BASISSEMINAR FINANCIAL MANAGEMENT

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1 1 Institut für Finanzmanagement Abteilung für Betriebliche Finanzierung, Geld- und Kreditwesen BASISSEMINAR FINANCIAL MANAGEMENT LV-Nr.: / SS 2009 o.univ.-prof. Dr. Wolfgang Nadvornik / Univ.-Ass. Dr. Tanja Schuschnig Betreuer: Mag. Fabian Sylle BACHELORARBEIT Thema Nr.: 6 Immobilienfinanzierung Verfasser: Rutter Erich Angewandte Betriebswirtschaftslehre 4. Semester Matrikelnummer: Studienkennzahl: 518 Abgabetermin:

2 ii Ehrenwörtliche Erklärung Ich erkläre ehrenwörtlich, dass ich die vorliegende wissenschaftliche Arbeit selbständig angefertigt und die mit ihr unmittelbar verbundenen Tätigkeiten selbst erbracht habe. Ich erkläre weiters, dass ich keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe. Alle aus gedruckten, ungedruckten oder dem Internet im Wortlauf oder im wesentlichen Inhalt übernommenen Formulierungen und Konzepte sind gemäß den Regeln für wissenschaftliche Arbeiten zitiert und durch Fußnoten bzw. durch andere genaue Quellenangaben gekennzeichnet. Die während des Arbeitsvorganges gewährte Unterstützung einschließlich signifikanter Betreuungshinweise ist vollständig angegeben. Die wissenschaftliche Arbeit ist noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt worden. Diese Arbeit wurde in gedruckter und elektronischer Form abgegeben. Ich bestätige, dass der Inhalt der digitalen Version vollständig mit dem der gedruckten Version übereinstimmt. Ich bin mir bewusst, dass eine falsche Erklärung rechtliche Folgen haben wird. Klagenfurt, im April 2009 Erich Rutter

3 iii Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis...v Abkürzungsverzeichnis...vi 1 Einleitung Motivation und Problemstellung Aufbau und Zielsetzung Finanzwirtschaftliche Begriffsbestimmungen Mobilien und Immobilien Systematik der Finanzierungsarten Ausgewählte Formen der Außenfinanzierung Ausgewählte Formen der Innenfinanzierung Objektbezogene Finanzierungen: Immobilienfinanzierung Finanzierung durch Kreditinstitute Grundlagen des Kreditwesens Kreditarten Kreditwürdigkeitsprüfung Kreditvergabeprozess Vor- und Nachteile Finanzierung durch Versicherungsgesellschaften Grundlegendes über Versicherungsgesellschaften Schuldscheindarlehen Hypothekarlebensversicherung Vor- und Nachteile Finanzierung durch Bausparkassen Das Bausparen in Österreich Vom Sparvorhaben bis zum Vertrag Modell 1: Terminologie des klassischen Bausparers Modell 2: Bauspardarlehen als Finanzierungsmittel Vor- und Nachteile...28

4 iv 3.4 Finanzierung durch Private Grundlagen Eigenkapital vs. Kredit durch Private? Fremdkapitalgeber als Financier Vor- und Nachteile Zukunftsperspektiven Zusammenfassung...32 Literaturverzeichnis...34

5 v Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Der Prozess der Kreditvergabe in der Praxis...16 Abbildung 2: Teilnehmende Finanzierungssubjekte beim Schuldscheindarlehen...20 Abbildung 3: Darstellung der Bausparmodelle...26

6 vi Abkürzungsverzeichnis ABV AG AktG Bsp bzw. ca. EDV KWG max. P2P p.a. UGB Vgl. Allgemeine Bausparkasse Aktiengesellschaft Aktiengesetz Beispiel Beziehungsweise Circa Elektronische Datenverarbeitung Kreditwesengesetz maximal Private to Private per anno Unternehmensgesetzbuch Vergleiche

