Betriebliches Gesundheitsmanagement Führungskräfte als wichtige Akteure und Gestalter gesundheitsförderlicher Arbeitsweisen an Hochschulen,

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1 Betriebliches Gesundheitsmanagement Führungskräfte als wichtige Akteure und Gestalter gesundheitsförderlicher Arbeitsweisen an Hochschulen, vorgestellt an einem Praxisbeispiel aus der Georg-August-Universität Göttingen Susanne Kolb, Gesundes Unternehmen, Beratung I Analysen I Prozessbegleitung Prozessbegleitung für die TK im Rahmen des TK Bonusprojektes an der Universität Göttingen

2 Vorgeschichte Schaffung der Rahmenbedingungen Auszug der Internetseite der Georg-August-Universität Göttingen - (Folie 2-5) Wie alles begann Zunächst wurde von der Personalentwicklung im Oktober 2008 ein erstes Konzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung ausgearbeitet. Seitens des Hauptberuflichen Vizepräsidenten wurde daraufhin eine Steuerungsgruppe eingesetzt, um die universitätsinternen Akteure im Bereich Gesundheitsförderung - und damit deren Kompetenzen - gemeinsam sinnvoll und nachhaltig miteinander zu vernetzen. Die Vorlage des Gesundheitsberichtes und die Erarbeitung von Zielen waren wichtige Meilensteine für das BGM. Durch den Präsidiumsbeschluss vom März 2010 wurde die Personalentwicklung mit der Einrichtung des BGM beauftragt. Im März 2010 wurden die ersten Arbeitsgruppen BEM, Rundum Gesund, Aktions- und Gesundheitstage, Gesunde Arbeit / Gesunde Führung, Kommunikations- und Prozessdesign, Dienstvereinbarung BGM eingerichtet.

3 Vorgeschichte Analyse der Arbeitssituation Die Mitarbeiterbefragung Wie zufrieden bin ich mit meiner Arbeit? Wie sehr identifiziere ich mich mit dem Arbeitgeber Stiftungsuniversität? Wie können die Arbeitsbedingungen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden? Vom fand die Mitarbeiterbefragung in der Zentralverwaltung statt. Ziel war es, die Ergebnisse mit denen an anderen Hochschulen zu vergleichen und aus ihnen Empfehlungen abzuleiten, wie Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterführung und Motivation verbessert werden können. Die Beteiligung an der Mitarbeiterbefragung war mit 73 Prozent überdurchschnittlich hoch. Ein Umsetzungsprozess schließt sich an, nach 4 Jahren ist eine Wiederholung der Mitarbeiterbefragung geplant Die Mitarbeiterbefragung wird in 7 Fakultäten fortgesetzt in 2011/2012

4 Von der Befragung zu Verbesserungen der Weg Umsetzungsprozess Mitarbeiter/-innen aller Ebenen sind Experten ihrer eigenen Arbeitssituation. (...) Das Wissen der Mitarbeiter/-innen ist gefragt, d.h. sie analysieren, wo und in welcher Weise sie arbeitsbedingte Ressourcen und Belastungen wahrnehmen, leiten Lösungsideen ab, wie in Ihrem Umfeld Ressourcen gestärkt & Belastungen gemindert werden könnten, leiten Maßnahmen ab, wie die Lösungsideen umgesetzt werden könnten, besprechen Lösungsideen, Maßnahmen und Umsetzungsschritte in gemeinsamen Dialogen mit den Führungskräften. Die Verbesserungsprozesse werden teils von den Abteilungen/ Stabsstellen selber, teils von der Personalentwicklung, teils von externen Moderatoren begleitet. Für die Führungskräfte In der Zentralverwaltung werden gesonderte Entwicklungsmaßnahmen aufgelegt. Programm läuft bis Mitte 2012

