Deutsch. FUJITSU Software ServerView Suite. Fachwörter

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1 Deutsch FUJITSU Software ServerView Suite Fachwörter Ausgabe April 2012

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3 ..csv 1 Character Separated Values 19-Zoll Rack 3 Gehäuse zum Einbau von Elektrogeräten (Systemkomponenten und Server) mit einer genormten Breite von 19 Zoll. 3rd-Party-Rack Einbauschrank eines anderen Herstellers. A AC Alternating Current ACPI Advanced Configuration and Power Interface Active Directory Teil des Active Platform Konzepts von Microsoft. AD ist ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller für ein Netz relevanten Ressourcen. Hierzu zählen die Benutzer- und Gruppenkennzeichen sowie Workstations, Server und Drucker. Ein oder mehrere Administratoren können Verzeichnisdaten und Verzeichnisstruktur des gesamten Netzes Fachwörter 3

4 verwalten und Netzbenutzern die benötigten Netz-Ressourcen freischalten oder sperren. AD basiert auf DNS und ist LDAP-fähig. AD Active Directory ADFS ADS Active Directory Federation Service Automated Deployment Service Advanced Configuration and Power Interface Offener Industriestandard für Gerätekonfiguration, Hardware- Erkennung und Power-Management in Notebooks, PCs und Servern. Die ACPI-Spezifikation überträgt dem Betriebssystem die vollständige Kontrolle über das Power-Management der einzelnen Computerkomponenten. Dadurch wird ein feiner abgestimmtes und somit effektiveres Power-Management erzielt. Advanced Interactive Executive UNIX Betriebssystem der Firma IBM. Das RS/6000-System benutzt, wie andere Systeme auch, AIX als Betriebssystem. Advanced Technology Attachment Von der ANSI-Gruppe X3T10 vergebener Name für IDESchnittstellenstandards, die die Kommunikation zwischen Computer und Speichermedien regeln. Advanced Technology Attachment Packet Interface Standardschnittstelle zwischen dem Computer und CD-ROM- und Band-Laufwerken. ATAPI ermöglicht den Anschluss dieser 4 Fachwörter

5 Laufwerke an einen IDE-Controller. Advanced Video Redirection AHCI AIX Alarm Ein Feature des RSB/ RSB S2/ RSB S2 LP (3HU), das es dem Remote-Administrator erlaubt, am Remote-Arbeitsplatz so zu arbeiten, als ob er direkt am verwalteten Server säße (grafische Konsolumleitung, Kontrolle über Tastatur und Maus des verwalteten Servers). Siehe auch Konsolumleitung. Advanced Host Controller Interface Advanced Interactive Executive Wenn ein Agent im Computer einen ungewöhnlichen Betriebszustand erkennt, sendet er einen Alarm (Trap) an den Manager. Ein Alarm ist einer Alarmstufe (Fehlerklasse, Severity) zugeordnet, die auf der Bedienoberfläche durch eine Alarmfarbe dargestellt wird. Siehe auch Trap. Alarm Configuration Komponente des AlarmService der ServerView Suite. Ermöglicht das Einstellen der Alarm-Behandlung. Alarm Monitor Komponente des AlarmService der ServerView Suite. Ermöglicht die Anzeige und Bearbeitung aller empfangenen Alarme. Fachwörter 5

6 Alarmaktion Ein Alarmempfänger kann so konfiguriert werden, dass bei einem Zustandsübergang eine Aktion ausgelöst wird. Alternating Current Internationale Abkürzung zur Kennzeichnung eines Betriebsspannungswertes, (z. B. 220 V AC). American Power Conversion ANSI Web-basiertes Produkt für die Netzverwaltung. Es verwendet mehrere offene Standards wie Telnet, HTTP und SNMP, um eine vollständige Verwaltung von unterstützten Geräten wie die Stromschutzlösungen von APC zu gewährleisten. American National Standards Institute Apache Web Server APC API Frei erhältliche Web-Server-Software, die mit einer Open-Source- Lizenz verfügbar gemacht wird. Es stehen verschiedene Apache- Versionen für den Einsatz auf Linux-, UNIX-, NetWare- und Windows-Servern zur Verfügung. American Power Conversion Application Programming Interface Application-Specific Integrated Circuit Bezeichnung für einen Baustein auf der Systembaugruppe, der für eine ganz bestimmte Anwendung konzipiert ist (z. B. zur 6 Fachwörter