7 5 1 Einleitung Die schlimmste Wirkung des Kapitalismus ist, dass man glaubt, alles, was man bezahlen kann, gehöre einem. (Walser Martin) 1.1 Motivation und Problemstellung Ein Teilbereich der Finanzwirtschaft ist die die klassische Finanzierung mit deren Finanzierungsentscheidungen, 1 welche primär alle Entwicklungen und Vorgehensweißen der Finanzprozesse umfasst. 2 Da die Finanzierung für ein geplantes Investment unerlässlich ist 3, kann man sagen, dass die Finanzierung zu den ältesten und kritischsten Forschungsgebieten zählen ist, welches es seit jeher gab. 4 Doch auch heute wird dieses Thema noch immer kritisch betrachtet, und man kann immer wieder heftige Auseinandersetzungen zwischen Geldgebern und Geldnehmern in den Medien beobachten. In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur findet man etliche Definitionen, Themen und Studien zum Thema Finanzierung, doch man kann noch immer nicht über eine vollendete Lehre der Finanzwirtschaft sprechen. 5 Den Beginn der Arbeit zum Thema Immobilienfinanzierung könnte man fast schon als leger oder langweilig bezeichnen, doch eine kurze Einführung in die wichtigsten Begriffe der Finanzwirtschaft ist für das Verständnis der Thematik unumgänglich. 6 Das Thema der Immobilienfinanzierung scheint gerade in der jetzigen Finanzkrise, welche sich nunmehr in eine Wirtschaftskrise wandelt, ein gut gewähltes und sehr interessantes Thema zu sein, da die Beschaffung von Kapital, und das richtige einsetzen bzw. das Finanzmanagement 7, keine Selbstverständlichkeit in privaten und öffentlichen Unternehmungen ist. Besonders der Immobilienmarkt ist insbesondere durch die enge Anbindung an den Bausektor ein sehr schnelllebiger Markt welcher hohe Risiken beinhalten kann. Im Speziellen das Immobilien-Leasing hat einen Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die ABWL, 2001], S Vgl. Amann [Finanzwirtschaft, 1993], S. 16. Vgl. Loitlsberger [Grundriß der Betriebswirtschaftslehre, 1996], S Vgl. Gutenberg [Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1987], S. 5f. Vgl. Woll [Wirtschaftslexikon, 2000], S Vgl. Drukarczyk [Finanzierung, 1993], S. 1. Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die ABWL, 2001], S. 364ff.

8 6 enormen Rückgang verzeichnen müssen, 8 da sich die ein wenig sicheren Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien wie Versicherungen, Bausparkassen, Besitzgesellschaften und private Vermögensverwaltungen momentan deutlicher am Finanzmarkt behaupten. Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit besonders auf die speziellen Finanzierungsarten von Immobilien eingegangen. Weiters werden in allen Punkten die Chancen und Risiken am Immobilienmarkt diskutiert und kritisch betrachtet. Auch für Nicht-Finanzexperten werden hier wichtige Aspekte, welche bei der Anschaffung von solchen Anlagevermögen von großer Bedeutung sind, nicht außer Acht gelassen. Dazu gehören unter anderen die Rechtsformen, vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem die Vor- und Nachteile der jeweiligen Sicherheiten bei den Finanzierungsarten. 1.2 Aufbau und Zielsetzung Das grundsätzliche Ziel dieser Arbeit liegt darin, dass man eine Einführung in die Finanzierung von Immobilien und Bauvorhaben bekommt, welche in der heutigen Wirtschaftslage von wichtiger Bedeutung ist. Ein Unternehmen sollte sich bei jeder Finanzierungsüberlegung das klassische Dreieck der Finanzierung mit den Punkten der Rendite, der Sicherheit und der Liquidität vor Augen halten und sich daran ein wenig orientieren. 9 Im Laufe der Arbeit werden diverse Finanzierungsquellen vorgestellt, verglichen und mit wirtschaftlichen Prüfpunkten aufgearbeitet. Insbesondere soll auf die Finanzierung durch Versicherungsgesellschafen und Bausparkassen eingegangen werden, welche sich in Österreich immer mehr an Beliebtheit erfreuen dürfen. Im Weiteren sollen Fragen welche die zukünftige Entwicklung am Immobilienmarkt betreffen ebenfalls beantwortet werden. Im zweiten Kapitel werden die grundlegenden Begriffe in der Immobilienbranche und das Wesen der Finanzierung behandelt. Dabei werden die Innen- und die Außenfinanzierung kurz beschrieben, wobei hier auch eine Begriffsabgrenzung vorgenommen wird. Diese Finanzierungsformen stellen die Basis für die in den nächsten Kapiteln beschriebenen Finanzierungsvarianten dar. Im dritten Kapitel werden vier Varianten für die Immobilienfinanzierung vorgestellt und jeweils kritisch beurteilt. Als erstes wird das Kreditinstitut als Financier vorgestellt, wobei näher auf 8 9 Vgl. Gabele et. al. [Immobilien-Leasing, 1991], S. 26f. Vgl. Dettmer/Hausmann [Finanzmanagement, 1998], S. 12.

