Weil wir wissen, wie wertvoll das eigene Heim im Leben ist. WOHNBAUFÖRDERUNG EIGENHEIM. 6. Auflage

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1 Weil wir wissen, wie wertvoll das eigene Heim im Leben ist. WOHNBAUFÖRDERUNG EIGENHEIM 6. Auflage

2 EIGENHEIM inhalt Vorwort Einleitung 4 Förderung 6 Familienförderung 6 Punktesystem 7 Bonus Niedrigenergie 10 Bonus Lagequalität 10 Eigenheim in Passivbauweise 10 Details 11 Punktesystem Energieausweis 11 Punktesystem Nachhaltigkeit 13 Bonus Niedrigenergie 21 Bonus Lagequalität 21 Eigenheim in Passivbauweise 22 Förderung 24 Antrag 26 Antragsteller 26 Einkommen 27 Beschaffenheit der Baulichkeit 29 Förderungsantrag 29 Zusicherung des Darlehens 30 Sicherstellung des Darlehens 31 Auszahlung des Darlehens 32 Rückzahlung des Darlehens 33 Endabrechnung 33 Beispiele 34 Kontakt 36 impressum Ein Hinweis zur Gleichstellung der Geschlechter: Zugunsten der einfacheren Lesbarkeit wird in den Texten auf neutrale Formulierungen verzichtet (Antragsteller=AntragstellerInnen). Wir bitten um Ihr Verständnis! Herausgeber & Verleger: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wohnungsförderung, Landhausplatz 1/Haus 7A, 3109 St. Pölten Redaktionelle Bearbeitung: grafik:zuckerstätter Lektorat: Tina Spiegl Grafisches Konzept & Gestaltung: grafik:zuckerstätter Bildquellen: Markus Morianz, "die umweltberatung", photos.com Druck: Berger, Horn Oktober

3 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG vorwort Liebe Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, der wichtigste Platz auf der Welt ist das Zuhause. Das gilt für das Land, in dem man lebt. Und das gilt erst recht für die eigenen vier Wände, in denen man wohnt. Deshalb tun wir in Niederösterreich so viel für den Wohnbau wie kein anderes Bundesland. Deshalb haben wir die NÖ Wohnbauförderung weiter entwickelt zu einem Modell, das nicht umsonst den Namen trägt: NÖ Wohnbaumodell. Dabei sind es vor allem drei Prinzipien, die wir uns mit dem neuen NÖ Wohnbaumodell zum Ziel gesetzt haben: Einfach Sozial Natürlich. Einfach weil unsere Fördermodelle so punktgenau wie nötig, aber trotzdem so einfach wie möglich sein sollen. Sozial weil wir mit der Wohnbauförderung genau denen am stärksten helfen wollen, die es am meisten brauchen, z.b. jungen Familien mit Kindern. Natürlich weil es sich bei uns besonders lohnt, wenn man die Umwelt und die Natur schont. So unterschiedlich wie die Bedürfnisse, so unterschiedlich sind auch die Förderungen durch unser NÖ Wohnbaumodell vom Bau eines Eigenheimes über die Sanierung bis zum Wohnzuschuss. Und so vielfältig wie die Bedürfnisse sind, so vielfältig können auch die Fragen dazu sein. Auch die umfangreichste Information kann daher vielleicht nicht alle Fragen beantworten, die sich beim Bau oder Kauf eines neuen Eigenheimes stellen. Deshalb bieten wir auch für Ihre persönliche Beratung so viel Unterstützung wie nie zuvor: Unsere Wohnbau-Hotline 02742/22133 ist für Sie da. Wir freuen uns, wenn wir mit dem NÖ Wohnbaumodell auch für Ihr neues Zuhause einen wichtigen Beitrag leisten können und wünschen Ihnen alles Gute! Dr. Erwin Pröll Landeshauptmann Mag. Wolfgang Sobotka Landesrat 3

4 WOHNBAUFÖRDERUNG eigenheim Träumen Sie schon lange davon, Ihr eigenes Heim zu schaffen? Mit der neuen Förderung der Errichtung von Eigenheimen unterstützt Sie das Land Niederösterreich, diese Träume zu verwirklichen. Besonders gefördert werden die jungen niederösterreichischen Familien und ein umweltschonendes und energiesparendes Bauen, welches die laufenden Kosten senkt und sogar den Wert Ihres Eigenheimes erhöht. Das gilt nicht nur für Eigenheimbesitzer, sondern auch für zukünftige Besitzer von Eigentumswohnungen! Tun Sie sich, Ihren Kindern und der Umwelt etwas Gutes mit der neuen Eigenheimförderung des Landes Niederösterreich! 4

