SPLITTER SPLITTER. IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 3/ Jahrgang. Schwerpunkt: Cloud Computing 3/10 1

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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 3/ Jahrgang Schwerpunkt: Cloud Computing 3/10 1

2 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) hat sich für den Aufbau einer Cloud-Computing-Lösung entschieden, um das mögliche Potenzial zur Kostensenkung in der Berliner Verwaltung zu nutzen. Unser Ziel ist ferner eine größere Flexibilität und schnellere Realisierbarkeit von IT-Dienstleistungen für die Behörden der Hauptstadt. Das Vorhaben ermöglicht den Behörden die flexible Auslagerung von Speicherkapazitäten in das hochsichere Data-Center sowie die Nutzung kompletter Programme und Verfahren. Die Wartung und die Aktualisierung der Software erfolgt zentral im ITDZ Berlin. Wir hatten bereits in den vergangenen Jahren wichtige Schritte auf dem Weg zur Cloud unternommen. Mit der Modernisierung des Data-Centers und der Virtualisierung von Servern konnten wir nicht nur den Stromverbrauch unseres Rechenzentrums verringern, sondern gleichzeitig die Grundvoraussetzungen für Cloud Computing schaffen. Als einer der ersten kommunalen IT-Dienstleister haben wir frühzeitig die Weichen für eine energieeffiziente und umweltbewusste IT und für neue Services gestellt: eine grüne Wolke für das Land Berlin. Mit dem IT-Infrastrukturservice und IT-Verfahrensservice haben sich vergleichbare Dienstleistungen des ITDZ Berlin in der Hauptstadtverwaltung bereits etabliert. Gerichte und Behörden werden schon heute zentrale IT-Services über eine Terminalserverfarm zur Verfügung gestellt. Ein wichtiger Fokus bei dem Ausbau des Service hin zu einer Cloud-Computing-Lösung liegt auf der Entwicklung dynamischer Infrastruktur und Software. Alle wesentlichen Aspekte zu diesen modernen Angeboten finden Sie in dieser Ausgabe im Schwerpunkthema (ab Seite 4). Das Land Berlin hat eine große Anzahl von Maßnahmen der Verwaltungsmodernisierung realisiert oder ist gerade bei deren Umsetzung. Unter ServiceStadt Berlin werden diese zahlreichen Entwicklungen zusammengefasst und bekannt gemacht (Seite 22). Das ITDZ Berlin bringt hierbei seine Erfahrungen als verlässlicher Partner des Landes Berlin ein. In verschiedenen Beiträgen stellen wir Ihnen exemplarisch die Zusammenarbeit in einigen Projekten der ServiceStadt Berlin vor (Seiten 23 bis 27). In diesem Jahr kann das ITDZ Berlin sein fünfjähriges Jubiläum feiern. Dies war für uns ein besonderer Grund eine Veranstaltung durchzuführen. Die Jubiläumsveranstaltung IT-Dienstleistungszentrum fand am 18. Juni im Logenhaus in Berlin-Wilmersdorf statt. In der langen Geschichte unseres Hauses und seiner Vorläufer gab es bislang nicht solch eine Gelegenheit, so viele hochrangige Gäste aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung bei uns zu begrüßen. Es macht mich stolz, diese Anerkennung für das ITDZ Berlin erfahren zu haben (ab Seite 49). Eine anregende -Lektüre wünscht Ihnen Konrad Kandziora Vorstand des ITDZ Berlin 3/10 2

3 Editorial Editorial 2 Schwerpunktthema Cloud Computing: Wieso, weshalb, warum? 4 IDC-Studie: Storage aus der Cloud zunehmend eine echte Alternative in Deutschland 5 Wolkige Versprechen versus harte Fakten Angebote der Cloud-Vendoren im Härtetest 6 ix-sonderheft zum Thema Cloud Computing 7 Wer jede Wolke fürchtet, taugt zu einem Bauer nicht. 8 Hohes Potenzial für Standardisierung und Wirtschaftlichkeit 1O Bedeutung der Virtualisierungstechnologie 15 Anforderungen an den Betrieb von modernen Rechenzentren 16 Moderne Verwaltungen auf dem Weg in das Jahr 2O15 17 Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud-Modell 18 IBM eröffnet Cloud Computing Kompetenzzentrum in Deutschland 19 Microsoft: Hohe Nachfrage nach Cloud-Angeboten 2O Studie: Verbraucherinformationsgesetz verändert behördliche Informationskultur im Internet 36 1OO. Geburtstag von Computer-Erfinder Konrad Zuse 37 Einsatz von Satellitennavigation bringt Einsparungen im öffentlichen Bereich von fast 1OO Millionen Euro 38 Autorun-Trojaner belegen drei Plätze in den BitDefender Schädlings-Top 1O 39 Biometrie: Ein Gesicht ergibt viele Schlüssel - Datenschutz der besonderen Art 4O Versteckte Schätze im neuen MS Office 4O Bezahlen mit Chipkarte wird sicherer 42 Online D -Gesetz kommt zügig voran 43 Neues Binnenmarktinformationsgesetz: Bessere Online-Kooperation europäischer Behörden 43 Das Internet ist auch ein Bildungsmedium 44 Schwiegermutter, Waschmaschine, Internet 45 Nächster Halt: Internet! 45 Parlament und Senat Senat verbessert Dienstleistungsangebote 22 Datenschutz ist in den Berliner Behörden fest verankert 22 E-Government und Verwaltung Berliner haben mit 115 den direkten Draht in die Verwaltung 23 EU-DLR: IT-Umsetzung der EU-Norm 24 Online-Datenbank im Standesamt I in Berlin 25 Elektronischer Rechtsverkehr: Erweiterung des erechtsverkehrs 26 Personenstandsregister: Prüfung und Schaffung eines einheitlichen PersStand 26 ALKIS: Digitale Verbindung Liegenschaftskatastar - Grundbuch 27 Zulassungsbehörde Berlin erweitert das Online-Angebot 28 Bürger haben Sicherheitsbedenken bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet 28 Siemens veröffentlicht Studie IKT für Städtemanagement 29 Virtuelles Rathaus 3O Berichte und Infos Kooperation zwischen ITDZ Berlin und HWR weiterentwickelt 31 Studie zum Open Source Einsatz im Land Berlin 32 Fallstudien der dena belegen Einsparpotenziale von rund 8O Prozent bei der IT-Nutzung am Arbeitsplatz 32 Entscheidende Zukunftsthemen 33 Thesen des Bundesinnenministers für eine gemeinsame Netzpolitik der Zukunft 34 Tipps und Tricks Jeder Zweite surft im Job auch privat 46 Deutsche sind ihren Passwörtern zu treu 47 Mit dem Laptop unterwegs 47 Knapp 40 Prozent der Deutschen geben Passwörter weiter 48 Veranstaltungen Fünf Jahre ITDZ Berlin 49 Verwaltungsmodernisierung in Smart Cities 51 IT Profits 6.O: Erfolgreiche Vernetzung von IT, Web und Mobile Business 51 Fünfter Nationaler IT-Gipfel am 7. Dezember 2010 in Dresden 52 Berlin ist Partnerland bei der Messe Moderner Staat 53 Vitako beteiligt sich an einem Forschungsprojekt zu Cloud Computing 53 Literatur Vergabeverordnung setzt neue Vergabe- und Vertragsordnungen in Kraft 54 c t extra zum Thema Webdesign 54 Homepage bauen leicht gemacht 54 BITKOM veröffentlicht Leitfaden zu BPM und SOA 55 Dies und Das Senat stärkt Datenschutz in Berlin 56 Impressum 56 3/10 3

4 Cloud Computing: Wieso, weshalb, warum? An den Bezug von IT-Leistungen werden höhere Anforderungen gestellt, um die Geschäftserfolge nachhaltig zu sichern. Cloud Computing erscheint hierfür als starke Alternative und wird nach Einschätzung der Experton Group sowohl die Bereitstellung als auch die Konsumption von IT-Ressourcen signifikant verändern. Welche Leistungen in welchen Themenfeldern aktiv nachgefragt werden und welche konkreten Angebote bekannt sind, ermittelt die Experton Group derzeit in einer breit angelegten Anwenderbefragung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unternehmen arbeiten derzeit intensiv daran, das Management und den Betrieb ihrer IT-Ressourcen zu verbessern. Die weiter wachsende Globalisierung und Dynamisierung der Märkte stellt neue Anforderungen an Effizienz und Flexibilität sowie an die Integration von Business und IT. Zudem hat die Wirtschaftskrise einen generellen Umdenkungsprozess angestoßen, der den schonenden Umgang mit finanziellen und personellen IT-Ressourcen stärker berücksichtigt. Wie nun die geforderte Flexibilität, Kosten- und Energieeffizienz der IT bereit gestellt werden, ist eine zentrale Fragestellung, die IT-Entscheider schon heute beantworten müssen. Das Bereitstellen von Informationstechnologie als Service, die Industrialisierung der Leistungserbringung in internen und externen Rechenzentren und veränderte Konsumptionsmodelle stehen als mögliche Lösungsansätze zur Verfügung. Cloud Computing hat große Schritte von begrenzten Testszenarien hin zu täglich im operativen Betrieb genutzten Services vollzogen, wenn bisher auch ohne umfassenden großflächigen Einsatz. Cloud Computing-Ressourcen stehen heute für die Bereiche IT-Infrastruktur, IT-Plattformen und Anwendungen sowohl für einfache Lösungen als auch für geschäftskritische Szenarien zur Verfügung. Anbieter stark engagiert Fast alle ITK-Anbieter haben Modelle und Programme für Cloud Computing entwickelt und bieten sie am Markt an. Mit public Clouds, private Clouds und hybriden Clouds stehen drei Modelle zur Verfügung, für die Anbieter komplette Deployments oder einzelne Tools und Lösungssegmente anbieten. Die drei Cloud Computing Modelle Welches Cloud-Modell ist das geeignete in welchem Kontext? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten, um Cloud Computing erfolgreich in die Unternehmens-IT einzubeziehen? Das Interesse an Cloud Computing ist sehr hoch. Die Anwender haben nach wie vor viele Fragen, da Referenzen recht spärlich zur Verfügung gestellt werden, erläutert Matthias Zacher, Senior Advisor bei der Experton Group. Die neue Studie der Experton Group AG analysiert die Marktsituation und - entwicklung für Cloud Computing in Deutschland sowie der Schweiz und Österreich. Sie zeigt auf, welche Aktivitäten Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenklassen derzeit planen und durchführen. Neben den Investitions- Charakteristika und Entscheidungswegen der Anwenderunternehmen ist auch die Wettbewerberlandschaft Gegenstand der Untersuchung. Weitere Fragestellungen der Untersuchung adressieren die Themen Cloud Computing und IT-Strategie, Planung und Umsetzung und Einsatzszenarien und Best Practice. Die Experton Group befragt derzeit mehr als 250 Unternehmen im deutschsprachigen Raum und wird erste Ergebnisse im Juli 2010 veröffentlichen. (PM) Moderne Perspektiven für die Verwaltung. Informationstechnik (IT) und Telekommunikation (TK) aus einer Hand, Lösungen auf höchstem Niveau: Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der innovative Spezialist für die öffentliche Verwaltung. 3/10 4