9 7 das Kreditgeschäft von Banken, welches bei der Immobilienfinanzierung eine große Rolle spielt, eingegangen wird. Auch die wichtigsten Punkte der Kreditwürdigkeitsprüfung werden hier angesprochen und kurz erläutert. Die nächsten zwei Schwerpunkte stellen die Finanzierungsmöglichkeiten von Versicherungsinstituten und Sparkassen, welche in Österreich einen hohen Stellenwert haben. Um die Vorgehensweiße von Versicherungen genauer zu verstehen, wird näher auf die Versicherungsfachkunde eingegangen. Es wird geklärt was überhaupt eine Kapitalsammelstelle ausmacht, wie sie funktioniert und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um ein Schuldscheindarlehen zu bekommen. Beim Schwerpunkt der Finanzierung durch Bausparkassen wird näher auf die Wichtigkeit des Bausparens in Österreich eingegangen und die Vor- und Nachteile werden aufgezeigt. Im letzten Punkt wird das System der Finanzierung durch Privatpersonen angeschnitten und kurz in das Kreditgeschäft eingeordnet. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung dieser Arbeit und einen kleinen Ausblick in zukünftige Entwicklungen am Finanz- bzw. Immobilienmarkt. Ebenfalls soll im Schlussteil eine kurze persönliche Stellungnahme und eine persönliche Meinung zur Thematik der Immobilienfinanzierung gegeben werden. 2 Finanzwirtschaftliche Begriffsbestimmungen Für ein einheitliches Verständnis der in dieser Arbeit verwendeten Begriffe, werden in diesem Kapitel die wichtigsten finanzwirtschaftlichen Begriffe 10 kurz definiert. Ebenfalls wird der Begriff der Finanzierung ein wenig genauer erklärt und in die Finanzierungsarten wie die Außen- und Innenfinanzierung zerlegt. 2.1 Mobilien und Immobilien Wenn man die Begriffe der Mobilien und Immobilien unterscheiden möchte, erscheint es auf den ersten Blick recht einfach. Im Grunde sind als Mobilien alle beweglichen Objekte und Gegenstände, zu verstehen. Im Gegensatz dazu, werden unter Immobilien unbewegliche Objekte wie Grund und Boden 11, und falls vorhanden auch dessen dazugehörigen Bestandteile wie Gebäude oder Ähnliches 12 subsumiert Vgl. Woll [Wirtschaftslexikon, 2000], S Vgl. Lexikographisches Institut [Das Bertelsmann Lexikon, 1996], S Vgl. o.v. [Gabler Wirtschaftslexikon, 2000], S

10 8 Jedoch spricht man in der alltäglichen Sprache nicht immer von Immobilien, sondern man bezeichnet diese auch als Liegenschaften oder Anwesen. 13 Juristisch gesehen ist sie ein unbewegliches Sachgut, bei deren Kauf man grundstücksgleiche Rechte erlangt. Wenn man einen Schritt tiefer in die Materie der Wortfindung geht, wird man feststellen, dass das Wort aus dem lateinischen Wort im-mobilis stammt, was im Endeffekt nicht mehr als nicht-beweglich bedeuten soll. Damit sind die beiden Begriffe eigentlich schon voneinander differenziert und es gibt im Weiteren nichts zu sagen, außer dass es bei den Immobilien auch noch der Begriff der Immobilien im engeren bzw. im weiteren Sinne differenziert wird. Mit Immobilien im engeren Sinn werden die Betriebsvorrichtungen einfach nicht weiter beachtet. 2.2 Systematik der Finanzierungsarten In der Finanzierung geht man von verschiedenen Finanzierungsformen aus. In vielen Fachbüchern findet man Definitionen von dem Wesen der Finanzierung. In guten Fachbüchern wird sogar in die Finanzierung im Allgemeinen und die Finanzierung im Speziellen unterschieden: Im Allgemeinen bedeutet Finanzierung, dem Unternehmen in Abhängigkeit von bestimmten Erfordernissen Kapital zuzuführen (Kapitalbeschaffung). 14 Im Speziellen umfasst die Finanzierung neben der Kapitalbeschaffung auch alle Kapitaldispositionen, die die Durchführung der Betriebsprozesse betreffen. 15 In anderen Fachbüchern der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre 16 findet man eine Gliederung in den Begriff im engeren und weiteren Sinn. Finanzierung im engeren Sinn beschreibt die Beschaffung von Geld oder Sachgütern für die betriebliche Nutzung. Während der Begriff im engeren Sinn nur die Beschaffung und die Vgl. o.v. [Brockhaus Wirtschaft, 2004], S Nadvornik et. al. [Modernes Finanzmanagement, 2009], S Nadvornik et. al. [Modernes Finanzmanagement, 2009], S Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die ABWL, 2005], S. 39ff.