5 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG warum? Wer nach den neuen Richtlinien sein Eigenheim baut, erzielt eine leistbare und höhere Wohnqualität. Beispiele dafür: Bis zu 90% der Heizkosten können eingespart werden. Weniger Treibhausgase werden ausgestoßen. Dank geringer Wartungs-, Reparatur- und Betriebskosten wird der (Wiederverkaufs-)Wert Ihres Eigenheimes gesteigert. wie? Wie funktioniert die Eigenheimförderung? Die Eigenheimförderung besteht aus der Familienförderung, aus einem Punktesystem für nachhaltige Bauweise sowie einem Bonus Niedrigenergie und einem Bonus Lagequalität. Als Voraussetzung für die Zuerkennung dieser Förderungen gilt aufgrund bundesweiter Vereinbarungen weiterhin ein Mindeststandard beim Energiebedarf (Energiekennzahl von höchstens 50 bzw. 40kWh/m 2 pro Jahr in Niederösterreich). Die Förderung der Errichtung von Eigenheimen erfolgt in Form eines Darlehens des Landes Niederösterreich mit einer Laufzeit von 27,5 Jahren und ist mit 1% jährlich im Nachhinein verzinst. wodurch? Durch energiebewusste und nachhaltige Bauweise erreiche ich eine hohe Wohnqualität. Zum Beispiel: mit sehr gutem Wärmeschutz durch Heizungsanlagen mit erneuerbarer Energie bzw. biogener Fernwärme mit ökologischen Baustoffen mit dicht verbundenen Bauteilen, die keine Wärmebrücken bilden mit sehr guter Verglasung für eine optimale Nutzung des Sonnenlichtes mit Wärmerückgewinnung aus der Raumluft mit einem guten Planer NACHHALTIGE BAUWEISE Bauen für die Zukunft Faktoren wie Ökologie, Wohnqualität und Einsatz von erneuerbaren Ressourcen werden hierbei berücksichtigt und in die Planung mit einbezogen. 5

6 FÖRDERUNG förderung familienförderung HINWEIS Voraussetzung für die Förderung ist ein Mindeststandard beim Energiebedarf. Familienförderung alleine kann nicht bezogen werden. Die Familienförderung richtet sich nach der jeweiligen Familiensituation, wobei die Antragstellung bis zur Erteilung der Fertigstellungsmeldung erfolgen kann. BETREUTES WOHNEN 4.000, für Jungfamilien (das sind Familien mit mindestens einem zum Haushalt gehörenden versorgungsberechtigten Kind, wobei ein Lebenspartner das 35. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht vollendet hat, sowie Einzelpersonen bis zum 35. Lebensjahr mit mindestens einem zum Haushalt gehörenden versorgungsberechtigten Kind) 6.000, für das erste zum Haushalt gehörende versorgungsberechtigte Kind 8.000, für das zweite zum Haushalt gehörende versorgungsberechtigte Kind , ab dem dritten zum Haushalt gehörenden versorgungsberechtigten Kind sowie für jedes weitere Kind , für jedes behinderte Kind, für das erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird 7.500, für Einzelpersonen oder Familien, bei denen ein Familienmitglied eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 55% im Sinne des 35 EstG 1988 BGBl. Nr. 400/1988 aufweist, oder wenn ein Anspruch auf Pflegegeld ab der Höhe der Stufe II gemäß Bundespflegegeldgesetz 1993 bzw. NÖ Pflegegeldgesetz 1993 besteht. Für die bis jetzt genannten Punkte kann bis zur Fertigstellungsmeldung eine Aufstockung des Darlehens beantragt werden. Das heißt: Eine Jungfamilie mit einem Kind (Familienförderung ,, bereits bewilligt) bekommt während der Bauphase Zuwachs. Für das 2. Kind kann nun eine Aufstockung beantragt werden. Dadurch erhält die Familie ein zusätzliches Darlehen von 8.000,. Arbeitnehmer 2.500, für Arbeitnehmer, die seit mindestens drei Jahren ununterbrochen ihren Hauptwohnsitz in Niederösterreich haben und in den letzten 15 Monaten vor Einreichung des Antrages mindestens 12 Monate unselbstständig erwerbstätig waren 6

