Leichtathletik INFORMationen

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1 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 Freunde der Leichtathletik und Vereinigung Ehemaliger Leichtathleten Team-EM Quo Vadis LA? + Düsseldorf kommt zurück + Reminiszenzen an die EM Treffen in Tangermünde

2 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 2 Willkommen als neue Mitglieder! Lutz Gaßdorf (Hannover), Nadine und Georg Manke-Reimers (Schriesheim), Hans-Joachim Scheer (Solingen), Herbert E. Müller (Grevenbroich), Dieter Reinke (Essen), Peter Wittke (Meinersen), Gisela Wittke (Meinersen), Gerda Köppe (Wolfsburg), Heinrich Köppe (Wolfsburg), Carmen Clauss (Welzheim), Uwe Becker (Wolfsburg), Harald Eifert (Erkelenz) Für Spenden danken wir herzlich! Sepp Anthofer (Essen), Otmar Müller (Erdmannshausen), Karl Grünsfelder (Lübeck-Travemünde), Alfred Maasz (Karlstadt), Hans-Georg Peukert (Karlsruhe), Hanns-Dieter Lang (Berlin), Klaus-Dieter Moritz (Weyhausen) Impressum Herausgeber: Förderverein Freunde der Leichtathletik e.v. Geschäftsstelle: Alfred Maasz Am Steinlein 2b, Karlstadt Tel.: , Fax Internet: stets aktuell: die FREUNDE auf facebook Spenden und Anzeigen sind willkommen. Die aktuelle Anzeigenpreisliste kann bei der Redaktion angefordert werden. Bankverbindungen: Sparkasse Mainfranken IBAN: DE BIC: BYLADEM1SWU Kto-Nr , (BLZ ) Erscheint viermal jährlich, jeweils zum Quartalsende. Der Bezug dieser Zeitung ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion (V.i.S.d.P.): Peter Busse, Dr.-Gemmert-Straße 24, Ratingen Telefon: (02102) Für Beiträge, die mit Namen oder Initialen gekennzeichnet sind, ist der Verfasser verantwortlich. Gesamtherstellung: jva druck+medien Möhlendyck 50, Geldern Telefon: Internet: Titelseite: Das neue Gesicht des Erfolges bei der Team-EM 2014: Timo Benitz (LG Farbtex Nordschwarzwald), dem nicht nur das Kunststück gelingt, sein Luft- und Raumfahrttechnik-Studium und den Spitzensport unter einen Hut zu bringen, sondern der in dieser Saison alle verblüfft. Mit seinem Spurtsieg über 800 m und den zwölf Punkten von Braunschweig leistete er einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtsieg der deutschen Mannschaft (371) vor dem lange Zeit auf Augenhöhe agierenden Team aus Russland (359,5). Der Russe Stepan Poistogov landete auf dem zehnten Platz und buchte damit nur drei Zähler auf deren Punktekonto. Titelfoto: Dirk Gantenberg Liebe Freunde der Leichtathletik, liebe Leichtathletikfreunde, Twitter, facebook, Instagram oder die weite Welt des Internets sind ein Teil der Neuen Medien. Sie begegnen uns zunehmend, bei leichtathletik.de, leichtathletik.tv oder der facebook-seite der Freunde. Dank dieser neuen Medien sind wir stetig auf dem Laufenden. Sicherlich fragt sich der ein oder andere: wozu? Haben wir dadurch schon ein Mitglied gewonnen? Nein, können wir nicht behaupten, aber das ist auch nicht der Sinn und das Ziel der neuen Medien. Sie haben die Aufgabe, interessierte Menschen schnell und zuverlässig zu informieren. Mindestens jeder Zweite im Stadion hat heute ein Smartphone und kann damit diese Angebote nutzen. Bei der Team-EM in Braunschweig, konnte man auf den Seiten der Aktiven keine 2 Minuten nach der Siegerehrung erste Fotos sehen und die Freude über ihren Erfolg. Bringt uns das weiter? Wenn ich sehe, dass wir durch unsere derzeit weit über Fans auf facebook momentan eine Reichweite von ca Menschen haben, die innerhalb weniger Sekunden einen neuen Beitrag sehen können, ist das zielführend. Nämlich dahin gehend, dass die FREUNDE im Gespräch sind und wahrgenommen werden. Bei den neuen Medien geht es an erster Stelle um die Präsenz und das Aufzeigen unserer Aktivitäten. Viele unserer Mitglieder kennen und nutzen inzwischen leichtathletik.de und leichtathletik.tv; sie haben es geschafft, die Leichtathletik zurück in die Wohnzimmer zu bringen. Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten nehmen sich lieber dem hoch dotierten Fußball oder gar dem Berufsboxen an, anstatt der Leichtathletik. Auch wenn wir uns an Übertragungen aus Braunschweig, Ulm und Zürich erfreuen dürfen mit der WorldWideWeb-Welt erreichen wir mehr Menschen und vor allem: überall. Skepsis einer Generation, die vor den heutigen Medien andere Informationsquellen kennengelernt haben, ist verständlich, aber die Uhr kann man nicht anhalten. Nichts ist schneller und informativer als das heutige Internet. Natürlich besteht - wie bei der Presse auch z. B. die Gefahr der Verbreitung von Unwahrheiten, aber unsere Leichtathletik-Gemeinde ist davon wenig tangiert. Oft höre ich: Ich bin doch viel zu alt dafür, was soll ich denn damit? Nein, es gibt keine Altersbeschränkung für neue Medien. Jeder kann sie für sich nutzen, man muss nur bereit dazu sein. Da freut es mich, wenn ich höre: Das was Du mir gestern Abend gezeigt hast, habe ich gleich heute Morgen beim Frühstück ausprobiert und den anderen erzählt. So funktioniert reale Kommunikation in Verbindung neuer Medien! Zum guten Schluss lasst mich, den Liebhaber der neuen Medien, sagen, nichts ist wichtiger als der Kontakt und die Kommunikation von Mensch zu Mensch! Also, lebt die wahren Freundschaften und nutzt das Medium Internet zur Erweiterung dieser Kommunikation! Euer Markus Schnorrenberg Kooptiertes Vorstandsmitglied Neue Medien

3 3 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 Wir über uns Geburtstage Wir trauern um unser Mitglied Ursula Möller (Hannover) Siegfried Kühnert Gartenstr. 13, Ostelsheim Inge Abbing Erkelenzer Straße 12, Köln Werner Roth Hochstiftstraße 2, Rheinzabern Ingrid Bartels Berlepschstraße 11, Eichenzell Gerhard Adams Sedanstraße 8, Düsseldorf Hans Schneberger Holunderweg 8, Mainz Hanns-Dieter Lang Orchideenweg 131 A, Berlin Wilhelm Braun Loorweg 167, Köln Fredy Schäfer Paul-Schneider-Str. 1, Koblenz Sven Kuus Danziger Straße 28, Rastede Richard Rzehak Bergstr. 15a, Effeltrich Heinz Fütterer Olympiaweg 11, Elchesheim-Illingen Kurt Koßmann Altvaterstr.7, Berlin Erwin Rixen Möllner Landstr. 54 d, Oststeinbek Erna Borm Hubertusring 13, Wolfsburg Anton Diehl Mannheimer Str. 6, Bensheim Siegward Siebe Stemwederberg Str. 45, Stemwede-Wehdem 2. Liesel Westermann-Krieg Dietrichstraße 42, Hannover 3. Roland Günther Stedebrink 1, Hannover Frank Schiedt Poggendiek 34, Hannover Peter Hajek Allerstraße 8, Wolfsburg Uwe Seeler Rugenbarg 14, Norderstedt Uwe Steffens Ham-Barg 1, Alfstedt Martin Schuler Pfauenweg 3, Balingen-Weilstetten Elle Freudenberger Wielandstr. 38, Ulm Hartwig Gauder Lessingstr. 12, Erfurt Bruno Hidding Bergweg 5, Roßdorf Helga Fricke Scharbeutzer Str. 141A, Hamburg Claus Hollstein Hagenstr. 21, Berlin Wilfried Jahn Laerstraße 67a, Bochum Herbert E. Müller Buckaustr. 69, Grevenbroich Werner Bauer Speckmannweg 1, Düsseldorf Adolf Drews Häuslegarten 28, Radolfzell Wolfgang Bartels Freudenthaler Stra0e 59, Taunusstein 3. Wolfgang Hofer Kernenblickweg 6, Ostfildern Frank Horner Friedrich-Wolf-Straße 58, 9127 Chemnitz Jürgen Mallow Graben 33-41/4/13, A-3003 Gablitz Helmut Thumm Plieninger Str. 28, Filderstadt Eckardt Schlange Hochgrevestraße 6, Goslar Horst Weustenhagen Holsteinstr. 4, Köln Klaus Schneider Buchenstraße 31, Putzbrunn Rita Girschikofsky Freytagstraße 18, Hannover Klaus Degreif In den Weingärten 53, Oppenheim Walter Eichhorn Sigehardstraße 31, Lorsch Marion Poppen Allerstraße 27, Oyten 82 Oktober 2014 November 2014 Dezember Gertrud Wieser Fallbacherstraße 3, Bad Reichenhall Ingrid Eilers Wiesenweg 39, Norden Herbert Bühn Zum Forst 11, Dülmen Hasso Kornemann Schulstraße 31, Dorfmark Ingrid Langner Zieglerhof 6, Hannover Peter Adolf Beer Bahnhofstr. 20A, Altdorf Alfred Berck Ludwigshöherstr. 21a, München Wolfgang Völling Schlesierring 2, Königslutter Waltraud Köster Alte Dorfstraße 38, Stemwede Manfred Boersch Caldenhof 9, Hamm Klaus Habelt Oedenberger Str. 60, Nürnberg Wilhelm Michaelis Rauher Dorn 8, Dortmund Peter Mohr Rhiemsweg 85 D, Hamburg Helga Will Hof Möglin, Krummwisch Ilse Bechthold Am Hopfgarten 1, Frankfurt Josef Hiergeist Dr.-Zacher-Str. 13, Plattling Annelie Wilden Kolpingstraße 36, Bergisch Gladbach Holger Flaßnöcker Auf dem Bauloh 15b, Hagen Werner Freytag Pleiser Dreieck 34, St. Augustin Wolfgang Fricke Scharbeutzer Str. 141A, Hamburg Klaus Haas Herzogstraße 25, Leverkusen Uwe Scholz Am Dorfteich 6, Husby Jürgen Illig Marktstr. 39, Kandel Wilhelm Köster Erlenstraße 12, Sulingen Karl-Heinz Hupfeld Ellerholde 34, Reinbek Harald Erben Frankenring 5, Kipfenberg Hubert Otte Breslauer Str. 2, Cölbe Herbert Mohrmann Dorfstraße 6, Alfstedt Josef Pohl Haydnstr. 7, Balingen Erik Handschumacher Gabainstr. 21, Berlin Karl Heinz Bruser Am Solpertsgarten 17, Langenfeld August Schimpf Etanger Straße 5, Edenkoben Dieter Bobzin Adolfstraße 5a, Cuxhaven Gerhard Jussli Königsberger Straße 89, Bad Dürkheim 18. Willi Neermann Zwischen den Gärten 32, Porta-Westfalica 18. Horst Grischy Weinstr. 18, Bübingen Hans-Ludwig Grüschow Stoltzestraße 75, Neu-Isenburg 22. Guido Müller Dresselstr. 13, München Hans Gaßdorf Steinfeldstr. 10, Hannover Gerhard Dotzauer Am Wittenborn 44, Hann. Münden 30. Theo Rous Stadtmauer 9, Alpen 80