7 Lüftersteuerung und Überwachung). Archive Manager ASIC Komponente des Asset Managements der ServerView Suite. Ermöglicht das Erfassen und die Ablage von System- und Betriebsdaten von PRIMERGY Servern für die Überwachung und Auswertung. ASR&R Application-Specific Integrated Circuit Automatic Server Reconfiguration and Restart Asset Management ATA ATAPI Integrierte Verwaltung des Software- und Hardware-Inventars innerhalb von IT-Anwendungsszenarien. Für das Asset Management verfügbare Komponenten innerhalb der ServerView Suite sind der ServerView Inventory Manager und der ServerView Archive Manager. Siehe auch Inventory Manager und Archive Manager. Attribut Advanced Technology Attachment Advanced Technology Attachment Packet Interface Eigenschaft eines Objekts oder Datenbankeintrags. Im Zusammenhang mit ServerView: Teil einer Objekttypdefinition in einem MIB-Modul oder einer Klassendefinition im CIM. Es bezeichnet eine Eigenschaft in einem Objekttyp oder einer Klasse. Fachwörter 7

8 Aufzeichnungsdichte Die Anzahl an Bits in einer linearen Spur, gemessen pro Längeneinheit des Aufnahmemediums. Authentifizierung Prozess, der die Identität eines sich anmeldenden Benutzers überprüft. Die Authentifizierung erfolgt meist über Benutzername und Passwort. Prozess, der bei Datentransfer via Internet anhand einer digitaler Signatur prüft, ob die angegebene Datenquelle mit dem tatsächlichen Absender der Daten identisch ist. Dies verhindert aktive Angriffe auf die Netzwerksicherheit, bei denen der Angreifer zwischen die beiden Kommunikationspartner tritt und jeweils vorgibt, der legitime Kommunikationspartner zu sein. Automated Deployment Service Deployment-Verfahren von Microsoft zur Verteilung von MS Server- Betriebssystemen auf mehrere gleichartige Server. Siehe auch Deployment. Automatic Server Reconfiguration and Restart AVR Die ASR&R-Funktionen (Automatic Server Reconfiguration and Restart) steuern das Verhalten der PRIMERGY Server im Fehlerfall. Mit Hilfe von ASR&R werden kritische Situationen erkannt und ein Shutdown eingeleitet. Anschließend wird das System automatisch neu gestartet, wobei eventuell defekte Bauteile ausgeblendet werden (z. B. fehlerhafte Hauptspeichermodule oder - bei Mehrprozesser- Systemen - fehlerhafte Prozessoren). Advanced Video Redirection 8 Fachwörter

9 B Bandkassette Ein Behälter mit einem Magnetband, dass verarbeitet werden kann, ohne aus dem Behälter entnommen werden zu müssen. Band-Leerstelle Ein Bandbereich, in dem kein Signal festzustellen ist. Baseboard Management Controller Zusätzlicher, separater Prozessor auf der Systembaugruppe eines PRIMERGY Servers, der mit dem Hauptprozessor und den verschiedenen Komponenten über IPMI (Intelligent Platform Management Interface) verbunden ist. Er überwacht und meldet den Status der verschiedener Komponenten unabhängig davon, ob der Hauptprozessor funktionsfähig ist oder nicht. Basic Input/Output System Das BIOS ist das erste Programm, das nach dem Starten des Computers abläuft. Es führt u. a. folgende Funktionen aus: Hardware initialisieren und testen. Dieser Vorgang wird als POST (Power on Self Test) bezeichnet. Setup für Änderungen in der Systemkonfiguration anbieten. Betriebssystem laden und starten. Siehe auch Power On Self Test. Battery Backup Unit Im Gerät installierte Batterie zur Sicherung von im Cache zwischengespeicherten Daten. Beim Absturz des Computers gehen die im Cache zwischengespeicherten Daten nicht verloren. Eine BBU ist z.b. Voraussetzung für den sicheren Betrieb eines Redundant Array of Independent Disks (RAID)-Controllers, der mit eingeschaltetem Write-Back-Cache arbeitet. Nicht alle RAID- Controller können mit einer BBU ausgestattet werden. Fachwörter 9

