Bildgebung bei Patienten mit Polytrauma und Schädel-Hirn- Trauma

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1 Bildgebung bei Patienten mit Polytrauma und Schädel-Hirn- Trauma Katrin Eichler

2 Brauchen wir eine Bildgebung als Primärdiagnostik?

3 Follow-up und auch zur Therapieentscheidung

4 Schädel Röntgen obsolet

5 (10 Min/Bild) Schlechte Auflösung Scanzeit: Wenige sec

6 CT Kontrastmittel????

7

8

9 MRT Hoher apparativer Aufwand Nicht als primäre bildgebend Untersuchung in der Akutsituation geeignet Bei Patienten mit neurologischen Störungen ohne pathologischen CT Befund Sonographie Transfontanellar (bis 18 Monate) CAVE: raumfordernde kalottennahe Blutung Veränderungen in der hinteren Schädelgrube

10 Schädel und HWS

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21 initial

22 4 Stunden später

23 4 Stunden später

24 8 Stunden später

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26 67 66 KB

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28 SHT Jugendliche und Erwachsene sehr ähnlich SHT Säuglinge und Kleinkinder unterschiedlich Unterschiedliche Kopf-Körper-Proportionen Altersabhängige metabolische Voraussetzungen Spezielle Verletzungsmechanismen

29 Bei nicht bewusstlosen Kindern erfolgt die Indikationsstellung zum Schädel-CT differenziert. Sorgfältige Beobachtung unter stationären Bedingungen über Stunden oder Schädel-CT mit Strahlen- und ggf. Narkoserisiko

30

31 Warum nicht nur low-dose fahren?

32 Multidisciplinary Approach Pediatric Surgery & Intensive Care Radiology Neurosurgery Maxillofacial Surgery Ophtalmology Anesthesiology Trauma Surgery 10-year-old boy

33 Wenn man keinen Radiologen hat =Teleradiologie!!! Bereitstellung radiologischer Dienste für einen entfernten Ort Jegliche Fernübertragung radiologischen Bildmaterials Allgemein die Telekommunikation innerhalb des radiologischen Gebietes

34 Anforderungen an die Organisation Einweisung für das beteiligte Personal (Standardisierte) Untersuchungsprotokolle werden geführt Strahlenschutzanweisung liegt vor Das Erscheinen des Teleradiologen am Ort der Untersuchung ist möglich

35 Genehmigung zur Teleradiologie Teleradiologie muss (von zuständiger Stelle) genehmigt werden, wenn organisatorisch bedingte Ausnahmesituationen an Wochenenden, Feiertagen und zu Nachtstunden bei grundsätzlicher Versorgung durch fachkundigen Arzt am Untersuchungsort den Einsatz der Teleradiologie bedingen Teleradiologie kann zur Schließung regionaler Lücken in der radiologischen Versorgung, wenn keine fachkundige Versorgung am Untersuchungsort zu ermöglichen ist, genehmigt werden. Bedürfnis zur Teleradiologie muss begründet werden

36 Teleradiologie: Technik - Überblick DICOM DICOM-Client Mail Server pop3 Archiv Dicom Server DICOM Protokoll WEB Server https Browser

37 Teleradiologie via DICOM Firewall Mail Server pop3 DICOM- Client Bilder auswählen Empfänger auswählen senden Archiv Dicom Server Bildkompression Verschlüsselung Digitale Signatur

38 Teleradiologie via DICOM pop3 Mail Server Gateway Client Firewall Signaturcheck Entschlüsselung Dekompression

39 Dicom Vor- und Nachteile Kein Web-Server, kein Router, keine Einrichtung einer VPN-Verbindung nötig Langsamere Bildübertragung, Upstreamraten max. 192 kbit/s oder 384 kbit/s teuer ad hoc Übertragung möglich der DRG standardisiertes Gateway Datensicherheit durch Verschlüsselung und Signaturverfahren Bildauswahl nur vom Sender, Empfänger hat keinen Zugriff Keine Telekonferenz möglich

40 Teleradiologie via Web-Server Firewall Archiv Dicom- Server DICOM Protokoll Router WEB Server https Browser- Client Authentifizierung beim Router Aufbau eines VPN https anwählen Authentifizierung beim Web-Server Bilder auswählen + downloaden

41 Web-Server: Vor- und Nachteile Zentrale Speicherung aller Bilder auf Web-Server Zugriff auf alle Bilder, eigene Selektion Rechteverwaltung durch Administrator Setzt aufwendige Administratortätigkeit voraus Schnelle Bildübertragung durch hohe Downstream, 3 MB und mehr DSL-Übertragungsraten und lossy / lossless Auswahl Keine teuren Upstream DSL-Kosten nötig Kosten beim Empfänger Sicherheit VPN Ipsec und SSL- Verschlüsselung Paralleles Arbeiten möglich

42 Konzept Uniklinikum Frankfurt DICOM-Send auf Web-Server Start der Teleradiologie: Anfang 2008 Teleradiologische Partner: 9 Kliniken in ganz Hessen Allein im Januar 2010: 1060 Studien übermittelt

43 Vielen Dank

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