BUSINESS DISCOVERY: DIE ROLLE DER IT-ABTEILUNG

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1 BUSINESS DISCOVERY: DIE ROLLE DER IT-ABTEILUNG Ein QlikView-Whitepaper März 2012 qlikview.com

2 Inhalt Die IT als Schrittmacher für Business Discovery 3 Traditionelle BI enttäuscht und kostet zu viel 3 Business Discovery: außen flexibel, innen geordnet 9 Business Discovery für die IT: Log-Dateien sinnvoll nutzen 11 IT übernimmt eine tragende Rolle in der sich wandelnden BI-Landschaft 12 Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 2

3 Die IT als Schrittmacher für Business Discovery Business Discovery ist ein neuartiger Ansatz der traditionellen, hierarchischen BI. Den Mitarbeitern in den Fachbereichen wird ermöglicht, ihre Daten selbstständig zu untersuchen. Sie können ihre eigenen Fragen stellen und beantworten, ohne sich jedes Mal an die IT wenden zu müssen, wenn eine neue Abfrage, ein zusätzlicher Bericht oder eine andere Visualisierung benötigt wird. Die IT spielt bei jeder Business-Discovery-Implementierung eine entscheidende Rolle. Mit QlikView hat die IT sämtliche Business-Discovery-Aspekte in der Hand. Die IT-Abteilung hat gewissermaßen die Oberhoheit über die Makro-Ebene und stellt die Elemente bereit, die den Mitarbeitern in den Fachbereichen ein selbstständiges Informationsmanagement auf der Mikro-Ebene ermöglichen. Sie steht im Mittelpunkt eines jeden erfolgreich eingeführten Systems. Mit Business Discovery wird die IT wieder zum Taktgeber des Geschäfts. Dieses Whitepaper untersucht diese Rolle etwas näher. Traditionelle BI: Enttäuschend und zu teuer Die Nachteile herkömmlicher BI-Konzepte sind gut dokumentiert und nachvollziehbar (siehe auch das Whitepaper Business Discovery: Leistungsfähige, anwendergesteuerte BI). Bei einem Bericht-basierten BI-Ansatz, der unterschiedliche Produktkomponenten eines Anbieters und ein Team erfahrener Datenexperten mit umfassenden SQL-Kenntnissen erfordert, wird die Lage noch verschärft durch die Frustration in den Fachbereichen (also der Nicht- IT-Mitarbeiter). Entscheidungsrelevante Daten sind nicht verfügbar, weil die Anfragen nach neuen Berichten und Abfragen nicht bearbeitet werden können. Aber auch die IT-Mitarbeiter sind frustriert. Sie haben viel in den Aufbau großer BI-Systeme investiert und jetzt fehlt die Akzeptanz gerade in den Abteilungen, die sie ja eigentlich unterstützen sollten. Wir haben alles eingerichtet, aber keiner hat es benutzt. So sieht die entmutigende Realität für viele IT-Profis in traditionellen BI-Projekten aus. Die von der herkömmlichen BI geweckten Erwartungen entpuppten sich für viele als leere Versprechungen. Infolgedessen nehmen die Spannungen zwischen den Fachbereichen und der IT-Abteilung zu. Die auf Daten angewiesenen Entscheidungsprozesse leiden und die Fachanwender nehmen die Sache oftmals selbst in die Hand und verwenden das allgegenwärtigste aller BI-Werkzeuge: das Spreadsheet. Eine Anarchie der Kalkulationstabellen ist das Ergebnis. So hatte man sich das nicht vorgestellt. Business-Intelligence-Systeme früher entscheidungsunterstützende Systeme genannt sollten dafür sorgen, dass Anwender oder Anwendergruppen durch die einfache Nutzung konsistenter, zuverlässiger Daten bessere und fundierte Entscheidungen treffen konnten. Wie so oft, kam leider die Technologie dazwischen und das Versprechen blieb unerfüllt. BUSINESS DISCOVERY ENTLASTET DIE IT-ABTEILUNG VON ROUTINEAUFGABEN: EINE WIN-WIN-SITUATION Business Discovery ist ein Bottom-up -Ansatz für das altbekannte Datenzugriffsproblem: Im Gegensatz zur hierarchischen Top-down -Vorgehensweise bietet Business Discovery den Entscheidern, also den Fachbereichen, die Flexibilität, ihre Daten selbst zu untersuchen, sich einen Überblick zu verschaffen und wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Die permanente, teure und wenig effiziente Unterstützung durch die IT-Abteilung entfällt. Das Unternehmen Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 3

