Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern. Carina Teusch, Kristina Hansmann

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern. Carina Teusch, Kristina Hansmann"

Transkript

1 Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern Carina Teusch, Kristina Hansmann

2 Inhaltsverzeichnis 1. Definitionen 1.1 Migranten- und Flüchtlingskind 1.2 Was ist ein Trauma? 1.3 Traumatypen 2. Flüchtlingskinder in der Schule 2.1 Didaktik unter Berücksichtigung der Inklusion von Kindern mit Migrationshintergrund 2.2 Belastende Gefühle wahrnehmen und damit umgehen 3. Fazit 4. Literatur

3 Migranten- bzw. Flüchtlingskind Ein Migrantenkind wird definiert als ein Kind bis 18 Jahre, dessen familiäre Biographie durch länger andauernde Mobilität über eine nicht unerhebliche Entfernung gekennzeichnet ist und das dadurch unter Umständen lebenslang ambivalente Gefühle hinsichtlich Zugehörigkeit und Rückkehr hat, die entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstadium differieren können. Wenn das Kind oder seine Eltern darüber hinaus Krieg, Bürgerkrieg oder andere Formen organisierter Gewalt erlebt haben und die Familie deswegen die angestammte Heimat verlassen musste, handelt es sich um ein Flüchtlingskind

4 Was ist ein Trauma? Der Begriff Trauma (griech.: Wunde) lässt sich bildhaft als eine "seelische Verletzung" verstehen, zu der es bei einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis kommen kann. Als traumatisierend werden im Allgemeinen Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet.

5 Traumatatypen Definition Zusammenspiel von Ereignis-, Schutz- und Risikofaktoren Ereignisfaktoren: Was ist eigentlich passiert? Schutzfaktoren: Wie ist die soziale Unterstützung nach dem Ereignis? Risikofaktoren: Wie kann sich ein Mensch in einer traumatischen Situation wehren?

6 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Symptome: Hyperarousal: erhöhte angstbedingte Erregung Intrusionen: Wiedererleben Konstriktion: Vermeidung

7 Weitere Traumatypen Somatoforme Störungen (körperliche Beschweren, für die es keine organischen Ursachen gibt) Suchterkrankungen Depressive Störungen Suizidalität

8 Flüchtlingskinder in der Schule Schule nimmt zentrale Rolle bei der Herstellung von Normalität ein Regelmäßiger Schulbesuch steigert das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein und fördert Problemlösestrategien Schulzugehörigkeit hat enorme Auswirkungen auf das Gefühl des Dazugehörens, auf das subjektive Wohlbefinden, ein erfolgreiches Einleben sowie den späteren ökonomischen und beruflichen Erfolg Schule bietet die Chance neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen Sowohl Kinder mit der selben Herkunft als auch Kinder mit deutscher Herkunft können als Freunde für die Flüchtlingskinder von Vorteil sein

9 Durch Traumata kann es zu sozialer Isolation, Aggressivität. Leistungsschwäche oder Schulabbruch kommen Unklare Zukunftsperspektiven führen auch oft zu psychischen Problemen Bildungsstand der Kinder berücksichtigen und sich ihrem Tempo anpassen (mit individuellen Förderplänen) Unterschied zwischen Flüchtling und Migrant als Lehrer deutlich machen Lehrer sollten über bestimmtes Wissen zu den Herkunftsländern der Kinder besitzen und sie sollten über das Wissen der psychischen Belastungen der Kinder verfügen

10 Hindernisse für Flüchtlingskinder in der Schule Einschulung verzögert sich oft monatelang Extrem heterogene Gruppe Sehr unterschiedliche Schulbildung in den Herkunftsländern Sprachprobleme

11 Didaktik unter Berücksichtigung der Inklusion von Kindern mit Migrationshintergrund Erfordert individualisiertes und binnendifferenziertes Arbeiten und muss interdisziplinäre und kooperative Kompetenzen bündeln Lehrer sollten sich Spezialisten zu Rate ziehen und mit ihnen zusammen in einem Team arbeiten Lernumfeld so vorbereiten, dass alle Kinder ihrem Niveau entsprechend lernen können Unterstützung der Kinder untereinander Lerntheke oder Wochenplanarbeit

12 Belastende Gefühle wahrnehmen und damit umgehen Professionelle Hilfe finden um die traumatische Störung behandeln lassen zu können!

13 Fazit (im Umgang mit Flüchtlingskindern) Sich darüber im klaren sein, woher das Kind/ der Jugendliche kommt und das durchaus lange Wege und Geschichten hinter ihnen liegen. Offen sein für neue Ideen und neue Kulturen Hilfe anbieten, auch wenn es schwierig ist, an die Kinder/ Jugendlichen heranzutreten Individuell sein, auch im Unterrichtsablauf diese Individualität für die Kinder erreichbar machen Sich Spezialisten ins Boot holen.