7 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG Hotline 02742/22133 punktesystem Durch energiesparende und nachhaltige Bauweise können im Rahmen eines Punktesystems weitere Fördermittel beansprucht werden. Basis dafür ist der so genannte Energieausweis. Die Energiekennzahl (Heizwärmebedarf) gibt an, wie viel Heizwärme das berechnete Gebäude im Jahr unter genormten Bedingungen am tatsächlichen Standort benötigt. Für die Förderung wird die Energiekennzahl mit den Klimadaten des Referenzstandortes Tattendorf herangezogen. Maximal 100 Punkte können für eine energiesparende und nachhaltige Bauweise zuerkannt werden. Jeder Punkt ist 300, wert. Somit können Fördermittel in der Höhe von , zugesprochen werden. Beim Punktesystem ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: 100-Punkte-Haus bei Errichtung von Eigenheimen und 100-Punkte-Wohnung bei Wohnungen im Geschoßwohnbau Die Förderung im Geschoßwohnbau kann beantragt werden, wenn mindestens drei Wohnungen über mehrere Geschoße verteilt sind. Diese kann jeder zukünftige Wohnungseigentümer beantragen, sofern das Wohnungseigentum ausdrücklich im Kaufvertrag vorgesehen ist. Weiters ist auch die Antragstellung vor Baubeginn möglich, wenn der zukünftige Wohnungseigentümer ideelle Anteile (Anteile an der Liegenschaft) besitzt, welche dann inklusive Förderung bei Fertigstellung in das Eigentum übergehen. ENERGIEAUSWEIS Voraussetzung für die Beantragung einer Förderung. Im Energieausweis wird die Energiekennzahl berechnet. ENERGIEKENNZAHL (EKZ) Die im Energieausweis berechnete Energiekennzahl ist im weitesten Sinn mit dem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch eines Autos vergleichbar. Dividiert man die EKZ durch 10, entspricht sie dem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch auf 100 km (EKZ 50^=5 l/100 km). 7

8 FÖRDERUNG 100-punkte-haus für Förderung bei der Errichtung von Eigenheimen 1 Punkt = 300, maximal erreichbar: 100 Punkte Punkte auf Basis Energieausweis (Details siehe Seite 11) Punkte EKZ 50 bis EKZ 40 bis EKZ 30 bis EKZ 20 oder weniger 70 Punkte auf Basis Nachhaltigkeit (Details siehe Seite 13) Punkte Heizungsanlagen mit erneuerbarer Energie bzw. biogener Fernwärme 25 oder mit monovalenten Wärmepumpenanlagen oder An- schluss an Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen 12 oder mit raumluftunabhängigen Kachelöfen 5 kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung 5 kontrollierte Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung 3 ökologische Baustoffe bis zu 15 Sicherheitspaket 5 Beratung, Berechnung 1 Regenwassernutzung 1 begrüntes Dach bis zu 5 Garten-, Freiraumgestaltung 3 8

9 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG 100-punkte-wohnung für Förderung bei der Errichtung von Wohnungen im Geschoßwohnbau 1 Punkt = 300, Hinweis: Mindeststandard EKZ von 40kWh/m 2 pro Jahr Punkte auf Basis Energieausweis (Details siehe Seite 11) Punkte EKZ 40 bis EKZ 30 bis EKZ 20 oder weniger 70 Punkte auf Basis Nachhaltigkeit (Details siehe Seite 13) Punkte Heizungsanlagen mit erneuerbarer Energie bzw. biogener Fernwärme 25 oder mit monovalenten Wärmepumpenanlagen oder An- schluss an Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen 12 oder mit raumluftunabhängigen Kachelöfen 5 kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung 5 kontrollierte Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung 3 Solaranlage oder Wärmepumpenanlage 5 ökologische Baustoffe bis zu 15 Sicherheitspaket 3 begrüntes Dach bis zu 4 Garten-, Freiraumgestaltung 3 Hotline 02742/

10 FÖRDERUNG bonus niedrigenergie Auf Basis des Energieausweises und der Nachhaltigkeit können maximal 100 Punkte erreicht werden. Für ein Eigenheim mit einer errechneten Energiekennzahl von 15kWh/m 2 pro Jahr oder weniger ist ein Bonus für Niedrigenergie erzielbar. Der nach dem Punktesystem errechnete Darlehensbetrag wird um 30% erhöht. Details siehe Seite 21 bonus lagequalität Wenn Lagequalität, Infrastruktur und Bebauungsweise bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können bis zu 3.000, zusätzlich zugesprochen werden. Details siehe Seite 21 Für ein Eigenheim mit zwei Wohneinheiten (fällt in den Bereich Punktesystem 100- Punkte-Haus) werden für die zweite Wohnung 40% des ermittelten Betrages (Summe aus Familienförderung, 100-Punkte-Haus, Bonus Lagequalität und Bonus Niedrigenergie) als Darlehen zuerkannt. eigenheim in passivbauweise Für die Errichtung eines Eigenheimes in Passivbauweise wird bei Erreichen einer Energiekennzahl von höchstens 10 kw/m 2 pro Jahr bezogen auf den Referenzstandort Tattendorf, ein Darlehen in der Höhe von ,- gewährt. Details siehe Seite 22 Sonderaktionen Bitte informieren Sie sich über diverse Sonderaktionen im Internet unter bzw. bei der Wohnbau-Hotline unter 02742/

