Reisesicherheit und Projektumsetzung im Ausland: Kritische Erfolgsfaktoren

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1 Reisesicherheit und Projektumsetzung im Ausland: Kritische Erfolgsfaktoren Sven Weiland & Nicole Stracke EXOP GmbH Byk-Gulden-Str Konstanz Germany Intern - Internal

2 I. Einführung II. Risikoanalyse als Grundlage für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen III. Aufbau eine Reisesicherheitskonzeptes IV. Projektumsetzung im Ausland Slide 2

3 Einführung Globale Sicherheitslage Slide 3

4 Einführung Globale Sicherheitslage 39% aller Unternehmen haben Reisen in Regionen mit hohen bis extremen Risiko Study Airplus 2015 Slide 4

5 Einführung Globale Sicherheitslage 34% aller Geschäftsreisenden waren bereits von sicherheitsrelevanten oder medizinischen Vorfällen im Zielland betroffen DRV 2015 Slide 5

6 Einführung Globale Sicherheitslage 45% der betroffenen Geschäftsreisenden erhielten keine Unterstützung vor Ort durch ihrem Arbeitgeber DRV 2015 Slide 6

7 Einführung Globale Sicherheitslage 8 von 10 Geschäftsreisenden wünschen sich detailliertere Informationen zum Zielland nur etwa die Hälfte erhält diese von ihrem Arbeitgeber DRV 2015 Slide 7

8 Einführung Herausforderungen für Unternehmen Leistungs- und Wettbewerbsdruck Volatile Sicherheitslage und Globalisierung Budgets und Headcounts Struktur und Kapazitäten Verantwortlichkeiten Added Value vs. Kostenfaktor Sicherheit Gesetzliche Rahmenbedingungen Kein zentralisiertes Reisemanagement Bestehende Verträge zu Dienstleistern Steigende Komplexität & Anforderungen für kleinere Unternehmen & Mittelstand Intern - Internal Slide 8

9 Einführung Motive für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen Auslandsgeschäfte ermöglichen Risiken & Kosten minimieren Mitarbeiter schützen Fürsorgepflicht erfüllen Moralische Verpflichtung Benefit für Mitarbeiter Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit Höhere Produktivität Intern - Internal Slide 9

10 I. Einführung II. Risikoanalyse als Grundlage für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen III. Aufbau eine Reisesicherheitskonzeptes IV. Projektumsetzung im Ausland Slide 10

11 Risikoanalyse als Grundlage Kernelemente Identifizierung der Schutzziele Mitarbeiter Produkte Produktionsstätten Niederlassungen Bewertung der Kernrisiken Sicherheitsrisiken Businessrisiken Generelle Risiken Festlegen & Evaluierung von Maßnahmen Richtlinien Reisesicherheitsmaßnahmen Unterstützung vor Ort Slide 11

12 Risikoanalyse als Grundlage Kernelemente Identifizierung der Schutzziele Mitarbeiter Produkte Produktionsstätten Niederlassungen Bewertung der Kernrisiken Sicherheitsrisiken Businessrisiken Generelle Risiken Festlegen & Evaluierung von Maßnahmen Richtlinien Reisesicherheitsmaßnahmen Unterstützung vor Ort Slide 12

13 Kernrisiken für Reisende Kontextbezogene Betrachtung Verständnis der lokalen Kultur /Sprache um Sicherheitskonzept zu optimieren/ proaktiv anzupassen Granulare Risikobetrachtung für kontextbezogene Maßnahmen zur Risikominimierung Angepasste Risikobetrachtung um Kosten zu minimieren Risikoanalysen beginnt vor Auftragsvergabe Slide 13

14 Kernrisiken für Reisende Globale Betrachtung Slide 14

15 Kernrisiken für Reisende Beispiel Pakistan Granulare Unterscheidung der Risiken Land/ Provinz Slide 15

16 Kernrisiken für Reisende Beispiel Islamabad Granulare Unterscheidung der Risiken Stadt/ Distrikt Slide 16

17 Kernrisiken Reisende Beispiel Karachi Granulare Unterscheidung der Risiken Risikotypologien Slide 17

18 I. Einführung II. Risikoanalyse als Grundlage für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen III. Aufbau eine Reisesicherheitskonzeptes IV. Projektumsetzung im Ausland Slide 18

19 Reisesicherheitsmaßnahmen Anforderungen & Zielsetzungen Unterstützung & Bereitschaft weltweit 24/7 Sicherheit für Mitarbeiter, Niederlassungen und Geschäftsaktivitäten Implementierung & Automatisierung Erfüllung Fürsorgepflicht Slide 19

