IT-Servicekatalog der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

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1 IT-Servicekatalog der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm RZ/THN 18. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Servicebeschreibungen Identity Management Kurzbeschreibung Leistungsumfang Monitoring Mitwirkungspflicht des Kunden Service Continuity Betreuung Labor-Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Service Continuity Betreuung Standard-Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden Service Continuity Betreuung Selbstadministrierter Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Service Continuity Unterstützung des Einsatzes von Fremdgeräten Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Service Continuity Print-Services Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

2 1.6.1 Kurzbeschreibung Leistungsumfang Monitoring Mitwirkung Storage Services Kurzbeschreibung Leistungsumfang Monitoring Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Service Continuity Server Housing Basic Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Server Housing Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Server Hosting Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Managed Server Hosting Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Application Providing Kurzbeschreibung Leistungsumfang Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Servicemodule Application Providing / Servicemodul: VirtuOhm Self-Services Leistungsumfang Auftrags-Applikationsentwicklung Kurzbeschreibung Leistungsumfang Service Monitoring Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Business Process Support Kurzbeschreibung Application Consulting Kurzbeschreibung Beratung / Technical Consulting Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

3 2 Service Provider Provider RZ/Support Auftragnehmer-Kontaktstellen Servicemodell Servicezeiten Change Management Service Reporting und Review Provider RZ/Device Support Auftragnehmer-Kontaktstellen Servicemodell Servicezeiten Provider RZ/Operation Auftragnehmer-Kontaktstellen Servicemodell Change Management Service Reporting und Review Provider RZ/Development Kontaktstelle Auftragnehmer / Leitung Kontakt Projektleitung Servicemodell Provider RZ/Consulting Beratung Kontakt Eskalation Servicemodell Provider: RZ/Administration Identitätsverwaltung Beschaffung Service Performance Profile Service Performance Profile Arbeitsplatzbetreuung Fehlerdefinition Verfügbarkeit Zuverlässigkeit Performance Sicherheit Service Performance Profile Internetanwendung Fehlerdefinition Verfügbarkeit Zuverlässigkeit Performance Sicherheit Service Performance Profile Serverdienstleistung Fehlerdefinition Verfügbarkeit Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

4 3.3.3 Zuverlässigkeit Performance Sicherheit Glossar 57 5 Literatur 58 Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

5 Vorwort Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, wir freuen uns, dass wir Ihnen unseren aktualisierten IT-Servicekatalog der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm in der Version vom 18. Februar 2014 präsentieren können. Der IT-Servicekatalog stellt unsere Standarddienstleistungen im IT-Bereich dar und gibt Ihnen einen Überblick über unser aktuelles IT-Serviceangebot. Wir werden unser Dienstleistungsportfolio auch in Zukunft laufend aktualisieren und setzen weiterhin auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Hans-Georg Hopf CIO / RZ-Leiter Übersicht Die IuK-Versorgungsstruktur ist enabling factor (Schlüsselfaktor) für eine zukunftsgerichtete innovative Weiterentwicklung der Hochschulen und damit ein Wettbewerbsfaktor, der über den Stellenwert der Hochschulen entscheidet. Ohne IT-Unterstützung sind die Herausforderungen an einer Hochschule nicht realisierbar. Die für Kunden verfügbaren IT-Services werden im IT-Servicekatalog (IT service catalogue) beschrieben. Der IT-Servicekatalog ist ein strukturiertes Dokument mit Informationen zu allen live IT Services, einschließlich der Services, die für das Deployment, also die Überführung in die Live-Umgebung, verfügbar sind. Der vorliegende IT-Servicekatalog enthält IT-Servicebeschreibungen, Angaben über mögliche Service-Levels / Performance Profile und Angaben über Service Provider. Im folgenden Text werden synonym verwendet: für Auftraggeber auch die Bezeichnung Kunde für Auftragnehmer auch die Begriffe Serviceanbieter oder Service-Provider. für Service auch der Begriff Dienstleistung für Service Level Agreement auch der Begriff Servicevereinbarung. Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht über alle vom RZ der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm angebotenen IT-Services. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