4 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 4 Genuss der kurzen Wege Laura Jokeit (TV Wattenscheid) sammelte ihre ersten sportlichen Erfahrungen als Leistungsschwimmerin, doch nur Kachelzählen war ihr auf die Dauer zu langweilig. Daher beschloss die inzwischen 18-jährige Wurfspezialistin vor sechs Jahren die Sportart zu wechseln und landete bei der Leichtathletik. Ich bin ein recht kommunikativer Mensch. Eine Unterhaltung mit anderen ist beim Schwimmen nicht möglich, daher habe ich meinen damaligen Schritt nie bereut, betont die sympathische Nachwuchs-Leichtathletin. Auch in sportlicher Hinsicht soviel lässt sich jetzt schon sagen - lohnte sich für sie der Wechsel ins Leichtathletik-Lager. Bei der internationalen Junioren-Gala am 5. Juli in Mannheim beförderte die letztjährige deutsche U 20-Meisterin den 4 kg schweren Eisenball im Kugelstoßen auf ausgezeichnete 16,10 m und übertraf damit die Qualifikationsnorm für die U 20-Weltmeisterschaften vom 22. bis 27. Juli in Eugene (USA) um 60 Zentimeter. Mit der WM-Teilnahme geht für mich ein Riesen-Traum in Erfüllung. Allerdings ist meine Technik noch nicht optimal, sodass einige meiner Stöße oft nur Zufallstreffer sind, erläutert die Schülerin von Wattenscheids Trainerin Simone Lüth. Dass sich Laura momentan auf solch einem hohen Leistungsniveau befindet, grenzt an ein kleines Wunder. Krankheitsbedingt musste sie nämlich 2013/2014 eine fünfmonatige Wettkampf- und eine achtmonatige Trainingspause einlegen. Erst am 27. Januar konnte sie mit ihren Vorbereitungen auf das U 20-WM-Jahr beginnen. Ich habe anfangs durch meinen Trainingsrückstand meine Kraft nicht richtig auf die Kugel bekommen. Vieles ist bei mir zurzeit auch noch Kopfsache, aber ich arbeite mit meiner Trainerin zurzeit daran, unterstreicht die selbstbewusste Wattenscheiderin. In der Teambroschüre der deutschen Mannschaft zur U 20- Weltmeisterschaft gibt die Kugelstoßerin Laura Jokeit als Vorbild eine Mehrkämpferin an: die Siebenkampf-Weltmeisterin Sabine Braun (Tokio 1991 und Athen 1997), heute Nachwuchstrainerin beim TV Wattenscheid, die als erste deutsche Leichtathletin an fünf Olympischen Spielen teilnahm. Fotos: Klaus-Peter Jokeit Apropos Kopfsache. Laura Jokeit hat es nicht nur in den Armen, sondern ist auch ein schlaues Köpfchen. Im Rahmen der Wurfhauseinweihung des TV Wattenscheid am 23. Mai auf einem Nebenplatz des Lohrheidestadions zeichnete sie Jürgen Dieberg von der Sparkasse Bochum zusammen mit Elmar Stumpe, dem Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Westfalen, im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Sparkassen- und Giroverbandes als Eliteschülerin des Sports aus. Als sie von Moderator Michael Ragsch bei der Ehrung gefragt

5 5 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 Bei der Juniorengala in Mannheim erzielte nicht nur Laura Jokeit eine PB, sondern auch Alina Kenzel (l.). Als Belohnung gab es die ersehnten Tickets zur WM in den USA. wurde, ob sie denn eher im Sport oder in der Schule Elite sei, antwortete sie selbstbewusst: In beiden Bereichen! Hinterher relativierte die angehende Abiturientin der Maria- Sibylla-Merian-Gesamtschule, die zielstrebig, offen und fair ist, ihre Aussage ein wenig: Ich komme in der Schule gut zurecht, aber es gibt sicherlich noch Bessere als ich. Laura Jokeits Lieblingsfächer sind Sport, Mathematik und Italienisch. Die von ihr favorisierte Fremdsprache steht ganz oben auf ihrer Fächer- Hitliste, weil sie in den letzten Jahren in den Ferien immer Im Sportinternat des Olympiastützpunktes Westfalen/ Bochum fühlt sich die angehende Abiturientin, wie in einer großen Familie und auch die Ernährung mit viel Nudeln, Fisch und Gemüse stimmt. Zur Entspannung zeichnet die 1,80 m große Athletin (ca. 80 kg) gerne, spielt Gitarre oder trifft sich mit den anderen Internatsschülern zum Tischtennis-Spielen oder Kickern. Laura Jokeit, die das Diskuswerfen (Bestweite 45,86 m) zugunsten ihrer Kugelstoß-Ambitionen vorerst zurückgestellt Mitte Juni bei der U 23-DM in Wesel war Laura nur Fünfte geworden, aber ihr Vorbild Sabine Braun schaute dennoch zufrieden. Fotos: Peter Busse wieder gen Süden gereist ist. Zudem ist mit der italienischen Kugelstoßerin Julika Nicoletti befreundet. Dass Laura Jokeit den Spagat zwischen Schule und Sport immer besser meistert, führt sie auf ihren Wechsel zum TV Wattenscheid zurück. Die Wurfspezialistin wuchs im hessischen Herborn auf. Diese Stadt im Lahn-Dill-Kreis setzt sich aus einer Kernstadt und mehreren Stadtteilen zusammen. Dadurch war Laura Jokeit ständig auf Achse und kam praktisch nur zum Schlafen nach Hause. Der Stress war groß. Ich hatte Fahrzeiten von vier Stunden am Tag. In Wattenscheid habe ich nun optimale Bedingungen und kurze Wege. Diese Top-Voraussetzungen will ich in Top-Leistungen umsetzen, unterstreicht die letztjährige Neunte der U 20-EM. Die zusätzlich gewonnene Zeit will Laura Jokeit vornehmlich für die Schule und für die Regeneration, die bei ihr in Herborn zu kurz kam, nutzen. hat, entdeckte ihr Herz für die Wurfdisziplinen bereits in der Grundschule und im Rahmen von Mehrkämpfen. Ihre große Stärke ist die Schnellkraft. Davon möchte die zielstrebige Wattenscheiderin auch in Zukunft profitieren. Beim Formulieren von langfristigen Zielen gibt sie sich jedoch vorsichtig. Ich möchte mich durch gute Leistungen in diesem und im nächsten Jahr für die Bundespolizei empfehlen. Wenn ich dort nach dem Abitur einen Platz erhalten werde, kann ich ganz anders planen können. Schließlich gehört zu Topleistungen und das erfährt Laura momentan in Wattenscheid auch ein Top-Umfeld. Peter Middel

