MEDIZIN. Arbeitsmedizinische Betreuung und Gesundheitsschutz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

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1 MEDIZIN Arbeitsmedizinische Betreuung und Gesundheitsschutz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

2 Herausgeber: B A D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH Hauptgeschäftstelle Herbert-Rabius-Str. 1, Bonn Telefon: Fax: Internet: Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz Otto-Brenner-Str Hannover Telefon: Fax: Internet: Verfasser: Dr. med. Peter Gülden B A D-Zentrum Hannover in Zusammenarbeit mit EFAS Stand: Mai 2008

3 Inhaltsverzeichnis Arbeitsmedizin in der Kirche 5 Typische Belastungen im kirchlichen Arbeitsalltag 7 Kirchengemeinden, Friedhöfe und Forst Verwaltung Kindertagesstätten Diakoniestationen und Pflegeheime Umfang und Untersuchungsabstände von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen Abkürzungsverzeichnis zu Gesetzen, Verordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften

4 Vorwort Welche arbeitsmedizinischen Betreuungsmaßnahmen sind in einer Kirchengemeinde notwendig? Wie sehen diese aus? Wie können die Betriebsärzte/innen der B A D GmbH Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen? Welche Leistungen sind im Vertrag enthalten? Diese Broschüre gibt Ihnen Antwort und eine übersichtliche Darstellung der betriebsärztlichen Leistungen der B A D GmbH. Weitere wichtige Informationsquellen: - Merkblatt der EKD zur Umsetzung der Biostoffverordnung in Kindertagesstätten, 2006 (download - Infektionsschutz bei der Kinderbetreuung, 2005 (kostenpflichtig), B A D GmbH - Infektionserreger in der Kinderbetreuung, 2005 (kostenpflichtig), B A D GmbH - Broschüre Gerne will ich mich bequemen Gesundheitstipps für Kirchenmusiker, 2006 (zu beziehen bei EFAS)

5 Arbeitsmedizin in der Kirche In der Arbeitswelt existieren vielfältige Einflüsse und Belastungen, die die Gesundheit von Arbeitnehmern/innen gefährden, z. B. Lärm, ungünstig gestaltete Arbeitsplätze, psychisch belastende Arbeitsbedingungen und Infektionskrankheiten. Um die möglichen gesundheitsgefährdenden Belastungen zu erkennen, ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und die entsprechenden Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen zu veranlassen. Dazu gehören auch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen. Da eine Gefährdungsbeurteilung nicht ohne entsprechendes Fachwissen durchzuführen ist, stehen zur Unterstützung Betriebsärzte/innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bereit. Deshalb besteht bereits seit 1998 ein arbeitsmedizinischer Betreuungsvertrag zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der B. A. D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. Dieser Vertrag gilt für alle evangelischen Kirchengemeinden und deren unselbständige Einrichtungen sowie die Verwaltungen, Einrichtungen und Werke der Gliedkirchen der EKD, sofern diese keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen (z. B. GmbH oder eingetragener Verein). Die arbeitsmedizinische Betreuung gilt zugunsten aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Alle vorgeschriebenen Vorsorgemaßnahmen und arbeitsmedizinisch notwendigen Leistungen sind damit pauschal abgedeckt. Für Ihre Einrichtung entstehen lediglich Kosten für Impfstoffe und für veranlasste Untersuchungen, die im Arbeitsschutz nicht vorgeschrieben sind (z. B. Einstellungsuntersuchungen). Primäres Ziel der betriebsärztlichen Arbeit ist es, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen zu erhalten und zu fördern. Dies geschieht durch Beratung des Arbeitgebers und der Mitarbeiter/innen sowie durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen. Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen dienen der frühzeitigen Erfassung von gesundheitlichen Überlastungen und können die Entstehung von berufsbedingten Erkrankungen verhindern. Zu diesen Untersuchungen gehört die Beurteilung, ob ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin für die Aufgaben gesundheitlich geeignet ist, ob ggf. Hilfsmittel benötigt werden oder besondere Auflagen an die Gestaltung des Arbeitsplatzes erforderlich sind. Ein Augenmerk ist auch auf die Unterstützung betrieblicher Wiedereingliederungsmaßnahmen nach 84 Abs. 2 SGB IX zu richten. Ein weiterer Aspekt ist die Beratung und gegebenenfalls Untersuchung im Rahmen des Mutterschutzes. 5