10 BBU BIOS Battery Backup Unit Basic Input/Output System Blade Server Ein kompakter, modular im Baukastenprinzip aufgebauter Server, der hohe Rechenleistung auf kleinem Raum bietet. Ein Blade Server besteht aus mehreren CPU-Baugruppen, die als Server-Blades bezeichnet werden, Switch-Blades, die als I/O-Module dienen, sowie zwei redundant konfigurierten Management-Blades für die Überwachung und Steuerung des Gesamtsystems. Speicherkapazität und I/O-Funktionen sind separat von den Server- Blades implementiert. Siehe auch RemoteView Management Blade, Switch Blade und Server Blade. BladeFrame BMC Ein kompakter, modular im Baukastenprinzip aufgebauter Server, der hohe Rechenleistung auf kleinem Raum und große Flexibilität durch virtualisierte HW bietet. Frame besteht aus - mehreren CPU- Baugruppen, die als Processing Blades bezeichnet werden; Speicherkapazität und I/O-Funktionen sind separat von den Processing Blades implementiert. - Switch Blades, die als I/O- Module zwischen den einzelnen Blades dienen - zwei redundant konfigurierten Control Blades für die Netzanbindung, Überwachung und Steuerung des BladeFrames. Baseboard Management Controller 10 Fachwörter

11 BMC-Manager Der BMC-Manager ist eine eigenständige Komponente innerhalb der RemoteView Software, mit der auf den Baseboard Management Controller (BMC) eines verwalteten PRIMERGY Servers zugegriffen werden kann. Der BMC-Manager bietet zahlreiche Informationen und Aktionen für den verwalteten Server. Darüber hinaus können über den BMC-Manager bis zu 40 PRIMERGY Server (in Gruppen geordnet) remote verwaltet werden. Der BMC-Manager kann lokal am Server, auf dem der BMC-Manager installiert ist, über das Startmenü, am Remote-Arbeitsplatz über ServerView Operations Manager (Voraussetzung: der BMC-Manager ist auf dem Remote- Arbeitsplatz installiert) oder von einem beliebigen Computer aus über einen Web-Browser gestartet werden. Siehe auch RemoteView und ServerView Operations Manager. Boot Retry Counter BRMS BTU Eine Einstellung im BIOS (Basic Input Output System), mit der die maximale Anzahl an Versuchen bestimmt wird, die unternommen werden, um das Betriebssystem zu starten. Backup Recovery and Media Services British Thermal Unit C CA Certificate Authority Fachwörter 11

12 Cache Lokaler, in einen Prozessor (Prozessor-Cache) oder in eine Festplatte (Festplatten-Cache) integrierter schneller Pufferspeicher. Enthält eine Kopie von häufig benötigten Informationen. Der Prozessor-Cache puffert häufig verwendete Instruktionen und senkt so die Anzahl der 5 bis 20 mal langsameren Hauptspeicherzugriffe. Daraus resultiert eine höhere Prozessorleistung. Der Festplatten- Cache puffert die Lese- und Schreibzugriffe auf die Festplatte und überbrückt so die Latenzzeit bei Plattenzugriffen. Dies hat eine Erhöhung der Datenübertragungsrate zur Folge. Neben den beiden genannten Caches gibt es auch Speicher- und Software-Caches. CC CD Cache Coherency Compact Disk CD-ROM Compact Disk-Read Only Memory Central Processing Unit Bezeichnung für den Haupt-/Zentralprozessor eines Computers. Certificate Authority Im Zusammenhang mit Public Key-Kryptographie eine zentrale, unabhängige Stelle (Behörde, Firma etc.), die digitale Zertifikate herausgibt und mit dem privaten Schlüssel (Private Key) der CA signiert. Ein so signiertes Zertifikat bestätigt, dass der im Zertifikat enthaltene öffentliche Schlüssel (Public Key) zu der im Zertifikat genannten Person, Organisation etc. gehört. Die CA bürgt rechtlich bindend für die nachgewiesene Identität des Zertifikat-Inhabers. Je 12 Fachwörter

