Versicherungswissenschaftliche Studien. Möglichkeiten zur Generierung von Präventionsanreizen in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

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1 Versicherungswissenschaftliche Studien 43 Oliver Riedel Möglichkeiten zur Generierung von Präventionsanreizen in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Eine ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der risiko-orientierten Differenzierung von Beiträgen Nomos

2 Versicherungswissenschaftliche Studien herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Brömmelmeyer Prof. Dr. Helmut Heiss Prof. Dr. Ulrich Meyer Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein Prof. Dr. Jochen Zimmermann unter Mitwirkung von Prof. Dr. Jürgen Basedow (Ehrenmitglied) Prof. Dr. Dieter Rückle (Ehrenmitglied) Band 43

3 Oliver Riedel Möglichkeiten zur Generierung von Präventionsanreizen in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Eine ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der risiko-orientierten Differenzierung von Beiträgen Nomos

4 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Zugl.: Gießen Univ., Habil.-Schrift., 2009/2010 ISBN Auflage 2012 Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der photomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.

5 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 13 Abkürzungsverzeichnis 19 Symbolverzeichnis 21 1 Einleitung Problemstellung Aufbau der Arbeit Zeitliche Abgrenzung 25 2 Grundlagen Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - Aufgaben und Ziele Prämienkalkulation und Prämiendifferenzierung Grundzüge der Erfahrungstarifierung Einführende Darstellung Einfache Verfahren der Erfahrungstarifierung Die Credibility-Theorie Anreizsysteme in der gesetzlichen Unfallversicherung 46 3 Die Bedeutung der Prävention für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Grundlagen des Arbeitsangebots und der Arbeitsnachfrage Arbeitsangebot der Haushalte Arbeitsnachfrage der Unternehmen Marktgleichgewicht Berücksichtigung von Arbeitsunfällen Grundlagen Entscheidungen bei Unsicherheit Risikoneutrale Wirtschaftssubjekte Risikoaverse Wirtschaftssubjekte Die Rolle der Prävention Gesetzliche Unfallversicherung und Prävention Prämienerhebung in der gesetzlichen Unfallversicherung Primäre Prämiendifferenzierung Sekundäre Prämiendifferenzierung Präventionsmaßnahmen des Arbeitnehmers 73 7

6 3.3.3 Präventionsmaßnahmen des Arbeitgebers Beeinflussbare Schadenhöhe des Arbeitnehmers Beeinflussbare Schadeneintrittswahrscheinlichkeit Beeinflussbare Folgekosten des Arbeitgebers Anreizwirkungen eines Beitragsausgleichsverfahrens mit antizipierten Zuschlägen Prämienverfahren Ausgestaltungen von Prämienverfahren Anreizwirkungen direkter Investitionszuschüsse Anreizwirkungen von der Vorsorgeaktivität abhängender Beiträge Zwischenfazit Die Prämienverfahren der verschiedenen Berufsgenossenschaften Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Bergbau Berufsgenossenschaft Steinbruchs-BG Fleischerei-BG Zwischenfazit Die Beitragsausgleichsverfahren der verschiedenen Berufsgenossenschaften Allgemeines Darstellung der Verfahren Überblick Nachlassverfahren Berufsgenossenschaft der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution - Sparte Einzelhandel Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik - Sparten Elektro und Feinmechanik Zuschlagsverfahren Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik - Sparte Textil See-Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution - Sparte Großhandel und Lagerei Verwaltungs-Berufsgenossenschaft 156 8