6 Der/die Betriebsarzt/ärztin unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Eine Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit wird vom Betriebarzt/ von der Betriebsärztin nicht durchgeführt. Die verantwortlichen Mitarbeiter/innen sollten deshalb ihr zuständiges B. A. D-Zentrum kennen (unterstützen kann hier die B. A. D GmbH und die EFAS Über die B A D-Homepage ist das nächstgelegene B A D-Zentrum feststellbar (PLZ-Suche). Wenn Sie Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz haben, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem B. A. D-Zentrum auf. Viele Fragen können umgehend telefonisch beantwortet werden. Informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Aushang über Ihre zuständigen Ansprechpartner/innen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Im folgenden Abschnitt haben wir für Sie die Betreuungsinhalte für die verschiedenen kirchlichen Einrichtungen zusammengefasst: Kirchengemeinde, Friedhöfe und Forst Verwaltung Kindertagesstätten Diakoniestationen und Pflegeheime 6

7 Typische Belastungen und arbeitsmedizinische Betreuung im kirchlichen Arbeitsalltag Kirchengemeinden, Friedhöfe und Forst Mögliche gesundheitliche Gefährdungen Belastungen und Beschwerden der Wirbelsäule können bei den Küstern/innen, Beschäftigten auf dem Friedhof, Reinigungskräften und beim Büropersonal auftreten. Hautbelastungen durch den Umgang mit Wasser und Verschmutzungen bestehen bei Reinigungskräften und im Friedhofsbereich. Auch Schimmelpilzbelastungen können in Einrichtungen und Kirchen Beratungsbedarf zur Gesundheitsgefährdung der Mitarbeiter/innen auslösen. Allgemeine betriebsärztliche Betreuung Begehungen und Beratungen zur Gestaltung der (Bildschirm-) Arbeitsplätze und zum organisatorischen Arbeitsschutz (z. B. Erste Hilfe, Unterweisungen) sind alle sechs Jahre vorgesehen. Begehungen von Friedhöfen mit kirchlichen Mitarbeitern/innen finden ca. alle drei Jahre statt. Vorsorgeuntersuchungen Bei durchschnittlich mehr als 2 Stunden täglicher Arbeit am Bildschirm ist gemäß Bildschirmarbeitsverordnung alle fünf Jahre, ab dem 40. Lebensjahr alle drei Jahre, eine Vorsorgeuntersuchung zur Bildschirmarbeit anzubieten. Bei Arbeiten mit direktem Kontakt mit Wasser oder Tragen von Gummi -Handschuhen sog. Feuchtarbeit kommt es vermehrt zu Hauterkrankungen. Deshalb sind gemäß Gefahrstoffverordnung bei mehr als 2 Stunden Feuchtarbeit am Tag den Beschäftigten Vorsorgeuntersuchungen anzubieten. Bei über 4 Stunden am Tag sind diese Untersuchungen Vorraussetzung für die weitere Beschäftigung mit dieser Tätigkeit. Mitarbeiter/innen im Reinigungs- und Gartenbereich sind davon betroffen. Friedhofsbeschäftigte, die Baumarbeiten durchführen, sind auf ihre gesundheitliche Eignung hin zu untersuchen (H9). 7

