Handbuch. Personal Printing. Sicheres Drucken (Version 3.0) Cortado AG Alt-Moabit 91 a/b Berlin Germany/ Alemania

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1 Personal Printing Sicheres Drucken (Version 3.0) Handbuch Cortado AG Alt-Moabit 91 a/b Berlin Germany/ Alemania Cortado, Inc Grandview Avenue Suite 200 Denver, Colorado USA/EEUU Cortado Pty. Ltd. Level 20, The Zenith Centre, Tower A 821 Pacific Highway Chatswood, NSW 2067 Australia Web: Stand: 23. Mai 2014 (v129)

2 Hinweise Copyright Dieses Dokument ist geistiges Eigentum der Cortado AG. Es darf als Ganzes oder in Auszügen kopiert werden vorausgesetzt, dass sich dieser Copyright-Vermerk auf jeder Kopie befindet. Eingetragene Warenzeichen Fast alle Hardware- und Software-Bezeichnungen, die in diesem Dokument erwähnt werden, sind gleichzeitig eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Firma oder sollten als solche betrachtet werden. Sicherheitshinweis Alle Cortado-Produkte sind reine Software-Lösungen. Für Sicherheitshinweise zu Ihrer Hardware beachten Sie bitte die technischen Dokumentationen Ihres Hardware-Lieferanten und die der jeweiligen Geräte- und Baugruppenhersteller. Vor Beginn der Installation empfehlen wir, alle offenen Fenster und Anwendungen zu schließen sowie Virenscanner zu deaktivieren. 2 Handbuch Personal Printing

3 Inhalt Einleitung... 5 Die Vorteile im Überblick... 5 Wie funktioniert s?... 6 Was wird benötigt?... 7 Installation von Personal Printing... 8 Technische Anforderungen... 8 Personal-Printing-Server... 8 Smartphone-Authentifizierung... 8 Partnerlösungen... 8 ThinPrint Engine und Tracking... 9 Installation auf dem Server Nutzer-Account für die Installation Personal Printing installieren Konfiguration Personal-Printing-Server Einstellungen Drucker einrichten Personal Printer für Windows-Rechner Personal Printer für Mac- und Linux-Rechner einrichten (optional) Weitere Druckeranschlüsse anlegen (optional) Zieldrucker einrichten Authentifizierungsmethoden wählen Standard-Nutzer-PIN (optional) Authentifizierungsmethoden Konfiguration pro Nutzer Nutzer einzeln konfigurieren Mehrere Nutzer gleichzeitig konfigurieren (alle Authentifizierungsmethoden) Smartphone-Authentifizierung Nutzer konfigurieren Drucker für Smartphone-Authentifizierung vorbereiten App auf Smartphones installieren Drucken mit Smartphone-Authentifizierung Drucken mit Android Drucken mit ios-geräten Drucken mit BlackBerry Personal Printing Handbuch 3

4 Inhalt PIN-Authentifizierung JobViewer: Überblick über Druckaufträge Tracking von Druckaufträgen Tracking Service Tracking Report Engine Personal-Printing-Server und Tracking Service vorbereiten Anhang Chipkarten-Authentifizierung mit dem TPR Server und Nutzer konfigurieren Authentifizierungsbox TPR-10 konfigurieren Drucken Authentifizierung mit Druckern Server und Nutzer konfigurieren Drucker konfigurieren Drucken Lizenzierung Schriftenmanagement Sprache des Druckdialogs ändern Druckaufträge verschlüsselt ablegen Nutzerdaten bei der Abfrage der Druckaufträge verschlüsseln (SSL) Stammzertifikat hinterlegen und Server-URL ändern Weitere Einstellungen Personal Printing aktualisieren (Update) Personal Printing deinstallieren Kundendienst und technische Unterstützung Weitere Quellen Abkürzungen Handbuch Personal Printing

