Reglement über die Arbeitszeit im Alterszentrum Lindenhof der Gemeinde Rümlang

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1 Reglement über die Arbeitszeit im Alterszentrum Lindenhof der Gemeinde Rümlang Die im ganzen Reglement angewandte weibliche Form dient allein der einfacheren Lesbarkeit und nicht der Diskriminierung der männlichen Mitarbeiter. 1 Einführung und Grundsatz 1.1 Geltungsbereich Geltungsbereich 1.2 Grundsatz Dieses Reglement gilt für das im Alterszentrum arbeitende Gemeindepersonal. Für das im Stundenlohn angestellte Teilzeit-Personal gilt dieses Reglement nur bezüglich der Anwesenheitszeiten. Ausdrücklich davon ausgeschlossen sind alle temporären Mitarbeiterinnen, d.h., Mitarbeiterinnen mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Die Einteilung der Arbeitszeit von in der Regel 42 Stunden pro Woche bei einem Vollpensum und entsprechend reduzierten Stunden bei Teilzeitangestellten wird nach den Bedürfnissen des Betriebes vorgenommen und vom Vorgesetzten bestimmt. Die Dienstpläne sind verbindlich. Auf Frei- und Ferienwünsche der Mitarbeiterinnen wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen. Einmal pro Jahr sind 2 Ferienwochen ohne Unterbrechung zwingend. Die Kontrolle erfolgt durch das vorgegebene Zeiterfassungsformular, das monatlich von der Vorgesetzten zu visieren und im Sekretariat Heimleitung abzugeben ist. Grundsatz Dienstpläne Frei- und Ferienwünsche Zeiterfassung 2 Arbeitszeit 2.1 Tägliche Arbeitszeit Die tägliche Arbeitszeit wird durch den Einsatzplan pro Bereich bestimmt. Tägliche Arbeitszeit

2 2.1.1 Blockzeit Blockzeit Die Blockzeit gilt nur für die Verwaltung. Sie wird wie folgt festgesetzt: bis Uhr bis Uhr Gleitzeit Gleitzeit Die Gleitzeit gilt nur für die Verwaltung. Sie ist die variable Zeit, innerhalb welcher Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Mittagspause frei gewählt werden können. Sie wird wie folgt festgesetzt: bis Uhr bis Uhr bis Uhr Schichtzeit Schichtzeit Die Schichtzeit gilt für das gesamte Personal aller Bereiche, die von Montag bis Sonntag arbeiten. Sie wird wie folgt festgesetzt: Pflege: Frühdienst Mitteldienst Stubendienst Spätdienst bis 11.00/12.00 bis Uhr bis 12.00/16.00 bis Uhr bis 12.00/16.00 bis Uhr bis 17.30/18.30 bis Uhr Altersheim: Zwischendienst bis 13.00/14.00 bis Uhr Früh-/Spätdienst bis 11.00/16.00 bis Uhr Nachtwache: Küche: Einerdienst Zweierdienst Dreierdienst Viererdienst Fünferdienst bis Uhr bis 13.15/13.45 bis Uhr bis 13.10/16.45 bis Uhr bis 13.15/13.45 bis Uhr bis 13.15/13.45 bis Uhr bis Uhr Speisesaal/Wäscherei: bis 13.00/16.00 bis Uhr bis 13.00/15.30 bis Uhr Hauswartung/Reinigung: bis 12.00/13.00 bis Uhr bis Uhr bis Uhr bis Uhr bis Uhr