6 Identity Management Betreuung Labor-Arbeitsplatz Betreuung Standard-Arbeitsplatz Betreuung selbstadministrierter Arbeitsplatz Unterstützung des Einsatzes von Fremdgeräten Print-Services Storage Services IT-Services TH - Nürnberg Server Housing Basic Server Housing Server Hosting Managed Server Hosting Application Providing Auftrags-Applikationsentwicklung Business Process Support Application Consulting Beratung / Technical Consulting IT-Services Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN TH - Nürnberg H.-G. Hopf Abbildung 1: Übersicht über die IT-Services der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

7 1 Servicebeschreibungen 1.1 Identity Management Kurzbeschreibung Der Auftragnehmer stellt Dienstleistungen zum Identity Management zur Verfügung. Der Service umfasst: Verwaltung von Identitätsdaten im Identity Management System (IMS). Zuteilung von Zugängen zu -/Groupware-System -Listen-Server Content Management System Verzeichnis-Dienst für berechtigte Identitäten. Bereitstellung der persönlichen Zugangsdaten. Daten-Exports der Zugangsdaten von Benutzergruppen. Der Auftragnehmer beschafft und betreibt die Hard- und Software (Server) zum Identity Management nach eigenem Ermessen Leistungsumfang Bereitstellung von Schnittstellen zum Austausch von: Identitätsdaten neuer/geänderter/deaktivierter Identitäten des Auftraggebers Zugangsdaten als Dokument nach erfolgter Herstellung der Systemzugänge Daten-Exports nach Bedarf Die Verwaltung von Zugängen für berechtigte Personen des Auftraggebers in den Systemen: -/Groupware -Listen-Server Content Management Verzeichnis Dienst Die Verwaltung der Identitäten / Zugänge umfasst die folgenden Einzelaspekte: Erstellung neuer Identitäten und Erstellung zugeordneter Zugänge (Accounts) zu den oben genannten Systemen nach Meldung durch den Auftraggeber. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

8 Erstellung der Zugangsdaten für jede neue Identität und Lieferung an den Auftraggeber. Änderung von Identitäts-Attributen (z.b. Namensänderungen, Änderungen der Berechtigungen,... ) und Übertragung dieser Änderungen in den oben genannten Systemen, nach Meldung durch den Auftraggeber. Deaktivierung aller System-Zugänge nach Meldung durch den Auftraggeber Monitoring Monatlich werden Identitätsstatistiken erstellt. Identitätsstatistiken fassen alle im Beobachtungszeitraum bearbeiteten Identitäten einschließlich der vorgenommenen Aktionen zusammen Mitwirkungspflicht des Kunden Der Auftraggeber/Kunde: liefert gültige und korrekte Identitätsdaten. übernimmt nach Übergabe der Zugangsdaten die umfassende Verantwortung für Datenschutz und Datensicherheit dieser Daten: Zugangsdaten dürfen nur dem Empfänger persönlich übergeben/zugestellt werden. Zugangsdaten dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Unzustellbare Zugangsdaten müssen gemeldet und vernichtet werden Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Es sind keine Notfallpläne festgelegt Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

9 1.2 Betreuung Labor-Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Der Service umfasst die technische Betreuung von Hardware, als auch von Software eines studentischen Arbeitsplatzes im Labor Hardware: maximal 60 Monate alter Windows-Rechner (keine virtuelle Maschine) des gültigen Rahmenvertrages mit angeschlossener Peripherie. Software: Betriebssystem und lokale Applikationen, solange sie dem Standard- Labor-Arbeitsplatz entsprechen. Netzanbindung: Rollen- und berechtigungsabhängiger Zugang zum Hochschulnetz (Eduroam, OHMnet,... ) über LAN bzw. WLAN Leistungsumfang Der Service besitzt folgenden Leistungsumfang: Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme eines vernetzten Standard-Labor- Arbeitsplatzes Sicherung der Basiskonfiguration Funktionserweiterungen und Updates Betrieb des Arbeitsplatzes in der Netzumgebung der Hochschule auf dem Campusgelände Herstellen der Funktionsfähigkeit nach Systemausfall (Hardware, Software, Netz) Notwendige Beschaffungen werden individuell geregelt Der Service umfasst die regelmäßige Wartung in angekündigten Wartungsfenstern Für die Nutzung der Labordrucker fallen für Studierende Druckkosten an. Sie werden über eine Druckkostenabrechnung erfasst. Siehe auch RZ-Handbuch [1] Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer In die Zuständigkeit des Kunden fallen: Ausstattungswünsche bzgl. Anwendungssoftware müssen von Fakultäten üblicherweise über die die Lehrveranstaltungen betreuenenden Dozenten spezifiziert werden. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