5 Einleitung Einleitung Der sichere Umgang mit Ausdrucken ist für bestimmte Branchen oder einzelne Abteilungen besonders wichtig, so z.b. im Finanz- und Rechtswesen oder in der Buchhaltung. Zu diesem Zweck jeder Abteilung oder gar jedem einzelnen Mitarbeiter einen eigenen Drucker zuzuweisen, ist jedoch keine praktikable Lösung, um vertrauliche Dokumente vor fremden Blicken zu schützen. Stattdessen löst Personal Printing genau dieses Problem ganz unkompliziert. Personal Printing macht das Drucken in Unternehmen zur Privatsache. Die Lösung ermöglicht sicheres, umweltfreundliches und gleichzeitig flexibles Drucken. Alle sensiblen Dokumente bleiben geschützt, denn die Druckausgabe erfolgt erst nach der individuellen Authentifizierung direkt am Drucker. Diese Authentifizierung kann beispielsweise per Chipcard oder Smartphone erfolgen, auch zusätzlich mit Eingabe einer PIN. Personal Printing kann mit jedem beliebigen Druckermodell Ihres Unternehmens verwendet werden und bietet so wirkliche Flexibilität. Denn der Nutzer kann immer auf dem Gerät drucken, das gerade zur Verfügung steht. Lange Warteschlangen in der Druckerqueue gehören der Vergangenheit an. Druckaufträge, die sich als unnötig herausstellen, können jederzeit vom Nutzer selbst manuell oder nach Ablauf einer gewissen Zeit automatisch vom Druckserver gelöscht werden. So lassen sich ganz nebenbei auch noch Toner- und Papierverbrauch im Unternehmen reduzieren und auf umweltfreundliche Weise Druckkosten sparen. Die Lösung eignet sich für jede Druckumgebung, unabhängig von Hardwareherstellern, und kann optional um Funktionen wie Druckdatenkomprimierung, Bandbreitenbegrenzung bei der Druckdatenübertragung oder eine Trackingfunktion erweitert werden. Personal Printing kann als eigenes Produkt oder als Bestandteil von Cortado Corporate Server erworben werden. Die Vorteile im Überblick Sicherheit Sicherer Ausdruck vertraulicher Informationen am Netzwerkdrucker auf dem Flur. Vor dem Druck muss sich der Mitarbeiter am Drucker identifizieren. Da der Druckauftrag persönlich abgeholt wird, kann er nicht in fremde Hände gelangen oder im Papierfach vergessen werden. Druckkosten sparen Es werden nur Dokumente gedruckt, die wirklich gebraucht und abgeholt werden. Es bleiben keine Ausdrucke im Drucker liegen. optimale Druckerauslastung Drucken auf den Drucker, der gerade frei ist: Kein Stau in der Druckerwarteschlange, keine Fehlermeldungen, wenn der Drucker ausgeschaltet oder belegt ist. weniger Treiber Auf Windows-Rechnern genügt ein einziges Druckerobjekt: der Personal Printer. Die nativen Treiber liegen gebündelt auf dem Personal-Printing-Server oder einem anderen (zentralen) Druckserver, der die Druckaufträge mit den nativen Treibern (Originaltreibern) rendert und zu den Netzwerkdruckern schickt. Personal Printing Handbuch 5

6 Einleitung alle Drucker werden unterstützt Tracking JobViewer Die Lösung ist unabhängig vom Druckgerät. Das heißt: Sämtliche Druckermodelle werden unterstützt. Sie können Personal Printing mit jedem beliebigen Netzwerkdrucker nutzen. Drucker mit integriertem Personal Printing Client bieten zusätzliche Vorteile (siehe Seite 8). Damit haben Sie einen Überblick, wieviel auf welche Drucker gedruckt wurde und mit welchen Einstellungen. Der JobViewer bietet jedem Nutzer von jedem Arbeitsplatz aus einen Überblick über seine Druckaufträge. Über den Browser kann die Liste der Dokumente angesehen und einzelne Druckaufträge gelöscht oder anders sortiert werden (siehe Seite 40). Wie funktioniert s? Workstations, Terminal-Server, virtuelle Desktops Personal- Printing-Server am Drucker Um von einem Windows-Rechner zu drucken (Workstation, Terminal-Server oder virtueller Desktop), wählt man immer dasselbe Druckerobjekt, nämlich den auf dem Personal-Printing-Server freigegebenen Personal Printer. Dieser ist ein virtueller Drucker auf der Basis des ThinPrint Output Gateways. Es ermöglicht, geräteunabhängige Druckdaten zu erzeugen, die herstellerübergreifend mit allen Druckern verwendet werden können im Gegensatz zu universellen Treibern. Für das Drucken von Mac- oder Linux-Rechnern wird für jedes Druckermodell ein Personal-Printer-Druckerobjekt mit einem nativen Treiber installiert. Druckaufträge des Personal Printers werden zunächst in einem anwenderspezifischen Verzeichnis auf dem Personal-Printing-Server zwischengespeichert und nach Authentifizierung durch die Nutzer mit dem nativen Treiber (Originaltreiber) gedruckt entweder auf lokal auf dem Personal-Printing-Server installierten Druckern oder auf im AD freigegebenen. Die Nutzer gehen dazu direkt an den Netzwerkdrucker und identifizieren sich dort (Bild 1). Dies kann mit Chipkarte oder mit dem Smartphone geschehen, optional ist die Eingabe einer PIN möglich. Dort werden dann alle oder die vom Nutzer zuvor ausgewählten Druckaufträge gedruckt. Bild 1 Bild 1 Szenario Personal Printing 6 Handbuch Personal Printing

