EVWL-Übung SS EVWL-Übung, 1. Veranstaltung, SS 2017 Dipl.-Kffr. Marie Scheitor

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1 EVWL-Übung SS

2 Sprechzeit Termine: nach Vereinbarung (Di-Fr) Büro: Friedrich-Loeffler-Str. 70 / Raum Tel.: +49 (0)

3 Informationen und Unterlagen Die selbstständige Vorbereitung der Studenten auf Inhalte der jeweiligen Übungsthemen wird vorausgesetzt. Bringen Sie, wenn möglich, ein internetfähiges Gerät (Smartphone, Notebook etc.) mit in die Veranstaltungen. Tipp: Einrichtung Uni-WLAN unter Unterlagen unter Termine Gruppe Gruppe

4 Literatur Grundlegende Literatur: Beck: Volkswirtschaftslehre, Mikro- und Makroökonomie, Oldenbourg Verlag, Mankiw, Taylor: Grundzüge der VWL, Schäffer/Poeschel, 5. Aufl., Bofinger: Grundzüge der Volkswirtschaft, Pearson Education, 3. Aufl., Krugman, Wells: Volkswirtschaftslehre, Schäffer/Poeschel, Tipps zu Arbeitsbüchern: Bofinger, Mayer: Grundzüge der Volkswirtschaft: Das Übungsbuch, Pearson Education, 2. Aufl., Mankiw, Taylor: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre: Arbeitsbuch, Schäffer/Poeschel, 4. Aufl.,

5 Klausur: Freitag, 21. Juli 2017 von 9-11 Uhr Die Verteilung der Studierenden auf die Hörsäle wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung beim Prüfungsamt oder im HIS. 5

6

7 1. Übung: Arbeitsteilung (Bofinger, Kap. 3, Mankiw Kap. 3) 7

8 Gegeben seien folgende Produktionsmöglichkeiten: Robinson Freitag Kann entweder einen Output von 20 Fischen oder von 40 Kokosnüssen pro Woche produzieren. Kann entweder einen Output von 60 Fischen oder von 60 Kokosnüssen pro Woche produzieren. 8

9 a) Zeichnen Sie die jeweilige Produktionsmöglichkeitenkurve für Robinson bzw. Freitag in das folgende Diagramm. Kokosnüsse Fische 9

10 b) Gehen Sie davon aus, dass sich Robinson selbst versorgt. Prüfen Sie anhand einer Grafik, ob Robinson folgende Kombinationen konsumieren kann: i. 10 Fische und 20 Kokosnüsse ii. 20 Fische und 10 Kokosnüsse K. iii. 10 Fische und 10 Kokosnüsse. F. 10

11 c) Definieren Sie i. absoluter Vorteil: ii. komparativer Vorteil: iii. Opportunitätskosten: 11

12 d) Berechnen Sie, wie viele Minuten Robinson und Freitag für das Fangen eines Fisches bzw. das Sammeln einer Kokosnuss benötigen. Bestimmen Sie, wer in der Produktion des jeweiligen Gutes einen absoluten Vorteil hat. Hinweis: Da Robinson und Freitag Schlaf und Freizeit benötigen, sollten Sie bei Ihren Berechnungen eine Produktionszeit von 8h pro Tag benutzen. Produktivität Robinson Freitag 20 K./40 F. = 60 K./60 F. = Kokosnüsse ½ 1 Fisch Fische 40 F./20K. = 60 F./60K. = 2 Kokosnüsse 1 Kokosnuss 12

13 e) Wer hat einen komparativen Vorteil bei der Produktion von Fischen bzw. Kokosnüssen? Was muss aufgegeben werden für ein zusätzliche Kokosnuss Robinson 20 K./40 F. = ½ Fisch Freitag 60 K./60 F. = 1 Fisch einen zusätzlichen Fisch 40 F./20K. = 2 Kokosnüsse 60 F./60K. = 1 Kokosnuss 13

14 f) Gegeben sind die Konsummengen von Robinson und Freitag bei Selbstversorgung. Beide sind mit ihrem Fischkonsum zufrieden, möchten aber mehr Kokosnüsse essen. Unter Berücksichtigung ihrer komparativen Vorteile beschließen Robinson und Freitag Handel aufzunehmen und ihren zusätzlichen Gewinn an Kokosnüssen gleichmäßig aufzuteilen. Berechnen Sie die neuen Produktions- und Konsummengen sowie den jeweiligen Gewinn. 14

15 Situation Robinson Freitag Kokosnüsse Fische Kokosnüsse Fische ohne Handel: Produktion = Konsum mit Handel: Produktion Handel Konsum Gewinn

16 g) Prüfen Sie, ob die gemeinsamen Konsummengen von Robinson und Freitag i. 80 Kokosnüsse/ 35 Fische und ii. 20 Kokosnüsse/ 60 Fische realisierbar und effizient sind. i. Robinson Freitag Summe Produktion Konsum Kokosnüsse Fische

17 ii. Robinson Freitag Summe Produktion Konsum Kokosnüsse Fische Noch Kapazität für 20 Kokosnüsse (1 F. = 2 K.) =

18 h) Freitag rutscht beim Fischen aus und prellt sich die Schulter. Infolge seiner Verletzung benötigt er nun 126 Minuten zum Fangen eines Fisches und 84 Minuten zum Sammeln einer Kokosnuss. Erläutern Sie verbal, inwiefern durch die gesunkene Produktivität von Freitag weiterhin Handelsvorteile bestehen können. 18

19 Quiz Wählen Sie diejenigen Aussagen aus, die zutreffend sind. a) Ein Produktionspunkt oberhalb der Produktionsmöglichkeitenkurve ist bei Selbstversorgung technisch nicht realisierbar. b) Einen komparativen Vorteil hat derjenige Produzent, der mehr von einem Gut aufgeben muss, um ein anderes Gut zu erlangen. c) Selbst, wenn ein Wirtschaftssubjekt bei der Produktion aller Güter absolute Kostenvorteile hat, kann Arbeitsteilung wohlfahrtsfördernd sein. 19

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