11 9 Verwaltung von Kapital beschreibt, beinhaltet der Begriff im weiteren Sinn auch spezielle Funktionen der Finanzwirtschaft. 17 Wenn man den Finanzierungsbegriff verstanden hat, ist dies jedoch noch lange nicht alles. Die Finanzierung kann in verschiedene Teilbereiche untergliedert werden. Einerseits könnte man diese nach der Art der Kapitalherkunft unterscheiden (Außenund Innenfinanzierung) und andererseits auch nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber (Innen- und Fremdfinanzierung) Ausgewählte Formen der Außenfinanzierung Als erstes wird auf die Außenfinanzierung hingewiesen, denn nur mit der Aufnahme von Fremdkapital von Außen können Unternehmen überhaupt gegründet werden und später einmal wachsen. 19 Wie das Wort schon sagt, wird bei der Außenfinanzierung dem Unternehmen Kapital von außen zugeführt. 20 Als Kapitalgeber werden hier Unternehmen bezeichnet, die auf dem Geld- und Kreditmärkten als Investoren auftreten. 21 Abhängig von der Rechtsstellung der Kapitalgeber kann man hier wiederum in Subventionsfinanzierung, Eigenfinanzierung (Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung), sowie die Fremdfinanzierung durch Kredite unterscheiden. 22 Als beispielhafte Kapitalgeber treten in der Außenfinanzierung meist Kreditinstitute oder Börsen auf. 23 Bei der Fremdfinanzierung wird grundlegend auch noch zwischen der kurz- und mittelfristiger Fremdfinanzierung unterschieden. Als kurzfristig kann man Darlehen bezeichnen, deren Laufzeit nicht länger als 3 Monate beträgt. Die Abgrenzung zwischen den beiden ist nicht immer leicht, aber für mittelfristige Fremdfinanzierungen wird der Zeitraum von unter 12 Monaten herangezogen, für langfristige Fremdfinanzierungskredite einen Zeitraum von über 12 Monate Vgl. Dettmer/Hausmann [Finanzmanagement, 1998], S. 9. Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die ABWL, 2005], S Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S Vgl. Drukarczyk [Finanzierung, 1993], S. 8ff. Vgl. Nadvornik et. al. [Modernes Finanzmanagement, 2009], S Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die Allgemeine BWL 2005], S. 251ff. Vgl. Amann [Finanzwirtschaft, 1993], S. 31ff. Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die Allgemeine BWL 2005], S. 254.

12 10 Möchte ein Unternehmen jedoch ein Darlehen von einem Kapitalgeber aufnehmen, verlangt dieser bei der Kreditwürdigkeitsprüfung eine dementsprechende Eigenkapitalsquote. Diese dient grundsätzlich zur Sicherung des aufgenommenen Darlehens. Das ist jedoch immer ein wenig problematisch, denn Eigenkapital kostet dem Unternehmer einen Haufen Geld wobei zu bedenken ist, dass für Zinsen für Eigenkapital im Gegensatz zum Fremdkapital nicht angesetzt werden dürfen und dies wiederum auf die Steuer wirkt. Das steuergünstige Kapital ist daher das Fremdkapital, wobei man zur Aufnahme dessen, wiederum Eigenkapital benötigt. 25 Im Grunde kann man die Eigen- bzw. Beteiligungsfinanzierung darüber definieren, dass man sagt, dass wenn man weitere Beteiligungstitel an einer Masse ausgibt, es die Rechte und Entscheidungsmacht der bisherigen Eigenkapitalgeber (auch Gesellschafter genannt) verschmälert. Hierbei muss man aber auch immer auf die Rechtsform der Gesellschaft achten, wobei darauf jedoch nicht näher eingegangen werden soll. 26 Als letzten Punkt haben wir die langfristige Fremdfinanzierung, welche die häufigste Form der Fremdfinanzierung darstellt. Im Grunde schließen Firmen nur langfristige Verträge mit Fremdkapitalgebern auf dem Finanzmarkt ab, um damit langfristig ihr Unternehmen aufrecht zu erhalten. 27 Beispiele dafür wären Darlehen, Schuldscheindarlehen, Anleihen und Außenhandelskredite welche vom Staat gefördert werden. 28 Unternehmer bevorzugen die Aufnahme eines langfristigen Darlehens, da hier der Unternehmer bei dem Kapitalgeber mehr Verhandlungsmacht ausüben kann. Voraussetzung für die Aufnahme ist jedoch, dass ausreichend Eigenkapital vorhanden ist. Auch die steuerliche Komponente spielt hierbei eine große Rolle, da das Fremdkapital wie schon oben erwähnt steuerlich bevorzugt wird. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Fremdkapitalszinsen nicht die Eigenkapital-Rendite übersteigen. Die Institute welche die langfristige Variante anbieten wären meist Banken, Sparkassen und Girozentralen und Versicherungen. 29 In den nächsten Kapiteln wird näher auf deren Finanzierungsangebote und Verfahren eingegangen Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S. 270f. Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S Vgl. Olfert/Reichel [Finanzierung, 2008], S Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S. 275.