7 Einleitung Was wird benötigt? das Installationsprogramm Setup.exe für die Installation auf dem Personal-Printing-Server (32 oder 64 bit) ggf. die Personal Printing App für ios 1, BlackBerry oder Android OS ggf. Authentifizierungsbox TPR-10 von SEH oder Netzwerkdrucker mit Personal Printing Client inkl. Smartcards und Smartcard-Reader dieses Handbuch Hinweis! Wie in diesem Handbuch beschrieben, kann Personal Printing einzeln (als Produkt) erworben und installiert werden. Darüber hinaus gibt es auch eine Version als Komponente von Cortado Corporate Server. Die Software enthält Demo-Lizenzschlüssel, mit denen Sie diese 30 Tage mit vollem Funktionsumfang testen können. Danach benötigen Sie gültige (Produktiv-)Lizenzschlüssel. Für das Produkt Personal Printing benötigen Sie folgende Lizenzschlüssel, die auf dem Personal-Printing-Server installiert werden: Lizenzschlüssel PPPS PPUS alternativ: PLUS-xxxx Wofür? Basis-Lizenz für Personal Printing (nutzerbasiert) Nutzer-Lizenzen. Die Zahl im dritten Block (hier: 5) entspricht der Anzahl der Nutzer. Personal-Printing-Jahreslizenz (Annual License Model) Wenn Sie einen Cortado Corporate Server haben, benötigen Sie keine zusätzlichen Lizenzen für Personal Printing. Alle Cortado-Corporate-Nutzer können auch mit Personal Printing drucken, wenn gewünscht. 1 iphone, ipad oder ipod Touch Personal Printing Handbuch 7

8 Installation von Personal Printing Installation von Personal Printing Technische Anforderungen Bitte prüfen Sie, ob folgende Anforderungen erfüllt werden. Personal-Printing-Server Unterstützte Betriebssysteme für Personal Printing: Microsoft Windows Server 2012 Microsoft Windows Server 2008 R2 ab SP1 Microsoft Windows Server 2008 ab SP 2 jeweils mit.net Framework 3.5 Ist auch ein Druckserver mit installierter ThinPrint Engine im Einsatz, wird empfohlen, Personal Printing direkt auf diesem Druckserver zu installieren (siehe unten ThinPrint Engine und Tracking). Dagegen wird eine Installation auf Terminal-Servern, Failover-Clustern, Domain-Controllern oder auf Server-Cores wird nicht unterstützt. Smartphone-Authentifizierung Zur Authentifizierung können Sie mit Smartphone (ios, Android OS oder BlackBerry) oder Chipkarten arbeiten. Im folgenden finden Sie Beispiele zur Authentifizierung. Authentifizierung mit Smartphone Die einfachste Authentifizierung ist die mit einem Smartphone (ios, BlackBerry oder Android OS). Hierzu ist keine zusätzliche Hardware am Drucker nötig. Sie können einen Barcode mit einem QR-Code 2 -Generator (als Freeware im Internet oder auf der Webseite von Personal Printing erhältlich) erzeugen und ausdrucken oder einen NFC- Tag konfigurieren. Anschließend wird der QR-Code bzw. der NFC-Tag am Drucker angebracht. Die Konfiguration der Smartphones erfolgt mit einer Konfigurationsdatei als -Anhang. Hierzu ist eine Mailserver erforderlich. Unterstützte Smartphones ios-geräte mit Kamera ab Firmware 5.0 (nur QR-Code-Authentifizierung) Android-Geräte ab Firmware 2.1 für Authentifizierung mit QR-Code Android-Geräte ab Firmware (z. B. Nexus S oder Samsung Galaxy SII) für Authentifizierung mit NFC-Tag BlackBerry ab 6 OS, z.b. BlackBerry Torch 9800 (Authentifizierung mit QR-Code) BlackBerry ab 7 OS, z.b. BlackBerry Bold 9900 (Authentifizierung mit NFC-Tag) Drucker mit Personal Printing Client Partnerlösungen Für einige Drucker (z.b. Lexmark, Kyocera oder Samsung 3 ) ist ein integrierter Personal Printing Client verfügbar. Dies hat den Vorteil, dass Sie bei der Smartcard-Authentifizierung keine Authentifizierungsbox benötigen. 2 QR-Code (engl. Quick Response): zweidimensionaler Barcode bzw. Strichcode (2D-Code) 3 Die Liste der von Cortado zertifizierten Geräte finden Sie hier: Auch bei Druckerherstellern, die nicht von uns zertifiziert sind, sind integrierte Personal Printing Clients erhältlich. Fragen Sie bei den Herstellern nach. 8 Handbuch Personal Printing

