Christkatholische Kirchgemeinde Bern Jahresrechnung Vorbericht

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1 II Vorbericht 1 Rechnungsführung Die vorliegende Jahresrechnung 2013 der Kirchgemeinde Bern wurde nach dem "Neuen Rechnungsmodell" (NRM) des Kantons Bern erstellt; für die Buchhaltung stand die Gemeindesoftware W+W Rechnungswesen/Lohnbuchhaltung zur Verfügung. Die Software ist Eigentum der Kirchgemeinde und auf der privaten IT-Anlage der installiert. Verantwortlich für die Rechnungsführung:, im Amt seit Grundlagenrechnung Als Grundlagenrechnung diente die am 20. März 2013 abgelegte und von der Kirchgemeindeversammlung am 29. Mai 2013 genehmigte Jahresrechnung Die Revision erfolgte am 29. April Voranschlag und Steueranlage Der Voranschlag für das Jahr 2013 mit einem Aufwandüberschuss von Fr wurde von der Kirchgemeindeversammlung am 14. November 2012 mit folgendem Ansatz beschlossen: Kirchgemeindesteueranlage: 0,2760 der einfachen Steuer. 4 Die wichtigsten Geschäftsfälle Die nachfolgenden Ereignisse haben das Ergebnis der Jahresrechnung 2013 massgebend beeinflusst: Tiefere Aufwendungen als budgetiert Tiefere Steuererträge Inkasso der Entschädigungen für Antennen-Anlagen

2 III 5 Kommentar zum Rechnungsergebnis Die Jahresrechnung der Christkatholischen Kirchgemeinde Bern schliesst für das Jahr 2013 wie folgt ab: Ergebnis vor Abschreibungen Aufwand Ertrag Ertragsüberschuss brutto Ergebnis nach Abschreibungen Ertragsüberschuss brutto Harmonisierte Abschreibungen Zusätzliche Abschreibungen Abschreibungen Bilanzfehlbetrag Ertragsüberschuss Vergleich Rechnung / Voranschlag Ertragsüberschuss Laufende Rechnung (LR) Aufwand-/Ertragsüberschuss LR gemäss Voranschlag / Rechnung Besserstellung / Schlechterstellung gegenüber dem Voranschlag Die Besserstellung resultiert vor allem daraus, dass die Aufwandpositionen deutlich tiefer ausfielen als vorgesehen. Weitere Kommentare folgen auf den nächsten Seiten.

3 IV 6 Laufende Rechnung Vergleich zum Voranschlag Rechnung 2013 Voranschlag 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Die Budgetbeträge konnten im Allgemeinen gut eingehalten werden. Begründungen für wesentliche Abweichungen zum Voranschlag: AUFWAND Personalaufwand Alle Aufwandpositionen sind gegenüber dem Budget um 27,6 % unterschritten. Sachaufwand Es ist generell zu beachten, dass Kontoarten nicht nur die Positionen aus dem Kirchengut beinhalten, sondern auch diejenigen der Funktionen 391 (Kramgasse 10) und 392 (Neuengasse 5). Passivzinsen, Abschreibungen Die harmonisierten Abschreibungen fallen deutlich tiefer als budgetiert aus, diejenigen auf dem Finanzvermögen ergeben sich zur Hauptsache durch die Erhöhung der Wertberichtigung auf Steuererträgen. Eigene Beiträge Der Beitrag an die Landeskirche und das Bistum (Fr ) beträgt 6,3 % des Gesamtaufwandes. ERTRAG Steuern Der Steuerertrag fiel wie bereits erwähnt deutlich tiefer als budgetiert aus. Die Entwicklung der Steuerzahlen muss für die künftige Budgetierung generell analysiert werden. Vermögenserträge Fallen im Rahmen des Budgets und des Vorjahres aus. Im Übrigen verweisen wir auf die Nachkredittabelle auf Seite 18.