8 Vertragsleistungen für Kirchengemeinden, Friedhöfe und Forst Leistungen Begehungen und Beratung des Arbeitgebers zum Gesundheitsschutz (Persönliche Schutzausrüstung z. B. Handschuhe, Arbeitsmittel, Erste Hilfe u.ä.) Arbeitsplatzbegehung, Untersuchung und Beratung bei Beschwerden / nach schwerer Erkrankung Berufsgenossenschaftl. oder nach staatl. Recht vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchungen (G 20, G 35 Arbeitsaufenthalt im Ausland, Biostoffverordnung, BildSchArbV) Mutterschutz-Beratung (ohne Immunitätskontrollen) Jugendschutzuntersuchungen nach JArbSchG Vorsorgeuntersuchungen nach den Grundsätzen der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften, z. B. Baumarbeiten (H9) Untersuchung Biostoffverordnung (Borreliose durch Zeckenbiss) bei Forstarbeiten Untersuchung Biostoffverordnung (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis [FSME] durch Zeckenbiss) bei Forstarbeiten in FSME-Gebieten (Süddtl.) ohne Impfstoff Bemerkungen BGV A2, 3 ASiG; i.d.r. Intervall 3 Jahre (Friedhof, Forst) und 6 Jahre (Kirchengemeinde) Auf Wunsch des/der Beschäftigten oder Arbeitgebers Bildschirm -Vorsorge: alle 5 Jahre (ab 40. Lebensjahr alle 3 Jahre), auch für beamtete Pastoren/innen; G 20 (Lärm) für Werkstätten, Forst Beratung entsprechend MuSchG für Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen Bis 18.Lebensjahr, mit Untersuchungsberechtigungsschein Vorsorgeuntersuchungen nach VSG 1.2 der Gartenbau-BG i.d.r. Beratung, keine Antikörper- Bestimmungen notwendig! i.d.r. Beratung, Impfangebot Untersuchung auf Fahreignung z. B. forstwirtschaftl. Fahrtätigkeit (alle 3 Jahre) Untersuchung Feuchtarbeit (nach GefStoffV) z. B. Reinigungsarbeiten * Nicht im Vertrag aufgenommen: Untersuchungen für Ehrenamtliche, Praktikanten/innen und Betreute (z. B. Jugendwerkstatt) Mutterschutz-Untersuchungen (Immunitätskontrolle) Keine Beschäftigten im Sinne des Vertrages soweit vom MuSchG gefordert Kosten für Impfstoff Impfungen ohne arbeitsrechtlichen Hintergrund: Tetanus-Diphtherie, Grippe u.a. Einstellungsuntersuchung (der Umfang ist vom Arbeitgeber festzulegen) Sozialmedizinische oder beamtenrechtliche Untersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung, Sehtest, EKG * Angebot zur Vorsorgeuntersuchung nach GefahrstoffV ab 2 Std./Tag, Pflichtuntersuchung ab 4 Std./Tag 8

9 Verwaltung Mögliche gesundheitliche Gefährdungen Im Vordergrund stehen Belastungen durch die Arbeit am Bildschirmgerät. Weitergehende Gefährdungen können in Druckereien (evtl. Lärm, Lösemittel), bei Reinigungsarbeiten ( Feuchtarbeit ), in Archiven (Staub, Schimmelpilzbelastungen) und Küchen ( Feuchtarbeit ) auftreten. Allgemeine betriebsärztliche Betreuung Im Rahmen der alle drei Jahre vorgesehenen Begehung stehen arbeitsmedizinische Beratungen zur Ergonomie des Bildschirmarbeitsplatzes im Vordergrund. Bei entsprechenden Arbeitsplätzen wird zu den möglichen Belastungen beraten und evtl. notwendige Vorsorgeuntersuchungen festgelegt. Vorsorgeuntersuchung Die Vorsorgeuntersuchung Bildschirmarbeitsplatz hat der Arbeitgeber alle fünf Jahre (bei Beschäftigten über 40 Jahren verkürzt sich der Abstand auf drei Jahre) anzubieten für die Beschäftigten ist die Teilnahme freiwillig. 9

