Gemeinsam in die Zukunft

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1 ThyssenKrupp Business Services ThyssenKrupp IT Services Informationen für die Kunden der ThyssenKrupp IT Services GmbH Gemeinsam in die Zukunft Die ThyssenKrupp IT Services GmbH befindet sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess, der stets nach vorne gerichtet ist. Um unsere Erfolgsgeschichten und sucess stories zu präsentieren, haben wir die IT-News ins Leben gerufen. Lesen Sie die erste Ausgabe und machen Sie sich ein Bild über unser Know-how und unsere Kompetenzen. Sehr geehrte Damen und Herren, Ein Jahr ist die Gründung der ThyssenKrupp IT Services GmbH jetzt her und wir können auf sehr bewegte und erfolgreiche zwölf Monate zurückblicken. Wir alle sind mit viel Dynamik unterwegs, um unser Unternehmen zu formen, gleichzeitig für unsere Konzernkunden da zu sein und neue Kunden hinzuzugewinnen. Wir haben es geschafft in dem abgelaufenen Geschäftsjahr ein schlagfertiges und kompetentes Team aufzustellen, das unsere Prozesse stetig vorantreibt und im Sinne des Fortschritt-Gedankens weiterentwickelt. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei auch die Entscheidung international zu expandieren und den Schritt nach Amerika zu wagen. Dr. Hans-Günter Gaul Javier Sánchez y Garcia Wir freuen uns auf diese Herausforderung und sind uns sicher, dass wir gemeinsam durch unser Know-how und Wissen auch in Übersee erfolgreich sein werden. Lassen Sie uns zusammen diesen Schritt machen, um gemeinsam eine weitere Erfolgsgeschichte zu starten. Über genau diese Erfolgsgeschichten, Fortschritte und Projekte aus der Welt der IT wollen wir in diesem neuen newsletter berichten. Freuen Sie sich auf spannende Themen. Die IT-News sollen ein Spiegelbild der TKIT sein und dokumentieren, wie breit wir aufgestellt sind und zu welchen innovativen Lösungen wir in der Lage sind. Lassen Sie uns gemeinsam an unserem Erfolg weiterarbeiten und zusammen neue Wege gehen. Darauf freuen wir uns! Dr. Hans-Günter Gaul Javier Sánchez y Garcia

2 IT Services Die IT Services sind die Generalversorger für Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie für geschäftsneutrale IT-Funktionen im ThyssenKrupp Konzern. Die Leistungen unterteilen sich dabei in die Bereiche Infrastruktur und Betrieb sowie Center of Competence und Business Process Management. Als Basisdienstleistungen wird der Betrieb von Rechenzentren, Netzwerken, Arbeitsplatzsystemen, Telefonanlagen und Konzernanwendungen einschließlich der zugehörigen Support-Aufgaben sowie die Beratung und Weiterentwicklung dieser Systeme und Anwendungen angeboten. Als zusätzliche Dienstleistungen bieten die IT Services Beratungsdienstleistungen im SAP-Umfeld und weiteren kompetenzbasierten IT Disziplinen an. uneingeschränkt kommuniziert werden wie innerhalb des eigenen Unternehmensnetzwerkes. Clientless: Nutzung eines persönlichen elektronischen Zertifikates auf einem Trägermedium (TK-Card oder USB-Token) Nutzung eines Smart-Phones (z.b. Blackberry) Hardware-Token Hier erhält der Mitarbeiter ein kleines Gerät ( Token ), welches synchron zu einem zentral bei TKIT installierten TKRAS-Server einen kurzfristig gültigen Schlüssel erzeugt. Mit diesem Schlüssel in Kombination mit einer PIN kann sich der Nutzer ausweisen und hiermit die verschlüsselte Verbindung aufbauen. Da das Token als eigenständiges Gerät arbeitet, gibt es keine Abhängigkeiten vom Endgerät. Allerdings kann der Token