6 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 6 Ein Denkmal für Theo van de Rakt Als der Steuerberater Theo van de Rakt 2011 in Hertogenbosch verstarb, hinterließ er den Vrienden van de KNAU die Rechte an zehntausenden von Fotos aus der Welt der Leichtathletik, aber auch tausende von aufgezogenen schwarz-weiß Abzügen im Format 18 x 24 cm. Einige hundert Aufnahmen davon haben den Weg zu den Freunden der Leichtathletik gefunden. Theo van de Rakt wurde am 7. April 1944 in Heesch geboren, einem kleinen Ort zwischen den Städten Hertogenbosch und Nijmegen gelegen, die man leicht auch mit dem Rad erreichen kann. Er hatte also noch den Krieg erlebt, wie er oft stolz verkündete, denn bei einer bevorstehenden Razzia durch die deutsche Besatzungsmacht gegen Ende des Krieges waren seine Eltern mit Theo im Kinderwagen ins benachbarte Örtchen Schijndel geflüchtet und dort untergetaucht. Nahezu sein gesamtes späteres Leben verbrachte Theo in dieser überschaubaren Region der Provinz Nordbrabant. Hier erwarb er die Kenntnisse für seinen späteren Beruf, gründete er eine Familie und machte sich mit einem Steuerberaterbüro selbstständig. In seiner Freizeit aber zog er mit Frau und Kindern (und häufig dem Zelt) durch Europa. Radrennfahrer wäre er wohl gerne geworden, aber wie seine Tochter es formulierte eine andere Sportart eroberte sein Herz: die Leichtathletik. Zunächst besuchte er mit seiner Familie Wettkämpfe in den Niederlanden, dann zog er die Kreise immer größer. In den 70er und 80er Jahren reiste er an Wochenenden viel in Deutschland, Ost und West, besonders zu Länderkämpfen. Als ehemaliger Mittelstreckler faszinierte ihn alles, was lief, warf und sprang. Er war stets dicht an den Athleten, denn das Teleobjektiv nutzte er seltener als heutige Fotografen. Besonders seine schwarz-weiß Portraits sind beeindruckend. Dabei entwickelte er die Filme selbst, auch sämtliche Abzüge stammen aus seiner Dunkelkammer. Die niederländische LA-Verband KNAU gab damals eine inzwischen eingestellte Zeitschrift heraus, für die Theo die Fotos lieferte, aber auch Artikel schrieb. Geld verdiente Theo mit seinen Fotos wohl kaum; mag sein, dass der niederländische Leichtathletik-Verband ihm schon mal für Veröffentlichungen in De Athletiekwereld die Reisespesen zu internationalen Meisterschaften erstattete. Unter dem Strich kostete ihm sein Hobby viel Zeit und eine Stange Geld. Die Arbeit für seine Mandanten ließ ihm dann Mitte der 80er Jahre dafür weniger Zeit, eine schwerwiegende Erkrankung kam hinzu. Theo sorgte frühzeitig dafür, dass seine Fotos nicht auf dem Dachboden verschwanden. Selbst das wäre bei der Fülle des Materials schwierig geworden und auch die Vriende mussten sortieren. So erreichte mich vor zwei Jahren dann ein Anruf von Paul van Gool, ob wir nicht Interesse an einigen Kartons mit Fotos von vornehmlich deutschen Leichtathleten hätten. Ein Besuch im Büro der Stiftung LA-Erbgut (Atletiekerfgoed) im Sportzentrum Papendal in Arnheim ließ nicht lange auf sich warten. Inzwischen wurden zahlreiche Aufnahmen eingescannt, in unserer Festschrift und den Leichtathletik INFORMationen veröffentlicht. Wir sind für diese brillanten sportgeschichtlichen Dokumente unseren niederländischen Freunden und vor allem Theo van de Rakt zu großem Dank verpflichtet! Peter Busse oberes Foto rechts: Theo van de Rakt (r.) und Nico Lemmens (Redakteur) waren die Macher vom KNAU Magazin De Athletiekwereld. Schwarz-weiß Fotos: TvdR

7 Wieder da: 7 Leichtathletik Das INFORMationen Heft 3/2014 Buch zur Saison Leichtathletik 2012 Leichtathletik 2014 Medaillen, Stars und die schönsten Momente der Saison Team-EM in Braunschweig icture alliance EM in Zürich Schon jetzt bestellen und sparen! 144 Seiten über 200 Bilder jetzt nur18,90 Euro* statt 21,90 Euro Lesen und den Nachwuchs fördern! Ein Euro des Kaufpreises für jeden Bildband geht an den Verein Freunde der Leichtathletik, der mit dem Geld Nachwuchsprojekte fördert. seit über 50 Jahren FREUNDE der Leichtathletik *) Die offizielle EM-Dokumentation des Deutschen Leichtathletik- Verbandes erscheint am 29. August Der Subskriptionspreis von 18,90 Euro gilt für Bestellungen bis zum Alle Preise inkl. MwSt. und Versand an eine Adresse in Deutschland.

8 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 8 Düsseldorf kommt zurück im Nachwuchsbereich erfolgreich Die Leichtathletik hat in Düsseldorf eine weit über 100-jährige Tradition. Und sie durchlebte in diesen Zeiten alle Höhen und auch Tiefen. Nunmehr geht die Sinuskurve wieder nach oben. Sechs Deutsche Meistertitel (vor allem bei der Jugend) im Vorjahr beweisen den Aufschwung. Einen bitteren Schock-Tiefpunkt mussten Düsseldorfs Leichtathletikfreunde im September 2002 erleben, als ihr geliebtes Rheinstadion mit viel Dynamit aus der Wirklichkeit gesprengt wurde. Die Staubwolken waren bis weit an den Niederrhein zu sehen. Die Tradition mit Welt-Cup (der Vorläufer der Leichtathletik WM im Jahr 1977) und einer Reihe von deutschen Meisterschafts-Veranstaltungen seit 1951 mit vielen Zuschauern (zuweilen bis zu drei Tagen) war damit vorbei. Dabei sollte das Ende des Rheinstadions mit einem Fassungsvermögen von über Besucherplätzen ursprünglich gar nicht wirklich das Ende eines Leichtathletik- Stadions gewesen sein. Düsseldorfs damaliger Oberbürgermeister Joachim Erwin (gestorben 2008) war viel zu pfiffig, um einfach eine Infrastruktur zerstören zu lassen, die sich bewährt hatte, auch wenn sich die Arenitis in Deutschland auszubreiten begann. Im Prinzip entstanden ja nur noch große Fußballplätze mit wie in Düsseldorf sogar einem richtigen Dach. Joachim Erwin, ehemals leidenschaftlicher wie erfolgreicher 400-Meter-Hürden-Läufer, hatte sich 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney mit dem Olympia-Virus infiziert. Olympische Spiele wollte er im Großraum Düsseldorf haben, begeisterte viele Oberbürgermeister anderer Städte und schaffte auch die Bewerbung beim damaligen NOK, aber musste dort eine sehr schmerzhafte Niederlage hinnehmen, als Leipzig das international wenig aussichtsreiche Rennen machte. Wie man weiß, bekam London die Spiele 2012 mit dem Ergebnis, dass Düsseldorf seitdem eine Fußball-Arena, aber kein Leichtathletik-Stadion mehr hat. Denn Erwins Plan, die Düsseldorfer Arena für 2012 auch für Leichtathletik fit zu machen, war damit gescheitert. Er wollte ursprünglich die jetzige Arena mit 400-Meter-Laufbahn, Sprung- und Wurfanlagen erweitern, wenn Düsseldorf Leichtathletik-Olympiastandort geworden wäre. Seinen Plan B, ein reines Leichtathletik-Stadion für Zuschauer im Düsseldorfer Süden, nahm er 2008 im Mai mit in sein viel zu frühes Grab. Düsseldorfs Leichtathletik schien da auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Bescheidene Erfolge von Düsseldorfer Athleten auf regionaler Ebene gab es schon noch, wenn es ein Düsseldorfer Athlet bis zu den Deutschen Meisterschaften schaffte, dann komplettierte er in der Regel meist bis auf ganz wenige Ausnahmen die Vorkämpfe. Dass das vielen Ex-Düsseldorfer Leichtathleten nicht gefallen konnte, lag auf der Hand, aber wer wollte in das von Joachim Erwin hinterlassene Vakuum vorstoßen? Es war der nunmehr 46-jährige Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Peter Kluth, der für seine beiden Söhne eine Möglichkeit für eine Sportausübung suchte genau zu dem Zeitpunkt, als die Trauer um den Macher Joachim Erwin am größten war. Kluth war in seiner Jugendzeit (erfolgreicher) Leichtathlet, aber auch Handballer. Und auf zwei Hochzeiten konnte auch er bei allem Talent nicht auf Dauer zum Erfolg kommen. Und so verliert sich seine Leichtathletikspur in den Rekordlisten von Düsseldorf/Neuss schon im A-Jugendalter. Über 30 Jahre lang hielt (und hält) er Kreis-Rekorde, einen davon (Vierkampf M 14) knöpfte ihm vor Kurzem bei den Nordrhein-Meisterschaften sogar sein eigener Sohn Maximilian ab. Peter Kluth war ein echtes Kind des Stadtteils Rath im Düsseldorfer Nordosten gewesen, in dessen Aaper Wald das Rather Waldstadion schon seit 1926 liegt. Es war im Jahr 2004/2005 von Joachim Erwin aus rein städtischen Mitteln (4,5 Millionen Euro) zu einem richtigen Schmuckstück modernisiert worden. Acht Rundbahnen, überdachte Tribüne für 500 Zuschauer und moderne Infrastruktur (mit Sporthalle und Funktionsräumen), aber ohne Parkplätze. Die vielleicht vorhandenen 200 Auto- Stellplätze sind natürlich ein Feind für Groß-Veranstaltungen. Aber es gibt pro Jahr bis zu zehn (kleinere) Sportfeste im Rather Waldstadion. In dieser Umgebung war Peter Kluth groß geworden. Nach der Schule trieb es ihn wie viele andere Rather Kinder in den nahen Wald und natürlich auch ins Stadion. Und dort geriet er an den langjährigen ART-Motor Adolf Böhr senior, der sich schon am frühen Nachmittag, natürlich ehrenamtlich, um Rather Kinder kümmerte. Und dabei in früheren Zeiten so starke Leichtathleten wie die späteren Olympiateilnehmer