10 Vertragsleistungen für Verwaltungen Leistungen Begehungen und Beratung des Arbeitgebers zum Gesundheitsschutz (Persönliche Schutzausrüstung z. B. Handschuhe, Arbeitsmittel, Erste Hilfe u.ä.) Arbeitsplatzbegehung, Untersuchung und Beratung bei Beschwerden / nach schwerer Erkrankung Berufsgenossenschaftl. oder nach staatl. Recht vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchungen (G 20, G 35 Arbeitsaufenthalt im Ausland, Biostoffverordnung, BildSchArbV) Bemerkungen BGV A2, 3 ASiG; i.d.r. Intervall 3 Jahre Auf Wunsch des/der Beschäftigten oder Arbeitgebers Bildschirm -Vorsorge: alle 5 Jahre (ab 40. Lebensjahr alle 3 Jahre), auch für beamtete Pastoren/innen; G 20 (Lärm) für Werkstätten und soziale Beratungsstellen Mutterschutz-Beratung (ohne Immunitätskontrollen) Jugendschutzuntersuchungen nach JArbSchG Beratung entsprechend MuSchG für Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen Bis 18.Lebensjahr, mit Untersuchungsberechtigungsschein Untersuchung Feuchtarbeit (nach GefStoffV) z. B. Reinigungsarbeiten * Nicht im Vertrag aufgenommen: Untersuchungen für Ehrenamtliche, Praktikanten/innen und Betreute (z.b. Jugendwerkstatt) Mutterschutz-Untersuchungen (Immunitätskontrolle) Keine Beschäftigten im Sinne des Vertrages soweit von staatl. Ämtern für Arbeitsschutz gefordert Impfungen ohne arbeitsrechtlichen Hintergrund: Tetanus-Diphtherie, Grippe u. a. Kosten für Impfstoff Einstellungsuntersuchung (der Umfang ist vom Arbeitgeber festzulegen) Sozialmedizinische oder beamtenrechtliche Untersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung, Sehtest, EKG * Angebot zur Vorsorgeuntersuchung nach GefahrstoffV ab 2 Std./Tag, Pflichtuntersuchung ab 4 Std./Tag 10

11 Kindertagesstätten Mögliche gesundheitliche Gefährdungen In Kindertagesstätten bestehen für Erzieher/innen Gefährdungen und Belastungen insbesondere durch Infektionskrankheiten (z. B. sog. Kinderkrankheiten), durch das Sitzen auf zu kleinen Stühlen und evtl. durch die Einwirkung von Lärm. Beim Küchenpersonal und bei Reinigungskräften können Hautbelastungen durch den Umgang mit Wasser (sog. Feuchtarbeit ) auftreten. Bei engem Kontakt und Einbindung in das pädagogische Gesamtkonzept bestehen auch Infektionsgefährdungen. Allgemeine betriebsärztliche Betreuung Etwa alle vier Jahre werden die Einrichtungen begangen und beraten. Dabei wird der Arbeitgeber in der Beurteilung der Gefährdungen unterstützt. Vorsorgeuntersuchungen Das Personal im Kindergarten, das regelmäßig direkten und körperlichen Kontakt zu vorschulischen Kindern hat, ist nach der Biostoffverordnung bezüglich Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten zu untersuchen (Befragung, Überprüfung des Impfausweises, Beratung, vereinzelt Blutuntersuchungen und evtl. Impfung). Bei besonderen Gefährdungen (z. B. regelmäßiges Windelwechseln in Krippen, sozialpädagogischen Sondereinrichtungen) kann es notwendig sein, den Mitarbeiter/innen eine Hepatitis A- und/oder B-Impfung anzubieten. Bei regelmäßig direktem und körperlichem Kontakt zu den Kindern ist die Untersuchung nach Biostoffverordnung auch bei den Küchen- und Reinigungskräften zu veranlassen. Bezüglich Feuchtarbeit wird auf den Abschnitt Kirchengemeinden, Friedhöfe und Forst verwiesen. Untersuchung nach Biostoffverordnung in der Kinderbetreuung: Die Bestimmung von Antikörpern gegen Masern, Mumps, Röteln ist im Regelfall nicht erforderlich und deshalb nicht im Vertrag enthalten! Nach dem Mutterschutzgesetz ist bei Schwangeren in Kinderbetreuungseinrichtungen zu klären, ob Infektionsrisiken bestehen, die eine weitere Beschäftigung in der Einrichtung verbieten oder einschränken. Der/die Betriebsarzt/ärztin führt diese Untersuchung durch, deren Umfang sich nach den Forderungen der staatlichen Ämter für Arbeitsschutz richtet. Die Kosten der dabei veranlassten Antikörper- Bestimmungen müssen von der Einrichtung getragen werden. 11

