Vitos Kurhessen gemeinnützige GmbH

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1 Vitos Kurhessen gemeinnützige GmbH BEGLEITETES WOHNEN BEHINDERTER MENSCHEN IN FAMILIEN (BWF) Vitos Kurhessen ggmbh Landgraf-Philipp-Straße Bad Emstal Anregungen zur Entwicklung eines Interviewbogens für das Erstgespräch mit Bewerberfamilien auf der Grundlage der Umfrage des Fachausschusses BWF der DGSP im Frühjahr Als Ergänzung zur Auswertung 2009 haben wir im Folgenden alle Fragen und Aspekte genannt/zusammengefasst, die von 11 Fachdiensten aus dem gesamten Bundesgebiet für relevant gehalten werden. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die Bezeichnung Klient als einen einheitlichen Terminus für Bewohner, Gäste, Leistungsberechtigte, etc. Einige Aspekte wurden inhaltlich/thematisch zusammengefasst, um eine bessere Übersicht zu bekommen, ohne damit den Aufbau des Erstgespräches determinieren zu wollen. ALLGEMEINE FRAGEN Wie haben Sie von der Familienpflege erfahren? Wer hat die Initiative ergriffen? Was hat Sie besonders angesprochen? Was sind Ihre Erwartungen und Wünsche? Erzählen Sie aus Ihrem Leben- von gelungenen Seiten wie auch von Schwierigkeiten: Wie sind Sie damit fertig geworden? Kennen Sie jemanden in der Verwandtschaft/Bekanntschaft mit einer psychischen Behinderung/Erkrankung: Wie erleben Sie das? Gibt es eine Erfahrung/ ein Ereignis in Ihrem Leben, welches Sie besonders beeindruckt/geprägt hat und die/das Sie gerne innerhalb des Betreuungssettings weitergeben möchten?

2 FAMILIE/NAMEN und KONSTELLATION Namen und Alter aller Familienangehöriger Adresse und sonstige Kontaktdaten Staatsangehörigkeit Religion Berufsausbildung Familienstand Aktuelle berufliche Situation/Tätigkeiten aller Familienmitglieder Arbeitgeber Freizeitbeschäftigung Zeiten regelmäßiger Abwesenheit Zeiten der Betreuung Sind alle Familienmitglieder über das Vorhaben BWF informiert? Kinder (aus einer oder verschiedenen Ehen/Beziehungen; Adoptiv- oder Pflegekinder; Alter; Schule; Ausbildung; Beruf; Aufenthalt/Wohnort der Kinder; Freizeitverhalten) Wünsche an den zu betreuenden Menschen in Bezug auf die Kinder Gibt es noch weitere Hausbewohner/Familienmitglieder (Personalien) sind diese über das Vorhaben BWF unterrichtet? Gibt es gesundheitliche Beeinträchtigungen auf Seiten der Familienmitglieder? WOHNSITUATION/ÖRTLICHKEIT Wie lange leben Sie schon an Ihrem Wohnort? Stadt; Kleinstadt; Dorf? Haus; Eigentumswohnung; Mietwohnung; Größe; Anzahl der Zimmer; Garten; Begehbarkeit des Hauses/der Wohnung etc. /behindertengerecht? Umgebung/Infrastruktur: Ärzte; Apotheke; Bahnhof; Geschäfte; Gastronomie; Kirche; Zimmer: Größe; Lage im Haus/in der Wohnung; Möblierung; sonstige Ausstattung (techn. Geräte); behindertengerecht? Möglichkeiten der Beschäftigung in Haus/Wohnung, Garten, im Ort? Sonstige Möglichkeiten/Besonderheiten bzgl. Wohnung/Haus/Ort? Rauch erwünscht/unerwünscht? Räumlichkeiten/Möglichkeiten zum Rauchen vorhanden?

