03407 Einführung I, Kapitel 6

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "03407 Einführung I, Kapitel 6"

Transkript

1 03407 Einführung I, Kapitel 6 Das Selbst einer Person ist eine komplexe kognitive Struktur, das eine Vielzahl von bereichsund kontextspezifischen Selbstschemata und unterschiedliche Selbstaspekte umfasst. Selbst und Selbstwertgefühl: In einem basalen sozialpsychologischen Sinn bezieht sich der Begriff des Selbst auf die Gesamtheit des Wissens, über das eine Person bezüglich ihrer Selbst und ihres Platzes in der sozialen Welt verfügt. Selbstwertgefühl bezeichnet die Bewertung des Selbst auf der Dimension positiv-negativ. Selbstschemata: Aus vergangenen Erfahrungen abgeleitete kognitive Verallgemeinerungen über das Selbst, welche die Verarbeitung und Erinnerungen der durch Erfahrung gewonnenen selbstbezogenen Informationen organisieren und steuern. konsistente und inkonsistente Informationen Selbstaspekte: Jede Rolle, Beziehung, Aktivität, Eigenschaft, Gruppenzugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen. Grad der Selbstkomplexität psychologischer Puffer Das in einem bestimmten Kontext aktivierte Arbeitsselbstkonzept reguliert, welchen Informationen sich Menschen zuwenden, wie sie sie bewerten, speichern und weiterverarbeiten. In der Sozialpsychologie herrscht weitgehend Einverständnis darüber, dass die Selbstdefinition einer Person keine statische Größe ist, sondern mit dem sozialen Kontext variiert. Eine Reihe psychologischer Prozesse dienen der Funktion, einen subjektiven Eindruck von Stabilität und Selbstkonsistenz zu erzeugen. 1

2 Aus sozialpsychologischer Sicht sind zwei (idealtypische) Varianten der Selbstdefinition besonders relevant: 1. Selbstdefinition im Sinne personaler Identität 2. Selbstdefinition im Sinne sozialer Identität Personale vs. Soziale Identität: Der Begriff personale Identität bezeichnet eine Selbstdefinition als einzigartiges und unverwechselbares Individuum. Die auf einer interpersonalen (oder intragruppalen) Differenzierung auf der Basis individueller Merkmale beruht ( ich vs. du / ihr ). Der Begriff der sozialen Identität bezieht sich demgegenüber auf eine Selbstdefinition als austauschbares Gruppenmitglied, die aus einer intergruppalen Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdgruppe auf der Basis gruppentypischer Merkmale resultiert ( wir vs. die ). Sozialpsychologen sehen im Wechsel der Selbstdefinition von personaler zu sozialer Identität einen entscheidenden psychologischen Prozess für die Erklärung von Gruppenphänomenen. Vertreter des sozialen Identitätsansatzes nehmen an, dass in dem Maße, in dem sich Menschen im Sinne ihrer sozialen Identität definieren, das Erleben und Verhalten dieser Person durch die in der entsprechenden Gruppe vorherrschenden Werte, Normen, Einstellungen etc. beeinflusst wird. Konstruktion eines konsistenten Selbstbildes Die sozialpsychologische Forschung legt nahe, dass eine Reihe psychologischer Prozesse die Funktion haben, Stabilität und Konsistenz zu erzeugen: 1. Eingeschränkte Zugänglichkeit 2. Selektives Erinnern 3. Wegattribuieren 4. Konzentration auf Schlüsseleigenschaften 2

3 Objektive Selbstaufmerksamkeit: Der Zustand, in dem die eigene Person das Objekt der eigenen Aufmerksamkeit ist. positive / negative Diskrepanzen Im Rahmen der Selbstregulation wird das aktuelle Selbst mit Formen der Selbstrepräsentation verglichen, die Ideale oder wahrgenommene Verpflichtungen repräsentieren, bei negativen Diskrepanzen resultieren negative Emotionen. Selbstregulation: Der Prozess der Kontrolle und Lenkung des eigenen Verhaltens, welcher der Erreichung angestrebter Ziele dient. Selbstdiskrepanztheorie (Tory Higgins, 1987), 3 Selbstbildvarianten: 1. Das aktuelle Selbst 2. Das ideale Selbst 3. Das geforderte Selbst regulatorischer Focus Selbstregulation: Selbstregulation scheint (wie körperliche Aktivität) innere Ressourcen aufzubrauchen (vergleichbar mit Energie). Als Selbsterschöpfung wird eine vorübergehende Verringerung der Regulationsfähigkeit des Selbst verstanden Um ihr Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten oder zu steigern, verwenden Menschen unterschiedliche Strategien: - Positive Illusion - Abwärtsgerichtete Sozialvergleiche - Selbstbehinderung Selbstregulation: Unter Selbstbehinderung wird die Strategie verstanden, bei der Antizipation eines selbstwertbedrohlichen Misserfolgs selbst externale Gründe zu schaffen, auf die sich der Misserfolg bei seinem Eintreten attribuieren lässt. 3