12 Vertragsleistung in Kindertagesstätten Leistungen Begehungen und Beratung des Arbeitgebers zum Gesundheitsschutz (Persönliche Schutzausrüstung z. B. Handschuhe, Arbeitsmittel, Erste Hilfe u. ä.) Arbeitsplatzbegehung, Untersuchung und Beratung bei Beschwerden / nach schwerer Erkrankung Berufsgenossenschaftl. oder nach staatl. Recht vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchungen (z.b. BildSchArbV) Untersuchung BiostoffV_Kinderbetreuung / inkl. Impfleistung ohne Impfstoff nach Gefährdungsbeurteilung Antikörper-Bestimmungen bei Hepatitis A, B, C und Windpocken Mutterschutz-Beratung Jugendschutzuntersuchungen nach JArbSchG Bemerkungen BGV A2, 3 ASiG; i. d. R. Intervall 4 Jahre Auf Wunsch des/der Beschäftigten oder Arbeitgebers Bildschirm -Vorsorge: alle 5 Jahre (ab 40. Lebensjahr alle 3 Jahre) Gilt i. d. R. auch für Krippen mit Hepatitis A-Impfangebot Bei Untersuchungen nach Biostoffverordnung soweit erforderlich Beratung entsprechend MuSchG für Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen Bis 18.Lebensjahr, mit Untersuchungsberechtigungsschein Untersuchung Feuchtarbeit (nach GefStoffV) z. B. Reinigungsarbeiten * Nicht im Vertrag aufgenommen: Mutterschutz-Untersuchungen (Immunitätskontrolle u. ä.) Soweit vom staatl. Arbeitsschutz / MuSchG gefordert werden Untersuchungen für Ehrenamtliche, Praktikanten/innen und Betreute Keine Beschäftigten im Sinne des Vertrages Impfungen ohne arbeitsrechtlichen Hintergrund: Tetanus-Diphtherie, Grippe u. a. Kosten für Impfstoff Antikörper-Untersuchungen (Ausnahme s. oben) Einstellungsuntersuchung (der Umfang ist vom Arbeitgeber festzulegen) Sozialmedizinische oder beamtenrechtliche Untersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung, Sehtest, EKG * Angebot zur Vorsorgeuntersuchung nach GefahrstoffV ab 2 Std./Tag, Pflichtuntersuchung ab 4 Std./Tag 12

13 Diakoniestationen und Pflegeheime Mögliche gesundheitliche Gefährdungen Bei pflegerischen Tätigkeiten bestehen Infektionsrisiken (insbes. Hepatitis B und evtl. C), Hautgefährdungen (Tragen von Handschuhen, Einwirkungen von Desinfektionsmitteln und regelmäßiger Kontakt zu Wasser) und Belastungen der Wirbelsäule. Allgemeine betriebsärztliche Betreuung Ein regelmäßiger Kontakt ist mit dem Arbeitsmediziner / der Arbeitsmedizinerin alle drei Jahre vorgesehen (Beratung und Begehung). Vorsorgeuntersuchungen Voraussetzung für die Beschäftigung in der Pflege mit regelmäßigem Kontakt zu Körperausscheidungen inkl. Blut (Verbände, Injektionen) ist die Durchführung der Untersuchung nach der Biostoffverordnung. Sie wird entsprechend dem G-42-Standard durchgeführt. Der Arbeitgeber muss allen Mitarbeitern/innen in der Pflege die Hepatitis B-Impfung kostenfrei anbieten. Bei der Planung der Vorsorgeuntersuchungen ist die Untersuchung zur Feuchtarbeit zu berücksichtigen (Einzelheiten siehe im Abschnitt Kirchengemeinden, Friedhöfe und Forst ). 13

