Psychotherapie bei affektiven Störungen in der AHG Klinik Schweriner See

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1 Psychotherapie bei affektiven Störungen in der AHG Klinik Schweriner See Sommersymposium 2015 Dr. Bernd Sobottka

2 Stationäre Psychotherapie 2

3 Inhalt Stichprobenbeschreibung Therapeutische Strategien und Therapieelemente 3

4 Hauptdiagnosen Hauptdiagnosen (n=504) 49,80% 50,20% F32, F33 andere 4

5 Nebendiagnosen Psychosomatik (n=504) 20,04% 79,96% F32, F33 andere oder keine Abhängigkeit (n=598) 30,27% 69,73% F32, F33 andere oder keine 5

6 Soziodemographie & Sozialmedizin Alter Frauen Männer Arbeitslosigkeit (Status) Arbeitslosigkeit (Dauer in Monaten) Arbeitsunfähigkeit (Status) Arbeitsunfähigkeit (> 6 Monate) F32 + F33 49 J. 68 % 32 % 32 % 8 M. 67 % 57 % Andere 39 J. 42 % 58 % 43 % 14 M. 38 % 29 % n=504, p<0,001 6

7 Zusammenfassung Größte Patientengruppe in der Klinik Mehr Frauen als Männer Älter als andere Patienten Häufigere Teilnahme am Erwerbsleben Häufiger und länger arbeitsunfähig 7

8 Inhalt Stichprobenbeschreibung Therapeutische Strategien und Therapieelemente 8

9 Rahmenbedingungen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression RehaTherapiestandards Depressive Störungen mit evidenzbasierten Therapiemodulen (ETM) Medizinischberuflich orientierte Rehabilitation (MBOR) 9

10 Evidenzbasierte Psychotherapie Aufbau positiver Aktivitäten Verbesserung sozialer Kompetenzen und emotionaler Ausdrucksfähigkeit Modifikation depressiogener Gedanken 10

11 Aktivitätenaufbau (explizit) Depressionsbewältigungsgruppe Sport und Ergotherapie Selbst organisierte Gruppenaktivität Freizeitangebote (Sport, Sauna, Theater, ) 11

12 Aktivitätenaufbau (implizit) Liste angenehmer Aktivitäten Wochenpläne Aktive Bearbeitung individueller Probleme Komplexe soziale Interaktionen Körperliche Aktivierung Ressourcenaktiivierung Gemeinsame Aktivitäten Übernahme von Verantwortung 12

13 Aufbau Sozialer Kompetenzen (explizit) Training sozialer Kompetenzen (SKT) Bewerbungstraining Soziotherapie 13

14 Aufbau Sozialer Kompetenzen (implizit) Analyse der Kompetenzdefizite Vermittlung des Übungsrationals Standpunkte vertreten Gefühle äußern Belastungserprobungen Bewegungsspiele Abgrenzen von Mitpatienten Rückmeldung einholen 14

15 Kognitive Umstrukturierung (explizit) Depressionsbewältigungsgruppe Einzelpsychotherapie Gruppenpsychotherapie 15

16 Kognitive Umstrukturierung (implizit) Identifikation dysfunktionaler Gedanken Sokratische Dialoge Korrektive Erfahrungen Existenzielle Erkenntnisse Erleben von Erfolgen Erleben von Achtsamkeit Erleben von Kohäsion Erleben von sozialer Unterstützung 16

17 Evidenzbasierte Therapiemodule (ETM) ETM Bezeichnung MA MD (Min.) MH 01 Psychotherapie 90% 210 / Woche 3 / Woche 02 Indikative Gruppen bei Komorbidität 50% 30 / Woche 03 Aktivitätsaufbau 40% 60 / Woche 04 Entspannungstraining 60% 240 / Reha 6 / Reha 05 Bewegungstherapie 80% 240 / Woche 3 / Woche 06 Gesundheitsbildung 70% 60 / Reha 07 Psychoedukation 60% 180 / Reha 08 Künstlerische Therapien 50% 120 / Woche 09 Ergotherapie 40% 150 / Woche 10 Sozial und sozialrechtliche Beratung 50% 30 / Reha 11 Unterstützung der beruflichen Integration 20% 60 / Reha 12 Nachsorge und soziale Integration 50% 15 / Reha 17

18 Evidenzbasierte Therapiemodule (ETM) ETM Bezeichnung MA MD (Min.) MH 01 Psychotherapie 90% 210 / Woche 3 / Woche 02 Indikative Gruppen bei Komorbidität 50% 30 / Woche 03 Aktivitätsaufbau 40% 60 / Woche 04 Entspannungstraining 60% 240 / Reha 6 / Reha 05 Bewegungstherapie 80% 240 / Woche 3 / Woche 06 Gesundheitsbildung 70% 60 / Reha 07 Psychoedukation 60% 180 / Reha 08 Künstlerische Therapien 50% 120 / Woche 09 Ergotherapie 40% 150 / Woche 10 Sozial und sozialrechtliche Beratung 50% 30 / Reha 11 Unterstützung der beruflichen Integration 20% 60 / Reha 12 Nachsorge und soziale Integration 50% 15 / Reha 18

19 Med.berufl. orientierte Rehabilitation (MBOR) MBORBasisangebote MBORKernangebote (z.b. Depressionsbewältigungsgruppe, Training sozialer Kompetenzen) Spezifische MBORAngebote (z.b. interne und externe Belastungserprobungen) 19

20 Ergebnisse SCLK9 GSI Normwerte (TWerte) andere F32 oder F33 40 Aufnahme Entlassung Katamnese n=266, p<0,001 20

21 Fazit Für die größte Patientengruppe in der Klinik wird ein komplexes und differenziertes Behandlungsangebot im Spannungsfeld von Leitlinien, ETM und MBOR angeboten. 21

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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