4 Übungsaufgaben: 1. Unter welchen Bedingungen schließen Menschen laut Selbstwahrnehmungstheorie von ihrem eigenen Verhalten auf ihre Eigenschaften (oder inneren Einstellungen)? - Neue Situationen - V.a. dann, wenn Menschen der Ansicht sind, freiwillig ihr Verhalten auszuführen 2. Auf welche Weise reguliert das Selbstschema die soziale Informationsverarbeitung? Selbstschemata erleichtern Wahrnehmung, Enkodierung und Abruf schemakongruenter selbstbezogener Informationen, aber auch die Verarbeitung von Informationen über andere Menschen. 3. Was versteht man unter Selbstkomplexität? Selbstkomplexität resultiert aus der Anzahl distinkter und voneinander unabhängiger Selbstaspekte, durch die das Selbst einer Person charakterisiert ist. 4. Welche Prozesse dienen der Aufrechterhaltung eines konsistenten Selbstkonzeptes? (Stichpunkte)? - Eingeschränkte Zugänglichkeit - Selektives Erinnern - Wegattribuieren - Konzentration auf Schlüsseleigenschaften 5. Beschreiben Sie anhand der Theorie von Tesser (1988), welche Rolle soziale Vergleichsprozesse bei der Aufrechterhaltung von Selbstwertgefühl spielen. Vergleich kann zu Selbstwertsteigerung oder minderung führen in Abhängigkeit von der persönlichen Relevanz der Vergleichsdimension. Um das Selbstwertgefühl aufrechtzuerhalten nach einem Vergleichsprozess, können folgende Strategien angewendet werden: 1. Versuch, die eigene Leistung zu verbessern 2. Sich distanzieren von Vergleichsperson 3. Subjektive Bedeutung der Vergleichsdimension abwerten 4

5 - Looking glass self (Cooley) - Tendenz zur Beharrung (Ross) - Selbstschemata, Selbstaspekte, Selbstkategorisierung, Selbstkomplexität, Selbstrepräsentationen - Psychologische Prozesse und ihre Funktion, Stabilität und Konsistenz im Selbstbild zu erzeugen - Theorie begrenzter Rationalität von Entscheidungen - Selbstdiskrepanztheorie (Higgens) - Selbstbehinderung - Strategien für sozialen Vergleich (Tesser) - Faktoren für Selbstwertminderungen - Strategien zur Selbstwerterhaltung - Experiment Wood: Motive für sozialen Vergleich - Kontakthypothese (PEttigrew) 5

BUGH Wuppertal SS 2003. Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann. Thema: Sozialer Vergleich

BUGH Wuppertal SS 2003. Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann. Thema: Sozialer Vergleich BUGH Wuppertal SS 2003 Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann Thema: Sozialer Vergleich Sozialer Vergleich Gliederung 1 Einleitung 2 Vorläufer der

Mehr

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen.

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Wirtschaftspsychologie - Einführung Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Ziel: Erklären und Vorhersagen von wirtschaftlichem

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer)

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer) Prof. Dr. Stefan Stürmer lehrt Sozialpsychologie an der Fernuniversität Hagen. Covermotiv: MEV Lektorat / Redaktion im Auftrag des Ernst Reinhardt Verlages: Dr. med. Martina Steinröder Bibliografische

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

Gruppenarbeit. Wer bin ich? Lösungen. Wer bin ich? Gegenüberstellung. Selbstbild Fremdbild Beziehung und Veränderungen.

Gruppenarbeit. Wer bin ich? Lösungen. Wer bin ich? Gegenüberstellung. Selbstbild Fremdbild Beziehung und Veränderungen. Gruppenarbeit Selbstbild Fremdbild Beziehung und Veränderungen Thomas Höpfel Seminar für Rechtstheorie und Rechtsinformatik Sommersemester 2011 10.3.2011 1 Testen Sie ihr Wissen über alte Menschen! 1.

Mehr

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen.

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen. Erkenne dich selbst Astrale Wahrnehmung In dieser Meditationsübung werden wir die Natur unsere eigenen astralen Körpers erforschen und durch unsere astralen Sinne wahrnehmen. Es wird unsere erste Aufgabe

Mehr

Entwicklungspsychologie in der frühen Jugend

Entwicklungspsychologie in der frühen Jugend Entwicklungspsychologie in der frühen Jugend Frühes Jugendalter >10 bis 12 Jahr Vorpubertät Periode zwischen reifer Kindheit und Auftreten erster sekundärer Geschlechtsmerkmale. >11 bis 14 Jahre Transeszenz

Mehr

Selbst und Identität I Kognitive Repräsentation und Motivation

Selbst und Identität I Kognitive Repräsentation und Motivation Selbst und Identität I Kognitive Repräsentation und Motivation Einleitung Was versteht man unter dem Selbst? Warum ist das Selbst in der psychologischen Forschung wichtig? Brauchen wir das Selbst zur Erklärung

Mehr

Gewinnung von IT-Talenten Employer Branding als Erfolgsfaktor. www.get-in-it.de

Gewinnung von IT-Talenten Employer Branding als Erfolgsfaktor. www.get-in-it.de Gewinnung von IT-Talenten Employer Branding als Erfolgsfaktor www.get-in-it.de Der War for IT-Talents ist in vollem Gange Die von den Hochschulen kommenden Absolventen reichen nicht aus, um den weiter

