Innovations-Seminar - iena Wie schafft man Innovation

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1 Innovations-Seminar - iena Wie schafft man Innovation

2 Wie werden Innovationen systematisch hervorgebracht? Strukturierung der Vortragsinhalte: Kundenbedürfnissen an innovative Lösungen am Beispiel der Investitionsgüterindustrie: 1. Investitionsgüterindustrie Besonderheiten und Trends im Markt 2. Kundenbedürfnisse Erfassung aktueller und latenter Bedürfnisse 3. Kundenintegration Ansatzpunkte im Wertschöpfungsprozess 4. Praxisbeispiel Engineering Network Community Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

3 1. Abgrenzung Konsumgüter- und Industriegütermärkte Märkte + Branchen Investionsgüterindustrie Maschinen- und Anlagenbau Konsumgüterindustrie Endkunden Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

4 1. Besonderheiten Industriegütermärkte Wandel vom Produkt- zum Lösungsgeschäft Investitionsgütermarkt Sales-Center Organisation A Organisation B Buying-Center Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

5 1. Trend: Vom Produkt- zum Lösungsgeschäft 46% 55% 59% Umsatzanteil kundenspezifische Industriegüter 65% Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

6 1. Trend: Vom Produkt- zum Lösungsgeschäft Transaktionen der Komponenten abwickeln Vom klassischen Produktgeschäft Konfiguration nach Kundenwunsch Erstellung nach Bedürfnissen der Kunden zum Lösungsgeschäft Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

7 2. Identifikation Bedürfnisse Phase 1: Methoden um Bedürfnisse identifizieren Zusammenarbeit mit besonders fortschrittlichen Kunden (Lead User) Webbasierte offene oder geschlossene Netzwerke und Communities Ideen- oder Innovationswettbewerbe (siehe Praxisbeispiel) Phase 2: Produkt generieren Phase 3: Produkte entwickeln Phase 4: Markteinführung Phasen des Innovationsprozesses

8 2. Identifikation Bedürfnisse ANBIETER Lösungsinformationen Signaling Lösungsinformation bezieht sich auf (techn.) Wissen, wie Problem /Bedürfnis durch konkrete Ideen vom Anbieter gelöst werden. Problemlösungen Lösungsraum Screening NACHFRAGER Bedürfnisinformationen Bedürfnisinformationen bezieht sich auf die Probleme, Bedürfnisse, Mängel, Wünsche Präferenzen der Kunden bzw. Nutzer

9 2. Bedürfnis- und Lösungsinformationen zusammen bringen Innovationserfolg entsteht dann, wenn Bedürfnisinformationen optimal mit Lösungsinformationen verknüpft werden. Bedürfnisinformation Lösungsinformation Innovationserfolg Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

10 3. Integration der Kundenbedürfnisse Frühe Phasen im Innovationsprozess Phase I Ideengenerierung und -bewertung Phase II Konzept Phase III Phase IV Phase V Entwicklung Prototypenbau Markteinführung Suchen Austauschen Bewerten Vergleichen Ansatzpunkte internetbasierte (Social Media) Kundeninteraktionen Ansatzpunkte zur Kundeninteraktionen über klassische Medien (persönlich / Papier / Offline) Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

11 3. Methodische Ansatzpunkte zur Kundenintegration Fokusgruppen Morphologischer Kasten Community Based Innovation Lead-User-Ansatz Ideenwettbewerb Nutzwertanalyse Conjont Analyse Toolkit-Ansatz Kundenbeobachtung Produktklinik Produkttest Frühe Phase Phase im Innovationsprozess Phase I Ideengenerierung und -bewertung Phase II Konzept Mittlere Phasen Späte Phase Phase III Phase IV Phase V Entwicklung Prototypenbau Markteinführung Vgl. Picot, Arnold / Reichwald, Ralf / Wigand, Rolf T. (2003), S. 338 Vgl. Bretschneider, U.; Leimeister, J.M.; Krcmar, H.(2009) Arbeitspapier TU München Dr. Ditmr Ihlenburg forum4industry

12 4. Praxisbeispiel: Engineering Network

13 4. Wie funktioniert ein Ideenwettbewerb Ein Ideenwettbewerb ist Teilnahmeselektion Ideenwettbewerb Ideenbewertung bzw. -selektion die Aufforderung eines privaten oder öffentlichen Veranstalters an die Allgemeinheit oder eine spezielle Zielgruppe, themenbezogene Beiträge innerhalb eines bestimmten Zeitraums einzureichen, die von einem Beurteilungsgremium an Hand von Beurteilungsdimensionen bewertet und leistungsorientiert prämiert werden.

14 4. Beispiel Zeitplan für Ideenwettbewerbe! Events Photovoltaik Messe! Solar Power International Motivation und Aktivierung Mitarbeiter! First Summit on Photovoltaik in USA Anfang Dezember! Präsentation vor Vorstand März! Präsentation der Gewinner auf Hannover Messe Programmierung &Test Ideenwettbewerb Jurysitzung Kick-Off Workshop/ Aufbereitung Themenstellung Go-Live Plattform Anschreiben von Teilnehmern Identifikation und Rekrutierung Plattform Management Langfristiger Aufbau einer Experten Community Evaluation und Beratung Planung und kontinuierliches Projektmanagement September Oktober November Dezember Januar Februar März April

15 4. Engineering Network Websitestruktur für Ideenwettbewerb Home Latest Members Latest Ideas/ Solutions Tag Cloud Idea/ Challenge in the Focus Current Statistics Contest News Timeline Idea Entry Ideeneingabe Auswahl der Kategorien Texteingabe Upload von Bildern und Attachments Challenges/ Solutions Ideenpool Sortierungen Filter nach Kategorien / Fragestellungen Tag Cloud Detailansicht Ideen Bewertungen Kommentare Community Memberpool Sortierungen My Area My Profile My Ideas/ Solutions Visitors of my Profile Messages Info Wettbewerbdetails Jurymitglieder Preise (Visualisierung Maschine) Über Festo

16 4. Gestaltungsprinzipien Um dies zu erreichen muss eine Crowdsourcing-Plattform bestimmte Anforderungen erfüllen: sie muss attraktiv und übersichtlich gestaltet sein sie muss für alle Zielgruppen ungeachtet ihres Kenntnisstands einfach und intuitiv zu bedienen sein sie muss sich auf die wesentlichen Informationen und Funktionen fokussieren und darf nicht überladen oder komplex wirken sie muss flexibel für Anpassungen sein entsprechend den ersten Erfahrungen sowie Wünschen und Bedürfnissen ihrer Nutzer

17 4. Ideenwettbewerb Industrial Internet

18 Kontaktdaten FORUM 4 INDUSTRY Niederlassung München Seidlhofstr München Ansprechpartner: Dr. Ditmar Ihlenburg Büro: +49 (0) Mobil: +49 (0)

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