kapitel 4: Selbstreflexion Kommunikation Kapitel 3: Team Kapitel 5: Vorgesetzte Kapitel 5: Evaluation / Bildungscontrolling

7 Aufbau Jedes Kapitel beginnt mit Lernzielen, einem Szenario und dem fokussierten Arbeitsprozess. Abschließend enthält jedes Kapitel Selbsttestaufgaben, Übungen und ggf. Literaturtipps. Das Lernmaterial folgt konsequent didaktischen Prinzipien.

8 Aufbau Ziel ist der Kompetenzerwerb, um Arbeitsprozesse zu beherrschen Hintergrundwissen Kompetenzen Hintergrundwissen beeinflusst, wie Kompetenzen in Arbeitsprozessen eingesetzt werden Arbeitsprozesse Arbeitsprozess 1 Arbeitsprozess 2 Arbeitsprozess 3 Arbeitsprozess 4 Szenarios Szenario 1 Szenario 2 Szenario 3 Szenario 3 Szenarios dienen als Beispiele der Arbeitsprozesse

9 Aufbau Lernziele Lernziel des Gesamtkurses: Der Lernende kann seine Rolle im Kompetenzmessungs- und Kompetenzentwicklungsprozess besser wahrnehmen. Er kennt Instrumente aus den Bereichen Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung Mitarbeitergespräche Teamführung Kommunikation mit der Unternehmensführung Selbstreflexion

10 Aufbau Lernziele Lernziel des Gesamtkurses: Evaluation von arbeitsplatznahem Lernen, um diese Prozesse zu unterstützen und zu analysieren. Diese Instrumente kann er anwenden, beurteilen und die wichtigsten Punkte zu den einzelnen Instrumenten aufzählen und ausführen.

11 Aufbau Lernziele Lernziel des Gesamtkurses: Der Lernende kann Rollendiskrepanzen zwischen den originären Aufgaben einer Führungskraft und der Aufgabe als Personalentwickler überwinden und die verschiedenen Anforderungen integrieren. Er kennt Mittel zur Selbstreflexion und kann sie anwenden. Er sucht gezielt Hilfe von Beratern, um Unterstützung zu erhalten.

12 Aufbau Arbeitsprozesse Bedarfsanalyse von Kompetenzen Evaluation der Kompetenzentwicklung Vorbereitung der Kompetenzentwicklung Transfer der erworbenen Kompetenzen Auswahl der Methode Durchführung der Methode

13 Aufbau Arbeitsprozesse Definitionen und Merksätze sind mit diesem Symbol gekennzeichnet Beispiele sind mit der Lupe versehen Weiterführende Literatur ist mit diesem Symbol gekennzeichnet Fallstudien oder Szenarios sind mit diesem Icon gekennzeichnet

14 Beispiel Lernziele Kapitel 1 Lernziel Kapitel 1: Der Lernende kennt die Rolle der Führungskraft in arbeitsplatznahen Weiterbildungsprozessen. Der Lernende kann drei unterschiedliche Formen von arbeitsplatznaher Kompetenzförderung aufzählen und jeweils die zwei wichtigsten Vor- und Nachteile benennen.

15 Beispiel Lernziele Kapitel 1 Lernziel Kapitel 1: Der Lernende erkennt Situationen, in denen arbeitsplatznahe Kompetenzförderung sinnvoll einsetzbar ist und ist zudem in der Lage zu beurteilen, welche Mittarbeiter- und Aufgabeneigenschaften sich hierfür anbieten. Des Weiteren kann er beurteilen und reflektieren, wann welche arbeitsplatznahe Weiterbildung sinnvoll ist.

16 Beispiel Arbeitsprozesse Kapitel 1 Bedarfsanalyse von Kompetenzen Evaluation der Kompetenzentwicklung Vorbereitung der Kompetenzentwicklung Transfer der erworbenen Kompetenzen Auswahl der Methode Durchführung der Methode

17 Beispiel Szenario Kapitel 1 Sie als Führungskraft sind in dem Unternehmen Köss Spedition und Verpackungen für ein Team von zwölf Mitarbeitern verantwortlich. Ihr Team sorgt für das reibungslose Auspacken, Zusammenstellen, Verpacken und Versenden von Paketen, wenn Kunden andere Packungseinheiten wünschen als der Großhandel bereithält. Im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen sehen Sie sich mit einer neuen Aufgabe konfrontiert. Statt wie bisher auf externe Weiterbildungsträger zurückzugreifen, möchte ihr Unternehmen die Weiterbildung nun intern durchführen.

18 Beispiel Szenario Kapitel 1 Vor allem will das Unternehmen Mitarbeiter direkt bei und während ihrer Arbeitstätigkeit schulen. Hintergrund sind gewünschte Kostenersparnisse und die Hoffnung nach geringeren Freistellungszeiten von Mitarbeitern, welche so erzielt werden sollen. Sie sind in diesem neuen Aufgabenfeld unerfahren, sehen in der Herausforderung aber großes Potential, denn bei den externen Kursen waren Sie nie wirklich überzeugt, ob ihre Mitarbeiter davon an ihrem Arbeitsplatz wirklich profitieren. Wie würden Sie die Herausforderung lösen?

19 Beispiel Abbildungen Kapitel 1

20 Beispiel Merkkästen Kapitel 1 Vorteile und mögliche Stolpersteine arbeitsplatznaher Weiterbildung Vorteile von arbeitsplatznaher Weiterbildung: Betriebliche Gründe o Kostenreduktion erzielbar, o weniger Freistellung von Mitarbeitern nötig, o neue Arbeitsformen und Wissensarbeit begünstigen arbeitsplatznahes Lernen, denn Qualitätssicherung im Prozess erfordert Kontrollkompetenzen der Mitarbeiter und braucht damit Lern- und Informationssysteme

21 Beispiel Merkkästen Kapitel 1 Vorteile und mögliche Stolpersteine arbeitsplatznaher Weiterbildung Didaktische Qualität: o Kontinuität des Lernens ist besser möglich, o Förderung von Schlüsselqualifikationen leichter, o Lernen am Arbeitsplatz hat Sinn und motiviert, o vor allem für niedrig qualifizierte und lernungewohnte Teilnehmer geeignet

22 Beispiel Merkkästen Kapitel 1 Weitere Didaktische Qualität: o Die Vermittlung berufsübergreifender Fähigkeiten erfolgt implizit über die Vermittlung berufsspezifischer Inhalte, o Lernfortschritte werden unmittelbar erlebbar, o Anwendungstransfer ist besser zu erreichen, o flexibler Ansatz bei den Voraussetzungen und Bedarfen der Mitarbeiter o Methoden- und Sozialkompetenz ist besser schulbar

23 Beispiel Merkkästen Kapitel 1 Mögliche Stolpersteine der arbeitsplatznahen Weiterbildung: Betriebliche Gründe: o schlechter für Personalselektion, Gratifizierung, Hierarchisierung und Aufstiegsweiterbildung geeignet o Zuverlässigkeit des Erfolges arbeitsplatznaher Weiterbildung scheint geringer zu sein als die arbeitsferner o die Wissensvermittlung ist nicht klar abgrenzbar Didaktische Gründe: o Entwicklung, Erprobung und Umsetzung arbeitsplatznaher Lernformen ist aufwendiger als die konventionellen Methoden

24 Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

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