Mehr

Motiv Struktur Analyse

Motiv Struktur Analyse Motiv Struktur Analyse Kurzbeschreibung: Die Motiv Struktur Analyse MSA ist ein Persönlichkeitsinstrument das Ihnen und Ihrem Team Ihre Persönlichkeitsstruktur aufzeigt. Sie beruht auf der Persönlichkeits-

Mehr

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Seminar zur Personalführung Dennis Arendt, Frank Dehner 11. Mai 2005 Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Dennis Arendt, Frank Dehner 1 Gliederung (1)

Mehr

Seminar Internationales Personalmanagement bei Dr. Stefan Süß

Seminar Internationales Personalmanagement bei Dr. Stefan Süß FernUniversität in Hagen Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insb. Organisation und Planung Seminar Internationales Personalmanagement bei Dr. Stefan Süß Seminarvortrag

Mehr

SOZIALPSYCHOLOGIE. Von: Josua Handerer. Kontakt: Josua.Handerer@t-online.de

SOZIALPSYCHOLOGIE. Von: Josua Handerer. Kontakt: Josua.Handerer@t-online.de SOZIALPSYCHOLOGIE Von: Josua Handerer Kontakt: Josua.Handerer@t-online.de 1 1. Was ist Sozialpsychologie? 1.1. Grundlegendes: Definition nach Allport: Die Sozialpsychologie beschäftigt sich mit der Frage,

Mehr

11 Organisationsklima und Organisationskultur

11 Organisationsklima und Organisationskultur 11 sklima und skultur 11.1 Das Klima im Betrieb 11.1.1 Betriebs- und sklima Betriebsklima: umgangssprachlich für - Stimmung oder Atmosphäre - für einen ganzen Betrieb oder seine Teileinheiten typisch -

Mehr

III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten

III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten 1. Begriffsdefinitionen 2. Erklärungsebenen 3. Helfen in Notfällen 1. Begriffsdefinitionen Hilfeverhalten: Soziale Interaktion, die Kosten für

Mehr

Konzeption einer Optimierung der Reputationsmessung

Konzeption einer Optimierung der Reputationsmessung nachweisen; für das Wissen konnte kein signifikanter Effekt nachgewiesen werden (2009, 219). Dazu ist jedoch zu bemerken, dass die in der vorliegenden Arbeit verwendeten Messmodelle attribut-bezogen operationalisiert

Mehr

Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz für internationale Mobilität Prof. Dr. habil. Petia Genkova

Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz für internationale Mobilität Prof. Dr. habil. Petia Genkova als Schlüsselkompetenz für internationale Mobilität Prof. Dr. habil. Petia Genkova Agenda 1. Relevanz 2. Kultur & Interkulturelle Kompetenz 4. Zusammenfassung und Diskussion 2 1. Relevanz 1. Relevanz 1.

Mehr

II. Theoretische Traditionen und ihre Menschenbilder (3): Der Mensch als "kognitiver Geizhals" bzw. "motivierter Taktiker"

II. Theoretische Traditionen und ihre Menschenbilder (3): Der Mensch als kognitiver Geizhals bzw. motivierter Taktiker II. Theoretische Traditionen und ihre Menschenbilder (3): Der Mensch als "kognitiver Geizhals" bzw. "motivierter Taktiker" 1. Der Mensch als kognitiver Geizhals 2. Urteilsheuristiken 3. Der Mensch als

Mehr

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung 1 1 Hypothesen: Grundlagen 2 Die Entwicklung und Untersuchung von Hypothesen Typischer Forschungsablauf zur Untersuchung handelswissenschaftlicher Hypothesen

Mehr

Selbstbild Fremdbild. Einbettung des Themas in die Psychologie. Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Trauen Sie Ihren Augen noch?

Selbstbild Fremdbild. Einbettung des Themas in die Psychologie. Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Trauen Sie Ihren Augen noch? Einbettung des Themas in die Psychologie Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Wie entstehen Bilder in unserem Kopf? Und wie beschreiben wir diese? Scheinbar unmögliche Konstruktionen Folie Nr. 1

Mehr

Sozialer Einfluss. Entscheidungsprozesse in Gruppen. I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen)

Sozialer Einfluss. Entscheidungsprozesse in Gruppen. I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen) Sozialer Einfluss Entscheidungsprozesse in Gruppen I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen) 1 a. Bei einem nationalen Schachturnier tritt ein Teilnehmer von niedrigem Rang in einem

Mehr

Kognition und Lernen

Kognition und Lernen Studienseminar Koblenz Pflichtmodul 242 Kognition und Lernen Wie kommt das Wissen in unseren Kopf? Lernen aus neurobiologischer Sicht Das menschliche Gehirn konstruiert sich seine Inhalte selbst Lernenaus

Mehr

Skript Sozialpsychologie nach Lernzielen von Sara WS0708 und SS08

Skript Sozialpsychologie nach Lernzielen von Sara WS0708 und SS08 Skript Sozialpsychologie nach Lernzielen von Sara WS0708 und SS08 Kapitel 1: Was ist Sozialpsychologie? Prüfungsrelevant: S&M Kapitel 1 komplett; Vorlesungsfolien; keine Schlüsselstudie. 1.1 Sozialpsychologie

Mehr

Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit. Referat von Varinia Bernau

Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit. Referat von Varinia Bernau Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit Referat von Varinia Bernau Gliederung I. Einleitung II. III. IV. Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit

Mehr

Psychologie als Wissenschaft

Psychologie als Wissenschaft Psychologie als Wissenschaft 1.1 Verständnisfragen................................ 4 1.2 Multiple-Choice-Fragen........................... 4 1.3 Richtig oder Falsch?.............................. 7 1.4

Mehr

Soziale Vorstellungen über Steuern und EU-Steuern in Österreich

Soziale Vorstellungen über Steuern und EU-Steuern in Österreich Soziale Vorstellungen über n und -n in Österreich Gliederung Theorie compliance Soziale Repräsentationen (Vorstellungen) Soziale Identität Soziale Vorstellungen über n Studie Forschungsfragen Datenerhebung

Mehr

Inhalt. Vorwort... 9. 1 Einführung: Begriffe, Geschichte und Methoden... 11. 2 Kognitive Determinanten des Lernerfolgs im Unterricht...

Inhalt. Vorwort... 9. 1 Einführung: Begriffe, Geschichte und Methoden... 11. 2 Kognitive Determinanten des Lernerfolgs im Unterricht... 5 Inhalt Vorwort..................................................... 9 1 Einführung: Begriffe, Geschichte und Methoden... 11 1.1 Gegenstand und Geschichte... 12 1.1.1 Psychologie... 12 1.1.2 Pädagogik

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Informationsveranstaltung. Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen. B.Sc. Sinja Hondong

Informationsveranstaltung. Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen. B.Sc. Sinja Hondong Informationsveranstaltung Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen B.Sc. Sinja Hondong allgemeine Informationen Modul "Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen" als Nebenfach Umfang: 15 ECTS

Mehr

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden grundlegend die fünf psychologischen Paradigmen im Hinblick auf typische Gegenstände,

Mehr

Muss Frau ihren Mann stehen Entstehung von Geschlechterstereotypen Ursula Kessels Universität zu Köln

Muss Frau ihren Mann stehen Entstehung von Geschlechterstereotypen Ursula Kessels Universität zu Köln Muss Frau ihren Mann stehen Entstehung von Geschlechterstereotypen Ursula Kessels Universität zu Köln Fachtagung am 6.12. 2012, Potsdam Wirtschaft trifft Gleichstellung Frauen in der Arbeitswelt Aufbau

Mehr

SPORTPSYCHOLOGISCHE LEISTUNGSDIAGNOSTIK EINSATZ DER ÖBS TESTBATTERIE IN DER PRAXIS

SPORTPSYCHOLOGISCHE LEISTUNGSDIAGNOSTIK EINSATZ DER ÖBS TESTBATTERIE IN DER PRAXIS Mag. Andrea Engleder & Univ.-Prof. Dr. Günter Amesberger Österreichisches Bundesnetzwerk Sportpsychologie Sportpsychologische Test- und Beratungsstelle Wien SPORTPSYCHOLOGISCHE LEISTUNGSDIAGNOSTIK EINSATZ

Mehr

Vorwort 13. Teil 1: Mitarbeiterbindung Gründe, Chancen, Grenzen 37

Vorwort 13. Teil 1: Mitarbeiterbindung Gründe, Chancen, Grenzen 37 Vorwort 13 1 Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit 15 1.1 Es menschelt 20 1.2 Ihr Mitarbeiterbindungs-Projekt 22 1.3 Vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt 29 Teil 1: Mitarbeiterbindung Gründe, Chancen, Grenzen

Mehr

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N Matrikelnummer FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Name: Vorname: MODULKLAUSUR: TERMIN: 05.09.2011 PRÜFER: Univ.-Prof. Dr. Ewald Scherm Block A Block B Aufgabe

Mehr

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Übungsaufgaben Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Welche Entwicklungsziele, Entwicklungskontexte und Lebensereignisse sind typisch für die in der Entwicklungspsychologie

Mehr

Sozialer Einfluss durch Minderheiten und Mehrheiten

Sozialer Einfluss durch Minderheiten und Mehrheiten Sozialer Einfluss durch Minderheiten und Mehrheiten 1. Eingrenzung des Themas 2. Konformität / Mehrheitseinfluss 3. Minderheitseinfluss 1. Eingrenzung des Themas Sozialer Einfluss sehr weiter Begriff Definition:

Mehr

Feedback (in der Hochschullehre): Form und Zweck

Feedback (in der Hochschullehre): Form und Zweck Feedback (in der Hochschullehre): Form und Zweck Vorstellung Referentin Dr. phil. Edith Kröber Leiterin des Zentrums für Lehre und Weiterbildung zlw der Universität Stuttgart Telefon +49 (0) 711 685-8

Mehr

Individuum und soziale Welt

Individuum und soziale Welt Hans-Werner Bierhoff Dieter Frey Sozialpsychologie Individuum und soziale Welt BACHELORSTUDIUM PSYCHOLOGIE Sozialpsychologie Individuum und soziale Welt Bachelorstudium Psychologie Sozialpsychologie Individuum

Mehr

180425 PS Experimente im Psychologieunterricht ( 57.1.9)

180425 PS Experimente im Psychologieunterricht ( 57.1.9) Elisabeth Turek, 0200350, A 190 299 482 MMag. Margarete Pökl 180425 PS Experimente im Psychologieunterricht ( 57.1.9) Gruppe D: Erleben, Verhalten, Handeln GRUPPENDRUCK (nach Solomon Asch, 1956) 1 EXPERIMENTE

Mehr

Identitätsentwicklung

Identitätsentwicklung Erik Erikson, 1902-1994 James E. Marcia Identitätsentwicklung Wer bin ich? - Eine xxxjährige Ich heiße A. Ich bin ein Mensch. Ich bin ein Mädchen. Ich bin eine wahrheitsliebende Person. Ich bin nicht hübsch.