14 Quellen Adam Hubertus, Inal Sarah (2013) Pädagogische Arbeit mit Migranten-und Flüchtlingskindern (Unterrichtsmodule und psychologische Grundlagen Beltz Verlag Weinheim und Basel Dima Zito, Ernest Martin (2016) Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen Beltz Verlag Weinheim und Basel

Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006

Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006 Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006 XI 1 Einleitung: Warum ist dieses Buch notwendig?........................... 1 2 Was ist eine traumatische Erfahrung?....................................

Mehr

Psychische Störungen als mögliche Folgen von Arbeitsunfällen

Psychische Störungen als mögliche Folgen von Arbeitsunfällen Psychische Störungen als mögliche Folgen von Arbeitsunfällen Prof. Dr. med. V. Köllner Fachklinik für Psychosomatische Medizin, Mediclin Bliestal Kliniken, 66440 Blieskastel und Medizinische Fakultät der

Mehr

Das Verlusttrauma und seine Folgen

Das Verlusttrauma und seine Folgen Das Verlusttrauma und seine Folgen aus Sicht der mehrgenerationalen Psychtraumatologie Prag, 9. März 2012 www.franz-ruppert.de Gut eingrenzbare Arten von psychischen Traumata Existenztrauma (z.b. bei schweren

Mehr

Was!ist!ein!Trauma?! ! Veränderungen!in!DSM.5!und!ICD.11:!Auswirkungen! auf!die!diagnosestellung!von!traumafolgestörungen!!

Was!ist!ein!Trauma?! ! Veränderungen!in!DSM.5!und!ICD.11:!Auswirkungen! auf!die!diagnosestellung!von!traumafolgestörungen!! ! Veränderungen!in!DSM.5!und!ICD.11:!Auswirkungen! auf!die!diagnosestellung!von!traumafolgestörungen!! Dipl.Psych.NadineStammel FreieUniversitätBerlin BehandlungszentrumfürFolteropfer Was!ist!ein!Trauma?!

Mehr

Vortrag. Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf

Vortrag. Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf Vortrag Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.v. Rückführaktion August 2006 China

Mehr

Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15

Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15 Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15 Traumatisches Ereignis I Außergewöhnlich: weil dieses die normalen Anpassungsstrategien

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze

Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze 1. Symposium der Kinderschutzgruppe am UKS 25. April 2012 Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze Dr. phil. Monika Equit, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Mehr

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de Das Symbiosetrauma Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung Steyerberg, 11. September 2011 www.franz-ruppert.de 09.09.2011 (c) Prof. Dr. Franz Ruppert 1 Reihe Leben Lernen bei Klett-Cotta

Mehr

Das Symbiosetrauma. Psychotherapie im Kontext von Trauma und Bindung

Das Symbiosetrauma. Psychotherapie im Kontext von Trauma und Bindung Das Symbiosetrauma Psychotherapie im Kontext von Trauma und Bindung XI. Heidelberger Symposium zur Interdisziplinären Arbeit in der Sozialpsychiatrie SRH Hochschule Heidelberg 19. Oktober 2011 www.franz-ruppert.de

Mehr

Gliederung. I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung. I KIGGS-Studie. I Schutz- und Risikofaktoren. I klinischer Alltag

Gliederung. I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung. I KIGGS-Studie. I Schutz- und Risikofaktoren. I klinischer Alltag Gliederung I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung I KIGGS-Studie I Schutz- und Risikofaktoren I klinischer Alltag Weshalb immer mehr Kinder und Jugendliche vor psychischen Herausforderungen

Mehr

Resilienz Kinder widerstandsfähig machen

Resilienz Kinder widerstandsfähig machen Resilienz Kinder widerstandsfähig machen Dr. Edith Wölfl Sonderschulrektorin, Wichern-Zentrum, München Definition Psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psycholsozialen

Mehr

Trauma Was tun in der Schule? Merkblatt für Lehrerinnen und Lehrer

Trauma Was tun in der Schule? Merkblatt für Lehrerinnen und Lehrer Trauma Was tun in der Schule? Merkblatt für Lehrerinnen und Lehrer Wenn ein Unglück passiert Wie können traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Schule unterstützt werden? Was ist ein Trauma? Ein Trauma

Mehr

Die Bedeutung von Spiritualität und Religiosität für alte Menschen mit Migrationshintergrund