14 Vertragsleistung für Diakoniestation/stationäre Altenpflege Leistungen Begehungen und Beratung des Arbeitgebers zum Gesundheitsschutz (Persönliche Schutzausrüstung z.b. Handschuhe, Arbeitsmittel, Erste Hilfe u.ä.) Arbeitsplatzbegehung, Untersuchung und Beratung bei Beschwerden / nach schwerer Erkrankung Berufsgenossenschaftl. oder nach staatl. Recht vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchungen (z. B. BildSchArbV) Untersuchung nach BioStoffV entsprechend G 42 (Infektionsgefährdung) Impfleistung ohne Impfstoff (i.d.r. nur Hepatitis B) Antikörper-Bestimmungen bei Hepatitis B, C Mutterschutz-Beratung Jugendschutzuntersuchungen nach JArbSchG Bemerkungen BGV A2, 3 ASiG; i. d. R. Intervall 3 Jahre Auf Wunsch des/der Beschäftigten oder Arbeitgebers Bildschirm -Vorsorge: alle 5 Jahre (ab 40. Lebensjahr alle 3 Jahre) i. d. R. Intervall 3 Jahre BioStoffV Bei Untersuchungen nach Biostoffverordnung soweit erforderlich- Beratung entsprechend MuSchG für Arbeitgeber und Mitarbeiterin Bis 18.Lebensjahr, mit Untersuchungsberechtigungsschein Untersuchung Feuchtarbeit (nach GefStoffV) z. B. Reinigungsarbeiten * Untersuchung auf Fahreignung Anlass bezogen z. B. nach Unfällen, langer Krankheit Nicht im Vertrag aufgenommen: Mutterschutz-Untersuchungen (Immunitätskontrolle u.ä.) Soweit vom staatl. Arbeitsschutz / MuSchG gefordert Untersuchungen für Ehrenamtliche, Praktikanten/innen und Betreute Keine Beschäftigten im Sinne des Vertrages Impfungen ohne arbeitsrechtlichen Hintergrund: Tetanus-Diphtherie, Grippe u.a. Kosten für Impfstoff Antikörper-Untersuchungen (Ausnahme s. oben) Einstellungsuntersuchung (der Umfang ist vom Arbeitgeber festzulegen) Sozialmedizinische oder beamtenrechtliche Untersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung z. B. ärztliche Untersuchung, Blut- und Urinuntersuchung, Sehtest, EKG * Angebot zur Vorsorgeuntersuchung nach GefahrstoffV ab 2 Std./Tag, Pflichtuntersuchung ab 4 Std./Tag 14

15 Umfang und Untersuchungsabstände von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen Untersuchung für Bildschirmarbeitsplätze / G 37 Befragung zu Beschwerden und Krankheiten, die mit der Tätigkeit in Verbindung stehen können. Screening-Untersuchung der Augen mit Sehtestgerät. Evtl. Beratung zu einer Bildschirmbrille. Untersuchungsabstände: i. d. R. fünf Jahre, ab 40. Lebensjahr drei Jahre. Bescheinigung 1). BiostoffV-Pflege / nach Grundsatz G 42 Befragung zur Krankheitsvorgeschichte und zur beruflichen Tätigkeit, Impfbuch-Kontrolle, körperliche Untersuchung, Urin- und Blutuntersuchung (evtl. Hepatitis B-Serologie), Beratung, evtl. Impfung(en). Untersuchungsabstände: i. d. R. drei Jahre. Bescheinigung 1) 3). BiostoffV-Kinderbetreuung Befragung zur Krankheitsvorgeschichte und zur beruflichen Tätigkeit, Impfbuch-Kontrolle, evtl. Windpocken-Serologie, Beratung insbes. zu Impfungen, evtl. Impfung(en). Bei entsprechender Gefährdung Erweiterung auf Hepatitis B-Serologie (in der Regel nicht erforderlich). In Krippen Angebot für eine Hepatitis A-Impfung. Untersuchungsabstände: i.d.r. (5-)10 Jahre. Bescheinigung 1). Die Untersuchung kann entfallen, wenn Immunität bezüglich der relevanten Erreger angenommen werden kann 3). Feuchtarbeit Befragung zur Krankheitsvorgeschichte und zur beruflichen Tätigkeit, Inspektion der Haut. Untersuchungsabstände: i. d. R. fünf Jahre. Bescheinigung 1). Eignung zum Führen von Fahrzeugen (Fahreignung) Befragung zur Krankheitsvorgeschichte und zur beruflichen Tätigkeit, körperliche Untersuchung, Urinuntersuchung, Sehtest, Überprüfung des Gesichtsfeldes (ohne Gerät), evtl. zusätzliche Leistungen bei entsprechender Notwendigkeit (z. B. Labor, Gesichtsfelduntersuchung mit Gerät), Beratung. Untersuchungsabstände: i. d. R. fünf Jahre, ab 40. Lebensjahr drei Jahre. Bescheinigung 1). 15