5 IDC-Studie: Storage aus der Cloud zunehmend eine echte Alternative in Deutschland so evaluieren 24 Prozent der Teilnehmer eine Lösung und weitere 21 Prozent sind aktuell mit der Einführung einer Lösung beschäftigt. Nur elf Prozent der Befragten haben sich nach der Prüfung gegen eine Lösung entschieden. Gemäß einer neuen Studie von IDC zum Thema Storage-as-a- Service (StaaS) haben sich zwei Drittel der Befragten bereits mit Storage aus der Cloud beschäftigt. Des Weiteren gibt die Studie Auskunft darüber, für welche Zwecke StaaS in den Unternehmen tatsächlich eingesetzt wird, welche Vor- und Nachteile die Anwender bei Storage aus der Cloud sehen und welche Anbieter sie bevorzugen. Im November 2009 startete das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC eine Befragung unter 385 deutschen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zum Cloud Thema Storage-as-a-Service (StaaS). Nach der ersten großen IDC Cloud Computing Studie im Frühjahr vergangenen Jahres in Deutschland ist Storage-as-a-Service Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland 2010 nun die zweite große Befragung im Rahmen der von IDC geplanten Cloud Computing Serie. In der aktuellen Umfrage wollte IDC unter anderem herausfinden, ob sich die Verantwortlichen bereits mit Storageas-a-Service befasst haben: Zwei Drittel der Unternehmen haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Zum einen ist dies ein klares Indiz dafür, dass Storage ein Dauerproblem für die Unternehmen ist, für das einfache und kostengünstige Lösungskonzepte gefragt sind. Zum anderen lassen die Ergebnisse die Schlussfolgerung zu, dass Unternehmen Storage-as-Service zunehmend mehr als Lösung für ihre Storage Probleme akzeptieren. Auch wenn derzeit bisher nur 12 Prozent der befragten Unternehmen Storage-as-a-Service tatsächlich einsetzen, Nutzung von Storage-as-a-Service in Deutschland, 2010 Quelle: IDC, Storage-as-a-Service Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland, 2010 Dass sich etwa ein Drittel der Unternehmen noch nicht weiter mit der Thematik beschäftigt hat, ist vor allem auf zwei wesentliche Ursachen zurückzuführen: Entweder wurden andere Projekte mit deutlich höherer Priorität realisiert oder die Sicherheitsbedenken waren so groß, dass eine Umsetzung noch nicht erfolgte. Aus Sicht von IDC scheint diese Argumentation für den konservativen deutschen Markt typisch zu sein. Detaillierter von IDC befragt wurden im weiteren Verlauf nur die IT-Verantwortlichen der 262 Unternehmen, die sich bereits eingehend mit Storage-as-a-Service auseinandergesetzt haben. Ein weiteres Ziel der Befragung war es, die Anwenderpräferenzen und Trends im Hinblick auf die Nutzung von StaaS, Online Backup und Online Archivierung in Deutschland zu eruieren. Grundsätzlich gesehen ist Storage in erster Linie ein wirtschaftliches Problem. So gibt die Mehrheit der Unternehmen Kosten als Hauptproblem im Zusammenhang mit Storage an. Ursache hierfür dürfte insbesondere das ungebremste Wachstum des zu speichernden Datenvolumens sein. Aber auch auf operativer Ebene stehen die Anwender vor Problemen im Zusammenhang mit Storage, z. B. Systemzuverlässigkeit, Einhaltung von Compliance und Dauer des Backup Prozesses. Insgesamt kommt bei den Unternehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Cloud Storage Services zum Einsatz, die von Backup bis hin zu E-Discovery reichen. Die IDC Befragungsergebnisse zeigen, dass Notfallwiederherstellung, Backup und Desaster Recovery mit Abstand die am meisten verbreiteten Anwendungen (53 %) im Storage-as-a-Service Umfeld sind. Am zweit häufigsten wird Storage-as-a-Service zur Vorbeugung gegen Datenverlust (40 %) eingesetzt. Dies lässt den Rückschluss zu, dass die Bedenken der Anwender, die sich aufgrund von Sicherheits- 3/10 5

6 bedenken noch nicht mit dem Thema befasst haben, eher ein emotionales als ein tatsächliches Problem darstellen, sagt Lynn-Kristin Thorenz, Research & Consulting Director bei IDC. Wichtigster Treiber für die Nutzung von Storage-as-a-Service ist in erster Linie der Kostenvorteil einer Online-Lösung gegenüber einer In-house Lösung. Ein bedeutender Antriebsfaktor ist außerdem die Entlastung der personellen Ressourcen, damit sich die interne IT anderen Prioritäten widmen kann. Wichtige Hinweise, welche Maßnahmen Anbieter ergreifen sollten, um StaaS voranzubringen, zeigen die Antworten der Unternehmen, die sich gegen Online Storage Services entschieden. Hervorzuheben ist dabei insbesondere das Informationsdefizit, das aus Sicht der Anwender am Markt herrscht. Dies sollte jedoch laut IDC ein relativ einfach zu lösendes Problem für die Anbieter sein. Die wichtigsten Knackpunkte im Zusammenhang mit Storage-as-a-Service sind jedoch Sicherheit, Kosten und Compliance. Über die Hälfte der von IDC befragten Unternehmen erwartet steigende Ausgaben für Storage-as-a-Service. Weitere 14 Prozent möchten erstmalig investieren. Dies ist für IDC aufgrund der stetig wachsenden Anforderungen an Storage nicht erstaunlich. Allerdings steht für 37 Prozent der Befragten dabei im Vordergrund, durch Storage-as-a-Service die Betriebskosten zu senken. Dabei hatte IDC ursprünglich angenommen, dass Unternehmen durch den Einsatz einer Storage-as-a-Service Lösung vor allem ihre Kapitalkosten senken bzw. Storage- Kosten in die Betriebskosten verschieben wollen. Aus Sicht von IDC ist der Markt nach wie vor stark fragmentiert. Die Mehrheit der befragten Anwenderunternehmen ist grundsätzlich für verschiedene Arten von Anbietern offen. Da das Thema Sicherheit ein stark ausgeprägtes Auswahlkriterium darstellt, dürften der Brandname und das Vertrauen in einem engen Zusammenhang mit der Wahl des Anbieters stehen. IDC empfiehlt den Anbietern, ihre Storage-as-a-Service Konzepte anhand anschaulicher Fallbeispiele den Nutzen, die realisierbaren Kostenvorteile und vor allem die Vorteile gegenüber einer internen Lösung transparent darzustellen. Die Ergebnisse der IDC-Studie zeigen insgesamt, dass die Verbreitung von Storageas-a-Service zwar wie erwartet noch am Anfang steht, aber Online Storage vom deutschen Markt nicht mehr wegzudenken ist. Über die weiteren Entwicklungen im Cloud-Umfeld wird die nächste Analyse von IDC, die für das 4. Quartal 2010 geplant ist, Aufschluss geben. (PM) Wolkige Versprechen versus harte Fakten Angebote der Cloud-Vendoren im Härtetest Microsoft Azure, Google AppEngine, Amazon AWS welches ist die richtige Cloud-Plattform für mein Unternehmen? Diese Frage stellen sich viele IT- Entscheider und Anwendungsentwickler. Aufgrund der derzeitigen Marktdynamik und einer Vielzahl von Produktankündigungen fällt es zunehmend schwer, den Überblick zu behalten. Und nicht nur diese Faktoren erschweren den Überblick, denn es ist auch nicht leicht, diese Produkt- und Serviceankündigungen richtig einzuordnen. Es kursieren unzählige Definitionen zu diesem Thema im Markt, was zu einer Unschärfe in der Abgrenzung der Angebote führt. Foto: stock - Fotolia.de So fällt auf, in welchem Missverhältnis aktuell das Marketing und die PR der Anbieter zu den tatsächlichen Angeboten stehen. Es gilt genau zu unterscheiden, bei welchen Offerings es sich tatsächlich um echte Cloud-Angebote handelt. Allzu oft erliegen viele Anbieter der Versuchung, zum Beispiel Outsourcing-Services als Cloud Computing zu deklarieren, um damit auf der aktuellen Cloud-Welle mit zu schwimmen. Vieles, was derzeit im Markt unter dem Label Cloud gehandelt wird, darf man getrost als Mogelpackung bezeichnen, so Steve Janata, Senior Advisor bei 3/10 6