Die Bedeutung von Spiritualität und Religiosität für alte Menschen mit Migrationshintergrund Die Bedeutung von Spiritualität und Religiosität für alte Menschen mit Migrationshintergrund Dozentin: Johanna Kohn Prof. Johanna Kohn, lic. lic. phil, Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung Basel

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker

Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker Posttraumatische Belastungsstörungen: Differenzialdiagostik und therapeut. Differentialindikation Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker Gliederung 1. Differenzialdiagnose 2. Komorbiditäten 3. differenzielle Therapieindikation

Mehr

Theorien für den Unterricht

Theorien für den Unterricht Theorien für den Unterricht Einführung & Überblick & Literatur Vorlesung im WS 2010/2011 2 EC Daniela Martinek Überblick Organisation WS 2010/2011 Bedeutung von Theorien Bildungsziele der Schule Angebots-Nutzungsmodell

Mehr

Ein Auge weint, das andere ist blind - Mütter in Multiproblemfamilien

Ein Auge weint, das andere ist blind - Mütter in Multiproblemfamilien Ein Auge weint, das andere ist blind - Mütter in Multiproblemfamilien Dr. P. Kriependorf Klinisch Psychologische Leitung Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland Was ist eine Traumafolgestörung?

Mehr

Allein gelassen: Keine Hilfe für traumatisierte Flüchtlingskinder

Allein gelassen: Keine Hilfe für traumatisierte Flüchtlingskinder Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur zum privaten Gebrauch des Empfängers hergestellt. Jede andere Verwertung außerhalb der engen Grenzen des

Mehr

Beratungsstelle Gewaltprävention

Beratungsstelle Gewaltprävention Beratungsstelle Gewaltprävention Verschlossen, verstört und aggressiv die potentiellen Verlierer des Systems Dr. Christian Böhm Leiter der Beratungsstelle Gewaltprävention, Schulbehörde Hamburg christian.boehm@bsb-hamburg.de

Mehr

Partnerschaftliche Brüche im Alter

Partnerschaftliche Brüche im Alter Partnerschaftliche Brüche im Alter Auswirkungen und Adaptationsmuster bei Scheidung und Verwitwung Pasqualina Perrig-Chiello Existentielle Bedeutung partnerschaftlicher Beziehungen > Beziehungen und enge

Mehr

Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann

Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann Gewalterfahrungen können das seelische, körperliche und soziale Gleichgewicht eines Menschen in erheblichem Ausmaß beeinträchtigen und zu gesundheitlichen

Mehr

PTBS in der sozialrechtlichen Rechtsprechung zur gesetzlichen

PTBS in der sozialrechtlichen Rechtsprechung zur gesetzlichen PTBS in der sozialrechtlichen Rechtsprechung zur gesetzlichen Unfallversicherung Anne-Kathrin Deppermann-Wöbbeking Vorsitzende Richterin am Hessischen Landessozialgericht Das psychische Störungsbild PTBS

Mehr

Zusammenarbeit mit der Opferhilfe

Zusammenarbeit mit der Opferhilfe Workshop Zusammenarbeit mit der Opferhilfe lic. phil. Katharina Lyner, Basel Übersicht Opferhilfe Opfer Opferhilfegesetz OHG Formen der Opferhilfe Opferhilfe/Notfallpsychologie Aufgaben PsychologInnen

Mehr

Patienteninformation zum Thema. Belastungsstörungen. (Autorin: Angela Aldag)

Patienteninformation zum Thema. Belastungsstörungen. (Autorin: Angela Aldag) Patienteninformation zum Thema Belastungsstörungen (Autorin: Angela Aldag) Ebenso, wie der physische Körper verwundbar ist und versorgt werden muss, verhält es sich mit der Psyche. Auch hier ist es möglich,

Mehr

Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte

Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte www.traumazentrum-durbach.de MediClin Klinik an der Lindenhöhe MediClin Traumazentrum Durbach Traumaambulanz Dr. Monika Trentowska Psychologische Psychotherapeutin

Mehr

Ein Trauma was ist das?

Ein Trauma was ist das? Ein Trauma was ist das?»trauma ist als individueller und sozialer Prozess eine Realität und gleichzeitig als wissenschaftliches Konstrukt eine Erfindung.«David Becker Traumatisierte Patienten verbindet

Mehr

KINDER INMITTEN VON KRIEG UND FLUCHT: TRAUMATISIERUNG UND RESILIENZ. Kinder auf der Flucht Symposium Pädagogische Hochschule Tirol 16.10.

