Portal-Framework auf Basis eines IPM Systems

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1 Portal-Framework auf Basis eines IPM Systems 1 Zusammenfassung Ausgehend davon, dass wesentliche Funktionen eines Portals bereits in einem IPM-System vorhanden sind, liegt es nahe, diese Funktionen für ein Web-Portal zu nutzen. Durch den Wegfall der Entwicklungsaufwände für folgende Funktionen ergibt sich eine Einsparung im Aufwand von 20 40% (abhängig vom Umfang der inhaltlichen Seite eines Portals). - Userverwaltung - Einfache und gesicherte Authentifikation - PW-Self-Service - Re-Zertifizierung - Rechteverwaltung (Autorisierung) - Nutzung des Prozess-Managers zur Steuerung externer Abläufe Dieses Portal ist damit in der Lage, eigene generische Prozesse und auch Prozesse nebengelagerter Systeme zu integrieren. Entscheidende Vorraussetzung für ein allgemein nutzbares Portal ist ein abgestuftes Authentifizierungs- und Autorisierungssystem. Die Portal-Lösung, die im IPM-System bi-cube Professional angeboten wird, bietet die hier geforderten und weiter unten beschriebenen Leistungsparameter. 2 Realisierung des Portal-Frameworks 2.1 Struktur Das Portal besteht aus folgenden Komponenten bzw. Strukturelementen: - horizontale thematisch strukturierte Menü-Leiste - linker Frame mit zweistufig organisierten Funktionen, wovon jede im IPM Rechte-gesteuert ist - konfigurierbare Sprache, da alle Sprachelemente in einer separaten Datei gehalten werden. - Im Haupt-Frame wird - abgeleitet aus der links erfolgten Funktionsauswahl - der eigentliche Inhalt angezeigt. Alle Graphik-Elemente, Farben usw. können dem Corporate Design des Unternehmens angepasst werden. Bild 1 generelle Portalstruktur 1

2 2.2 Userverwaltung Die Userverwaltung erfolgt im bi-cube Kernsystem entweder im Admin-Client oder über das Portal selbst. Welche Userattribute gepflegt und wie diese in der Erfassungsmaske positioniert werden sollen, ist frei definierbar. 2.3 Authentifizierung Für die Authentifizierung gibt es abhängig vom geforderten Security-Niveau und der Einbettung in die vorhandene Systemlandschaft folgende Möglichgkeiten: Authentifizierung mit User-ID / PW Die einfache (klassische) Form der Authentifizierung erfolgt mit User-ID und Passwort. Dieser Account wird in bi-cube zu dem Portal (hier System ZIC) verwaltet. Hier kann auch durch den berechtigten Admin das PW gewechselt werden Authentifizierung mit LAN-Account Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anmeldung mit dem LAN-Account, der dann gegen die Domäne geprüft wird. 2

3 2.3.1 Authentifizierung mit Secu-Token Wenn das Web-Portal in das SSO integriert ist, erfolgt die Authentifizierung des Users mit einem Secu-Token, das vom ZIC geprüft wird Gesicherte Authentifizierung Für security-relevante Anwendungen bestehen mehrere Möglichkeiten einer gesicherten Anmeldung. Für eine duale Authentifizierung kann ein Secu-Token oder das SMS-Token eingesetzt werden. Das Secu-Token ist ein Software-Token (analog dem RSA-Token), das in verschiedenen Security- Ausprägungen personalisiert generiert werden. Nach der üblichen Anmeldung mit User-ID und Passwort, hat der User die Wahl, ein Secu-Token einzugeben oder ein SMS-Token anzufordern. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn das SW-Token nicht nutzbar ist z.b. an fremden Internet-PC (Hotel, Internet-Cafe, ) In der höchsten Sicherheitsstufe kann das Secu-Token noch biometrisch geschützt werden. 3