7 der Experton Group. Wirkliche Cloud-Angebote, wenn man mal von SaaS absieht, sind nämlich noch eher rar gesät. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich heute schon genügend Angebote auf dem Markt, um die unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen und Entwicklern zu erfüllen. Aber welche Angebote sind von welchem Anbieter denn für welche Zwecke geeignet? So teilt sich der Markt nicht nur in die Bereiche Infrastructure-as-a- Service, Software-as-a-Service und Plattform-as-a-Service. Zudem konkurrieren Hardware-Hersteller, Software-Firmen sowie Internet- und Telekommunikationsunternehmen um die Vorherrschaft in der Cloud. Hieraus das richtige Angebot und den richtigen Anbieter zu wählen ist nicht leicht, allerdings die Voraussetzung um wirkliche Benefits als Anwender aus dem Modell zu ziehen, attestiert Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group. Für professionelle Anwender im deutschsprachigen Raum herrscht aber vielfach noch Unmut hinsichtlich der Cloud-Angebote der Hersteller. So existieren nur in wenigen Fällen die relevanten Produktinformationen in Landessprache. Auch die Nutzungsbedingungen sind auf den anglo-amerikanischen Rechtsraum ausgerichtet und Preise nur selten in Euro ausgewiesen. Vor dem Hintergrund der spezifischen Anforderungen von Unternehmensanwendern erstellt die Experton Group aktuell eine vergleichende Studie zu den Cloud-Angeboten im deutschsprachigen Raum. Mit unserem Cloud Vendor Benchmark 2010 wollen wir ein bisschen mehr Licht ins Dunkel bringen und den IT-Entscheidern im neuen Jahr eine Entscheidungsunterstützung bieten denn das Thema Cloud wird in den kommenden Jahren auf der CIO-Agenda ganz oben stehen., sagt Dr. Carlo Velten. Derzeit bietet Microsoft mit seiner Azure-Plattform das wohl breiteste Angebot. So können Unternehmensanwender über Azure Infrastruktur, wie CPU und Storage, aber auch Software und entsprechende Entwicklungs-Tools nutzungsabhängig beziehen und die erstellten Anwendungen auch mit der bestehenden IT-Infrastruktur verbinden. Der Anwender kann sich allerdings den Rechenzentrumsstandort nicht frei wählen. Somit sind in vielen Fällen wichtige Compliance-Fragen noch ungeklärt., ergänzt Steve Janata. Demgegenüber bietet T-Systems seinen Kunden ein ländermarktspezifisches Angebot mit entsprechendem Support und Datenspeicherung am Standort Deutschland. Das Angebot an Services ist bei T-Systems allerdings bei weitem nicht so umfangreich wie bei Microsoft. Die Auswahl des Rechenzentrumsstandortes ist auch bei Amazon mittlerweile möglich, auch wenn der Marktführer und Pionier im Bereich Infrastructure-as-a-Service sich mit seinem rein englischsprachigen Angebot noch primär an Kunden auf dem US-Markt und an Internetunternehmen richtet. IBM geht im Bereich Infrastructure-as-a-Service einen Sonderweg, denn durch eine Partnerschaft mit Amazon werden Services unter dem Namen AMI Amazon Machine Images indirekt am Markt angeboten. Ende März 2010 hat Experton Group den Cloud Vendor Benchmark 2010 publiziert. Dieser bewertet die wichtigsten Hersteller gemäß ihrer Cloud-Angebote aus der Perspektive deutscher IT-Manager und Anwendungsentwickler. So werden die Angebote nach der strategischen Ausrichtung der Hersteller (Roadmap), Tiefe und Breite des Portfolios, Technologie, Service-Qualität sowie Preisgestaltung und Nutzungsbedingungen untersucht. Der Cloud Vendor Benchmark 2010 bietet IT- Managern einen einheitlichen Marktüberblick und konkrete Unterstützung bei der Auswahl und Bewertung des passenden Angebotes. Ohne eine fundierte Entscheidungshilfe und einen konkreten Überblick über die derzeitige Marktsituation wird es für die Anwender nicht einfach sein, das für sie optimale Angebot auszuwählen, resümiert Dr. Carlo Velten. ix-sonderheft zum Thema Cloud Computing Hannover - Cloud Computing verspricht mehr Flexibilität und Einsparpotenzial. Ob sich unterm Strich tatsächlich Kosten einsparen lassen, erkennt man oft erst auf dem zweiten Blick. Nicht nur weil sich Cloud- Service-Angebote im Aufbau und Umfang ihrer Dienste erheblich unterscheiden, sondern auch weil die Preisstrukturen vom Standort des Nutzers abhängig sind. Das schreibt ix in dem Special Cloud, Grid, Virtualisierung. 3/10 7

8 Im ix-sonderheft zum Thema Cloud Computing dreht sich alles um die Möglichkeit, Rechenleistung nach Bedarf aus dem Web abrufen zu können. Dahinter steckt die Weiterentwicklung zweier entscheidender Innovationen der letzten Jahre: Virtualisierung und Grid. Nicht mehr die physische Rechenanlage definiert die Leistungsfähigkeit, die man für die Bewältigung von Aufgaben braucht, sondern der Verbund der Ressourcen im Netz. Auf 160 Seiten berichten Autoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung über ihre Erfahrungen mit Cloud-Diensten, begutachten namhafte Produkte kritisch und bieten praktische Hinweise. So gibt es detaillierte Kosten-Nutzen- Berechnungen sowie eine Angebots- und Preisübersicht der wichtigsten Cloud- Angebote. Im Bereich High Performance Computing steht das Grid im Mittelpunkt: Hier geht es unter anderem um das CERN und große Forschungsnetze. Eine besondere Bedeutung kommt dem Aspekt Sicherheit in der Cloud und in virtuellen Umgebungen zu. Darüber hinaus können Leser in einem Tutorial die Schritte beim Einrichten einer virtuellen Umgebung nachvollziehen. Die beiliegende DVD mit über 6 GByte enthält Entwicklungsumgebungen und Software-pakete größeren Umfangs für Mac OS X, Windows, Linux und Solaris. Wer jede Wolke fürchtet, taugt zu einem Bauer nicht. (alte Bauernweisheit) I ch halte mich jetzt nicht mit Definitionen von Cloud Computing auf. Diese es gibt eine Vielzahl - dürften zwischenzeitlich allgemein bekannt sein. Tatsache ist, dass das Thema in aller Munde ist, dass eine Reihe von anspruchsvollen Untersuchungen die Thematik auch aus der Sicht des öffentlichen Dienstes beleuchten, dass alle größeren (und viele kleineren) IT-Firmen ihre eigenen Cloud-Strategien entwickeln. Es handelt sich hierbei nicht um neue Technologien. Nein, vielmehr werden bereits vorhandene Lösungen zu einem neuen Service-Paket gebündelt. SaaS, Software as a Service, gibt es schon seit Jahren. Firmen wie Salesforce.com waren schon im letzten Jahrzehnt mit solchen Angeboten am Markt. IaaS, Infrastructure as a Service, entstand aus der Tatsache, dass Firmen wie Amazon und andere einen riesigen Serverpark vorhielten, der lediglich in den Spitzenzeiten ausgelastet war. Was also lag näher, als die Rechner außerhalb der Spitzenzeiten günstig zu vermieten? PaaS, Platform as a Service, sozusagen ein Handwerkskasten, bietet die Möglichkeit, IT- Tools zu nutzen, ohne sich mit deren komplexer Installation im eigenen Rechenzentrum aufzuhalten. Foto: Dev - Fotolia.de Das ix Special Cloud, Grid, Virtualisierung versteht sich als Leitfaden für alle IT-Verantwortlichen, die sich auf dem Laufenden halten möchten und müssen. Das Heft ist im Bahnhofsbuchhandel und ausgewählten Zeitschriftenhandel für 12,90 Euro erhältlich. (PM) Die Attraktivität der Services aus der Cloud liegt auf der Hand: Da lediglich nach Verbrauch bezahlt wird, können die eigenen IT-Kosten spürbar gesenkt werden. Die Stadt Miami zum Beispiel, konnte nach eigenen Aussagen ihre Kosten um 18 Prozent senken, die Anzahl ihrer IT-Mitarbeiter um rund 25 Prozent reduzieren, seit sie eine Reihe von Services aus der Microsoft Azure Cloud bezieht. Seriöse deutsche Institute bringen gar zum Ausdruck, dass man bei Services, die regelmäßig große Spitzen zu verarbeiten haben, bis zu 80 Prozent der Kosten sparen kann. Die Cloud bietet des Weiteren eine große Flexibilität und eine schnelle Umsetzung, die zudem mit einer Verfügbarkeit von fast 100 Prozent verbunden ist. Als Beispiel für diese Vorteile sei eine Firma erwähnt, die wöchentlich rund Eintrittskarten für Fußballspiele innerhalb weniger Stunden verkauft. 3/10 8