4 WAS IST BUSINESS DISCOVERY? Business Discovery ist anwendergesteuerte Business Intelligence. Sie hilft Menschen, ihre Entscheidungen unter Einbeziehung unterschiedlicher Quellen wie Daten, Kollegen und die Umgebung in zu treffen. Anwender können Einblicke gewinnen, Analysen durchführen, dabei in Gruppen oder unternehmensweit zusammenarbeiten und ihre Erkenntnisse teilen. Mithilfe von Business-Discovery-Systemen können Mitarbeiter ihre Fragen selbst beantworten und ihrem eigenen Analysepfad folgen Business-Discovery-Plattformen sorgen jederzeit und überall für informierte Mitarbeiter. Ob als App-Modell oder mobile Anwendung die Komponenten lassen sich austauschen und neu zusammensetzen. Sie erleichtern das Networking und fördern die Zusammenarbeit. profitiert davon gleich doppelt. Zum einen können die Geschäftsbereiche schneller bessere, faktenbasierte Entscheidungen treffen, ohne dass sie die Technologie (und die fehlenden Kenntnisse sie zu bedienen) daran hindert. Zum anderen gewinnt der IT-Bereich die Freiheit, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Die Zeit, die bisher für Routineaufgaben eingeplant werden musste, kann jetzt für andere wichtige Projekte verwendet werden. Die Fachbereiche können somit produktiver arbeiten und die Effizienz in der IT nimmt zu. Das Ergebnis ist eine klassische Win-Win-Situation. EIN NEUER ANSATZ VON SELF-SERVICE-BI Das Konzept von Self-Service-BI ist nicht neu. Einige Anbieter traditioneller BI-Systeme haben versucht, den Fachbereichen mehr Kontrolle über den Datenzugriff und die Berichtserstellung zu ermöglichen. Leider erfüllten diese Ansätze nicht die Anforderungen der Beteiligten: Sie erforderten umfangreiche Unterstützung von eben jenen IT-Mitarbeitern, die sie doch eigentlich entlasten sollten, die Performance war schlecht und die Bedienung war für die meisten Fachanwender viel zu kompliziert. Die Idee war zwar gut, doch die Umsetzung war ein Fehlschlag. QlikView hat einen anderen Ansatz der Self-Service-BI gewählt: Unter Nutzung der assoziativen In-Memory-Technologie und auf Basis eines einfach zu erstellenden und zu implementierenden Modells stellt die IT zentral sichere und saubere Geschäftsdaten, die Infrastruktur sowie die Zugangsberechtigungen bereit. Die Fachbereiche erhalten die Flexibilität, Daten auf selbst festgelegten Pfaden zu untersuchen, zusätzlich lokale Informationen heranzuziehen und sogar ihre eigenen Anwendungen zu erstellen. All dies läuft in QlikView unter einem Kontrollsystem, das die IT an die speziellen Anforderungen ihres Unternehmens anpassen kann. Auf diese Weise überwacht die IT das System auf der Makro-Ebene, während die Fachbereiche es auf der Mikro-Ebene nutzen. Abbildung 1 verdeutlicht die zentrale Position der IT in einer erfolgreichen Business-Discovery-Implementierung. Sie steht als Lieferant von Daten und Dienstleistungen im Mittelpunkt, während die Fachbereiche für ihre Analyseanforderungen selbst verantwortlich sind. Abbildung 2 zeigt eine einfache Darstellung der Auswirkungen von Business Discovery auf eine IT-Organisation. Bei Business Discovery beschränken sich Anfragen an die IT-Abteilung auf neue Datenelemente und -quellen, neue Datenmodelle (beispielsweise bereinigte Abteilungsdaten) und Unterstützung für die Infrastruktur (beispielsweise Lizenzmanagement). Bei traditionellen BI-Systemen erhält die IT-Abteilung häufiger Anfragen: neue Berichte, Abfragen (einschließlich OLAP-Würfel), Datenansichten, Zugriff auf weitere Datenquellen und Unterstützung für die Infrastruktur um nur einige zu nennen. Der Ergebnis: In der IT entsteht ein Anfragenstau, der die Effizienz der ganzen Abteilung negativ beeinflusst. Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 4