3 Pikettdienst: bis Uhr Pikettdienst Wenn die pikettleistende Mitarbeiterin zwischen Uhr und Uhr telefonisch konsultiert wird, können 15 Minuten Arbeitszeit (Mehrzeit) ins Zeiterfassungsformular eingetragen werden. Muss die Pikettdienstleistende ins Alterszentrum kommen, gilt die Zeit vom telefonischen Aufgebot bis zur Rückkehr nach Hause als Arbeitszeit (Mehrzeit), die im Zeiterfassungsformular notiert werden muss. Die Block-, Gleit- und Schichtzeiten können in Absprache mit der Heimleitung geändert werden, wenn die Abläufe des Betriebes dies erfordern und die Änderungen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Ebenso kann die Einteilung der Schichtzeit an einzelnen Tagen vom direkten Vorgesetzten angepasst werden, wenn der betriebliche Ablauf dies erfordert. Änderungen Pausen Die Mittagspause muss mindestens 30 Minuten dauern. Bleibt jemand über Mittag am Arbeitsplatz, so muss gleichwohl eine Unterbrechung von 30 Minuten eingetragen werden. Das Personal ist berechtigt, jeden Tag (entweder am Vormittag oder am Nachmittag, je nach Dienst) eine bezahlte Kaffeepause von längstens 15 Minuten Dauer bei einem Tagesdienst bis zu 8,4 Stunden, resp. von längstens 20 Minuten Dauer bei einem Tagesdienst ab 8,5 Stunden einzuschalten. Bei einem Dienst von mindestens 4 Stunden reduziert sich die bezahlte Pause auf höchstens 10 Minuten. Keine Berechtigung für eine Pause besteht bei einem Dienst von weniger als 4 Stunden. Die Pausen sind so zu beziehen, dass die Betreuung und das Wohlbefinden der BewohnerInnen nicht beeinträchtigt wird. Ebenfalls muss während der Pausen sichergestellt sein, dass Telefon-Anrufe auf allen Abteilungen entgegengenommen werden. Mittagspause Kaffeepause Sicherstellung Betreuung Sicherstellung Telefonannahme 2.2 Soll-Arbeitszeit Die Soll-Arbeitszeit pro Woche beträgt 42 Stunden. Bei Mitarbeiterinnen mit einem Pensum von weniger als 100% wird die Vorgabe entsprechend reduziert. Die Jahressoll-, bzw. Monatssoll-Arbeitszeit wird von der Gemeinde festgelegt. Soll-Arbeitszeit

4 Abweichungen wegen Sonn- und allgemeinen Feiertagen usw. werden erfasst und berücksichtigt. Der 1. Mai und der 1. August gelten nicht als gesetzliche Feier-, sondern als Ruhetage, d.h., sie sind nicht zuschlagsberechtigt und der jeweilige Vortag ist ein normaler Arbeitstag. Sonn- und Feiertage 2.3. Über- und Unterschreitungen der Sollarbeitszeit Mehr- und Minderleistungen Mehr- und Minderleistungen gegenüber der Sollzeit können Ende Monat jeweils unbeschränkt auf den nächsten Monat übertragen werden. Per 31. Dezember des Kalenderjahres darf der Saldo der Mehrleistungen nicht mehr als 20 Stunden betragen. Ein allfälliger Überhang verfällt ohne Anspruch auf Kompensation oder Bezahlung. Ausnahmen müssen mit dem Vorgesetzten besprochen und von der Heimleitung visiert sein. Eine Auszahlung von Mehrleistungen wird nur dann in Betracht gezogen, wenn eine Kompensation aus betrieblichen Gründen per Ende Februar des Folgejahres nicht möglich ist und bedarf ebenfalls des Visums der Heimleitung. Eine Minderleistung per des Kalenderjahres von mehr als 15 Stunden bewirkt eine Verrechnung mit den Ferien. Ausnahmen müssen mit der Vorgesetzten besprochen und von der Heimleitung visiert sein. Bei Mitarbeiterinnen mit einem Pensum von weniger als 100% wird die Vorgabe entsprechend reduziert. Bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses ist der Arbeitszeitsaldo auf den Zeitpunkt des Austrittes auszugleichen. Über Ausnahmen entscheiden Heimleitung und direkte Vorgesetzte aufgrund der Bestimmungen der Vollzugsverordnungen zum Personalgesetz. Bei Todesfall wird der Saldo ohne Zuschläge den Hinterbliebenen ausbezahlt. 2.4 Arbeit ausserhalb der Block-, Gleit- und Schichtarbeitszeit Kappung/Verfall Verrechnung mit Ferienguthaben Teilzeitangestellte Arbeitszeitsaldo bei Austritt Arbeitszeitsaldo bei Todesfall Arbeit ausserhalb Block, Gleit-, Schichtzeit Arbeit ausserhalb der Block-, Schicht- und Gleitarbeitszeit wird nur dann für die Ermittlung des Arbeitsstundentotals angerechnet, wenn die Leistungen der Mehrstunden von der Heimleitung oder von der direkten Vorgesetzten nach Rücksprache mit der Heimleitung ausdrücklich angeordnet wurden.