9 Ihr normales Geschäft wickelt dieses Unternehmen über seine eigene IT ab. Zum Zeitpunkt des Verkaufs werden einfach Dutzende von Servern in der Cloud angemietet, zu einem Preis von wöchentlich nicht mehr als 30 Dollar. Diese Vorteile der Cloud werden nach meiner Prognose zu einer Revolution des IT-Marktes führen. IT-Anbieter werden ihre Marketing-Strategien ändern: Facebook ist mit 470 Millionen Mitgliedern mittlerweile die drittgrößte Nation der Welt. In Deutschland ist rund jeder Achte dabei. Solche sozialen Netzwerke als Ebene für Akquisitionen zu nutzen ist mittlerweile weitaus kostengünstiger, effektiver und globaler als alle bisherigen Instrumente. Auch die Preispolitik der Anbieter, gerade auch der Software-Anbieter, wird sich anpassen müssen. Margen von bis zu 30 Prozent werden sicherlich der Vergangenheit angehören. Applikationen, die nicht skalierbar, mandanten- und browserfähig sind, werden vom Markt verschwinden. Die IT-Strategien der Abnehmer der IT- Dienstleistungen wiederum werden Services aus der Cloud, wann immer möglich, berücksichtigen. Hierbei werden Templates immer häufiger eigenes aufwendiges Customizing ersetzen. Lange und teuere Projektarbeit zur Anpassung von Software an die eigene Organisation werden immer seltener akzeptiert werden. Natürlich sind eine Fülle von Risiken und Hindernissen zu beachten, wenn man Services aus der Cloud beziehen möchte. Und gerade in Deutschland blockieren diese Probleme bislang eine breite Nutzung. Da gilt es zunächst, alle rechtlichen Vorgaben zu beachten, angefangen beim Datenschutzrecht bis hin zur Klärung der Lizenzrechte. Die Notwendigkeit, Services aus der Cloud in die vorhandene Umgebung zu integrieren, die schwierige Realisierung eines Backups der Daten, der drohende Verlust des eigenen IT-Know-Hows sind weitere technische Risiken und Herausforderungen. Und nicht zuletzt bestehen strategische Risiken durch den eventuellen Kontrollverlust über die eigenen Daten und in einer deutlichen Abhängigkeit vom Anbieter der Cloud-Services. Aber diese Risiken bieten gute Chancen, uns als Cloud-Anbieter zu positionieren und zu etablieren. Wir kommunalen IT- Dienstleister können die oben angeführten Risiken nahezu auf ein Minimum reduzieren. Als Unternehmen in öffentlicher Hand sind wir bestens in der Lage, eine technisch und rechtlich saubere Cloud anzubieten. Wir werden politisch kontrolliert und stehen damit in besonderer Verantwortung. Foto IKS - Dr. Joachim Schiff, Leiter des Informations- und Kommunikationsinstituts der Landeshauptstadt Saarbrücken, Autor des Beitrages Und auch bei uns besteht dringender Handlungsbedarf: Unsere Rechenzentren werden mit zunehmender Virtualisierung immer leerer, ohne dass wir an den Fixkosten wie Notstromversorgung, Klimatisierung und Zugangskontrolle sparen können. Es ist wirtschaftlich unverantwortlich, wenn wir in Zukunft weiterhin mehrere hundert Rechenzentren vorhalten, statt in der Cloud zu denken. Als kommunale IT-Dienstleister können wir untereinander mit dem DOI- Netz das derzeit technisch modernste und sicherste Netzwerk nutzen. Und nicht zuletzt zwingen die leeren Kassen der öffentlichen Haushalte, und vor allem die der Kommunen, zum Handeln. Viele Rechenzentren kooperieren bereits erfolgreich unter dem Stichwort shared services : Meine Vorstellungen gehen noch einen Schritt weiter. Langfristiges Ziel muss es sein, eine gemeinsame private Cloud der kommunalen IT-Dienstleister auf der Basis von DOI aufzubauen, die unseren Kunden extrem hohe Verfügbarkeit, hervorragende Services und gute Preise bietet. Gerade auf kommunaler Ebene wurde in den letzten Jahren umfassend dadurch gespart, dass immer mehr Prozesse ITgestützt rationalisiert wurden. Die Abhängigkeit der Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger von einer guten IT-Versorgung ist daher sehr groß. Umso größer ist unsere Verpflichtung, jede Möglichkeit zur Vergrößerung der Wirtschaftlichkeit und zur Reduktion der Kosten zu ergreifen. Wir kommunalen IT-Dienstleister sollten also umgehend aktiv werden und eine private Cloud auf der Basis des DOI- Netzes aufbauen. Der Weg dorthin ist lang und nicht einfach. Eine Reihe von Herausforderungen warten auf uns. Können wir zum Beispiel eine Muster-Dienstleistungsvereinbarung entwickeln, die rechtliche Sicherheit und Flexibilität bietet? Wie ist unsere Cloud-Plattform technisch zu realisieren? Wie kommt man von einer finanziellen Kalkulation der Services zu einer Abrechnung nach Verbrauch? Dies ist nur ein kleiner Auszug aus einer Fülle von Fragen, die beantwortet 3/10 9

10 werden müssen. Aber wir sollten die Wolke nicht fürchten, sondern sie für unsere Ziele nutzen. Am 20.Juli 2010 hat sich in Saarbrücken die Facharbeitsgruppe Cloud Computing Government Cloud öffentlicher IT-Dienstleister in DOI konstituiert, die nicht nur das Ziel hat, die offenen Fragen so weit es geht zu beantworten, sondern auch die Cloud in einer Reihe von Piloten in der Praxis zu testen. Machen wir uns an die Arbeit. DR. JOACHIM SCHIFF Zentralisierung und Herstellung einer Plattformunabhängigkeit der IT-Infrastruktur dar. Kommen Cloud Computing Modelle bei flexibel abzurufenden Server- und Speicherkapazitäten sowie Softwareanwendungen zum Einsatz, können zentrale IT- Services zu mehr Effizienz beim Betrieb von komplexen IT-Infrastrukturen führen. Durch den Einsatz moderner Technologien im Kontext des Cloud Computing entstehen Potenziale zur Reduzierung von Kosten. Dies wird durch die zentrale Bereitstellung und Administration von standardisierten IT-Systemen und eine optimale Ausnutzung dieser Ressourcen erreicht. Aktuell ist der Begriff Cloud Computing in aller Munde. Fast alle Beratungshäuser haben das Thema für ihr künftiges Geschäft sehr schnell aufgegriffen und versuchen neue Lösungen bei ihren Kunden zu platzieren, ohne dass Sie bereits Lösungen den Kunden zur Verfügung stellen können. Sie nutzen diese neue Marketingwelle für ihre Bewerbung der bereits etablierten und vorhandenen Produkte (Hard- Software und IT-Consulting). Das Marketing wird untersetzt durch Anwendertreffen, Pressekonferenzen, Tagungen, IT-Messen und Weiterbildungsinitiativen. Marketingprofis und CEOs setzten alles daran die Chancen zu untersetzten. (Dieser Artikel ist ein Wiederabdruck aus der Vitako Aktuell 3/2010.) Private Cloud Computing für das Land Berlin Hohes Potenzial für Standardisierung und Wirtschaftlichkeit Stellen Sie sich bitte folgendes Szenario vor: Serverräume, Server und Software verfügen über eine gesonderte und häufig heterogene IT-Infrastruktur. Die Server sind in Kernarbeitszeiten nicht genügend ausgelastet, nutzen außerhalb derselben nur wenige Prozent ihrer Rechenkapazitäten, sind oftmals veraltet, nicht ausreichend ausfallsicher realisiert und müssen dezentral administriert werden. Neue Software und Softwareupdates werden häufig auf jedem Server und Arbeitsplatzrechner einzeln installiert und die Softwarelösungen sind aufgrund ihrer Vielfalt untereinander vielfach nicht kompatibel Der Einsatz der IT-Infrastruktur kann und sollte für die Zukunft anders gestaltet werden. Eine Möglichkeit diese geschilderte Situation zu optimieren, stellt die Foto: Helder Almeida - Fotolia.de Was will die IT-Branche dem geneigten und interessierten Nutzer damit vermitteln? Dem Anschein nach, sollen Firmen und öffentliche Institutionen auf verteilte und skalierbare IT-Infrastrukturen (Server, Speicher Softwareanwendungen etc.) zugreifen können, also die Verlagerung kompletter Rechenzentren wird möglich, Colloaboration inklusive. So wecken viele dieser Konzepte die Erinnerung mit anderen Bezeichnungen z.b. Application Service Providing (ASP), Outsourcing von Rechenzentren und deren Leistungen neben vielen anderen. Cloud Computing ist jedoch keine Neuerfindung oder Revolution der IT, sondern vielmehr eine folgerichtige Weiterentwicklung bereits verbreiteter und etablierter IT- Technologien. Cloud Computing - Perspektive für staatliche Institutionen Cloud Computing als spontan zu erwerbende Rechenleistung, die sich auf Server auf der ganzen Welt verteilen kann, sollte von öffentlichen Institutionen aus Datenschutzgründen nicht in Anspruch genommen werden. Angesichts des immer mehr umgreifenden Datendiebstahls und Hackerangriffen ist hier große Skepsis gegenüber privaten Institutionen, die diese Leistungen anbieten, angebracht. 3/10 10