13 Ausgewählte Formen der Innenfinanzierung Im Gegensatz zu der oben beschriebenen Außenfinanzierung, gibt es noch die Innenfinanzierung, bei welcher finanzielle Mittel aus dem Unternehmen genommen werden, welche im Laufe der Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden. Beispiele wären hier Umsatzerlöse, Zinsen, Beteiligungen und sonstige Erträge. 30 Weiters kann man aber auch noch zwischen der Innenfinanzierung aus Gewinnen, Rückstellungen oder Abschreibungen, und der Innenfinanzierung aus Vermögensumschichtung wie Kapitalfreisetzung im Anlage- oder Umlaufvermögen unterscheiden. 31 Auch hier kann man die Finanzierungsart anhand der Rechtsstellung differenzieren. Zwar können sowohl Personen- als auch Kapitalgesellschaften ihren Gewinn ausschütten oder einbehalten also eine Gewinnthesaurierung vornehmen. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass bei der Innenfinanzierung (also Verzicht der Gesellschafter auf die Ausschüttung der Gewinne) bei Personengesellschaften, jeder Gesellschafter selbst entscheiden kann ob er seinen Gewinnanteil entnehmen oder thesaurieren will. Im Gegensatz dazu wird bei Kapitalgesellschaften; wie der klassischen Aktiengesellschaft; zunächst einmal der ausgewiesene Gewinn laut Bilanz als Berechnungsbasis für das Ausschüttungsvolumen herangezogen, und erst wenn die kapitalgesellschaftlichen Organe wie die Hauptversammlung dem vom Vorstand vorgeschlagenen Anteil am Gewinn für die Thesaurierung zustimmen ( 170 AktG) kann eine Thesaurierung vorgenommen werden Vgl. Nadvornik et. al. [Modernes Finanzmanagement, 2009], S Vgl. Lechner et. al. [Einführung in die ABWL, 2005], S. 219ff. Vgl. Spremann [Wirtschaft, Investition und Finanzierung, 1996], S. 321.

14 12 3 Objektbezogene Finanzierungen: Immobilienfinanzierung 3.1 Finanzierung durch Kreditinstitute Grundlagen des Kreditwesens Das Kreditwesen ist ein sehr ausgeprägter Geschäftsbereich 33, wobei man immer aufpassen muss ob man von einer Bank oder einem Kreditinstitut spricht. In der Gesetzesnovelle vom Kreditwesengesetz (kurz KWG) vom 10. Juli 1961 wird explizit beschrieben, wann eine Bank auch als Kreditinstitut bezeichnet werden darf. Darunter fallen neun Geschäfte und deren Charakteristiken: 34 Einlagengeschäft Annahme fremder Gelder Kreditgeschäft Gewährung von Darlehen Diskontgeschäft Ankauf von Wechseln und Schecks Depotgeschäft Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere Investmentgeschäft Anlage eingelegten Geldes in eigenem Namen für gemeinschaftliche Rechnung deren Einleger nach dem Grundsatz der Risikostreuung Effektengeschäft Anschaffung und Veräußerung von Wertpapieren für andere Garantiegeschäft Übernahme von Bürgschaften, Garantien sowie sonstigen Gewährleistungen für andere Girogeschäft Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs 35 Bietet ein Unternehmen, welches am Finanzmarkt tätig ist, diese neun Geschäftsfelder an, so spricht man von einem Kreditinstitut. Werden nicht alle Bereiche angesprochen, so spricht man von einer klassischen Bank, welche ihre Vgl. Spremann [Wirtschafts, Investition und Finanzierung, 2006], S. 73. Vgl. Süchting [Bankmanagement, 1982], S. 3. Vgl. Schierenbeck [Bank und Versicherungslexikon, 1994], S. 421.