4 V Vergleich Aufwand nach Kostenarten (Detail Seiten 10 11) in tausend CHF Personalaufwand Sachaufwand Passivzinsen Abschreibungen Entsch Gemeinwesen Eigene Beiträge Einlagen in Spezialfinanzierungen Int. Verrechnungen Total Ertragsüberschuss Die Personalkosten machen 18,3 % des gesamten Aufwandes aus. Der Sachaufwand erreicht 41,7 % (Vorjahr 38.1 %), wobei hier die Unterhaltskosten an der Kramgasse 10 ins Gewicht fallen. Sie betreffen die Renovation des Laubenbogens, welche total Fr kostete, und diverse Instandstellungsarbeiten in den Mietobjekten. Die eigenen Beiträge beinhalten auch die Ablieferung an die Landeskirche und das Bistum (total Fr ) oder gut 6,3 % Prozent des gesamten Aufwandes). Der Abschreibungsaufwand macht 8,5 % des Gesamtaufwandes aus.

5 VI Vergleich Ertrag nach Kostenarten (Detail Seiten 11 12) in tausend CHF Steuern Vermögenserträge Entgelte Rückerstattungen Beiträge Entnahmen aus Spezialfinanzierungen Int. Verrechnungen Total Ertragsüberschuss Die Steuererträge sind wieder deutlich tiefer ausgefallen, wobei eine Detailanalyse nur sehr schwer zu erstellen ist. Die Steuerablieferung umfasst Beträge aus 96 Gemeinden aus dem Gebiet der Kirchgemeinde Bern. Bei den Vermögenserträgen sind auch die Mieterträge Kramgasse 10 und Neuengasse 5 enthalten. Diejenigen der Neuengasse fliessen aber nur teilweise in die Laufende Rechnung der Kirchgemeinde (s. auch Kommentar Seite VII). Die Beiträge sind wiederum geprägt vom Mietertrag der Neuengasse.

6 VII Laufende Rechnung nach Funktionen (Detail Seiten 6 8) 390 Kirchengut 391 Liegenschaft Kramgasse 10 Rechnung 2013 Voranschlag 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Rechnung 2013 Voranschlag 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Die von der Liegenschaftsverwaltung von Graffenried AG erstellte Abrechnung wurde auf Jahresende in die Hauptbuchhaltung integriert. 392 Liegenschaft Neuengasse 5 (Laufende Rechnung Bertha Huber-Fonds) Rechnung 2013 Voranschlag 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Die von der Liegenschaftsverwaltung von Graffenried AG erstellte Abrechnung wurde auf Jahresende in die Hauptbuchhaltung integriert. Die Barmittel des Bertha Huber-Fonds sind in der gemeinsamen Wertschriftenverwaltung mit der KG angelegt. Anteil Ertrag Fr Der Ertragsüberschuss wurde reglementskonform verwendet. 3/10 Bertha Huber-Fonds (Fr ), 7/10 KG Bern (Fr ) 39 Laufende Rechnung gesamt Rechnung 2013 Voranschlag 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

7 VIII 7 Investitionsrechnung (Detail Seite 9) Die für das Jahr 2013 im Finanzplan enthaltenen Investitionen (total 0,084 Millionen Franken) wurden betragsmässig praktisch vollständig ausgeschöpft. Über die Investitionsrechnung wurden Ausgaben für die Projektierung Krypta mit Fr realisiert und verbucht. 8 Bestandesrechnung (Detail Seiten 1 5) AKTIVEN Finanzvermögen Das Finanzvermögen wird per mit 5,991 Millionen Franken und damit rund Fr höher als im Vorjahr ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit Fr (Vorjahr Fr ) in der Bilanz enthalten. Bei den Guthaben (Fr ) erreichen die Steuerausstände mit Fr , das Kontokorrent von Graffenried (Fr ) und Debitorenforderungen (Fr ) die grössten Beträge. Bei den Steuern besteht nach wie vor eine noch nicht eruierte Differenz, weshalb das Girokonto nicht ausgeglichen ist. Die gesamte Wertschriften-Position (Depot bei der Berner Kantonalbank AG) beträgt per Fr Es wurden keine Anpassungen an die Marktwerte vorgenommen (Ausnahme: Oikokredit), die stille Reserve beträgt rund Fr Die Finanzliegenschaften (Kramgasse 10 und Neuengasse 5) sind mit total Fr unverändert bilanziert. Verwaltungsvermögen Das Verwaltungsvermögen hat sich gesamthaft leicht erhöht und beträgt per Jahresende Fr (Zunahme um Fr ). Den aktivierten Investitionen (Fr ) stehen die Abschreibungen (Fr ) gegenüber. Bei den Vorräten ist der Teilbestand der Kunstführer vollständig abgeschrieben worden (Fr ).