11 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG punktesystem energieausweis details Vorlage eines Energieausweises Bei einem neu gebauten Einfamilienhaus soll der zukünftige Energieverbrauch sowie der Ausstoß von CO 2 (Kohlendioxid) möglichst gering gehalten werden. Einerseits können Sie selbst dadurch langfristig von wesentlich niedrigeren Heizkosten und von einem höheren Wohnkomfort durch kompakte Bauweise (idealerweise einem Würfel ähnlich) und verbesserte Wärmedämmung profitieren. Andererseits wird damit dem Kyoto-Ziel nämlich der Verringerung der freiwerdenden Treibhausgase entsprochen. Eine Einsparung an Heizkosten kann primär durch eine verbesserte Wärmedämmung der Außenmauern, der obersten Geschoßdecke, der Kellerdecke sowie der Fenster und Außentüren erreicht werden. Aber nicht nur Wärmeverluste an den Außenwänden, sondern auch Energiegewinne (z.b. durch Fenster) werden im Rahmen des Energieausweises bilanziert. WÄRMEDÄMMUNG Eine wärmebrückenfreie Ausführung der Wärmedämmung durch einen Fachmann ist von Vorteil. Dadurch können eine Kondenswasserbildung an der Innenseite der Bauteile und langfristig damit verbundene gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schimmelbildung vermieden werden. Weiters muss die Stärke der Wärmedämmschicht auf den zu dämmenden Bauteil und die klimatischen Verhältnisse des Standortes abgestimmt werden. 11

12 DETAILS Die im Energieausweis berechnete Energiekennzahl (Heizwärmebedarf) gibt an, wie viel Heizwärme das berechnete Gebäude im Jahr unter genormten Bedingungen (einheitliche Klimadaten, Referenzstandort Tattendorf) benötigt. Der Energieausweis ist dem Förderungsantrag beizulegen. Wer berechnet den Energieausweis? Der Energieausweis ist von befugten Personen zu erstellen: Architekten Baumeister sonstige Befugte (Energieberater des Landes Niederösterreich, EVN, "die umweltberatung", Arge Erneuerbare Energie etc.) Zimmermeister Zivilingenieure und technische Büros einschlägiger Fachrichtung HINWEIS Hier erhalten Sie Informationen zum Energieausweis sowie kostenlose und firmenunabhängige Energieberatung für Neubau und Eigenheimsanierung, Heizung und erneuerbare Energien! Energieberatung Niederösterreich: 02742/

13 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG punktesystem nachhaltigkeit Heizungsanlagen mit erneuerbarer Energie bzw. biogener Fernwärme Nachfolgende Anlagen können gefördert werden, sofern eine Typenprüfung vorliegt und die in Niederösterreich jeweils gültigen Emissionsgrenzwerte eingehalten bzw. unterschritten werden. Heizungsanlagen mit automatischer Brennstoffzufuhr (Hackschnitzel, Holzpellets) unabhängig von der Größe der Brennstoffbevorratung (z.b. in Tages-, Wochen-, Jahresbehälter) Stückholzkessel mit Pufferspeicher und geregeltem Verbrennungsablauf samt angeschlossenem Wärmeverteilungssystem Heizeinsätze mit geregeltem Verbrennungsablauf inklusive Pufferspeicher in ortsfestgesetzten Öfen oder Herden samt angeschlossenem Wärmeverteilungssystem solare Hypokaustensysteme Anschluss an Fernwärmenetze, die mit überwiegend biogenen Brennstoffen betrieben werden SOLARE HYPOKAUSTENSYSTEME Das sind Anlagen, bei denen solar erwärmte Luft mittels Kanälen in Wände, Decken und/oder Böden geleitet wird. HINWEIS Von Vorteil ist ein Wärmeverteilungssystem in Niedertemperaturausführung (Vorlauftemperatur bis 45 C). Das sind z.b. Fußboden- oder Wandheizungen. Dadurch kann die Behaglichkeit gesteigert und der Verbrauch der Brennstoffe reduziert werden. 13