5 Abbildung 1: Die Entwicklung der BI-Landschaft und die sich ändernde Rolle der IT BERICHT-BASIERTE ARCHITEKTUR (IT-gesteuert, streng kontrolliert) BUSINESS DISCOVERY ARCHITECTURE (Business user-driven, self-service) IT DEPARTMENT ENDAN- WENDER Bereits berechnete Dashboards BI-PAKET ANBIETER Gesteuertes Reporting IT-ROLLE Datenvorbereitung und Kontrolle + Verantwortlich für das Erstellen sämtlicher Analysen IT-ROLLE Datenvorbereitung und Kontrolle + Fachanwendern ermöglichen, eigene Analysen zu erstelle QLIKVIEW Dynamische Dashboards Durchsuchen von Live-Daten Gerätunabhängig BUSINESS USER Self-Service- Analyse Problembezogene Auswertungen erstellen Analysen spontan ändern EXCEL SQL SAP ERP ORACLE SALESFORCE DATA WAREHOUSE OPERATIVE DATENQUELLEN Abbildung 2: Business Discovery entlastet die IT-Abteilung IT-Effizienz Business Discovery Traditionelle BI Neue Datenmodelle Neue Datenquellen Infrastrukturanforderungen Neue Berichte Anfragen an die IT Neue Abfragen Neue Ansichten Neue Datenmodelle Neue Datenquellen Infrastrukturanforderungen Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 5

6 BUSINESS DISCOVERY ENTLASTET DIE IT-MITARBEITER QlikView unterstützt: Multi-Tier-Umgebungen, unter anderen mit Daten-, Anwendungs- und Präsentationsschichten Integration in die Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmens Sicherheit bis auf Zeilenebene Metadaten Clustering und Ausfallsicherung Abbildung 2 zeigt die Anzahl der Anfragen an die IT. Wie Business Discovery oder traditionelle BI implementiert werden, ist in jedem Unternehmen unterschiedlich. In einigen werden mehr Anfragen an die IT gerichtet als in anderen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass die IT bei Business Discovery weniger eingreifen muss und sich somit auf andere, produktivere Aspekte ihres Jobs konzentrieren kann. Rollen in Business Discovery Im Rahmen einer Business-Discovery-Installation fallen den IT-Experten unterschiedliche Rollen zu. In der Regel gibt es Überschneidungen zwischen den Funktionen der Fachabteilungen und denen der IT-Gruppe. Business Discovery fördert eine enge und produktive Zusammenarbeit von Fachbereich und IT, denn diese Überschneidungen sorgen für neue Ansätze bei der Datenbereitstellung, dem Applikationsdesign und so letztendlich in der Anwendungsnutzung. Abbildung 3: Rollenverteilung bei Business Discovery ROLLE QLIKVIEW-EINSATZ IT CIO/IT-Leiter Enterprise Analyst Data Analyst Dashboards QlikView Management Console; QVX QlikView Developer Assoziative Auswertung Fragen stellen/beantworten Sicherheit, Skalierbarkeit, Governance Integration in vorhandene Systeme Neue Datenmodelle erstellen Neue Datenquellen integrieren Business Analyst/ Power User Neue Analyseapplikationen erstellen Neue Daten hinzufügen Neue Visualisierungen erstellen Fachbereich Fachbereichsleiter Fachbereichsdirektor Analytic Apps Zusammenarbeit Detailansicht Neue Dashboards erstellen Assoziative Auswertung Fragen stellen/beantworten CEO Dashboards Assoziative Auswertung Fragen stellen/beantworten Abbildung 3 zeigt vereinfacht die verschiedenen Akteure aus IT und Fachbereich in einer typischen Business-Discovery-Implementierung. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Rollen in kleineren Unternehmen häufig verschmelzen. Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 6