11 Denn, kann man den vielen Anbietern vertrauen? Wer stellt sicher, dass die Datenbestände bei der Konsolidierung der Märkte auch dort bleiben wo sie vertraglich zugesichert waren und nicht im Ausland verschwinden. Was passiert, wenn diese Unternehmen in Konkurs gehen? Welche Garantie gibt es überhaupt von privaten Anbietern? Oder kann die erforderliche Datensicherheit gegenüber Institutionen mit hoheitlichen Aufgaben überhaupt zugesichert werden, so dass sensible Daten über mehrere zehn oder hunderte Jahre sicher und wieder verwendbar aufbewahrt werden können? Wenn dies heute zugesichert wird, welche Kontrolle gibt es? Unternehmen außerhalb der Verwaltungen unterliegen den Marktmechanismen, wie Gewinnmaximierung unter dem immensen Druck der Globalisierung. Des Weiteren ist nicht geklärt, ob die derzeitigen Netzkapazitäten überhaupt ausreichen oder in nächster Zeit alle Verwaltungen über die entsprechenden notwendigen Internet-Zugänge verfügen und so diese Leistungen in Anspruch nehmen können. Wer also eine Anbindung mit 2 oder mehr Megabit benötigt, braucht viel Geduld. Die privaten Netzbetreiber haben es immer noch nicht geschafft hier für Abhilfe zu sorgen. Die Alternative ist der Aufbau einer Private Cloud, oder anders bezeichnet Government Cloud, bei der ein zentraler IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung eine spezielle - den Anforderungen der Verwaltung entsprechenden- Cloud Infrastruktur aufbaut und betreibt. Durch die Verbindung von mehreren Government Clouds entsteht weiterhin eine in sich geschlossene Cloud zur Sicherung und Erfüllung der grundlegenden hoheitsspezifischen Aufgaben, die durch die IT-Dienstleister der Länder und des Bundes sichergestellt werden mussen. Da einzelne Elemente einer Cloud, wie die Bereitstellung einer zentralen IT- Infrastruktur oder der dezentrale Zugriff auf eine zentral laufende Software keine technischen Neuerungen darstellen und schon oftmals vorhanden sind, gilt es für die IT-Dienstleister im öffentlichen Bereich nicht komplexe neue Systeme aufzubauen, sondern vorhandene Lösungen den neuen Anforderungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Auch das BSI hat einen besonderen Schutzbedarf für die IT-Infrastrukturen der Verwaltung festgelegt, da diese zu den kritischen Infrastrukturen unserer Volkswirtschaft zählen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zählt insbesondere die Behörden, Verwaltungen und die Justiz zu kritischen Infrastrukturen. Deshalb ist das Erbringen von Dienstleistungen für den Bürger und das Aufrechterhalten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auch in Krisenfällen die Aufgabe von Regierung, öffentlicher Verwaltung und Justiz. Kritische Infrastrukturen können ihre (Dienst-) Leistungen nur noch sehr eingeschränkt ohne den Einsatz von Informationstechnik anbieten. Die Bedeutung der IT nimmt weiter zu, die weltweite Vernetzung steigt. 1 Hier sind die Besonderheiten der Verwaltungsinfrastruktur zu berücksichtigen, da das offizielle Modell des Cloud Computing nicht zu wissen auf welchem Server gerade Daten gespeichert werden oder nicht zu wissen, wo die Datenbank mit sensiblen und personenbezogenen Informationen betrieben wird im öffentlichen Bereich durch die hohen bis sehr hohen Sicherheitsanforderungen kaum denkbar ist. Das ITDZ Berlin hat diese Anforderung bereits vor vielen Jahren erkannt und zielgerichtet investiert und stellt bereits mit einer der modernsten IT-Infrastrukturen in Deutschland dem Land Berlin vielfältige und in Einsatz befindliche Lösungen bereit. Was bedeutet eigentlich Cloud Computing (Definition) Im IT-Modell Cloud Computing unterstützen IT-Dienstleister IT-Anforderungen mit Leistungen, die von Anwendern als Services konsumiert werden. Das Modell weist den großen Vorteil auf, dass alle Fragen des klassischen IT-Betriebs wie zum Beispiel Verfügbarkeit, Sicherung, Ausfallsicherheit, Stromversorgung und Zentrale und spezialisierte Anwenderbetreuung etc. auf den Dienstleister übergehen (Quelle: BitKom e.v.). 2 Z. B. können SachbearbeiterInnen sich auf die Nutzung einer Dienstleistung konzentrieren und müssen nicht wissen, wie oder wo die genutzte Dienstleistung herkommt oder betrieben wird. Üblicherweise gehen mit diesem Konzept nutzungsabhängige Verrechnungs- und Bezahlmodelle einher. Der Dienstleister kann darüber hinaus die IT- Lösung verschiedenen Kunden mit ihren Anwendern anbieten und so eine Kostenreduzierung (Fixkostenverteilung auf mehrere Kunden) erreichen, die wiederum zu einem gemeinsamen Vorteil auf alle Nutzer umgelegt werden können. Aktualisierungen sind sofort und zentral möglich, denn Anwender greifen automatisch mit jedem Aufruf auf ggf. neue Versionen der Software zu. Unter Betriebs-, Eigentums- und Organisationsaspekten unterscheidet man zwischen zwei reinen Cloud-Formen: 3/10 11

12 den Private Clouds (auch Enterprise Clouds genannt) und den Public Clouds, Gesamtbündel kombiniert. Nach ihrem Wesen, Applikationen situativ zu nutzen und nutzungsabhängig zu vergüten, Nutzerwechsel flexibel gestaltbar zu machen, wird SaaS auch häufig als Mietsoftware bezeichnet. wobei sich beide Formen in der technischen Realisierung nicht grundsätzlich unterscheiden. Als besondere Entwicklungstrends und Ziele der Informationstechnologie sind Virtualisierung (Plattformunabhängigkeit), Automatisierung, Standardisierung und IT-Servicemanagement die Antriebskräfte der aktuellen Entwicklung des Cloud Computing. Grundsätzlich ergeben sich nach Definition der BitKOM (Leitfaden) im Bereich des Cloud Computing drei verschiedene Ausprägungen: 3 Infrastructur as a Service: Infrastructur as a Service (IaaS) beschreibt im Cloud Computing die Bereitstellung von virtualisierter IT-Infrastruktur über das Internet [Anmerkung des Autors: oder auch Intranet, Berliner Landesnetz]. Beim IaaS nutzt ein Kunde Server, Storage, Netzwerk und die übrige Rechenzentrums-Infrastruktur als abstrakten, virtualisierten Service über das Internet oder innerhalb der Private Cloud über das Intranet bzw. Berliner Landesnetz auf der Basis von Web-Techno-logien. Diese Services werden typischerweise nutzungsabhängig und bedarfsgerecht abgerechnet. Platform as a Service: Neben Hardware-Services und Betriebssystemen als Basisinfrastruktur (IaaS) können auch höherwertige Dienste aus der Cloud geliefert werden. Platform as a Service (PaaS) liefert Anwendungs-Infrastruktur in Form von technischen Frameworks (Datenbanken und Middle-Ware) oder die gesamte Anwendungssoftware. Software as a Service: Software as a Service (SaaS) ist eine Form von Cloud Computing, bei der Nutzer eine Applikation über das Internet oder Intranet auf Basis von Web-Technologien beziehen. Dabei werden Infrastruktur-Ressourcen und Applikationen zu einem Private Cloud Computing für das Land Berlin Mit der vorhandenen Private Cloud für das Land Berlin soll eine neue Entwicklungsstufe bei der technischen Umsetzung von IT-Vorhaben erreicht werden. Diese IT-Architektur für das Land Berlin ermöglicht zukünftig allen Berliner Verwaltungen, Behörden und Ämtern jederzeit Zugriff auf eine vorhandene, moderne und sichere IT-Landschaft mit vielfältigen Angeboten in Form von IT-Services und IT- Lösungen durchgängig zuzugreifen. Dabei werden die serviceorientierten Ansätze über das modulare IT-Servicekonzept und ein automatisierter Betrieb weiter systematisch auf- und ausgebaut. Mit der Private Cloud für das Land Berlin kann jedem Nutzer eine Vielzahl an bedarfsgerechten IT-Lösungen für eine höhere Effizienz, eine optimale Vorgangsbearbeitung und insbesondere eine Harmonisierung von fachspezifischen IT-Verfahren und IT-Infrastrukturen zur Verfügung gestellt werden. Abbildung: Ausprägungen der Private Cloud für das Land Berlin (Quelle: Toni Seifert, ITDZ Berlin) Durch hochsichere und performante Netzwerkleistungen kann das ITDZ Berlin innerhalb der Private Cloud des Landes Berlin den steigenden Kundenbedarf auffangen, Ressourcen kurzfristig und bedarfsgerecht zur Verfügung stellen und auch extrem hohe Lasten und User-Zahlen können künftig durch On-Demand- Infrastrukturen (Server, Speicher, Netze, Arbeitsplatzcomputer) und On-Demand- Software (Betriebssysteme, Anwendungen, Middle-Ware, Datenbanken, Management- und Entwicklungstools) modularisiert und jederzeit erweitert werden. Damit bereitet sich das IDTZ Berlin für das Land Berlin auf die strukturellen und nicht aufzuhaltenden Entwicklungstrends in der allgemeinen Verwaltung, im Hinblick auf die Betreuung der IT-Landschaft, konsequent vor. Hierzu gehört insbesondere die Beachtung der demographischen Entwicklung und hier besonders der Altersdurchschnitt der Angestellten und Fachkräfte, die auch in den IT-Stellen in den kommenden Jahren zu Veränderungen führen wird (z.b. der Kostendruck im gesamten Bereich der IT). Hierfür gilt es Konzepte zu entwickeln, die eine weitere Betreuung und Sicherstellung eines effizienten und gesicherten Gesamtbetriebes der Berliner IT-Landschaft weiterhin ermöglichen. 3/10 12

13 Die Private Cloud für das Land Berlin wird unter strategischen Gesichtspunkten mit dem Fokus auf einen automatisierten Betrieb systematisch weiter ausgebaut. Die Grundlagen für die Berliner Private Cloud sind, wie bereits erwähnt, seit 2007 durch die konsequente Erneuerung und Modernisierung des performanten Berliner Landesnetzes und des hochsicheren Data-Center gelegt worden. Konsequent wird dabei der klare Fokus auf eine Harmonisierung von fachspezifischen IT-Verfahren und deren IT-Infrastrukturen unter Verwendung der vorhandenen modernen IT-Infrastruktur gelegt. Dazu zählen insbesondere der weitere Betrieb von IT-Verfahren im zentralen hochsicheren Data- Center sowie im Virtual-Server-Center. same Plattform (PaaS Platform as a Service), die zentral im Data-Center des ITDZ Berlin bereitgestellt wird. B) Kommunikations- und Verzeichnisdienste eine IaaS-Lösung Zu den vorhandenen Diensten, die dem neuen Begriff Cloud Computing zuzuordnen sind, zählen die Kommunikations- und Verzeichnisdienste. Diese werden zentral betrieben und können nach Bedarf dezentral genutzt werden. Sie sind skalierbar (z.b. Größe von Mietpostfächern) als auch nach tatsächlicher Menge abrechenbar. Weiterhin stehen hierfür Zusatzdienste (z.b. UMS) zur Verfügung, die bei Bedarf ( on-demand ) genutzt und nach tatsächlicher Nutzung (Anzahl der Seiten) abgerechnet werden. C) IT-Infrastrukturservice/ IT-Verfahrensservice (ITIS) eine IaaS/ SaaS- Lösung Mit den Produkten im Bereich ITIS ist ebenfalls eine klassische Variante des Cloud Computing umgesetzt worden. Hier werden für verschiedene Dienststellen des Landes Berlin, z.b. Gerichte, Behörden und die Hauptverwaltung, zentrale IT- Services über eine Terminalserverfarm den Nutzern im Land Berlin zur Verfügung Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung von IT-Projekten im Kontext von Cloud-Computing-Lösungen Das ITDZ Berlin hat in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich IT-Projekte nach dieser Ausprägungssystematik des Cloud Computing, entsprechend der speziellen Anforderungen der Verwaltungen, umgesetzt. Dazu drei aktuelle Beispiele: A) Geoinformationssysteme eine PaaS-Lösung Für die neuen IT-Fachverfahren AFIS ALKIS ATKIS (AAA) wird gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Service-orientierte IT- Infrastruktur mit der notwendigen Flexibilität und Agilität der eingesetzten IT-Ressourcen umgesetzt. Die hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit sind integraler Bestandteil des Umsetzungs- und Lösungskonzeptes für einen nachhaltigen, zentralen Betrieb von Geo-Applikationen und Geodateninfrastrukturen. Aktuell befindet sich das Geo-Projekt in der Realisierungsphase. Bei diesen IT-Fachverfahren nutzen alle Berliner Vermessungsämter und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine gemein- Foto: kentoh - Fotolia.de gestellt. Landesverfahren werden im Data-Center zentralisiert und können den Nutzern in den Dienststellen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden (SaaS Software as a Service). Durch den zentralen Betrieb der Software im Data-Center (IT-Verfahrensbetrieb) und die Bereitstellung am Endgerätearbeitsplatz (bedarfsgerecht, flexibel und entsprechend der Nutzerzahl dimensionierbar) tragen wir mit dieser verwaltungsspezifischen Ausprägung dem flexiblen Grundgedanken des Cloud Computing Rechnung. Grundsätzlich werden für die Zukunft folgende Rahmenbedingungen beachtet: Schwerpunkt auf Virtualisierung (Server, Speicher, Netzwerk, Desktop) Flexible, dynamische Dimensionierung für unterschiedliche Nutzerzahlen Steuerung der Daten und Prozesse (IT-Servicemanagement) Erhöhung des Standardisierungsgrades (Middle-Ware, Server, Data-Center, BeLa) 3/10 13