4 2.3.3 Differenzierte Security-Level Abhängig von der Funktion des Users bzw. der Security-Classication (SC) der ihm zugeteilten Rechte, kann entweder die einfache Authentifizierung oder eine duale Authentifizierung angefordert werden. Ein User mit der SC ab Confidential sollte sich am Portal dual authentifizieren. 2.4 integriertes PW-Management Das integrierte PW-Management umfasst folgende Funktionsbereiche: - internes ZIC-PW (ZIC = Web-Portal) wechseln - LAN-Passwort-Manager Der LAN-Passwort-Manager umfasst die im Bild 1 aufgeführten Funktionen: - Eigenes LAN PW ändern (Das eigene Windows Kennwort ändern) - Eigenes LAN PW entsperren (Das eigene Windows Kennwort entsperren) - Fremdes LAN PW ändern (Das Windows Kennwort eines anderen Mitarbeiters ändern) - Fremdes LAN PW entsperren (Das Windows Kennwort eines anderen Mitarbeiters entsperren) - Entsperrcode festlegen (Entsperrcode festlegen um später das Windows Kennwort ändern oder entsperren zu können) - Frage/Antwort festlegen (Frage/Antwort festlegen um später das Windows Kennwort ändern oder entsperren zu können) 2.5 Rechteverwaltung Die Rechte eines angemeldeten Users können in weitem Umfang regelbasiert gesteuert werden. So kann recht einfach zwischen Internen Mitarbeitern, Externen, Außendienst, Kunden, Lieferanten, Partnern usw. unterschieden werden. Dafür können Rollen definiert werden und automatisch über Attributreferenzen zugewiesen werden. Wenn z.b. in dem Attribut Mitarbeiterart der Wert Kunde eingetragen ist, wird ihm automatisch diese Rolle zugewiesen. Diese Struktur der Rechte im Web-Portal ist voll konfigurierbar und wird in ZUM-Def festgelegt. Hinter jedem Recht ist eine Funktion verborgen, die individuell bzw. über eine Rolle zugewiesen werden kann. 4

5 Die Code-Nr. enthält die vierstufig-hierarchische Rechtestruktur. D.h. in jeder Ebene können max. 99 Rechte definiert werden. Insgesamt damit: 99*99*99*99, was für jeden Fall hinreichend sein sollte. Über so genannte dynamische Systemrollen können die Rechte in bi-cube in einem Rollenmodell definiert und den Usern zugeordnet werden. 3 Integration eigener sowie fremder Portal-Komponenten In das Portal lassen sich beliebige Web-Anwendungen integrieren, wenn diese durch einen Link aufrufbar sind. Mit diesem Link kann zusätzlich die User-ID übergeben werden. Diese Webanwendungen werden dann im Hauptframe?? 4 Nutzung des Prozess-Managers Der integrierte Prozessmanager kann komplette Abläufe initialisieren und in der Bearbeitung steuern und kontrollieren. Optimiert ist der Prozessmanager für Beantragungs-, Freigabe- und Genehmigungsprozesse. 4.1 Generische Prozessmodelle Als generische Prozessmodelle sind vordefiniert vorhanden: 1. Antrag für Rollenzuteilung 2. Automatische Berechtigungsvergabe für neue Mitarbeiter (Mitarbeiter-Eintritt) 3. Richtlinien-Bestätigung und Richtlinien-Verwaltung (separat und integriert in den Antragsprozess) 4. Automatisches Mitarbeiteraustrittsverfahren 5. Sofortiges Usersperren 6. Berücksichtigung gleitender Übergänge / Wechselprozesse 7. Wiedereintritt in Konzernstrukturen 8. Allgemeiner dokumentenbasierter Antrags-Prozess 9. Antrag für allgemeine Applikationen ohne Strukturierung der Berechtigungen 10. Supportanfrage an NBV (Nutzer- u. Berechtigungsverwaltung) 11. Re-Lizensierung (regelmäßige Bestätigung einer bereits erteilten Lizenz) 12. Re-Zertifizierung (regelmäßige Bestätigung eines bereits erteilten Nutzungsrechts) 5

6 Allgemeine Prozesse, die Anwender-individuell generiert wurden: - Antrag auf Arbeitsplatz für einen Mitarbeiter inkl. Ausstattungsvarianten - Antrag auf Zutrittsberechtigung - Vertragsfreigabe - Terminanforderung beim Betriebsarzt - Allgemeiner Formular-basierter Antrag Die Modelle sind in gewissen Grenzen erweiterbar und an ähnlich gelagerte Abläufe anpassbar. Somit kann das Web-Portal mit dieser Grundausstattung von Prozessmodellen die Basis für ein komplexes Antragsverfahren im Unternehmen für die Mitarbeiter genutzt werden. 4.2 Task-Manager Der Task-Manager steuert die Abfolge der manuellen Aktivitäten. Wenn für einen Mitarbeiter ein Task im System liegt, wird er zu Arbeitsbeginn oder auf eigene Anfrage darüber informiert, wenn er etwas zu tun hat. 4.3 Nachvollziehbarkeit Da jegliche Aktivität im allgemeinen Messageformat über den Nachrichtenraum gesteuert wird, ist eine komplette Nachvollziehbarkeit gegeben. 6

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