5 2.5 Tägliche Höchstarbeitszeit Tägliche Höchstarbeitszeit Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen. 3 Überzeit/Überstunden (Mehrstunden) Überzeit/Überstunden Um Überzeit geltend machen zu können, muss auf ausdrückliche Anordnung der Heimleitung, bzw. der direkten Vorgesetzten in Absprache mit der Heimleitung das 100%-Pensum regelmässig um mehr als 20 Stunden pro Monat überschritten werden und die Möglichkeit der Kompensation aus betrieblichen Gründen nicht bestanden haben. Grundsatz Bei Teilzeitangestellten kann keine Überzeit geltend gemacht werden. Stunden, die aufgrund von Ferien- oder Krankheitsablösungen geleistet werden, gelten immer als Überstunden = Mehrstunden und nicht als Überzeit. Eine Auszahlung dieser Mehrstunden erfolgt nur in Ausnahmefällen, d.h., wenn eine Kompensation aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist. Nicht zu den Mehrstunden gehören bis zu 15 Minuten vor Arbeitsbeginn sowie bis zu 15 Minuten nach Arbeitsende. Zuschlagspflichtig sind ausschliesslich die Stunden am Samstag und Sonntag, bzw. täglich von Uhr bis Uhr für den Spätdienst bei Mitarbeiterinnen auf der Pflege sowie für die Nachtwachen von Uhr bis Uhr und zwar mit einem Zuschlag von Fr pro Stunde. Die Zuschläge werden nicht kumuliert. Falls sich herausstellt, dass eine Mitarbeiterin auf Jahresende nicht in der Lage sein wird, die Mehrstunden auf das Mass von 20 Stunden zu reduzieren, ist der Heimleitung, bzw. dem/der direkten Vorgesetzten frühzeitig Mitteilung zu machen. Die Heimleitung veranlasst zusammen mit der Bereichsleiterin Massnahmen, wie Tätigkeitskontrolle, Organisationsprüfung usw. Ferien-, Krankheitsablösungen Arbeitsbeginn, Arbeitsende Zuschläge Massnahmen gegen Überzeit, Überstunden 4 Absenzen 4.1 Ganz- und halbtägige Absenzen Ganz- und halbtägige Absenzen Ganz- oder halbtägige Absenzen wegen Ferien, Militärdienst, Zivilschutz, Krankheit, Unfall, geschäftliche Abwesenheit usw. werden mit 8,4 Std. bzw. 4,2 Std. angerechnet.

6 Bei Mitarbeiterinnen mit einem Pensum von weniger als 100% wird die Vorgabe entsprechend reduziert, bzw. werden die Zeiten gemäss Einsatzplan vergütet. 4.2 Kurzabsenzen zur Erledigung dringender persönlicher Angelegenheiten Kurzabsenzen zur Erledigung persönlicher Angelegenheiten sind bei Vollzeitangestellten, wo immer möglich, in die Freizeit zu verlegen. Erledigung persönlicher Angelegenheiten Verlegung in die Freizeit 4.3 Absenzen von Teilzeitangestellten Absenzen von Teilzeitangestellten Teilzeitangestellte haben ihre Absenzen privater Art in die Freizeit zu verlegen. 5 Kompensation von Mehrstunden Kompensation der Mehrstunden Die Kompensation hat sich in erster Linie nach den betrieblichen Möglichkeiten zu richten. Die Stellvertretung muss gewährleistet sein. 5.1 Stundenweise Kurzkompensationen Stundenweise Stundenweise Kompensationen sind jederzeit in Absprache mit der direkten Vorgesetzten möglich. 6 Zeiterfassung und Kontrolle Zeiterfassung und Kontrolle 6.1 Zeiterfassungsformulare Zeiterfassungsformulare Die Ermittlung der täglich geleisteten Arbeitszeit erfolgt mit Hilfe eines Zeiterfassungs-Formulares. 6.2 Zeitnachweisformular Zeitnachweisformular Die Angestellten erhalten monatlich ein Formular mit ihren geleisteten Mehr- resp. Minusstunden. Die Mitarbeiterinnen sind in Absprache mit ihren Vorgesetzten dafür verantwortlich, dass Mehr- oder Minusstunden innerhalb nützlicher Frist (spätestens aber per des Kalenderjahres) und unter Berücksichtigung der betrieblichen Möglichkeiten ausgeglichen werden. Über Ausnahmen entscheiden die Vorgesetzten in Absprache mit der Heimleitung.