14 Die Private Cloud für das Land Berlin bietet folgende Vorteile: Abgesicherte IT-Services nicht öffentliche Nutzung der Private Cloud für das Land Berlin (geschlossenes und sicheres Berliner Landesnetzes) sichere Zugangs- und Zugriffstechnologien hocheffiziente Datensicherung und Datenwiederherstellung Hohe Verfügbarkeit Zentrale und vereinheitlichte Organisation von Datensicherung und Notfallmanagementszenarien und zentrale Monitoringtools Hohe fachliche Qualifikationen der zentral arbeitenden Mitarbeiter Systemdimensionierung in Abhängigkeit der Kundenanforderungen Kostengünstig Standardisierung und Homogenisierung durch IT-Standortzentralisierung Einsparung von physischer Hardware (z.b. Investitionen, Wartung, Betrieb) Storage- und Datenkonsolidierung durch zentrale Systeme (Verwaltbarkeit, Verfügbarkeit, optimale Nutzung vorhandener Datenspeicher) Wirtschaftlich/ökologisch Green IT Das Data-Center wurde 2009 gemäß dem Green IT Prinzip mit modernen Technologien ausgebaut (Senkung der Strom- und Klimatisierungskosten) weniger physische Hardware (Stellplatzreduzierung im Rechenzentrum) Weitere Absicherung der Vereinfachung des Betriebsmodells IT-Sicherheit (Betriebsumgebung, Zugriffsschutz) für Rechenzentren und damit einhergehende Personalentlastung und Wirtschaftlicher und ökologischer Effizienzsteigerung im täglichen Betrieb Betrieb (Green IT) Hohe Sicherheit mit dem ITDZ Berlin Im Vergleich zu den klassischen Serversystemen eröffnen sich durch die Private Cloud für das Land Berlin und den geplanten Ausbau des Virtual-Server- Centers neue Möglichkeiten für den Betrieb von IT-Lösungen innerhalb des Foto: mix7eart - Fotolia.de Berliner Landesnetzes (BeLa). Damit bietet das ITDZ Berlin den Dienststellen eine bereits abgeschirmte Umgebung, die schon von der Natur der Sache ausgehend, eine Umgebung darstellt, die Vertrauen schafft. Durch die Einsparung von physischer Hardware in Form der Reduzierung von Investitions-, Wartungs- sowie Betriebskosten und den allgemeinen Rechenzentrumskosten (Strom, Klimatisierung, bauliche Sicherheit usw.) und die einfache Möglichkeit der Schaffung von Systemredundanzen (Kopien von virtuellen IT- Systemen), kann eine Erhöhung der Gesamtverfügbarkeit (höhere Ausfallsicherheit) durch Virtualisierungstechnologien mit geringeren Personalaufwenden, im Vergleich zu den klassischen Serversystemen, realisiert werden. Darüber hinaus können auf Basis virtueller Serversysteme einfache Test- und Entwicklungs- und Schulungsumgebungen wesentlich schneller und kostengünstiger durch entsprechende administrative Verwaltungstools realisiert werden. Produktivumgebungen werden ebenfalls durch automatisierte Werkzeuge mit effizienten Sicherungs- und Wiederherstellungsprozeduren bereitgestellt. Der Betrieb wird durch ein effizientes Systemmanagement durch den Einsatz von zentralen Monitoringtools überwacht, stabilisiert und innerhalb des Virtual-Server-Centers optimiert. Neben den aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu Datenschutz und Informationssicherheit und den IT-Sicherheitsgrundsätzen des Landes Berlin unterliegt das geplante Virtual-Server-Center des ITDZ Berlin einer permanenten Kontrolle und orientiert sich an den BSI-Standards. TONI SEIFERT ITDZ Berlin 1 Vgl. Internetauftritt Auszug: 2 Vgl. Quelle: BITKOM-Leitfaden Cloud Computing 2010, 3 Vgl. Quelle: BITKOM-Leitfaden Cloud Computing 2010, ITDZ Berlin: innovativ qualitätsorientiert wirtschaftlich umweltgerecht 3/10 14

15 Virtualisierung - Basistechnologie für dynamische IT-Infrastrukturen Bedeutung der Virtualisierungstechnologie Die Anwendung der Virtualisierung ist aktuell eine der wichtigsten und modernsten IT-Technologien, die im ITDZ Berlin durch eine verstärkte Kundennachfrage vermehrt zum Einsatz kommt. Sie ermöglicht ein Höchstmaß an flexiblen Einsatzszenarien zur Optimierung, Skalierbarkeit und Vereinfachung des Betriebes von zentralen IT-Systemen.# einer komplett virtualisierten Rechenzentrumsinfrastruktur überprüft, um noch mehr Effizienz beim Betrieb von IT-Infrastrukturen zentral zu erreichen und bereitstellen zu können. Damit wird dem Land Berlin die Möglichkeit gegeben, einen schnellen Zugriff auf eine zentrale und standardisierte hochsichere und performante Systemumgebung zu haben, die zukunftsorientiert die Anforderungen einer modernen Verwaltung erfüllt. Herausforderungen bei der operativen Betreuung von IT-Lösungen Eine typische Verwaltung mit einer eigenen IT-Stelle und mehreren verteilten Standorten steht normalerweise vor den folgenden Herausforderungen, die im normalen Arbeitsalltag bewältigt werden müssen: IT-Verfahren, Dienste und Daten sind verteilt an verschiedenen Standorten unterschiedliche und viele Betriebssysteme benötigen eine eigene Hardware und Betreuung mit unterschiedlichsten fachlichen Qualifikationen der Mitarbeiter Damit schafft die Virtualisierung die Erreichung einer Hardware- und Plattformunabhängigkeit und ermöglicht eine schnellere Verfügbarkeit von zentralen IT-Systemen für den modernen Büroarbeitsplatz, bei gleichzeitiger Verbesserung der IT-Sicherheitsaspekte. Dazu kommen Einsparungspotentiale im Bereich der Serverhardware, Stellplatzreduzierung im Rechenzentrum sowie die Reduzierung des Stromverbrauchs, Verringerung der Klimatisierungskosten (Green IT) und die gemeinsame Nutzung von zentralen Datenspeicher- und Datensicherungslösungen für optimale Auslastungssituationen. Mit der Entkopplung der Hardware von der Betriebssystemsoftware durch eine zusätzliche Virtualisierungsschicht, die zwischen Hardware und Betriebssystem als logische Ebene zwischengeschaltet ist, wird der Vorteil erreicht, Softwarelösungen unabhängig von der Hardware - implementieren und betreiben zu können. Aus diesem Grund wird derzeit der Ausbau des Virtual-Server-Center im Rahmen einer Voruntersuchung mit Selbstverwaltungsmechanismen für Dienststellen der Berliner Verwaltung (Self-Service-Tools) geplant und anschließend realisiert. Hier wird der Bedarf im Land und die Realisierbarkeit Foto: Andrea Danti - Fotolia.de Die Auslastung der Serverräume ist extrem hoch und wächst stetig, wobei moderne Server mit hochperformanten CPUs nur selten ausgelastet werden Kühlung und Klimatisierung sind aufwendig, der Stromverbrauch sehr hoch Die Kosten für den dezentralen Aufbau und den Betrieb eines modernen und hochsicheren Rechenzentrums sind sehr hoch Es entsteht für den Betreiber im Rahmen dezentraler Strukturen ein hoher Aufwand für die Organisation der Hardware (z.b. Verkabelung, Inventarisierung, Wartung, Vertrags- und Lieferantenmanagement) Es entsteht für den Betreiber ein hoher Aufwand für die Organisation der Datensicherung und Datenwiederherstellung und für die Organisation von Notfallmanagementszenarien. Die Berliner Verwaltung nutzt bereits aktuell erfolgreich Virtualisierungslösungen des ITDZ Berlin. Dazu zählen virtualisierte Terminalserverumgebungen und die 3/10 15