9 Installation von Personal Printing Authentifizierung mit Chipkarte Die Authentifizierung mit Chipkarte (RFID-Karte) erfolgt mit Hilfe einer Authentifizierungsbox (SEH TPR-10) oder einem Drucker mit Personal Printing Client (s. u.). Optional kann am Drucker zusätzlich eine PIN eingegeben werden. Hinweis! Sie möchten eine andere Authentifizierungsmethode verwenden (z. B. mit PIN-Pad oder per Fingerabdruck)? bitte wenden Sie sich an unser Consulting-Team über das Kontaktformular auf ThinPrint Engine und Tracking Wenn Sie Personal Printing entweder zusammen mit dem Tracking-Service nutzen (im Lieferumfang von Personal Printing enthalten) oder mit der ThinPrint Engine (nicht enthalten), beachten Sie bitte folgende Hinweise. ThinPrint Engine Wenn Personal Printing auf einem Druckserver zusammen mit der ThinPrint Engine installiert werden soll, empfehlen wir, zuerst die ThinPrint Engine zu installieren und dann Personal Printing. Andernfalls muss bei der Installation der ThinPrint Engine die Option Benutzerdefinierte Installation gewählt und hierbei der Tracking-Service manuell abgewählt werden (Bild 2), da dieser in beiden Produkten (Personal Printing ThinPrint Engine) enthalten ist. Bild 2 Bild 2 ThinPrint-Installation nach Personal Printing: Tracking-Service abwählen Personal Printing Handbuch 9

10 Installation von Personal Printing Service-Account für das Drucken aktivieren Ab Version 10 verfügt die ThinPrint Engine über einen Lizenzserver. Falls ThinPrint eingesetzt wird, muss der für Installation und Konfiguration von Personal Printing einzurichtenden Service-Account (Seite 11) auf dem ThinPrint-Lizenzserver für das Drucken aktiviert werden (Bild 3). Bild 3 Bild 3 Service-Account von Personal Printing auf dem ThinPrint-Lizenzserver Tracking Report Engine Wir empfehlen, die Tracking Report Engine (Seite 42) auf einer anderen Maschine zu installieren als Personal Printing. Da beide Komponenten den IIS nutzen, sind sonst zusätzliche Einstellungen nötig, die Sie beim Cortado-Consulting erfahren können. Installation auf dem Server Mit der Installation werden folgende Programme und Komponenten vorinstalliert, sofern diese nicht bereits vorhanden sind: Microsoft Windows Installer 4.5 ADAM 4 -Instanz von ThinPrint Cortado-Lizenzmanager Personal Printing Setup and Support Files Personal Printing 3.0 Hinweis! Vor Beginn der Installation empfehlen wir, alle offenen Fenster und Anwendungen zu schließen sowie Virenscanner zu deaktivieren. Beachten Sie auch, dass ggf. während und nach der Installation ein Windows-Neustart erforderlich ist. 4 Microsoft Active Directory Application Mode bzw. Lightweight Directory Service 10 Handbuch Personal Printing