14 DETAILS Monovalente Wärmepumpenanlagen oder Anschluss an Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung Nachfolgende Anlagen können gefördert werden, sofern eine Typenprüfung vorliegt und ein gesicherter Wärmeentzug über die gesamte Heizperiode durch Flächenkollektoren, Tiefbohrsonden, Energiebrunnen etc. gewährleistet ist. Wärmepumpen mit Direktverdampfung Sole/Wasserwärmepumpen Wasser/Wasserwärmepumpen Luft/Wasserwärmepumpen jeweils samt angeschlossenem Wärmeverteilungssystem MONOVALENTE WÄRMEPUMPE Die Wärmepumpe ist der einzige Wärmeerzeuger. Unter dem Einsatz elektrischer Energie wird Wärme von einem tieferen auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Dadurch wird das Heizwasser (Fußboden-, Wandheizung, Radiatoren etc.) erwärmt. FERNWÄRME AUS KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG Abwärme aus der Stromerzeugung SOLE/WASSERWÄRMEPUMPE Erdreich dient als Wärmequelle. Raumluftunabhängige Kachelöfen sind ortsfestgesetzte, zentral in der Wohnungseinheit angeordnete Öfen, beheizt mit Biomasse, die über einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad von mindestens 80% verfügen müssen. Der Kachelofen muss 70% der Gebäudeheizlast decken. Diesbezügliche Nachweise sind zu erbringen. HINWEIS Von Vorteil ist ein Wärmeverteilungssystem in Niedertemperaturausführung (Vorlauftemperatur bis 45 C). Das sind z.b. Fußboden- oder Wandheizungen. Dadurch kann die Behaglichkeit gesteigert und der Verbrauch der Brennstoffe reduziert werden. Hotline 02742/

15 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG Kontrollierte Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung Bei alten, nicht sanierten Häusern konnte der ständige Luftaustausch durch undichte Fenster und Bauteile erfolgen. Da die neuen Bauten luftdicht ausgeführt werden, um die Wärmeenergie im Haus zu halten, wird es notwendig, den Luftwechsel zu gewährleisten und Bauschäden in Folge von Kondensat zu vermeiden. Dies geschieht durch den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Diese Anlage saugt verbrauchte, warme Luft aus den Wohnräumen ab und führt gleichzeitig frische Luft (im Winter vorgewärmt, im Sommer gekühlt) zu. Die abgesaugte Luft wird über einen Wärmetauscher geführt, um damit Wärme zu entziehen, die der Frischluft wieder zugeführt werden kann. Dieser Austausch wird als Wärmerückgewinnung bezeichnet. Mit diesen Anlagen kann die Gesundheit, die Behaglichkeit, die Raumlufthygiene und das Wohlbefinden im Wohnhaus deutlich gesteigert werden. Darüber hinaus beeinflussen diese Anlagen in positiver Weise die Energiekennzahl, sofern die Gebäudehülle luftdicht ausgeführt wird. Der zu erwartende Wärmegewinn aus der Abluft ist im Energieausweis nachzuweisen. Förderbar sind Anlagen mit Wärmetauschern, die einen Wirkungsgrad von mindestens 65% aufweisen und bei denen die Frischluft nach Möglichkeit über entsprechend dimensionierte Erdreichwärmetauscher vorgewärmt wird. Die Ventilatoren müssen so beschaffen sein, dass ein Betrieb mit niedrigstem Stromverbrauch ermöglicht wird. HINWEIS Eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage ist keine Klimaanlage. HINWEIS Zu beachten ist die richtige Dimensionierung der Rohre, um Luftzug und Geräuschbildung zu vermeiden. Kontrollierte Wohnraumlüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung Alternativ zu den oben beschriebenen Anlagen gibt es auch Systeme ohne Wärmerückgewinnung. Die Vorteile dieser Anlagen sind geringere Investitionskosten (fehlender Wärmetauscher), geringerer Installationsaufwand und raumbezogenes Lüften. Nachteilig ist durch die fehlende Wärmerückgewinnung ein höherer Heizwärmebedarf und dadurch eine höhere Energiekennzahl im Vergleich zu Anlagen mit Wärmerückgewinnung zu erwarten. Solaranlagen oder Wärmepumpenanlagen zur Warmwasseraufbereitung (nur bei Wohnungen im Geschoßwohnbau) Wenn die Warmwasseraufbereitung zusätzlich mit einer Solaranlage erfolgt, bzw. eine teilsolare Raumheizung eingebaut wird, kann eine Förderung nach der 100-Punkte-Wohnung zuerkannt werden. 15