7 CIO/IT-Leiter: Der Zugriff auf QlikView erfolgt in der Regel über eine Dashboard- Ansicht der operativen IT-Daten, beispielsweise des Anlagen- und Beschaffungsmanagements, Kennzahlen zu Service Level Agreements (SLAs) und Mitarbeiterzahl. Für einen CIO oder IT-Leiter bedeutet die Einführung von Business Discovery jedoch mehr als nur ein Dashboard: Sie müssen sicherstellen, dass die IT die Fachbereiche so effizient und effektiv wie möglich unterstützt. Bei der Bereitstellung von Business Intelligence ermöglicht QlikView, die BI-Nutzung zu erweitern, ohne dass dieses Wachstum kostenmäßig zu Buche schlägt. Dafür sorgen die schnelle Implementierung, der wirkungsvollere Einsatz der IT-Ressourcen und die sicheren Self-Service-Möglichkeiten von QlikView. Enterprise Architect: Gehört ein Enterprise Architect zum Team, wird er die Nutzung, Konfiguration und Möglichkeiten von QlikView für das Unternehmen analysieren. So wird sichergestellt, dass die passenden Infrastrukturressourcen bereitgestellt und die Sicherheitsvorgaben korrekt umgesetzt werden. Zu den Aufgaben des Enterprise Architect gehört auch, dass er die Integrationsfähigkeit von QlikView und anderen Werkzeugen der unternehmenseigenen Informationskette untersucht. Im Einkaufsprozess ist der Enterprise Architect dafür verantwortlich, dass QlikView in die bestehende Infrastruktur und Governance-Modelle des Unternehmens passt. Data Analyst: Bei einer zentralen, unternehmensweiten Einführung von QlikView liefert der Data Analyst die Datenmodelle für die wechselnden Anforderungen der Fachbereiche. In Unternehmen kommen häufig neue Datenanfragen vor. Es ist Aufgabe des Data Analyst, für korrekte ETL-Prozesse (zum Extrahieren, Transformieren und Laden der Daten) und für eine hohe Datenqualität zu sorgen. Der Data Analyst nutzt den QlikView Developer zum Erstellen der ETL-Scripts, zum Aufbau und Pflegen der Datenschicht und er stellt sicher, dass die Daten relevant und aktuell sind. Außerdem bedient er sich der zahleichen kostenfreien QlikView-Dienstprogramme, um die Datenschicht in QlikView zu überwachen und zu unterstützen. Business Analyst: Er spielt eine entscheidende Rolle in jeder Business-Discovery- Installation, denn er ist in der Regel der Schnittpunkt zwischen den Funktionen der IT und des Fachbereichs. Besonders in großen Unternehmen ist der Business Analyst den Fachbereichen zugeordnet. Er kann vorhandene Datenmodelle (die normalerweise von einem Data Analyst erstellt wurden) direkt nutzen oder an seine Anforderungen anpassen und er baut die Applikationen, die letztendlich von den Fachanwendern eingesetzt werden. Da sich die geschäftlichen Anforderungen schnell ändern, erstellt der BA regelmäßig neue Applikationen. Dies ist eines der Grundprinzipien von QlikView: ein schneller Anwendungsentwicklungsprozess, der Unternehmen erlaubt, sofort auf das sich ständig ändernde Umfeld zu reagieren. Fachanwender: Fachanwender sind keine Endanwender, denn bei ihnen beginnt der Business-Discovery-Prozess: In den bereitgestellten QlikView-Applikationen nutzen sie die einzigartige assoziative QlikView-Technologie, um Daten zu untersuchen, zu bearbeiten und auszuwerten. Da sie selbstständig arbeiten, brauchen sie die IT-Abteilung nicht mehr um neue Berichte oder Abfragen zu bitten. QlikView ermöglicht Fachanwendern sogar das Erstellen eigener Dashboards. Innerhalb eines installationsfreien AJAX- Webclients nutzen sie dazu die qualitativ hochwertigen und sicheren Daten, die die IT-Abteilung für sie vorbereitet hat. Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 7