8 IX PASSIVEN Fremdkapital Das gesamte Fremdkapital hat sich im Berichtsjahr auf Fr (Vorjahr Mio Franken) erhöht. Dafür hauptsächlich verantwortlich ist sind die Positionen Kreditoren und Verwaltete Stiftungen welche um rund Fr zunahmen. Gleichzeitig wurden eine Rückstellung in der Laufenden Rechnung (Fr , Nationalsynode) und eine Erhöhung der Wertberichtigung Steuerguthaben um Fr vorgenommen. Hier beträgt der neue Bestand Fr Bertha Huber-Fonds Aus dem Nettoertrag der separaten Rechnung Neuengasse 5 erfolgte die Einlage des Anteils von Fr Kapital per Jahresabschluss Fr (Vorjahr Fr ). Stiftung Christkatholiken Oberaargau-Emmental Diesem Konto wurde der Anteil aus dem Wertschriftenertrag mit Fr gutgeschrieben. Gleichzeitig wurde die Beschaffung von Kerzenständern (Fr ) belastet. Das Kapital per Jahresabschluss beträgt Fr (Vorjahr Fr ).. Spezialfinanzierungen Dem Konto Pfarrhaus-Wiederbeschaffung konnten Zinserträge von Fr zugewiesen werden. Das Kapital beträgt per Ende 2013 Fr (Vorjahr Fr ). Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich um die Zuweisung des Jahresergebnisses (Fr ) verändert und beträgt neu Fr Es steht für die Deckung künftiger Aufwandüberschüsse in der Laufenden Rechnung zur Verfügung. 9 Nachkredite Alle Nachkredite sind aus der Tabelle im Anhang (Seite 18) ersichtlich. Sämtliche Überschreitungen liegen - auch in Anwendung von Art. 13 des Organisations-Reglements OgR - in der Kompetenz des Kirchgemeinderates.

9 X 10 Finanzplanung Der Kirchgemeinderat hat den Finanzplan für die Periode am 2. August 2013 beschlossen. Der Kirchgemeindeversammlung vom 04. Dezember 2013 wurden die wesentlichen Erkenntnisse und Zahlen zur Kenntnis gegeben. Der Kirchgemeinderat verfolgt die Investitionsplanungen mit grossem Augenmerk, damit bei Bedarf die notwendigen Massnahmen ergriffen werden können. Die Überwachung ist auch gewährleistet durch die rollende Planung und die jährliche Überarbeitung des Finanzplanes. 11 Antrag Der Kirchgemeinderat der Christkatholischen KG Bern hat die vorliegende Jahresrechnung mit allen Bestandteilen - namentlich auch der Tabellen gem. Seiten 14 bis 17 - an seiner Sitzung vom 13. März 2014 beschlossen und beantragt der Kirchgemeindeversammlung: Genehmigung der Jahresrechnung 2013 mit einem Ertragsüberschuss von Fr , Zuweisung dieses Betrages an das Eigenkapital. Bern, 13. März 2014 Kirchgemeinderat Christkatholische Kirche Bern Finanzverwaltung Die Präsidentin iv Die Sekretärin sig. B. Amrhein sig. M. Stirnimann sig. W. Kummer Beatrice Amrhein Marianne Stirnimann Werner Kummer

10 XI 12 Genehmigung Die Versammlung der Christkatholischen Kirchgemeinde Bern hat die Jahresrechnung 2013 am 14. Mai 2014 gemäss dem vorstehenden Antrag des Kirchgemeinderates genehmigt. Bern, 14. Mai 2014 Christkatholische Kirchgemeinde Bern Der Präsident... Die Sekretärin.. Ulrich Stutz Christine Gysi

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