KINDER INMITTEN VON KRIEG UND FLUCHT: TRAUMATISIERUNG UND RESILIENZ. Kinder auf der Flucht Symposium Pädagogische Hochschule Tirol 16.10. Kinder auf der Flucht Symposium Pädagogische Hochschule Tirol 16.10.2015 KINDER INMITTEN VON KRIEG UND FLUCHT: TRAUMATISIERUNG UND RESILIENZ Pia Andreatta, assoz. Prof. Dr. UniversitätInnsbruck; InstitutfürPsychosozialeIntervention

Mehr

Sucht & Migration Hintergründe, Behandlungsmöglichkeiten und transkulturelle Perspektiven. Vedat Karasu & Ramazan Salman

Sucht & Migration Hintergründe, Behandlungsmöglichkeiten und transkulturelle Perspektiven. Vedat Karasu & Ramazan Salman Sucht & Migration Hintergründe, Behandlungsmöglichkeiten und transkulturelle Perspektiven Vedat Karasu & Ramazan Salman Inhalt 1. Standortbestimmung Ausgangslage, Demographie 2. Sucht & Migration Statistiken,

Mehr

Wilhelm Steinmüller als Psychotherapeut

Wilhelm Steinmüller als Psychotherapeut Florian Sayer Wilhelm Steinmüller als Psychotherapeut Wilhelm Steinmüller hat in seinem wissenschaftlichen Arbeitsleben vor allem zwei Themen bearbeitet: Kirchenrecht und Datenschutz. Diese Bereiche hat

Mehr

ZIELE ALTERSGERECHTER KRANKHEITSINFORMATION KINDLICHES KRANKHEITSVERSTÄNDNIS HERAUSFORDERUNGEN WIE SAG ICH ES DEM KINDE?

ZIELE ALTERSGERECHTER KRANKHEITSINFORMATION KINDLICHES KRANKHEITSVERSTÄNDNIS HERAUSFORDERUNGEN WIE SAG ICH ES DEM KINDE? WIE SAG ICH ES DEM KINDE? KINDER PSYCHISCH ERKRANKTER ELTERN WIE KANN MAN ALTERSGERECHT INFORMIEREN? ZIELE ALTERSGERECHTER KRANKHEITSINFORMATION Das Kind sollte lernen, dass psychische Störungen zu den

Mehr

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze 62. Gütersloher Fortbildungstage, 20.-22. September 2011 Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze Fakultät für Bildungswissenschaften AG Sozialisationsforschung Miriam Schmuhl MPH Gliederung

Mehr

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik Psychotherapie und Psychosomatik APAW 8. Februar 201 Vorlesung im Modul 5.1 am 30.04.2012 Dr. med. Dirk v. Boetticher Kasuistik Frau M., 34 jährige Patientin, geschieden, 3 Kinder (8, 10 u. 12 J.), Floristin

Mehr

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug.

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Gesundheitsdirektion Seelische Krisen und psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. «Ich fühle mich lustlos, müde und

Mehr

Für r die Opfer lebenslänglich

Für r die Opfer lebenslänglich Für r die Opfer lebenslänglich nglich Langzeitfolgen von sexueller Gewalt Imke Deistler Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt. Frauennotruf e.v. Kiel Sexuelle Gewalt umfasst den ganzen Menschen.

Mehr

Lebensabend Schweiz Wohn- und Lebensformen für Migrantinnen und Migranten

Lebensabend Schweiz Wohn- und Lebensformen für Migrantinnen und Migranten Lebensabend Schweiz Wohn- und Lebensformen für Migrantinnen und Migranten Oasi und Oasi due Pflegewohnungen der SAWIA für italienischund spanischsprachige Menschen Dr. Regine Strittmatter, Geschäftsleiterin

Mehr

Flüchtlingskinder und ihre Eltern im Kindergarten

Flüchtlingskinder und ihre Eltern im Kindergarten Flüchtlingskinder und ihre Eltern im Kindergarten Vorüberlegungen und Anregungen für eine Willkommenskultur Ausgangssituation 1.) KULTUR Das Kind kommt aus einer anderen Kultur, d. h.: Jedes Land hat seine

Mehr

Multikulturelle Bibliotheksarbeit als Integrationsfaktor

Multikulturelle Bibliotheksarbeit als Integrationsfaktor Multikulturelle Bibliotheksarbeit als Integrationsfaktor aus der Perspektive einer Bibliothekarin mit Migrationshintergrund Referentin: Maria Kabo Stadtbücherei Frankfurt am Main 4. Leipziger Kongress

Mehr

Dr. Christoph Mattern Bezirksklinikum Obermain 96250 Ebensfeld Suizidrisiken bei Menschen mit Migrationshintergrund

Dr. Christoph Mattern Bezirksklinikum Obermain 96250 Ebensfeld Suizidrisiken bei Menschen mit Migrationshintergrund Dr. Christoph Mattern Bezirksklinikum Obermain 96250 Ebensfeld Suizidrisiken bei Menschen mit Migrationshintergrund Nürnberg, 27.09.2008 Konflikte von Migranten im Allgemeinen Mit der Migration an sich

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien.