13 nach Vertrauensstufe genügt den CAs als Nachweis der Identität eine gültige -Adresse, ein gültiger Hostname oder weitergehende Vertrauensnachweise. Siehe auch Digitales Zertifikat, Private Key und Public Key. Channel-Befehl CHAP Eine Anweisung an einen Daten-Channel, eine Steuereinheit oder ein Gerät, einen bestimmten Vorgang oder mehrere Vorgänge durchzuführen. Challenge Handshake Authentication Protocol. Ein Authentifizierungsprotokoll, bei dem der Authentifizierungsagent (in der Regel ein Netzwerkserver) einen zufälligen Wert an das Client- Programm sendet, der nur einmal verwendet wird. Character Separated Values Datei-Format zum Speichern und Austauschen einfach strukturierter Daten. Die in der Datei abgelegten Werte sind durch Komma oder ein anderes definiertes Zeichen voneinander getrennt. chipdisk RemoteView Speichermedium mit Intelligent Drive Electronics (IDE)-Schnittstelle. Das Medium enthält die Test- und Diagnosesoftware für RemoteView (RemoteView Test- und Diagnosesystem, RTDS), die im Fehlerfall automatisch von der chipdisk geladen und ausgeführt werden kann. Chipkill Auch als Advanced Error Correcting Code (ECC)-Verfahren bezeichnet. Anders als die ECC-Fehlerkorrektur, die nur 1-Bit-Fehler korrigieren kann, ist die Chipkill-Funktion in der Lage, Fehler bis hin zu 4-Bit-Fehlern zu korrigieren und 8-Bit-Fehler zu erkennen. Bei Fachwörter 13

14 CHS CIM CLI CLP Fehlerhäufung in einem Speichermodul kann dieser sogar ausgeblendet werden, ohne das System herunterzufahren. Siehe auch Error Correcting Code (ECC)-Verfahren. Cluster CM CMOS CMP Cylinder Head Sector Common Information Model Command Line Interface Command Line Protocol Zwei oder mehrere unabhängige Computer, die als ein einziges System angesprochen und verwaltet werden. Clustering wird z. B. eingesetzt, um die Rechenkapazität zu erhöhen oder Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Cartridge Memories Complementary Metal Oxide Semiconductor Certificate Management Protocol 14 Fachwörter

15 Codepage COM Wird genutzt, um Zeichensätze und Tastaturlayouts verschiedener Sprachen/ Länder zu unterstützen. Eine Codepage ist eine Tabelle, die binäre Zeichencodes, die Programme nutzen, auf die Zeichen auf der Tastatur oder dem Bildschirm abbildet. Component Object Model COM Port Communication Port Command Line Interface Schnittstelle zur Steuerung eines Betriebssystems oder eines Programms. Die Kommandos werden hier via Tastatur direkt als Zeichenfolge (Kommando-Zeile) in den Eingabebereich geschrieben. Command Line Protocol Textbasierte Schnittstelle zur Eingabe von Kommandos (z. B. SQL- Kommandos). Common Information Model Von der Distributed Management Task Force (DMTF) standardisiertes, objektorientiertes Datenmodell. CIM spezifiziert für ein Webbasiertes Management (Web-based Enterprise Management) eine einheitliche Repräsentation der verwalteten Komponenten (Geräte, Dateisysteme etc.) als Klassen bzw. Objekte. Das CIM weist mehrere Ebenen auf, die hierarchisch angeordnet sind und als Schemas bezeichnet werden. Das Metaschema als oberstes Schema enthält die Spezifikation von CIM. Darunter folgen Core Schema, Common Schema und Extension Schema, in denen die Klassen definiert sind. Für eine Fachwörter 15

16 automatisierte Verarbeitung sind die Klassendefinitionen als MOF Files abgelegt. Siehe auch Web-Based Enterprise Management. Community Eine Gruppe von Systemen (Manager und Agenten), die über SNMP kommunizieren. Die Gruppe wird durch den Community-String eindeutig bezeichnet. Nur Systeme, die der selben Community angehören, können miteinander kommunizieren. Ein System kann mehreren Communities angehören. Siehe auch Community String. Community String Name einer Community. Bei der SNMP-basierten Kommunikation zwischen Manager und Agent erhält der Community-String die Rolle eines Passwortes: Der Agent benötigt den Community-String vom Manager, bevor er die Information über das Agenten-System zur Verfügung stellt. Siehe auch Community und Agent. Compact Disc Weit verbreitetes Speichermedium/Datenträger. Siehe auch Compact Disc-Read Only Memory. Compact Disc-Read Only Memory Datenträger, dessen gespeicherte Daten nur gelesen werden können. Complementary Metal Oxide Semiconductor Technologie zur Herstellung integrierter Schaltkreise, die sich durch eine geringe Leistungsaufnahme und große Störfestigkeit auszeichnen. Diese Technologie wird beispielsweise bei RAMs verwendet. 16 Fachwörter