15 13 Kunden in Privatkunden und Firmenkunden segmentiert 36. Den Kunden einer Bank werden in klassischen Ansätzen Aktivgeschäfte wie Kontokorrentkredite oder Baufinanzierungen, Passivgeschäfte wie Spar- und Termineinlagen, und Dienstleistungsgeschäfte wie beispielsweiße den täglichen Zahlungsverkehr, die Wertpapiergeschäfte und der beratende Beistand angeboten Kreditarten Wenn man den Kredit kurz erklären möchte, liest man in der Literatur, dass dieser ein von der Menge bestimmtes Zahlungsmittel ist, welches zeitlich festgelegt und der dafür eine Gegenleistung in Form von Zinsen zurück zu zahlen ist. 38 Schon im letzten Kapitel wurde in die langfristige und kurzfristige Fremdfinanzierung unterschieden. Diese Gliederung wird auch bei den Kreditarten vorgenommen. Die klassischen Instrumente der Fremdfinanzierung stellen vor allem der Investitionskredit und der Kontokorrentkredit dar. 39 Es gibt noch etliche Unterteilungen aber auf diese wird hier nicht näher eingegangen. Bei dieser großen Auswahl an Kreditarten stellt sich natürlich auch immer die Frage, welchen Kredit ich nun nehmen soll? Welche Variante man auswählen soll, entscheidet sich weitgehend nach der Kapitalverwendung. Man muss abwiegen, ob man den Kredit einmalig mit einem fixen Auszahlungsbetrag und vertraglich festgelegten Tilgungsraten, oder mit flexiblen Überziehungsrahmen haben möchte. Für den letzten Punkt soll hier der Kontokorrentkredit erwähnt werden. Bei der Auswahl sollte man aber auch immer den Punkt der Sicherheiten nicht vernachlässigen, denn bei jeder Kreditart gibt es andere Richtlinien was die Sicherheiten angeht. Beispielsweiße sollen hier die Bürgschaften, Hypotheken oder Pfandrechte sein. Besonderer Beliebtheit hat sich im Laufe der Jahre der Immobiliarkredit entwickelt. Diese kommt daher, weil dieser als Sicherheit Immobilien, also Grund und Boden (mit eventuellen Gebäuden), auswählt. Der Grund Vgl. Spremann [Wirtschafts, Investition und Finanzierung, 2006], S. 73f. Vgl. Amann [Finanzwirtschaft, 1993], S. 25f. Vgl. Schierenbeck [Bank und Versicherungslexikon, 1994], S. 417f. Vgl. Spremann [Wirtschafts, Investition und Finanzierung, 2006], S. 73.

16 14 liegt auf der Hand, da der Kreditgeber im Verwertungsfall mit absoluter Sicherheit seine Rechte einräumen kann Kreditwürdigkeitsprüfung Bei der Kreditvergabe darf jedoch nicht leichsinnig vorgegangen werden schon gar nicht in unserer jetzigen Finanzkrise, wo Banken und besonders Kreditinstitute auf das Risiko und die richtigen Sicherheiten achten müssen. Die Kreditwürdigkeit hat jedenfalls besitzt ein sehr großes Ausmaß komplexer Prozesse, weshalb man auch in verschiedene Prüfungspunkte unterscheiden kann. In Fachbüchern der Finanzwirtschaft werden drei verschiedene Prüfungskriterien herangezogen, auf welche hier näher eingegangen wird. Persönliche Kreditwürdigkeit Bei der persönlichen Prüfung der Kreditwürdigkeit wird der Unternehmer an sich geprüft. Schon beim ersten Kontakt zwischen Kreditgeber und interessierte Kreditnehmer kommt es auf den ersten Eindruck an. Die persönlichen, quantitativen Merkmale welche ein Unternehmer haben sollte wären zum Beispiel eine gute Geschäftsidee, Banktreue oder persönliche Fähigkeiten. Hat ein Unternehmer diese, ist dies schon ein gutes Zechen, denn die meisten Unternehmer scheitern an Fehlern der Unternehmensführung. Materielle Kreditwürdigkeit Bei der materiellen Überprüfung, wird geprüft ob das Unternehmen und seine Fähigkeiten für einen Kredit prädestiniert sind. Hierbei wird oft die Jahresabschlussanalyse als Beurteilungsinstrument verwendet. Ein Unternehmen muss nämlich im Stande sein, seine fälligen Tilgungsraten aus seiner laufenden Geschäftstätigkeit zu finanzieren, indem er sein Kapital wieder vom Gesamtmarkt zurück erwirtschaftet. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass man nicht immer nur einen Tunnelblick bei der Beurteilung eines Unternehmens haben sollte, denn es sollte die gesamte Branche und der Markt in dem das Unternehmen tätig ist eingeschätzt werden. 40 Vgl. Falter/Dahlheimer [Die Praxis des Kreditgeschäfts, 1997], S. 91ff.