11 Installation von Personal Printing Nutzer-Account für die Installation Der Server, auf dem Personal Printing installiert wird, muss Mitglied einer Domäne sein. Für alle Installations- und Konfigurationsschritte benötigen Sie einen einfachen Domänen-Nutzer-Account mit lokalen Administrator-Rechten: Legen Sie zum Installieren und Konfigurieren der Software ein normales Nutzerkonto im AD (Active Directory) an. Wir empfehlen die Bezeichnung PPservice. Nehmen Sie dieses Konto anschließend in die Gruppe der lokalen Administratoren des Personal-Printing-Servers auf. Hinweis! Wenn sich Ihre Nutzer mit einem Smartphone authentifizieren, muss sich der Mailserver in derselben Domäne befinden wie der Personal- Printing-Server. Personal Printing installieren 1. Loggen Sie sich am Personal-Printing-Server mit dem oben beschriebenen Konto ein z.b. PPservice. 2. Kopieren Sie das Installationsprogramm Setup.exe auf den Personal-Printing- Server (Bild 4), und starten Sie es anschließend. Bild 4 Bild 4 Installationsprogramm Setup.exe starten 3. Im nächsten Fenster können Sie die Sprache wählen, zum Beispiel DEUTSCH. 4. Falls die Setup.exe noch Programme oder Komponenten vorinstalliert, die Voraussetzung für die eigentliche Installation sind (Seite 10), werden Sie anschließend aufgefordert, Windows neu zu starten. Nach dem Neustart startet das Installationsprogramm automatisch. 5. Bestätigen Sie das Willkommen-Fenster mit WEITER. 6. Lesen Sie den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und bestätigen Sie mit WEITER. Personal Printing Handbuch 11

12 Installation von Personal Printing 7. Im nächsten Dialog können Sie mit ÄNDERN den Installationspfad wählen (Bild 5). Fahren Sie mit WEITER fort. Bild 5 Bild 5 ggf. Installationspfad wählen 8. Personal Printing benötigt ein Konto für den Zugriff auf die Druckaufträge. Für im AD veröffentlichte Drucker geben Sie ein AD-Konto an (Bild 6 oben); wir empfehlen das für die Installation verwendete Konto (Seite 11). Wollen Sie dagegen nur mit lokal auf dem Personal-Printing-Server installierten Druckern arbeiten, dann können Sie hierfür automatisch ein lokales Konto einrichten lassen (Bild 6 unten). Bild 6 Bild 6 Konto zum Verwalten der Druckaufträge auswählen 12 Handbuch Personal Printing

13 Installation von Personal Printing 9. Haben Sie bereits Lizenzschlüssel von Ihrem Lieferanten oder von der Cortado AG erhalten, dann wählen Sie nun LIZENZSCHLÜSSEL EINGEBEN. Andernfalls wählen Sie DEMO-MODUS (Bild 7). Bestätigen Sie mit WEITER. Bild 7 Bild 7 Lizenzierungsmethode wählen Lizenz(en) eingeben 10. Haben Sie LIZENZSCHLÜSSEL EINGEBEN gewählt, dann erscheint das Fenster in Bild 8. Dort kopieren Sie Ihre Lizenzschlüssel in das weiße Feld links in Bild 8 und klicken auf LIZENZEN INSTALLIEREN. Bild 8 Bild 8 Lizenzschlüssel eingeben: in das weiße Feld kopieren und LIZENZEN INSTALLIEREN klicken Daraufhin ändert sich eines der Ausrufezeichen im roten Kreis in ein Häkchen im grünen Kreis (rechts oben in Bild 8). Fahren Sie mit OK fort. Personal Printing Handbuch 13

14 Installation von Personal Printing Hinweis! Nach seiner Eingabe ist ein Lizenzschlüssel ohne Aktivierung 30 Tage gültig. Für eine Lizenzübersicht sowie die Eingabe von weiteren Lizenzschlüsseln siehe Seite 57. Für die Aktivierung von Lizenzen siehe SUPPORT KUNDEN-PORTAL. 11. Klicken Sie im nächsten Dialog auf INSTALLIEREN, um den eigentlichen Installationsprozess zu starten (Bild 9). Dies kann einige Minuten dauern. Bild 9 Bild 9 die eigentliche Installation starten 12. Schließen Sie zum Schluss das Fenster mit FERTIGSTELLEN. Danach ist eventuell ein Neustart von Windows erforderlich. Nach erfolgreicher Installation finden Sie die Personal-Printing-Konsole im Startmenü (Bild 10). Bild 10 Bild 10 Personal Printing im Startmenü 14 Handbuch Personal Printing

15 Installation von Personal Printing Verbindung zur ADAM-Instanz Beim ersten Öffnen der Personal-Printing-Konsole erhalten Sie die Meldung, dass keine Verbindung zur ADAM-Instanz hergestellt werden konnte. Nach Schließen dieser Meldung öffnet sich ein Fenster, in dem Sie diese Einstellungen ändern können. Hier muss ein Konto angegeben werden, mit dem der Personal-Printing-Server mit dem AD kommunizieren kann. Dies muss dasjenige Konto (Account) sein, mit dem Sie die Software Personal Printing installiert haben (Bild 11) also das empfohlene Konto PPservice (siehe Installation auf dem Server auf Seite 11). Bild 11 Bild 11 Personal Printing: ADAM-Service-Account Die LDAP-URL dient der Anmeldung am Personal-Printing-Server. Diese ist voreingestellt und braucht hier nicht verändert zu werden. Es öffnet sich die Microsoft Management Console (MMC, Bild 12), in der Sie die Konfigurationen vornehmen können, die im nächsten Abschnitt beschrieben sind. Personal Printing Handbuch 15

