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1 Wolfsburg, Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück. Thales von Milet- griech. Philosoph (ca vor Chr.) In das Abwasser kehrt alles zurück! Also muss alles entfernt werden, was nicht hineingehört. FA Geisenheim, Paschold 1

2 Wolfsburg, Prof. Dr. habil. Peter-J. Paschold Forschungsanstalt Geisenheim Leiter Fachgebiet Gemüsebau Forschungsschwerpunkte: Wasser Bewässerung alle Pflanzenarten Spargel 1991 bis April 2010 FA Geisenheim, Paschold 2

3 Nachhaltige landwirtschaftliche Wassernutzung unter Berücksichtigung des Klimawandels Versuche und Untersuchungen zur Bewässerung in Geisenheim Klimawandel!? Wasser im Weltmaßstab Wassereinsatz in Landwirtschaft und Gartenbau FA Geisenheim, Paschold 3

4 Wasser im Weltmaßstab (Evolution und Ökologie, McMichael in Aventis 2002 ) Vor etwa 4000 Jahren ging die Kultur der Sumerer in Mesopotamien zugrunde, weil sie ihre Böden durch übermäßige Bewässerung schädigten. Die Polynesier auf den Osterinseln rodeten Bäume - damit war die Lebensgrundlage statt für tausende, nur noch für hunderte Menschen gegeben. Wir leben auf ökologisch großem Fuß - und nach uns? Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet. Oder? FA Geisenheim, Paschold 4

5 Veränderungen des Beregnungsbedarfs mm Beregnungsbedarf Geisenheim - Speisezwiebel FA Geisenheim, Paschold 5

6 Geisenheim mm Beregnungsbedarf Spinat früh FA Geisenheim, Paschold 6

7 Geisenheim mm 300 Beregnungsbedarf Spargel FA Geisenheim, Paschold 7

8 Wasser im Weltmaßstab (nach 3. Weltwasserforum Japan, 2004) Erde zu 70 % mit Wasser bedeckt = Wassermenge der Erde: 1,4 Mrd. km 3, davon 2,5 % Süßwasser - davon 1 % nutzbar. 2,5 % Ozeane Süßwasser 97,5 79 % des Süßwassers nicht direkt verfügbar (Eiskappen, Gletscher,...), 20 % Grundwasser, 1% Oberflächenwasser FA Geisenheim, Paschold 8

9 Wasser im Weltmaßstab (nach 3. Weltwasserforum Japan, 2004) Oberflächenwasser 8 1 % Seen Flüsse Bodenfeuchte Wasserdampf Lebende Organismen FA Geisenheim, Paschold 9

10 Wasser im Weltmaßstab Wasserverbrauch weltweit Wasserverbrauch weltweit (FAO): 70 % Landwirtschaft und Gartenbau davon 60 % verschwendet Landwirtschaft muss mit weniger Wasser mehr Produkte erzeugen 21 % Industrie 6 % Private Haushalte 3 % Sonstige Gelber Fluss (China) führt seit 1997 an 226 Tagen im Jahr kein Wasser mehr. Chin. Getreideproduktion sinkt seit Colorado River (Nordamerika) an der Mündung nur noch ein Rinnsal. FA Geisenheim, Paschold 10

11 Wasser im Weltmaßstab (nach 3. Weltwasserforum Japan, 2004) Verdunstung der Erdoberfläche: km 3 /a davon als erneuerbare Ressource: km 3 1,4 Mrd. Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser 2,4 Mrd. Menschen (40%) ohne Abwasserentsorgung Weltweit 280 grenzüberschreitende Flussgebiete - Ursache für Konflikte Wasserbedarf steigt weltweit bis 2025 um 17 %, in Entwicklungsländern um 40 % Durch Klimawandel (weltweit +0,7 K): häufiger und mehr Hochwasser und Dürren zu erwarten FA Geisenheim, Paschold 11

12 Wasser im Weltmaßstab Verfügbares Wasser (m 3 /Einwohner/Jahr) Rang Land m 3 1 Greenland United States, Alaska Iceland New Zealand Hungary Greece Netherlands Turkey France Germany Poland Egypt Israel Gaza Strip Kuwait 10 FA Geisenheim, Paschold 12

13 Wasser im Weltmaßstab (nach 3. Weltwasserforum Japan, 2004) Wasserbedarf: Unterer Schwellenwert: m 3 /Jahr/Einwohner = Gesamtmenge an erneuerbarem Wasser für die Produktion von Nahrungsmitteln, industrieller Produktion und persönlichem Wasserbedarf. Wasserbedarf/Mensch/Tag: 4 l Trinkwasser für Nahrung: l FA Geisenheim, Paschold 13

14 Wasser im Weltmaßstab (nach 3. Weltwasserforum Japan, 2004) Wasserdefizite werden in großem Maßstab durch virtuellen Wasserhandel ausgeglichen, d. h. Import von Nahrungsmitteln und industriellen Produkten. Virtueller Verbrauch (Footprint) (Allen, J.A:.In Produkten enthaltenes Wasser In Asien: 1400 l/d/kopf In Europa und Nordamerika: l/d/kopf. 1 kg Getreide: 1000 l, 1 kg Rindfleisch: l FA Geisenheim, Paschold 14

15 Wassereinsatz in Gartenbau und Landwirtschaft Aufgrund von Bewässerungsfehlern müssen m in naher Zukunft zwei Drittel der weltweit bewässerten Flächen saniert werden. Das sind 150 Mill. ha Ackerland, die z. B. durch Versalzung geschädigt sind." Landwirtschaft und Gartenbau: Umwelt-Saulus oder Umwelt-Paulus Paulus? FA Geisenheim, Paschold 15

16 Wassereinsatz in Gartenbau und Landwirtschaft Weltweit gehen ca. 60 % des Bewässerungswassers ungenutzt verloren. Einsatz wassersparender Technologien ist immer mit höheren h heren Kosten verbunden und somit bei vielen Pflanzenarten oft nicht realisierbar. Deshalb: Verstärkte rkte Umstellung der Produktion auf Kulturen mit hohem Marktwert - Folge: Verminderter Marktwert der Produkte FA Geisenheim, Paschold 16

17 Wasser in Europa (nach Wolff, 2003) Erneuerbare Wasser-Ressourcen Europa: km 3 Europa: Niederschläge 319 mm Deutschland: 778 mm alte BL mm; neue BL mm; davon für die öffentliche Trinkwasserversorgung 2-3%. In Deutschland sind in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten: Höhere Temperaturen Geringere Niederschläge im Sommer mit ungünstigerer Verteilung: weniger Niederschlagsereignisse mit Starkregen Speicher bauen. Ausprägungen des Klimawandels gebietweise in Deutschland sehr unterschiedlich Die Wassermenge in Deutschland reicht aus, wenn bei effektiver Wassernutzung der Degradation entgegengewirkt wird. FA Geisenheim, Paschold 17

18 Wasser in Europa Agenda 21 Rio de Janero Warum effektiver Wassereinsatz notwendig? Ziele des Wasserrechts in der EU: Sichern der Wasserqualität für die Zukunft durch verbindliche Maßnahmen Schutz und Verbesserung der aquatischen Ökosysteme und der direkt von ihnen abhängigen Landökosysteme und Feuchtgebiete Verschmutzung des Grundwassers reduzieren Nachhaltige Wassernutzung auf der Grundlage des langfristigen Schutzes vorhandener Ressourcen fördern. FA Geisenheim, Paschold 18

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