17 15 Kreditfähigkeit Im weitesten Sinne versteht man unter der Kreditfähigkeit, dass der Unternehmer bzw. die Person welche hinter dem Unternehmen steht eine Rechtsfähigkeit bzw. Geschäftsfähigkeit besitzt, also mit allen Rechten und Pflichten ausgestattet ist, das Unternehmen sowohl nach Innen als auch nach Außen zu vertreten. 41 Bei der Kreditwürdigkeitsprüfung müssen sämtliche Beobachtungen und Untersuchungen für die Kreditvergabe durchgeführt werden. Dabei wird unter anderem das Kreditrisiko mit allen negativen Folgen, Leistungsstörungen und sonstigen Gefahren für den Kreditgeber gesammelt und ausgewertet. Die letztendliche Beurteilung stellt die so genannte Bonität dar. Diese gibt dem Risk- Manager Auskunft über die Zahlungsbereitschaft und die wirtschaftlichen Connections welcher der Kreditnehmer vorweisen kann. Im Sprachgebrauch verwendet man meist aber nur den Begriff Bonität, welcher im Endeffekt ein Bestandteil der Kreditwürdigkeitsprüfung ist einen statischen Charakter aufweißt Vgl. Nadvornik et. al. [Modernes Finanzmanagement 2009], S. 281f. Vgl. Nitsch [Praxis des Firmenkreditgeschäftes, 1993], S. 39f.

18 Kreditvergabeprozess Damit man den komplexen Kreditvergabeprozess ein wenig besser verstehen lernt, soll diese Grafik alles näher veranschaulichen: Kreditvergabeprozess: Vorraussetzungen Kredit-Arbeitsphase Kreditwunsch Informationssammlung Bonitätsbeurteilung Kreditgespräch Kreditantrag Antragsprüfung Kreditbewilligung Beurkundung Zuzählung Betreuung/Überwachung Tilgung Vorhab-Geschehen Risk-Management 4-Augen-Prinzip Quelle: Verfasser Abbildung 1: Der Prozess der Kreditvergabe in der Praxis Wie bei allen Verträgen muss der Kunde einmal mit seinem Wunsch zum Kreditinstitut kommen und sein Vorhaben der Bank gut verkaufen. Weiters muss der Kreditnehmer von Anfang an dem Kreditgeber Informationen liefern. Externe wären zum Beispiel Jahresabschlüsse, Firmenbucheintragungen, Grundbucheintragungen, Auskünfte aus dem Kreditschutzverband-System oder Informationen aus Presseartikeln. Interne Quellen stellen unter anderem die Kundentreue, Kontoentwicklungen und Erfahrungen mit dem Kunden dar. Diese Informationssammlung soll im Vorhinein geschehen und ist unerlässlich für die Kreditwürdigkeitsprüfung. Den nächsten Schritt stellt die Bonitätsbeurteilung dar, welche vom Marktteil und vom Risk-Management durchgeführt werden. Anschließend wird mit dem Kreditnehmer ein persönliches Kreditgespräch für eventuelle offene Fragen oder Sonstiges organisiert. Hierbei kann der Kreditgeber seine Probleme und auch positiven Aspekte vorbringen, sowohl hat aber auch der Kreditnehmer das Recht sein Finanzierungsvorhaben zu rechtfertigen. Ist hier alles in Ordnung, wird ein vorläufiger Kreditantrag mit all den benötigten Informationen