5 Organisation und Rahmenbedingungen Verantwortlich: Herr Hoppe, Hauptberuflicher Vizepräsident der Universität Projektleiter: Herr Krüssel, Leiter der Personalentwicklung Es bestehen definierte BGM Projektgruppen und ein Lenkungsausschuss Das BGM und das BEM ist in einer Dienstvereinbarung verankert Externe Kooperationspartner: Die TK im Rahmen eines 2 jährigen Bonusprojektes;

6 Profilbildung des Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Universität Göttingen? Die Profilbildung des Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Universität Göttingen vollzieht sich im Rahmen einer fortlaufenden organisatorischen und inhaltlichen Abstimmung der vorhandenen Angebote der beteiligten Einrichtungen und der finanziellen Förderung neuer Maßnahmenbestandteile auf der Grundlage der vorhandenen Kompetenzen der beteiligten Einrichtungen. Das BGM als Ganzes nimmt aus diesem Prozess heraus Gestalt an. Schon erstes Feedback bester Organisationsentwicklungsprozess im Wettbewerb gesundheitsförderliche Hochschulen; Insgesamt 2. Platz Rückmeldung: Bestes Konzept es muss nur noch umgesetzt werden

7 Konkret die Führungskräfte im BGM Prozess der Georg-August-Universität Göttingen

8 Beispielhafter Umsetzungsprozess im Rahmen des BGM`s der Georg-August-Universität Vorgehen in der Abteilung Gebäudemanagement der Zentralverwaltung Die Maßnahmen für die Führungskräfte des Gebäudemanagements Analysemaßnahme mit einer Mitarbeitergruppe GM 423

9 Das Organigramm

10 BGM Umsetzungsprozess im GM Umsetzung 4 Delegiertenkreise GM 01, GM 1, GM 2; GM 3; GM 4; GM 423 Diskussion des Ergebnis der MAB Ableitung erster Verbesserungsvorschläge Umsetzung Workshop für alle Führungskräfte im GM Sensibilisierung für die BGM Inhalte und Handlungsebenen Ziel: Verdeutlichung der Rolle Führungskräfte im BGM Prozess Umsetzung Gesundheitszirkel in GM 423 Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen für die Gestaltung der Arbeitsbedingungen Ebenen: Verhaltensprävention Verhältnisprävention

11 BGM Umsetzungsprozess im GM Umsetzung Kompetenzaufbau Führung durch die PE Führungswerkstatt I Einstieg Weiterentwicklung der Führungskultur im GM Umsetzung Kompetenzaufbau Führung durch die PE Kommunikationstraining Weiterentwicklung einer wertschätzenden Alltagskommunikation sowie einer Professionalisierung der Regelkommunikation Umsetzung geplant Kompetenzaufbau Führung Verstetigung der wertschätzenden Alltagskommunikation Professionalisierung der Regelkommunikation Ziel: Förderung der Kollegialität innerhalb des Führungskreises im GM

12 Vorstellung eines Workshopdesigns zur Sensibilisierung der Führungskräfte im GM

13 Ablauf Begrüßung und thematische Einstimmung Hintergründe Gesundheit Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Rolle der Führungskraft im Prozess Pause Reflexion der MAB Arbeitsdimensionen Vorgehen und Ergebnisse in den Delegierten Workshops Eckpfeiler des Betrieblichen Gesundheitsmanagementprozesses und Ausblick auf die PE Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung im GM und Ableitung konkreter Fragestellungen und Erwartungen

14 Ziele Hintergründe und Rahmenbedingungen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements kennen lernen Überblick zu der Rolle der Führungskraft im Prozess Überblick zu den Ergebnissen der Delegiertenworkshops Ausblick zum Führungskräfteentwicklungsprozess Herausarbeitung von Fragestellungen und Erwartungen zum weiteren Prozess

15 Kontakt Susanne Kolb Gesundes Unternehmen, Beratung I Analysen I Prozessbegleitung Jaguarstieg 19, Hamburg, Büro , Prozessbegleitung für die TK im Rahmen des TK Bonusprojektes an der Universität Göttingen

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