Biogasanlage Inwil. Ökologisch Nachhaltig Biogas ÖKOLOGISCH, NACHHALTIG UND EINFACH GUT

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1 Biogasanlage Inwil ÖKOLOGISCH, NACHHALTIG UND EINFACH GUT Die Sonne spendet Energie und Wärme. Sie lässt Gemüse reifen, Pflanzen blühen und Bäume wachsen. Warum also nicht die gespeicherte Energie sinnvoll nutzen? Die Swiss- FarmerPower Inwil AG produziert nachhaltig Biogas als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge oder zum Heizen aus Bioabfällen und schliesst so den natürlichen, ökologischen Kreislauf. Ökologisch Nachhaltig Biogas

2 Was ist Biomasse? Wussten Sie, dass Sie mit Kartoffelschalen Ihre Wohnung heizen, mit Laub auf Ihrem Herd kochen und mit Frittier Öl Ihr Auto antreiben können? Biomasse macht s möglich. Was einmal mit Leben erfüllt war und Sonne getankt hat, steckt voller Energie und diese Energie kann man nutzen. Ob aus Gartenabfällen, Essensresten, Industrieabfällen aus der Lebensmittelproduktion oder landwirtschaftlichen Hofdüngern (Gülle und Mist) - diese sogenannten biogenen Abfälle sind natürliche Energielieferanten. Das daraus gewonnene Biogas wird aufbereitet und als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge oder zum Heizen verwendet. Und das erst noch regional und klimaneutral. Trocken oder nass darf es sein Die Biogasanlage Inwil kann sowohl trockene wie auch nasse Stoffe zur Vergärung verwenden. Vergärung ist die ökologisch nachhaltigste Verwertung für jegliche Art von Biomasse wie Hofdünger, Grüngut und Bioabfälle aus der Lebensmittelindustrie. Sämtliche auf der Anlage verwendeten Rohstoffe sind Abfall- oder Nebenprodukte und stehen nicht in Konkurrenz zur Lebens- und Futtermittelindustrie. Stoffe für die Trockenvergärung: Kommunales Grüngut Pferde-, Hühner- und Rindermist Rasenschnitt, Gartenabfälle Speisereste Industrielle Nebenprodukte Stoffe für die Nassvergärung: Schweine- und Rindergülle Flotate und Öle aus der Lebensmittelindustrie Verschiedene energiehaltige Flüssigkeiten

3 Wer liefert die Biomasse? Jeder ist Lieferant von Biomasse Kaffeesatz vom Morgen, Spaghettireste vom Mittag oder Brotrinden vom Abend. Was bei Ihnen im Abfall landet wird bei uns zu Energie verarbeitet. Energie, die Ihnen zu Gute kommt. Ob aus Gartenabfällen, Essensresten, Industrieabfällen aus der Lebensmittelproduktion oder landwirtschaftlichen Hofdüngern (Gülle und Mist) - diese sogenannten biogenen Abfälle sind natürliche Energielieferanten. Unsere Biomasse stammt aus den folgenden Bereichen: Haushalte Gartenbau Gemeinden Gastronomie Industrie Landwirtschaft Vorteile auf einen Blick einfache und saubere Verwertung von Lebensmittelabfällen CO2-neutrale Energieerzeugung fördert die regionale Wirtschaft krisensicher und nachhaltig keine Abhängigkeit von Wind, Wasser und Strom Die Anlage verarbeitet jährlich bis zu Tonnen feste und Tonnen flüssige Biomasse.