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien. DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien.at Dr. Herta Hoffmann-Widhalm, Dr. phil., Dipl. Soz. Arb. Psychotherapeutin

Mehr

Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse -

Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse - Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse - Amt für Jugend und Familie - Jugendamt - Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder mehr als nur Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Der Wunsch nach Nähe

Mehr

bewältigt werden akut oder chronisch

bewältigt werden akut oder chronisch Ebenen der Hilfe Krise Notfall Trauma Krise: Verlust des psychischen Gleichgewichts; Ereignisse i oder Lebensumstände können nicht bewältigt werden akut oder chronisch Notfall: plötzliche auftretendes

Mehr

Schulinterne Krisenteams

Schulinterne Krisenteams Schulinterne Krisenteams Angebote zur Qualifizierung und Supervision im Schuljahr 2012/2013 Krisen in Schulen stellen je nach Ausmaß eine erhebliche Belastung für alle Betroffenen dar. Um sensibel und

Mehr

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh?

Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Krank gesund; glücklich unglücklich; niedergeschlagen froh? Stimmungen schwanken Seit Jahren macht sich im Gesundheitsbereich ein interessantes Phänomen bemerkbar es werden immer neue Krankheitsbilder

Mehr

Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23

Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23 Inhalt Vorwort... 15 Danksagung... 21 Einführung für Patienten... 23 Teil I Dissoziation und trauma bedingte Störungen verstehen... 27 1. Die Dissoziation verstehen... 29 1.1 Einführung... 29 1.2 Lernen,

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien DIE DEUTSCHE SPRACHE IM ELSASS Das Elsass ist gleichermaßen von der deutschen wie der französischen Kultur bestimmt. Es gehörte in der Geschichte wechselnd zu einem der beiden Länder. Früher hat man hier

Mehr

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Inhalte Suchtprävention als Gesundheitsförderung Risikofaktoren

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Psychisch beeinträchtigte Menschen anders behandeln ja oder nein?

Psychisch beeinträchtigte Menschen anders behandeln ja oder nein? Psychisch beeinträchtigte Menschen anders behandeln ja oder nein? Diese Gretchenfrage brennt etlichen Führungskräften in meinen Seminaren schon zu Beginn unter den Nägeln: Soll ich einen psychisch kranken

Mehr

A l l e s G e n d e r? Lebenslagen von Mädchen und Jungen. Anfang des 21. Jahrhunderts. Fachtagung 2./3.12. 2010

A l l e s G e n d e r? Lebenslagen von Mädchen und Jungen. Anfang des 21. Jahrhunderts. Fachtagung 2./3.12. 2010 A l l e s G e n d e r? Lebenslagen von Mädchen und Jungen Anfang des 21. Jahrhunderts Fachtagung 2./3.12. 2010 Einleitung- Das Konzept der Lebenslage Lebenslagen von Mädchen und Jungen Erklärungen Individualisierung

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

Bedarf pflegender Kinder und Jugendlicher aus der medizinischen Perspektive

Bedarf pflegender Kinder und Jugendlicher aus der medizinischen Perspektive Bedarf pflegender Kinder und Jugendlicher aus der medizinischen Perspektive Christine Gäumann Bereichsleiterin Adoleszentenpsychiatrie, Integrierte Psychiatrie Winterthur ipw - Zürcher Unterland 46 Bedarf

Mehr

Endlich in Sicherheit?

Endlich in Sicherheit? Endlich in Sicherheit? Eine Fotoreportage über junge Flüchtlinge in Deutschland Von Christine Rohrer Wie sieht das Leben junger Flüchtlinge aus, die alleine nach Deutschland gekommen sind? Dieses Video

Mehr

Individualisierung und Heterogenität

Individualisierung und Heterogenität Individualisierung und Heterogenität Herausforderungen und Zumutungen 28. September 2015 LiSUM Seminar 1 Grundlagen und Peer Reviews Programm und Skript Folie 1 Folie 2 Die Ausgangssituation Heterogenität

Mehr

Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz

Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz Drastische Zunahme psychischer Erkrankungen im deutschen Gesundheitswesen Die Zahl psychischer Erkrankungen steigt dramatisch an, gegen den allgemeinen Trend. Nach einer Studie

Mehr

Fachweiterbildung Notfallpflege Conditio sine qua non? Kristian Schneider Nürnberg, 10. Dezember 2011