Mehr

7.4.2011 Mach mal! Selbstwirksamkeit als Ziel von Beratung, Therapie und Jugendhilfe Stadt Karlsruhe

7.4.2011 Mach mal! Selbstwirksamkeit als Ziel von Beratung, Therapie und Jugendhilfe Stadt Karlsruhe 7.4.2011 Mach mal! Selbstwirksamkeit als Ziel von Beratung, Therapie und Jugendhilfe Stadt Karlsruhe Susy Signer-Fischer lic. phil. Fachpsychologin für Psychotherapie und Kinder- und Jugendpsychologie

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Herzlich Willkommen zur Beobachter-Schulung

Herzlich Willkommen zur Beobachter-Schulung Herzlich Willkommen zur Beobachter-Schulung Aufgaben der Beobachter Die Aufgabe des Beobachters ist es, das Verhalten der Akteure (der Kinder) zu beobachten und zu beurteilen, sowie darüber Protokoll zu

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Wie verhalten sich Ältere im Verkehr und warum?

Wie verhalten sich Ältere im Verkehr und warum? Wie verhalten sich Ältere im Verkehr und warum? Prof. Bernhard Schlag & Dr. Gert Weller TU Dresden, Verkehrspsychologie Ältere Verkehrsteilnehmer - Tagung der Unfallforschung der Versicherer im GDV und

Mehr

Stundenbild Personenwahrnehmung: Stereotype und Vorurteile

Stundenbild Personenwahrnehmung: Stereotype und Vorurteile SE Experimente im Psychologieunterricht Stundenbild Personenwahrnehmung: Stereotype und Vorurteile von Birgit Lasser Matrikelnummer: 0001753 Studienkennzahl: 190 333 299 bei MMag. Margarete Pökl Wintersemester

Mehr

Innerfamiliäre Nachfolge in Familienunternehmen

Innerfamiliäre Nachfolge in Familienunternehmen Innerfamiliäre Nachfolge in Familienunternehmen Ergebnisse einer Studie mit 16 deutschen Familienunternehmen Dipl. Psych. Dr. Elke Schröder Lehrstuhl Entwicklungspsychologie Universität Jena Studie Laufzeit:

Mehr

Frieder Nake: Information und Daten

Frieder Nake: Information und Daten Frieder Nake: Information und Daten Mit Grundlagen der Zeichentheorie nach Morris Seminar 31120: Information Philosophische und informationswissenschaftliche Perspektiven, SS 2004 Frieder Nake: Information

Mehr

Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren

Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren Ich kann mich nicht nicht verhalten Ich kann nicht nicht kommunizieren Mein Verhalten hat immer eine Wirkung bei anderen Menschen, selbst wenn ich ganz konkret versuche nichts zu tun oder zu sagen. Dann

Mehr

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Am Beispiel eines Kindes mit einer Schriftspracherwerbsstörung Klassifikation der Funktionen b Kapitel 1: mentale Funktionen Allgemeine

Mehr

Newsletter. Neue SpatialAnalyzer Version: SA 2014.06.17

Newsletter. Neue SpatialAnalyzer Version: SA 2014.06.17 Newsletter Unser Partner New River Kinematics entwickelt und verbessert SA ständig weiter, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Wir informieren Sie mit diesem Newsletter über die neuesten

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Sozialer Einfluss. Entscheidungsprozesse in Gruppen. I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen)

Sozialer Einfluss. Entscheidungsprozesse in Gruppen. I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen) Sozialer Einfluss Entscheidungsprozesse in Gruppen I. Choice Dilemmas Questionaire (CDQ Risiko-Wahl-Fragebogen) 1 Bei einem nationalen Schachturnier tritt ein Teilnehmer von niedrigem Rang in einem frühen

Mehr

Entwicklung der Informations- technologie und Generationen- wechsel in der Kommunalstatistik

Entwicklung der Informations- technologie und Generationen- wechsel in der Kommunalstatistik Entwicklung der Informations- technologie und Generationen- wechsel in der Kommunalstatistik Warum sind Qualitätsstandards und Wissenstransfer wichtiger denn je? Paradigmenwechsel in der Kommunalstatistik

Mehr

Emotional-motivationales Erleben in berufsbildenden Lernprozessen

Emotional-motivationales Erleben in berufsbildenden Lernprozessen Emotional-motivationales Erleben in berufsbildenden Lernprozessen 0. Input: Continous State Sampling Method (CSSM) Anknüpfen an kognitive Parameter 1. Emotional-motivationale Erlebensdaten und resultierende

Mehr

2.1 Einleitung... 2. 2.1 Gegenstand der Psychologie... 2. 2.2 Ziele der Psychologie... 4 2.2.1 Beschreiben... 4

2.1 Einleitung... 2. 2.1 Gegenstand der Psychologie... 2. 2.2 Ziele der Psychologie... 4 2.2.1 Beschreiben... 4 Praktische Psychologie Lernheft 2 Grundlagen Psychologie Inhaltsverzeichnis 2.1 Einleitung... 2 2.1 Gegenstand der Psychologie... 2 2.2 Ziele der Psychologie... 4 2.2.1 Beschreiben... 4 2. Erklären...