9 9 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 Dirk Wippermann, Reinhard Kureztzki und andere entdeckt und gefördert hatte. Sein Lieblingsspruch war immer starke Jungs am Wickel zu haben. Böhr hatte Peter Kluth am Wickel. Und der erinnerte sich später daran, dass das nicht nur die schönste Zeit in seinem jungen Leben gewesen war, sondern besonders an den Wert einer qualifizierten Nachmittags-Betreuung, die ihn später auf einen erfolgreichen Lebensweg brachte. Genau so etwas wollte er auch für möglichst viele Kinder und Jugendliche, für die er nun (mit viel privatem Geld) die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training im Rather Waldstadion schuf. Hauptamtliche Top-Trainer wie die ehemaligen russischen Olympiatrainer Larissa und Juri Swetkow, hochqualifizierte Trainer wie Ralf Jaros, Frank Dukat, Sven Timmermann, Silvio Zein, André Pollmächer und natürlich der inzwischen Sabine Everts gewann mehr als ein Dutzend Deutsche Meistertitel und bei den Olympischen-Spielen 1984 Bronze im Siebenkampf; die Rivalin Sabine Braun wurde ihre noch erfolgreichere Nachfolgerin. Foto: Theo van de Rakt 80-jährige Wolfgang Vander, der für Düsseldorf schon über 100 deutsche Meistertitel (u. a. mit Sabine Everts, Sabine Braun) produziert hatte, und heute den weiblichen Nachwuchs bis 14 Jahre in Rath trainiert. Dass die professionelle ART-Kinderarbeit in Kooperationen mit Schulen und Ganztags-Betreuung viele talentierte Kinder und Jugendliche wieder ins Rather Waldstadion schwemmt, lässt sich leicht erahnen. Das ist das die derzeitige Grundlage der Düsseldorfer Leichtathletik im Nachwuchs-Bereich. Und die schon immer bestehende lokale Konkurrenz gibt es immer noch, denn im Arena-Gelände steht bekanntlich auch eine moderne Leichtathletikhalle, die die Stadt Düsseldorf durch Joachim Erwin im Jahr 2004 ausschließlich mit städtischen Mitteln (12 Millionen Euro) modernisieren ließ und vom Behelfs-Status (Beton-Rundlaufbahn mit Kunststoff-Überzug) befreite, die 1977 zum Welt-Cup innerhalb eines halben Jahres hoch gezogen worden war. Dort trainiert der ASC, und in deren Kreisen erzählt man sich allen Ernstes, dass Joachim Erwin dem ASC vor zehn Jahren sogar die Halle geschenkt hätte ( unser Wohnzimmer ). Nun, schriftliche Dokumente gibt es bei der Stadt natürlich nicht, aber die Erwinsche Schenkung passt gut in die Historie so mancher Schenkungen, aus denen Machtansprüche abgeleitet wurden. Der ASC war bis zum (Wieder-)Aufstieg des ART in Düsseldorf der führende Verein; dass die Umpolungs-Phase zwischen 2009 und 2012 immer wieder für Konfliktstoffe gesorgt hatte, kann man sich vorstellen. Inzwischen gibt es eine funktionierende Zusammenarbeit wie die gemeinsame Teilnahme von wieder acht U 16-Athleten seit 2012 an den internationalen Moskauer Jugend-Stadtmeisterschaften. In diesem Jahr schaffte dort Düsseldorf dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Eins schmerzt die Düsseldorfer Leichtathleten nach wie vor. So ein echtes Heimspiel bei Deutschen Meisterschaften (wie zuletzt 1990) oder 1984, als sich dort mit Sabine Everts, Sabine Braun, Peter Bouschen und dem damals erst 17 Jahre alten Ralf Jaros als Olympiakämpfer für Los Angeles präsentierten, gibt es für sie nicht mehr, es fehlt am Stadion. Daher freut man sich in diesem Jahr besonders auf den 7. September, wenn auf der Kö, Düsseldorfs Prachtmeile Königsalle, die Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf stattfinden. Die Düsseldorfer wollen daraus auch sportlich was machen, das steht jetzt schon fest. Bernward Franke

10 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 10 Quo Vadis Leichtathletik? Frank Kowalski ist Direktor Veranstaltungsmanagement beim DLV. Sein Referat organisiert die jährlichen Deutschen Meisterschaften in allen Altersgruppen und Wettkampf-Disziplinen der Leichtathletik. Es sorgt für ein einheitliches Regelwerk und Wettkampfangebot in ganz Deutschland. In den Medien wird leider immer noch häufig das Meetingsterben thematisiert, ohne auf spürbare Veränderungen und positive Entwicklungen in der nationalen Leichtathletikszene einzugehen. Unstrittig und bedauerlicherweise gab es auch in 2014 mit dem vorerst letzten Hochsprungmeeting in Arnstadt und dem Ausfall des Kugelstoßmeetings in Nordhausen wieder zwei schmerzhafte Verluste im LA-Kalender. Insgesamt scheint aber die Bodenbildung erreicht, die Premium-Meetings wie bspw. Karlsruhe, ISTAF, Ratingen und auch Spezialmeetings sind weiterhin erfolgreich, die zweite Reihe wie Regensburg, Dessau und Rehlingen arbeitet eifrig an Qualitätsverbesserungen ihrer Meetings und der durch die anhaltenden sportlichen Erfolge bestehende Nährboden wird mehr und mehr für neue Veranstaltungsimpulse genutzt. Entscheidend ist das Bedürfnis der Zuschauer! Es war beobachtbar, dass sich in der Vergangenheit LA-Veranstalter viel zu wenig mit den sich unglaublich schnell veränderten Bedürfnissen der Zuschauer detailliert auseinandersetzten. Unsere Gesellschaft entwickelt sich nicht mehr zu einer, sondern sie ist eine pulsierende Eventgesellschaft! Dabei konkurrieren Eventarenen und Wettbewerber aus Sport und Unterhaltung mit immer neuen Kommunikationsmitteln um die Gunst der Zuschauer, und der Zuschauer wünscht sich nicht, er erwartet von einer Veranstaltung: hohen Aufenthaltskomfort, kurze und kompakte Veranstaltungsformate, die nicht mehr länger als drei Stunden sein dürfen, professionelle Präsentation und Technik und Emotion, Emotion, Emotion am liebsten hautnah. Taugt das Erlebnis unter den geschilderten Merkmalen zum Posting auf Facebook mit der Botschaft ja ich war dabei ist das leider das heutige Kriterium einer guten Sportveranstaltung. Die Attribute der Leichtathletik Die Sportart an sich ist weiterhin ein Segen: Keine Sportart ist so abwechslungsreich, so dynamisch, so emotionalisierend. Kaum eine andere Sportart stellt sich so der objektiven Leistungsmessung, hat Persönlichkeiten, die zusätzlich sympathisch und intelligent bemerkenswerte Inhalte von sich geben, Körper die modellhaft attraktiv und elektrisierend sind. Kaum eine Sportart hat aber auch das Problem in Zeiten der immer stärker wertenden Konkurrenz und der täglichen Übermacht des Fußballs in den medialen Märkten in Szene zu setzen. Leichtathletik ist eine Trainingssportart die langen Wettkampfpausen entwickeln sich in den Medienmärkten immer mehr zum Nachteil. Umso wichtiger sind die wenigen Auftritte, die Events, die Visitenkarten unserer Sportart! Wie wohltuend war das Jahr 2012, als die umstrittene und kontrovers diskutierte EM im Olympiajahr zusätzlich stattfand. Unsere Athleten hatten in London durch die vorgelagerte EM einen deutlich näheren Bekanntheitsgrad beim sportaffinen Publikum, als ohne EM. Es gab Erfolge, es gab Storys, es gab mediale Impacts. Im Nachhinein ein absolut richtiger Schritt! Wie antworten die Veranstalter? Aktuell sind vier bemerkenswerte Trends erkennbar: komprimieren: Beispiel Team-EM. Innerhalb von 4 Stunden wurden in Braunschweig am Samstag 21 Disziplinen und am Sonntag 19 Disziplinen durchgeführt. Dies geht nur einher mit den vorgenommen und bekannten Regeländerungen. Ein Format, das kurzweilig und attraktiv ist, unglaublich viel Potenzial zum Aufbau einer Marke hat, aber noch sehr abhängig von der Umsetzung des jeweiligen örtlichen Ausrichters ist. Somit sucht das Format weiter nach Standardisierung und optimaler Positionierung: im europäischen Wettkampfkalender ist dieses Format allerdings nicht mehr wegzudenken. Und wenn, wie am Abschlusstag in Braunschweig geschehen Zuschauer aufstehen und singen; OH, wie ist das schön... dann ist das einmalig und zeigt die Chancen dieses Formates. bereinigen: Beispiel Indoor-ISTAF. Hier erfolgte genau das Gegenteil. In vier Stunden Veranstaltungszeit wurden insgesamt sieben Disziplinen durchgeführt, kaum parallel, nahezu komplett hintereinander. Die Führung erfolgte durch einen Sport- und einen Eventmoderator unter Einbindung aller Vorzüge einer modernen Eventarena mit hochprofessionellen Musik-, Lichtund Animationseinblendungen. Die Sportart Leichtathletik wurde zum Sporttainment und dem Veranstalter gelang ein Format, das die Leichtathletik in eine völlig neue Unterhaltungsdimension hievte. Der Erfolg war großartig. Man