8 KNOW-HOW-TRANSFER MIT QLIKVIEW IT-Abteilungen, die bereits traditionelle Business-Intelligence-Systeme im Einsatz haben, kommt das vorhandene Know-how bei einer QlikView-Implementierung zugute. Damit ist sichergestellt, dass die TCO (Total Cost of Ownership) einer QlikView-Installation niedrig bleibt und dass QlikView parallel zu den vorhandenen Systemen in derselben Abteilung oder demselben BI-Kompetenzcenter eingesetzt werden kann. Dieses Thema wurde auch in dem Blog-Beitrag QlikView and IT: Like Chocolate and Peanut Butter behandelt. Abbildung 4 verdeutlicht, wo es Know-how-Überschneidungen bei den BI-Kenntnissen gibt, die für große QlikView-Installationen benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise das Schreiben von SQL-Skripten, Datenmodellierung, Tests, Integration und Projekt- Governance-Modelle. Neue Kenntnisse werden nur in wenigen Bereichen benötigt. Dazu gehört der Umgang mit der QlikView-Benutzerschnittstelle (User Interface = UI) sowie (für Systemadministratoren) der QlikView-Management-Konsole. Die Nutzung beider Komponenten ist leicht zu erlernen, besonders für IT-Mitarbeiter. Abbildung 4: Know-how-Transfer mitqlikview Allgemeines BI-Know-how QlikView- Know-how BEREICH Laden von Daten Datenarchitektur Benutzerschnittstelle Tests Sicherheit Infrastruktur Projektmanagement QV-UI-Logic QV-Administration FÄHIGKEITEN SQL-Scipting (PL/SQL, T-SQL, ANSI SQL) Dateiassistenten (vergleichbar mit Excel, Access) Relationale Modellierung Dimensionale Modellierung Grafisches Design (Layout, Farben, Diagramme) Benutzerschnittstelle (Workflow, Konsistenz, Branding) Testen der Benutzerschnittstelle für Windows Testen der Benutzerschnittstelle für das Web Kenntnisse von DAP, A. D. oder anderen Sicherheitssystemen Verwaltung der Benutzerrechte auf Einzel- oder Gruppenebene Support für Windows-Betriebssystem Support für Windows-Server (möglichst IIS, wenn eingesetzt) Netzwerkgeräte (SAN/NAS, NLB bei Clustering)) Beliebige Methodik (häufig RAD, SCRUM, iterativ) QV-Diagramme und -Objekte QV-Scripting Programmieren von Ausdrücken (vergleichbar mit MS-Excel- Formeln) QlikView-Managementkonsole QlikView Server/Publisher: Einstellungen & Konfiguration Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 8

9 Business Discovery: außen flexibel, innen geordnet Viele IT-Profis werden nervös, wenn sie Self-Service hören. Aus gutem Grund: Mit beschränkten Ressourcen muss die IT-Abteilung sicherstellen, dass die für den reibungslosen Ablauf des Unternehmens essentiellen Systeme jederzeit funktionieren und den Service bieten, für den sie eingerichtet wurden. Dieser Service-Level läßt sich nur durch einen gewissen Grad an Standardisierung und Kontrolle realisieren. Stellen Sie sich einmal vor, jeder im Unternehmen würde sein eigenes -System benutzen. Ein Alptraum für den Support! Oder wenn 100 unterschiedliche Betriebssysteme unterstützt werden müssten. Standardisierung trägt dazu bei, dass Unternehmen lange Zeit profitabel arbeiten können. Wenn es jedoch darum geht, Wettbewerbsvorteile zu sichern, rentabel zu arbeiten und zu wachsen, können zu viele Standards und Prozesse den Geschäftsanforderungen im Weg stehen. Aus dieser Situation ist die klassische Kluft zwischen IT und Fachbereich entstanden, die auch heute noch viel zu weit verbreitet ist. Business Discovery ist anwendergesteuerte BI und basiert größtenteils auf Self-Service. Die Mitarbeiter in den Fachbereichen können damit ihre Daten nach eigenen Maßstäben auswerten, wie es für ein effektives Arbeiten und das Erreichen ihrer Ziele nötig ist. Sie können Fragen stellen und die Antworten sofort selbst finden. Sie sind in der Lage, Daten zu untersuchen und neue Einblicke zu gewinnen, ohne die IT-Abteilung mit ständig neuen Anfragen beauftragen zu müssen. Möglich wird dies durch den App-Ansatz von QlikView, der auf einem vorbereiteten Datenmodell beruht (d.h. es handelt sich nicht um eine Lösung für Direktabfragen). Dadurch sind alle für eine bestimmte Analyse erforderlichen Daten stets griffbereit. Außerdem enthält QlikView assoziative Funktionen, die den Anwendern eine völlig freie Navigation durch die Daten erlauben. Damit ist sichergestellt, dass sie die IT-Abteilung nie fragen müssen, wenn sie einen neuen Drill-down-Pfad brauchen. Für detailliertere Informationen empfehlen wir das Whitepaper What makes QlikView unique. Abbildung 5: Business Discovery bietet ein geordnetes Zentrum und Flexibilität für die Außenbereiche MARKETING IT-ABTEILUNG FINANZEN VERTRIEB SUPPLY CHAIN BETRIEB EINKAUF Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 9