17 Component Object Model Standard für objektorientierte Programmkomponenten (COM Controls). Ziel ist es, bei der Implementierung von Anwendungen einfach auf schon vorhandene funktionale Bausteine zurückgreifen zu können, die eventuell auch von anderen Anbietern stammen können. Computer Associates Anbieter von Management-Software. Console Eine Steuereinheit, über die Benutzer mit einem System kommunizieren. Eine Console umfasst normalerweise die Ausgabefunktionen (Display) und die Eingabefunktionen (Maus/Tastatur) eines Systems. Siehe auch Konsolumleitung. Console menu CPU CPUID In der ServerView Suite: Remote Management-Oberfläche, die im RemoteView/Web-Frontend oder im RemoteView/LAN-Frontend aufgerufen wird, wenn auf ein RemoteView Management Blade zugegriffen wird. Das Console Menu bietet Zugriff auf zahlreiche Informationen zum verwalteten Server sowie eine Konsolumleitung im Textmodus. Siehe auch RemoteView/Web-Frontend, RemoteView/LAN-Frontend, und RemoteView Management Blade. Central Processing Unit Central Processing Unit IDentification CR Console Redirection Fachwörter 17

18 CRU CSA CSS Customer Replaceable Unit Canadian Standards Association Customer Self Service CTS/RTS Clear To Send/Request To Send Cylinder Head Sector D Methode zur Adressierung einer Festplatte durch Angabe der Zylinder-, Kopf- und Sektornummer. Jeder Sektor lässt sich so klar lokalisieren und adressieren. DataCenter Rack Einbauschrank mit zusätzlicher Kabelmanagement-Einrichtung für Systemkomponenten der PRIMERGY Server-Reihe. Datenkassette Eine Bandkassette, auf der Daten gespeichert werden. Im Gegensatz zur Reinigungskassette. Datensatz Eine Sammlung zusammengehöriger Daten oder Wörter, die als eine Einheit betrachtet werden. 18 Fachwörter

19 Daten-Zwischenspeicher Der Zwischenspeicher in der Steuereinheit. Mit diesem Zwischenspeicher wird die Datenübertragungsrate zwischen Steuereinheit und Channel erhöht. DC Direct Current DCB DCE DDM Data Center Bridging Distributed Computing Environment Duplex Data Manager Degausser Ein Gerät, mit dem ein magnetisches Band entmagnetisiert wird. Demilitarized zone Separates kleines Computernetz, das einen neutralen, geschützten Bereich zwischen einem vertraulichen, internen Netz (z. B. Intranet) und dem öffentlichen Internet realisiert. Firewalls auf beiden Seiten der DMZ schirmen das vertrauliche Netz vor Zugriffen aus dem Internet ab. Die Ausführung von HTTP-Servern, DNS-Servern etc. in der DMZ ermöglicht die Nutzung der entsprechenden Internet- Dienste im vertraulichen Netz ohne die Risiken, die mit einer Platzierung dieser Dienste im vertraulichen Netz verbunden wäre. Siehe auch Firewall. Fachwörter 19

20 Deployment Verfahren zur Installation und Vorkonfiguration von Computern für den sofortigen Einsatz. Das Deployment umfasst die Referenzinstallation, die Erstellung des Image und den Prozess des Klonens. Siehe auch Image. Deployment Manager Der Deployment Manager ist eine kostenpflichtige Komponente der ServerView Suite. Deployment Manager ermöglicht die gezielte Inbetriebnahme sowie die Duplikation oder Installation einzelner Server. Von einer zentralen Management-Station aus kann die Remote-Installation oder das Massen-Klonen von Servern automatisiert und zeitlich gesteuert werden. Deployment Server Der Deployment Server ist die zentrale Instanz, welche die Server und deren Umgebung über das LAN für den Einsatz vorbereitet. Auf dem Deployment Server ist der PXE-Boot-Dienst installiert. Siehe auch Local Area Network. Desktop Management Interface DHCP Von der Distributed Management Taskforce (DMTF) entwickelter und verabschiedeter Standard für das zentrale PC-, Notebook- und Server Management. DMI wird nicht mehr weiterentwickelt. Nachfolgestandard ist das Common Information Model (CIM). Dynamic Host Configuration Protocol Diagnostic LED Komponente des LocalView-Konzepts der ServerView Suite. Hierbei handelt es sich um Leuchtdioden, die direkt neben 20 Fachwörter