16 Bereitstellung von virtuellen Servern für viele verschiedene Anwendungsfälle. Über 250 virtuelle Systeme werden für die Kunden bereitgestellt. Der Entwicklungstrend lässt erkennen, dass der Bedarf und die Anzahl aufgrund der vielen Vorteile stetig weiterhin ansteigen werden. Vorteile des Betriebes von Servern in einem Virtual-Server-Center Setzt eine Verwaltung konsequent auf hardwareunabhängige Systeme und Virtualisierungstechnologien, können die folgenden Vorteile zur Optimierung und Verbesserung der gesamten Betriebsleistungen, erreicht werden: Höhere Verfügbarkeit/ Betriebskontinuität Effiziente Sicherungs- und Wiederherstellungsmechanismen sowie Ausfallzeit- und Fehlerreduzierung Effizienzsteigerung durch schnelle Server-Bereitstellung geprüfter virtueller Systeme diese werden als fertige Images, standardisiert in der Konfiguration via Systemkopien implementiert ) Server-, Applikations-, Software- und IT-Verfahrenskonsolidierung durch Standardisierung/ Homogenisierung mit effektiven Migrationsmechanismen IT-Standortzentralisierung (bessere Verwaltbarkeit vorhandener Systeme) Datenspeicher- und Datenkonsolidierung durch zentral betriebene Systeme (bessere Verwaltbarkeit, Verfügbarkeit, optimierte Nutzung vorhandener Datenspeicher) Variabilität und Skalierbarkeit der Systemressourcen durch die Möglichkeit der dynamischen Anpassung im Sinne einer Erweiterung oder Rückbau mit der Möglichkeit von kürzeren Vertragslaufzeiten Mehr Effizienz, geringere Betriebskosten weniger Hardware und Kostenreduzierung im Kontext der Green IT (Senkung der Stromund Klimatisierungskosten) Vereinfachung des gesamten Betriebsmodells für Rechenzentren verbunden mit der Personalentlastung und einer Effizienzsteigerung im täglichen Betrieb TONI SEIFERT ITDZ Berlin Anforderungen an den Betrieb von modernen Rechenzentren Beim Auf- und Ausbau und Betrieb von Cloud Computing Strukturen stehen die Virtualisierung von Systemen und die IT-Sicherheit der IT-Infrastrukturen und Anwendungen grundsätzlich im Vordergrund. Daneben kommt der Einfluss der Standardisierung zum Tragen, da nur auf diesem Weg eine übergreifende Zusammenarbeit von IT-Stellen und IT- Abteilungen möglich wird. Es geht dabei auch um Konsolidierung und Virtualisierung, die überhaupt erst eine wirtschaftliche Bereitstellung von flexiblen Server-, Speicher-, und Netzwerkkapazitäten ermöglichen, da die IT- Verfahren nicht mehr an einen bestimmten physikalischen Server gebunden sind. Die Server können zu Serverfarmen zusammengeschlossen werden, die flexible Speicherkapazitäten zur optimalen Auslastung von Speicher- und Datensicherungslösungen für mehrere Verfahren hochverfügbar möglich machen. Bei der Betrachtung der IT-Sicherheitsaspekte stehen bei der Planung und Realisierung von IT-Lösungen auch immer die Aspekte Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Vertraulichkeit von Daten und Informationen im Vordergrund. Deshalb sind folgende Rahmenbedingungen und Anforderungen beim Betrieb von Cloud Computing-Lösungen zu beachten: Auf- und Ausbau einer vordefinierten, gesicherten und abstrahierten (virtualisierten) IT- Infrastruktur, um eine Wiederverwendbarkeit und Modularität zu gewährleisten Virtualisierung und IT-Sicherheit von Serversystemen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Integrität und Vertraulichkeit der verarbeiteten Daten und Informationen Dynamische Infrastrukturen und dynamische Software zur Erreichung einer bedarfsgerechten Flexibilität, Modularität und Skalierbarkeit von genutzten Lösungen inklusive flexibler Abrechnungs- und Controllinginstrumente Elementar für die Akzeptanz der Cloud Computing-Lösungen ist jedoch auch die Leistungsfähigkeit der bereitgestellten Systeme. Kommt es zum Beispiel bei der Übertragung vom zentralen Server zum Arbeitsplatzrechner oder umgekehrt zu größeren Zeitverzögerungen, wird die genutzte Cloud-Lösung nicht überzeugen können. Für die Umsetzung von komplexen Cloud-Lösungen steht das ITDZ Berlin vor der Herausforderung, diese Rahmenbedingungen organisatorisch in der Planung umzusetzen und zukünftig zu realisieren. TONI SEIFERT ITDZ Berlin Foto: vege - Fotolia.de 3/10 16

17 Moderne Verwaltungen auf dem Weg in das Jahr 2015 Verwaltungen und Behörden, die langfristig und strategisch denken, werden sich durch den enormen weiteren Kostendruck innerhalb der Verwaltung durch Virtualisierung Homogenisierung Zentralisierung und Automatisierung den Nutzen durch Kostenreduzierungsmöglichkeiten bei der Planung, Realisierung und dem Betrieb von IT-Lösungen zielgerichtet erschließen können. Die Praxis zeigt, dass der Bedarf an Servern und IT-Systemen stetig steigt. Das Virtual-Server-Center, das zukünftig weiter ausgebaut wird und jetzt bereits schon innerhalb des hochsicheren Data- Center betrieben wird, bietet bereits IT- Lösungen nach dem modularen IT- Servicekonzept an. Das hohe Maß an Flexibilität und bedarfsgerechter Bereitstellung von Serversystemen ist für die Nutzer der entscheidende Vorteil. Hierzu zählt insbesondere die Schaffung der organisatorischen Voraussetzung durch strukturierte, standardisierte, übersichtliche und nachvollziehbare Leistungen auch im Kontext von Zusagen zu Service Level Agreements (Dienstgütevereinbarungen), die über flexible Verkaufs- und Abrechnungsprozesse automatisiert für die Nutzer bereitgestellt werden. Zusätzlich sind hier auch völlig neue abrechnungs-, vertrags- und controllingtechnische Voraussetzungen zu entwickeln und zu schaffen, da der Aufbau und die Nutzung der flexiblen Cloud Computing-Lösungen keine Investitionen darstellen, sondern vergleichbar zu Mietangeboten betrachtet werden. Darüber hinaus sind Migrationskonzepte für bestehende IT-Verfahren gemäß den Prinzipien des Cloud Computing in der aktuellen Phase vorzudenken und zu entwickeln, damit in der Zukunft Portallösungen (z.b. Web-basierte Softwarenutzung) weiter gemäß der modernen Web 2.0 -Prinzipien standardisiert und ausgebaut werden können. IT-Fachkräfte und Spezialisten, die bisher vorrangig IT-Systeme geplant, aufgebaut, betreut und administriert haben, werden Schritt für Schritt in die Funktion der Gestalter von Prozessabläufen und der Vorgangsbearbeitung hineinwachsen. Dies wird gerade in der Verwaltung ein entscheidender Paradigmenwechsel innerhalb des aktuellen Jahrzehntes sein, da vorrangig die IT-Organisatoren als Vermittler und Schnittstelle zwischen den Fachleuten des jeweiligen Anwendungszweckes der IT- Lösung und den technisch realisierbaren Umsetzungsszenarien bei der Planung und Realisierung fungieren werden. Spricht man in diesem Zusammenhang auch von einer Serviceorientierung der IT- Dienstleistungserbringung, kann ein einfacher Vergleich diesen Paradigmenwechsel verdeutlichen. Geht man von Funktionen und Rollen aus und orientiert man sich z.b. an der ITIL Best Practice Sammlung, dann gibt es keinen Server- oder Netzwerk- Owner, sondern klar geregelte Rollen und Verantwortlichkeiten für Prozesse (Process Owner), wie z.b. Change Management, Incident Management und Configuration Management. Foto: XYZproject - Fotolia.de Kostenlose virtuelle Testumgebung und Online-Befragung Das ITDZ Berlin plant die Bereitstellung einer kostenlosen virtuellen Testumgebung für die Berliner Verwaltung. Diese Umgebung wird voraussichtlich im vierten Quartal 2010 bereitstellt. Im Rahmen der Bereitstellung erfolgt eine Online-Befragung im Herbst 2010 der einzelnen Dienststellen im Land Berlin, um weitere Lösungen und Ausprägungen für künftige Angebote an den Bedürfnissen der Dienststellen auszurichten und zu standardisieren. Das ITDZ Berlin möchte den erwarteten strategischen IT-Bedarf und die Anforderungen an zukünftige IT-Lösungen innerhalb der Private Cloud für das Land Berlin ermitteln. TONI SEIFERT ITDZ Berlin 3/10 17

18 Security Services in der zweiten Generation Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud- Modell Andererseits ist aber nicht zu erwarten, dass künftig alle IT-Sicherheits-Funktionalitäten komplett in die Wolke verlagert werden. Der Cloud-Anteil wird aber in den kommenden 3-5 Jahren für einzelne Sicherheitsthemen stark zulegen. Während Sicherheit für die Cloud derzeit ein kontrovers diskutiertes Thema ist, das nicht wenige Unternehmen bei Investitionen in eine Cloud-Infrastruktur zögern lässt, hat sich Sicherheit aus der Cloud in einzelnen Bereichen bereits gut etabliert. Die Experton Group greift in einer Studie zu Cloud-basierten Security Services diese Thematik auf und betrachtet dabei insbesondere auch die verschiedenen Nuancen zwischen traditionellen Managed Security Services und Cloud-Modellen. Auf Cloud basierende Sicherheitsdienste und Security für die Cloud gehören zu den Top 10-Themen, die deutsche Sicherheitsverantwortliche im Jahr 2010 anpacken und prüfen müssen. Zugleich stehen weitere Aufgaben an: unter anderem muss das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Sicherheitsinvestitionen optimiert und kommuniziert werden, Mitarbeiter und Partner sollen sicheren Fernzugriff auf Unternehmensressourcen erhalten, und Maßnahmen gegen Wirtschaftskriminalität sind zu ergreifen. Dies ist das Resumée, das die Advisor der Experton Group aus ihren Security-Projekten der letzten 12 Monate ziehen. Grundsätzlich ermöglichen es externe Security Services aus der Cloud der Mehrzahl der Unternehmen die IT-Sicherheit auf ein höheres Niveau als bislang zu heben. Externe Dienstleister bieten ihre Leistungen für eine Vielzahl von Kunden an und verfügen über die Skaleneffekte, die hohe Investitionen in eine hochsichere Infrastruktur und entsprechendes Know-how erlauben. Abbildung 1: Zehn Aufgaben für Informationssicherheits-Verantwortliche in 2010 In einzelnen Segmenten, wie etwa -Sicherheit und Spam-Schutz, sind Cloud Services bereits heute recht ausgereift und treffen auf hohe Akzeptanz bei deutschen Unternehmen. Durch die wachsende Verbreitung von Cloud Services werden auch manche hierfür notwendige Sicherheitsfunktionalitäten in die Wolke wandern also Sicherheit aus der Cloud für die Cloud, prognostiziert Wolfram Funk, Senior Advisor bei der Experton Group. Besonders deutlich wird dies bei der Verwaltung und Bereitstellung von Identitäten für Cloud Services, etwa über Web Single Sign- On. Im Jahr 2009 nutzte etwa jedes dritte deutsche Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern Managed Security Services (MSS) in irgendeiner Form. Dabei sind vier Modelle mit fließenden Übergängen zu unterscheiden (siehe Abbildung): 1. Betrieb des Sicherheitssystems im eigenen Unternehmen (Rechenzentrum), Fernüberwachung (Monitoring) durch einen externen Dienstleister. 2. Betrieb des Sicherheitssystems im eigenen Rechenzentrum, Remote Management (Konfigurationsänderungen oder Response) durch einen externen Dienstleister. 3. Hosting und Management eines dedizierten Sicherheitssystems durch den externen Dienstleister in seinem Rechenzentrum / Security Operations Center. 4. Shared Managed Security Service ohne dediziertes Sicherheitssystem (Cloudbasiert): Security Software as a Service (SaaS), Platform as a Service (PaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS). 3/10 18