7 Steinbruchs-BG Lederindustrie-Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft - BG Bau Kombinationsverfahren Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen Berufsgenossenschaft der Straßen-, U-Bahnen und Eisenbahnen Bergbau-Berufsgenossenschaft Zucker-Berufsgenossenschaft Fleischerei-BG Papiermacher Berufsgenossenschaft Holz-Berufsgenossenschaft Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd Hütten- und Walzwerk-Berufsgenossenschaft Analyse bestehender Beitragsausgleichsverfahren BG Druck und Papierverarbeitung Datengrundlage Monte-Carlo-Simulation auf Basis der theoretischen Verteilungsfunktionen Monte-Carlo-Simulation auf Basis der empirischen Verteilungsfunktion Zwischenfazit Fleischerei-BG Datengrundlage Monte-Carlo-Simulation auf Basis der theoretischen Verteilungsfunktionen Monte-Carlo-Simulation auf Basis der empirischen Verteilungsfunktionen Zwischenfazit Zur Notwendigkeit stark abgestufter Beitragsausgleichsverfahren Konstruktion eines neuartigen Beitragsausgleichsverfahrens für die Steinbruchs-BG Ausgangslage Grundlagen des Beitragsausgleichsverfahrens Anforderungen Gestaltungsparameter Definition der Eigenbelastungsziffer und der Durchschnittsbelastungsziffer Weiterstufungsmatrix, Rabattretter und BAV-Staffel 234 9

8 6.3 Simulierte Ergebnisse verschiedener, neu konstruierter Beitragsausgleichsverfahren bei ihrer Verwendung in den Jahren Datengrundlage Ausgestaltung des Rabattretters Neulast Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Eignung des Verfahrens Neulast-Fälle Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Eignung des Verfahrens Neulast-Punkte Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Eignung des Verfahrens Punkte Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Eignung des Verfahrens Fälle Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Eignung des Verfahrens Quantitative Auswirkungen von Parametervariationen Verwendetes Basismodell Verlängerung der Beobachtungsperiode auf zwei Jahre Art der Ermittlung der Durchschnittsbelastungsziffer bei fremdveranlagten Unternehmen in der Gefahrtarifstelle F Berücksichtigung der gefahrtarifstellenunabhängigen Zulage Diskussion der Ergebnisse und Implikationen für das zu implementierende Modell Generelle Umsetzbarkeit eines klassenbasierten Beitragsausgleichsverfahrens Definition von Eigen- und Durchschnittsbelastungsziffer Beobachtungsperiode Weiterstufungsmatrix und BAV-Staffel Besonderheiten in Gefahrtarifstellen mit besonderem Risikoprofil Gefahrtarifstelle 1 - Verwaltung Gefahrtarifstelle F - fremdveranlagte Unternehmen Belastungen unterschiedlicher Betriebsgrößen Höhe der Zuschläge im Vergleich zur verursachten Neulast

9 6.5.8 Beziehungen zwischen dem Beitragsausgleichsverfahren und der Gefahrklasse der Gefahrtarifstelle Gefahrtarifstellenunabhängige Zulage Analyse des gewählten Verfahrens Neulast-Punkte-Schwere Darstellung des Verfahrens Ergebnisse für die Jahre bei Anwendung des Beitragsausgleichsverfahrens Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Besetzung der Klassen am Ende des Jahres Beziehungen zwischen dem Beitragsausgleichsverfahren und der Gefahrklasse der Gefahrtarifstelle Nicht-Berücksichtigung der gefahrtarifstellenunabhängigen Zulage Belastungen unterschiedlicher Betriebsgrößen Höhe der Zuschläge im Vergleich zur Neulast Eignung des Verfahrens Simulationsrechnungen Datenanalyse und verwendete Modelle Parameter und Ablauf der Monte-Carlo-Simulation Diskussion der Ergebnisse für die Gefahrtarifstelle 1 - Verwaltung Diskussion der Ergebnisse für die produzierende Gefahrtarifstelle 7 - Herstellung von Zement u.ä Bewertung der Monte-Carlo-Simulation Begrenzung von Zuschlägen auf Unternehmensebene Motivation Umfang der Begrenzung Auswirkungen der Begrenzung im ausgewählten System Auswirkungen in einem System ohne Rabattretter Auswirkungen weniger detaillierter Punktestaffeln Auswirkungen von Kappung auf Ebene der Gefahrtarifstellen Auswirkungen stringenterer BAV-Staffeln Auswirkungen gefahrtarifstellenunabhängiger Zulagen Wirkungen stärkerer Zuschlagsbegrenzungen Zur risikotheoretischen Notwendigkeit von Kappungen Wertung der Begrenzung von Zuschlägen Das umgesetzte Verfahren Fazit

10 Literaturverzeichnis 347 Anhang

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