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Erfolgreiches Lernen sichtbar machen. Prof. Dr. Klaus Zierer Carl von Ossietzy Universität Oldenburg

Erfolgreiches Lernen sichtbar machen. Prof. Dr. Klaus Zierer Carl von Ossietzy Universität Oldenburg Erfolgreiches Lernen sichtbar machen Prof. Dr. Klaus Zierer Carl von Ossietzy Universität Oldenburg Kognitive Entwicklungsstufe Kognitive Entwicklungsstufe d=1,28 Motivation Motivation d=0,48 Konzentration,

Mehr

Sicherheitswahrnehmung aus Sicht der Psychologie Harald Arnold

Sicherheitswahrnehmung aus Sicht der Psychologie Harald Arnold Sicherheitswahrnehmung aus Sicht der Psychologie Harald Arnold 1 Kurzvortrag 30.10.09 Sicherheitswahrnehmungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Perspektiven, Thesen, Themen Ausgangsüberlegungen & Fragen

Mehr

Einführung in die Psychologie kognitive Sozialpsychologie. PD Dr. Ralph Hansmann

Einführung in die Psychologie kognitive Sozialpsychologie. PD Dr. Ralph Hansmann Einführung in die Psychologie kognitive Sozialpsychologie PD Dr. Ralph Hansmann 1 Sozialpsychologie Teilgebiet der Psychologie, welches sich mit Einflüssen des sozialen Kontextes auf das Verhalten und

Mehr

Social Media kann in der Finanzindustrie großen Mehrwert liefern

Social Media kann in der Finanzindustrie großen Mehrwert liefern Social Media kann in der Finanzindustrie großen Mehrwert liefern Motivation und Ausgangssituation Social Media bietet der Finanzindustrie große Chancen: Social Media adressiert die zentralen Faktoren zum

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Vogelgrippe, AIDS, BSE + Co: Risikowahrnehmung

Vogelgrippe, AIDS, BSE + Co: Risikowahrnehmung Gruppe 3 Risikowahrnehmung in Zeiten von Vogelgrippe, AIDS, BSE und CO. Vogelgrippe, AIDS, BSE + Co: Risikowahrnehmung Faktoren, die die Risikowahrnehmung nach psychometrischen Ansatz beeinflussen 1 Psychometrischer

Mehr

Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit

Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit Dimensionen und Messmöglichkeiten Von Dr. Marc-Oliver Kaiser 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage ERICH SCHMIDT VERLAG Bibliografische Information der Deutschen

Mehr

Empathie und prosoziales Verhalten

Empathie und prosoziales Verhalten Empathie und prosoziales Verhalten 1. Entwicklungskonzept der Empathie 2. Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie 3. Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Individuelle

Mehr

Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst

Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst Emotionsregulation am Beispiel Prüfungsangst Susanne Stöber Prüfungsangst - Was ist das eigentlich? Prüfung Die Bewertung der persönlichen Leistungsfähigkeit zu einem bestimmten Thema an einem bestimmten

Mehr

Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter. Dr. Stefanie Becker

Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter. Dr. Stefanie Becker Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter Dr. Stefanie Becker Stiftungsgastdozentur der Universität des 3. Lebensalters, Frankfurt, im Sommersemester 2007 Themen der

Mehr

Oliver Bürg. Akzeptanz von E-Learning in Unternehmen

Oliver Bürg. Akzeptanz von E-Learning in Unternehmen Oliver Bürg Akzeptanz von E-Learning in Unternehmen Die Bedeutung von institutionellen Rahmenbedingungen, Merkmalen des Individuums und Merkmalen der Lernumgebung für die Akzeptanz von E-Learning Inhaltsverzeichnis

Mehr

Qualität und Qualitätsentwicklung in der Qualifizierungsberatung

Qualität und Qualitätsentwicklung in der Qualifizierungsberatung Der Markt für Qualifizierungsberatung Fiktion, Realität oder Vision? Forum 2: Qualität Qualität und Qualitätsentwicklung in der Qualifizierungsberatung Mario Gottwald Berlin 22.09.2010 Gliederung 1. Begriffsverständnis

Mehr

Wissensbasiertes Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung

Wissensbasiertes Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung Wissensbasiertes Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Kommunalen Bildungswerk e.v. AGENDA Projektmitarbeiter

Mehr

Rating-Skalen: Definition

Rating-Skalen: Definition Rating-Skalen: Definition Rating-Skalen dienen dazu, einen Gegenstand (z.b. sich selbst) hinsichtlich eines bestimmten Merkmals (z.b. Schüchternheit) zu beurteilen. Rating-Skalen geben (gleich große) markierte

Mehr

Bei Fragen zum Anwendungsfach haben Sie seitens des Fachbereichs Informatik folgende Kontaktmöglichkeiten:

Bei Fragen zum Anwendungsfach haben Sie seitens des Fachbereichs Informatik folgende Kontaktmöglichkeiten: Präambel Psychologie erforscht mit experimentellen und anderen erfahrungswissenschaftlichen Verfahren an Mensch und Tier die selektive Informationsakquisition und -verarbeitung bei der Entwicklung von

Mehr

Personalführung: Aufgabensammlung I. Lösungen. F3 Personalführung. Führung ist zielbezogene Einflussnahme eines Führenden auf einen Geführten.