Fachweiterbildung Notfallpflege Conditio sine qua non? Kristian Schneider Nürnberg, 10. Dezember 2011 Fachweiterbildung Notfallpflege Conditio sine qua non? Kristian Schneider Nürnberg, 10. Dezember 2011 TED-Frage Wie die Notfallmedizin dies schon seit langem tut, sollte Notfallpflege auch eine Anerkennung

Mehr

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011)

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller Hannover, den 15.02.2012 Gliederung 1. Vorstellungen über Kindheit 2. Affektforschung

Mehr

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM http://www.psychotherapie-in-wien.at Dr. Herta Hoffmann-Widhalm, Dr. phil., Dipl. Soz. Arb. Psychotherapeutin Integrative Gestalttherapie

Mehr

LWL-Klinik Lengerich DEPRESSION. und Selbstmordgefährdung. Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte. KoFo Essen 11.03.

LWL-Klinik Lengerich DEPRESSION. und Selbstmordgefährdung. Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte. KoFo Essen 11.03. DEPRESSION und Selbstmordgefährdung Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte LWL-Klinik Lengerich KoFo Essen 11.03.2009 Warum ist es notwendig, dass wir hier über DEPRESSIONEN sprechen?

Mehr

Kinderarmut und Bildungsgerechtigkeit

Kinderarmut und Bildungsgerechtigkeit Kinderarmut und Bildungsgerechtigkeit Prof.Dr. Rainer Dollase Universität Bielefeld, Abt. Psychologie und Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung AWO Kreiskonferenz 2008 Bielefeld,

Mehr

Depression im Alter. Depression psychische Veränderungen besser verstehen

Depression im Alter. Depression psychische Veränderungen besser verstehen Depression im Alter Depression psychische Veränderungen besser verstehen 5.2.2015 Daniela Lutz Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH daniela_lutz@sunrise.ch Inhalt und Ablauf Depression Allgemeines

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

Depression nach erworbener Hirnschädigung

Depression nach erworbener Hirnschädigung NeuroInfo MERKBLATT SEPTEMBER 2015 Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Depression nach erworbener Hirnschädigung Herausgeber: Neuronales Netzwerk - Deutsche Stiftung für Menschen mit

Mehr

Dienstbesprechung März 2015. Schulpsychologie beruflicher Bereich Mittelfranken

Dienstbesprechung März 2015. Schulpsychologie beruflicher Bereich Mittelfranken Dienstbesprechung März 2015 Schulpsychologie beruflicher Bereich Mittelfranken Tagesablauf: Psychisch erkrankte Jugendliche und junge Erwachsene 1.Begrüßung und Einführung 9.00 Uhr 2.Vortrag Mederer 10.00

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

Angebote 2013/14. Wir verändern. Bildung ist Zukunft. Die Akademie für interkulturelle Handlungskompetenzen. www.bildung.paritaet-nrw.

Angebote 2013/14. Wir verändern. Bildung ist Zukunft. Die Akademie für interkulturelle Handlungskompetenzen. www.bildung.paritaet-nrw. Angebote 2013/14 Die Akademie für interkulturelle Handlungskompetenzen vermittelt interkulturelle Kompetenzen und bringt so die Entwicklung zu einer offenen, interkulturellen Gesellschaft voran; berät,

Mehr

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Michael J. Harnish, Dirk Hanebuth WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE Im F.S. Friedrich Verlag Studie zur Wirksamkeit der Methode

Mehr

Abschlussbericht Bau der Mehrzweckhalle Flüchtlingslager Melkadida

Abschlussbericht Bau der Mehrzweckhalle Flüchtlingslager Melkadida Abschlussbericht Bau der Mehrzweckhalle Flüchtlingslager Melkadida Abschlussbericht für deutsche Rotary Clubs und den Rotary Gemeindienst Deutschland e.v. sowie für die federführende deutsche Sektion im

Mehr

Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung

Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung Wo liegt die Grenze zwischen verhaltensauffällig und psychisch krank? Vom Nutzen einer differenzierten Diagnosestellung Marion Reichert Hutzli, Leitende Ärztin, November 2015 Gesund oder krank? Kein eindeutiger

Mehr

Asylsuchende aus Afrika in der Schweiz. Quelle: Staatssekretariat für Migration. (2015b). Migrationsbericht. 2014. Bern: Bundespublikationen

Asylsuchende aus Afrika in der Schweiz. Quelle: Staatssekretariat für Migration. (2015b). Migrationsbericht. 2014. Bern: Bundespublikationen Eritreische Flüchtlinge und der lange Weg in die europäische Integration. Sind die Grenzen der Resilienz erreicht? Fana Asefaw 1, Naser Morina 2, Lars Wöckel 1 1 Clienia Littenheid AG, 2 Universität Zürich

Mehr

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern Susanne Schlüter-Müller Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Frankfurt 1. Vorsitzende von AURYN Frankfurt e.v.