21 Digest Schlüsselkomponenten (Arbeitsspeicher, CPU usw.) eines Computers platziert sind, um die Identifikation defekter Komponenten zu erleichtern. Siehe auch LocalView. Auch Message Digest oder Check-Summe genannt. Ein Digest ist eine Zeichenkette fester Länge, die mithilfe einer mathematischen Funktion (kryptografische Hash-Funktion) aus dem Klartext eines Dokuments erzeugt wird und diesem Dokument als digitale Signatur eineindeutig zugeordnet ist. Beim Transport über ein TCP/IP-Netz sichern Digests die Datenintegrität der mit ihnen signierten Dokumente. Digital Video Disc Optisches Speichermedium, ähnlich einer CD mit deutlich höherer Speicherkapazität. Digitales Zertifikat DIMM Im Zusammenhang mit Public Key-Kryptographie ein Dokument, das von einer Certificate Authority (CA) herausgegeben wird. Durch Signieren des Certificate mit dem privaten Schlüssel (Private Key) der CA bürgt die CA für die Identität des Besitzers des Zertifikats. Siehe auch Certificate Authority. Dual Inline Memory Module DIP switch Dual Inline Package Switch Fachwörter 21

22 Direct Access Storage Ein Speichergerät, bei dem die Zugriffszeit nicht vom Standort der Daten abhängt. Direct Current (Gleichstrom) DC ist die internationale Abkürzung zur Kennzeichnung eines Betriebsspannungswertes, (z. B. 5 V DC). Direct Memory Access Verfahren, bei dem ohne Beteiligung des Mikroprozessors auf den Arbeitsspeicher zugegriffen wird. Directory Service Zentraler Verzeichnisdienst zur Verwaltung des Netzes. Der Directory Service verwaltet u. a. Benutzer- und Gruppenkennzeichen, Server und Drucker. Discovery In Server Management können verwaltete Objekte über Discovery in einem Netzwerk entdeckt werden. Distributed Management Task Force DMA DMI Ehemals Desktop Management Taskforce. Herstellervereinigung zur Entwicklung neuer Standards für das Systemmanagement. Wichtigster Standard der DMTF ist das Common Information Model (CIM). Direct Memory Access Desktop Management Interface 22 Fachwörter

23 DMTF Desktop Management Task Force DMZ Demilitarized Zone DN Distinguished Name DNS Domain Name Service Domain Name Service TCP/IP-Protokoll der Anwendungsebene, das die in TCP/IP- Anwenderprogrammen üblicherweise verwendeten symbolischen Computernamen (Domänen-Namen) in IP-Adressen umsetzt. Die netzweite Zuordnung von Computernamen zu IP-Adressen realisiert der DNS mithilfe einer verteilten Datenbank, deren Informationen allen Interessenten im Netz zur Verfügung stehen. Domäne Logisches Subnetz innerhalb eines Netzwerks. Download Manager DRAM Komponente des Update Managements der ServerView Suite. Ermöglicht das automatische Suchen und Herunterladen von Aktualisierungsdaten für PRIMERGY Server im Support-Verzeichnis des Web Servers von Fujitsu Technology Solutions. Dynamic Random Access Memory Fachwörter 23