19 17 gestellt, welcher in der Regel nochmals vom Risk-Management geprüft wird und danach dem Vorstand zur Bewilligung vorlegt. Dies entspricht dem 4-Augen- Prinzip, welches einen Bankgrundsatz darstellt. Hat der Vorstand den Kreditantrag unterzeichnet, wird alles für die Ausstellung des Kredites veranlasst und der Kreditnehmer erhält die Auszahlung der beantragten Kreditsumme. Damit auch während der Kreditlaufzeit alles mit vertraglich fixierten Rahmenbedingungen abläuft, wird der Kreditnehmer mit Hilfe von EDV unterstützten System überwacht dies garantiert die Sicherheit für die Bank und auch für den Kreditnehmer, denn verspätete Tilgungszahlungen können vorkommen, sollten aber nicht der Regelfall sein! Den Abschlusspunkt stellt die vollkommene Tilgung des Kredites dar, wonach der Vertrag ausläuft und die Schuld beim Kreditinstitut erlischt Vor- und Nachteile Kurz zusammengefasst hat die Kreditwürdigkeitsprüfung das Ziel den zukünftigen Kreditnehmer auf alle Chancen und Risiken zu überprüfen, um damit in weiterer Folge in Risikosituationen gegen zu steuern. 44 Dabei werden die Rückzahlungsfähigkeit, die Höhe des Kredites, das Können und Wollen, sowie die Sicherheiten beurteilt. 45 Weiters müssen im Kreditgeschäft immer Sicherheiten, auf welche der Kreditgeber zurückgreifen kann, in das Kreditgeschäft eingebunden werden. Als klassisches Beispiel kann man hier die Kreditversicherung nennen. 46 Die Idee des Kreditvergabeverfahrens ist im Grunde auf Sicherheiten gestützt, welche aus Sicht des Kapitalgebers nur als Vorteile zu bezeichnen sind. Aus Sicht des Kreditnehmers könnte diese strenge Verfahrensweiße oft als unangenehm angesehen werden, da viele (auch persönliche) Informationen gegenüber dem Kreditgeber offen zu legen sind Diese Auskunft stammt von einem österreichischen Kreditinstitut, dessen Name aufgrund der Verschwiegenheitspflicht und dem Bankgeheimnisses nicht genannt werden darf. Vgl. Schierenbeck [Bank und Versicherungslexikon, 1994], S Vgl. Grof [Risikocontrolling, 2002], S. 104ff. Vgl. Feidicker [Kreditwürdigkeitsprüfung, 1992], S. 6f.

20 Finanzierung durch Versicherungsgesellschaften Grundlegendes über Versicherungsgesellschaften Drum prüfe, wer sich ewig bindet, Ob sich nicht was Bess'res findet. (Friedrich Schiller) Diesen Spruch sollte man sich immer im Hintergedanken behalten, wenn man mit einer Versicherungsgesellschaft zu tun hat. Doch warum dies? Das Versicherungsgeschäft ist ein Produktionsbetrieb, welcher im Versicherungswesen so genannte Dienstleistungen bzw. Wirtschaftsgüter in Form von Versicherungsschutz anbietet. Dieser dient zur kollektiven Risikominimierung, welcher dem Versicherungsgrundsatz entspricht. 47 Die Funktionsweiße einer Versicherungsgesellschaft ist vom Grundsatz her so gestaltet, dass es einen großen Sammeltopf (Pool) von Versicherungsnehmern gibt, 48 welche zuerst ihre Versicherungsbeiträge dort einzahlen. Diese eingezahlten Beträge welche im Pool gesammelt und verwaltet werden, dienen zur gemeinsamen Vermeidung bzw. Tragung von Risiken. Dieses Prinzip soll verhindern, dass der individuelle Versicherungsnehmer beim Auftreten eines Schadensfalles nicht das gesamte Risiko zu tragen hat. Das Risiko wird in diesem Fall von Allen sich im Pool befindenden Versicherungsnehmer getragen kurz beschrieben findet eine Risikostreuung statt. 49 Die Idee der Versicherungen ist schon so alt die der Mensch selbst. Schon früher haben Menschen nach einer Möglichkeit gesucht, sich vor drohenden Gefahren bestens abzusichern. Noch bevor man wirklich von einem Pool von Beiträgen reden konnte, schlossen sich Menschen zu Gefahrensgemeinschaften zusammenhaben 50. Im Laufe der Geschichte entwickelte sich das Versicherungswesen jedoch so rasch, dass man schon im 17.Jahrhundert die erste Versicherungsbörse in London gründete. In ähnlicher Form einer heutigen Aktiengesellschaft ging die Lloyd s als erste Versicherungsbörse auf den entstehenden Kapitalmarkt und gehört auch noch heute zu einen der wichtigsten internationalen Versicherungsgesellschaften. 51 In Österreich wurde im Jahr 1798 die Vgl. o.v. [Brockhaus Wirtschaft, 2004], S Vgl. Portisch [Finanzierung im Unternehmenslebenszyklus, 2008], S.404. Vgl. Häberle [Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, 2008], S Vgl. Gassner-Möstl/Brazda-Uiterwiyk [Versicherungskunde I, 1994], S. 16. Vgl. Manes [Versicherungslexikon, 1924], S. 879ff.

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