Mehr

Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen?

Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen? Und dann frag ich mich wirklich ey Leute, schauts ihr mal hinter die Kulissen? Identitätsbildung von Mädchen und Jungen vor dem Hintergrund häuslichen Gewalterlebens Implikationen für die beraterische

Mehr

Coaching im Kontext der Führungskraft Durch eine Reflexion der eigenen Motivation zu mehr Spaß und Effizienz im Führungsalltag Referentin: Julia

Coaching im Kontext der Führungskraft Durch eine Reflexion der eigenen Motivation zu mehr Spaß und Effizienz im Führungsalltag Referentin: Julia Coaching im Kontext der Führungskraft Durch eine Reflexion der eigenen Motivation zu mehr Spaß und Effizienz im Führungsalltag Referentin: Julia Krampitz 1 Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich

Mehr

Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf

Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf Arbeitsergebnis Workshop 5: Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien Chancen und Risiken Die thematischen Impulse/Diskussion

Mehr

Fritz Haverkamp EFH Bochum

Fritz Haverkamp EFH Bochum Fritz Haverkamp EFH Bochum Inklusion Partizipation u. Interdependenz Wissenschaftliche metatheoretische Grundlagen der Medizin: Therapie im Kontext von Inklusion Krankheit Status Entwicklungsstörung =Partizipationsrisiko

Mehr

Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache

Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache Jeannine Schwytay (Dipl.-Patholinguistin, Universität Potsdam) SFBB 08.November 2008 Agenda Sprachentwicklung Risiken in der Sprachentwicklung / Sprachstörungen

Mehr

Zwischen Offenheit und Tabuisierung. Zum Umgang mit Sexualität in der Heimerziehung

Zwischen Offenheit und Tabuisierung. Zum Umgang mit Sexualität in der Heimerziehung Bachelor- Thesis: Zwischen Offenheit und Tabuisierung Zum Umgang mit Sexualität in der Heimerziehung Eine Bachelorthesispräsentation im Rahmen des Studierendenkolloquiums der IGfH 2015 Frankfurt University

Mehr

Mobbing Bullying Cyber-Bullying. Markus Braun

Mobbing Bullying Cyber-Bullying. Markus Braun Mobbing Bullying Cyber-Bullying Heute: Was ist Mobbing? Cyber-Mobbing Wie sich Mobbing etabliert Was ist schuld an Mobbing? Das Mobbingopfer Was können wir tun? Was ist Mobbing? Mobbing ist asymmetrisch

Mehr

Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ

Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ Elongó ist ein geniales Projekt und zeigt, dass Integration ganz einfach sein kann. Jeder kann helfen indem er oder sie ein wenig Zeit zu Verfügung stellt. Als

Mehr

Traumatisierung bei Flüchtlingen

Traumatisierung bei Flüchtlingen Dima Zito,, PSZ DüsseldorfD Traumatisierung bei Flüchtlingen Traumatisierung bei Flüchtlingen Was ist ein Trauma? Wie entsteht es? Wie wirkt es sich aus? Traumatisierung bei Flüchtlingen Wechselwirkung

Mehr

Psychoedukation mit Angehörigen von depressiv Erkrankten

Psychoedukation mit Angehörigen von depressiv Erkrankten Psychoedukation mit Angehörigen von depressiv Erkrankten PD Dr. med. Thomas J. Müller Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie Universität Bern Stoffsammlung > Grundsätzliches zu Depression Burden

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Kinder aus suchtbelasteten Familien

Kinder aus suchtbelasteten Familien Kinder aus suchtbelasteten Familien Schulmedizinische Fortbildung, Solothurn, 22. August 2013 Silvia Steiner, Bereichsleiterin Prävention, Sucht Schweiz Nina, 12-jährig, beide Eltern alkoholabhängig Inhalte

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

Organisationsprofile, Gesundheit und Engagement im Einsatzwesen. Traumatisierungsrisiken im Alltag der Gefahrenabwehr

Organisationsprofile, Gesundheit und Engagement im Einsatzwesen. Traumatisierungsrisiken im Alltag der Gefahrenabwehr Organisationsprofile, Gesundheit und Engagement im Einsatzwesen Traumatisierungsrisiken im Alltag der Gefahrenabwehr Das breite Spektrum hoch belastender Situationen der bisher diskutierten kritischer