20 Reisesicherheitskonzept Länderinformationsdatenbank Zielsetzung Informationen zu Reiserisiken im Zielland Präventive Sicherheits- und medizinische Empfehlungen Städte-Informationen Aktuelle Vorfallmeldungen Anstehende Ereignisse Allgemeine Informationen zum Reiseland Karten-Tool Slide 20

21 Reisesicherheitskonzept Länderinformationsdatenbank Anforderungen Online verfügbar Für alle Mitarbeiter zugänglich Tagesaktuelle Inhalte Zielgruppengerechte Darstellung Mehrsprachig Exportierbare Länderinformationen Slide 21

22 Reisesicherheitskonzept Traveller Tracking Zielsetzung Registrierung von Reisenden Wer ist wann wo? Automatischer Versand von Reisehinweisen per Empfehlung von weiterführenden Sicherheitsmaßnahmen bei Bedarf Ermöglichung eines individuellen Monitorings Slide 22

23 Reisesicherheitskonzept Traveller Tracking Anforderungen Automatisierung oder manuelle Eingabe Permanente Aktualisierung Erfassung möglichst vieler Reisebewegungen Online verfügbar Für alle Mitarbeiter Abfrage aller relevanten Information Slide 23

24 Reisesicherheitskonzept Globales Meldewesen Zielsetzung Monitoring der Sicherheitslage im Reiseland Professionelle Bewertung von Vorfällen Individueller Abgleich mit Aufenthaltsorten von Reisenden/Standorten Proaktive Information von Reisenden Empfehlung von situationsadäquaten Maßnahmen Information des Unternehmens Slide 24

25 Reisesicherheitskonzept Globales Meldewesen Anforderungen Proaktives Monitoring- und Reporting-System Rund um die Uhr Relevante Sicherheits- und medizinischen Vorfälle weltweit Individuelle Bewertung möglicher Bedrohungspotenziale Versand von Reisewarnungen in Echtzeit direkt an betroffene Reisende Adäquate Empfehlungen Slide 25

26 Reisesicherheitskonzept Assistance Zielsetzung 24/7 Hotline Sicherheitsberatung Notfallunterstützung Krisenkoordination Slide 26

27 Reisesicherheitskonzept Assistance Anforderungen Einheitliche Notfallnummer für sicherheitsrelevante, medizinische und reiseorganisatorische Vorfälle Mehrsprachige Unterstützung Für alle Mitarbeiter Weltweites Dienstleisternetzwerk Professionelle Unterstützung ohne Zeitverzug Slide 27

28 I. Einführung II. Risikoanalyse als Grundlage für die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen III. Aufbau eine Reisesicherheitskonzeptes IV. Projektumsetzung im Ausland Slide 28

29 Auslands- & Projektsicherheit bei Sub-Unternehmern Problemstellung Notwendigkeit zur Entsendung von eigenen Mitarbeitern ins Ausland Gesetzliche Fürsorgepflicht liegt beim Arbeitgeber einerseits Verantwortung kann nicht auf Auftraggeber delegiert werden Abhängigkeit vom Auftraggeber andererseits Kein Zugriff auf objektive Lagebewertung vor Ort Keine direkter Einfluss auf Sicherheitsmaßnahmen vor Ort Intern - Internal Slide 29

30 Auslands- & Projektsicherheit bei Sub-Unternehmern Lösungsmöglichkeiten Definition von globalen Standards Integration in Kundenverträge/ vertragsrechtliche Zusicherung & Ausschlussklausel Objektiver Abgleich von bestehenden Sicherheitsmaßnahmen vor Ort mit aktueller Lage basierend auf globalen Standards Ergänzende eigene Maßnahmen bei Bedarf Evaluation der Sicherheitsmaßnahmen vor Ort falls notwendig & angemessen Gemeinsame Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen mit dem Auftraggeber Ggf. erneute Evaluation der umgesetzten Maßnahmen Intern - Internal Slide 30

31 Auslands- & Projektsicherheit bei Sub-Unternehmern Fazit Fürsorgepflicht liegt bei Sub-Unternehmer Etablierung von globalen Standards als Grundlage für Risikomanagement Projektbezogene Unterstützung vor, während, nach dem Projekt bei Bedarf - Risikoidentifizierung & Bewertung - Kostenschätzungen - Evaluation & Bewertung von Sicherheitsmaßnahmen - Empfehlung von ergänzenden Maßnahmen - Unterstützung bei deren Umsetzung Flankierung durch belastbares Reisesicherheitskonzept Unterstützung vor, während, nach der Entsendung, rund um die Uhr & weltweit Realisierbar auch ohne eigene Sicherheitsabteilung Intern - Internal Slide 31

32 Bei Interesse an unseren Leistungen oder Fragen kontaktieren Sie bitte: Slide 32

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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