11 11 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 darf nicht unterschätzen, wie wichtig die Wiederkehr der Sportart Leichtathletik in einen der modernsten Unterhaltungstempel ist. Ein Großteil des Publikums macht die Wertigkeit einer Sportart abhängig vom Standort, wo sie stattfindet! Es wird spannend werden, wie sich das Format der O2-World kopieren lässt in Arenen wie Lanxess-Arena oder Imtech-Arena, die sofort sehr großes Interesse an diesem neuen Format gezeigt haben. auslagern: Das Auslagern von Disziplinen ist nicht ganz neu: auch bei Großveranstaltungen wie der Hallen-EM 2013 in Göteborg oder Weltklasse Zürich wurde bspw. das Kugelstoßen erfolgreich ausgelagert. Neu ist allerdings in diesem Jahr, dass erstmalig in der Geschichte der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften die DM im Kugelstoßen in die Innenstadt von Ulm ausgelagert wird. Zudem in eine eigens zu errichtende imposante Arena mit allen modernen Technologien und einer Livestreamproduktion exklusiv im ZDF. Eine solche Arena macht die Disziplin anfassbar, bringt eine unmittelbare Nähe zum Athleten und schafft eine einzigartige stimmungsvolle Atmosphäre. Nicht zu vernachlässigen ist die Promotion und mediale Wertigkeit für das gesamte Veranstaltungswochenende. Förderverein Freunde der Leichtathletik Am Steinlein 2b Karlstadt Ich möchte den Förderverein Freunde der Leichtathletik e.v. unterstützen und werde Mitglied (Jahresbeitrag 50 Euro) Mitglied als Ehepartner/Partner (Jahresbeitrag + 25 Euro) Vereine und Firmen (Jahresbeitrag 50 Euro) Neumitglieder bis zum vollendeten 26. Lebensjahr (Jahresbeitrag 24 Euro) Sporttainement beim ersten Indoor-ISTAF 2014 in Berlin. Innovation: Beispiel Berlin fliegt. Dieses Format lebt zum einem von der Auslagerung in eine eigene Arena mit allen Vorzügen wie oben beschrieben. Zudem erfolgt eine neue attraktive Wettkampfform mit veränderten Regeln, die sogar Einfluss auf herkömmliche Motive der Sportart nehmen. Der Stabhochspringer springt ausschließlich fürs Team, es geht nur um Punkte, er kann die Höhe wählen, er darf nicht unter der einmal gewählten Höhe seine nächste Höhe wählen, er kennt nicht die gewählte Höhe seines Mitbewerbers: Das macht den Wettbewerb teilweise zum Kalkül, teilweise zum Wettspiel und bringt ganz neue Spannungselemente in die Sportart. Dieses Format hat es geschafft bereits im zweiten Jahr eine öffentlich-rechtliche TV-Übertragung zu generieren und hat so viel Innovationskraft, sodass sogar eine Ausweitung auf anderen internationalen Standorten bevorsteht. Nüchtern reflektiert sind dies alles zarte Pflänzchen im großen Wettbewerb von Sportveranstaltungen. Die aufgezeigte Entwicklung unterstreicht aber neben allen Veränderungen und Innovationen in der Promotion und Präsentation von Leichtahletikveranstaltungen dass offensichtlich der viel beschriebene Reformstau in der Leichtathletik langsam zum Aufbruch kommt. Sehr wohlwollend ist dabei die Tatsache, dass dabei die Leichtathletikveranstalter zunehmend näher zusammenrücken, sich austauschen, versuchen Synergien zu schaffen, sich gemeinsam zu stärken und beidseitige Kooperationen eingehen. Das macht Mut, das verleiht Freude in der tagtäglichen Arbeit und trägt in Einzelfällen bereits beachtbare Früchte. Unsere Sportart und nicht zuletzt unsere Athleten haben das verdient! Frank Kowalski Fotos: DLV Einzugsermächtigung: Ich ermächtige Sie widerruflich, die Beiträge zu Lasten des Kontos IBAN: BIC: Bank: einzuziehen. Name: Anschrift: Telefon: Geburtsdatum: Datum: Unterschrift: (Angabe freiwillig) (Angabe freiwillig für -Verteiler)

12 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 12 Team-Europameisterschaft 2014 In Braunschweig holte die Mannschaft des DLV am 21./22. Juni zum zweiten Mal den Titel des Team- Europameisters. Seit 2009 wird der Wettbewerb in der Nachfolge des Leichtathletik-Europacups ausgetragen. Die Veranstaltung im Eintracht-Stadion war der Höhepunkt des Leichtathletikjahres 2014 in Deutschland. Wir waren in Braunschweig dabei! Ein Erlebnis! Als Leichtathletikfreund und als Hannoveraner war es für mich eine Selbstverständlichkeit, in Braunschweig dabei zu sein, zumal der Begriff Team-EM mich an die Spannung und die Atmosphäre früherer Länderkämpfe denken ließ, wobei ich diese zunächst nur als Radiohörer und Zeitungsleser, später dann als Fernsehzuschauer aufnehmen konnte. Als Mitglied der Freunde der Leichtathletik brauchte ich diesmal nur zum Telefon zu greifen, um bei Alfred Maasz in der Geschäftsstelle die Eintrittskarten zu bestellen; in der Gewissheit, die EM mit gut informierten und engagierten Nachbarn zu genießen. Mein Nachbar zu Rechten entpuppte sich als ein Uralt-Bekannter, Vertrauter: Karl-Friederich, auch schon im Ruhestand, wohl etwas zurückhaltender als ich, sachkundig, kompetent. Zur Linken Rudi; erstmaliges Zusammentreffen, ähnlich gepolt wie ich. In der Reihe hinter mir interessierte und dann begeisterte Leichtathletikfans. Ich befand mich gewissermaßen in einem Leichtathletik-Biotop, so meine Wahrnehmung. Mein Denken und mein Fühlen war total auf das Geschehen im Stadion ausgerichtet, Ich sprang auf, wenn die anderen aufsprangen und das geschah oft ich sang mit im großen Anfeuerungschor des Stadions, der die Läufer motivierte, um jede bessere Platzierung zu kämpfen und hatte zum Ende Schwierigkeiten mit meinen Stimmbändern. Die Abschlussfeier mit den drei besten Mannschaften war gelungen Mir gefiel auch das gemeinsame Singen der Nationalhymne, wobei ich mich hier noch bei Rudi bedanken möchte, dessen Textsicherheit mein Singen unterstützte. Die Stimmung, die Atmosphäre, die Leistungen und der Kampfgeist der Athletinnen und Athleten waren großartig. Braunschweig war wunderbar und vorbildlich. Dr. Wolfgang Gangnus (vormals Dortmunder Kreismeister im Zehnkampf, später Vater einer erfolgreichen Sprinterin)

13 Gänsehautstimmung! Ich bin leidenschaftlicher Leichtathlet und die Team-EM in Braunschweig war meine erste internationale Meisterschaft, die ich live im Stadion miterleben durfte. Ich begleitete die schnellste deutsche Jugendstaffel aus Magdeburg, die von den Freunden der Leichtathletik für das Wochenende nach Braunschweig eingeladen worden war. Direkt an der Zielgerade und der Weitsprunggrube hatten wir wohl die besten Plätze es war der Wahnsinn und ein tolles Erlebnis, die Spitzenleichtathletik dort zu erleben. Hautnah dabei zu sein, diese Möglichkeit gibt es wohl nur in der Leichtathletik. Während man im Fußball mit abertausenden von Fans hoch oben auf den Rängen sitzt, hatte man bei diesen durchweg top-organisierten Meisterschaften das Gefühl, gleich neben seinen großen Idolen auf der Tartanbahn zu stehen. 13 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 dass fast alle Zuschauer bis zur Medaillenzeremonie und der abschließenden Ehrenrunde den drei besten europäischen Mannschaften mit gemeinsamen Sprechgesängen ihre Anerkennung zollten und eine von den Zuschauern initiierte La ola-welle unaufhörlich auf den Rängen kreiste. Für mich war es ein rundum gelungenes Wochenende, das gekrönt wurde durch den Titelgewinn der Deutschen Mannschaft bei ihrem Heimspiel. Danny Schott (Schüler und Leichtathlet, Mitarbeiter der facebook-seite der FREUNDE) Besonders während der Laufwettbewerbe blendeten die Zuschauer die eher kühle Witterung völlig aus. Inmitten von Leichtathletikbegeisterten aus ganz Deutschland, aber auch einer großen Gruppe aus den Niederlanden, die hinter uns die Tribüne bevölkerte, trieben wir die Läufer auf der Rundbahn lautstark an. Nebenan hatte das nahezu komplette Athletenteam aus Spanien sein Quartier aufgeschlagen und unterstützte nicht nur die eigenen Leute, sondern auch die der anderen Nationen ich fand das großartig. Da bekam man auch schon mal eine richtige Gänsehaut, als die Wettbewerbe im Schlussspurt auf der Zielgeraden entschieden wurden und nicht möglich gehaltene Siege unter anderem durch Timo Benitz (800 Meter), Richard Ringer (3.000 Meter) und Arne Gabius (5.000 Meter) durch starke kämpferischen Leistungen an die deutsche Mannschaft gingen. Die Stimmung war insgesamt super. Besonders gefallen hat mir, FREUNDE-Kalender 2015 Eindrücke der Team-EM 2014 in Braunschweig Die 5. Team-Europameisterschaft vom 21. bis 22. Juni 2014 war für die deutsche Leichtathletik ein beeindruckendes Erlebnis nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus organisatorischer Sicht ein Highlight des Sportjahres. Wir haben dieses Ereignis als Motto für unseren Wandkalender auserkoren Kauf des Kalenders Der Kalender kann über ein Formular von unserer Internetseite bestellt werden. Der Bezug ist außerdem auch über unsere Geschäftsstelle (per Telefon: / 99886, Fax: / 99888, möglich. Nach Rücksprache mit unserer Geschäftsstelle ist bei 30 und mehr Bestellungen auch der Eindruck des eigenen Vereinslogos u. ä. möglich. Der Preis für den Kalender beträgt 15 Euro pro Exemplar; bei Bestellung von mehr als 9 Kalendern liegt der Stückpreis bei 10 Euro; dazu kommen jeweils 6,20 Euro für Porto und Verpackung. Der Kalender hat das Format 32 x 47 cm und besteht aus insgesamt 12 Monatsblättern. Auf den jeweiligen Monatsblättern sind großflächig Bilder von der Team-EM 2014 abgebildet. Der Kalender mit persönlichen Grüßen Die Titelseite kann (ohne Preisaufschlag!) mit einem individuellen Text versehen werden (nur bei Bestellungen über unser Formular aus dem Internet). Es muss dazu lediglich das PDF-Formular von unserer Internetseite downgeloadet werden auf Nachfrage kann das Formular auch von unserer Geschäftsstelle per zugesandt werden. Das Formular einfach auf dem Computer mit dem Adobe Reader ausfüllen und durch Drücken eines Buttons abschicken. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formular. FREUNDE- Kalender 2015 Team-Europameister Wir fördern den Nachwuchs! Das Deckblatt unseres Kalenders Lieber Gerd, mit diesem Kalender möchten wir uns bei Dir für viele anstrengende Trainingseinheiten und tolle Wettkämpfe bedanken! Team-Europameister Wir fördern den Nachwuchs! Das Deckblatt mit einer persönlichen Danksagung. seit über 50 Jahren