16 Konfiguration Personal-Printing-Server Bild 12 Bild 12 Personal-Printing-Konfigurationskonsole Konfiguration Personal-Printing-Server Um mit Personal Printing drucken zu können, nehmen Sie einige Einstellungen sowohl am Server vor als auch an Druckern und Zusatzgeräten. Die Drucker- und Geräte-Einstellungen hängen von der Methode ab, mit der sich Ihre Nutzer an den Druckern authentifizieren. Folgende Methoden sind möglich: Authentifizierung mit Smartphone Einlesen von am Drucker angebrachtem QR-Code oder NFR-Tag. Siehe Smartphone-Authentifizierung (Seite 28) Authentifizierung mit Chipkarte an der neben dem Drucker angebrachten Authentifizierungsbox TPR-10. Siehe Chipkarten-Authentifizierung mit dem TPR-10 (Seite 44) Authentifizierung mit Chipkarte direkt am Drucker Siehe Authentifizierung mit Druckern (Seite 51) Authentifizierung mit Chipkarte direkt am Kyocera-Drucker Siehe Die zusätzliche Authentifizierung mit PIN-Eingabe ist bei allen genannten Methoden möglich. zusätzliche Administratoren Vielleicht möchten Sie, dass später mehrere Personen Personal Printing konfigurieren können? Mit der Installation wurde bereits die (lokale) Nutzergruppe PERSONAL PRIN- TING ADMINISTRATORS auf dem Personal-Printing-Server angelegt, in die Domänennutzer aufgenommen werden können, die lokale Admin-Rechte haben. Diese können dann Personal Printing verwalten. 16 Handbuch Personal Printing

17 Konfiguration Personal-Printing-Server Einstellungen Zu den Einstellungen gelangen Sie über EINSTELLUNGEN ÄNDERN (rechts in Bild 12). Es öffnet sich ein Fenster mit den folgenden Registerkarten: Druckaufträge ADAM Service Account: Hier können Sie die Verbindung zur ADAM-Instanz ändern, die Sie während der Installation (Seite 15) angegeben haben. Authentifizierung (siehe Authentifizierungsmethoden wählen auf Seite 24) Tracking (siehe Seite 41) Druckaufträge Im Register DRUCKAUFTRÄGE können Sie das Stammverzeichnis wählen, in das die Druckaufträge der Nutzer gespeichert werden. Außerdem geben Sie ein Nutzerkonto an, mit dem die Personal-Printing-Software in der Lage ist, Druckaufträge in diesen Ordner einschließlich Unterordner zu schreiben (Bild 13). Sie können Ihre Druckaufträge auch auf einen beliebigen anderen Server legen, vorausgesetzt, dieser andere Server ist Mitglied der Domäne (AD). Dazu müssen auf dem Server entsprechende Ordner freigegeben werden. Außerdem ist ein Domänen- Nutzer (z. B. das empfohlene PPSERVICE-Konto) einzutragen, der auf diese Ordner Vollzugriff hat. Bild 13 Bild 13 Personal-Printing-Einstellungen: Druckaufträge (Beispiel: Verzeichnis: verbundenes Laufwerk, Zugriffskonto: PPservice) Verzeichnis. Geben Sie ein Stammverzeichnis für die Personal-Printing-Druckaufträge an. In diesem Verzeichnis werden automatisch Unterordner für jeden Nutzer angelegt. Verwenden Sie für verbundene Laufwerke die Bezeichung: Laufwerksbuchstabe:\Ordnername (Bild 13) Personal Printing Handbuch 17

