Helmut Sorger, Head Corporate Reporting Wienerberger AG , Wien.

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1 Helmut Sorger, Head Corporate Reporting Wienerberger AG , Wien

2 Information und subjektive Wahrnehmung bei Bilanzierungsentscheidungen

3 Information und Unternehmensumfeld

4

5 Organisation entscheidungsrelevanter Informationen Was sind die Herausforderungen? Dezentrale Organisation in vier Divisionen mit 150 Berichtseinheiten (Big Data) Starker Bezug zu lokalen Märkten (in mehr als 30 Ländern) Zeitnähe der Information (Fast Close) Schlanke Strukturen im Rechnungswesen Vorgabe: keine zusätzlichen personellen Ressourcen (konzerninterne Rotation und projektbasierte Kooperation) Zielsetzung: effiziente Sammlung und Dokumentation von bilanzierungsrelevanten Informationen in der Wienerberger Gruppe

6 Welche Faktoren sind für eine effiziente Dokumentation besonders wichtig? Projektorganisation unter Einbindung von Corporate Services und Divisionen sowie externem Feedback Einheitliches Accounting Manual (Einbindung der Pipelife Gruppe) Sprache Kommunikations- und Dokumentationsplattform für Bilanzierungsentscheidungen mit Vorlagen (auf Sharepoint basiert) Setzen von Focus Points für zentrale Dokumentation mit Vorlagen: Zentrale Durchführung und Dokumentation von Werthaltigkeitstests für Firmenwerte Zusätzliche Informationen zu Annahmen in den Länderbudgets Steuerplanungen (zusätzlich zum Reporting Package) Bewertung von Vermögenswerten (Gutachten oder Einschätzung des lokalen Managements für nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte und temporär stillgelegte Werke)

7 Wesentlichkeit: Focus Points aus Analyse großer Datenmengen mittels Tag Clouds

8 Wesentlichkeit: Focus Points aus Strukturanalyse Analyse der Unternehmenskommunikation nach relevanten Ereignissen Unternehmenserwerbe Abwertungen von Vermögenswerten Finanzierungsmaßnahmen (Finanzinstrumente) Strukturanalyse des Abschlusses und Geschäftsmodells Branche Anlagenintensität Gibt es Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte? Vorräte und Vorratsbewertung (Saisonalität des Geschäfts) Gibt es Pensionspläne? Gibt es wesentliche aktive latente Steuern? Stimmt der Ausblick (Mittelfristplanung) mit Erwartungen der Branche oder der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überein?

9 Wesentlichkeit: Exemplarische Strukturanalyse in TEUR in TEUR Aktiva Immaterielles Anlagevermögen und Firmenwerte Sachanlagen Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Übrige Finanzanlagen und sonstige langfristige Forderungen Latente Steuern Langfristiges Vermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus laufenden Ertragssteuern Sonstige kurzfristige Forderungen Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte Zahlungsmittel Kurzfristiges Vermögen Summe Aktiva Passiva Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Hybridkapital Gewinnrücklagen Übrige Rücklagen Eigene Anteile Beherrschende Anteile Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital Firmenwerte (in Mio. ) 630,9 B.1. Significant Accounting Policies B.3. Assets I. Impairment Tests 2013 N. Notes WACC, Growth Rates, Sensitivities O. Budget Assumptions IAV (in Mio. ) 212,0 B.1. Significant Accounting Policies B.3. Assets PPA Pipelife B.3. Assets PPA Steinzeug Keramo Latente Steuern Personalrückstellungen Sonstige langfristige Rückstellungen Langfristige Finanzverbindlichkeiten Sonstige langfristige Verbindlichkeiten Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten Kurzfristige Rückstellungen Verbindlichkeiten aus laufenden Ertragssteuern Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

10 Konsistenz Schichtenmodell: Übereinstimmung der Dokumentation mit Accounting Manual Exemplarische Dokumentation (Standardprozesse) Dokumentation einzelner Bilanzierungsentscheidungen Übereinstimmung der externen Kommunikation (Abschluss, Lagebericht) mit interneren Dokumentationen (Übersichtskarten, Hyperlinks) Einheitliche Vorlagen Sichtung der Dokumentation auf Geschäftsbereichsebene Dokumentenablage nur für finale Dokumentation

11 Konsistenz - Dokumentenablage

12 Konsistenz Struktur der Dokumentenablage

13 Fazit und Weiterentwicklung Prüfung durch OePR, DPR oder FMA Versionierung der Dokumentation (für Folgejahre) Dokumentation als Hilfsmittel zur raschen Integration bei Unternehmenserwerben Dokumentation als Hilfsmittel in Ländern mit hoher Personalfluktuation Dokumentation als Hilfsmittel zur konzentration spezifischer Aufgaben in Shared Services

14 Vielen Dank!

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