24 DS Directory Service DSP Delivery Service Partner Dual Inline Memory Module Bauform von Speichermodulen des Arbeitsspeichers mit 64-Bit- Datenbus und Kontakten auf beiden Seiten der Leiterplatine. Dual Inline Package Switch Kleine Schalter, die meist in einer Reihe angeordnet sind und zur Konfiguration von elektronischen Geräten dienen. Dummy-Modul Ein Platzhalter-Modul für die nicht belegten Einbauplätze/Bays eines Computers. Alle nicht belegten Einbauplätze müssen aus Gründen der Kühlung, aufgrund von EMC-Richtlinien und aus Brandschutzgründen mit einem Dummy-Modul belegt werden. Duplex Data Manager Software-Lösung für PRIMERGY Server, welche die Spiegelung von Daten auf die redundant ausgelegten Speicher-Subsysteme über große Entfernungen ermöglicht. Der DDM besteht aus den Komponenten DuplexWrite und MultiPath. Siehe auch DuplexWrite und MultiPath. DuplexWrite DuplexWrite ist eine Komponente des DuplexDataManager. Mit DuplexWrite werden Datenbestände auf ein weiteres entferntes Speicher-Subsystem gespiegelt (Mirroring). 24 Fachwörter

25 DuplexWrite Group DVD Eine mit DuplexWrite konfigurierte Gruppe von zwei redundanten Festplatten. Beide Bestandteile (DuplexWrite-Festplatten) einer DuplexWrite Gruppe enthalten identische (Benutzer-)Daten. Aus Sicht des Betriebssystems ist die DuplexWrite Gruppe eine einzige Festplatte. Jede DuplexWrite Gruppe hat eine bevorzugte Festplatte - standardmäßig ist dies die erste Festplatte - von der die Daten gelesen werden. Digital Video Disc / Digital Versatile Disc Dynamic Host Configuration Protocol E ECC ECP TCP/IP-Protokoll für die zentrale, dynamische Verwaltung der TCP/IP-Konfigurationsparameter von Computern in einem Netz: IP- Adresse, Subnetzmaske, zuständiger Router und evtl. weitere Parameter. Ein Computer, der sich ins Internet (TCP/IP-Netz) einloggen möchte, kann diese Angaben bei einem DHCP-Server erfragen. So weist der DHCP-Server einem DHCP-Client-Computer automatisch eine freie IP-Adresse zu, wenn dieser sich in ein TCP/IP-Netz einloggt. Error Correcting Code Extended Capability Port EEPROM Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory Fachwörter 25

26 EFI EIA Extensible Firmware Interface Electronic Industries Alliance EIA-Einheit Eine von der Electronic Industries Association eingeführte Maßeinheit, die 44,45 mm entspricht. Einführ-/Ladevorgang EISA EIST Ein Verfahren, bei dem das Band auf den Bandpfad geladen wird. Enhanced Industry Standard Architecture Enhanced Intel SpeedStep Technology Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory Speicherbaustein, dessen Inhalt mit Hilfe eines elektrischen Signals gelöscht und neu beschrieben (Flash) werden kann. Elektromagnetische Verträglichkeit Ein Gesetz zur EMV verpflichtet seit Ende 1992 jeden Hersteller von elektronischen Produkten die EM-Verträglichkeit seiner Geräte nachzuweisen und sicherzustellen. Das Ziel ist es, die Abgabe unzulässig hoher Störstrahlen vom Gerät oder System zu verhindern. Weiterhin darf das Produkt nicht durch von außen auftretende elektromagnetische Felder gestört werden. 26 Fachwörter

27 Elektrostatische Entladung EM64T Komponenten, die durch elektrostatische Entladung beschädigt oder zerstört werden können. Elektrostatische Aufladung entsteht z. B. durch Reibung. Der Umgang mit EGB muss mit den nötigen Maßnahmen gegen statische Aufladung erfolgen! Extended Memory 64 Technology Emergency Management Port EMI EMP EMRL EMV Schnittstelle auf Intel LAN Chips für eine Remote-Wartung, mittels der eine Remote-Wartung auch nach einem Server-Ausfall möglich ist. Electromagnetic Interference Emergency Management Port Embedded RAID Logic Electromagnetic Compatibility Endbenutzer-Lizenzvereinbarung Vereinbarung zwischen Software-Hersteller und Software-Benutzer. Die EULA wird während der Installation angezeigt und muss bestätigt werden, um mit der Installation fortfahren zu können. Fachwörter 27