verloren gehen, so dass ein Ersatz-Token erst zugesandt werden muss. Externer Zugriff auf das Firmennetz TKRAS ermöglicht sicheren Umgang Mitarbeitern, die von außerhalb Ihres Arbeitsplatzes auf ihr Firmennetz zugreifen müssen, bietet TKIT die so genannte IRAS-Lösung an (Internet Remote Access Services). Hierbei werden von einzelnen Nutzern mit ihren Endgeräten über das Internet gesicherte Verbin- dungen zur Verfügung gestellt. Bislang wurde ein derartiger Service von HP angeboten, der allerdings technologisch bedingt einigen Einschränkungen unterlag. Dieses als TKRAS bezeichnete Verfahren baut Verbindungen von den Endgeräten zu einer zentralen TKIT-Infrastruktur auf, über die dann durch private Verbindungen das eigene Firmennetz erreicht werden kann. Es nutzt für die Verbindung die SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer) und unterstützt zwei Betriebsmodi: Verbindung über eine Client-Software: Bei dieser Variante wird eine Software auf das Notebook aufgespielt, über die dann die Verbindung zum eigenen Netzwerk aufgebaut wird. Hierüber kann Hier wird keine Software auf dem Notebook installiert, so dass dieses Verfahren auch von fremden Endgeräten aus eingesetzt werden kann. Allerdings sind die Funktionalitäten eingeschränkt TKRAS ermöglicht neben dem gesicherten Zugang über einen direkten Internet-Anschluss auch die Möglichkeit, aus Unternehmensnetzen heraus über den jeweiligen Internet-Zugang eine Verbindung zum eigenen Netzwerk aufzunehmen. So kann sich beispielsweise ein Mitarbeiter aus Essen zukünftig weltweit mit seinem Notebook direkt an das Firmennetz des dortigen Unternehmens anschließen und sich über TKRAS mit seinem Netzwerk verbinden. Zur Gewährleistung der Informationssicherheit erfolgt grundsätzlich eine Verschlüsselung der Verbindung. Darüber hinaus muss sich der Nutzer zweifelsfrei authentisieren, um einen Missbrauch auszuschließen. Dies wird über eine so genannte starke Authentisierung sichergestellt, bei dem sich der Nutzer durch Besitz und Wissen quasi ausweisen muss. Bei der Authentisierung werden drei Verfahren unterstützt: Nutzung eines Hardware-Tokens in Kombination mit einer PIN (Persönliche Identifikations- Nummer) Persönliches elektronisches Zertifikat Bei dieser Methode wird für den Nutzer ein eindeutiges persönliches Zertifikat erzeugt, dass auf einem Trägermedium (z.b. die TK-Card oder auch ein USB- Token) aufgebracht und in Kombination mit einer PIN zur Authentisierung genutzt wird. Dieses Verfahren kann beispielsweise in bestehende Smart Card Lösungen integriert werden, erfordert allerdings eine entsprechende Lese-Einheit am Gerät Software-Token Der Software-Token arbeitet ähnlich wie der Hardware-Token. Allerdings wird der Sicherheitscode auf einem zentralen TKIT-Server generiert und auf ein Smart Phone, welches mit der entsprechenden Software ausgestattet werden muss, als SMS übertragen. In Kombination mit der Eingabe einer PIN erfolgt die Authentisierung. Dieses Verfahren operiert auch unabhängig vom Endgerät, ist allerdings nur auf speziellen Smart Phones nutzbar. Alle Verfahren sind aus Sicht der Informationssicherheit als gleichwertig zu betrachten. Derzeit werden von TKIT lediglich die Authentisierung am neuen Quartier in Essen mit Hilfe der TK Card unterstützt, die anderen Verfahren sind in Vorbereitung. Ansprechpartner: Dr. Thomas Welzel