4 Wie aus Kuhmist Treibstoff wird Schema der Anlage Annahme: Flüssige Stoffe werden in Tanks gesammelt. Das aufbereitete, vergärungsfähige Festmaterial gelangt nach der Aufbereitung in der Annahmehalle in die Trockenfermentation. Trockenvergärung: Das zwischengelagerte Material wird geschreddert, abgesiebt, in eine Dosiereinheit gegeben und über Förderschnecken in den Fermenter transportiert. Durch die garantierte Verweilzeit von 20 Tagen bei ca. 55 C werden pathogenene Keime, Viren und Pflanzensamen sehr wirkungsvoll abgetötet. Nassvergärung: Die flüssigen Substrate werden in einem volldurchmischten stehenden Fermenter vergoren und das daraus entstehende Gas in einem Gasspeicher aufgefangen. Mit jeder Zufuhr von frischem Substrat wird Material aus dem Fermenter verdrängt und gelangt in den Nachgärer. Gleichzeitig dient dieser als Gärrest- Zwischenlager. Separation der Reststoffe: Die Gärreste der Trocken- und Nassvergärung werden mittels Schneckenpressen entwässert. Dabei gelangt der wässerige Anteil zur weiteren Trennung auf die Umkehrosmose, die Feststoffe in die Nachrotte. Nachrotte: Die entwässerten Feststoffe werden in der Nachrotte in einer separaten Halle eingelagert und belüftet. Dadurch wird der Kompostierungsprozess eingeleitet. Ultrafiltration/Umkehrosmose: Die wässerigen Feststoffe werden zur Ultrafiltration geleitet, wo Feinstpartikel und Schwebstoffe abgetrennt werden. Nach der Ultrafiltration besteht die Flüssigkeit nur noch aus Wasser und den darin gelösten Nährstoffen. In der Umkehrosmose dickt die nun feststofffreie Flüssigkeit ein, dadurch erhöht sich die Nährstoffkonzentration Es entsteht ein Flüssigdünger - das sogenannte Nährstoffkonzentrat für die Landwirtschaft. Das abgetrennte und annähernd frachtfreie Wasser wird bei laufender Kontrolle der Qualität an die benachbarte ARA weitergeleitet. Gasaufbereitung: Das in der Nass- und Trockenvergärung entstandene Roh-Biogas, das zu 55 bis 60% aus Methan (CH4), einem hohen Anteil an Kohlendioxid (CO2) und einem geringen Anteil an anderen Gasen besteht, gelangt vom Gasspeicher zur Gasaufbereitung. Dort wird das Biogas zu Erdgasqualität aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespiesen.

5 Was aus der Vergärung entsteht Mit Luzerner Biogas die Umwelt schonen Unser Biogas kann als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge oder zum Heizen verwendet werden. Biogas ist CO2- neutral und ermöglicht dadurch eine markante Reduktion der Treibhausgasemissionen. Es ist CO2-neutral, weil das CO2, welches bei seiner Verbrennung entsteht, von den Pflanzen gebunden wurde, aus denen das Gas nun gewonnen wird. Biogas als Treibstoff: Biogas ist eine sinnvolle und äusserst umweltschonende Alternative zu anderen Treibstoffen. Erdgas-/Biogasfahrzeuge geben 60 bis 95 Prozent weniger Schadstoffe an die Luft ab als solche mit Benzin oder Diesel. Das Tankstellennetz wächst in der Region, in der Schweiz und in ganz Europa rasant. Informationen finden Sie unter Biogas als Wärmelieferant: Wenn Sie sich bereits für Erdgas als Energiequelle für Ihre Heizung entschieden haben, tragen Sie bereits jetzt viel zum Umweltschutz bei. Mit dem CO2-neutralen Biogas können Sie noch mehr für die Umwelt tun, ohne einen zusätzlichen Franken in die Heizungsanlage investieren zu müssen. Sie können Ihr Erdgas mit einem Anteil von 5, 20 oder gleich 100% Biogas aufwerten. Nachhaltige Weiterverwendung der Gärreste Der grosse Vorteil einer Biogasanlage ist, dass nicht nur Energie produziert wird, sondern auch anfallende Gärreste, welche als Rückstände nach der Vergärung übrig bleiben, vollständig weiterverwendet werden können. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe, die in der Landwirtschaft oder im Garten als Bodenverbesserer und Dünger eingesetzt werden können. Durch das Rückführen dieser Gärreste auf die Ackerflächen schliesst sich der ökologische Kreislauf. Festes Gärgut: Die entwässerten Feststoffe aus den Fermentern eignen sich als hervorragender Nährstofflieferant und Bodenverbesserer in allen landwirtschaftlich genutzten Böden. Es gilt als guter Grunddünger und fördert die Bodenfruchtbarkeit: Nährstoffkonzentrat: Das Nährstoffkonzentrat ist ein aufkonzentrierter Flüssigdünger ohne Feststoffe und enthält einen hohen Anteil an sofort pflanzenverfügbarem Stickstoff sowie viel Kalium, Magnesium und Schwefel.