28 Entladen EPP EPROM Vorbereitung der Bandkassette auf die Entnahme aus dem Laufwerk. Enhanced Parallel Port Erasable Programmable Read-Only Memory Erasable Programmable Read-Only Memory Speicherbaustein, dessen Inhalt mit Hilfe spezieller Geräte beschrieben werden kann. Error Correcting Code (ECC) ESD EULA Eine Methode zum Finden und Korrigieren von Fehlern bei der Datenübertragung. ECC wird z. B. in modernen RAM- Speicherbausteinen verwendet. Electrostatic Discharge End User License Agreement Event (Ereignis) Aktion oder Zustandsänderung, auf die ein Programm antworten kann. Innerhalb der ServerView Suite: Eintreffen einer bestimmten Meldung von einem Agenten. In der Definition des Ereignisses wird die eingehende Meldung durch eine Zeichenfolge, die im Meldungstext vorkommen muss, genauer spezifiziert. Siehe auch Agent. 28 Fachwörter

29 Event Manager EVRD Komponente der ServerView Suite. Er besteht aus den Komponenten Alarm Monitor und Alarm Konfiguration. Siehe auch Alarm Monitor und Alarm Konfiguration. Enterprise VRD Extended Capability Port Erweiterter Standard für die parallele Schnittstelle, der den Anschluss mehrerer Geräte und eine höhere Datenrate ermöglicht. Extensible Firmware Interface Zentrale Schnittstelle zwischen der Firmware, den einzelnen Komponenten eines Computers und dem Betriebssystem. Extensible Markup Language Vom World Wide Web Consortium (W3C) definierter offener Standard, zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur. XML definiert dabei die Regeln für den Aufbau solcher Dokumente. Für einen konkreten Anwendungsfall (XML-Anwendung) müssen die Details der jeweiligen Dokumente spezifiziert werden. Dies betrifft insbesondere die Festlegung der Strukturelemente und ihre Anordnung innerhalb des Dokumentenbaums. XML ist damit ein Standard zur Definition von beliebigen in ihrer Grundstruktur jedoch stark verwandten Auszeichnungssprachen. Eine Sprache zur Definition anderer Sprachen nennt man Metasprache. XML ist eine vereinfachte Teilmenge von SGML. Fachwörter 29

30 F Fast Management Link Verbindung vom LAN zum BMC. FAT File Allocation Table FBD Fully Buffered DIMM FBDIMM Fully Buffered DIMM FC Fibre Channel FCC FcoE Federal Communications Commission Fibre Channel over Ethernet Fehlersymptom-Code Ein hexadezimaler Code, der vom Laufwerk oder dem Microcode der Steuereinheit als Antwort auf einen erkannten Fehler im Subsystem erstellt wird. Field Replaceable Unit Eine Komponente, die im Feld ausgetauscht werden kann. 30 Fachwörter

31 File Transfer Protocol TCP/IP-Protokoll für den Dateitransfer zwischen Computern in einem Netz. Die Dateien können zwischen Computern beliebiger Hersteller ausgetauscht werden, unabhängig vom jeweils eingesetzten Betriebssystem. FTP setzt direkt auf TCP auf und kann Dateien jeder Art übertragen (z. B. Text-, Bild-, Ton-, Video- und Programmdateien). Der Dateitransfer mit FTP erfolgt unverschlüsselt. Firewall Netzkomponente, über die ein internes, privates Unternehmensnetz an das Internet angebunden ist. Aufgabe einer Firewall ist es, den Benutzern des privaten Netzes einen ungestörten Zugriff auf das Internet zu bieten und sie gleichzeitig vor externen Übergriffen zu schützen. Dies bedeutet, dass die Firewall der einzige Zugang des privaten Netzes zum Internet sein muss. Eine Firewall besteht in der Regel aus mehreren Hardware- und Software-Komponenten, die entsprechend den Sicherheitsanforderungen und dem Umfang der genutzten Internet-Dienste individuell konfiguriert werden können. Flash memory FML Digitaler Speicher, der in Bereichen verwendet wird, in denen Informationen persistent, d. h. nicht-flüchtig, und auf kleinstem Raum gespeichert werden müssen. So wird in den meisten Computern das BIOS auf einem Flash Memory gespeichert. Weitere Anwendungsfälle sind USB-Sticks und die Firmware von Geräten. Bei einem Flash Memory kännen einzelne Bytes zwar adressiert, gelesen und beschrieben, nicht jedoch gelöscht werden. Das Löschen kann nur blockweise in Einheiten von meist einem Viertel, Achtel, etc. der geamten Speicherkapazität erfolgen. Fast Management Link Fachwörter 31

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