7 6.3 Geschäftliche und private Abwesenheiten Geschäftliche und private Abwesenheit Bei geschäftlichen Abwesenheiten werden die Eintragungen auf dem Formular wie Arbeitszeiten eingetragen. Pro ganzem Tag werden 8,4 Stunden Arbeitszeit, pro halbem Tag 4,2 Stunden eingetragen. Anfahrts- und Rückwege bei geschäftlichen Anlässen und Kursen sind als Arbeitsweg und daher nicht als Arbeitszeit zu behandeln. Ferien, Militärdienst, Krankheit, Arzt und Zahnarzt, Unfall usw. werden auf dem Formular Zeiterfassung wie geleistete Arbeit behandelt. Es werden pro Tag 8.4, bzw. 4.2 Stunden pro Halbtag, bzw. die echte Abwesenheitszeit in Stunden eingetragen. 6.4 Sitzungen Sitzungen Sitzungen innerhalb der Arbeitszeiten gelten als Arbeitszeit. Sitzungen ausserhalb der Arbeitszeit werden ins Zeiterfassungs-Formular eingetragen. Diese Stunden werden wie Mehrstunden behandelt. 7 Büro-Öffnungszeiten Büroöffnungszeiten Die Büro-Öffnungszeiten entsprechen den Blockzeiten der Verwaltung. Das anwesende Personal bedient Besucherinnen und Besucher nach Vereinbarung auch ausserhalb der Block- und Gleitzeit, resp. ausserhalb der normalen Arbeitszeiten. 8 Telefonbedienung Telefonbedienung Die Bedienung des Telefons muss während den ganzen Blockzeiten gewährleistet sein, auf der Pflege und in der Küche immer während der dort üblichen Arbeitszeiten. Bei kurzzeitig nicht besetztem Büro, resp. nicht besetztem Telefon der Verwaltung wird der Telefon-Beantworter eingeschaltet mit Ansage der Telefon-Nummern von Pflege und Küche.

8 9 Inanspruchnahme ausserhalb der normalen Arbeitszeiten Inanspruchnahme ausserhalb normaler Arbeitszeiten Das Personal hat sich auf Verlangen von Vorgesetzten auch ausserhalb der normalen Arbeitszeiten zur Verfügung zu stellen, wenn der betriebliche Ablauf dies erfordert. 10 Lehrlinge und jugendliche Arbeitnehmer Lehrlinge und jugendliche Arbeitnehmer Lehrlinge und jugendliche Arbeitnehmerinnen arbeiten grundsätzlich nach dem Arbeitsplan der Bereiche, in denen sie tätig sind. Bezüglich tägliche Höchstarbeitszeit, Arbeitsbeginn, Arbeitsende usw. gelten die gesetzlichen Bestimmungen. 11 Auskünfte, Differenzen und disziplinarische Massnahmen Für Auskünfte im Zusammenhang mit der Arbeitszeit ist die Heimleitung zuständig. Bei Differenzen zwischen Heimleitung und Personal entscheidet der Gemeindeschreiber, bzw. die Gemeindeschreiberin endgültig. Bei Mitarbeiterinnen, welche sich nicht an das Arbeitszeitreglement halten, kann die anstellende Behörde Sanktionen ergreifen. Auskünfte Differenzen Missbräuche Als Missbräuche gelten insbesondere: Wissentlich falsche Angaben auf dem Arbeitszeit- Formular Verlassen des Arbeitsplatzes während der Arbeitszeit ohne zwingenden Grund und Abmeldung beim direkten Vorgesetzten oder der Stellvertretung. Nichteinhaltung der Pausenregelung Unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit. Verrichten von privaten Angelegenheiten während der Arbeitszeit. 12 Ausnahmen Ausnahmen In unvorhergesehenen und begründeten Fällen können die Heimleitung bzw. die Betriebskommission nach Rücksprache mit der Heimleitung Ausnahmen von diesem Reglement bewilligen.

9 13 Schlussbestimmungen Schlussbestimmungen Dieses Reglement wird per 1. Januar 2002 in Kraft gesetzt. Mit der Inkraftsetzung werden alte Reglemente und alle bis jetzt zugestandenen Sonderregelungen über die Arbeitszeit hinfällig und aufgehoben. Inkraftsetzung Aufhebung alter Vorschriften Rümlang, 3. November 2001

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