Grundri6 der Mikrobiologie

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1 Grundri6 der Mikrobiologie

2 Grundri6 der Mikrobiologie Von Dr. August. RippeI-BaIdes o. Professor an der Universitat Giittingen Zweite Auflage Mit 153 Abbildungen Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH

3 AJle Rechte, inbesondere das der Dbersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. ISBN ISBN (ebook) DOI / Copyright 1947 and 1952 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg Urspriinglich erschienen bei Springer-Verlag Berlin Gottingen Heidelberg 1952 Softcover reprint of the hardcover 2nd edition 1952

4 Vorwort zur zweiten Auflage. Die vorliegende zweite Auflage ist, dem gewaltigen Fortschritt auf vielen Gebieten entsprechend, stark umgearbeitet bzw. erganzt; andererseits wurden einige allgemeine Teile (z. B. bei der Darstellung der Enzyme) weggelassen. Aus technischen, nicht in der Macht des Verfassers liegenden Grunden konnte die Literatur der beiden letzten Jahre nur teilweise berucksichtigt werden. Jedoch ist es nicht die Absicht der Darstellung, aile neuesten Einzelheiten zu bringen, sondern einen festen Rahmen zu schaften, in den neue Erkenntnisse jederzeit eingefugt werden k6nnen. Jedenfalls hat sich diese Methode seit fast 30 Jahren im G6ttinger mikrobiologischen Unterricht fur Biologen, Chemiker und Landwirte bestens bewahrt. 1m systematischen Teil wurden auch dieses Mal die Pilze nur insoweit berucksichtigt, als es zur Charakterisierung der aus physiologischen, biologischen oder technischen Grunden besonders wichtigen Formen erforderlich erschien. Die Mikrobiologie befindet sich, auch in Deutschland, in starkem Aufschwung, und es wurde den Verfasser freuen, wenn er mit der vorliegenden Darstellung zu diesem Aufschwung beitragen k6nnte. Ein Kritiker hat die Mikrobiologie als einen "kunstlich hergestellten Bastard aus mehreren Komponenten" bezeichnet. Es ist zu hoften, dab sie ein luxurierender Bastard sein wird! Ein Verzeichnis der wesentlichen, zusammenfassenden und periodischen Literatur findet sich am SchluB des Buches. Fur freundliche Korrekturhilfe danke ich Herrn Dr. STOLP und Herrn cando rer. nat. Voss, dem Verlag fiir die Erm6glichung des Druckes sowie fur das bereitwillige Eingehen auf besondere Wunsche. G6ttingen, im September August Rippel-Baldes.

5 Inhaltsverzeichnis. Seite Allgemeines... 1 Umgrenzung des Gebietes 1 Geschichtliches. 3 Kultur- und Erkennungsverfahren 5 Der Bau der Zelle 11 Form und GroBe der Zelle 11 Bau der Zelle Allgemeines s Zellmembran und Schleimschicht s Cytoplasma und Trophoplasten s Zellkern s GeiBeln und Bewegung s Reservestoffe s Vakuolen s Exkretstoffe s Farbstoffe s Leuchten S. 45. Entwicklung der Zelle Mikroskopische Entwicklung S Makroskopische Entwicklung s Sporenformen und Sklerotien S Involutionsformen S Sexualitat und Variabilitat S. 59. Systematische Ubersicht Eubacteria S Actinomycetes S Chlamydobacteria S Beggiatoae S Myxobacteria S Myxomycetes S Archimycetes S Oomycetes S Zygomycetes S Ascomycetes S Basidiomycetes S. 89. Baustoffwechsel 90 Allgemeines 90 Mineralstoffe. 92 Kohlenstoff 101 Allgemeines S Autotrophie S Photosynthese S Chemosynthese S Kohlensaure und Heterotrophen S Heterotrophie S. ll2. Stickstoffernahrung ll8 Bindung des elementaren Luftstickstoffes S. ll9. - Verarbeitung gebundenen Stickstoffs S Organische Wirkstoffe Allgemeine aubere Bedingungen Wasser S Temperatur S Licht S Wetter S Sauerstoff S Reaktion des Mediums S Ertragsgesetz Nahrstoffmenge und Ertragsbildung S \Vachstumskurve S Forderung durch stoffwechselfremde Stoffe 153 N ahrung und Gift 155 Desinfektion Betriebsstoffwechsel 160 Allgemeines 160 Formen des Betriebsstoffwechsels S Verhalten zum Sauerstoff S Warmebildung S Enzyme