19 Erste Ergebnisse der Studie Security Services in der zweiten Generation Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud Modell sind im Herbst 2010 zu erwarten. Interessenten erhalten nähere Informationen unter folgendem Link: studien/security-services (PM) IBM eröffnet Cloud Computing Kompetenzzentrum in Deutschland Abbildung 2: Cloud-basierte Security Services und andere Security-Service-Modelle Eine neue Experton Group Studie Security Services in der zweiten Generation Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud Modell wird das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten: aus der Sicht der potenziellen Kunden (Anwenderunternehmen), aus der Perspektive der Security-Technologie- und SaaS- Anbieter sowie aus dem Blickwinkel der ICT-Dienstleister. Da einzelne der zu betrachtenden Segmente in diesem Markt noch in einem frühen Stadium stecken und daher sehr erklärungsbedürftig sind, wählt die Experton Group einen hybriden Research-Ansatz. Eine Anwenderbefragung wird die Marktforschungsergebnisse zunächst auf eine solide statistische Basis stellen. Parallel dazu führen die erfahrenen Advisors der Experton Group mit einzelnen Unternehmen Expertengespräche durch, um die Plausibilität der Primärforschung zu prüfen und zu validieren. Außerdem kann auf umfassende Erfahrungen aus laufenden und vergangenen Projekten im Anwenderumfeld zurückgegriffen werden beispielsweise aus der Begleitung von Ausschreibungen und dem Erstellen von Security Policies. Anbieter von Sicherheitslösungen und dienstleistungen nutzen Statistiken für Marketingzwecke und ihre Geschäftsplanung umso wichtiger ist es, dass die Interpretation der Zahlen absolut korrekt ist, erklärt der Projektleiter Wolfram Funk. Hierfür ist ein regelmäßiger persönlicher Kontakt von Sicherheitsexperten mit den Anwenderunternehmen in Deutschland notwendig. Durch den hybriden Marktforschungsansatz kann die Experton Group beispielsweise zwischen den Wünschen der Befragten auf der einen Seite und den Sach- und Budgetzwängen in der Realität unterscheiden - eine Aufgabe, die ein ausschließlich Call Center gestützter Ansatz selbst bei gutem Fragebogendesign nicht bewältigen kann. Ein wichtiges Element des Experton Group Research-Ansatzes ist außerdem der enge Kontakt mit den relevanten Anbietern von Sicherheitslösungen und Dienstleistungen. Dies hat eine angenehme Nebenwirkung: so können wir beurteilen, welcher Anbieter zu den konkreten Anforderungen unserer Kunden passt, fügt Wolfram Funk hinzu. Stuttgart - IBM hat ein neues Cloud Computing Kompetenzzentrum in Deutschland eröffnet. Es ist Teil des größten europäischen IBM Rechenzentrums in Ehningen und stellt Kunden weltweit ein breitgefächertes Angebot an sicheren und kosteneffizienten Cloud-Lösungen und -Services zur Verfügung. Kunden profitieren von unterschiedlichsten Technologieplattformen sowie optimierten Bereitstellungsprozessen und können das enorme Potenzial von Cloud Computing optimal nutzen. Darüber hinaus bekommen Unternehmen die notwendige hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und Kontrolle, um in der IBM Cloud IT-Lösungen zu entwickeln und zu testen. Mit unserem neuen Cloud Computing Zentrum können wir den wachsenden Bedarf an Cloud-Lösungen und -Services im Markt noch besser adressieren, betont Michael Diemer, Geschäftsführer IBM Deutschland GmbH und General Manager IBM Global Technology Services in Deutschland. Unser Kompetenzzentrum entspricht höchsten Standards bei technologischer Innovation und Sicherheit. Dies ist insbesondere für Kunden aus hochsensiblen Bereichen wie Banken und Versicherungen oder dem öffentlichen Dienst ein wichtiges Entscheidungskriterium. Das Zentrum in Ehningen arbeitet eng mit dem IBM Cloud Delivery Center in Raleigh, North Carolina, 3/10 19

20 zusammen und ist Teil unserer global integrierten Cloud Computing Organisation. Das IBM Cloud Computing Zentrum bietet Unternehmen standardisierte Cloud-Services an, die kontinuierlich erweitert werden. Dazu gehören: IBM Smart Business Desktop Cloud - dieser Service ermöglicht jederzeit und überall Zugriff auf Anwendungen, Informationen sowie Ressourcen und stellt eine sichere und stabile, auf höchsten Standards basierende Desktop-Umgebung hinter der Firewall des Kunden zur Verfügung. IBM Smart Business Desktop on the IBM Cloud - ist ein vollständig gemanagter Service auf Subskriptionsbasis, der Desktop- Virtualisierung in einer gehosteten Umgebung ermöglicht. Damit können Kosten reduziert, Daten leichter gemanagt und die Datensicherheit erhöht werden. IBM Smart Business Development und Test on the IBM Cloud - mit diesem Services können Unternehmen ihre interne Entwicklungs- und Testumgebung erweitern. Mit dem sicheren, skalierbaren IBM Cloud Delivery-Modell, der IBM Software und den Image-Lifecycle- Management-Funktionen können sie unmittelbar auf benötigte Ressourcen zugreifen. Der an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Cloud-Ansatz ergänzt die Rechenzentrumskapazitäten des Kunden und dessen Investitionen in Entwicklung. IBM arbeitet hierbei eng mit Partnern aus den Bereichen Cloud-Management, Sicherheit, Software-Entwicklung und Test-Support zusammen. Durch die Zusammenarbeit mit Novell zum Beispiel hat IBM SUSE Linux Komponen- ten zur Verfügung und kann Unternehmenskunden damit die vollständige Palette an Novell Lösungen für Entwicklungs- und Workload-Test-Services anbieten. Bereits im März 2008 hatte IBM das erste europäische Cloud Computing Forschungszentrum in Dublin eröffnet, das auf Innovationen und Forschungsdienstleistungen für Kunden im Bereich Cloud Computing fokussiert ist. IBM geht davon aus, dass der Markt für Cloud Computing von 2008 bis 2012 jährlich um durchschnittlich 28 Prozent, von 47 Milliarden auf 126 Milliarden US-Dollar wächst. Weitere Informationen zu den Cloud Computing-Produkten und - Dienstleistungen finden Sie unter: (PB) Foto: XtravaganT - Fotolia.de Microsoft: Hohe Nachfrage nach Cloud- Angeboten Washington / Unterschleißheim - Zum Start der weltweiten Partnerkonferenz in Washington, D.C., hat Microsoft eine positive Bilanz seiner Aktivitäten rund um Cloud Computing gezogen. Innerhalb von drei Monaten hat sich die Anzahl der Kunden in Deutschland, die die Microsoft Online Services (Exchange Online, SharePoint Online, Communications Online) verwenden, auf mehr als Unternehmen verdreifacht. Darüber hinaus haben sich seit dem kommerziellen Start des Online-Betriebssystems Microsoft Azure im November 2009 mehr als Anwender für diese Cloud-Plattform entschieden. Weltweit nutzen derzeit mehr als 40 Millionen User Anwendungen, die von Microsoft gehostet werden und Kunden auf Mietbasis zur Verfügung stehen. Microsoft gehört damit zu den wichtigsten Anbietern von Lösungen für Cloud Computing in Unternehmen. Martin Berchtenbreiter, Senior Direktor Mittelstand & Partner der Microsoft Deutschland GmbH, bewertet die Zahlen: Die Entwicklung des Cloud-Marktes schreitet rasant voran. Ich bin positiv überrascht, wie schnell die Angebote von unseren Kunden angenommen werden. Umgekehrt unterstreicht das aber auch, dass unsere Entscheidung, Microsoft vollkommen auf Cloud-Angebote auszurichten, in jeder Form richtig ist. Microsoft hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Cloud Services investiert und mehr als die Hälfte der Entwickler arbeiten bereits an Cloud-basierten Lösungen. Daraus sind bereits junge Angebote wie die Azure-Plattform, die Microsoft Online Services, CRM Online oder Windows Intune entstanden, das sich derzeit in der Betaphase befindet. Welche Bedeutung Cloud Computing auch in Deutschland schon heute hat, zeigt eine Untersuchung, die kürzlich online gestellte aktuelle Version der ITK- Marktdatenbank eanalyzer des Marktforschungsinstituts techconsult. Demnach ist der derzeit erfolgreichste ITK-Markt das Cloud Computing. Anwender werden in 2010 etwa 386,5 Millionen Euro für Cloud Services ausgeben. Nach Jahren der Kunden-Skepsis gelingt es den Anbietern, mit vollständigen Portfolios und geeigneter Marktansprache die latenten Kunden-Bedürfnisse zu adressieren, so Frank Heuer, Senior Analyst bei techconsult. Bis 2012 ist mit jährlichen Wachstumsraten von fast 50 Prozent zu rechnen. Den Löwenanteil an Cloud Services machen mit 60 Prozent Software und Plattform as a Service aus. (PM) 3/10 20

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