10 Die Ausstattungswünsche werden rechtzeitig vor Semesterbeginn (ca. 4 Wochen) vom Provider abgefragt. Später eingehende Wünsche können nicht berücksichtigt werden. In die Zuständigkeit des Nutzers fallen: Einhaltung der Laborordnung [2] Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Backup: Einmalige Sicherung der Grundkonfiguration Notfallplan: Wiederherstellen der Grundkonfiguration Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

11 1.3 Betreuung Standard-Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Der Service umfasst die technische Betreuung von Hardware, als auch von Software eines Kunden-Arbeitsplatzes Hardware: maximal 60 Monate alter Windows-Rechner (ein aktives Betriebssystem, keine virtuelle Maschine) des gültigen Rahmenvertrages mit angeschlossener Peripherie, solange sie dem Standard-Arbeitsplatz entspricht. Software: Betriebssystem und lokale Applikationen, solange sie dem Standard- Arbeitsplatz entsprechen. Netzanbindung: Rollen- und berechtigungsabhängiger Zugang zum Hochschulnetz (Eduroam, OHMnet,... ) über LAN bzw. WLAN Leistungsumfang Der Service besitzt folgenden Leistungsumfang: Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme eines vernetzten Standardarbeitsplatzes Sicherung der Basiskonfiguration Funktionserweiterungen und Updates Betrieb des Arbeitsplatzes in der Netzumgebung der Hochschule auf dem Campusgelände Herstellen der Funktionsfähigkeit nach Systemausfall (Hardware, Software, Netz) Notwendige Beschaffungen werden individuell geregelt Dieser Service umfasst während der offiziellen Dienstzeiten die telefonische Beratung, sowie die persönliche Betreuung vor Ort an der Hochschule. Für alle Geräte, die außerhalb des Campus betrieben werden, gilt: HomeOffice- Arbeitsplätze werden remote betreut Siehe auch RZ-Handbuch ([1]). Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

12 1.3.3 Mitwirkungspflicht der Kunden In die Zuständigkeit des Kunden fallen: Home-Office-Arbeitsplätze werden remote betreut und müssen zur Systempflege an die Hochschule mitgebracht werden. Gewährleistung von Datenschutz / Sicherheit: Festplattenverschlüsselung Passwortänderungen Hard- und Softwarebeschaffung gemäß individueller Vereinbarung Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Backup: Einmalige Sicherung der Grundkonfiguration Notfallplan: Wiederherstellen der Grundkonfiguration Archivierung: durch zentrale Profilverwaltung Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