14 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 14 Übersicht der Ergebnisse der deutschen Frauen 100 m: 3. Verena Sailer, 11,45, 10 P. / Siegerin: Myriam Soumare (FRA), 11,35 4 x 100 m: 6. GER (Kwadwo, Haase, Pinto, Sailer), 43,78, 7 P. / Siegerinnen: NED, 42, m: 6. Rebekka Haase, 23,64, 7 P. / Siegerin: Dafne Schippers (NED), 22,74 Sek. 400 m: 2. Esther Cremer, 52,23 Sek., 11 P. / Siegerin: Alena Tamkowa (RUS), 51,72 4 x 400 m: 2. GER (Cremer, Schmidt, Hoffmann, Spelmeyer), 3:28,34 11 P. / Siegerinnen: UKR 800 m: 4. Fabienne Kohlmann, 2:03,51, 9 P. / Siegerin: Jekaterina Poistogowa (RUS), 2:02, m: 11. Elina Sujew, 4:20,27, 2 P. / Siegerin: Abeba Aregawi (SWE), 4:14, m: 8. Diana Sujew, 8:54,50, 5 P. / Siegerin: Sifan Hassan (NED), 8:45, m: 10. Sabrina Mockenhaupt, 15:58,47, 3 P. / Siegerin: Meraf Bahta (SWE), 15:36, m Hürden: 2. Nadine Hildebrand, 12,80, 11 P. / Siegerin: Cindy Billaud (FRA), 12, m Hürden: 5. Christiane Klopsch, 56,38, 8 P. / Siegerin: Hanna Ryzhykowa (UKR), 55, m Hindernis: 2. Antje Möldner-Schmidt, 9:40,21, 11 P. / Siegerin: Carlotta Fougberg (SWE), 9:35,92 Weitsprung: 1. Malaika Mihambo, 6,90, 12 P. Dreisprung: 3. Jenny Elbe, 14,01, 10 P. / Siegerin: Jekaterina Konewa (RUS), 14,55 Hochsprung: 5. Marie-Laurence Jungfleisch, 1,87, 8 P. / Siegerin: Mariya Kuchina (RUS), 1,95 Stabhochsprung: 3. Katharina Bauer, 4,40, 10 P. / Siegerin: Anzhelika Sidorowa (RUS), 4,65 Kugelstoßen: 1. Christina Schwanitz, 19,43, 12 P. Diskuswurf: 2. Shanice Craft, 65,07, 11. P. / Siegerin: Melina Robert-Michon (FRA), 65,51 Speerwurf: 3. Linda Stahl, 61,58 m, 10 P. / Siegerin: Barbora Spotakova (CZE), 65,57 Hammerwurf: 1. Betty Heidler, 74,63 m, 12 P. Übersicht der Ergebnisse der deutschen Männer 100 m: 9. Martin Keller, 10,49, 4 P. / Sieger: Jimmy Vicaut (FRA), 10,03 4 x 100 m: 2. GER (Blum, Knipphals, Kosenkow, Reus), 38,88 11 P. / Sieger: GB, 38, m: 5. Julian Reus, 20,81, 8 P. / Sieger: Karol Zalewski (POL), 20, m (M): 6. Kamghe Gaba, 46,58 7 P. / Sieger: Mame-Ibra Anne (FRA), 45,71 4 x 400 m (M): 3. GER (Rigau, Gaba, Gollnow, Schneider), 3:03,18, 10 P. / Sieger: RUS, 3:02, m: 1. Timo Benitz, 1:46,24, 12 P m: 2. Homiyu Tesfaye, 3:38,10, 11 P. / Sieger: Jakub Holusa (CZE), 3:37, m: 1. Richard Ringer, 7:50,99, 12 P m: 1. Arne Gabius, 13:55,89, 12 P. 110 m Hürden: 4. Matthias Bühler, 13,67, 9 P. / Sieger: Sergej Schubenkow (RUS), 13, m Hürden: 2. Silvio Schirrmeister, 49,80, 11 P. / Sieger: Denis Kudrjawzew (RUS), 49, m Hindernis: 2. Martin Grau, 8:29,16, 11 P. / Sieger: Yoann Kowal (FRA), 8:25,50 Weitsprung: 1. Christian Reif, 8,13, 12 P. Dreisprung: 10. Andreas Pohle, 15,81, 3 P. / Sieger: Alexej Fedorow (RUS), 16,95 Hochsprung: 9. Martin Günther, 2,15, 4 P. / Andrej Prozenko (UKR), 2,30 Stabhochsprung: 4. Tobias Scherbath, 5,52, 9 P. / Sieger: Renaud Lavillenie (FRA), 5,62 Kugelstoßen: 1. David Storl, 21,20, 12 P. Diskuswurf: 1. Robert Harting, 67,42, 12 P. Speerwurf: 1. Andreas Hofmann, 86,13, 12 P. Hammerwurf: 4. Markus Esser, 74,90, 9 P. / Sieger: Sergej Litwinow (RUS), 76,34 Thomas Barthel (15 Jahre, 100m- Bestzeit: 10,57sec), Marvin Brandt, Max Zöffzig und Fred Kramer vom SC Magdeburg waren auf Einladung der Freunde der Leichtathletik nach Braunschweig gekommen, weil sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2014 in der Halle den Titel über 4 x 200 m errungen hatten. Nicht im Bild ihr Trainer Eik Rudat (suchte noch einen Parkplatz), dafür aber Staffelmanagerin Maxi Fricke

15 15 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/ Bundestrainer und FREUNDE-Mitglied Sven Lang hatte in Braunschweig gleich zwei ganz heiße Eisen im Feuer. Christina Schwanitz (LV 90 Thum) gewann mit 19,43 m das Kugelstoßen bei den Damen ebenso souverän wie David Storl (LAC Erdgas Chemnitz) mit 21,20 m bei den Herren. Das bedeutete zwei Mal die volle Punktzahl für das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. 2 Unser Mitglied Silvio Zein ist an jedem Wochenende in irgendeinem Stadion, unter der Woche täglich (nach der Arbeit als Einkaufsleiter eines Elektronik-Unternehmens) als Trainer auf dem heimischen Sportplatz. Hier mit 5 Nachwuchstalenten in Braunschweig seinen Kindern, die allesamt und durchaus erfolgreich Leichtathletik treiben, zum Teil zudem Handball spielen. Angesichts dieser Tatsachen müssten die FREUNDE doch mal über einen ermäßigten Familienbeitrag nachdenken. 3 Am Samstag noch als erfolgreiche Punktesammlerin auf der Laufbahn im Einsatz, fieberte unserer Mitglied Fabienne Kohlmann am Sonntag mitten unter mehr als 200 FREUNDEN mit dem deutschen Team. Sie hatte die 800 m mit Schmerzen im Fuß gelaufen am Montag die Diagnose: Ermüdungsbruch. Ihre Reaktion: Genauso viel zu lachen wie bisher und Dinge zu tun, die ich nicht getan hätte, wenn alles nach Plan gelaufen wäre: z. B. mein Studium vorantreiben. 4 Die FREUNDE Dirk Gantenberg (r.) und Markus Schnorrenberg waren in Braunschweig mit ihren Kameras für uns dabei. Allerdings berechtigten die roten Fotografenleibchen nicht zum Betreten des Innenraums. Das war nur 10 internationalen Fotografen in blauen Leibchen erlaubt so streng sind da die Sitten. Gottseidank war den Zuschauern (im Gegensatz zur EM in 2012) das Fotografieren wieder erlaubt; so wird es auch bei den Europameisterschaften in Zürich sein. Fotos: Peter Busse, Dirk Gantenberg und Markus Schnorrenberg

