FZ4COC - VERGLEICH FORSTLICHER ZERTIFIZIERUNGSSYSTEME

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1 FZ4COC - VERGLEICH FORSTLICHER ZERTIFIZIERUNGSSYSTEME Workshop im Rahmen der 23. Jahrestagung des Landesforstvereins Sachsen-Anhalt, in Hundisburg Dr. Ina Ehrhardt, Fraunhofer IFF Prof. Dr.-Ing. Michael Schenk

2 Allgemeine Projektinformation Akronym und Langtitel des Projektes: FZ4CoC - Zertifizierung der Chain of Custody Forst-Holz in Sachsen- Anhalt als Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes, zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zur CO2-Bindung Kurztitel des Projektes: Vergleich forstlicher Zertifizierungssysteme Förderung: Programm Sachsen-Anhalt KLIMA, Investitionsbank Sachsen-Anhalt Laufzeit: 4. April 2014 bis 31. März

3 Projekthintergrund Zertifizierungsgrad in Sachsen-Anhalt ist gering Erhöhung des Zertifizierungsgrades ist (auch) im Hinblick auf die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz wünschenswert verschiedene Zertifizierungssysteme (PEFC, FSC, RAL, KFP, DFSZ, KuQS) existieren nebeneinander und (leider) oft auch in Konkurrenz Anzahl Zertifikate in LSA PEFC 1 68 FSC-FM/ CoC 2 1 RAL KUQS 4 2 DFSZ 5 11 KFP/ KFPplus 6 0 PEFC-CoC 7 35 FSC-CoC PEFC DE 2014, Stand April 2014 / 2 FSC-DE 2014 / 3 RAL-GGWL e. V. 2014, Stand Mai 2014 / 4 Sächsischer Forstunternehmer-Verband e. V. 2014, Stand Juni 2014 / 5 VdAW 2014, Stand Dez / 6 HW-Zert GmbH 2014 / 7 PEFC DE 2014, Stand April 2014 / 8 FSC DE, Stand Juni

4 Herausforderungen für die Praxis und Zielstellungen des Projektes Herausforderungen: Zertifizierungsinstitutionen konkurrieren untereinander über Preise, Leistungen und Aufwände und Zertifikate es fehlen Bewertungsmöglichkeiten und die Vergleichbarkeit von Zertifizierungssystemen ( Qual der Wahl ) Zielstellungen: Erhebungen zum Aufwand und Nutzen einer Zertifizierung bei und mit Betroffenen Eine (zertifizierungssystem-)neutrale Aus- und Bewertung der Ergebnisse Handlungsempfehlungen bzw. -hilfen für die Zertifizierung von Akteuren der Chain of Custody Forst-Holz in Sachsen-Anhalt 4

5 Arbeitsschwerpunkte und Vorgehen im Projekt Aufgabenschwerpunkt 1: Methodische Grundlagen Aufgabenschwerpunkt 2: Datenerhebung Analyse Auswertung der Ergebnisse Aufgabenschwerpunkt 3: Formulierung von Handlungsempfehlungen bzw. -hilfen Ergebnisdokumentation und -verbreitung -> Begleitung / Unterstützung durch eine Expertengruppe in LSA (Waldbesitz, Forstliche Dienstleistungen, Holz-Verarbeitung, Verwaltung, ) 5

6 Auswertung von Dokumenten Gegenüberstellung und Vergleich Waldbewirtschaftungszertifikate (PEFC und FSC) Unternehmerzertifikate (RAL, KUQS, DFZS, KFP/ KFPplus) Zertifikate für die Holzverarbeitung und nachgelagerter Bereiche inkl. Holzhandel (PEFC-CoC und FSC-CoC) 6

7 Befragungen Teil 1 (Stakeholder-Interviews) Stakeholderbefragungen (aktuell 25 Interviews) Zertifikatträger, Zertifizierungsstellen, Auditoren, Multiplikatoren, Erfahrungsträger Fragestellungen rund um die Zertifikatvergabe Organisation und Geschäftsmodelle der Zertifikatträger Ablauf und Umfang der Zertifizierung Kostenstrukturen (Weiter-)entwicklung der Standards Akkreditierung und Qualifikation 7

8 Befragungen Teil 2 (Fragebögen) Konzeption, Versendung und Auswertung von Fragebögen für die Zielgruppen des Projektes Waldbesitzer Forstliche Unternehmen und Dienstleister Holzverarbeitung und nachgelagerte Bereiche Zielgruppe Beginn Stichprobe Rücklauf Waldbesitz 06/2014 ~ Forstliche Dienstleister Holzverarbeitung u. nachgelag. Bereiche 07/2014 ~ /2014 ~

9 Ausblick und nächste Schritte Auswertung der Fragebögen Vorbereitung und Durchführung der Befragungen Teil 3 Betroffene (Zertifizierte Waldbesitzer und Unternehmen) Konzeption von Interviewleitfäden für die verschiedenen Zielgruppen Stichprobenbestimmung für die Befragungen Durchführung der Befragungen/Interviews Weitere Workshops mit Stakeholdern (z.b. Umweltverbände) und Vorauswertung mit der Expertengruppe Verdichtung und Zusammenfassung der Erkenntnisse Formulierung von Handlungsempfehlungen 9

10 IHRE FRAGEN BITTE

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