13 1.4 Betreuung Selbstadministrierter Arbeitsplatz Kurzbeschreibung Der Service umfasst ggf. die Beschaffung der Hardware und das einmalige Erstellen eines Images des Kunden-Arbeitsplatzes im Kundenauftrag. Hardware maximal 60 Monate alter Windows-Rechner (keine virtuelle Maschine) des gültigen Rahmenvertrages mit angeschlossener Peripherie. Die über das Image gesicherte Software muss folgenden Kriterien entsprechen: Vorhandene gerätebezogene OEM-Lizenz, Applikationen (gemäß RZ-Softwareliste [3]) oder vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt, Virenscanner und Patch-Level des Betriebssystems müssen aktuell sein Leistungsumfang Der Service besitzt folgenden Leistungsumfang: Inbetriebnahme und Konfiguration eines Standard-Office-Arbeitsplatzes als Basiskonfiguration an der Hochschule. Anlegen eines gerätespezifischen Administrations-Accounts. Test der Basiskonfiguration im Netz der Hochschule. Image-Sicherung der Basiskonfiguration. Übergabe und Abnahme durch den Kunden. Im Fehlerfall: Restaurieren der Basiskonfiguration an der Hochschule. Eine darüber hinausgehende Daten- oder Funktionsrestauration ist ausgeschlossen. Beratung bei der Gerätekonfiguration zur Nutzung von Hochschulservices: Verweis auf RZ-Dokumentation, Erläuterungen im Rahmen der Standard-Beratung. Hardware-Garantieansprüche werden über den Beschaffer geltend gemacht. Der Service umfasst nicht: Eingriffe in die Hardware, Installationsarbeiten jeglicher Art, vor-ort-service. Hilfestellung in der Anwendung der Clientanwendung Hilfestellung in Bezug auf Techniken und Kenntnisse, die zum Betrieb notwendig sind Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

14 1.4.3 Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Hinweis: Für selbst installierte Software muss eine gültige Lizenz vorliegen. Der Administrator-Account sollte für Installationsarbeiten durch den Auftraggeber genutzt werden Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Notfallplan: Wiederherstellen der Grundkonfiguration. Backup: Einmalige Sicherung der Grundkonfiguration. Archivierung: durch zentrale Profilverwaltung. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

15 1.5 Unterstützung des Einsatzes von Fremdgeräten Kurzbeschreibung Der Service umfasst die beratende Unterstützung zum Betrieb eines Fremdgeräts durch berechtigte Personen im Hochschulkontext. Fremdgeräte sind Geräte, die im Hochschulkontext unter Nutzung von Hochschul-IT- Infrastruktur von berechtigten Personen betrieben werden. Geräte sind z.b. Notebooks, Smart Phones, Leistungsumfang Der Service besitzt mindestens folgende Funktionalität: Beratung bei der Gerätekonfiguration zur Nutzung von Hochschulservices: Verweis auf RZ-Dokumentation, Erläuterungen im Rahmen der Standard-Beratung. Dienstleistungen z.b. Anschluss an Beamer, Zugang zum Hochschulnetz,.... gemäß technischer Möglichkeit. Der Service umfasst nicht: Eingriffe in der Hardware, Installationsarbeiten jeglicher Art und vor-ort-service sind ausgeschlossen Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Das Kunden-Gerät muss folgenden Kriterien entsprechen: Virenscanner und Patch-Level des Betriebssystems müssen aktuell sein. Für selbst installierte Software muss eine gültige Lizenz vorliegen Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Es sind keine Notfallpläne festgelegt. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

16 1.6 Print-Services Kurzbeschreibung Das RZ stellt einen zentralen Druckdienst zur Verfügung Leistungsumfang Der Service beruht auf einem zentralen Druckdienst, der alle Druckaufträge bearbeitet. Dabei sind die Drucker in unterschiedliche Kategorien eingeteilt: Drucker für nicht abgerechnete Ausdrucke Drucker mit abgerechneten Ausdrucken. Das sind Drucker im studentischen Bereich, deren Ausdrucke für Studierende abgerechnet werden. Über eine dafür vorgesehene Software (pcounter) werden die Ausdrucke dem jeweiligen Nutzer zugeordnet und von seinem Druckkonto abgebucht. Das RZ führt monatlich eine Druckkostenabrechnung durch, bei der die in der Fakultät entstandenen Ausdrucke erstattet werden. Auf Wunsch einer Fakultät ist es möglich, für Studierende einen Druckkostenzuschuss einzurichten Monitoring Das RZ führt Logfiles über alle durch den Druckdienst bearbeiteten Druckaufträge, um bei Fehlbuchungen korrigierend eingreifen zu können Mitwirkung Bei Einrichtung eines Druckers muss der Kunde angeben, um welche Art von Drucker es sich handelt, ob die Ausdrucke abgerechnet werden sollen oder nicht. Bei Druckern mit abgerechneten Ausdrucken müssen studentische Nutzer eine OHMcard besitzen, um darüber das Druckkonto aufzufüllen und somit die entstandenen Druckkosten zu begleichen. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