18 Konfiguration Personal-Printing-Server und für ein Verzeichnis auf einem anderen Server (UNC-Pfad) die Bezeichnung: \\Servername\Freigabename Vorsicht! Wenn Sie den Pfad zum Verzeichnis für Druckaufträge später ändern, drucken nur die neuen Nutzer, die Sie nach der Änderung für Personal Printing freischalten, in diesen Ordner. Alle Druckaufträge der vor der Änderung freigeschalteten Nutzer werden weiterhin im alten Ordner gespeichert. Löschen Sie daher den alten Ordner nicht. Sie können den Ordner verschlüsseln, in dem die Druckaufträge liegen. Siehe Druckaufträge verschlüsselt ablegen auf Seite 60. Zugriffskonto und Passwort. Geben Sie ein Konto an (UPN und Passwort), das Zugriff auf den Ordner mit den Druckaufträgen hat. Dieses Konto benötigt lokale Administrator-Rechte und sollte Domänen-Nutzer 5 sein. Nutzen Sie hierfür am besten das Konto, das Sie zuvor angelegt haben (Seite 15), hier: PPservice (Bild 13). Maximale Speicherdauer. Druckaufträge, die nicht am Drucker abgeholt werden, bleiben in den Nutzerordnern liegen, sofern Sie nicht im JobViewer (Seite 40) gelöscht werden. Wenn Sie verhindern möchten, dass diese Daten zuviel Platz auf der Festplatte einnehmen, können Sie eine Zeit in Minuten festlegen, nach der Druckaufträge gelöscht werden. Standardwert ist 0 (Null), das heißt, dass nicht abgeholte Druckaufträge nie gelöscht werden. Ist die eingestellte maximale Speicherdauer für bestimmte Druckaufträge abgelaufen, dann löscht Personal Printing diese, wenn die/der betreffende Nutzer/in sich das nächste Mal an einem der Drucker authentifiziert. Zum Aktivieren der Löschzeit starten Sie den IIS-Verwaltungsdienst neu (z.b. mit dem Befehl iisrest auf der Kommandozeile). 5 Wenn Sie z.b. aus Sicherheitsgründen kein Domänen-Konto angeben möchten, können Sie auch ein lokales Admin-Konto wählen. Beachten Sie jedoch, dass dann nicht zu Freigaben gedruckt werden kann, sondern nur zu lokal auf dem Personal-Printing-Server angelegten Druckern. 18 Handbuch Personal Printing

19 Konfiguration Personal-Printing-Server Drucker einrichten Personal Printer für Windows-Rechner Der auf dem Personal-Printing-Server (von der Installationsroutine) angelegte und freigegebene Drucker Personal Printer ist vorgesehen für das Drucken aus Windows- Anwendungen heraus (er verwendet das ThinPrint Output Gateway, Bild 14). Bild 14 Bild 14 Personal Printer (hier auf dem Personal-Printing-Server) Personal Printer für Mac- und Linux-Rechner einrichten (optional) Wenn Sie Personal Printing auch mit Anwendungen nutzen wollen, die auf Nicht- Windows-Systemen laufen, dann legen Sie für jedes Druckermodell ein eigenes Personal-Printer-Objekt an. Dabei ist zu beachten, dass die Treibernamen dieser nativen Personal Printer exakt dieselben sind wie die der Zieldrucker (Bild 15). Dagegen ist die Bezeichnung des Personal Printers frei wählbar. Sie können Universaltreiber benutzen, um die Treiberinstallation zu vereinfachen. Es empfehlen sich folgende Treiber: Universal Printer Driver for BR-Script (Brother) Canon Universal Printer Driver Dell Open Print Driver HP LaserJet 5 HP Universal Printing Universal Print Driver (Konica Minolta) Kyocera Classic Driver Lexmark Universal Printer Driver Driver for Universal Print (Ricoh) Samsung Universal Print Driver Xerox Global Print Driver Personal Printing Handbuch 19

20 Konfiguration Personal-Printing-Server Beispiel 1: Sind in Ihrem Unternehmen drei HP Color LaserJet 4700 im Einsatz, dann brauchen Sie hierfür nur ein einziges Personal-Printer-Objekt einzurichten beispielsweise: Personal Printer HP Color 4700 Haben Sie jedoch auch einen HP Color LaserJet 9500 im Einsatz, dann richten Sie hierfür ein zweites Personal-Printer-Objekt ein z.b.: Personal Printer HP Color 9500 Beispiel 2: Alternativ können Sie für alle vier physischen HP-Drucker einen der HP-Universal-Printing-Treiber einsetzen (hier empfehlen wir allerdings nur den statischen Modus des Treibers). Beachten Sie dabei, dass dann alle fünf Druckerobjekte denselben Treiber verwenden müssen, also auch der betreffende Personal Printer beispielsweise: Personal Printer HP Im Einzelnen gehen Sie folgendermaßen vor: Öffnen Sie den Druckerordner und ermitteln Sie die exakten Treibernamen der dort eingerichteten Drucker (Bild 15), beispielsweise: Kyocera FS-C8500DN XPS OKI C7200 Bild 15 Bild 15 den exakten Treibernamen ermitteln Legen Sie für jeden dieser Treiber einen eigenen Personal Printer mit demselben Treiber an, verbinden Sie diesen mit dem Druckeranschluss vom Typ THINPRINT PRINTTOSTORAGE, und geben Sie ihn frei. Siehe hierzu das Beispiel in den Bildern 16 und Handbuch Personal Printing