16 DETAILS Ökologische Baustoffe Neben der Energiekennzahl (thermische Qualität der Gebäudehülle) ist auch die Wahl der Baustoffe bei der Errichtung des Eigenheimes von großer Bedeutung. Bei den ökologischen Standards werden vor allem folgende Punkte beachtet: nachwachsende Rohstoffe geringer Transportaufwand weniger Energieeinsatz im Herstellungsprozess ÖKOLOGISCHE BAUSTOFFE Nähere Details dazu finden Sie auch im Internet unter Hotline 02742/22133 Dadurch wird das Klima geschont und die Treibhausgase können reduziert werden. Aber nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch zum eigenen Wohlfühlen, zur Erhaltung der Gesundheit und für ein behagliches Wohnen ist die sorgfältige Auswahl der Baumaterialien nach ökologischen Kriterien von hoher Wichtigkeit. Bei den ökologischen Baustoffen können insgesamt bis zu 15 Punkte in folgenden drei Gruppen gesammelt werden: ÖKO-Kennzahl (Ökoindikator 3 der thermischen Gebäudehülle) Einsatz geprüfter ökologischer Baustoffe Verwendung von Holz aus der Region und von ökologischen Baustoffen sowie Vermeidung von Lösungsmitteln 16

17 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG ÖKO-Kennzahl (Ökoindikator 3 der thermischen Gebäudehülle) Die ÖKO-Kennzahl bewertet die ökologische Belastung für die Umwelt, die bei der Herstellung einer Gebäudehülle entsteht. Folgende Parameter der eingesetzten Baustoffe werden dabei berücksichtigt: Primärenergieeinsatz (Energieeinsatz bei der Herstellung der Baustoffe) Versäuerungspotenzial globale Erwärmung durch Treibhausgase Das Ergebnis ist eine Zahl zwischen 0 und 100. Die ÖKO-Kennzahl wird im Zuge der Energiekennzahlermittlung berechnet (siehe Seite 12). Je niedriger dieser Wert, desto geringer ist die ökologische Belastung durch die Gebäudehülle. Insgesamt können dadurch bis zu sieben Punkte gesammelt werden, wie aus nebenstehender Tabelle ersichtlich ist. ÖKO-Kennzahl Punkte Einsatz geprüfter ökologischer Baustoffe Für bestimmte umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und funktionale Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände gibt es ein Gütesiegel. Für den überwiegenden Einsatz von geprüften Baustoffen der in der Tabelle angeführten Bauteile können zusätzlich bis zu fünf Punkte geltend gemacht werden. Bauteil Punkte Tragkonstruktion Außenwand 1 Dämmung Außenwand 1 Dämmung oberste Geschoßdecke 1 Dämmung unterste Geschoßdecke 1 Ausbauplatten 1 Innenputze 1 Estriche 1 Hotline 02742/22133 Folgende Gütesiegel werden berücksichtigt: IBO Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie (www.ibo.at) Das Österreichische Umweltzeichen (www.umweltzeichen.at) natureplus (www.natureplus.de) 17

18 DETAILS Verwendung von Holz aus der Region und von ökologischen Baustoffen sowie Vermeidung von Lösungsmitteln Für die Verwendung ökologischer Baustoffe und Produkte gemäß nachfolgender Tabelle sind bis zu zehn Zusatzpunkte möglich: Kriterien für überwiegende Verwendung von Holz für tragende Bauteile der Gebäudehülle (die Verwendung von Holz aus Primärwäldern Tropen, Nord- und Südamerika, Asien, Afrika ist nur geprüft zulässig) 2 für ausschließliche Verwendung von Fenstern und Türen aus Holz oder Holz-Alu 2 für ausschließliche Verwendung von Kellerfenstern aus Holz, Holz-Alu, Metall, Beton oder Glasbausteinen, sowie für Rollläden aus Holz oder Metall, und für Lichtschächte aus Beton oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) 1 für ausschließliche Verwendung von Wasser-, Abfluss- Heizungs- und Lüftungsleitungen und -kanälen im Gebäude und Wanddurchführungen aus nichtrostendem Stahl, Kupfer oder Legierungen, Polybuten (PB), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Mehrschichtverbundrohren oder Guss, oder Stahlblech (für Lüftungsleitungen); sowie von DEHP-freien Abdichtungsbahnen und Folien aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polyester, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Kautschuk, Papier oder Bitumenbahnen mit/ohne Glasfasern und -vliese 2 für Verwendung von Elektroinstallationsmaterialien (Isolierrohre und -schläuche, Kabelkanäle, Kabel und Leitungen, Abzweigdosen und -kästen, Verteilerkästen sowie Schalter und Steckdosen) aus halogenfreien, flammwidrigen und rauchgasarmen Kunststoffen, Aluminium oder Stahl 2 für Verwendung von lösungsmittelfreien Bitumenvoranstrichen, Bituimenanstrichen und bituminösen Klebstoffen 1 Punkte Die maximale Zusatzförderung im Rahmen der Nachhaltigkeit für ökologische Baustoffe ist bei 15 Punkten gegeben. 18