Personalführung: Aufgabensammlung I. Lösungen. F3 Personalführung. Führung ist zielbezogene Einflussnahme eines Führenden auf einen Geführten. Thema Dokumentart Personalführung: Aufgabensammlung I Lösungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: F3 Personalführung Personalführung: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Erklären Sie

Mehr

Mein Olten. Entstehung der Ausstellung. Gemeindepsychologie (Community Psychology) Methodik. Ausstellerin

Mein Olten. Entstehung der Ausstellung. Gemeindepsychologie (Community Psychology) Methodik. Ausstellerin Mein Olten. Entstehung der Ausstellung Die Ausstellung möchte zeigen, wie die Arbeit des Cultiboim Quartier wahrgenommen wird, und welchen Beitrag das Cultibo zur sozialräumlichen Zufriedenheit der Menschen

Mehr

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Evaluation Ihrer Coachingausbildung im März 2015 Name der Ausbildung Personzentriert-Integrativer Coach Überreicht an Christiane

Mehr

1. Vorüberlegungen zu visueller und auditiver Eigenwahrnehmung. 2. Auditive Eigenwahrnehmung/ Eigenwahrnehmung der Stimme

1. Vorüberlegungen zu visueller und auditiver Eigenwahrnehmung. 2. Auditive Eigenwahrnehmung/ Eigenwahrnehmung der Stimme Gliederung: 1. Vorüberlegungen zu visueller und auditiver Eigenwahrnehmung 2. Auditive Eigenwahrnehmung/ Eigenwahrnehmung der Stimme 2.1 Relevanz für Kommunikation 2.2 Eigenschaften der EdS: Kanäle 2.3

Mehr

Integratives Wissensmanagement nach PAWLOWSKY

Integratives Wissensmanagement nach PAWLOWSKY Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften (FGSE) Institut Berufs- und Bertriebspädagogik (IBBP) Einführung Wissensmanagement SoSe 2007 Frau Sandra

Mehr

Sozialpsychologische Theorien zur Implementierung und praktische Ableitungen

Sozialpsychologische Theorien zur Implementierung und praktische Ableitungen Sozialpsychologische Theorien zur Implementierung und praktische Ableitungen AWMF Arbeitstagung am 09.11.12 in Frankfurt Lehrstuhl für Sozial-, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie Implementierung:

Mehr

Zusammensetzung der Grundbedürfnisse

Zusammensetzung der Grundbedürfnisse Grundbedürfnisse Entwicklung in früher Kindheit im Zusammenhang der Interaktionen mit Bezugspersonen, insbesondere die Mutter-Kind-Dyade Befriedigung oder Versagung führen zu Lust- und Unlustgefühlen Gefährdung

Mehr

Datenschutz und Self-Impression- Management. Sebastian May, Tim Heilmann und Jens Awisus. Dienstag, 5. Mai 2015

Datenschutz und Self-Impression- Management. Sebastian May, Tim Heilmann und Jens Awisus. Dienstag, 5. Mai 2015 Datenschutz und Self-Impression- Sebastian May, Tim Heilmann und Jens Awisus Management Dienstag, 5. Mai 2015 Gliederung (1) Self-Impression-Management Menschenbild Verhalten Einsatz Datenschutz in sozialen

Mehr

Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalführung VI Leistungsbeurteilung

Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalführung VI Leistungsbeurteilung Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalführung VI Leistungsbeurteilung Dr. Uwe Peter Kanning Westfälische Wilhelms-Universität Münster Beratungsstelle für Organisationen Überblick 1. Leistung

Mehr

Um zu einer sinnerfüllten Existenz zu gelangen bedarf es der Erfüllung von drei vorangehenden Bedingungen (Grundmotivationen 1 )

Um zu einer sinnerfüllten Existenz zu gelangen bedarf es der Erfüllung von drei vorangehenden Bedingungen (Grundmotivationen 1 ) In der Existenzanalyse und Logotherapie geht es um ein Ganzwerden des Menschen um zu einer erfüllten Existenz zu gelangen. Die Existenzanalyse hat das Ziel, den Menschen zu befähigen, mit innerer Zustimmung

Mehr

Erfolgreicher E-Commerce. Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen

Erfolgreicher E-Commerce. Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen 1 November 2012 Erfolgreicher E-Commerce Roadshow 2012 - Trends und Visionen im E-Business Geschäftspotentiale erkennen und umsetzen 2 November 2012 Pixelboxx GmbH - Das Unternehmen Sitz des Unternehmens:

Mehr

Gerontologisches Forum, Bonn

Gerontologisches Forum, Bonn Wie geht es Ihnen? Beobachtung als Möglichkeit Wohlbefinden bei Menschen mit Demenz einzuschätzen Gerlinde Strunk-Richter Informations- und Koordinierungsstelle der Landesinitiative Demenz-Service NRW

Mehr

DER MENSCH IM PLURAL

DER MENSCH IM PLURAL DER MENSCH IM PLURAL (nach P. Hofstätter) Zwischen mehreren Personen findet eine Interaktion statt, bei der jeder die anderen beeinflusst und von den anderen beeinflusst wird. (soziologisch) Wenn drei

Mehr

E-Learning: Kognitionspsychologische

E-Learning: Kognitionspsychologische E-Learning: Kognitionspsychologische Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung II Prof. Dr. Günter Daniel Rey 1 Zu meiner Person Prof. Dr. Günter Daniel Rey Guenter-Daniel.Rey@Phil.TU-Chemnitz.de

Mehr

Objektorientierte Programmiersprachen

Objektorientierte Programmiersprachen Objektorientierte Programmiersprachen 1960 Algol 1970 Simula Pascal 1980 Smalltalk C Ada 1990 C++ Eiffel Eine ovale Box symbolisiert eine objektorientierte Programmiersprache. Eine rechteckige Box steht

Mehr

Anwendung des Prinzips der Doppik beim Aufbau eines Data Warehouses

Anwendung des Prinzips der Doppik beim Aufbau eines Data Warehouses Anwendung des Prinzips der Doppik beim Aufbau eines Data Warehouses Einführung Einer der Nachteile der Data Warehouse Technologie besteht daran, dass in einem Data Warehouse (DWH ) nur Momentaufnahmen

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

Das Siegel des Akkreditierungsrates wurde am 17. Februar 2009 allen Studiengängen verliehen.

Das Siegel des Akkreditierungsrates wurde am 17. Februar 2009 allen Studiengängen verliehen. Die Akkreditierung Alle Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sind akkreditiert. Das Siegel des Akkreditierungsrates wurde am 17. Februar 2009 allen Studiengängen

Mehr

Wirtschaftsfaktor Sport: Relevanz und Erfolgsfaktoren des Sponsorings

Wirtschaftsfaktor Sport: Relevanz und Erfolgsfaktoren des Sponsorings Wirtschaftsfaktor Sport: Relevanz und Erfolgsfaktoren des Sponsorings David M. Woisetschläger Alles nur ein Spiel? Sport als Wirtschaftsfaktor NiedersachsenMetall Region Hildesheim Definition des Sponsorings

Mehr

Erziehungswissenschaften: 35 LP

Erziehungswissenschaften: 35 LP Erziehungswissenschaften: 35 LP Module für Psychologie (Realschule: 14 LP, Modellstudiengang Gymnasium: 12 LP) LP Modulbezeichnung Angebote studienbegleit. Teilprüfungen 4 EWS 1 Pädagogische Psychologie

Mehr

Welcher Punkt ist / welche Punkte sind bei der Gestaltung des Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) vorteilhaft?

Welcher Punkt ist / welche Punkte sind bei der Gestaltung des Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) vorteilhaft? 1. Welcher Punkt ist / welche Punkte sind bei der Gestaltung des Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) vorteilhaft? a. Eine einfache Gliederung. b. Möglichst lange und ausführliche Texte. c. Verwendung grafischer

Mehr

Neue Wege wagen Inhalt

Neue Wege wagen Inhalt Neue Wege wagen Inhalt Vorwort... XI Kreativität und Innovation... 1 1. Kreativität... 1 1.1 Domäne, Feld und Individuum... 1 1.2 Persönlichkeitsmerkmale... 3 1.3 Der kreative Prozess... 5 1.4 Kreativitätstraining

Mehr

Theoretischer Hintergrund des SDI

Theoretischer Hintergrund des SDI Theoretischer Hintergrund des SDI Kurzinformation über den Begründer des SDI Elias H. Porter promovierte 1941 an der Ohio State University im Fachbereich Psychologie. Seine Dissertation wurde von Carl

Mehr

Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit

Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit Ergebnisse einer Analyse und Ansatzpunkte für die Personalführung Fachtagung Milchgewinnung veranstaltet durch die Thüringer Melkergemeinschaft e.v. Prof. Dr.

Mehr

Kritische Erfolgsfaktoren politischer Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Alterssicherung. Bachelorarbeit

Kritische Erfolgsfaktoren politischer Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Alterssicherung. Bachelorarbeit Kritische Erfolgsfaktoren politischer Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Alterssicherung Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiter Selbstmanagement finden Mitarbeiter binden

Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiter Selbstmanagement finden Mitarbeiter binden 195 10195 Persönlichkeitsentwicklung und Mitarbeiter Selbstmanagement finden Mitarbeiter binden 196 10 Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement 10 Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement

Mehr

Teil I. Theoretisch methodischer Teil

Teil I. Theoretisch methodischer Teil Teil I Theoretisch methodischer Teil 1 Einleitung In vielen Bereichen der Praxis sind Schätzungen über künftige Entwicklungen wichtiger makroökonomischer Größen von entscheidender Bedeutung für den Erfolg

Mehr