17 1.7 Storage Services Kurzbeschreibung Mit dem Storage-Service stellt das RZ Netzwerkspeicherlösungen (NAS 1 ) bereit, die die gemeinsame Verwendung von Daten über verbundene Hostsysteme zulassen. Im Gegensatz zu direkt angebundenem Speicherplatz ergeben sich durch den Storage-Service erhebliche Vorteile in Hinblick auf höhere Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Performance. Das RZ bietet Storage-Nutzungs-Modelle in verschiedenen Verfügbarkeitsstufen und technischen Ausprägungen (Groupware, Content Management System, Windows Domänen,... ) an Leistungsumfang Der Service stellt dem Kunden Speicher-Quota und Sicherungsmechanismen für persönliche Daten zur Verfügung. Als Speicherbereiche stehen die folgenden Systeme zur Verfügung: Groupware: Speicher-Quota für s und Dokumente in persönlichen und Team- Arbeitsbereichen Content Management: Speicher-Quota für Dateien Windows Domänen: Speicher-Quota für Profile, Home- und Public-Verzeichnisse Technische Details (Stand: Januar 2014) Der Service wird auf Basis einer Speicher-Cloud angeboten, die wiederum getrennt ist in: Online-Speicher-Cluster (Primary Storage System) im Primary DataCenter Nearline-Speicher-Cluster (Nearline Storage System) im Remote DataCenter Beide Systeme sind in NAS-Technologie realisiert. Alle Daten des Online-Speicher-Clusters werden gemäß zeitgesteuerter Richtlinien auf dem Nearline-Speicher-Cluster gesichert. Innerhalb der einzelnen Cluster werden verschiedene Speichermedien und Speichertechnologien (HDD, SSD, Flash,...) eingesetzt. Die Ablage der Daten erfolgt gemäß ihrem Ursprung dediziert auf unterschiedlich qualifizierten Speichermedien. 1 Network Attached Storage (NAS, englisch für netzgebundener Speicher) bezeichnet einfach zu verwaltende Dateiserver. Allgemein wird NAS eingesetzt, um ohne hohen Aufwand unabhängige Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

18 Storage-Nutzungs-Modelle Groupware: 2 GB (Standard) 4, 6, 8,... GB (bei begründetem Bedarf) Content Management System: 500 MB (Standard) 1, 2, 4,... GB (bei begründetem Bedarf) Windows Domänen: Profile Nicht-Studierende: 10 GB (Standard) Studierende: keine serverseitig gespeicherten Profile Ausnahmen sind nicht möglich Home-Verzeichnisse Domäne ADS1 Studierende: 5 GB (Standard) Nicht-Studierende: 20 GB (Standard) mehr bei begründetem Bedarf Domäne HV Nicht-Studierende: 20 GB (Standard) mehr bei begründetem Bedarf Public-Verzeichnisse (Fakultäten, Abteilungen, Institute, Projekte) Größe individuell nach Bedarf Individuelle Zugriffsrechte (ACL) Wiederherstellung gelöschter Daten Groupware: Abschließend vom Kunden gelöschte Daten können durch den Auftragnehmer nicht wieder hergestellt werden. Content Management System: Dateien können innerhalb von 8 Wochen nach dem Löschen durch den Auftragnehmer wieder hergestellt werden. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist keine Wiederherstellung mehr möglich. Windows Domänen: Daten die vor mehr als 12 Wochen durch den Kunden gelöscht wurden, können nicht wieder hergestellt werden. Vor Ablauf dieses Zeitraums kann der Kunde Daten selbst wieder herstellen (siehe unten). Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