21 Konfiguration Personal-Printing-Server Bild 16 Bild 17 Bild 16 Wählen Sie den Anschluss ThinPrint PrintToStorage für jeden Personal Printer Bild 17 Personal Printer mit nativem Treiber hinzugefügt Weitere Druckeranschlüsse anlegen (optional) Wenn Sie zusätzlich zum Personal Printer (Seite 19) weitere Personal-Printer- Druckerobjekte einrichten, kann es aus Performance-Gründen erforderlich sein, zusätzliche Druckeranschlüsse anzulegen um z.b. Druckaufträge parallel abarbeiten zu können. In diesem Fall wählen Sie beim Anlegen des Druckeranschlusses als Porttyp THINPRINT PRINTTOSTORAGE (Bild 18) und dann NEW PORT. Bild 18 Bild 18 Personal-Printing-Port hinzufügen: Porttyp ThinPrint PrintToStorage Personal Printing Handbuch 21

22 Konfiguration Personal-Printing-Server Im Konfigurationsmenü des neuen Anschlusses wählen Sie PERSONAL PRINTER und geben einen Portnamen ein (Bild 19). Bild 19 Bild 19 Personal-Printing-Port hinzufügen: Personal Printer wählen und Portname eingeben Zieldrucker einrichten Die oben eingerichteten Personal Printer (Seite 19) können Sie nun folgendermaßen in der Personal-Printing-Konfigurationskonsole wählen: Klicken Sie DRUCKER AKTIVIEREN (oberer Pfeil in Bild 12, Seite 16). Es öffnet sich der Dialog in Bild 20. Bild 20 Bild 20 Druckertyp wählen Lokaler Drucker Drucker, die lokal auf dem Personal-Printing-Server angelegt wurden in der Regel physische Netzwerkdrucker (zu denen via Standard-TCP/IP oder LPR/LPD gedruckt wird). Wählen Sie LOKALER DRUCKER (Bild 20). Sie können die Drucker durch Markieren auswählen (auch mehrere gemeinsam, wie in Bild 21). Wählen Sie keinen Personal Printer. Bild 21 Bild 21 lokal installierte Drucker für Personal Printing auswählen 22 Handbuch Personal Printing

23 Konfiguration Personal-Printing-Server Netzwerkdrucker Hier: in der Domäne (AD) freigegebene Drucker Damit Sie Netzwerkdrucker einrichten können, muss das Nutzerkonto hierfür Mitglied der Domäne (AD) sein (Seite 18). Wählen Sie NETZWERKDRUCKER (Bild 20). Es erscheint ein Fenster (Bild 22), mit dem Sie in der angegebenen Domäne nach Druckern suchen können, auch nach speziellen Kriterien. Sie können mehrere Drucker gleichzeitig markieren. Wählen Sie ausschließlich Drucker mit nativen Treibern (nicht die mit dem TP Output Gateway) bei V-Layern die Zieldrucker. Bild 22 Bild 22 freigegebene Drucker für Personal Printing auswählen (Beispiel) Ergebnis Die ausgewählten Drucker erscheinen anschließend in der MMC und erhalten zur eindeutigen Unterscheidung automatisch eine ID (linker Pfeil in Bild 23). Rechts von der Druckerliste können Sie IDs ändern oder Drucker wieder entfernen (rechter Pfeil in Bild 23): ID ändern. Die hier aufgelisteten Drucker, die Sie für Personal Printing ausgewählt haben, erhalten automatisch eine ID. Falls Sie diese ändern möchten, wählen Sie ID ÄNDERN und vergeben eine neue ID. Drucker deaktivieren. Hier können Sie Drucker, die Sie für Personal Printing ausgewählt haben, aus der Liste entfernen. Sie löschen damit keine Drucker, sondern deaktivieren lediglich Personal Printing für diese Drucker. Personal Printing Handbuch 23

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