Einführung. Rolf Weingartner, Präsident MRI Gruppe für Hydrologie Oeschger Centre for Climate Change Research Universität Bern.

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1 Einführung, Präsident MRI Gruppe für Hydrologie Oeschger Centre for Climate Change Research Universität Bern

2 Kapitel 13 der Agenda 21 (Rio 1992) Glück, Pech, Schicksal Einleitung

3 Quelle für Wasser Quelle für Energie Kap. 13: Bedeutung der Gebirge Quelle biologischer Diversität Erholung Mineralien Wald- und landwirtschaftliche Produkte Wichtiges Ökosystem; grundlegend für das Überleben des Globus Agenda 21, Kap. 13 Einleitung

4 Bodenerosion Verlust von indigenem Wissen Kap. 13: Schnelle Veränderungen Verlust von Lebensraum und genetischer Diversität Verbreitete Armut Anfälliges Ökosystem Erdrutsche Agenda 21, Kap. 13 Einleitung

5 Wichtiges Ökosystem Anfälliges Ökosystem Sofortiges Handeln ist notwendig! Sofortiges Handeln ist notwendig! Kapitel 13 - Betätigungsfelder: a) Wissen über das Gebirgsökosystem vertiefen und Strategien zur nachhaltigen Entwicklung erarbeiten b) Förderung einer integralen Entwicklung in Einzugsgebieten sowie alternativer Formen zur Sicherung des Lebensunterhalts Agenda 21, Kap. 13 Einleitung

6 ykapitel 13, Agenda 21 (1992) y2002: Jahr der Berge yab 2003: Mountain Day (UNO Generalversammlung) Mountain Day

7 The problem of hunger in mountains is getting worse. Harsh climates and the difficult, often inaccessible terrain combined with political and social marginality make mountain people vulnerable to food shortages. Mountain Day

8 90% der Gebirgsbevölkerung lebt in Ländern des Südens - davon 75% vom Hunger betroffen oder bedroht Mountain Day

9 Geographisches Institut Diskussion Mountain Day

10 Mountain Day

11

12 Wasser = Nahrung

13 Wasser = Nahrung

14 Wasser = Nahrung 6.6 Mia m 3 /a 6800 km 3 /a

15 Blaues und Grünes Wasser Rockström and Falkenmark (2005) Blaues Wasser Grünes Wasser.. in Flüssen Bewässerungslandwirtschaft.. 20% der globalen Nahrungsmittelproduktion.. Transpiration als Grundlage für den Nährstofftransport und damit für das Pflanzenwachstum.. Regenfeldbau.. 80% der globalen Nahrungsmittelproduktion Kohler, Hartwich

16 Blaues und Grünes Wasser Rockström and Falkenmark (2005).. in Flüssen Bewässerungslandwirtschaft.. 20% der globalen Nahrungsmittelproduktion Bedeutung der Gebirge für die Produktion von Blauem Wasser?

17 Tiefland Alpen Anteil Alpen Fläche: 15% Abfluss: 34% Wasserschloss Alpen - orographischer Niederschlag - günstige Saisonalität - Schnee und Eis - geringe interannuelle Variabilität Viviroli, Weingartner (2002)

18 Beurteilung der Wasserschlossfunktion der Gebirgszellen (0.5 Auflösung) Kaukasus Jahresabfluss unter 30 mm/a Hoher Atlas Taurus in Funktion - des Vorlandklimas (feucht, trocken) - Überproportionalität des Abflussbeitrags einer Gebirgszelle Viviroli, Dürr, Messerli, Meybeck and Weingartner (2007): in: Water Resources Research, Vol. 43

19 Beurteilung der Bedeutung der Gebirgszellen (0.5 ) für das Vorland Hoher Atlas Äthiopisches Hochland Rift Valley Mts. Jahresabfluss unter 30 mm/a Angolisches Hochland Drakensberge Viviroli, Dürr, Messerli, Meybeck and Weingartner (2007): in: Water Resources Research, Vol. 43

20 Beurteilung der Bedeutung der Gebirgszellen (0.5 ) für das Vorland Altai Pamir Tienshan Qilianshan Jahresabfluss unter 30 mm/a Viviroli, Dürr, Messerli, Meybeck and Weingartner (2007): in: Water Resources Research, Vol. 43

21 Hydrological significance of mountains Mountains and hills: overall outside the tropics arid regions Proportion of LAND SURFACE: 39% 40% 30% Proportion of RUNOFF: 44% 56% 67% Viviroli, Dürr, Messerli, Meybeck and Weingartner (2007): in: Water Resources Research, Vol. 43 Grosse Bedeutung der Gebirge für die Wasserversorgung der Tiefländer

22 Indus More than one-sixth of the world s population lives in glacier or snowmelt-fed river systems (Stern 2007) Grosse Anfälligkeit auf Klimaänderung

23 Szenarien zur Regimeveränderung im Alpenraum Schnee CC Wasser Nahrung aus: Weingartner 2007

24 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen Wasser Nahrungssituation Bevölkerungswachstum Quelle:

25 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen Grünes Wasser Wasser Blaues Wasser Nahrungssituation Gebirge Bevölkerungswachstum Nutzungsfragen: - Ober- und Unterlieger; - div. Wassernutzer Klimaänderung

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