3 Quartiereinkauf über e.procurement gestartet Erfolgsstory e.procurement geht weiter Zum Oktober 2010 hat auch das ThyssenKrupp Quartier in der e.procurement-plattform einen Neustart erlebt. Wurden bis dahin nur für bestimmte Corporate Unternehmen Katalogbestellungen über dieses Tool abgewickelt, hat sich das System dort zur Einkaufsplattform für den Quartiereinkauf entwickelt. Der Einkauf der ThyssenKrupp Dienstleistungen als operativer Einkaufsbereich für das Quartier wickelt ab sofort über das Tool alle Bestellungen ab, die aus den einzelnen Gesellschaften im Quartier anfallen. Wobei diese Anforderungen durch die einzelnen Anforderer auf der e.procurement-plattform bereits erfasst und entsprechend der Einkaufsrichtlinie elektronisch durch die Vorgesetzten genehmigt werden. Und der Clou: Obwohl im Quartier die Gesellschaften teilweise unterschiedliche SAP-Systeme für das Finanz- und Rechnungswesen nutzen, kann der operative Einkauf einen davon unabhängigen Einkaufsprozess etablieren das Tool weiß, in welchem System die Bestellung nachher anzulegen ist und welche Kennziffer der Lieferant in dem jeweiligen System der Gesellschaft hat. Somit unterstützt das Tool direkt nach den Vorgaben des Corporate Centers Materials Management den quartierweiten operativen Einkauf. Auch die Uhde-Unternehmen Uhde Inventa-Fischer, Uhde High Pressure Technology und Uhde Services nutzen die Plattform jetzt seit Anfang Oktober. Ansprechpartner: Dr. Michael Nöcker ThyssenKrupp Corporate Quartiereinkauf über Plattform gestartet ThyssenKrupp bietet seinen Konzernunternehmen unter dem Namen ThyssenKrupp e.procurement eine zentrale elektronische Plattform mit verschiedenen Modulen, um den Einkauf zu unterstützen: elektronische Kataloge (für Standardbedarfe), internetbasierte Ausschreibungen und Auktionen, Informationen zu Lieferanten etc. Diese Werkzeuge unterstützen auch laufende konzernweite Initiativen im Einkauf. Die Idee dahinter: Eine gemeinsame technische Basis für Alle mit ausreichender Flexibilität für die Anforderungen jedes einzelnen Unternehmens. Die technische Betreuung des tools übernimmt dabei der Bereich Supplier Relation Management (SRM) der ThyssenKrupp IT Services GmbH.

4 Harmonisierung Corporate Ein System für alle Den Centern of Competences SAP-Basis, Finance/Accounting, Logistik Anwendungen und SRM ist es in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit gelungen fünf Gesellschaften mit unterschiedlichen Finanzbuchhaltungssystemen in einem neuen System zu vereinen. Durch die Harmonisierung der unterschiedlichen Systeme und Mandanten der ThyssenKrupp AG, ThyssenKrupp Delicate, ThyssenKrupp Dienstleistungen, Carpool und Dr. Tigges können die Altsysteme voraussichtlich zum Ende des laufenden Jahres im eigenen Rechenzentrum der ThyssenKrupp IT Services GmbH archiviert werden, so dass die Hostingkosten beim bisherigen Partner (HP) wegfallen. Die Kostensenkung ist sicherlich ein wichtiger Faktor, aber durch die Harmonisierung werden wir zusätzlich in der Lage sein, gemeinsame Kreditorenstammsätze und einheitliche Kontenpläne zu nutzen, erklärt Andreas Gerstner, Projektleiter vom CoC SAP-Basis. Außerdem wird durch die Anbindung an das SRM-Tool eine systemübergreifende, harmonisierte Beschaffungsabwicklung möglich sein sowie der elektronische Versand von Rechnungen, so Gerstner weiter. Ansprechpartner: Dr. Volker Manns Eingesetzte Module: FI, FI-AA, CO, MM, SRM, SD

