GASTAUFENTHALT AN DER PÄDAGOGISCHEN HOCHSCHULE ZÜRICH

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1 Dipl.-Päd. Tanja Peyerl, M.A. M tanja.peyerl(at)kphvie.ac.at Wien, im Juni 2014 GASTAUFENTHALT AN DER PÄDAGOGISCHEN HOCHSCHULE ZÜRICH im Rahmen der ERASMUS Lehrendenmobilität von 20. bis 23. Mai 2014 Pädagogische Hochschule Zürich Die Pädagogische Hochschule Zürich (http://www.phzh.ch) ist die Aus und Weiterbildungsstätte für Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Zürich in der Schweiz. Sie wurde im Herbst 2002 durch Zusammenlegung von elf bisherigen Institutionen der LehrerInnenausbildung gegründet. An der PH Zürich sind rund Studierende, Weiterbildungsteilnehmende, etwa 550 Lehrende und Wissenschaftliche MitarbeiterInnen sowie 240 MitarbeiterInnen in administrativen, technischen und betrieblichen Funktionen tätig. Der neue Campus der PH Zürich wurde 2012 eröffnet. Er befindet sich inmitten der Stadt in der verkehrsfreien Europaallee, direkt neben dem Zürcher Hauptbahnhof. Rektorat Mayerweckstraße Wien T Campus Krems-Mitterau Dr. Gschmeidler-Straße Krems/Donau T Campus Wien-Gersthof Severin-Schreiber-Gasse Wien T Campus Wien-Strebersdorf Mayerweckstraße Wien T FBZ Stephansplatz Stephansplatz 3/III 1010 Wien T URL DVR (042) DVR Schulkennzahl Bankverbindung: IBAN: AT , BIC: RLNWATWW

2 2 Ich wurde von Frau Dipl. Ing. in Margret Schmassmann und Herrn Dr. Daniel Steiner sehr herzlich am Institut der Mathematik empfangen. Margret Schmassmann, Tanja Peyerl und Daniel Steiner Blick vom Campus der Pädagogischen Hochschule auf die Stadt Zürich

3 3 Modern ausgestatteter Aufenthaltsraum Präsentationsgerät Visualizer Den MitarbeiterInnen und Studierenden stehen moderne Medien zur Verfügung. Mit dem Präsentationsgerät Visualizer werden hochauflösende Bilder von Texten und Grafiken aber auch von dreidimensionalen Körpern mittels Beamer projiziert.

4 4 Diagnose und Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Begabungen im Mathematikunterricht Im Rahmen des Impulsmoduls Diagnose und Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Begabungen referierte ich über individuelle Fördermöglichkeiten im Schuleingangsbereich der Mathematik. Ich informierte die Schweizer Studierenden auch über die Ausbildung der Studierenden im Anfangsunterricht Mathematik an der KPH Wien/Krems. Ich berichtete über die Erstellung von Förderdiagnosen, Kompetenzprofilen und Förderplänen. Abschließend habe ich den Schweizer Studierenden ein Strategiespiel vorgestellt, das sie gleich erproben und bei dem sie ihr strategisches Denken unter Beweis stellen konnten. Die Studierenden haben mit Begeisterung mitgemacht. Vortrag über individuelle Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht Betreuung einer Gruppenarbeit

5 5 Praxisbesuch in der Primarschule Tössfeld Gemeinsam mit Herrn Dr. Steiner hospitierte ich in der Primarschule Tössfeld in Winterthur (http://www.schuletoessfeld.ch). Herr Steiner kam in seiner Funktion als Dozent der Fachdidaktik Mathematik an die Schule. Das Thema der Stunde war Triff die Million. Einleitend erklärte die Studierende den Ablauf der Stunde und besprach mit den Kindern das basale Ziel ( Ich übe das Plusrechnen mit großen Zahlen, indem ich die Aufgabe bearbeite ) und das erweiterte Ziel ( Ich erkenne Zusammenhänge zwischen den Zahlen beim Bearbeiten der Aufgabe ). Die Mathematikeinheit wurde zweimal mit je einer Halbgruppe der Klasse gehalten. Zwischen den Einheiten fand die Besprechungsstunde mit Herrn Steiner, der Praxislehrerin, der Studentin und mir statt. Die Stunde wurde reflektiert und gemeinsam wurden Veränderungsmöglichkeiten für die Abhaltung der Einheit mit der zweiten Halbgruppe besprochen. Diese Vorgehensweise ist sehr effektiv, da die Studierenden sofort Feedback erhalten und dieses im Rahmen der nochmaligen Abhaltung der Einheit unmittelbar umsetzen können. Erklärung des Arbeitsauftrages Triff die Million

6 6 Nachbesprechungsstunde in der Primarschule Tössfeld, Winterthur Einführungsseminar zum neuen Schulbuch Mathematik 4 Ich besuchte auch ein Einführungsseminar für ein neues Schulbuch. Das Besondere an diesem Lehrmittel ist, dass es vielfältige Möglichkeiten zur Differenzierung und verschiedene Herangehensweisen bei der Erarbeitung bietet. Weiters lädt es die Kinder zum Explorieren ein, ermöglicht Entdeckungen und regt zum gegenseitigen Austausch an. Die anwesenden Schweizer LehrerInnen und ich waren sehr interessiert. In den Pausen hatten wir die Möglichkeit zum Gespräch über unsere schulpraktischen Erfahrungen.

7 7 Hospitation und Erfahrungsaustausch in den Seminaren Sachrechnen und Geometrie sowie Schulische Sonderpädagogik Bei der Hospitation in diesen beiden Lehrveranstaltungen ist mir besonders aufgefallen, dass das handelnde Lernen bei der Vermittlung von didaktischen Inhalten an der Pädagogischen Hochschule Zürich einen hohen Stellenwert hat. Die Studierenden sollten messen, wie viel Wasser in zwei Hohlkugeln mit unterschiedlichen Durchmessern passt. Aus den Durchmessern und den gemessenen Wassermengen wurde die Formel für das Kugelvolumen hergeleitet. Herleiten der Formel für das Kugelvolumen Die Stadt Zürich Die Stadt liegt im östlichen Schweizer Mittelland, am Fluss Limmat und am Zürcher See. Sie ist mit rund Einwohnern die größte Stadt der Schweiz und zugleich ihr wichtigstes wirtschaftliches, gesellschaftliches und wissenschaftliches Zentrum. Zürich ist eine Stadt mit einer sehr hohen Lebensqualität, aber auch mit sehr hohen Lebenshaltungskosten. Seit 2012 gilt Zürich als teuerste Stadt der Welt. Der Zürcher Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Schweiz und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die gut erhaltene Altstadt links und rechts der Limmat. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Gassen gibt es an jeder Ecke etwas zu bestaunen, z.b. die wunder

8 8 schönen mittelalterlichen Häuser, die Kirche Großmünster im Herzen der Altstadt und vieles mehr. Besonders einladend sind auch die Auslagen der Schokotheken gestaltet. Da darf Schweizer Schokolade als süßes Souvenir aus Zürich bzw. als Stärkung für die lange Zugfahrt nach Wien im Reiseproviant nicht fehlen. Blick auf die Altstadt Zürich Ich habe während meines Aufenthalts viele Kontakte geknüpft und neue Erfahrungen gesammelt. Ich freue mich auf einen nachhaltigen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Pädagogischen Hochschule Zürich und kann eine Teilnahme am Programm der ERASMUS Lehrendenmobilität sehr empfehlen.

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