19 Backup Backups werden gemäß der folgenden Richtlinien vorgenommen: Stündlich - Montag bis Freitag: 06:00, 10:00, 12:00, 14:00, 18:00, 20:00 (12 Sicherungen werden aufbewahrt, entspricht 2 Werktagen) Täglich - Montag bis Sonntag: 08:00, 16:00 (14 Sicherungen werden aufbewahrt, entspricht 7 Tagen) Nächtlich - Montag bis Samstag: 00:00 (18 Sicherungen werden aufbewahrt, entspricht 3 Wochen) Wöchentlich - Sonntag: 00:00 (von Samstag auf Sonntag!) (13 Sicherungen werden aufbewahrt, entspricht 3 Monaten) Folgende Daten sind in den Sicherungsmechanismen enthalten: Groupware, Content Management: Alle in den Systemen befindliche Daten Windows Domänen: Home- und Public-Verzeichnisse Profile (Eigene Dateien (Bilder, Dokumente, Downloads, Musik, Videos)): Sicherung erfolgt nur bei einer bestehenden lokalen Verbindung (wired) zum Hochschulnetz Der Service umfasst nicht Die Sicherung lokaler Daten (Dateien auf dem Desktop, lokale Festplatte, Applikationen, Betriebssystem,...). Die Benachrichtigung des Kunden durch den Auftragnehmer beim Erreichen oder Überschreiten der jeweiligen Grenzwerte. Eine proaktive Erhöhung der Speicher-Quota durch den Auftragnehmer beim Erreichen oder Überschreiten der jeweiligen Grenzwerte Monitoring Ein Monitoring über alle servicerelevanten Parameter erfolgt automatisch bzgl. der Kenngrößen: Verfügbarkeit Antwortzeiten Durchsatz (Anzahl der Lese- und Schreiboperationen pro Zeiteinheit) Ausfall von Systemkomponenten Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

20 1.7.4 Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Der Kunde hat die in den verschiedenen Systemen zur Verfügung stehenden Optionen anzuwenden: Groupware, Content Management System: Eingesetzte Anwendungen sind so zu konfigurieren, dass s, Dokumente und Dateien beim Löschen in einen Papierkorb verschoben werden. Inhalte, die sich dort befinden können durch den Kunden selbst wieder hergestellt werden. Welche und wie lange Inhalte im Papierkorb verbleiben obliegt dem Kunden. Der dadurch belegte Speicherplatz zählt zur Speicher-Quota. Windows Domänen: Im Umfang der vorgehaltenen Zwischenstände (siehe oben) kann der Kunde beliebig einen zurückliegenden Datenstand wieder herstellen. gewünschte Speicher-Quota-Erhöhungen dem Auftragnehmer anzuzeigen Service Continuity Service Continuity Pläne / Notfallpläne: Online-Speicher-Cluster: Wiederherstellen der betroffenen Daten ausgehend vom aktuellesten Datenstand auf dem Nearline-Speicher-Cluster. Die Daten am Tag des Ausfalls des Online-Speicher-Clusters sind nicht wieder herstellbar. Nearline-Speicher-Cluster: Wiederherstellen der betroffenen Daten ausgehend vom aktuellen Datenstand auf dem Online-Speicher-Cluster. Die alten Sicherungen des Online-Speicher-Clusters sind nicht wieder herstellbar. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

21 1.8 Server Housing Basic Kurzbeschreibung Der Auftragnehmer stellt für den Betrieb von Servern aus Organisationseinheiten der Hochschule oder von externen Partnern Infrastruktur und Betriebsbedingungen bereit. Der Auftraggeber ist für die Administration des Servers selbst voll verantwortlich Leistungsumfang Vorklärung Für einen Serversystem (Server bzw. ein Server-Cluster) des Auftraggebers werden Infrastrukturvoraussetzungen gewährleistet. Vor Annahme eines Auftrages müssen die vom Auftraggeber festgelegten Schnittstellen mit dem Auftragnehmer abgestimmt werden. Der Service umfasst die Installation der Serverhardware mit den Akti- Bereitstellung vitäten: Bereitstellung (Ermöglichung der Nutzung) der Serverhardware des Auftraggebers in den Serverräumen des Auftragnehmers. Bereitstellung der technischen Infrastruktur, inklusive Strom, und Klimatisierung durch den Auftragnehmer. Integration Serverschrank: Ein Serverschrank ist nach Vorgaben des Auftragnehmers vom Auftraggeber zu stellen. USV: Der Auftragnehmer stellt keine USV zur Verfügung. Eine evtl. durch den Auftraggeber einzusetzende USV muss in einem brandschutztechnisch separiertem Raum untergebracht werden. Redundante Systemanbindung: Der Auftragnehmer stellt keine redundante Anbindung des Server-Systems zur Verfügung Physikalische Integration (ggf. optional) Anbindung an das Hochschulnetz. Anbindung an das Wissenschaftsnetz im Rahmen der zur Verfügung gestellten Bandbreite. Logische Integration: Netz/IP-Konfiguration Der Auftragnehmer führt die zentrale Netz -Konfiguration (DHCP, DNS) durch. Anmerkung: Die IP-Konfiguration am Zielsystem (Server) ist nach Vorgaben des Auftragnehmers vom Auftraggeber durchzuführen. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