16 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 16 Reminiszenzen an die EM Europameisterschaften hat es seit 1934 gegeben. Mit Ausnahme der Titelkämpfe 1946 und 1950 waren deutsche Athleten immer dabei (1954 allerdings keine aus der DDR). Meist gab es an ihrem Auftritt wenig auszusetzen. Die EM 1969 in Athen allerdings geriet für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zum sportpolitischen Desaster: Weil der Weltverband IAAF den 1967 aus Erfurt nach Hanau übergesiedelten Mittelstreckler Jürgen May nicht starten ließ, boykottierte das DLV-Team in Athen alle Einzelwettbewerbe. Aus Anlass der EM 2014 in Zürich soll im Folgenden an das dunkle Kapitel vor 45 Jahren erinnert werden. Was aber ist nach fast einem halben Jahrhundert wirklich noch erinnerlich von den Vorgängen im Hotel Cavouri, der Athletenunterkunft 20 km vor den Toren Athens, und im Karaiskakis- Stadion in Piräus; was nicht längst verklärt, was verloren gegangen im Labyrinth chaotischer Handlungsstränge in den drei Tagen vor EM-Beginn? Nur acht Jahre danach fiel es selbst einer Athletin aus dem Zentrum des Sportleraufstands, Liesel Westermann, schwer, mir nach all den Jahren das Geschehen von Athen klar und deutlich ins Gedächtnis zurückzurufen. Das schrieb sie in ihrer 1977 erschienenen Biografie Es kann nicht immer Lorbeer sein. Der Autor dieser Reminiszenz war damals kaum ein halbes Dutzend Jahre älter als die EM-Nominierten und, zwangsläufig, bloß journalistischer Zaungast des Geschehens, mit viel Kenntnis zwar von der Leichtathletik, aber auch mit noch gering entwickeltem Wissen von den Winkelzügen der in jenen Jahren spalterischen Sportpolitik. Für ihn hat vor allem dieser eine Athener Moment einen festen Platz im Gedächtnisspeicher: Als gegen Mittag vor der Eröffnungsfeier am 16. September eine Athletenabordnung des DLV zurück kam ins Cavouri vom ergebnislos verlaufenen Gespräch mit den auf der Sperre für Jürgen May beharrenden Herren der IAAF, Präsident David Burghley, Sekretär Don Pain und Europakommissionschef Adriaan Paulen (den eigenständigen Europaverband EAA gab es 1969 noch nicht). Entsetzen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit in den Gesichtern der sechs Unterhändler Ingrid Becker (Athletinnen- Sprecherin), Hermann Salomon (Athleten-Sprecher), Liesel Westermann, Jutta von Haase, Harald Norpoth und Bodo Tümmler. Und Tränen der Enttäuschung, auch Folge von nervlicher Beanspruchung und Übermüdung; statt sich auf den EM- Start zu konzentrieren, hatte man sich zwei Nächte diskutierend um die Ohren geschlagen und kaum geschlafen. Um was aber war es eigentlich gegangen in Athen? Eine geraffte chronologische Bestandsaufnahme. Sie beginnt bereits im Jahr Ende 1964 wird der Leichtathletik-Verband der DDR, DVfL, in die IAAF aufgenommen (der DLV ist seit 1950 Mitglied), seine Athleten dürfen jetzt bei der EM eigenständig unter der Bezeichnung Ostdeutschland auftreten, die bundesdeutschen weiter unter Deutschland rennt der Thüringer Mittelstreckler Jürgen May in die Weltspitze, Weltrekord über m, Europarekord über die Meile bei der EM in Budapest bestreitet May am 3. September sein letztes Rennen für den DVfL (7. im 800-m-Semifinale). Mays Vermittlerrolle beim Rennschuhwechsel des DVfL-Langstrecklers Jürgen Haase von adidas zu Puma in den Katakomben des Nepstadions wird verraten, angeblich von einer den Vorgang beobachtenden adidas-mitarbeiterin. May wird lebenslang gesperrt, Haase kommt ohne jegliche Sanktion davon im Frühjahr flieht May von Erfurt nach Hanau. Die IAAF reduziert das lebenslang auf zwei Jahre. Nach Ansicht des DLV kann May vom 1. Juni 1969 an bei internationalen Championaten wieder starten und meldet ihn deshalb für die EM 1969 über m und m. Am 21. August 1969, gut drei Wochen vor EM-Beginn, machen ein Anruf von Paulen und ein Brief von Pain den DLV darauf aufmerksam, dass der EM-Start von May Probleme bereitet. Der DVfL hat mit Verweis auf den IAAF-Paragrafen 12, Absatz 9e (Kernpunkt verkürzt dargestellt: Wechsel von einem IAAF-Mitgliedsverband zum anderen und erneute EM-Startberechtigung für den neuen nur möglich nach dreijähriger Anwesenheit des Athleten auf dem Gebiet des neuen Verbands) Protest eingelegt, er soll mit Boykott seines Teams gedroht und

17 Jürgen May (vorn) bei den DDR-Meisterschaften Bundesarchiv, Bild 183-B Foto: Kohls, Ulrich 31. August 1963 einen Startverzicht aller Ostblockmannschaften angedeutet haben. Ende August unterrichtet DLV- Präsident Max Danz in Schwetzingen seinen Vorstand. Es wird beschlossen, die Angelegenheit intern und öffentlich unter Verschluss zu halten, um die Athletenvorbereitung nicht zu stören und darauf zu vertrauen, dass es Danz bis Athen gelingt, das Problem zu lösen. Am 13. September fliegt das DLV-Team nach Athen. Während des Flugs wird May informiert. Am Abend des 14. September kommt es unter den von der Nachricht überrumpelten Athleten bei einer Sitzung zu hitzigen Diskussionen. Tenor: Solidarität für Jürgen May. Norpoth schlägt einen Boykott der EM vor, über den abgestimmt wird. Mit 51:10 wird der Vorschlag angenommen. 15. September: Danz erklärt dem Team, er versuche seit dem 5. September, die Angelegenheit mit der IAAF zu klären. Das erweist sich als Lüge (danach tritt der Präsident als EM- Mannschaftsleiter zurück). Geschäftsführer Karl Beuermann wird aufgefordert, die, wie sich herausstellt, am 21. August gestartete Korrespondenz zwischen Kassel (damals DLV-Sitz) und London (damals IAAF-Sitz) offen zu legen. Ein Pain-Schreiben vom ist eindeutig: Keine Chance, den DVfL-Protest abzuschmettern. 16. September: Sechs Athleten sprechen bei der IAAF vor, um zu retten, was zu retten ist. All ihre Argumente, vor allem die scheinbare Nichtanwendbarkeit des 12 auf die gesamtdeutsche politische Situation (kein Nationalitätenwechsel), bleiben unberücksichtigt. Zurück im Team-Hotel: neue Athletenabstimmung über einen Boykott. Diesmal 29:27 pro. Etwa acht (!) Sportler, die sich schon auf ihren Start am Nachmittag konzentrieren, nehmen am Votum nicht teil; die drei 400-m-Hürdenläufer, die bereits im wartenden Dextro- Wagen bei Ralf Kokoska sitzen und auf die Abfahrt drängen, steigen, als sie vom Beschluss hören, enttäuscht wieder aus. Um politische Verwicklungen mit Griechenland zu vermeiden, garantiert der DLV die Teilnahme an Eröffnungs- und Schlussfeier sowie an den vier Staffelrennen zu. Die Mannschaft akzeptiert. Der DLV gewinnt drei von vier möglichen Staffelmedaillen, der DVfL (elf Siege) ist erstmals die Nummer eins in Europa. Im Abstand von viereinhalb Jahrzehnten lässt sich die Quintessenz von Athen 69 auf drei Punkte konzentrieren. Erstens: Die Rolle der DLV-Funktionäre. Sie und nicht Jürgen May oder die IAAF sind das eigentliche Problem gewesen. Sportpolitisch kurzsichtig und dialektisch ungeschult waren sie den Profis des DVfL nicht gewachsen. Liesel Westermann nennt sie in ihrem Buch verweichlicht, einfach nur naiv und zu idealistisch wären die treffenderen Vokabeln gewesen. Zwei Fehler sind ihnen unterlaufen: die dreiwöchige Geheimhaltung des Falles, statt frühzeitig über die Öffentlich- 17 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 keit und die Politik Druck aufzubauen; das Vertrauen in den Präsidenten ( Max vom Kameradenland ), der werde die Angelegenheit im IAAF-Vorstand, mehrheitlich besetzt von angeblichen Kumpels aus dem Westen, noch umbiegen können. Das Athleten-Votum pro Boykott war auch eine Misstrauensäußerung gegenüber der Führung. Danz stolperte letztlich über den Fall May, er kandidierte 1970 nicht mehr. Verschiedentlich wurde 1969 gefragt, ob es auch ein Fehler war, eine Boykottentscheidung allein den Athleten zu überlassen. Deutschen Sportlern war 1968 schließlich nur ein Mitspracherecht eingeräumt worden. Dass die aktiven Leichtathleten es so auslegten, wie in Athen geschehen, hatte zum Teil Irritation hervorgerufen. Stolperte über den Fall May: Max Danz Heute, da essenzielle Entscheidungen ohne Basisdemokratie (Bürgerbefragung bei der Olympiabewerbung 2022) immer schwerer vorstellbar sind, muss man die 69er- Frage in einem anderen Licht betrachten. Zweitens: Die Haltung der IAAF. Ihre Entscheidung gegen May und den DLV, die dem reinen Wortlaut des Paragrafen 12 gerecht werden mag, aber nicht dem Regelwerk insgesamt, in dessen 3 es heißt, es sei zu gewährleisten, dass rassische, religiöse oder politische Gründe nicht in den Weg gestellt werden dürfen (der Fall May war eindeutig eine politische Inszenierung), gründete vermutlich auf Respekt vor dem gesteigerten Stellenwert der neuen leichtathletischen Großmacht DVfL. Das Kalkül der IAAF mit dem roten Baron Burghley (Großbritannien) an der Spitze: Besser nicht die Politruks aus der DDR zum Gegner haben. Drittens: Die Vorsehung von DSB- und NOK-Präsident Willi Daume. Er hatte nach der Trennung der gesamtdeutschen Mannschaft 1965 auch durch das Internationale Olympische Komitee nicht recht glauben wollen, dass es nun ein Ende habe mit den jahrelang nervenden querelles allemandes, den Streitigkeiten der Deutschen, zum Beispiel bei der Aufstellung gemeinsamer Mannschaften 1958 bis 1964, auch in der Leichtathletik. Die gingen in dem Moment munter weiter, als Daume 1966 die Olympischen Spiele 1972 nach München holte. Die Münchner Planungen zu torpedieren war Ziel der SED-Regierung und der Protest gegen den May-Start eine der ersten Breitseiten der DDR gegen den Staatsfeind Nr. eins. Fußnote: Hätte die IAAF 1966 den Vierjahresrhythmus der Europameisterschaften nicht auf eine Zweijahresfolge umgestellt ein Beschluss, den die EAA von 1974 an wieder kippte -, wäre es bei der nächsten EM nach 1966 nie zu einem Eklat um Hanaus Neubürger gekommen; 1970 wäre May von keiner Bahn der Welt mehr zu vertreiben gewesen, selbst von den Betonköpfen aus der DDR nicht. Michael Gernandt Foto: Theo van de Rakt