5 Vom Konzept bis zum fertigungsreifen Produkt Seit August 2010 verfügt das CoC PLM & CAx über zwei Lizenzen der 3D-CAD-Software Siemens NX in der neuesten Version 7.5. Hiermit ist die ThyssenKrupp IT Services GmbH in der Lage, den Anwendern im Konzern bei der Einführung und Nutzung dieser Software kompetent und zeitnah zur Seite zu stehen. Konstruktionsmodell mit Hilfe der 3D-CAD Software. Das CAD-System NX spielt neben anderen etablierten Konstruktionssystemen eine wichtige Rolle in den Engineering-Bereichen mehrerer ThyssenKrupp Unternehmen. Es entwickelte sich aus der Vorgänger- Software der Firma Unigraphics und wird aktuell von Siemens Industry Software vertrieben. CAD steht als Abkürzung für Computer Aided Design, also die rechnergestützte Konstruktion von Produkten, Maschinen, Fahrzeugen sowie Anlagen und Bauwerken. Von der Denkweise des manuellen Konstruktionsbüros ausgehend, wurden die ersten CAD-Systeme lediglich als elektronische Zeichenbretter verwendet. Seit- dem haben sich die Systeme jedoch deutlich weiterentwickelt und sind heute in der Lage, die Realität in dreidimensionalen Rechnermodellen nachzubilden. Dabei ist die Informationsdichte signifikant höher als in klassischen ebenen Zeichnungen. Entsprechend besser wird mit diesen 3D-Konstruktionsdaten sowohl das kognitive Begreifen des entstehenden Produktes als auch die Kommunikation zwischen den am Engineering beteiligten Personen. Ziel der Konstruktion ist es, nach wie vor eine Idee im Umfeld der zugehörigen Anforderungen und Spezifikationen in ein fertigungsreifes Produkt mitsamt allen dazu erforderlichen Fertigungsunterlagen zu überführen. Tools der technischen IT, wie das 3D-CAD- System NX, bieten dabei entscheidende Vorteile. Die hohe Aussagekraft realitätsnaher Modelle führt zu qualitativ besseren Produkten. Fehler werden früher erkannt und aufwändige, kostenintensive Nachbesserungen und Änderungen in einem fortgeschrittenen Stadium reduziert. Die heutigen 3D-Daten lassen sich in Downstream- Prozessen weiterverwenden, so dass die von den Konstrukteuren erzeugten Modelle direkt der virtuellen Validierung zugeführt werden können. Dazu zählen Festigkeits- und Haltbarkeitsanalysen, aber auch weitergehende physikalische Studien in den Bereichen der Thermodynamik, Strömungslehre oder der elektrischen und magnetischen Felder. Fertigungsund Bearbeitungssimulationen (Computer Aided Manufacturing, CAM) schließen sich an. Übernahm die Projektleitung bei der Zusammenarbeit mit Siemens: Dr. Dirk Ziesing, Leiter CoC PLM & CAx Somit kann durch den Einstieg über die 3D-CAD-Software eine vollständige Virtualisierung der Produkt- und Produktionsentwicklung stattfinden, was zu signifikanten Kosteneinsparungen führt. Hier ist speziell die Substitution des Prototypenbaus am Beispiel der Automobilindustrie zu nennen bis hin zu Vollfahrzeug-Crash-Tests, die nunmehr im Computer stattfinden. NX ist ein hoch entwickeltes 3D-CAD-System, welches dem Ingenieur den nötigen Freiraum bei der Konstruktion einräumt. Gleichzeitig können Änderungen einfacher in die laufende Entwicklung eingebracht werden. Dies ist besonders im Einzelmaschinenbau von Vorteil, bei dem im Gegensatz zur Serienfertigung mit ständig wechselnden Anforderungen und Geometrien gelebt werden muss. Diese Randbedingungen machen NX mit fast 800 Anwendern zu dem führenden 3D-CAD-System im ThyssenKrupp Konzern. Ansprechpartner: Dr. Dirk Ziesing ThyssenKrupp Business Services Redaktion: Ulrike Grönefeld (verantw.), Alexander Spoo Tel.: +49 (0)201/

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