6 Gutes tun für die Umwelt - 10 gute Gründe 1. Umweltfreundlich und nachhaltig: Vergärung ist die ökologisch nachhaltigste Verwertung von kommunalem Grüngut und Bioabfällen aus der Lebensmittelindustrie. 2. Reduktion von CO2: Die Vergärung von Grüngut und industrieller Biomasse trägt zur Reduktion des CO2- Ausstosses bei, da Biogas fossile Treib- und Brennstoffe ersetzt. 3. Positive Energiebilanz: Gegenüber der reinen Kompostierung weist die Vergärung eine wesentlich bessere Energieeffizienz auf, da die Vergärung Energie produziert. 4. Geringe Geruchsemissionen: Die Biomasse wird in gedeckten Hallen in einer Unterdruckumgebung angeliefert und verarbeitet. Die Vergärung erfolgt in geschlossenen Anlagen und ist im Gegensatz zur offenen Kompostierung geruchsneutral. 5. Produktion von Biotreibstoff: Das bei der Vergärung entstehende Biogas wird nach der Aufbereitung als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge eingesetzt. 6. Sinnvolle Entsorgung von Lebensmittelabfällen: Im Unterschied zur Kompostierung lassen sich bei der Vergärung grössere Mengen an Speiseresten aufbereiten und entsprechend nutzen. 7. Ersatz von Torfprodukten und Handelsdünger: Durch die Endprodukte Kompost und Stickstoff-Nährstoffkonzentrat können Torfimporte reduziert und Handelsdünger ersetzt werden. 8. Sinnvolles Recycling: Die bei der Vergärung entstehenden Stoffe werden mittels weiterer Verfahrensschritte aufgetrennt und die Nährstoffe gezielt wiederverwertet. 9. Reduktion des Gülletourismus: Nützliche Nebeneffekte der Anlage sind die Reduktion des Gülletourismus sowie die nachhaltige Reduktion der Ammoniak- und Phosphoremissionen nahe der Anlage. 10. Attraktive Verarbeitungskosten: In einer zentralen Vergärungsanlage liegen die Nettokosten pro Tonne Biomasse unter denjenigen einer Kehrrichtverbrennungsanlage.

7 Wer sind wir? Die intensive Tierhaltung im Kanton Luzern und die Tatsache, dass kommunale Biomasse in der Region Luzern separat gesammelt wird, sind ideale Voraussetzungen für die energetische Nutzung dieser Reststoffe. Grundgedanke der SwissFarmerPower Inwil (SFPI) ist, den natürlichen Kreislauf durch die Weiterverwertung biogener Abfälle zu schliessen. In der Anlage in Inwil wird aus biogenen Abfällen Biogas produziert. Dieses wird als CO2- neutraler Treibstoff an den Biogas-Tankstellen von ewl verkauft. Mit einer Tonne Grüngut kann Kilometer weit gefahren und 150 kg CO2 eingespart werden. Eckdaten der Anlage Kapazität: t/Jahr (flüssig t/Jahr, fest t/Jahr) Biogas-Produktion: 2.0 Mio. m 3 /Jahr (Energiegehalt: 22GWh) Reststoffe: t festes Gärgut, t Nährstoffkonzentrat, m 3 Abwasser pro Jahr CO2-Reduktion: 3 000t/Jahr Unsere Aktionäre 73 Landwirte aus der Region fenaco IB Aarau Erdgas AG Erdgas Obersee AG Energie Thun AG ewl energie wasser luzern Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz Erdgas Zentralschweiz AG IB Langenthal Die SwissFarmerPower AG Inwil ist Gewinnerin des Watt d Or 2010.

8 So finden Sie uns SwissFarmerPower Inwil AG Im Feld 6034 Inwil Telefon Fax

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