6 Inhaltsverzeichnis. VII Seile Sauerstoff- und Wasserstoffaktivierung Aerobe Atmung Vollkommene Oxydation des Zuckers S Unvollkommene Oxydation des Zuckers durch Bakterien S Saurebildung durch Aspergillus und andere Pilze S Essigsauregarung S Oxydation sonstiger stickstofffreier Stoffe S Oxydation stickstoffhaltiger Verbindungen S Humusstoffe S Anaerobe Atmung Denitrifikation und Desulfurikation S Alkoholgarung S Milchsauregarung S Weitere milch~aureartige Garungen S Essigsauregarung (anaerob) S Propionssauregarung S Buttersaure- und Butylalkohol-Aceton-Garung S Sonstige Garungen zu 4-Kohlenstoffkarpern S Sonstige Garungen und Reduktionen S Abbau der Stickstoffverbindungen Allgemeines, Organismen, Enzyme S Abbau der Aminosauren S Abbau der NUcleoproteide S Abbau sonstiger Stickstoffverbindungen S EiweiBabbau und organische Wirkstoffe S.246. Abbau und Synthese... Die Stellung der Mikroorganismen in der Natur. Zahl und Verbreitung Die Mikroflora als Aufwuchsflora S Keimgehalt der Luft S Keimgehalt des Wassers S Keimgehalt von Pflanzen und Tieren S Keimgehalt des Bodens S.257. Verbreitung der Mikroorganismen.... Standortsbedingungen S Regionale Verbreitung S Ausbreitung der Mikroorganismen S Zusammenleben der Organismen.... Kreislauf der Stoffe S Kreislauf des Kohlenstoffs S Kreislauf des Stickstoffs S Das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhaltnis im Boden S Humusbildung S Kreislauf der Mineralstoffe S Geologische Bedeutung der Mikroorganismen S. 30l. Metabiose und Teilkreislaufe S Epiphytismus und Symbiose S.307. Bakterien + Mikroorganismen S Pilze + Algen S Bakterien + \Vurzeln haherer Pflanzen S Aktinomyceten + Pflanzenwurzeln S Pilze + Pflanzenwurzeln S Cyanophyceen + hahere Pflanzen S Bakterien als Epiphyten und Symbionten oberirdischer Pflanzenteile S Pilze als Epiphyten und Symbionten oberirdischer Pflanzenteile S Mikroorganismen und Mensch S.347. Der Parasitismus S Parasitismus zwischen Pilzen S Mikroorganismen als Symbionten von "Deren S.340. Parasitismus bei Pflanzen und Tieren S Mikroorganismen als Parasiten auf Pflanzen S Mikroorganismen als Parasiten auf Tieren S Riickblick auf Symbiose und Parasitismus S Hinweise auf zusammenfassende Literatur Sachverzeichnis

7 Berichtigung. S.27, Z.lOv.o.: statt:, mit Hilfe einer der GeiBeln... lies: mit Hilfe einer Schwingung der GeiJ3eln... S.43, Z. 5 v. u.: statt: Muscarfin... lies: Muscarufin... S.52, Z. 5 v. u.: statt: fiir jede... lies: fiir jede Art... S.62, Z.13 v. u.: statt: resisten... lies: resistenten. " S. 62, Z. 2 v. u.: statt: geschlechtlichem... lies: ungeschlechtlichem.. S.68, Z. 9 v. 0.: statt: mit den Hefen... lies: in den Hefen... S.94, Z. 20 v. 0.: statt; den Anteil... lies: den gr6bten Anteil...

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