10 Erfolgreiche Business-Discovery-Systeme stellen ein gesundes Gleichgewicht zwischen den Anforderungen der IT-Abteilung nach Kontrolle und Standardisierung und den Wünschen der Fachbereiche nach flexiblen Auswertungen her. Zahlreiche QlikView-Möglichkeiten unterstützen dabei die IT bei ihren Aufgaben: Multi-Tier-Umgebungen mit Daten-, Applikations- und Präsentationsebenen Sicherheitsintegration in Active Directory und praktisch jede andere Single-Sign-On- Lösung Integrierte Sicherheit auf Zeilenebene, die mit den LDAP-Rollen verlinkt ist Klare, extrem leistungsfähige automatisierte Metadaten über alles: von der Datennutzung/-herkunft, Anwendungseinsatz, allgemeine KPIs bis zum Lizenzgebrauch Geclusterte Umgebungen mit Ausfallsicherung sorgen für die Einhaltung von SLAs Das neue Laden von Daten und die Anwendungsverfügbarkeit lassen sich extern auslösen und es werden automatisch entsprechende Warnmeldungen abgesetzt Management-Services-API zur Integration in vorhandene IT-Befehls-und-Kontroll- Infrastrukturen Governance-Best-Practices für die Applikationsentwicklung (Entwicklung/Test/ produktiver Betrieb), Daten- und Anwendungsnutzung Direkte Integration in SAP, Salesforce.com, Trillium, Informatica und andere Systeme. Integration in Quellkontrollsysteme für Implementierung und Change Management Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 10

11 Business Discovery für die IT: Log-Dateien sinnvoll nutzen Die IT-Abteilung ist nicht nur unerlässlich für den reibungslosen Einsatz von QlikView. Viele IT-Bereiche haben Business Discovery für ihre eigenen Anforderungen entdeckt. In Hunderten von Unternehmen nutzen IT-Mitarbeiter QlikView zur Auswertung von Log-Dateien und Helpdesk-Tickets und zum Anlagen-Management (d.h. SLA-Überwachung, Standort und Status von Laptops, Desktops, mobilen Geräten, Server-Infrastruktur). Abbildung 6: Business Discovery für die IT: Helpdesk Monitoring Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 11

12 Die IT spielt eine wichtige Rolle in der sich wandelnden BI-Landschaft Business Discovery entlastet die IT-Mitarbeiter von vielen Routineaufgaben und gibt ihnen den Freiraum, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Bei den Bericht-basierten Architekturen der Vergangenheit hatte die IT auch bei Business Intelligence die Aufgabe, SÄMTLICHE Analyseanforderungen des Unternehmens zu erfüllen. Datenvorbereitung, Governance und Bereitstellung der Infrastruktur sind selbstverständlich zentraler Bestandteil der IT-Rolle. Doch die IT-Mitarbeiter waren auch für das Ausführen von Analysen und das Erstellen von Berichten für die Fachbereiche verantwortlich, was in den meisten Fällen zu einem massiven Auftragsstau führte. Warum war das so? Weil die Experten aus der IT die einzigen waren, die diese komplexen BI-Werkzeuge bedienen konnten. Mit Business Discovery kann sich die IT wieder auf ihre ursprünglichen Aufgaben fokussieren: Datenvorbereitung, Daten- und Anwendungs-Governance sowie die Bereitstellung und Überwachung der Infrastruktur. Business Discovery ermöglicht Self-Service-BI. Anfragen nach neuen Berichten und Abfragen aus den Fachbereichen gehören damit der Vergangenheit an. Mit QlikView steuern die Fachbereiche BI auf der Mikroebene, während die BI-Verantwortlichen in der IT-Abteilung auf der Makroebene die Umsetzung von Unternehmensinitiativen wie Governance, Datenstandardisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit vereinfachen QlikTech International AB. Alle Rechte vorbehalten. QlikTech, QlikView, Qlik, Q, Simplifying Analysis for Everyone, Power of Simplicity, New Rules, The Uncontrollable Smile und andere Produkte und Dienstleistungen von QlikTech sowie die entsprechenden Logos sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der QlikTech International AB. Alle anderen genannten Firmennamen, Produkte und Dienstleistungen sind Trademarks oder registrierte Marken ihrer jeweiligen Eigentümer. Die hier veröffentlichten Informationen können jederzeit ohne Vorankündigung geändert werden. Diese Veröffentlichung dient lediglich der Information, ohne irgendwelche Garantien darzustellen. QlikTech übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Versäumnisse innerhalb der Publikation. Garantien und Zusagen bezüglich der Produkte und Dienstleistungen von QlikTech werden ausschließlich in den entsprechenden Verträgen gegeben. Keine Aussagen innerhalb der Veröffentlichung sind als zusätzliche Garantien zu verstehen. Business Discovery: Die Rolle der IT-Abteilung Seite 12

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