Mehr

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 1 ÜBERSICHT 1. Was sind schizophrene Psychosen? 2. Wie entstehen

Mehr

Prävention der Mitgefühlserschöpfung bei Intensivpflegekräften

Prävention der Mitgefühlserschöpfung bei Intensivpflegekräften Das muss Du abkönnen Prävention der Mitgefühlserschöpfung bei Intensivpflegekräften 2. GFO Intensivpflegetag Fachtagung in der Sportschule Hennef Hennef, 30.01.2010 Silke Doppelfeld Gesundheits- und Krankenpflegerin

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Deutsche Islamkonferenz Sitzung des Arbeitsausschusses am 17.9.2014 Berlin

Deutsche Islamkonferenz Sitzung des Arbeitsausschusses am 17.9.2014 Berlin Deutsche Islamkonferenz Sitzung des Arbeitsausschusses am 17.9.2014 Berlin Altenhilfe und pflege in den Ländern am Beispiel NRW Andreas Burkert Leiter der Gruppe 41 in der Abteilung Pflege, Alter, Demographische

Mehr

Konzeption Paten-Projekt

Konzeption Paten-Projekt Konzeption Paten-Projekt für Kinder und Jugendliche mit besonderem Betreuungsbedarf konzipiert und durchgeführt von Ein Projekt des DRK Kreisverbandes Kehl e.v. 1 1. Projektverantwortliche INSEL Integrationsstelle

Mehr

Glücksspiel ist kein Kinderspiel

Glücksspiel ist kein Kinderspiel Glücksspiel ist kein Kinderspiel Wien, 06. April 2013 Mag. Doris Malischnig Leiterin Abteilung Prävention Casinos Austria-Österreichische Lotterien Historie Glücksspiel Jüngere Steinzeit: Würfel und Brettspiele

Mehr

Wege ins Studium öffnen Studierende der ersten Generation gewinnen Strategien für die Erhöhung des Anteils Studierender aller Bevölkerungsschichten

Wege ins Studium öffnen Studierende der ersten Generation gewinnen Strategien für die Erhöhung des Anteils Studierender aller Bevölkerungsschichten Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Wege ins Studium öffnen Studierende der ersten Generation gewinnen Strategien für die Erhöhung des Anteils Studierender aller Bevölkerungsschichten

Mehr

Deutsch-Syrisches Forum für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker

Deutsch-Syrisches Forum für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker Deutsch-Syrisches Forum für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker Einladung zur geselligen Beisammensein Dr. Bassel Alsaeed Berlin 6. November um 17:00uhr, Haus am See: Stargardstr.9, 13407 1 2 Die Hauptziele

Mehr

Asyl in Sachsen Netzwerktagung 2014. Herzlich Willkommen zum Workshop: Trauma und Flucht

Asyl in Sachsen Netzwerktagung 2014. Herzlich Willkommen zum Workshop: Trauma und Flucht Asyl in Sachsen Netzwerktagung 2014 Herzlich Willkommen zum Workshop: Trauma und Flucht Referentinnen: Corinna Klinger (Mosaik Leipzig e.v.) & Lena Nowak (RAA Sachsen) Ablauf 1. Kurz-Vorstellung der Referentinnen

Mehr

Hintergrundinformationen Depression

Hintergrundinformationen Depression Hintergrundinformationen Depression Inhaltsübersicht Wer ist von Depressionen betroffen?... 2 Wie äussert sich eine Depression?... 2 Eine Depression hat viele Gesichter... 2 Was sind die Ursachen von Depressionen?...

Mehr

Bedeutung der Netzwerke für hörbehinderte Kinder

Bedeutung der Netzwerke für hörbehinderte Kinder Unterstützung Bedeutung der Netzwerke für hörbehinderte Kinder Aufklärung Vertrauen Vorbilder Trauerarbeit Austausch Treffen Einblick wie Vernetzungen in Hamburg entstehen und zum Empowerment von Kindern

Mehr

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES Dr. Monika Dorfmüller Schleißheimer Straße 276/10 Leitende klinische Psychologin a.d. 80809 München Telefon 089/304296 Fax 089/30758700 e-mail dr.dorfmueller@online.de Bayerische Stiftung Hospiz 6. Fachtagung

Mehr

Vorlesung Psychosomatik N. Hennicke. Posttraumatische Belastungsstörung

Vorlesung Psychosomatik N. Hennicke. Posttraumatische Belastungsstörung Vorlesung Psychosomatik N. Hennicke Posttraumatische Belastungsstörung Über die Hälfte aller Menschen machen im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal eine traumatische Erfahrung Etwa 10% der von einem

Mehr