Rauchen in der Gastronomie Umfrage der Medizinischen Universität Wien

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1 Rauchen in der Gastronomie Umfrage der Medizinischen Universität Wien Sehr geehrter Gast! Das Rauchergesetz hat einige Aufregung mit sich gebracht. Über die tatsächliche Meinung der Kundschaft von Gaststätten ist bis jetzt erstaunlich wenig bekannt. Die Medizinische Universität Wien unternimmt daher eine Umfrage zur Zufriedenheit von RaucherInnen und NichtraucherInnen mit der aktuellen Gesetzeslage. Die Umfrage ist anonym (vertraulich). Die Daten werden wissenschaftlich ausgewertet. Für Ihre Teilnahme wären wir Ihnen dankbar! Ich bin männlich: Ich bin weiblich: Ich bin Jahre alt. Ich bin NichtraucherIn: Ich habe früher geraucht: Ich rauche täglich: Zigarette(n) gelegentlich: Pfeife Zigarre Zigarette(n) pro Woche Belästigung durch Tabakrauch: Der Geruch von Zigarettenrauch in Haaren und Kleidern stört mich. ja nein Zigarettenrauch während des Essens stört mich. ja nein Wenn ich gemütlich länger im Lokal bleiben möchte, stört mich Zigarettenrauch. ja nein Zigarettenrauch vertrage ich nicht, macht mir gesundheitl. Probleme. ja nein Ich habe Verständnis für Menschen, die in Gaststätten rauchen wollen. ja nein

2 Wenn ich ausgehe, bevorzuge ich: Nichtraucherlokale Die Nichtraucherzone von Lokalen mit Trennung Raucher/Nichtraucherbereich Die Raucherzone von Lokalen mit Trennung Raucher/Nichtraucherbereich Raucherlokale Mir ist der Lokaltyp (Raucherlokal/Nichtraucherlokal) egal Zur österreichischen Gesetzeslage: In Gaststätten sollte wie in vielen anderen Ländern auch generell Rauchverbot herrschen. ja nein Der Schutz der Gesundheit sollte Vorrang vor dem Rauchen haben. ja nein Das österreichische Gesetz zur Eindämmung des Zigarettenrauchens ist ausreichend. ja nein Danke, dass Sie an unserer Umfrage teilgenommen haben!

3 Koch Peter, Hutgrabner Christoph-Silvester, Smolle-Jüttner Freyja-Maria, Egger Josef: Ergebnisse einer Befragung von 518 Gästen in Lokalen der Steiermark (36% Raucher) 62% für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten (40% der Raucher) 91% belästigt 29% gesundheitliche Probleme 67% Verständnis für Raucher (54% der Nichtraucher) 19% bevorzugen Raucherzonen Widerlegt: Mehrheit der Lokalbesucher sind Raucher Raucher bevorzugen generell Raucherlokale Nichtraucher sind intolerant Bewiesen: Tabakgesetznovelle 2008 unterstützt das Suchtverhalten der Raucher

4 Belästigung, Risikobewusstsein und Einstellung zum Tabakgesetz bei Aktiv und Passivrauchern in der Wiener Gastronomie c.m. GASSER Maria-Anna & c.m. SCHWARZ Karoline Abt. f. Präventivmedizin (Leiter: NEUBERGER Manfred) c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

5 Zur Erhebung: Befragt wurden 1590 Personen Frauen: % Männer: % 52% NR 10% GR 38% R c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

6 Altersverteilung: Jahre Mittelwert: 32,5 Standardabweichung: 12, c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

7 Befragungen in insgesamt 81 Lokalen (Cafés, Bars, Discos, Restaurants, ), davon: R Lokale: % NR Lokale: % Gemischte Lokale: % c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

8 1. Belästigung durch Tabakrauch 91% 9% c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

9 c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

10 2. Lokaltyp c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

11 Sollte in Gaststätten generelles Rauchverbot herrschen? NR GR R c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

12 Das österreichische Gesetz zur Eindämmung des Zigarettenrauchens ist ausreichend? Ja: % Nein: % c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

13 c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

14 Sollte der Schutz der Gesundheit Vorrang vor dem Rauchen haben? Ja : % Nein: % c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

15 Wir bedanken uns herzlich für Ihre Aufmerksamkeit! c.m. GASSER und c.m. SCHWARZ

16 PM10 µg/m³ Wien Taborstraße, Währinger Gürtel 50 µg/m³ PM10 EU: 35 Überschreitungen A: 25 Überschreitungen pro Jahr zulässig

17 Februar 2011 Moderne Lüftungsanlage schafft ab 4 Uhr Außenkonzentrationen Ab 9 Uhr steigt die Belastung wieder PM2.5/PM10 Lokal 0,9 Straße 0,7 Mittelwert (µg/m³) Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag 12-24h 0-14h 447,2 258,3 282,8 82,7 35,9 31,9 17,1 5,4 NM VM NM VM NM VM NM VM

18 µg/m³ PM Februar 2011 Nichtraucherbereich, durch Glastür abgetrennt türnahe: abendliche Spitzen wie im Raucherbereich türfern: So Mo Di Mi Do Fr Sa So

19 Feinstaubbelastung durch Passivrauchen in Wiener Gastronomiebetrieben C.M. Herbert Pletz Prof. Dr. Manfred Neuberger Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien

20 Studiendesign Zeitraum 02. Februar bis 17. Oktober unangekündigte Messbesuche in 112 Lokalen knapp 90% der Lokale in Bezirken 1 9 => Wiener Innenstadt gut repräsentiert Messungen zw. 13:00 u. 04:00h Dauer einer Messung (pro Bereich) gut 20min Ausschlusskriterium: keine Besucher

21 Lokaltyp nach Eigendefinition

22 Lokaltyp bei Lokalaugenschein

23

24

25

26 Statistik: [PM] nach Raucherkohorten

27

28 Statistik: [PM] in NR Bereichen

29

30 ...weitere Ergebnisse... bezüglich [PM] der NR Bereiche: keine signifikanten Unterschiede in Abhängigkeit von Teelichtern keine signifikanten Unterschiede in Abhängigkeit vom Vorhandensein offener Fenster u. Türen bezüglich Außenluftwerten: keine signifikante Korrelation mit [PM] in R Bereichen signifikante Korrelation mit [PM] in NR Bereichen

31 Zusammenfassung Tabakrauchen erhöht [PM] dort, wo geraucht wird. Tabakrauchen erhöht [PM] auch in Räumlichkeiten, die an jene angrenzen, in denen geraucht wird. Nur wo nicht geraucht wird, hat auch Außenluft [PM] einen Einfluss auf Raumluft [PM], allerdings belastet Passivrauchen deutlich stärker! Verstöße gg. Tabakgesetz waren 2010 bei Lokalen mit Geschäftsfläche zw. 50 u. 80 m² gehäuft zu beobachten. beste Luftqualität in reinen NR Lokalen

32 USA Cancer Society Study Luftqualität Aktiv R. Passiv R. > 1 Mill. Teilnehmer : 1982 bis laufend

33 Das Risiko Starke Raucher inhalieren mehr als 100 mg pro Tag und haben etwa ein doppeltes Risiko für Herztod RR ,000 10, ,000 µg/d

34 Die Belastung Das Risiko unterscheidet sich zwischen sauberen und schmutzigen Städten in den USA um ca. 10%

35 Die Belastung in Wien Wien AKH 1 Stunde / Tag 8 Stunden / Tag

36 PM10 - Nik (µg/m³) y = x R 2 = PM Oberfl - Nik Nik Oberfl y = 10.76x R 2 = Nik

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