16 Baumarbeiten / H 9 Befragung zur Krankheitsvorgeschichte und zur beruflichen Tätigkeit, körperliche Untersuchung, Urinund Blutuntersuchung (evtl. Hepatitis B-Serologie), Sehtest, Hörtest, evtl. EKG, Beratung. Untersuchungsabstände: i. d. R. drei Jahre. Bescheinigung 1). Untersuchung und Beratung vor Auslandseinsätzen / G 35 2) Befragung zu der Krankheitsvorgeschichte, der beruflichen Tätigkeit und dem Auslandseinsatz; (körperliche Untersuchung, Urin- und Blutuntersuchung), Beratung und Impfungen, spez. Antikörperbestimmungen müssen gesondert in Rechnung gestellt werden (z. B. HIV). Untersuchungsabstände: Monate oder bei Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt von über einem Jahr. Bescheinigung 1). Untersuchung für Lärmarbeitsplätze (ab 80 db(a)) / G 20 Befragung zu Belastungen am Arbeitsplatz, Schutzmaßnahmen und zur gehörbezogenen Krankheitsvorgeschichte. Gehörtest. Beratung zum Gehörschutz. Untersuchungsabstände: i.d.r. fünf Jahre bei Lärmarbeitsplätzen unter 90 db(a) (Beurteilungspegel 4) ), drei Jahre ab 90 db(a), nach Erstuntersuchung ein Jahr. Bescheinigung 1). Anmerkungen: 1) Bei Untersuchungen, die für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin verpflichtend sind (BiostoffV, evtl. Feuchtarbeit nach GefStoffV und H 9), wird das Ergebnis keine gesundheitlichen Bedenken, keine gesundheitlichen Bedenken unter Auflagen oder dauernde gesundheitlichen Bedenken ausgesprochen. Ebenfalls wird ein Datum für die nächste Untersuchung genannt. Bei freiwilligen Untersuchungen wird entsprechend der gesetzlichen Vorschrift nur die Teilnahme bescheinigt. 2) Darunter fallen Auslandseinsätze in insbes. tropischen Gebieten und mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen. Bei Einsätzen unter drei Monaten reicht eine Beratung mit anschl. Impfungen aus. 3) Bei der erstmalig, bei neu eingestellten Beschäftigten durchgeführten arbeitmedizinischen Vorsorgeuntersuchung handelt es sich nicht um eine Einstellungsuntersuchung. Diese berücksichtigt die Eignung für den Gesamtarbeitsplatz (z. B. nicht allein Infektionsschutz) und ist damit im Untersuchungsumfang und in der Bewertung deutlich umfangreicher. 4) Beurteilungspegel: über den Tag bzw. Schicht gemittelte Lärmwerte. Bei schwankenden Lärmwerten können die Werte auch über die Woche gemittelt werden. 16

17 Abkürzungsverzeichnis zu Gesetzen, Verordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften ASiG: BildSchArbV: BioStoffV BGV A2 GefStoffV JArbSchG MuSchG SGB IX VSG 1.2 Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz) vom 12. Dezember 1973 Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (Bildschirmarbeitsverordnung) vom 4. Dezember 1996 Verordnung über Sicherheit und Schutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffverordnung) vom 27. Januar 1999, zuletzt geändert am 06. März 2007 Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit/Unfallverhütungsvorschrift A2 Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit (bisherige BGV A6/A7) vom 1. Januar 2005 Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung) vom 23. Dezember 2004 Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz) vom 12. April 1976 Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (Mutterschutzgesetz) vom 24. Januar 1952 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch, Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen vom 23. April 2004 Sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung und spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge bei besonderer Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz (VSG 1.2), Unfallverhütungsvorschrift der Gartenbau-Berufsgenossenschaft vom 1. Oktober 1997 (Stand Dezember 2007) 17

18 Notizen: 18

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