Page 1. Präsentationstechnik und Rhetorik. Übersicht. Aufgaben einer mündlichen Präsentation

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1 Präsentationstechnik und Rhetorik Clemens H. Cap Lehrstuhl Informations- und Kommunikationsdienste Universität Rostock Übersicht Aufgaben der mündlichen Präsentation Aufbau eines Vortrags Stimme & Sprache Spezielle Probleme Vorbereitung Abschlussübung & Diskussion Aufgaben einer mündlichen Präsentation Vermittlung von Informationen Erfahrungen Einschätzungen Diskussion Übersichten Technische Details Formales Vorgehen Komplizierte Dinge Gut geeignet Schlecht geeignet Page 1

2 Spezielle Situation mündlicher Präsentationen Aufmerksamkeits-Spanne 6 min Denk-Geschwindigkeit aufgezwungen Sozialer Druck Nervosität Zeitrahmen Diskussion & Fragen möglich Feedback an Vortragenden Alternative Unterrichtsformen möglich Klassische Inhaltselemente Orientierung, Inhalt und Abschluß Wer trägt vor? Titel Thema Intention Übersicht Orientierungs elemente Hauptteil Wertung Fortsetzung Rückblick Inhalt Abschlußelemente Aufbau im Grossen Der traditionelle und bewährte Ansatz Titelfolie Übersicht Hauptteil Schluss Nicht originell - nicht falsch Als sicherer Weg sehr empfohlen Page 2

3 Aufbau im Kleinen Logisch sequentiell Ursache - Wirkung Messung - Erklärung Temporal sequentiell Zuerst - dann Den Zuhörer durch den Vortrag begleiten Hierarchisch Gliederung in Unterpunkte Stimme Das Medium des Vortrags Das beste Training ist die eigene Stimme zu hören Stimmwirkung im Saal proben Die wichtigsten 5 Faktoren sind Tempo Atemtechnik Lautstärke Deutlichkeit Hochsprache Die Körpersprache Ist sie wirklich wichtig? Aspekt 1: Wird der Redner als sympathisch empfunden? Aspekt 2: Wird die Information behalten? Inhalt Mimik und Gestik Einflußfaktoren Körpersprache Stimme Frage: Welche Gewichtung haben die Faktoren? Page 3

4 Die Körpersprache Bedeutung für Sympathie des Sprechers Inhalt 7% Mimik & Gestik 55% Stimme 38% Die Körpersprache Bedeutung für das Behalten der Info Mimik & Gestik 40% Inhalt 30% Stimme 30% Fazit ist -ob man es akzeptiert oder nicht- Körpersprache ist oft wichtiger als die Fakten Form kann nicht getrennt werden von Inhalt Page 4

5 Körpersprache Kongruenz körpersprachliche und verbale Aussage Gute Körperhaltung verbindet mit dem Publikum zeigt, ob sich der Vortragende (Prüfling) wohl fühlt wirkt auf das eigene Empfinden zurück Einseitige Interpretationen sind gefährlich Kongruenz Ich habe verstanden, was Sie gesagt haben Kongruenz Ich habe einen angenehmen Tag hinter mir Page 5

6 Sprache Sich bewußt machen, was man sagt Begriffsverständnis klären Ggf. Glossar erstellen Dann mit einheitlicher Terminologie arbeiten Cache Größe 14 Wörter Keine Schachtelsätze Nebensätze an den Schluß Besondere Probleme Eine kleine Auswahl Schriftliche Unterlagen Zeit Nervosität Peinlicke Pahnen Schriftliche Unterlagen Aufgabe der Unterlagen Enthalten Technische Details Literaturhinweise Aufwendige Skizzen Wann teilt man Unterlagen aus? Nicht wörtliche Mitschrift Page 6

7 Zeit Problem der Aufmerksamkeits-Spanne Einbeziehen der Zuhörer Fragen Persönliche Betroffenheit Blickkontakt Zeit realistisch proben Anpassung vorsehen UhrnebendemPult Die Folie in der Hinterhand Weitere Folien in der Hinterhand haben Antwort auf Zwischen- & Diskussionsfragen Material, wenn die Zeit reicht Einflechten in der Diskussion Zeichen von guter Vorbereitung, fachlicher Kompetenz und vortragstechnischer Flexibilität Analog: Folien zum Überspringen vorsehen Nervosität... ist natürlich aber hinderlich Bester Weg: üben, üben,üben Der Vorbereitungs-Trick Der Pausen-Trick Der Atem-Trick Der Bleistift-Trick Die Manuskript-Falle Die Fragen-Falle Page 7

8 Peinlicke Pahnen... geschehen einfach Abhilfe: Vorbeugen & Ruhe bewahren Unauffällig überspielen oder ansprechen Keinesfalls verstecken Auswege Kurz pausieren Publikum um Hilfe bitten Problem thematisieren Humorvolle Bemerkung Letzte Aussage kurz wiederholen Vorbereitung Mind Map Zettelmethode Gliederung Ausarbeitung Technische Hilfsmittel Probesprechen Schluss & Einleitung Was muss ich wissen? Zur Vorbereitung Wer hört mir zu? Welche Vorkenntnisse setze ich voraus? Welche Erwartungen haben die Zuhörer? Welche Intentionen habe ich? Wie lange soll der Vortrag dauern? Gibt es eine Diskussion? Page 8

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