19 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG HINWEIS Der Kriminaltechnische Beratungsdienst (BKA) informiert Sie kostenlos über Sicherheitsvorkehrungen. Auskünfte erteilt Ihre nächste Polizeidienststelle. Sicherheitspaket Das Sicherheitspaket sollte bereits in der Planung berücksichtigt werden und ist nur sinnvoll, wenn ein entsprechender Gesamtschutz (Sicherung des Kellerbereiches, Nebeneingangstüren etc.) gegeben ist. Folgende Maßnahmen werden gefördert: Mechanischer Schutz: Sicherheitsfenster und -türen mit mindestens Widerstandsklasse 2 Im Geschoßwohnbau kann ab dem ersten und bis zum vorletzten Obergeschoß bei Fenstern die Widerstandsklasse 1 betragen. Die Fenster und Türen müssen der ÖNORM B5338 oder ENV 1627 entsprechen. Der Nachweis ist durch ein Zertifikat des Herstellers zu erbringen. Elektronischer Schutz: Alarmanlagen nach VSÖ- und VDS-Richtlinien, bzw. EN oder EN Wobei der Einbau dieser durch eine konzessionierte Firma erfolgen muss und diese die entsprechende Richtlinie bestätigt. Beratung, Berechnung, Planung Für die energieoptimierte Planung und Berechnung eines Gebäudes/Energieausweises einschließlich einer umfassenden Energieberatung wird ein Punkt zuerkannt. Hotline 02742/22133 Anlagen zur Trinkwassereinsparung durch Regenwassernutzung Darunter versteht man den Einbau von Regenwasserzisternen samt Filteranlagen und Förderpumpe vor allem zur Gartenbewässerung. Begrüntes Dach Es gibt zwei Arten der Dachbegrünung: HINWEIS Förderungswürdig ist ein begrüntes Dach, wenn es eine gartenbauliche Maßnahme darstellt. Extensive Begrünung Extensivbegrünungen bestehen aus einer dünnen Bodenschicht. Die Vegetation kann sich weitgehend selbst erhalten. Eine zusätzliche Wasser- oder Nährstoffzufuhr ist nicht erforderlich. Die Pflanzen sind an die extremen Standortbedingungen angepasst (Moose, Kräuter, Gräser, Dickblattgewächse). Gehölze müssen regelmäßig entfernt werden. Die Dachabdichtungsbahn muss mindestens 15cm über die fertige Gründachoberfläche ragen. Intensive Begrünung Das intensiv begrünte Gartendach ist eine vollwertige und voll nutzbare Grünanlage auf dem Dach. Es können Stauden, Gehölze, Rasen, im Einzelfall auch Bäume gepflanzt werden. Wartung, Pflege und Bewässerung sind wie bei herkömmlichen Gartenanlagen erforderlich. Für die Umsetzung von einer dieser beiden Arten können in Form einer Teilbegrünung zwei Punkte zuerkannt werden. Bei einer überwiegenden Gesamtbegrünung werden die maximalen Punkte zuerkannt. 19

20 DETAILS Hotline 02742/22133 Garten-, Freiraumgestaltung Für das Erreichen der Punkte müssen folgende Kriterien erfüllt werden: Kernkriterien (alle müssen erfüllt werden): keine Verwendung chemischer Pestizide (Pflanzenschutz) keine Verwendung leicht löslicher Mineraldünger kein Torf zur Bodenverbesserung Zusatzkriterien (7 sind zu erfüllen): Wildstrauchhecke Wiese, Wiesenelemente Zulassen von Wildwuchs Sonderstandorte (feucht oder trocken) Laubbäume Blumen und blühende Stauden Komposthaufen Nützlingsunterkünfte Regenwassernutzung Mulchen Gemüsebeete und Kräuter Obstgarten und Beerensträucher Mischkultur-Fruchtfolge-Gründüngung 20