18 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 18 Leichtathletikinformationen Die Müller-Fraktion der FREUNDE verstärkt sich weiter mit Herbert Müller Guido Müller (TSV Vaterstetten, rechts), 2004 und 2009 von der IAAF zum Weltseniorenleichtathleten gekürt, langjähriges Mitglied der FREUNDE und der VEL, den meisten bestens bekannt, hat auch dieses Jahr bereits auf seinen bevorzugten Langsprintstrecken Europa- und Weltrekorde in der Altersklasse M 75 aufgestellt. Herbert Müller (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, links) hingegen hat das Kunststück fertiggebracht, in diesem Jahr bereits 12 (zwölf!) Deutsche Rekorde in der Altersklasse M 85 zu verbessern; der Ingenieur für Elektrotechnik und aktive Schachlehrer hält jetzt alle Bestleistungen zwischen 60 m und m in der Halle und im Freien. Nach der Lektüre unserer Mitgliederzeitung und der Bejahung der Frage Nehmt Ihr mich noch auf? war er erst kürzlich spontan Mitglied der FREUNDE geworden. Dr. Angela Müller (Dresdener SC) läuft in der Altersklasse W 50 die 100 m z. B. in 14,59 sec. wer kann sie mal kurz überholen und ihr einen Aufnahmeantrag in die Hand drücken? Hamburg: Die FREUNDE bei den Geschäftsführern der DLV-Landesverbände Die jährliche Geschäftsführer-Tagung hatte in diesem Jahr neben Berichten von Generaldirektor Frank Hensel und seinem Stellvertreter Norbert Brenner zur Team-EM sowie zu den Europameisterschaften 2018 in Berlin (2016 findet die EM in Amsterdam statt) und der digitalen Kommunikation des DLV durch Mediendirektor Peter Schmitt u. a. den Punkt Freunde der Leichtathletik auf der Tagesordnung. Die Vorstandsmitglieder Peter Busse und Hartmut Weber stellten die aktuellen Projekte der FREUNDE vor und durften den Eindruck mitnehmen, aufmerksame und gesprächsbereite Zuhörer angetroffen zu haben. Ein positives Fazit konnten sie auch nach einer Informationsveranstaltung für die Hamburger FREUNDE-Mitglieder in den Klubräumen des SC Alstertal Langenhorn ziehen, auch wenn hier mehr Besucher erwartet worden waren. Ex-Europameistermeister Hartmut Weber wird aber auf Einladung von Erwin Rixen (TSG Bergedorf) erneut in die Hansestadt reisen, um dort an einem Wochenende einen Trainingslehrgang für 400 m-nachwuchsläufer durchzuführen. Der FREUNDE-Vorstand zu Besuch in Wolfsburg Auf Einladung von Robby Novak (dem Sprecher der mehr als 50 Mitglieder in der Autostadt) und Axel Diedrich, dem Leiter der Sportkommunikation bei der Volkswagen AG, fuhren die Vorstandsmitglieder der Freunde der Leichtathletik am Vortag der Braunschweiger Team-EM nach Niedersachsen. Sie wurden bereits auf dem Werksparkplatz von einer beeindruckenden Delegation in Empfang genommen, staunten bei einer mehrstündigen VIP-Tour durch das VW-Gelände und durften in der Autostadt (Auslieferungszentrum, Museum, Freizeitpark) und in den Klubräumen des VFL Wolfsburg die Gastfreundschaft der örtlichen FREUNDE genießen. Mehrere neue Mitglieder wurden aufgenommen; prominentester Neuzugang: Uwe Becker, der bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1978 über 800 m das Halbfinale erreichte. Nach seinem Wechsel auf die Meter-Strecke wurde er bei den Leichtathletik- Halleneuropameisterschaften 1980 in Sindelfingen Vierter und gewann 1981 in Grenoble Silber. Zu seinen weiteren Erfolgen gehören allein ein Dutzend Titel als Deutscher Meister. Niederländische und Deutsche Leichtathletikfreunde in der Rheinischen Republik Das Braunschweiger Restaurant war nach dem ersten Tag der Team-EM Treffpunkt von ca. 50 Leichtathletikfreunden. Die Niederländer waren nicht nur im Stadion sehr präsent, sondern mit der Vriende-Vorsitzenden Els Stolk und ihrem Vorgänger Chris van der Meulen an der Spitze, waren unsere Nachbarn auch zahlenmäßig am FREUNDE-Abend stark vertreten. Überhaupt wurden in Braunschweig Kontakte unter den Fan- und Förderorganisationen der Leichtathletik in Europa gepflegt und ein weiteres Treffen am Rande der kommenden Europameisterschaften in Zürich vereinbart, um gemeinsam die Möglichkeiten einer internationalen Zusammenarbeit weiter auszuloten. Dabei könnte es nicht nur um einen allgemeinen Erfahrungs- und Publikationsaustausch gehen, sondern ebenso um Informationen u. a. zu Leichtathletik-Veranstaltungen, den manchmal schwierigen Bezug von Eintrittskarten und die Teilnahme an Reisen zu sportlichen Großereignissen. Übrigens: Nebenbei wurde zu späterer Stunde auch das Fußballspiel Deutschland gegen Ghana geguckt. Überwiegendes Gesprächsthema war dennoch die hervorragende Leistung des deutschen Teams in Braunschweig.

19 19 Leichtathletik INFORMationen Heft 3/2014 Vereinigung Ehemaliger Leichtathleten e.v. gegründet Vorsitzender: Jörg Lawrenz, Steenkoppel 17, Boostedt, Telefon: (04393) Vorsitzender: Peter Laufer, Ziegeleistr. 2, Altlandsberg-Gielsdorf, Telefon: (03341) Redaktion: Frank Scheffka, Oldenburger Str. 153, Delmenhorst, Telefon: (04221) bzw. (0179) Von der Elbe an die Fulda VEL-Treffen 2015 Liebe VELer/innen, es sind immer wieder Ausnahmen, wenn in der gleichen Ausgabe unserer Zeitung sowohl die Nachlese zum vergangenen als auch die Vorankündigung für das nächste Treffen erscheinen. Grund hierfür war der frühe Redaktionsschluss der letzten Zeitung. Heute habe ich wieder die große Freude, euch für die Zeit vom nach FULDA an der Fulda einem der beiden Quellflüsse der Weser einzuladen. Fulda ist eine vor 1270 Jahren gegründete, wunderschöne Barockstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten gelegen zwischen Vogelsberg und Rhön. Wie immer wollen wir im Kreise alter Freunde fröhliche und erlebnisreiche Tage verleben. Deshalb merkt euch diesen Termin bitte unbedingt im Kalender vor. Ich zähle auf Euch. Die Anmeldemodalitäten findet ihr wie immer in der Weihnachtsausgabe. Jörg Lawrenz P.S. Ich frage mich, ob unser hoher Altersdurchschnitt wohl der Grund ist, dass wir immer häufiger historische Stätten und Städte für unsere Treffen favorisieren? Unsere Geburtstagskinder 2. Ingrid Bartels Berlepschstr.11, Eichenzell Dr. Gerd Loßdörfer Beim Hochwald 12, Mannheim Heinz Fütterer Olympiaweg 11, Elchesheim Lieselotte Leiß Mennistensteige 2, Steinfurt Günther Theilmann Goethestr. 13, Elztal Erwin Meister Pasinger Str. 21, Gräfelfing Alida Bernhauer Meginhardstr.4, Gilching Helga Will Hof Möglin, Krummwisch 77 Oktober 2014 November Klaus Todte Fehrower Steig 4, Berlin Wolfgang Schmidtke Prenzlauer Berg 18, Berlin Irene Grieser Toskastr. 32, Leipzig Dr. Urban Cleve Hohenfriedbergstr. 4, Dortmund Helga Krüger Boddenweg 7, Wendisch-Langendorf Dr. Gisela Staupendahl Lutherstr. 73, Hannover 79 Dezember Prof. Dr. Adolf Drews Häuslegarten 28, Radolfzell Ingo Kretschmer Wickenstr. 52, Fürth Marlies Hornberger Hauptstr. 80, Waldfischbach Christa Fischer (Stubnick) Peterstr. 23, Magdeburg Lisa Konrad? Via Giacomo Matteotti 1004, 83 I Cadrezza VA 22. Gisela Birkemeyer Am Faulen See 20, Berlin Guido Müller Dresselstr. 12, München Werner Keller v. Stauffenberg-Str. 9, Aldingen Heinz Ulzheimer Leipziger Str. 1, Bad Sooden-Allendorf Zenta Kopp Ludwigstr. 39a, Garmisch-Partenkirchen 81 Für immer sind von uns gegangen Leonhard Pohl Dr. Hannelore Katz

20 Heft 3/2014 Leichtathletik INFORMationen 20 VEL-Treffen 2014 in Tangermünde Das diesjährige Wiedersehen fand in der mittelalterlichen Stadt Tangermünde statt und war geprägt durch zahlreiche unerwartete Überraschungen und ein für alle Teilnehmer ungewöhnliches Programm. Daher an dieser Stelle anstatt des üblichen Berichtes einige Fotos dieser hochsommerlichen Tage. Das erste Highlight war für alle Mitmachenden gleich am Ankunftsabend eine Feuerzangenbowle in einer alten Dorfschule. Dabei wurden wir von einem gestrengen Lehrer zunächst unterrichtet, mussten eine Klausur schreiben und erhielten schließlich ein Zeugnis. Besonders negativ fielen dem Schulmeister dabei die anwesenden Pädagogen im Ruhestand auf, da diese standesgemäß alles besser wussten! Als es schließlich zum Ansetzen und gründlichen Verkosten der Bowle ging, hielt sich kaum einer an den winzigen Schlock Nach einem Vormittag zur freien Verfügung führten uns am Freitag Tangermünder Kinder durch ihre Heimatstadt und brachten uns durch Lieder, Gedichte, Theaterstücke und Rätsel die lange und abenteuerliche Geschichte dieses wunderschönen Ortes auf ganz besondere Weise näher.

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