3 VERKEHRSSITUATION Auto/Zweitwagen vorhanden? Welche Familienmitglieder haben einen Führerschein? Werden regelmäßige Fahrten, z.b. zum Einkaufen, unternommen? Öffentliche Verkehrsmittel/ Fahrdienste gegeben? KOMPLEMENTÄRE EINRICHTUNGEN/ SOZIALPSYCHIATRISCHE VERSORGUNGSMÖGLICHKEITEN Reha-Werkstatt Tagesstätte Selbsthilfegruppen Tagesgruppen Ambulante Gruppen Ambulanter fachärztlicher Dienst Sozialpsychiatrische Dienste Psychiatrische Zentren Allgemeinärzte Ambulante Pflegedienste FINANZIELLE SITUATION Regelmäßiges Einkommen Kindergeld Wohngeld Sonstige Einnahmen Mittleres Nettoeinkommen-Betrag Belastungen Bankverbindung

4 FAMILIENKULTUR Lebhafte oder ruhige Familie? Essgewohnheiten/ Besonderheiten, z.b. Diät u.ä./ Mahlzeiten am Wochenende? Alkoholkonsum? Religionsausübung? Vereinstätigkeiten? Wünsche in Bezug auf Privatsphäre? Familienfeiern; sonstige gemeinsame Aktivitäten? FREIZEITAKTIVITÄTEN und SOZIALKONTAKTE Aktivitäten während der Woche/am Wochenende? Urlaub? Kontakte zu Verwandten, Freunden, Bekannten, Nachbarn, Kollegen, Vereinsmitgliedern usw.? Haustiere? ZUM KLIENTEN Bereitschaft zu pflegerischer Tätigkeit/Grundpflege? Bereitschaft, Arzttermine für die Klienten sicher zu stellen? Bereitschaft zur Kontaktpflege zur Herkunftsfamilie des Klienten? Aufnahme von zwei Klienten möglich? Eltern (teil) mit Kind? Wie stellen Sie sich das Zusammenleben vor (Familienmitglied; Mitbewohner; Untermieter )? Alter; Geschlecht; Diagnose/ Alkoholerkrankung denkbar? ; Raucher; Religion; Lebhaft/zurückgezogen? Mithilfe im Haushalt usw. erwünscht/unerwünscht? Freizeitgestaltung: gemeinsam/getrennt erwünscht? Welche Freizeitgestaltung ist vor Ort möglich(vereine; Kirche usw)? Welche Gewohnheiten/Eigenheiten/Verhaltensweisen können oder wollen Sie nicht tolerieren? Weitere Erwartungen/Wünsche an den Klienten? Welche Rolle in der Betreuung würden Sie gerne einnehmen? Erwartungen/Wünsche an den Fachdienst Urlaubsbetreuungen möglich?

5 MOTIVATION Warum würden Sie gerne für das BWF arbeiten und einen Klienten aufnehmen? Welche Erfahrungen haben Sie im Umgang mit behinderten Menschen? BELEGUNGSMODALITÄTEN Welche Vorbereitungen sind nötig? Frühester Termin für die Aufnahme eines Klienten? Bewerbung bei anderen Trägern? FORMALITÄTEN Datenschutz: Einverständnis in Datenspeicherung und nutzung nach dem Datenschutzgesetz? Einverständnis zur Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses? Einverständnis in die Kooperation mit Fachdienst/gesetzlichen Betreuern bzgl. finanzieller Dinge den Klienten betreffend? Bereitschaft zum Erstellen eines jährlichen Erfahrungsberichtes? SONSTIGES Eindrücke des Fachdienstes: Wer führte das Gespräch? Situation während das Erstkontaktes Erster Hausbesuch: Wahrnehmungen/Eindrücke Familiendynamik Entscheidung über Eignung als Gastfamilie Planung der weiteren Vorgehensweise Für ausgewählte Gastfamilien: detaillierte Informationen zum BWF; Fachdienst; Datenschutz; Vertrag; Kostenträger; Bezahlung; Führungszeugnis etc.3

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