21 EIGENHEIMSANIERUNG WOHNBAUFÖRDERUNG bonus niedrigenergie Die Höchstförderung wird beim Bau eines Niedrigstenergiehauses durch den Bonus Niedrigenergie (EKZ bis zu 15) erreicht. Der nach dem Punktesystem errechnete Darlehensbetrag erhöht sich dadurch um 30%. Das Niedrigstenergiehaus ist ein Gebäude, in dem das ganze Jahr über behagliche Temperaturen erreicht werden können. Ausschlaggebend dafür sind ein sehr guter Wärmeschutz, eine wärmebrückenfreie und dichte Ausführung und Verbindung der Bauteile, eine passive Solarenergienutzung durch Wärmeschutzverglasung, die Rückgewinnung von Wärme aus der Raumluft und eine Vorerwärmung der Frischluft. Durch die Niedrigstenergiebauweise kann eine 70 bis 90%ige Einsparung der Betriebskosten als auch der Treibhausgase (CO 2 -Ausstoß) gegenüber dem heutigen Baustandard ohne erhebliche Mehrkosten bei der Errichtung erzielt werden. bonus lagequalität Für folgende Punkte werden 1.500, zuerkannt: Gekuppelte Bauweise bzw. einseitig aneinander gebaute Gebäude Die Gebäude auf zwei Bauplätzen, ausgenommen Nebengebäude (z.b. Garagen, Werkzeughütten, etc.) sind an der gemeinsamen Grundstücksgrenze aneinander zu bauen. An der gegenüberliegenden Grundstücksgrenze ist ein Abstand von mindestens 3 m einzuhalten. Die gekuppelte Bauweise kann im Bebauungsplan definiert sein. Doppelwohnhaus, Reihenhaus Das Objekt ist Teil einer Gebäudegruppe mit geschlossener Gestaltung. Für folgende Punkte werden 3.000, zuerkannt: Geschlossene Bebauungsweise bzw. beidseitig aneinander gebaute Gebäude Die Gebäude, ausgenommen Nebengebäude (z. B. Garagen, Werkzeughütten, etc.), sind von seitlicher zu seitlicher Grundstücksgrenze oder bis zu einer Baufluchtlinie (Abgrenzung innerhalb eines Grundstücks, über die nicht hinausgebaut werden darf) zu bauen. Die geschlossene Bauweise kann im Bebauungsplan definiert sein. Bauvorhaben in der Zentrumszone HINWEIS Die Zentrumszone gem. NÖ Raumordnungsgesetz muss im Flächenwidmungs- und Flächenwidmungsplan ausgewiesen sein. Bebauungsplan liegen Bauvorhaben im Bauland Kerngebiet bei der Gemeinde auf. Das Bauland Kerngebiet gem. NÖ Raumordnungsgesetz muss im Flächenwidmungsplan ausgewiesen sein. Maximal wird ein zusätzliches Darlehen für Lagequalität von 3.000, gewährt. 21

22 DETAILS eigenheim in passivbauweise Träumen Sie schon lange vom Eigenheim? Vom Eigenheim mit besonders niedrigen Energiekosten bei höchster Wohnqualität und Behaglichkeit? Verwirklichen Sie Ihren Traum und nutzen Sie die erhöhte Förderung des Landes NÖ für die Errichtung Ihres Eigenheimes in Passivbauweise. Da ökologisch vernünftige Standards auch zur Entlastung Ihrer Geldbörse und der Umwelt beitragen. warum? Neben der Gewissheit etwas Gutes für die Umwelt zu tun blicken Sie beruhigter in eine Zukunft mit niedrigeren Betriebskosten, die das Familienbudget nicht belasten sondern entlasten. HINWEIS Wärmebrücken entstehen bei der Verbindung zweier Bauteile die unterschiedliche Dämmeigenschaften aufweisen (zum Beispiel beim Anschluss Wand zu Fenster). wodurch? Das Passivhaus besteht aus thermisch optimierten Komponenten sodass sich ein sehr geringer Restenergiebedarf ergibt. Der Einbau eines klassischen Zentralheizungssystems kann bei einer ausgeklügelten Planung und auch Ausführung entfallen und trotzdem herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima vor. Zum Beispiel durch: Verbesserten Wärmeschutz nach allen Seiten (Wände, Decken, Böden, Türen und Fenstern) Möglichst kompakte Bauformen Minimierung der Wärmebrücken Komfortlüftung mit hohem Wärmerückgewinnungsgrad Optimale Ausnützung der Sonnenenergie durch die Anordnung der Hauptfenster im Süden Hohe Dichtigkeit der Gebäudehülle ( 0,6h -1 ) Bei jeder Planung eines Passivhauses müssen die klimatischen Bedingungen am Errichtungsstandort berücksichtigt werden. 22

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