22 Systemzugang Systemzugang / Zugang zu den Servern Physischer Zugang: Ein physischer Zugang des Auftraggebers kann unter folgenden Voraussetzungen gewährt werden. Zugang nur zu dedizierten Serverschränken durch separate Schließung des Auftraggebers. Kein Zugang zu Datenverteilerschränken des Raumes durch separate Schließung des Auftragnehmers. Remote-Zugang: Ein Remote-Zugriff wird vom Auftragnehmer nicht angeboten Mitwirkungspflicht der Kunden und Nutzer Sicherheit: Der Auftraggeber muss die gleichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen wie für Server in Serverräumen, wie sie im RZ-Handbuch (siehe [1]) niedergelegt sind, berücksichtigen muss aktuelle Schutzmaßnahmen im Hochschulnetz wie sie im RZ-Handbuch (siehe [1]) niedergelegt sind berücksichtigen muss die Firewall-Funktionen selbst konfigurieren Der Auftraggeber ist für den von ihm eingesetzten Server selbst verantwortlich. Dazu gehören die Server-Sicherheit die Pflege und Aktualisierung des auf den Servern eingesetzten Betriebssystems die Pflege und Aktualisierung der auf den Servern eingesetzten Software-Pakete die regelmäßige Datensicherung Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

23 1.9 Server Housing Kurzbeschreibung Der Auftragnehmer stellt für den Betrieb von Servern aus Organisationseinheiten der Hochschule oder von externen Partnern Infrastruktur und Betriebsbedingungen bereit, die für einen 7*24 Stunden Dauereinsatz der Server geeignet sind. Der Auftraggeber ist für die Administration des Servers selbst voll verantwortlich Leistungsumfang Kriterien Die Server-Hardware des Auftraggebers muss folgende Kriterien erfüllen: Die Beschaffung sollte über bestehende Rahmenverträge der Hochschule erfolgen. Es können nur 19-Zoll-Rackmounted-Geräte eingebaut werden. Eine Angabe der benötigten Höheneinheiten, des Gerätetyps und des Stromverbrauchs ist erforderlich. Ein redundantes Netzteil ist erforderlich. Das Gerät muss mit einem Dual-Port-Network-Controller oder einem redundanten Netzwerkadapter ausgestattet sein. Vorklärung Für einen Server (bzw. ein Server-Cluster) des Auftraggebers werden Infrastrukturvoraussetzungen gewährleistet, die für den 7*24 Stunden Dauereinsatz geeignet sind. Vor Annahme eines Auftrages wird deshalb geprüft, ob das Serversystem des Auftraggebers die Voraussetzungen für die Aufstellung in den Serverräumen des Auftragnehmers (RZ Data Center, RZ-Serverräume) erfüllt (z.b. Eignung der HW-Komponenten, infrastrukturelle Voraussetzungen). Installation Der Service umfasst die Installation der Serverhardware mit den Aktivitäten: Bereitstellung der Serverhardware in den Serverräumen / im Data Center des Auftragnehmers. Bereitstellung der technischen Infrastruktur, inklusive Strom, Notstrom, Klimatisierung. Version 1.0 / 18. Februar c RZ/THN

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